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Текст
DEUTSCH
FÜR DIE 9. KLASSE
k. m. noronnnoB
DEUTSCH
für die IX. Klasse
VHEBHHK HEMEIJKOrO H3HKA
flJIH 9 KHACCA
(üsimbiü 2od ofiyuemifl)
PAflHHCbKA UIKOJIA
1954
n P E n M C n O B M E
Flo o6t>eMy neKCMMecKoro m rpaMMaTMMecKoro MaTepwana ymsShmk nonnocTbio otbs-
MaeT TpeöoBaHMBM nporpaMMbi no hsmsl^komy H3biKy ßnn IX Knacca, yTBepxßöHHOM
MMHMCTepcTBOM npocBeißeHMn b 1950 rofly.
EionbLUMHCTBO T6KCT0B yMöÖHMKa MM66T LjenbK) MaKCMManbHO© pa3BMTM6 HaBblKOB
caMOCTOBTenbHOM paöoTbi yHaißerocH; TeKCTbi ßnn oötHCHMTenbHoro htchmh npeflnona-
ranDT npeflBapi/iTenbHyK) caMOCTOHTenbHyin ßOManiHiOKD paöoTy yMaißerocH Haß otmmm
TGKCTaMM. Abtop OTKasancn ot MbicnM tomho c|DMKCMpoBaTb, ßnn kbkmx mmohho bm^ob
paöoTbi npeßHasHaMaeTCH tot mtim mhom tokct, tok KaK oto csnsano 6bi MHMßMaTMBy
yMMTena, ßa m Bbiöop Tex mtim mhbix c|3opM paöoTbi 33bmcmt ot ypoBHH noßroTOBKM yna-
LßMxcH. HeKOTopbie TeKCTbi, HanpMMep § 6, BTopan nonoBMHa §§ 15, 21 m 22, MoryT öbiTb
ncnonb3OBaHbi ßnn caMOCTOHTenbHoro Kypcopnoro HTeHMn. MaTepi/ian npnno>KeHi/iH, co-
ßepwaißero HecKonbKO öaceH m ctmxotbop6hmm, yMMTenb cmoxot ncnonb3OBaTb no cbo-
eMy ycMOTpeHMK), Kor^a no3BonnT ycnoBMn paöoTbi BßaHHOM Knacce m ökwkot BpeivieHM.
Kaxßbiki naparpac|3 yneÖHMKa oc|jopMneH cneßyiOLßMM o6pa3OM: 1) npeßßapMTenb-
Hbie ynpaxHeHHH (Vorübungen'), 2) tckct, 3) noncneHMn k TeKCTy (Texterläuterungen),
coflepwaißi/ie TaioKe m noncneHMn, KacajoißMecn ynpasneHMn OTßenbHbix ctiob (Rektion),
4) rpaMMaTMMecKMe noacHeHMH, 5) ynpaxneHMH m 3aßaHMs.
Becb HOBbiM rpaMMaTMMecKMM MaTepkian npopaöaTbißaeTcn npeßßapMTenbHO b Vor-
übungen. VMaLHMecn MMTaioT npmviepbi, HaßnioßaiOT BCTpeMaKDißeecn b hmx hoboo rpaivi-
MaTMMecKoe asneHMe m caMM BbiBOßHT cooTßeTCTByiomee npaBMno, KOTopoe yMMTenb
3aTeM npoßepneT m yTOMHneT. B ßpyrMx cny^anx, Hanpmviep b OTHOLueHMM Konjunktiv,
Konditionalis, yMi/iTenb npeßBapi/rrenbHO caM oö’bscHaeT hobbim MaTepi/iari, nocne nero
yMaLUkiecn npMCTynaiOT k caMOCTOJTrenbHOMy nepeBOßy npmviepoB Ha ßaHHoe npaßkino.
B Vorübungen ßKmoneHO öonbiiioe Mkicno ynpaxHeHkiki Ha cnoBOoGpasosaHkie. 3tm
ynpa>KHeHMH nocTpoeHbi Ha hobbix cnoßax, BCTpeMafOLLjHxcn b ßaHHOM TeKCTe h npon3-
BeßÖHHbix ot 3HaKOMbix yxe KopHen. VMaLUkikiCH 6e3 Tpy^a noMMÖT m nepeBeßöT hx npki
conocTasneHkiH c yxe 3HaKOMbiMM eiviy cnoßaMki. TaKi/ie ynpaxHeHkin oneHb none3Hbi: ohm
0CBe>KaK)T b naMHTM yMaLneroca panee npoMßeHHbiM cnoBapHbiw MaTepidan m cosßaiOT
npoMHbiM HaBbiK noHkiMaHkin 3HaMeHkin HOBoro cnoßa Ha ochobc ki3BecTHbix eiviy kophh
cnoßa w npaßkin cnoBooöpasoBaHkia. Vorübungen k §§ 4 u 6 npeflHasHaneHbi ßna
pa3BkiTkis HaßbiKa noHmviaHkis HeivießKOM penn Ha cnyx.
OcHOBHbie ynpaxHeHkin pacnaßaroTcn Ha rpaMMaTkiHecKkie ki neKCkiMecKkie. VnpaxHe-
hi/ih Ha nepeBOß c pyccKoro Ha HeMenKi/n/i hsbik MoryT öbiTb kicnonb3OBaHbi b KanecTBe
MaTepkiana ßna KOHTponbHbix paboT, a Taioxe KaK ynpaxHeHkin Ha saKpenneHkie neKCkiKki
ki rpaMMaTkiKki. Ecnki ohm ßaroTcn b KanecTBe ßOMaiiJHero saßaHMH, to HeobxoßMMa mx
npeßßapMTenbHaa ycTHaa npopaboTKa b Knacce bo M3Öe>KaHMe Tex MnM mhbix oujmöok m
mx yKopeHeHMH b naMHTM yMamerocn.
Bee TeopeTMnecKMe noncHeHMn othocbtch TonbKo k bhobb bboammomy rpaMMaTM-
MecKOMy MaTepnany. flna noBTopeHMn MsyneHHoro b npeßbißyißMx Knaccax yMaLHMMca
ßonxeH nonb3OBaTbcn TpaMMaTMKOki HeMeßKoro H3biKa" ßnn 8-10 KnaccoB H. A. Bepr-
M3H M M. ß. HaT3H3OH.
HoBbiM enoßapb yMeÖHMKa coßepxMT OKono 900 cnoB-noHHTMM. ßKmoneHMe b otot
enoßapb HeKOToporo MMcna enoß (oKono 200), He BOLueßLUMx b cnoBapb-MMHMMyM,
paspaöoTaHHbiM noß peßaKßMeM l/l. B. PaxiviaHOBa, obtncHneTcn HanMMMeM b yneOHMKe
pnßa TeKCTOB, npeflCTasnaiOLHMx Bbißep>KKM M3 npoM3BeßeHMM HeivießKMx KnaccMKOB m
coBpeivieHHbix nMcaTeneki (feTe, Fenne, Kennepiuiana, 3erepc, Bpeßenn m ßp.).
KoHcmanmuH Muxaüjioew no2odujio8
yqEBHHK HEMEIJ,KOrO 5I3bIKA ßjifl 9 KJiacca
Vorübungen
1. Nennen Sie die Bedeutung folgender Wörter, die von Ihnen
bekannten Wörtern abgeleitet sind (HasoBirre SHanenne
cjie^yioinHx cjiob, npoH3Be,n;eHHbix ot usbocthbix BaM cjiob):
untrennbar - abgeleitet von trennen
unvergleichlich - vergleichen; ungewohnt - gewohnt
bereichern - reich, z. B. : Die Arbeit in dem Mitschurin-
Zirkel bereichert meine Kenntnisse in der Biologie.
2. Übersetzen Sie ins Russische:
Das Sprechen macht meinem Freund keine Schwierigkeiten,
er beherrscht die deutsche Sprache sehr gut.
Diese Fragen werden wir heute in der Klasse besprechen.
Ich verspreche Ihnen, daß ich gut lernen werde.
Jeder Schüler lernt in der Schule eine Fremdsprache: einige
lernen Deutsch, die anderen Französisch oder Englisch.
Die Aussprache dieses Schülers ist schlecht, er spricht viele
Wörter falsch aus.
Die Muttersprache der Russen ist Russisch, die Mutter-
sprache der Franzosen - Französisch.
Unter Umgangssprache versteht man die Sprache, die im
täglichen Leben gesprochen wird.
Unter Schriftsprache versteht man die Sprache der Literatur.
3
Lenin über das Studium der Fremdsprachen
Von N. Krupskaja
Lenin kannte viele Fremdsprachen. Die deutsche, die
französische und die englische Sprache beherrschte er gut.
Er studierte sie, übersetzte aus diesen Sprachen; er las
Polnisch und Italienisch. Er konnte stundenlang "zur Erho-
lung" in irgendeinem Wörterbuch lesen.
Viele trennen das Studium der Fremdsprachen von dem
Studium der Muttersprache, jedoch ist eins mit dem an-
dern untrennbar verbunden. Das Studium der Fremd-
sprachen bereichert die Muttersprache, macht sie markan-
ter, elastischer und ausdrucksvoller. Wer die Werke Lenins
studiert hat, weiß, wie reich, glühend und ausdrucksvoll
seine Sprache war.
Welche Sprachen lernte Lenin in seinen Schuljahren?
Lenin hat ein humanistisches Gymnasium absolviert. In
den humanistischen Gymnasien lernte man: Russisch,
Slawisch, Latein, Griechisch, Französisch, Deutsch, also
sechs Sprachen — drei lebende und drei tote.
4
Wladimir Iljitsch erinnerte sich manchmal an seinen
Lehrer der deutschen Sprache in den unteren Gymnasial-
klassen, der ihn wegen guter grammatischer Kenntnisse
lobte. Iljitschs Mutter sprach gut Deutsch, und das wirkte
sich natürlich auf seine Kenntnis der deutschen Sprache
aus. In seiner Jugend glaubte er, die deutsche Sprache gut
zu kennen, denn er kannte sie besser als seine Mitschüler.
Als Lenin jedoch im Sommer 1895 nach Berlin kam,
stellte es sich heraus, daß er die Umgangssprache sehr
schlecht verstand. In einem Brief an seine Mutter schrieb
er: "...Nur hapert es bei mir stark hinsichtlich der Sprache.
Die deutsche Umgangssprache verstehe ich unvergleichlich
schlechter als die französische. Die Deutschen haben so
eine ungewohnte Aussprache, daß ich sogar bei öffentlichen
Reden die einzelnen Wörter nicht heraushöre, während ich
in Frankreich bei solchen Reden gleich beim ersten Mal
fast alles verstand.”
Im Mai 1901 gab Iljitsch in einem Brief aus München
seinem Schwager, Mark Timofejewitsch Elisarow, der
damals im Gefängnis saß, Ratschläge, was für ein "Regime"
er am besten einhalten solle. "...Was die geistige Arbeit
anbetrifft", schrieb er, "empfehle ich besonders Überset-
zungen, und zwar Rückübersetzungen, d. h. zunächst soll
man schriftlich aus der fremden Sprache ins Russische
übersetzen, und dann die russische Übersetzung wieder in
die fremde Sprache zurückübersetzen. Ich habe die Erfah-
rung gemacht, daß dies die rationellste Methode für das
Studium einer Sprache ist."
Lenin, der die französische, die deutsche und die engli-
sche Sprache beherrschte, studierte auch die polnische und
die italienische Sprache, er verstand auch Tschechisch und
Schwedisch.
Texterläuterungen
humanistisch — ryMaHHCTHaecKHÜ, ryMamiTapHbin; ein huma-
nistisches Gymnasium - KJiaccHaecKaa rnMHasmi
unter — hhmchhü (mni npmiaraTejibHoe); die unteren Gymnasial-
klassen — Mjiaflinne KJiaccbi rnMHa3nn
es hapert - He .na;uiTCH, /ie.no He h/ict
5
die einzelnen Wörter nicht heraushören — He pasjimiaTb, He
yjiaßjiHBaTb orjicjibiibix cjiob
gleich beim ersten Mal - c nepeoro >i<e pasa
ein "Regime" einhalten - coG/iio/iaTb pe^KHM, npHflepMCHBaTbca
pe^KHMa
die Erfahrung machen — yGe^HTbca Ha onbrre
Merken Sie sich die Rektion:
beherrschen (Akk.) — BJia/ieTb hom-jihGo (meopum. nadele)
Dieser junge Mann beherrscht viele Fremdsprachen. — 3tot mo-
jiofloii nejioßeK Bjia^eeT mhosumu uHocmpaHHbtMu wm/komu.
sich erinnern an (Akk.) — BcnoMHHaTb hto-jihöo (öuh. nadele 6es
npedjioea) hjih: BcnoMHHaTb o möm-jihGo (npedji. nadejic)
Ich erinnere mich manchmal an meine Kinderjahre. — H HHor^a
BcnoMHHaio ceou demcKue sodbb.
Mein Freund erinnert sich oft an diese Reise. — Moh /ipyr nacro
BcnoMHHaeT 06 smoü noesdne.
Übungen
1. Setzen Sie die Verben in den Klammern in der angegebenen
Zeitform ein und übersetzen Sie dann folgende Sätze (BcTam/re
b yKasaHHOM speMeHH rjiarojibi, CToanjne b CKOÖKax, h nepese^HTe
3areM cjiejiyioiiuie npejpncweHHH):
Marx und Engels ... viele Fremdsprachen (kennen - Imperfekt).
Die Stadt Simbirsk ... jetzt Lenin zu Ehren Uljanowsk ... (nen-
nen - Präsens Passiv).
Ich habe die Aufgabe nicht verstanden und ... an unseren Lehrer
mit der Bitte um Erklärung (sich wenden - Imperfekt).
Der Knabe ... an unserem Hause ... (vorbeirennen - Imperfekt).
Meine letzten Sommerferien ... ich auf dem Lande ... (verbringen
- Perfekt).
Ich ... nicht, daß wir heute eine Kontrollarbeit haben (wissen -
Imperfekt). Ich ..., daß wir diese Kontrollarbeit morgen schrei-
ben werden (denken - Imerfekt).
Im Ofen ... trockenes Holz (brenenn - Imperfekt).
Ich ... den Brief nach Leningrad mit der Luftpost... (senden -
Perfekt).
2. Übersetzen Sie folgende Sätze und nennen Sie den Infinitiv
der fettgedruckten Verben (IfepeBe^HTe cjie/iyioiujie iipe/uiovKeiiHH
H Ha30BHTe HH(J)HHHTHB TJiarOJIOB, 1131 IC VI 3'1’31 II IblX vKHpiIblM Ilipnc|3rl’oi\l):
6
Marx konnte fast alle europäischen Sprachen lesen; die russi-
sche Sprache kannte er auch.
Der Baum brach unter der Last der Früchte.
Der Briefträger brachte mir einen Brief von meinem Freund.
Zum Übersetzen dieses neuen Textes brauchte der Schüler ein
Wörterbuch.
3. Nennen Sie die Grundformen der fettgedruckten Verben der
Übung 2.
4. Übersetzen Sie folgende Sätze und bestimmen Sie, wo das Wort
während als Präposition und wo es als Konjunktion gebraucht ist:
Während ich meine Aufgaben vorbereitete, spielte mein Bruder
im Garten.
Während der Ferien haben wir viele Theater und Museen besucht.
Während meiner Reise nach dem Süden habe ich viel Interes-
santes gesehen.
Das rechte Ufer dieses Flusses ist sehr steil, während sich am
linken Ufer weite Wiesen hinziehen.
Während des Krieges arbeiteten alle Sowjetbürger für die Front.
5. Schreiben Sie aus dem Text alle abgeleiteten Adjektive aus und
übersetzen Sie dieselben ins Russische.
6. Ergänzen Sie (zionojiHHTe) folgende Sätze:
Wir wollen ... gut beherrschen.
Mein Freund versteht Französisch unvergleichlich ... als
Deutsch.
Was seine Kenntnisse in der Physik betrifft, so sind sie ... .
Es stellte sich heraus, daß der Schüler die Aufgabe . zeigt,
daß Rückübersetzungen beim Studium einer Fremdsprache nütz-
lich sind.
Ich empfehle Ihnen ... .
In Stockholm spricht man ..., in Prag spricht man ... .
Viele proletarische Kämpfer werden in den kapitalistischen Län-
dern ins ... geworfen.
7. Beantworten Sie folgende Fragen:
Welche Sprachen lernte Lenin im Gymnasium?
Welche Fremdsprachen kannte Lenin?
Was tat er manchmal zur Erholung?
Wann kam Lenin zum ersten Mal nach Berlin?
7
Wie beherrschte er damals die deutsche Sprache?
Welche Methode empfahl Lenin für das Studium einer Fremd-
sprache?
8. Übersetzen Sie aus dem Russischen:
Bee coBeTCKne niKOJibHHKH nsynaiOT HHOCTpaHHbie ü3bikh:
HeMen,Knn, aHrjinncKun hjih c|3paHii,y3CKnn. Mbi nsynaeM b HaineM
KJiacce iieiviepKnn h3bik. Harro mbi nepexo^nM c HeMeijKoro si3biKa
na poflHoii H3biK. Ham yuHTejib xsajiHT Hac 3a xoponiHÜ nepeBOfl.
B cjieflyiomeM ro/iy mbi okohhhm cpe^Hioio niKOJiy. Mbi xothm
hmotb xoponine 3HaHHfl no HeMeijKOMy H3BiKy.
§2
Vorübung
Übersetzen Sie folgende Wörter, die von Ihnen bekannten
Wörtern abgeleitet sind:
weltlich (abgeleitet von Welt), zum Beispiel: weltiche Schulen
übermenschlich (Mensch)', eine übermenschliche Arbeit
-tägig (Tag): eine zweitägige Reise
zweitgrößt (zwei und groß): Leningrad ist die zweitgrößte Stadt
der Sowjetunion
die Aufnahme (aufnehmen): die Aufnahme in die Hochschulen
besingen (singen): eine Heldentat besingen
Leningrad
Diese Stadt, die jetzt den Namen Lenins führt, wurde im
Jahre 1703 von Peter I. gegründet. Sie liegt auf hundert-
undeiner Insel des Newa-Deltas.
Leningrad ist die Wiege der Großen Sozialistischen Okto-
berrevolution. Am 7. November (25. Oktober) 1917 errich-
teten hier die bewaffneten Arbeiter und die revolutionären
Truppenteile unter der Führung Lenins und Stalins die So-
wjetmacht.
Leningrad ist ein Gigant des technischen Denkens, ein
führendes Industriezentrum unseres Landes. Hier wurden
die ersten Traktoren, das erste Walzwerk, die ersten Tur-
binen gebaut. Besonders große Erfolge erzielte die Lenin-
grader Industrie unter der Leitung von S. M. Kirow, der
8
in den Jahren 1926 — 1934 an der Spitze der Leningrader
Parteiorganisation stand und der Liebling der Partei und
der Arbeiterklasse war.
Leningrad ist auch eines der größten Kulturzentren der
Welt. Die ersten weltlichen Schulen und die erste öffent-
liche Bibliothek Rußlands waren hier, im damaligen
Petersburg, eröffnet worden. In dieser Stadt wurde auch
die Akademie der Wissenschaften gegründet. Dort wirkten
unsere berühmten Gelehrten Lomonossow, Setschenow, Pi-
rogow, Mendelejew, Pawlow u. a.
Heute gibt es in Leningrad etwa 50 verschiedene Hoch-
schulen und über 30 Theater. Unter den zahlreichen Biblio-
theken nimmt die Saltykow-Schtschedrin-Bibliothek mit
ihren 9 Millionen Büchern eine besondere Stellung ein.
Weltberühmt ist die Leningrader Eremitage1. Ihre Reich-
tümer sind kolossal. Unter den 1100000 Ausstellungs-
gegenständen sieht man hier wirkliche Märchenschätze:
außerordentlich wertvolle Sammlungen von Porzellan,
französischem und englischen Silber, mehr als zweitausend
Gemälde von Leonardo da Vinci2, Velasquez3, Rubens,
Rembrandt u. a. „ . , x , 2 , 3 ,, ,
Sprich: ermitashe wmtschi welaskes
9
Nach dem Großen Vaterländischen Krieg wurde in der
Eremitage noch eine russische Abteilung eröffnet, die aus
mehreren Sälen besteht. Zu den größten Sehenswürdig-
keiten der Eremitage gehört auch die Galerie Peters I. In
einem der Ausstellungsräume befindet sich eine riesige
Karte der Sowjetunion, die aus Uraler Edelsteinen zusam-
mengesetzt ist.
In Leningrad gibt es auch ein Russisches Museum. Dort
sind die Werke der größten russischen Künstler wie Rjepin,
Lewitan, Ssurikow u. a. vertreten.
Leningrad ist eine Stadt von außerordentlicher Schön-
heit. Gerade hier zeigte sich die geniale Begabung der
russischen Architekten. Das Gebäude der Admiralität, das
sich durch seine Schönheit und Proportionen auszeichnet,
ist von Sacharow gebaut worden. Die wundervolle Kasan-
Kathedrale hat Woronichin errichtet.
Schön sind die Denkmäler Leningrads, darunter "Der
eherne Reiter”, das Denkmal Peters L, das Puschkin besun-
gen hat.
Und diese herrliche Stadt wollten die deutschen Faschi-
sten vernichten! Der Feind stand unmittelbar vor den To-
ren Leningrads, konnte aber die Stadt nicht einnehmen.
Viele Arbeiter, Ingenieure, Angestellte von Leningrad tra-
ten freiwillig in die Divisionen der Volkswehr ein. Hun-
derttausende von Bürgern schufen in kurzer Frist mächtige
Verteidigungslinien um die Stadt.
Die Hitlerleute versuchten, die Stadt durch eine Hunger-
blockade zu bezwingen. Eisenbahnverbindung mit dem üb-
rigen Lande gab es schon seit dem Herbst 1941 nicht mehr.
Aber die Leningrader legten über das Eis des Ladoga-Sees
einen Weg, der "der Weg des Lebens" genannt wurde, und
durchbrachen auf diese Weise die Hungerblockade.
Bald darauf begannen die Hitlerleute mit der barbari-
schen Beschießung der Stadt. Während der 900-tägigen
Blockade haben die Deutschen ungefähr 150000 Geschosse
auf die Stadt abgefeuert.
Als Erinnerung an jene schwere Zeit sieht man im
Verteidigungsmuseum Leningrads Gegenstände, die viel
10
deutlicher als alle Worte davon sprechen, was in Leningrad
vorgegangen ist. Da steht z. B. eine Waage, auf der die
tägliche Brotration von 125 Gramm abgewogen wurde. Das
Brot bestand hauptsächlich aus Sägemehl, Leim u. a., mit
ganz wenig Mehl vermischt.
In diesen schweren Tagen zeigten die Leningrader, gelei-
tet von Genossen Shdanow, übermenschliche Widerstands-
kraft. Während der Blockade fügte der Feind Leningrad
schwere Wunden zu: vernichtet und beschädigt wurden
mehr als vier Millionen Quadratmeter Wohnfläche, ferner
509 Lehr- und 170 Heilanstalten. Das Wasserleitungsnetz
war an 5600 Stellen geplatzt.
Die Leningrader ließen aber den Mut nicht sinken.
Schon im Jahre 1945 gab es in der Stadt keinen einzigen
Betrieb, der stillstand.
Jetzt sieht man hier keine Spuren der Zerstörungen
mehr. Leningrad ist wieder (nach Moskau) das zweitgrößte
Industrie- und Kulturzentrum des Landes. Die Lenin-
grader haben nicht nur ihre Industrie wiederaufgebaut,
sondern auch ihre technische Basis viel vollkommener
gestaltet. Leningrad wird jetzt von den Schieferwerken am
Südufer des Finnischen Meerbusens mit Gas versorgt.
Texterläuterungen
den Namen führen — hockte hmh
an der Spitze stehen - ctohtb bo rjiaße
mit ganz wenig Mehl vermischt — CMeniaHHbiH c oneHb Heöojib-
HIHM KOJIHHeCTBOM MyKH
viel vollkommener gestalten — 3HanHTejibHO ycoBepnieHCTBO-
BaTb (c^ejiaTb SHanHTejibHO öojiee coBepnieHHbiM)
den Mut nicht sinken lassen — He iia/iaTb /lyxoivi
Merken Sie sich die Rektion:
beginnen (Akk. oder mit + Dat.) — HannnaTb hto-jihöo (öuh. n.)
Wir beginnen heute mit dieser Arbeit oder: Wir beginnen heute
diese Arbeit. — Mbi cero^Ha iiann naeivi smy paöomy.
nennen (Akk. + Akk.) — HasbiBaTb Koro-Jinöo, hto-ji. (&uh. n.) kom-
ji., neM-ji. (me. n.) Während der Blockade Leningrads legten
u
die Leningrader über das Eis des Ladoga-Sees einen Weg; sie
nannten diesen Weg "den Weg des Lebens". - Bo BpeMsi 6jio-
Ka^bi jieHHHrpaflijbi hpojiomchjih no .nipiy Jla^OMCCKoro osepa
flopory; ohh nasbiBajin omy dopoey "dopoeoü mch3hh".
Grammatik
1. flßoÜHoe ynpaBjienne rjiarojios.
Tjiaroji nennen (nasbiBaTb) ynpasjiaeT abohhuim BHHHTejibHbiM
nafle^KOM: Er nennt mich (Akk.) seinen Freund (Akk.). —
Oh HasbisaeT MeHH cbohm ^pyroM.
KaK BHflHO H3 npHMepa, b pyccKOM H3biKe BTopoe flonojiHeHHe
CTOHT He B BHHHTeJIbHOM, a B TBOpHTOJIbHOM HaflOMCe.
II p ii m e m a ii ii e. Ecjih iipe/uiovKeiiiie co CKasyeMbiM, Bi>ipa‘,Keiiin>ni
rjiarojiOM nennen, iiocTpoeiio b Passiv, to bmgcto jiBoiiiioro BHHHrejib-
Horo najjesKa (Akk.) Gy/ier hmcti> mgcto ^bohhoh inieiiirre.nBiiBiii najjesK
(Nom.), h BBiiiieiipiiBe/ieiniBiH npHMep iipinicr c.ne/iyioiipiii bhj:
Ich (Nom.) werde von ihm sein Freund (Nom.) genannt.
JUbohhbim BHHHTejibHbiM iiaae/KOivi ynpaEjiaeT TaKMce h rjiaroji
lehren (yuHTb, obyuaTb):
Dieses Beispiel lehrt uns (Akk.) Bescheidenheit (Akk.). — Otot
npHMep yuHT Hac ckpomhocth.
Die Mutter lehrt ihre Tochter(A/?/?J das Alphabet (Akk.). — MaTb
yuHT cbok) flOHb a3ÖyKe.
2. IlpnjiaraTejibHbie c cy^^HKcaMH -ig, -lieh,
o6pa3OBaHHbie ot cynjecTBHTejibHbix, o6o3HaHaK)ni,Hx speMH
(die Stunde, der Tag, die Woche, der Monat, das Jahr).
IlpHjiaraTejibHbie c cyc[)c|3HKCOM -ig obosHanaiOT npodojuxcu-
mejibHocmb'. eine zweimonatige Reise — /iByxiviecMMiiaa noe3flKa.
IlpHjiaraTejibHbie c cyc[)c|3. -lieh obosHanaiOT nepuoduuHocmb,
noemopneMoemb: der monatliche Lohn — MecmmaH (c/kcmcchm-
iiaa) 3apnjiaTa.
Übungen
1. Übersetzen Sie folgende Sätze und bestimmen Sie die Zeitform
des Verbs:
Die Leningrader Kasan-Kathedrale ist von dem bekannten rus-
sischen Architekten Woronichin errichtet worden.
Das Denkmal Peters I. in Leningrad wurde von Puschkin in sei-
nem Poem "Der eherne Reiter" besungen.
12
Während der Blockade der Stadt Leningrad sind von den deut-
schen Faschisten etwa 150 000 Geschosse abgefeuert worden.
Um die Stadt waren von der Leningrader Bevölkerung mächtige
Verteidigungslinien geschaffen worden.
In diesem Jahr werden in die Hochschulen der Sowjetunion
Hunderttausende neuer Studenten aufgenommen werden.
Dieser Schüler wird oft wegen seiner guten Kenntnisse der deut-
schen Grammatik gelobt.
Diese Schieferwerke werden unsere Stadt mit Gas versorgen.
2. Übersetzen Sie ins Deutsche:
CoBeTCKaa BjiacTb Gbijia ycTanoBjiena 7 Hoaöpa 1917 ro/ia
(Imperfekt Passiv).
JleHHHrpaflCKaa npoMbimjieHHOCTb b kopotkhh cpoK öbijia boc-
CTanoBjiena (Perfekt Passiv).
Bo Bcex cpe^Hnx niKOJiax CoßeTCKoro Coiosa nsynaiOTCii hho-
CTpaHHbie HSbiKH (Präsens Passiv).
3. Analysieren Sie syntaktisch und morphologisch:
Unter den Ausstellungsgegenständen, die man im Leningrader
Verteidigungsmuseum sehen kann, befindet sich eine Waage, auf
der die tägliche Brotration von 125 Gramm abgewogen wurde.
4. Übersetzen Sie folgende Wortgruppen ins Russische und erklären
Sie die Wortbildung der Adjektive:
der achtstündige Arbeitstag
die stündliche Leistung einer Maschine
die 900-tägige Blockade Leningrads
die tägliche Brotration
der siebenjährige Krieg
die jährliche Aufnahme in die Hochschulen
5. Schreiben Sie aus dem Text alle zusammengesetzten Substanti-
ve und zusammengesetzten Adjektive aus; zerlegen Sie die aus-
geschriebenen Substantive und Adjektive in ihre Bestandteile
(cocTaBHbie viacTn) und übersetzen Sie dieselben ins Russische.
6. Setzen Sie die unten angeführten Wörter ein (Bcrani/re npHBe^eH-
Hbie BHH3y cjioßa):
a) Der große russische Gelehrte Mendelejew hat sein ganzes
Leben ... gewidmet. Er ... und starb in Petersburg.
... der biologischen Wissenschaft ist die lebende Natur.
Botanik ist ein ... Zweig der Naturwissenschaft.
Im Ural werden viele ... gewonnen.
13
Ich sehe jetzt meinen Freund Peter sehr ... .
Dieses Museum enthält eine wundervolle Sammlung von ... .
selten, besonderer, (das) Porzellan, der Edelstein,
der Gegenstand, die Wissenschaft, wirken
b) Der elektrische ... dieser Lampe ist groß.
Zur Versorgung unserer Städte mit Brot braucht man täglich
viele tausend Tonnen ... . Wasser und 01... nicht.
Die Stadt Helsinki liegt am Finnischen ... .
Dieses Haus hat 50 Wohnungen mit je 70 Quadratmeter ... .
Der Krieg hat vielen Ländern schwere ... zugefügt.
Im Juni 1941 trat mein Bruder ... in die Reihen der Volkswehr ein.
Die ersten feindlichen ... fielen in die Straßen Leningrads im
September 1941.
Durch die barbarische Beschießung der Stadt Leningrad wurden
dort 500 Lehranstalten ... .
Auch viele ... sind während der Blockade zerstört worden.
die Heilanstalt, das Geschoß, der Widerstand, die Wunde,
der Meerbusen, (das) Mehl, (die) Wohnfläche, freiwillig,
sich vermischen, beschädigen
7. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische:
Meine Uhr geht drei Minuten vor.
Der Feind ging zum Angriff vor.
Die Schularbeit muß allem anderen vorgehen.
Gegen faule Schüler soll unsere Komsomolzenorganisation
energisch vorgehen.
Warum lachen Sie? Was ist hier vorgegangen?
8. Übersetzen Sie ins Deutsche:
HayKa urpaer b napo^HOM xosancTBe CCCP onenb BaMCHyio pojib.
B CCCP MHoro pasjiimHbix Bbicmnx yneÖHbix saßeflennn n rex-
HHKyMOB.
Bo BpeMH jieTHnx KannKyji MHorne ynennKn Hamen niKOJibi
paßoTajin b KOJixosax.
1 Ipe/uvieTOivi Hamen öece/ibi 6buia iioc.ne/iiimi KOHTpojibnaa paGora.
Ha Phmcckom (Rigaer) sajmBe HMeeTca MHoro canaTopneß n ^o-
MOB OTflbIXa.
3to scanne Gbijio paspynieno nenpnaTejibCKHM cnapaflOM.
9. Beantworten Sie folgende Fragen:
a) Wann ist die Stadt Leningrad gegründet worden?
Wer ist der Gründer dieser Stadt?
14
Welche Rolle spielt diese Stadt in der Sowjetindustrie?
Nennen Sie die wichtigsten Kulturanstalten Leningrads.
Welches Leningrader Museum ist weltberühmt?
Welche Schätze enthält dieses Museum?
Was sieht man in der russischen Abteilung der Eremitage?
Wie wird das Denkmal Peters I. in Leningrad genannt?
Von wem ist dieses Denkmal besungen worden?
b) Wie lange dauerte die Blockade Leningrads während
des Großen Vaterländischen Krieges?
Was schufen die Leningrader um ihre Stadt?
Auf welche Weise haben die Leningrader die Hungerblockade
durchbrochen?
Wie groß war die tägliche Brotration in der blockierten Stadt?
Wieviel feindliche Geschosse fielen während der Blockade in die
Straßen Leninrads?
Welchen Schaden haben die deutschen Faschisten dieser Hel-
denstadt zugefügt?
§3
Vorübung
Übersetzen Sie ins Russische:
Der Lehrer läßt den Schüler den gelesenen Satz analysieren.
Mein Freund ließ mich eine ganze Stunde warten.
Ich will mir einen neuen Mantel machen lassen.
Als ich alle meine Schulaufgaben gemacht hatte, ließ mich
meine Mutter ins Kino gehen.
Aufgabe: Übersetzen Sie schriftlich mit Hilfe des Wörterbuchs
die ersten drei Absätze des Textes.
Die Entwicklung der Buchdruckerkunst
Vor 600 Jahren verstanden die Leute noch nicht, Bücher
zu drucken. Wer ein Buch haben wollte, mußte es sich ab-
schreiben lassen. Das war eine zeitraubende Arbeit, und
darum waren die Bücher auch außerordentlich teuer.
Auch Anfang des 15. Jahrhunderts war de Herstellung
von Büchern noch sehr schwierig und teuer. In eine Tafel
von Birnbaumholz schnitzte man Bilder und Sprüche, dann
15
bestrich man die Tafel mit
schwarzer Farbe und legte
einen Bogen Papier darüber,
den man fest aufdrückte. Für
jede Seite mußte man natür-
lich eine besondere Tafel schni-
tzen, das war eine schwere und
zeitraubende Arbeit, und solch
ein Druck war sehr teuer.
Erst seit der Erfindung der
Buchdruckerkunst kann man
die Bücher schnell und billig
herstellen. Die Buchdrucker-
kunst entstand um die Mitte
des 15. Jahrhunderts. Man
kam nämlich auf den glück-
lichen Gedanken, die Buchsta-
ben einzeln auf Holzstäbchen
auszuschneiden und diese dann
zu Wörtern zusammenzuset-
zen. Später goß man Buch-
staben aus Metall, weil man sie
auf diese Weise leicht in großer Zahl herstellen konnte.
In Rußland erschien das erste gedruckte Buch im Jahre
1564. Es war das kirchliche Buch "Der Apostel." Man hat-
te es in schöner kirchenslawischer Schrift, in "poluustaw"
(Schriftart) gedruckt.
Die Organisatoren der ersten russischen Buchdruckerei
waren der Moskauer Buchdrucker Iwan Fjodorow und der
Bjelorusse Pjotr Mstislawez (aus der Stadt Mstislawl). Die
ersten russischen Buchdrucker waren Meister ihres Faches,
aber es gelang ihnen nicht, die Buchdruckerkunst in
Rußland weiterzuentwickeln. Die reaktionäre Geistlichkeit
sah im Buchdruck "eine schwere Ketzerei" und begann die
Buchdrucker zu verfolgen. Iwan Fjodorow und Pjotr Msti-
slawez verließen mit bitteren Gefühlen Moskau und verleg-
ten ihre Tätigkeit nach Litauen und in die heutige West-
ukraine. Dort, in Wilno und Lwow, wurden sie die Begrün-
16
der der slawischen Buchdruckerkunst. In Moskau setzten
die russischen Buchdruckermeister Nikifor Tarassijew und
Andronik Newesha das Werk Iwan Fjodorows fort. Im
Jahre 1568 gaben sie ein neues Buch heraus. Hierzu ver-
half ihnen der Zar Iwan Grosnyj, der die Buchdruckerkunst
unter seinen Schutz nahm und in Alexandrowskaja Sloboda
eine Buchdruckerei errichtete.
Eine weitere bedeutende Entwicklung nahm die russi-
sche Buchdruckerkunst unter dem Zaren Peter I. Statt der
alten kirchenslawischen Schrift führte Peter die neue rus-
sische Schrift ein. Unter Peter I. wurde in Moskau auch die
erste russische Zeitung "Wedomosti” herausgegeben. Die
erste Nummer dieser Zeitung wurde vom Zaren selbst
durchgesehen und verbessert.
Seit dem Erscheinen des ersten gedruckten Buches hat
sich die Technik des Buchdrucks außerordentlich entwik-
kelt. Jetzt werden Bücher und Zeitungen in großen Druk-
kereien in Massenauflagen gedruckt.
In keinem kapitalistischen Lande der Welt hat aber der
Buchdruck einen so mächtigen Aufschwung genommen wie
in unserem Lande. Von 1918 bis 1946 sind in der UdSSR
836000 Bücher und Broschüren in einer Gesamtauflage von
10250 Millionen Exemplaren erschienen. Ein Viertel davon
sind Bücher, die in den verschiedenen Sprachen der Völker
der Sowjetunion gedruckt wurden. Mehr als 40 Völker, die
jetzt in dem sowjetischen Nationalitätenstaat leben, haben
erst nach der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution ihr
Schrifttum erhalten.
Texterläuterungen
Anfang des 15. Jahrhunderts - b nanajie XV BeKa
man kam .... auf den Gedanken — npnnijia b rojioßy mbicjib
die Buchdrucker waren Meister ihres Faches — KHnronenar-
hhkh öbijih MacrepaMH CBoero ^ejia
unter dem Zaren Peter I. [Peter dem Ersten] — npn n,ape 1 lerpe I
(b uapcTBOBamie uapa IZerpa I)
eine weitere Entwicklung nehmen — nojiynaTb flajibHeüniee
pasBHTne
17
Übungen
1. Analysieren Sie syntaktisch und morphologisch:
Man kam aut den glücklichen Gedanken die Buchstaben einzeln
auf Holzstäbchen auszuschneiden und diese dann zu Wörtern
zusammenzusetzen.
2. Übersetzen Sie ins Russische:
Wir haben den großen Wunsch, die deutsche Sprache gut zu
erlernen.
Ich will versuchen, die Übersetzung dieses Textes ohne Wörter-
buch zu machen.
Ich habe meinem Freund versprochen, ihn heute abend zu
besuchen.
Einige Schüler haben vergessen, ihre deutsch-russischen Wör-
terbücher mitzunehmen.
Die Mutter war glücklich, über die Heldentat ihres Sohnes in
der Zeitung zu lesen.
Ich habe die Möglichkeit, im Sommer eine Reise nach Lenin-
grad zu machen und dort einige Wochen zu verbringen.
3. Übersetzen Sie ins Deutsche:
MaTb öbijia cnacTjinBa Bn^eTb CBoero peöeHKa cnosa s^opoBbiM.
Mon flpyr npocnT Mena noirrn c hhm BMecTe b Mysen.
Mbi Mcejiajm nocMOTpeTb otot (JmjibM eine pas.
HaM ynjajiocb nojiyunTb iviecra b /lecHTOivi pn/iy.
Ham KJiacc nojiynnji sa^anne c/ie.naTb nncbMeHHbin nepesofl
HOBoro TeKCTa.
Mbi HafleeMca BbinojmuTb otv paöoTy xopomo.
4. Übersetzen Se folgende Sätze:
An Sonntagen läßt die Mutter ihre Kinder etwas länger schlafen.
Laß mich ruhig arbeiten.
Der Direktor ließ diesen Schüler zu sich rufen.
Unser Chemielehrer läßt uns im chemischen Kabinett keinen
Augenblick verlieren.
Er läßt uns viele Experimente selbständig machen.
5. Erklären Sie die Wortbildung folgender Wörter und übersetzen
Sie dieselben:
durchsehen, einführen, aufdrücken, der Druck, der Buch-
drucker, die Buchdruckerei, der Begründer, das Schrifttum,
kirchlich.
18
Aufgabe: Bereiten Sie zu Hause die mündliche Übersetzung des
Textes vor von den Worten 'Die Organisatoren der ersten
russischen Druckerei...' bis zu Ende.
§4
Vorübungen
1. Hören Sie aufmerksam zu:
Ein Engländer kam nach Paris. Er beherrschte nur seine Mutter-
sprache und verstand kein einziges Wort Französisch. Noch am
selben Tag schickte er seiner Frau ein Telegramm. In diesem Tele-
gramm schrieb er: "Glücklich angekommen, gesund, schreib bald.
Adresse..." Ja, wie war aber die Adresse seines Hotels? Er wußte
es nicht. Darum wandte er sich an einen Hoteldiener, der ihm die
Adresse des Hotels genau mitteilte.
Der Engländer war in Paris ganz allein. Er hatte hier keine
Freunde. Nach einiger Zeit beschloß er, sich die schöne Hauptstadt
Frankreichs anzusehen. Er sprach aber kein Französisch und
kannte die Stadt gar nicht. Wie wird er sein Hotel wieder finden?
Er dachte: Ich werde immer geradeaus gehen. Mit solchem Be-
schluß ging er hinaus. Am Eingang ins Hotel standen zwei große
Palmen. Das merkte er sich.
Der Engländer ging langsam die Straße hinunter. Schließlich
kam er zu einem Restaurant. Er war hungrig und beschloß, in
diesem Restaurant zu Mittag zu essen. Aber wie sollte er ohne
Kenntnis der Sprache das Essen bestellen? Er sagte sich wieder:
Ich zeige einfach mit dem Finger auf der Karte, was ich zu essen
wünsche, und man wird mich schon verstehen.
Er trat also ins Restaurant. Dort war es fast leer. Der Kellner
brachte dem Engländer die Karte. "Das, das und das", zeigte der
Engländer mit dem Finger. Der Kellner machte sehr große Augen,
sagte aber kein Wort. Nach fünf Minuten brachte er ihm drei
Suppen. Der Engländer wurde rot bis über die Ohren.
Nach dem Essen ging er noch ins Kino. Als er am Abend in sein
Hotel zurückkehren wollte, war es schon recht spät. Er ging die
Straße hinunter, konnte aber sein Hotel nicht finden. Dann ging er
die Straße wieder hinauf. Er sah mehrere Hotels, aber an keinem
einzigen Hotel standen Palmen an der Tür. Was sollte er tun? Der
Engländer ging in ein anderes Hotel, bestellte dort ein Zimmer und
schickte zum zweiten Mal an diesem Tag ein Telegramm an seine
Frau: "Telegraphiere sofort, wo ich in Paris wohne."
Am nächsten Tag bekam er die Antwort.
19
2. Geben Sie den Inhalt der angehörten Erzählung in Ihrer Mutter-
sprache wieder.
(Snn ©nßlftnber in
6in ßnglänber fam natf) ^ari^. 6r bef)err|ä)te nur feine SD?ut*
terfprac£)e unb tonnte fein QSort grangöfit-
97ocb am Sage feiner 2lnfunß beßellte er im £otel ein Sele*
grammformular, benn er wollte feiner grau feine glücf[tc£)e 2lm
fünft in ^ari^ mitteilen. Sas ^Telegrammformular roar fofort gur
Stelle. 6r teilte feiner grau feine ^arifer 2lbreffe mit, bamit fie
tl)m nicf>t poßlagernb gu fcfyteiben brauchte, "(Blücfltcl) angefonv
men", füllte er ba£ gormular aus, "gefunb. Schreib balb. 2lbreffe
..." 3a, wie roar aber feine 2lbreffe? 6r rief ben portier [portje] an.
2113 iljm ber portier bie 2lbreffe be£ £otel£ mitgeteilt ljatte, trieb
er fie auf ba£ gormular, untertrieb unb ließ ba£ Selegramm gur
^oft tragen.
Sann günbete er ftcf> eine Zigarette an unb ging ein paarmal im
Rimmer auf unb ab. QSa£ follte er jegt tun? Sollte er ftcf> nicf>t
bie Stabt ein wenig anfeljen? greilict), man fann fiel) verirren,
aber wenn man ntrgenb^ einbiegt unb nur bie Strafe auf unb ab
gef>t? 6r ging l)tnau£. 2lm Eingang ftanben groet große Stären.
Sa£ merfte er fiel).
Ser ßmglänber ljatte feine 6ile. 6r ging langfam bie Strafe
hinunter. <Scf>lie^btd> fam er gu einem 9teßaurant[restorä]. 6r ljatte
junger. "QSenn icf) bem Seltner mit bem ginger auf ber .Starte
geige, roa£ icf> gu effen roünt^ totrb er miet) fieber verfielen, unb
nacf) bem 6ffen brauche id> gar nid>t gu fragen, roa£ ict) galten
muß. 3ct) gebe bem Seltner eine große 95anfnote, unb er bringt
mir ben EReft", bac£)te er unb ging ins Sfteftaurant Innern.
Sort roar es faß teer. 6r fegte fiel) an einen Sit unb faß fiel)
um. Singer iljm befanben fiel) in bem 9taum groei junge T?äbct)en.
Sie faßen an einem 9?ebentiföE> iljm gegenüber beim Staffee.
Ser Seltner brachte bem ßmglänber bie Speifefarte. "Sa£, ba£
unb ba£", geigte ber SluSlänber mit bem ginger. Ser Seltner
machte große 2lugen, fal) i^n fef>r aufmerffam an, fagte aber fein
QSort. 9?act) fünf ÖRinuten brachte er tl)m bret Suppen. Sie
Wäbcben am DZebentiföl) lachten ^ell auf. roar tl)m fef>r unam
genehm.
20
QSom SReflaurant aus ging er ins 5tino. 2113 er am 2lbenb tn£
£otel gurücffefjren wollte, mar cs |d)on feljr fpät. 6r ging bte
(Strafe hinunter, fanb aber fein £otel ntdjt. Sann ging er bte
Strafe mteber ftnauf. 6r faf mehrere £otel£. 95ären Rauben
aber ntrgenb^ an ber Sür. QBafrlcfetnltd) ßatte man fte am 2lbenb
Ijtnetngetragen. QBte füllte er jeßt fein £otel ftnben?
Sie Strafen mürben leer. (Schon ba£ vierte T?al ging er an
bem ^oltgtflen vorbei. Ser mürbe |cfon aufmerffam. "(& feflt
nod), baf man miet) verhaftet", bacfte ber ßmglänber unb ging in
ba£ erfte befte £otel. £ter beftellte er ein Stmmer unb fcl^icfte nod)
in berfelben 9?ad)t ein Selegramm an feine grau: "Selegrapftere
fofort, mo td) in ^art^ mofne".
2lm nädjften Sag befam er bte 2lntmort.
Texterläuterungen
zur Stelle sein — Seite Ha Meere; sdecb: Seite npHHeceHHEiM
ein paar - HecKOJiEKo; ein paarmal - HecKOJiEKO pa3 (ne CMeniH-
BaiiTe c cynjecTBHTejiEHEiM ein Paar napd)
auf und ab - B3afl h snepefl (nanp.: im Zimmer auf und ab gehen;
die Straße auf und ab gehen)
Eile haben - cneniHTE, topohhtech
Hunger haben — Seite tojioaheim
hell auflachen — sbohko paccMeaTEca
er wurde aufmerksam — oh iiana.n oSpanjaTE BHHMaHHe
in das erste beste Hotel — b nepBEin iioiiaBiimiicH otojie
Merken Sie sich die Rektion:
anrufen (Akk.) — 3bohhte ho TejiecpOHy KOMy-jinSo (dam. n.)
Rufen Sie sofort den Arzt an. — HeMefljieHHO ho3bohht6 epany.
ansehen (Akk.) — cmotpote Ha koto-jihSo (hto-jihSo)
Mein Freund sieht mich erstaunt an. — Moh flpyr yqHBjieHHO
cmotpht Ha Meim.
die Straße hinaufgehen (hinuntergehen) (Akk.) — h^th BBepx
(bhh3) no yjiHii,e
Ich gehe die Treppe hinauf. - H noflHHMaiocE no jiecmHune.
Sie sollen diese Straße hinuntergehen. — Bei /io.t/kiiei cnycTHTEca
no omoü yjiuuß.
21
Übungen
1. Analysieren Sie syntaktisch folgende Sätze und übersetzen Sie
dieselben ins Russische:
Mein Freund fragt mich nach meiner genauen Adresse, weil er
mir nicht postlagernd zu schreiben wünscht.
Der Engländer verirrte sich in Paris, da er die französische
Sprache nicht kannte.
Der Ausländer ging ins Restaurant hinein, denn er hatte Hunger.
Man hatte die Palmen für die Nacht ins Vestibül hineingetragen,
darum konnte der Engländer sein Hotel nicht finden.
Der Engländer ging hinaus, um sich die französische Hauptstadt
ein wenig anzusehen.
Man hat mir diesen Fragebogen gegeben, damit ich ihn ausfülle.
2. Ersetzen Sie in den Sätzen 1 und 2 die Konjunktionen weil, da
durch die Konjunktion denn und im Satz 3 die Konjunktion denn
durch weil.
3. Bilden Sie zusammengesetzte Sätze aus folgenden Satzpaaren:
Ich kann Ihnen die Adresse dieses Arztes nicht mitteilen; ich
kenne sie selbst nicht (man kok).
Ich kannte den Weg sehr schlecht; ich verirrte mich im Wald
(maK kolk).
Der Lehrer schreibt an die Tafel einen Satz; wir übersetzen ihn
ins Deutsche (unioübi).
Der Engländer schickt seiner Frau ein Telegramm; er teilt ihr
seine glückliche Ankunft in Paris mit (unioübi).
4. Setzen Sie die eingeklammerten Wörter in den richtigen Kasus
(mit oder ohne Präposition):
Ich muß (mein Freund) anrufen.
Die Lehrerin sieht (der neue Schüler) freundlich an.
Wir gehen (der Berg) hinauf.
Sie müssen (die Straße) hinuntergehen.
Ich erinnere mich (dieses Ereignis) sehr gut.
Wir wollen (die deutsche Sprache) gut beherrschen.
Er nennt (dieser Schüler) (sein Freund My^c. p.)
5. Ergänzen Sie folgende Sätze:
In einer fremden Stadt kann man ... leicht... .
Diesen Fragebogen muß man sofort... .
Es ist unangenehm, wenn man in eine fremde Stadt kommt
22
und ... .
Der Engländer ging in das erste beste Hotel, da ... .
Der Sekretär gibt dem Direktor den Brief, damit er ihn ... .
Es ist schon recht dunkel geworden, ... Sie das Licht... .
Der Gast... dem Kellner für das Mittagessen und verließ das
Restaurant.
Ich suche schon lange nach diesem Buch, kann es aber ... finden.
6. Ersetzen Sie die fettgedruckten Wörter durch Synonyme:
Ich habe in Leningrad einige Freunde. Als ich dort ankam,
telephonierte ich sofort einem meiner Freunde.
Auf meinen letzten Brief an meine Schwester erhielt ich lange
keine Antwort. Endlich kam die Antwort.
Wir dachten, daß wir uns in diesem großen Wald verirren kön-
nen. Jedoch fanden wir den Weg nach Hause sehr leicht.
Der Engländer hatte keine Eile. Er ging ein paarmal in seinem
Zimmer hin und zurück.
7. Beantworten Sie schriftlich folgende Sätze:
Wohin kam ein Engländer?
Welche Sprache beherrschte er außer seiner Muttersprache?
Wozu bestellte der Engländer ein Telegrammformular?
Was teilte der Engländer in diesem Telegramm seiner Frau mit?
Was tat er dann?
Was stand am Eingang ins Hotel?
Wozu merkte sich das der Engländer?
Warum ging der Engländer ins Restaurant?
Wie bestellte er sich dort das Essen?
Was brachte ihm der Kellner?
Warum mußte der Engländer in ein anderes Hotel gehen?
Auf welche Weise hat er seine Pariser Adresse erfahren?
8. Übersetzen Sie ins Deutsche:
CeroflHü 5i nojiynnji hhcbmo ot cnoero flpyra. Oh cooönjaeT MHe,
mto oh, BepoHTHO, nepes (in) hockojibko flHen h He iiO37i<e neM nepes
Heflejno npne^eT b MocKBy. Oh nnnieT, hto oh y‘/i<e saKasaji ÖHjieT
(die Fahrkarte). H öbiji oneHb pa/i h HeMefljieHHO OTnpaBHjica Ha
noMTy. TaM 5i nojiyuHji Tejierpa(J)HbiH ÖJiaHK h nocjiaji CBoeMy
flPyry cjieflyiomyio TejierpaMMy: "CnacTjiHB, mto CKopo yBH,qHMC5i.
Cooöiijh ,n,eHb npHÖbmm." 3aTeM 5i nonieji b khho. Koiyia 5i Bep-
HyjiC5i flOMoii, MeH5i y‘/i<e OMCHflaji ero otbot.
9. Erzählen Sie den Text wieder.
23
§5
Vorübungen
1. Übersetzen Sie folgende Wörter, die von Ihnen bekannten
Wörtern abgeleitet sind:
sich anfreunden (abgeleitet von Freund'); sich umblicken
(blicken); die Hoffnung (hoffen); der Republikaner (Republik).
2. Übersetzen Sie ins Russische:
Dieser Sportler ist ein sehr guter Läufer. Er läuft ausgezeich-
net. Im Laufe auf 100 Meter hat er den Weltrekord geschlagen.
Im Winter laufen wir gern Schlittschuh.
Es ist schon recht spät, ich muß nach Hause laufen.
Dieser fremde Hund lief mir bis zu meinem Hause nach.
Er wollte mir weiter folgen, aber ich zeigte ihm
meinen Stock, und er lief davon.
Die Frontlinie verlief von Westen nach Osten
längs dem rechten Ufer des Flusses N.
Während der ersten französischen Revolution
verließen viele Offiziere die Reihen der republika-
nischen Armee und liefen zu den Preußen über.
Im Rücken der republikanischen Armee liefen
viele Spione herum.
3. Lesen Sie den Einleitungstext und geben Sie
(in Ihrer Muttersprache) dessen Inhalt wieder.
Willi BREDEL
(geb. 1901]
'S'iw «olf fiegt
Rach Qötllt 25 r e b e l £ Rovelle "Uer ^ommtffar am Rhein"
Uic iiacbftcbciibc (Sptfobe fällt tu bte ßeit ber erften frangöftjchen
Revolution. Uic 'partfer Q^olf^niaffcn fämpften gegen bte verrä*
tertjäjen Slriftofraten unb ibre 25unbe?geiioffcii, bte Armeen Öfter*
reich? unb 'Prcuf en?.
Uer fünfgehnjahrtge Ttarcel Tteunter1, (Sohn eines OTtglieb^
be? ©emeinberate^ von <part£, begibt ftd) an bte gront auf bte
(Suche nach einem gefährlichen QAtf?feinb, ber fid? in bte Rethen
ber Republtfaner ciiigc|cbHcbcii unb ftd) freiwillig an bte gront
gemelbet h<ü, um gum getnb übergulaufen. Uer Verräter h<xt eine
lange Rarbe im (Befiehl.
24
2lu( bem War|che an bie §ront hatte (ich Warcel mit einem
Shirjcben, ber einige Safjre älter mar als er, angefreunbet. SRaoul2
htep er. SRaoul mar ein ungemöhnltch (tarier unb fröhlicher
Wenjcb.
QBentge Sage (pater fließen fie gur ^auptarmee. Warcel £>örte
jcbrecHiche Diadjridjten. QStele Offiziere maren beferttert. Sogar
ber Oberbefehlshaber ber 2lrmee, Öeneral Safapette3, ßatte bie
Sruppen verlaffen. Sie ^reupen allein maren (iebgigtaufenb
Wann (tarf, unb ebenfovtel Öfterreicher unb (rangö(t|che (Smt*
grauten (tauben in ihren Leihen. Sie Patrioten bagegen gählten
alles in allem faum (ünfgigtaufenb. Sagu ohne Offiziere. (Sine
Hoffnung mar (Beneral Äellermann, ber mit gmangigtaufenb
Wann auf bem War|ch mar. Sie Patrioten maren in einer (ehr
Ichmierigen Sage.
2llle Sorgen hatten jeboch Warcel nicht von (einer £aupt*
aufgabe abgelenft; immer mieber (lichte er nach bem 9?arbtgen.
Solbaten, bie er (ragte, (agten, bap viele mit 9?arben im (Beficht
an ber §ront herumlaufen.
2lm nächften Sag fam eine gange 2lrmee §rango(en an, bie
Wo(el*2lrmee, unter (Beneral Äellermann. Sie ^reupen ßatten
nicht verhinbern fönnen, bap btefe Smangigtaufenb gur ^auptarmee
fließen. Sarüber mar grope §reube bei ben Patrioten. Sa bie
Solbaten ber 2lrmee ÄellermannS friegSgeübt maren, mürben
ihnen viele junge §retmtlltge übermtefen, unter ihnen auch Warcel
unb SRaoul.
Sie gogen unmeit beS SorfeS QSalmp4 auf eine £öhe, unb von
hier (ah Warcel gum erften Wal ben §etnb. 2ln allen Rängen (ah
man bie preislichen SMmatfeuer. "Sa fie (o nah ftnb, mirb eS mohl
balb gur Schlacht fommen", bachte Warcel.
(SS mar eine |chmere 9?acht. 25e(onberS für bie Solbaten, bie
erft geftern nach langen Wärmen angenommen maren. QStele
maren (o mübe, ba£ fie (ich ttoß SRegen auf ben naffen Stoben
legten. Warcel unb SRaoul, bie bie legten 9?ächte ge|chla(en hat*
ten, mollten (ich nicht in eine ^(üge legen. Sie gingen auf bem
.Stamm beS 25ergeS auf unb ab.
2lu( bem .Stamm er|chten plögltch ein ©fftgter. Sen £ut hatte
Sprich: 1marßel mönje 2raül 3lafajett 4walmi
25
er tief ins ©efid)t gezogen. ®ewt£ eine Üfftgter£wad)e, bte bte
poften fontrollierte. "QBeld)e^ Sataillon [bataljon]?" rief er.
"ßmette^ Sataillon ber 31. ^)atbbrtgabe", antwortete Äaoul.
"Carole?" "Sob ben Sprannen!" Ser Öfftgter ging weiter.
SRaoul blidte ftd) nad) Warcel um, ber etwa£ hinter tfjm jlanb.
Ser war bletd) geworben unb fjatte bte 2lugen aufgertffen. Ser
©fftgter fjatte einen Schnitt im ©efid)t: es war ber 9?arbtge.
Warcel unb SRaoul tiefen nad) t^rem ^laß, ergriffen t£>re &e?
wef)re unb liefen bem 9?arbtgen nad). "Ser will überlaufen",
flüfterte Warcel. "QBtr werben es ver^tnbern", antwortete SRaoul.
Ser 9?arbtge ging vorwärts, wie einer, ber ein feftes Siel l)atte.
Äaum bret^tg ©cbrftt hinter tf>m folgten tl)m bte betben §reunbe.
Warcel wu£te, bte£ war bte ent|d)etbenbe ©tunbe.
§aft Ratten fte ba£ Sat erreicht, ßnngelne Säume ftanben l)ter.
Wan b>orte einen §lu£ raujcben. "^ft", machte SRaoul, unb er unb
Warcel budten ftcf) tief gu Soben. Ser 9?arbtge war auf einen
poften gefloßen.
Sie hörten ben 9?arbtgen rufen: "Sob ben Scannen!" Unb
bann fragte er: "QBte verläuft ber §ront? Wo liegt ber näd)fte
poften?" Ser ©olbat gab SluSfunft Ser 9?arbtge grüßte unb
ging weiter.
Warcel unb SRaoul mußten fef>r ad)tgeben, ba£ fte vom poften
ntd)t gefe^en werben. Sie machten einen großen Sogen unb liefen
burd) ba£ Sat. Sod) fte Ratten bte ©pur verloren. Selbe
t)ord)ten tu bte §tnflernt£. 2113 fte ntd)t£ vernahmen, trocken fte
vorftd)ttg weiter. Sa machte SRaoul, ber vorau£gefrod)en war, ein
3etd)en.
Sort ftanben gwt|d)en bünnflämmtgen Säumen bret Wenjcben,
unb nun ernannte Warcel unter btefen ben 9?arbtgen. Ser 9?arbü
ge fprad) B>afttg unb erregt. Sie betben anbern waren preu£t|d)e
©olbaten. ®te verftanben tl)n offenbar ntd)t.
"Schnell, fä)ne[[", flüfterte SRaoul. "9?tmm ben Serräter aufs
Äorn. Su mu£t treffen, fonft ftnb wir verloren".
Warcel legte an. 6r gtelte ntd)t lange. Ser Scfjuß brö^nte
bumpf gwt|d)en ben Sergen. Warcel fal) ben 9?arbtgen falten. Sa
E)ob er ba£ (8ewel)r unb brüdte e£ an ftcf). ©ein erfter ®d)u£. Unb
btefer f>atte gletd) einen §etnb, feinen §etnb getroffen.
26
Stdjt neben tfjm britynte ein gmetter Schuf. SRaoul fyatte auf
bte betben ^teufen angelegt. T?arcel faf> einen Solbaten bavon*
laufen. "£o£, lo£, fo fomm boot)!" rief Otaout. T?arcel lief (unter
SRaoul gu ber Stelle, roo ber QSerräter lag.
(©cEHuf folgt)
Texterläuterungen
in die Zeit fallen — othochtbch ko BpeMeHH
zur Armee stoßen — iipncoe/iniHrrbCH k apivinn. ejihtbch b apMHio
die Preußen allein waren siebzigtausend Mann stark -
OflHHx npyccaKOB 6bi.no 70000 mcjiobck
alles in allem — Bcero-HaBcero
auf dem Marsch sein — öeite b nyrn; /uniraTbca (06 apMnn)
immer wieder — Bee chobu h cnoßa
der Narbige - nejioßeK co nipaMOM (cyäcmamueupoeaHHoe npujia-
samejibnoe; die Narbe nipaM)
die Mosel-Armee unter General Kellermann — MosejibCKaa ap-
mhh (t. e. apMHü, HaxoflHBniaaca b flojnme peKH Mosejib,
npuTOKa PeÜHa) iio/i KOMaHflOBamieM renepajia KejiJiepMana
es wird bald zur Schlacht kommen - cKopo HanneTca cpa^ce-
Hne
den Hut tief ins Gesicht ziehen — HH3KO HaflBHHyTb nuiany
Ha rjiasa
Auskunft geben - /iarrb (iiy>i<Hbie) CBefleHHa
achtgeben — 3Öecb: öbitb octopomchbim
einen Bogen machen — c/ie.naTb KpiOK (t. e. npoiiTH jinniHee
paCCTOHHHe)
aufs Korn nehmen — B3HTb Ha MyniKy (npHH,ejiHTbC5i)
Merken Sie sich die Rektion:
suchen nach (Dat.) — HCKaTb, pa3bicKHBaTb kobo-jihöo, hto-jihöo
(buh. n.) Ich suche nach meinem alten Freund. — H pa3bicKH-
Baio ceoeeo cmapoeo dpyea.
nachlaufen (Dat.) - 6e‘/i<arrb 3a kcm-jihöo, hom-jihOo (me. n. c np.)
Das Kind läuft seiner Mutter nach. — PeöeHOK öomcht 3a ceoeü
Mamepbio.
verhindern (Akk.) — BOcnpenaTCTBOBaTb, noMeniaTb KOMy-ji.,
neMy-ji. (dam. n.) Die Krankheit verhinderte meinen Bruder,
an unserer Reise teilzunehmen. — Bojie3Hb noMeniajia MoeMy
äpamy npHHHTb yuacTHe b HanieM nyremecTEHH.
27
folgen (Dat.) — cjieflOBaTb sa kom-ji., hom-ji. (me. n. c npedjiosoM)
Bitte, folgen Sie mirl — CjieflyÜTe, noMcajiyncTa, sa mhoh!
erreichen (Akk.) — jiocTiiraTb nero-jinbo (pod. nadelte.)
Wir haben unser Ziel erreicht. - Mbi jiocin iji n ceoeü upjiu.
grüßen (Akk.) - nosflopoBaTbca c kom-jihGo (me. n. c npedjioeoM)
Wir grüßten unseren Lehrer. — Mbi nosflopoBajmcb c huulum
yuumejieM.
treffen (Akk.) - nonacTb e Koro-Ji., eo hto-ji. (buh. n. c npedjioeoM)
Ein feindliches Geschoß hat die Brücke getroffen. — Henpna-
TejibCKnü cnapsm nonaji e Mocm.
anlegen auf (Akk.) — npHii,ejiHTbC5i b kofo-jihGo
Marcel legte auf seinen Feind an. - Mapcejib npnijejinjicsi e
ceoeeo epasa.
Grammatik
o n o ji h e h n e b b n h n t e ji b h o m naßere
c hhiJjhhhthbom (accusativus cum infinitivo).
Hs npnMepoB § 3 (ynp. 4) mbi BH^ejiH, mto rjiaroji lassen,
ynoTpeÖJieHHbin b MOflajibHOM SHanennn, Tpeöyer nocjie ceöa, KaK
h b pyccKOM 5i3biKe: 1) flonojiHeHHa b BHHHTejibHOM iia/ie7i<e
h 2) nH(j)nHHTHBa ocnoBHoro rjiarojia:
Der Lehrer läßt den Schüler seine Frage wiederholen. —
YnnTejib 3acTaBjiaeT ynennKa hobtophtb ero sonpoc.
OflHaKO, b OTjnnme ot pyccKoro si3biKa, b HeMen,KOM $i3biKe TaKon
oöopoT BCTpenaeTca Tai\7i<e b cb.h3h c rjiarojiaMn sehen (Enterb),
hören (cjibiniaTb), fühlen (nyBCTBOBaTb):
Wir sehen die Sonne untergehen. — Mbi bh^hm, KaK 3axoflHT
cojnme (hjih: Mbi bh^hm, hto cojnme Baxo/iirr).
Man hört die Kinder lustig lachen. — Cjibiliiho, KaK Becejio
civieiOTca jicth (hjih: Cjibiliiho, hto jicth Becejio CMeiOTca).
Ich fühle mein Herz schlagen. — H uyBCTByio, KaK öbeTca Moe
cepflije.
Bßimy OTcyTCTBmi anajiornn b pyccKOM n3biKe BHHHTejibHbiH iia/ievic
c hh(J)hhhthbom npn 3thx rjiarojiax c/ic/iver iicpeBO/urrB Ha pyccKHÜ
H3BIK npnqaTOHHbiM iipe/iJiovKeiiiieivi c coiosom kok hjih umo.
Ho CMbicjiy i?i>i11leiipni?e/ie1111i>ie npHMepbi paBii03iiaMin>i cjie/iyioiipni:
Wir sehen, daß (wie) die Sonne untergeht.
Man hört, daß (wie) die Kinder lustig lachen.
Ich fühle, wie mein Herz schlägt.
OöpaTHre BHHMaHHe, hto npn rjiarojiax sehen, hören, fühlen
HHejjHHHTHB BCerjja CTOHT 6e3 HaCTHH,BI ZU.
28
Übungen
1. Setzen Sie die Modalverben in die angegebene Zeitform nnd
übersetzen Sie folgende Sätze:
Unser Boot konnte das andere Ufer nur mit großen Schwierig-
keiten erreichen (Perfekt).
Wir können diese Reise nie vergessen (Futurum).
Die beiden Freunde wollten sich nicht in eine Pfütze legen (Plus-
quamperfekt).
Ich konnte dieses Buch in unserer Bibliothek nicht bekommen
(Perfekt).
Ich fahre bald nach Stalingrad, denn ich wollte schon lange
diese Heldenstadt sehen (Perfekt).
Dieser Schüler muß seine Sommerferien in der Stadt verbrin-
gen (Futurum).
2. Übersetzen Sie ins Russische:
Jeden 1. Mai sehen wir viele Flugzeuge über den Roten Platz
fliegen. Aus dern Fenster meines Zimmers sieht man viele
Autos, Autobusse und Trolleybusse vorbeifahren.
Ich sehe diesen Knaben jeden Tag aus der Schule kommen.
Im Walde hört man viele Vögel singen.
Ich höre jemand im Korridor laut sprechen.
Hörst du die Schüsse dröhnen?
3. Schreiben Sie aus dem Text 4 Sätze aus, die den Akkusativ mit
dem Infinitiv als Objekt enthalten.
4. Analysieren Sie folgende Sätze (syntaktisch und morphologisch):
a) Die Preußen hatten nicht verhindern können, daß die Mosel-
Armee unter General Kellermann zur Hauptarmee stieß.
b) Als die beiden Freunde den Narbigen fallen sahen, liefen sie
schnell zu der Stelle, wo der Verräter lag.
5. Übersetzen Sie schriftlich mit Hilfe des Wörterbuchs nnd der Text-
erläuterungen den 1. Teil des Textes (die ersten drei Absätze).
6. Suchen Sie im Text alle Sätze auf, welche Verben mit dem Stamm
lauf enthalten, und übersetzen sie dieselben ins Russische.
7. Setzen Sie die unten angeführten Wörter ein:
Die Maschinen- und Traktorenstationen spielen in unserer
Landwirtschaft eine ... Rolle.
29
Seine Wunde hat gar keine ... hinterlassen.
Ich habe heute eine angenehme ... von meinem Freund erhalten.
Wenn man Freunde oder Bekannte trifft, ... man sie.
Unser Haus steht... am Ufer des Flusses.
Dieses kleine Dorf hat... 20 Häuser.
Uber den neuen Wohnort meines Freundes konnte ich bei nie-
mand ... erhalten.
Wir ... laute Stimmen im Korridor, ... war die Stunde zu Ende.
vernehmen, grüßen, (die) Auskunft, die Narbe, die Nachricht,
entscheidend, offenbar, dicht, alles in allem
8. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische, beachten Sie dabei
die fettgedruckten Redewendungen:
Man soll niemals den Mut sinken lassen.
Während wir unsere Kontrollarbeit schrieben, ging der Lehrer
in der Klasse auf und ab.
Ich habe Eile, denn bis zum Beginn der Schule bleiben alles
in allem nur 10 Minuten.
Ich habe Hunger, weil ich seit 9 Uhr morgens noch nichts
gegessen babe.
Die Entstehung der Buchdruckerkunst fallt in die Mitte
des 15. Jahrhunderts.
9. Ergänzen Sie die nachstehenden Sätze durch Antonyme zu den
fettgedruckten Wörtern:
Ich kann mich seiner Adresse nicht erinnern, ich babe sie ... .
Früher waren die Bücher sehr teuer, jetzt sind sie viel... gewor-
den.
Unter den jungen dünnstämmigen Bäumchen sah man einige
... Fichten.
Nach langer ... Arbeit beschäftigte sich der berühmte russische
Gelehrte I. P. Pawlow sehr gern mit physischer Arbeit.
Vor ein paar Tagen konnte man dieses Buch überall kaufen,
heute aber habe ich es ... gefunden.
Mein Freund Paul besucht mich sehr oft; mit Peter sehen wir
uns viel....
10. Übersetzen Sie ins Deutsche:
Ham ßaTajibOH naxoflnjica na rpebne ropbi.
H Bcer,n,a cjiymaio no pa^no (im Rundfunk) nocjieflnne nsBecTim.
C KeM Bbi tojibko uto (eben) nosflopoBajincb?
Mon nncbMeHHbin ctoji ctoht BnjiOTHyio y OKHa.
30
H O/Kiviaio saBTpa iipnöbrrnu mohx poflUTejien. Ohh iipnöy/iyr b
MocKBy, BepOHTHO, yrpoM.
1 loneiviy Mbi cn/unvi b TeMHOTe? 3a‘/i<rnrre, noMcajiyücTa, cbot.
11. Beantworten Sie folgende Fragen:
a) In welche Zeit fällt diese Erzählung?
Gegen wen kämpften die französischen Patrioten?
Warum begab sich Marcel an die Front?
Mit wem freundete er sich dort an?
Wie war die Lage an der Front?
Wer sollte der Hauptarmee zu Hilfe kommen?
Wie stark war die Mosel-Armee?
b) Warum wollten die beiden Freunde nicht schlafen?
Was machten sie?
Wer trat plötzlich auf sie zu?
Was fragte sie der fremde Offizier?
Wen erkannte Marcel in diesem Offizier?
Was wurde den beiden Freunden klar?
12. Stellen Sie einige Fragen zum letzten (dritten) Teil des Textes.
§6
Vorübungen
1. Hören Sie aufmerksam zu:
Sie wissen schon, daß Marcel an die Front kam, um dort einen
Volksfeind aufzusuchen. Das war ein französischer Aristokrat, ein
Graf, der zu den Preußen überlaufen wollte. Schon am nächsten
Tag gelang es Marcel, den Narbigen zu finden. Gerade in dem
Augenblick, als der Narbige einen preußischen Posten erreicht
hatte, schoß Marcel auf den Verräter und verwundete ihn. Zwei
preußische Soldaten, welche Posten standen, liefen davon.
Jetzt hören Sie zu, was mit dem Narbigen weiter geschah. Die
beiden Freunde, Raoul und Marcel, liefen schnell zu der Stelle, wo
der verwundete Graf lag. Auch einige französische Soldaten, die
die Schüsse hörten, eilten herbei. Raoul durchsuchte die Taschen
des Narbigen und fand dort einige wichtige Dokumente. Marcel
nahm ihm die Pistole ab. Dann wurde der Verräter zu General
Kellermann gebracht. Als der General die Papiere des Grafen
durchsah, wurde es ihm sofort klar, daß dieser sein Vaterland
verraten wollte. Er befahl, ihn sofort zu erschießen. Der Narbige
starb so, wie ein Verräter sterben sollte. Der General drückte
31
Marcel die Hand und dankte ihm im Namen der Republik. Er ließ
ihn auch die Pistole behalten, welche er dem erschossenen Grafen
abgenommen hatte.
2. Geben Sie den Inhalt des Angehörten in Ihrer Muttersprache
wieder.
3. Übersetzen Sie die Wörter: der Dank, der Sprecher, besiegen,
herausführen, feindlich, unschädlich
«oir ftCQi
(®cbtu£)
... Sie betben greunbe faljen ben 9?arbtgen Hegen. 6r mar
ntcljt tot. Set £>ut mar tfjm vom .Stopf gefallen, unb auf feinem
Gefickt tagen Qßut unb (Sctjmerg. "3a, £err, man verrät fein
QSaterlanb ntcljt unbeftraft!" fagte SKaoul. Ser QSermunbete rtß
bte Gingen auf unb bCtcfte entfeßt auf ben (Sprecher. SRaoul fjatte
tnbeffen bte Saferen be£ 9?arbtgen burctjfuctjt unb and) einige
^Blätter gefunben. T?arcel fa£> unter bem 9tod be£ 9?arbtgen eine
giftete. 6r nafjm fte an ftef).
(Sie fafjen Sotbaten fommen. mären frangöft|cf)e Sotbaten,
bte auf bte Sctjüffe fjerbeieitten. SRaoul rief fte an. "Sort Hegt ein
QSerräter. Sragt ttjn gum General".
General Äellermann faß vor einer T?ül)le an einem ^olgfeuer.
T?arcel trat vor. "Bürger General, btefer f>ter tft ein Scljmarger,
ber tu ^art^ nact)t£ bte Patrioten überfallen ljat. 9?un mollte er gu
ben Preußen überlaufen. £ter, btefe Rapiere trug er mit fiel)".
Ser General naljm bte Rapiere an fiel), burctjflog fte unb trat
bann btcljt an ben Grafen Ijeran. "(Slenber Schuft", fagte ber
General. 6r Inelt tljm bte Rapiere vor£ Geftcljt. "So btenß bu
beinern Sanbe?" ©einen Offtgteren befahl er: "Sas Bataillon
ctjoll antreten, f>ter vor ber T?ül)le!"
6tn mentg fpäter ßanb ba£ Bataillon vor ber T?ül)le von
QSalmp. T?arcel ßanb neben SRaoul tu ber gmetten SRetlje. 6r
mar glüdltcl), er ljatte feinen ‘plan au^gefüljrt, unb gmar tag vor
einem neuen QSerbrectjen be£ QSerräter^. Sie Rapiere, bte er bet
fiel) ljatte, maren moljl fe£>r mtcljttg.
32
Qlus ber Wühle trat ber (General. (Bleich hinter ihm mürbe ber
®raf von gmei Solbaten herausgeführt. Ser (Beneral trat vor
ba£ Sataillon unb rief: "3n nufere SRetfjen f>at ftch ein 2lrißofrat
geldlichen, ber uns an bte Preußen verraten mollte. Sie QSacfy
famfett ber Patrioten f)at btefe^ Verbrechen verfnnbert. (Sr ift ein
Verräter unb muß mte ein Verräter ßerben!"
(Sin Heiner Srupp Solbaten trat vor. 3f)r Offigier rief einige
Äommanbo^. Sie legten an. Sann Trachte eine Salve [säIwe]...
Sie Schüffe maren noch ntd>t verfallt, al£ hinter ben Sergen
bumpfe^ brachen aufßieg. ®ang nabe bet ber Wühle [cblugen bte
öranaten ein. Sie preußt|dc Slrti Uerte |doß. (Sine gmeite Salve
trachte hinter ben bügeln. Äommanbo^ mürben geehrten. Wun
beginnt bte Schlacht", bachte Warcel. (Sr recfte (ich ßolg. Sen
erßen Schuß am Sage ber Schlacht fyatte er abgegeben. Unb ber
9?arbtge mar gefallen, von feiner ^)anb gefallen. Sa£ mar ein
Schlachtanfang!
Sa£ brachen ber Nationen mar ftärter gemorben; bte frangi>
fi|che Qlrtillerie |choß über ben £ügel nach ben Preußen hinüber.
Sie feinblichen öranaten fielen alle auf ben £ügel. (Sine hatte
bie Wühle getroffen. Sie erßen vermunbeten Patrioten mürben
hinter ben |)ügel getragen, mo ba£ §elblagarett ßanb. SRaoul
berührte bte Schulter feinet greunbe^ unb geigte ben £ügel hinun*
ter. 3n bichten SRethen marinierten bie Kolonnen ber Preußen an.
"Äameraben", Idrte eine Stimme, " Äameraben!" Warcel fah
ben (Beneral. Sa£ ^ferb lag tot neben ihm. (Sr felbß mar nicht
getroffen morben. "®ang granfreich bbieft heute auf euch! Wir
mollen für ba£ Vaterlanb fiegen ober ßerben. (& lebe ba£ Vater*
lanb!"
Unb Warcel (drte mit ben anberen: "(Ss lebe ba£ Vaterlanb!"
(Sr mric bret^=, viermal; er mar fo froh, baß ber öeneral lebte.
Wann an Wann ermatteten bie Patrioten mit gefällten SajoneH
ten ben §einb. Sa fah Warcel bie preußimen Äolonnen |cbmam
len. Sie ßeclten, michen vor ber (Sntmioffenheit ber Patrioten
gurücl. Unb Warcel jubelte mit ben anberen: "(& lebe bie 9?ati^
on! (& lebe ba£ QSaterlanb!"
2lm nächßen Worgen mußten bie beiben Sataillone, bte auf
bem £ügel lagen, antreten, öeneral Äellermann ritt vor bte
33
§ront. 6r naf)tn ben £>ut vom Stapf unb rief: "Äameraben, ich
begfüdroün|cf)e eucf). 2ln bem Sag, an bem mir bte ^reu^en gurüd*
lästigen, mürbe in ^art^ bte SRepubltf proffamiert. ßta lebe ba£
QSaterfanb! ßta lebe bte DtepubCtf!" Sie (Sofbaten umarmten unb
fügten ftcf). Sie ftaite [tagen von ben Stapfen, unb immer mteber
erffang ber SRuf: " ßta lebe bte SRepubftf! lebe bte SRepubftf!"
Ser (Ben er al rief: "Warcef Weunter!" - "B>ter!" - "QSortreten!"
Warcel trat vor. -"Äomm näf)er, mein 3uttge", fagte ber (Bene*
raf. Sann menbete er ftd> an bte (Sotaaten: "Ser ^Bürger Warcef
Weunter f)at einen gefährlichen §etnb be£ QSoffe^, ber fich in
nufere SRetfjen geschlichen hatte, imfchäblich gemacht. 3cf) fpreche
ihm ata erfter ben San! ber SKepublif atta. 9?un tamm her, War*
cef, bamit ich btr bte £anb brüdfen fann. Su bift ein braver
3unge. ^>aft bu einen QSun|cf), mein (5of)n?" -"3a, ^Bürger
(Ben er al, ich mochte bte ^iftole besaiten, bte ich bem (Brafen
abgenommen f)abe."-"Ste gehört fefbffverfänbftcf) btr, bu haft fte
boch einem befiegten §etnb abgenommen." - "llnb bann ... bann
möchte ich 9^n, ba£ mein QSater erfährt, ba£ ich Qefunb bin."
-"(Bef) in bte Wüf)fe! Schreib einen £Brtef, unb ber Kurier [off tf)n
heute nocf) mitnef)men."
Warcef rannte in bte Wüf)fe unb trißelte auf einen Settel:
"Sieber QSater, liebe Wutter, mir geht es gut. Sen DTarbtgen
f>abe ich erlebigt. Sie Schacht I)aben mir gewonnen. 3cf) f)abe
eine ^tf ofe erobert. 2lffo ängffigt eucf) nicht.
6uer Warcef."
Texterläuterungen
an sich nehmen — bshtb hto-jihöo ceöe
Dieser hier ist ein Schwarzer. — 3tot nejioeeK iipnua/uie/Kirr k
Mcpiibiivi.
Hier, diese Papiere trug er mit sich. — Bot, y Hero Gbijih oth
Gyiviarn (aoKyivieiiTbi).
Papiere durchfliegen — npo6e7i<arrb rjiasaMn (nacKopo npocMOT-
peTb) GyMarn
Mann an Mann — ii.neaoivi k ii.neay
mit gefällten Bajonetten - c py/Kbaivin Hanepeßec
einen Dank aussprechen - Bbipa7i<arrb, oG'bHB.aaTb Gjiaro^ap-
HOCTb
34
Merken Sie sich die Rektion:
schießen auf (Akk.) — CTpejmTb 6 Koro-jmbo, no neMy-jinbo
Unsere Artillerie schoß auf die feindlichen Flugzeuge. - Hama
apTHjijiepim CTpejmjia no HenpnaTejibCKHM caMOJieTaM.
überfallen (Akk.) - Hana^aTb Ha Koro-Jinbo
Der Feind überfiel unseren Posten. — Bpar nanaji Ha Haut nocm.
berühren (Akk.) - KacaTbca nero-jinbo (pod. n.), npnKacaTbca k
neMy-jmöo. Wir wollen diese Frage nicht berühren. — Mbi ne
by/ieivi KacaTbca omoeo eonpoca.
abnehmen (Akk. + Dat.) — OTHsiTb, B3$iTb hto-jih6o y Koro-Jinbo
Der Vater nahm dem Knaben das Buch ab. - Oren, OTobpaji y
Majibuuna KHnry.
erledigen (Akk.) — noKomnrrb c kom-jihGo, c hom-jihGo
Wir haben diese Arbeit schon gestern erledigt. — Mbi noKommjm
em,e Bnepa c otoh paboToü.
Übungen
1. Schreiben Sie aus dem Text aus:
a) drei Sätze, welche den Akkusativ mit dem Infinitiv als Ob-
jekt enthalten;
b) einen Satz, wo das Prädikat durch ein Verb im Plusquamper-
fekt Passiv ausgedrückt ist;
c) alle substantivierten Adjektive, Partizipien und Infinitive.
2. Schreiben Sie folgende Sätze im Präsens und übersetzen Sie
dieselben:
Marcel wandte sich an den General mit einer Bitte. Dann rannte
er schnell in die Mühle, schrieb einen Zettel und sandte ihn durch
einen Kurier an seine Eltern.
Nennen Sie noch andere Verben dieser Gruppe.
3. Übersetzen Sie ins Deutsche:
Fpa(J) npobpajica b pn/ibi pecnybjmKamjeB, htoGbi nepebe^caTb k
Bpary. Tenepaji Kpmiaji rpOMKUM rojiocoM, htoGbi Bee ero cjibima-
jih: "Mbi nobe^nM hjih yMpeM. Jl,a 3flpaBCTByeT OTenecTBo!"
Mapcejib nobeMcaji na MejibHimy, htoGbi nanncaTb 3anncKy cbo-
hm poflUTejmM. Oh nocjiaji cbohm poflHTejmM 3Ty 3anncKy, htoGbi
OHM 3HaJIH, MIX) HX CblH 3flOpOB.
35
4. Analysieren Sie folgenden Satz syntaktisch und morphologisch:
Die Schüsse waren noch nicht verhallt, als hinter den Bergen
dumpfes Krachen aufstieg.
5. Setzen Sie die eingeklammerten Wörter in den richtigen Kasus
(mit oder ohne Präposition):
Der Narbige hatte in Paris (viele Patrioten) überfallen.
Marcel suchte lange (dieser Volksfeind).
Als er ihn endlich entdeckte, lief er mit seinem Freund Raoul
(der Verräter) nach.
Die beiden Freunde folgten (der Graf) ganz unbemerkt. Sie
wollten (sein neuer Verrat) verhindern.
Der Graf erreichte bald (die preußische Frontlinie).
Er grüßte (der preußische Posten).
Marcel legte sofort (der Verräter) an.
Er traf (der Graf) beim ersten Schuß.
Gleich darauf schoß auch Raoul (der preußische Posten).
Marcel nahm (der Narbige) seine Pistole ab.
Einige Zeit später erledigte ein Trupp Soldaten (dieser Volks-
feind).
6. Übersetzen Sie ins Russische:
In diese Schule sind 100 neue Schüler aufgenommen worden.
Wir nehmen Apfel und Birnen von unseren Obstbäumen ab.
Wenn du in die Bibliothek gehst, nimm, bitte, auch mein Buch
mit. Diesen Sommer wollen wir eine interessante Reise unter-
nehmen. Mein Aufsatz nimmt acht ganze Seiten ein.
Da der Kommandeur gefallen war, übernahm ich das Kom-
mando. Wir vernehmen ein leises Geräusch hinter der Tür.
Diese Resolution wurde mit 20 Stimmen gegen 2 angenommen.
Wir vernehmen ein leises Geräusch hinter der Tür.
Ich fand herzliche Aufnahme bei den Eltern meines Freundes.
Es ist sehr angenehm, an einem heißen Sommertag im Fluß zu
baden. Diese Nachricht war uns sehr unangenehm.
7. Ergänzen Sie die nachstehenden Sätze:
Auf dem Hügel sieht man ... . In ... wird das Korn zu Mehl.
Mein Rock ist mir zu ... geworden.
Mann kann dieses Verbrechen nicht... lassen.
Wir haben heute fünf Stunden, und zwar ... .
Die Offiziers wache ... dem Posten für seine Wachsamkeit ihren
36
Dank ... . Die Reihen des Feindes ... vor der Entschlossenheit
der republikanischen Soldaten.
Das Kind ... seine Mutter und küßte sie.
8. Übersetzen Sie ins Russische:
Das ganze Land freut sich über die großen Erfolge unserer Volks-
wirtschaft.
Ich habe ganze drei Stunden auf meinen Freund warten müssen.
Es ist schon ganz dunkel geworden, man muß das Licht anzünden.
Die Antwort dieses Schülers war nicht ganz richtig.
9. Beantworten Sie folgende Fragen:
a) War der Narbige tot?
Was fand Raoul in den Taschen des Grafen?
Was nahm Marcel an sich?
Zu wem wurde der Graf gebracht?
b) Wie wurde der Verräter bestraft?
Wie begann die Schlacht bei Valmy?
Wo schlugen die Granaten ein?
Was wurde von einem Geschoß getroffen?
Was geschah mit dem General?
c) Was teilte der General seinen Soldaten am nächsten Tag mit?
Wie nahmen die Soldaten die Mitteilung auf?
Wie dankte der General dem Soldaten Marcel Meunier?
Welche zwei Wünsche hatte Marcel?
Wie erfüllte der General Marcels Wünsche?
10. Erzählen Sie von der Gefangennahme und dem Tod des Narbigen
nach folgendem Plan:
Der Narbige meldet sich freiwillig an die Front.
Marcel begibt sich auf die Suche nach dem Volksfeind.
Der Graf erscheint plötzlich auf dem Hügel.
Er erfährt die Parole.
Er erfährt auch, wie die Front verläuft.
Marcel und Raoul laufen dem Narbigen nach.
Sie verlieren die Spur des Grafen, finden sie aber wieder.
Der Graf erreicht den preußischen Posten.
Marcel schießt auf den Verräter und verwundet ihn.
Der Graf wird zum General gebracht.
Er wird vor dem Bataillon erschossen.
37
§7
Vorübungen
1. Mustersätze:
Es ist die Sowjetunion, die in der Avantgarde der Kämpfer
für den Frieden schreitet. — Oto CoBeTCKnn C0103 h^öt b aßanrap^e
6opn,OB 3a Mnp (hjih: B aBanrap^e öoppoB 3a mhp h/iöt CoBercKHH C0103).
Es waren unsere Komsomolzen, die die Stadt Komsomolsk
im Fernen Osten erbaut haben. — Oto nanin komcomojibixbi nocrpo-
njin ropofl Komcomojibck na JlfajibHeM Boctoko (hjih: Topofl Komco-
mojibck na JfajibHeM BocroKe nocrponjin naniH KOMCOMOJibpbi).
Lomonossow war es, der die Moskauer Universität gegründet
38
hat. — 3to JIomohocob ocHOBaji Mockobckhh yHHBepcHTeT (hjih:
Mockobckhh yHHBepcHTeT ocHOBaji JIomohocob).
Die Große Sozialistische Oktoberrevolution war es, die
der Sowjetjugend alle Tore der Mittel- und Hochschulen öffnete. —
3to BejiHKaa OktstöpbckcIsi counajiHCTHHecKasi pobojhohhh OTKpbuia
COBOTCKOH MOJIOflÖSKH flBepH CpeflHOH H BblCHIOH IHKOJIbl.
2. Übersetzen Sie folgende Sätze:
Komsomolzen waren es, die sich zu den schwierigsten Kampf-
aufgaben freiwillig meldeten.
Es waren Mitglieder des Kommunistischen Jugendverbandes,
die im Bezirk Krasnodon eine illegale Kampforganisation schufen.
3. Geben Sie die Übersetzung folgender Wörter und bestimmen Sie,
von welchen Wörtern sie abgeleitet sind:
die Tat, die Verteidigung, erbauen, nördlich, ernsthaft,
flammend, gebildet
Aufgabe: Übersetzen Sie mit Hilfe des Wörterbuchs den Text
zu Hause.
Der Leninsche Kommunistische
Jugendverband
Der 29. Oktober ist der Jahrestag des Leninschen Kom-
munistischen Jugendverbandes (Komsomol). Das ist ein Fest-
tag für die gesamte Sowjetjugend und für das Sowjetvolk.
Die jungen Menschen der UdSSR sind stolz auf ihre Ar-
beitsleistungen: auf die "Stadt der Jugend", Komsomolsk,
die von ihnen im Fernen Osten erbaut wurde; auf ihre
Erfolge beim Bau der Moskauer Untergrundbahn und bei
der Rekonstruktion der Sowjetstädte, bei der Errichtung der
Stalingrader Traktorenwerke und vieler anderer Groß-
betriebe.
Die jungen Sowjetbürger nahmen an der Eroberung des
Nordpols und an der Erschließung des Nördlichen Seewegs
teil; sie errangen große Siege auf internationalen Musik-
wettbewerben und schlugen viele Rekorde im Flugwesen.
Sie alle standen auch in den Reihen der Sowjetarmee des
Sowjetlandes oder arbeiteten für die Verteidigung ihrer
Heimat in der Industrie oder Landwirtschaft. Und in den
39
ersten Reihen dieser Vaterlandsverteidiger fand man die
Komsomolzen.
Komsomolzen waren es, die sich zu den schwierigsten
Kampfaufgaben freiwillig meldeten. Es waren Mitglieder
des Kommunistischen Jugendverbandes, die im Bezirk
Krasnodon unter den schwierigsten Bedingungen eine il-
legale Kampforganisation ins Leben riefen und monatelang
die deutschen Faschisten in Furcht und Schrecken hielten.
In den Partisanenabteilungen waren die Komsomolzen im-
mer die besten Kämpfer.
Der Titel "Held der Sowjetunion”, der nur für ganz
außerordentliche Taten verliehen wird, wurde zuerst von
Komsomolzen errungen, von solchen wie der Fliegerhaupt-
mann Gastello, der Rotarmist Alexander Matrossow und
die junge Partisanin Soja Kosmodemjanskaja. Mehr als
fünfhundert Mitglieder des Komsomols sind Helden der
Sowjetunion.
Auch im Leben unserer Mittel- und Hochschulen spielt
der Leninsche Komsomol eine sehr große Rolle. Unter der
Leitung der Kommunistischen Partei der Sowjetunion hilft
er die junge Generation unseres Volkes erziehen — eine
Generation kultureller, gebildeter Menschen, flammender
Patrioten unserer Heimat, standhafter Kämpfer für den
Kommunismus.
Die jungen Menschen des Sowjetlandes beschäftigen sich
ernsthaft mit wissenschaftlichen Problemen, mit Literatur
und Kunst. In keinem anderen Lande der Welt hat die Ju-
gend solche Möglichkeiten zum Lernen wie in unserer sozi-
alistischen Heimat. Und auch hier, wie überall, schreiten in
den ersten Reihen die Komsomolzen.
Die Verdienste des Komsomols um das Vaterland sind
durch hohe Regierungsauszeichnungen gewürdigt worden.
Vier Orden schmücken das Banner des Leninschen Kom-
munistischen Jugendverbandes. Die neun Millionen starke
Armee der Komsomolzen und Komsomolzinnen der Sowjet-
union schreitet in der Avantgarde der demokratischen
Jugend aller Länder und kämpft energisch für Frieden und
Freundschaft unter den Völkern.
40
Texterläuterungen
sich zu den schwierigsten Kampfaufgaben freiwillig melden
— flOÖpOBOJIbHO HflTH (BbI3bIBaTbC5i) Ha BblHOJIHeHHe caMbix rpy/i-
Hbix Goeßbix sa^aHHH
etwas ins Leben rufen - cos^aBaTb hto-jih6o; hojiomchtb Hanajio
neMy-jiHÖo
Übungen
1. Schreiben Sie aus dem zweiten und dem letzten Absatz des Textes
alle Passivsätze aus und bestimmen Sie die Zeitform des Verbs.
2. Suchen Sie im Text alle Substantive mit dem Sufiix -ung auf;
bestimmen Sie, von welchen Verben diese Substantive abgeleitet
sind und übersetzen Sie dieselben.
3. Analysieren Sie syntaktisch und morphologisch:
Es waren Komsomolzen, die als erste den Titel "Held der Sowjet-
union", der nur für ganz außerordentliche Taten verliehen wird,
errungen haben.
4. Übersetzen Sie ins Russische:
a) Wir sind stolz auf unsere Flieger.
Unsere Bibliothek ist reich an Büchern.
Die Wüsten sind arm an Wasser.
Dieser Gelehrte hat große Verdienste um sein Vaterland.
Ihre Teilnahme an dieser Reise wird uns sehr angenehm sein.
b) Die Kinder suchen Beeren im Walde.
Ich suche nach dem richtigen Wort.
Ich suche meinem Freund zu helfen.
Der Hauptmann Gastello suchte sich nicht mit dem Fall-
schirm zu retten.
5. Stellen Sie 2-3 Fragen zu jedem Absatz des Textes.
6. Übersetzen Sie ins Deutsche:
JIohhhckhh komcomoji 6bui ochobuh 29 oktmGpm 1918 ro/ia. Oh hmoot
Gojibiime sacjiyrn nepe^ po^hhoh. Bo npeMM Bojihkoh OreHecTBeHHOH
BOHHbI MHOrO KOMCOMOJI I>I I,C'B XpaÖpO CpaSKaJIOCb Ha (jjpOHTe npOTHB
(banmcTOB. Jfpyrne paöorajiH Ha (für) oGopoiiy crpaiibi b npoMbini-
JIOHHOCTH HJIH CeJIbCKOM XO35IHCTBO. CpeflH KOMCOMOJI bl I,CB IIMC'C'TCH
CBbiine 500 TepoeB CoBercKoro Coiosa. BceMy MHpy iisoecTiibi HMena
repoeB KpacHO^OHa. Mbi iiiiKoijia He saöyqeM iio/umra 3oh Kocmo-
fleMbHHCKOH, Kannrana Facrejuio, A/icKcaiijpa MarpocoBa. B ihkojio
K0MC0M0JIbH,bI H/IVT TaK7KC B nepBblX pajax. JleHHHCKHH KOMCOMOJI
41
BOcnnTbiBaeT H3 Hainen MO.no/icvKii oöpasoBaHHbix Jiicyieii, njiaMeHHbix
naTpnoTOB Hamen po/miibi. Bee iianiii komcomojibubi ivivt b nepBbix
PH iax öoppoB 3a mhp h .qpysKÖy Mevic/iy Hapo^aMH.
§8
Vorübungen
1. Übersetzen Sie folgende Sätze:
Von wem sprechen Sie? — Ich spreche von meinem Freund.
Wovon sprechen Sie? — Wir sprechen von den Erfolgen unserer
Industrie.
Mit wem ist der Lehrer sehr unzufrieden? — Er ist mit Paul
unzufrieden.
Womit ist er unzufrieden? — Mit seiner Kontrollarbeit.
Woraus ist der Tisch? - Er ist aus Holz.
Worüber schreiben Sie in Ihrem Aufsatz? — Ich schreibe über
die Friedenspolitik der Sowjetunion. Schreibt noch jemand über
dieses Thema? Ja, noch drei Schüler schreiben darüber.
Worauf sitzen Sie? — Ich sitze auf einer Bank. Wer sitzt noch
darauf? Mein Nachbar sitzt darauf.
2. Beantworten Sie folgende Fragen:
Womit schreiben Sie? Womit sehen wir? Womit hören wir?
Womit fahren Sie nach Hause? Woraus ist die Tafel?
Wozu braucht man den Bleistift oder die Feder?
Worauf liegen ihre Bücher und Hefte?
3. Übersetzen Sie:
Wie lange werden Sie noch arbeiten? - Ich werde arbeiten, bis
ich mit allen meinen Schulaufgaben fertig bin.
Wie lange bleiben Sie auf dem Lande? - Wir bleiben dort, bis
die Sommerferien zu Ende sind.
Wie lange werden Sie noch zu Hause sein? — Ich darf das Haus
nicht verlassen, bis meine Mutter zurückgekehrt ist.
4. Übersetzen Sie folgende Wörter:
gewinnen — die Gewinnung; arbeiten — verarbeiten
verwenden — die Verwendung; der Erfolg — erfolglos
bestehen - der Bestand - der Bestandteil
schwach - schwächen - die Schwächung
reich — anreichern; groß — die Größe
die Frucht - fruchtbar — die Fruchtbarkiet
42
Phosphor, ein Element des Lebens
Nach A. E. F e rsm an
Auf tausend Arten vermischten die Alchimisten des sieb-
zehnten Jahrhunderts verschiedene Pulver und Menschen-
knochen, um den Stein der Weisen zu finden, der die Alten
jung macht und mit dem man aus einfachem Metall Gold
gewinnen kann. Aber alle ihre Versuche waren umsonst.
Da gelang es einem Alchimisten in Hamburg im Jahre
1669 eine bedeutende Entdeckung zu machen. Er wollte
einen Edelstein finden, und bei einem seiner Versuche er-
hielt er in der Retorte einen schwarzen Stoff. Er erhitzte
diesen Stoff erst vorsichtig, dann immer stärker, wobei sich
an der Oberfläche der Retorte eine weiße Masse bildete, die
zum Erstaunen des Alchimisten leuchtete. Diese Entdek-
kung, die Heinrich Brandt — so hieß jener Alchimist — lange
Zeit geheimhielt, machte einen sehr großen Eindruck. Viel-
leicht war es der Stein der Weisen, an dessen Entdeckung
so viele Alchimisten des siebzehnten Jahrhunderts umsonst
arbeiteten? Dieser Stein aber leuchtete in einem kalten,
ruhigen Licht. Er wurde das "kalte Feuer" genannt, und
die Masse selbst erhielt den Namen "unlöschliches Licht"
oder "Phosphor" (aus dem Griechischen).
Die Gewinnung des Phosphors blieb lange Zeit ein Ge-
heimnis der Alchimisten. Aber alle ihre Versuche, diese
wunderbare Masse zu verwenden, blieben erfolglos. Um-
sonst versuchten sie mit Hilfe des Phosphors Silber in Gold
zu verwandeln. Einzelne Explosionen, die dabei entstan-
den, versetzten nur die Forscher selbst in Schrecken. Der
Phosphor blieb ein geheimnisvoller Stoff. Es mußten fast
zwei Jahrhunderte vergehen, bis das Geheimnis der Ver-
wendung von Phosphor und Phosphorsäure im Leben der
Pflanze entdeckt wurde. Phosphorverbindungen wurden
zur Basis der Landwirtschaft.
* * *
Man schreibt das Jahr 1939. Im hohen Norden, auf der
Kola-Halbinsel, werden Millionen Tonnen von hellgrünem,
nützlichem Mineral gewonnen. Der Stein kommt in große
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Aufbereitungsfabriken, wird dort zermahlen und von allen
schädlichen Bestandteilen befreit. Es entsteht ein weißes
Pulver, das weich wie Mehl ist. Dutzende von Zügen brin-
gen dann dieses Pulver aus dem Polargebiet in die Fabri-
ken von Leningrad, Odessa, Winniza, nach Moskau, Molo-
tow und Kuibyschew, wo es zu einem neuen Stoff verarbei-
tet wird. Millionen Tonnen dieser Phosphorverbindungen,
die Phosphate genannt werden, gelangen auf die Felder des
Sowjetlandes, wo sie den Ertrag des Flachses, der Rüben
und der Baumwolle verdoppeln und die Fruchtbarkeit der
Gemüsekulturen vervielfachen. Uber diese Felder gelan-
gen winzige Teile von Phosphor ins Brot, ins Gemüse, in
eine ganze Reihe von Erzeugnissen, die wir im täglichen
Leben verwenden. Jedes Stück Brot enthält z. B. bis zu
zehn Trillionen (eine 10 mit 27 Nullen) Atome Phosphor.
Doch der Phosphor wird nicht nur in der Landwirtschaft
verwendet. Vor allem ist es ein Element des Lebens. Man-
gel an phosphorhaltiger Nahrung führt zur Schwächung
des gesamten menschlichen Organismus. Aber nicht nur
der Mensch, sondern auch Pflanzen und Tiere brauchen
bedeutende Mengen von Phosphor. Vor unseren Augen
wurden Versuche angestellt, die Teiche bei Leningrad mit
Phosphor anzureichern. Die Folge davon war, daß die Fi-
sche, die darin gezüchtet wurden, ihre Größe verdoppelten.
Texterläuterungen
auf tausend Arten — TbiCHMaivin cuocoöob
in Schrecken versetzen — npnßecTH (noßepmyTb) b y‘/i<ac
man schreibt das Jahr 1939 - (h^öt) 1939 ro/i
vor allem - iipe/i<;ie Bcero
Dutzende von Zügen — ^ecaTKn noes^oß (docjioeno: flioMCHHbi
noesflOß)
Merken Sie sich die Rektion:
sich interessieren für (Akk.) — HHTepecoBaTbca neM-jinöo (me. n.)
Mein Freund interessiert sich sehr für Physik und Chemie. —
Mon flpyr onenb HHTepecyeTca (f)U3unoü u xuMueü.
erzielen (Akk.) — floönßaTbca nero-jinöo (pod. n.)
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Unsere Kolchose erzielen mit jedem Jahr immer höhere Ernten.
— Haiiin KOJixosbi flobnßaiOTca c Ka‘/i<;i,biivi ro/ioivi ece öojiee ebico-
Kuxypo^caee.
brauchen (Akk.) — iiy‘/i<;iarrbCH b höm-jihGo
Dieser Schüler braucht Hilfe. — 3tot ynennK iiy‘>i<;iaerrcH e noMO-
iu.u (hjih: Dtoiviv ynennKy iiy‘/i<na noMOiyb).
der Mangel an (Dat.) — ne^ocTaTOK, ne^ocTana, nexßaTKa b höm-
jihöo hjih nero-jinbo (pod. n.)
Mangel an phosphorhaltiger Nahrung führt zur Schwächung
des menschlichen Organismus. - He/iocTaTOK (fioc(fiopa e nuiue
Be^ÖT k ocjiadjieHHio uejiOBeuecKoro oprann3Ma.
Merken Sie sich die Verben:
gelingen (gelang, gelungen) - yaaBaTbca
gelangen (gelangte, gelangt) - nocrynaTb; nona^aTb
Unser Plan gelang glänzend. - Ham njian bjiecTnnje y/ia.ncM.
Das Getreide gelangte in die Mühle. — 3epno nocrynnjio na
MejibHniiy.
Grammatik
1. OßcTOHTejibCTBenHbie ii p e /i ji 0 7i< e ii hh b p e -
m e h n, BBefleHHbie coiosom bis (nona He), OTBenaiOT na Bonpoc
wie lange? (kok dojieo?) n yKa3biBaiOT na Konen, cpona flencTBnn b
rjiaBHOM npefljiOMcennn:
Ich werde arbeiten (wie lange?), bis die Arbeit ganz fertig ist. -
H 6yqy paboraTb, nona pabora ne by/ier cosepmenno 3aKonnena.
2. MecTOHMennbie napennn (Pronominaladverbien)
cjiy>KaT /ijih 3aMenbi BonpocnTejibHoro MecTOHMennn was (umo) n
yKa3aTejibHoro MecTOHMennn das (mo, omo), KOiyia ohh coneTaiOTca
c npe^jioraMH, t. e. b Kocsennbix na^e^cax. Ohh obpa3yiOTC5i H3
cjinaHna Hapeuuü wo n da c npedjioeaMU. (Ecjih npe^jior na-
nnnaeTca c ejiacHOÜ, to nepe^ hhm BCTaBjmeTcn r.)
MecmouMÖHHbLe Hapeuun Hunoeda He Mosym omHocumbcn k ody-
lueejieHHbtM npedMemaM; ohu eceeda omHocnmcn mojibro k
HeodymeejieHHbLM npedMemaM u ji u o m e ji e-
ueHHbLM n o h n m u n m, HanpnMep:
Mit wem ist der Lehrer unzufrieden? —
KeM neflOBOJien ynnrejib? (odymeeji.)
Womit ist der Lehrer unzufrieden? —
^deM neflOBOJien ynnrejib? (ueodymeeji.)
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He.nb.3M, HanpnMep, CKasaTb: Auf was lege ich das Buch?
C.ne/iyeT CKasaTb: Worauf lege ich das Buch? (Ha hto a Kjia^y Knnry?)
Hejibsa TaKMce CKasaTb: Wir sind gegen das.
C.ne/iyeT CKasaTb: Wir sind dagegen. (Mbi npoTHB amro.)
MecTOkiivieHHbie HapeMkia
YKA3ATEJlbHblE
BOnPOCMTE/lbHblE
/vor
//bei
//mit
//^nach
WOi|^ von
durch
// für
X gegen
zan
//in
///auf
dar|^aus
//über
//unter
^um
/vor
//bei
//mit
///nach
daf/^ von
^//zu
durch
\ für
X gegen
Bo Bcex MecTOHMeHHbix napennax yaapenne Bcer^a na^aeT na
npe^jior: worauf - darauf, womit - damit usw.
IIo ynoTpeÖJieHHio MecTOHMÖHHbie napennn /ic/imtcm na:
1) yKasaTejibHbie, 2) BonpocirrejibHbie, 3) OTHOCirrejibHbie,
npnueM yKasaTejibHbie MecTOHMÖHHbie napennn oöpasyiOTca H3
cjihhhhh npezjjiora c napenneM da(r), a BonpocnTejibHbie h otho-
cnTejibHbie — H3 cjihhhhh npe^jiora c napeuneM wo(r):
Ich weiß nichts davon. — H nnnero 06 omoM ne 3Haio (yKa3aT.).
Wovon sprechen Sie jetzt? — O höm Bbi cenuac roßopirre? (sonp.).
Ich weiß nicht, wovon sie sprechen. -H ne 3Haio, o höm ohh tobo-
pjiT (oth.).
Bßnfly MHoro3HauHOCTH npe^jioroB MecTOHMeHHbie Hapeunsi
TaKMce MHoro3HauHbi, HanpnMep:
Woran denken Sie jetzt? — O uöm bbi cennac ^yMaeTe?
Woran werden Sie teilnehmen? — B uöm Bei öyaeTe ynacTBOBaTb?
Woran hängt die Tafel? - Ha höm bhcht ,aocKa?
Wir werden dafür sorgen. — Mei no3a6oTHMca 06 omoM.
46
Ich werde dir dafür ein anderes Buch geben. — H 3a amo jiaivi
Teöe /ipyryio KHnry.
IZpHMenaHne.
He c.ne/iyeT civieiiiiiBaTb MecroHMeHHoe napeane worum (eonpya ueao,
o hüm, 3a umo u m. d.) h napeane npum warum (noneMy).
Hpn nepeno^e MecTOHMÖHHbix napennn na pyccKnn hbbik c/ie/iy-
eT cnanajia nepeßecTH npe^jior, a 3aTeM nocTaBHTb b cooTBeTCTByio-
njeM na;i,e7i<e yKasaTejibHbie iviecTonivieiinH mo, amo hjih Bonpocn-
TejibHoe MecTOHMenne umo.
3. YnpaBjieHHe h m e h c y iii, c c t b h t c ji b ii bi x pac-
npocTpaHaeTca jihuib na hx onpeflejieHHa, BbipaMceHHbie HMeneM
cynjecTBHTejibHbiM (pe/i<e MecTOHMenneM).
Hanje Beere TaKoe onpeflejienne ctoht b po^HTejibHOM iia/ie/ive
hjih c npe^jioroM von:
Die Straßen Moskaus hjih: Die Straßen von Moskau.
OflHaKO KpoMe npe^jiora von cymecTBirrejibHoe mo/kct ynpas-
jihtb cbohm onpeflejieHHeM h npn i ioivioi i in flpyrnx npe^jioroB. KaK
npasnjio, 3to HMeeT mocto y cymecTBHTejibHbix, KOTopbie odpasosa-
hbi ot rjiarojiOB, mvicioiniix npe^jiOMCHoe ynpaBjienne. 3th cynjecT-
BHTejibHbie coxpaHsnoT b thkom cjiyuae to »ce ynpaBjienne, uto h
rjiaroji:
mangeln an (Dat.) HeflOCTasaTb, ne xsaTaTb (uero-jinöo)
— der Mangel an Kenntnissen He^ocTaTOK 3Hannn
sich interessieren für (Akk.) HHTepecoBaTbca (ueM-jinöo)
— das Interesse für Mathematik nHTepec k MaTeMaTHKe
suchen nach (Dat.) hckutb (uto-jihöo)
— die Suche nach Arbeit uohckh paöoTbi
HpHMeuanne.
Ecjih HM5i cymecTBirrejibHoe obpasoBano ot rjiarojia, yiipaB/iMioiHe-
ro /urre.nBiiBBvi iia/ie/Koivi 6e3 iipe/uiora, to TaKoe cym,ecTBHTejibHoe
ne MOMceT ynpasjiHTb flpyrHM cynjecTBHTejibHbiM hjih »ce oho HMeeT
npefljio^KHoe ynpaßjieHHe:
begegnen (Dat.) noBCTpenaTb (koto-jihöo)
- die Begegnung mit dem Freund BCTpena c flpyroM
danken (Dat.) ÖJiaro^apHTb (koto-jihGo)
- der Dank an die Sowjetregierung ÖJiaro^apHOCTb
CoßeTCKOMy npaBHTejibCTBy
47
Übungen
1. Übersetzen Sie die nachstehenden Sätze:
Ich werde warten, bis du zurückkommst.
Der Schüler wiederholt die Aufgabe, bis er sie gut versteht.
Vom Morgen bis drei Uhr bin ich immer in der Schule.
Es dauerte ziemlich lange, bis man uns die Tür öffnete.
Das Flugzeug flog immer höher, bis wir es schließlich ganz aus
den Augen verloren.
Bis zu den Winterferien bleiben noch sieben Wochen.
2. Stellen Sie Fragen zu den fettgedruckten Wortgruppen:
Der Lehrer war mit meiner Arbeit sehr zufrieden.
Dieser Dichter bekam für sein Buch die Stalin-Prämie.
Mein Freund interessiert sich sehr für Mathematik.
Wir sind stolz auf unsere Erfolge.
Wir warten auf unseren Lehrer.
Wir sprachen über die Schwierigkeiten dieser Reise.
Ich bitte die Bibliothekarin um ein deutsch-russisches Wör-
terbuch.
Wir sind stolz auf unsere Flieger.
Der Moskau-Kanal versorgt unsere Hauptstadt mit Wasser.
Ich kann mich an seine Adresse nicht erinnern.
3. Beantworten Sie folgende Fragen; ersetzen Sie dabei die fettge-
druckten Wortgruppen durch Pronominaladverbien (MecTOHMeH-
HblMH HapeHHHMH).
Muster: Sprechen Sie über die Kontrollarbeit?
- Ja, wir sprechen darüber.
Interessieren Sie sich für Chemie?
Sind wir stolz auf unsere Erfolge?
Lesen wir heute über Phosphor?
Arbeiten Sie an Ihrem Vortrag viel?
Sind Sie mit Ihrer Arbeit zufrieden?
Bitten Sie den Lehrer um Erklärung?
Suchen Sie nach Ihrem Buch?
Kämpfen wir für den Frieden?
Kämpft die Sowjetunion gegen den Krieg?
Nimmt auch die Sowjetjugend an diesem Kampf teil?
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4. Übersetzen Sie ins Deutsche:
H iie/iOBO.neii tom, hto moh 6parr iinnero He imineT iviiic o CBoen paöoTe.
KanHTaH roBopnji o tom, KaK HaniH jiöthhkh cpaMcajincb Ha (JjpoHTe.
Tbi flyMaenib o (an) tom, mto saBTpa y Hac KOHTpojibHaa paöoTa?
Moh flpysba nnmyr o tom, KaK xoponio ohh npoßejiH cboh jieTHHe
KaHHKyjibi.
TpynjHOCTH coctoht b tom, mix) oTa paöoTa fljia Hac coßepnieHHO HOBaa.
5. Suchen Sie im Text auf:
a) alle Infinitivgruppen und übersetzen Sie dieselben ins Russi-
sche;
b) alle zusammengesetzten Substantive und zerlegen Sie diesel-
ben in ihre Bestandteile.
6. Übersetzen Sie folgende Sätze und merken Sie sich die Recht-
schreibung der fettgedruckten Wörter:
Die Mutter mahlt Kaffee.
Dieser Mann malt ein Bild. Er ist Maler. Ich habe viele seiner
Gemälde gesehen.
Man bringt das Getreide in die Mühle. Dort wird es zu Mehl
gemahlen.
In diesem Herbst habe ich zum ersten Mal die Arbeit einer
Mühle beobachtet.
7. Übersetzen Sie ins Russische:
a) Diese Arbeit gelingt mir nicht.
Millionen Tonnen Phosphate gelangen auf die Felder der
Sowjetunion.
Es gelang mir, dieses Buch in unserer Bibliothek zu bekommen.
Dein Brief gelangte in meine Hände mit großer Verspätung.
Die Versuche mit Phosphor sind glänzend gelungen.
Endlich sind wir nach Hause gelangt.
b) Die Alchimisten arbeiteten umsonst an der Entdeckung des
Steins der Weisen.
Alle ihre Versuche, aus einfachem Metall Gold zu gewinnen,
blieben umsonst.
Diese schönen Blumen habe ich umsonst bekommen; mein
Freund hat sie mir geschenkt.
Ein bekannter Uhrmacher hat mir meine Uhr umsonst repariert.
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8. Setzen Sie die unten angeführten Wörter ein:
Dieses weiße ... ist Phosphor. Phosphor ist ein chemischer ... .
Die Komsomolzen unserer Klasse haben große Erfolge ... .
Der Versuch, 01 mit Wasser zu vermischen, war ... .
Das 01 hält sich immer an ... des Wassers.
I. P. Pawlow war der größte ... auf dem Gebiet der Physiologie.
... von Phosphaten spielt in der Landwirtschaft eine sehr große
Rolle.
Die Alchimisten suchten nach dem Stein ....
Sie vermischten auf tausend ... verschiedene Pulver und Men-
schenknochen.
die Verwendung, der Forscher, die Art, der Weise, das Pulver,
die Oberfläche, der Stoff, erzielen, erfolglos
9. Übersetzen Sie ins Deutsche:
B höm Tbi HyMCflaembca? Mne iiy‘/i<na tboh noMonjb.
MoeMy flpyry i iy‘>i<i i a KOMHaTa b Jlennnrpa^e.
BaM em,e i iy‘>i<e 11 otot cjioßapb? HeT, oh MHe öojibine He TpeöyeTca.
10. Finden Sie im ersten Teil des Textes Antworten auf folgende
Fragen:
Was erwarteten die Alchimisten vom Stein der Weisen?
Auf welche Weise gelang es Heinrich Brandt, Phosphor zu ent-
decken?
Welche Eigenschaften besaß der entdeckte Phosphor?
Wie lange blieb Phosphor ein geheimnisvoller Stoff?
Aufgabe: Übersetzen Sie schriftlich mit Hilfe des Wörterbuchs
den zweiten Teil des Textes.
§9
Vorübungen
1. Übersetzen Sie die nachstehenden Sätze und vergleichen Sie
die beiden Satzpaare:
Die Arbeit wird gemacht.
— Die Arbeit ist schon gemacht (= ist fertig).
Der Brief wird geschrieben. — Der Brief ist geschrieben.
Die Frage wird gestellt.
— Die Frage ist gestellt, man muß sie beantworten.
Eine neue Stadt wird hier gegründet.
50
— Eine neue Stadt ist hier gegründet.
Viele Bücher werden für unsere Bibliothek gekauft.
— Viele Bücher sind für unsere Bibliothek gekauft.
2. Übersetzen Sie folgende Wörter:
entwickeln — die Entwicklung; blühen — aufblühen
die Pflanze — pflanzen — bepflanzen; der Fuß eines Berges
die Revolution — der Revolutionär — revolutionär
die Erdölleitung (vergleiche: die Wasserleitung, die Gasleitung)
Adsharistan
Adsharistan liegt an der Ostküste des Schwarzen
Meeres. Die Berge Adsharistans gehören zum Massiv des
Kleinen Kaukasus. Ihr höchster Gipfel erreicht eine Höhe
von 2810 Meter über dem Meeresspiegel. Im Sommer ver-
wandeln sich die Alpenwiesen auf den Bergen in herrliche
Weiden. Die adsharischen Hirten verbringen dort den
ganzen Sommer.
In der Bergzone ist das Klima trocken und mäßig kalt
mit einem langen und schneereichen Winter. Die Berggip-
fel sind mit Schnee bedeckt; am Fuße der Berge ist es aber
warm: dort blühen Rosen und Magnolien.
In der Küstenzone ist die Luft warm und feucht: im Som-
mer herrscht hier nie starke Hitze, und im Winter gibt es
keinen Frost. Das ganze Jahr hindurch weht ein warmer
Südwestwind. Wir haben hier also subtropisches Klima.
Die Küste Adsharistans wird von einer warmen Meeres-
strömung bespült: man kann fast das ganze Jahr hindurch
baden.
Das Land ist reich an Flüssen. An vielen von ihnen wer-
den jetzt Wasserkraftwerke errichtet, die für die weitere
Entwicklung der Industrie von großer Bedeutung sind.
Unter der Sowjetregierung hat sich Adsharistan völlig
verändert. Das Land, das früher von der zaristischen Re-
gierung aufs härteste unterdrückt wurde, ist nun frei. Ad-
sharistan ist eine Autonome Sozialistische Sowjetrepublik,
die zur Georgischen Sozialistischen Sowjetrepublik gehört.
Die Industrie, die früher nur sehr schwach entwickelt
51
war, blühte während der Fünfjahrpläne auf. Es wurden
Konservenfabriken für Zitrusfrüchte, Holzbearbeitungs-
fabriken u. a. errichtet. Außerdem wurde eine neue Erdöl-
leitung Baku — Batumi gelegt. In der Umgebung Batumis,
bei Tschakwa, liegen die besten Teeplantagen [...shen] der
UdSSR, hier gibt es jetzt große Teefabriken.
Besondere Aufmerksamkeit wird dem Anbau von Man-
darinen-, Apfelsinen- und Zitronenbäumen geschenkt. In
der Nähe von Batumi befinden sich Dutzende neuer großer
Plantagen mit Mandarinen, Zitronen, Apfelsinen und
Pflanzen, die ätherische Ole liefern.
Die Hauptstadt dieses herrlichen, fruchtbaren Landes ist
Batumi. Diese Stadt ist in die Geschichte der revolutionä-
ren Arbeiterbewegung Rußlands eingegangen. Hier hat
Genosse Stalin seine Jugendjahre verbracht. Hier hat er
eine illegale Druckerei eingerichtet und darin gearbeitet.
Batumi ist das industrielle Zentrum Adsharistans. Es
zählt mehr als 70 000 Einwohner. Der Batumier Hafen ist
einer der belebtesten am Schwarzen Meer. Zu den schöns-
ten Stellen in Batumi gehört der Boulevard [bulwär], der sich
dicht am Meere entlang zieht und mit Palmen und Magno-
lien bepflanzt ist.
52
Batumi ist auch das kulturelle Zentrum Adsharistans.
Dort befinden sich zahlreiche Kulturinstitutionen, Lehr-
anstalten und Techniken des Landes.
Besonders berühmt ist der Botanische Garten, der in der
Nähe Batumis, auf dem Grünen Kap, liegt. Dieser Garten
nimmt ein Territorium von mehr als 70 Hektar ein. Es gibt
hier Exemplare fast aller Pflanzen aus feuchten subtropi-
schen Ländern, die ausgezeichnet gedeihen. Man kann
hier japanische Zwergpflanzen, japanische Birnen, Oliven-
bäume, Kokospalmen, gigantische Himalaja-Kiefern, aust-
ralische Akazien, Kautschukbäume und vieles andere
sehen.
In der Umgebung von Batumi stehen schöne weiße Villen
und Paläste. Das sind Sanatorien und Erholungsheime für
die Werktätigen, die dort ihren Urlaub verbringen.
Texterläuterungen
das ganze Jahr hindurch - b Teaeime Bcero roaa
von großer Bedeutung sein - uMerb öojibinoe 3HaaeHne
aufs härteste - sKecTOHaüniHM oöpasoM
Aufmerksamkeit schenken (Dat.) — y^ejiHTb BHUManne aeMy-ji.
53
Grammatik
CKasyeMoe, b bi p a ‘/i< c 11 11 o c rjiarojiOM sein
h Partizip II nepexoflHoro rjiarojia.
Ecjih Partizip II KaKoro-jinbo nepexodnoeo rjiarojia coneTaeTca
c rjiarojiOM sein, to TaKoe coneTaHne cjie^yeT paccMaTpußaTb KaK
HMeHHoe CKasyeMoe, b kotopom rjiaroji sein HBjiiieidi cbhskoh.
TaKoe CKasyeMoe osnanaeT cocmonHue, b kotopom Haxo^HTca iio/i-
jieMcanjee. Partizip II b TaKOM hmohhom cKasyeMOM cjie^yeT
nepeßo^HTb Ha pyccKHÜ usbib iipimacTiieivi nponie^niero BpeMeHH
CTpa^aTejibHoro sajiora:
Die Arbeit ist schon beendet. - PaboTa y>i<e saKOHnena.
Der Saal war mit Blumen geschmückt. — 3aji bbui yKpameH n,Be-
TaMH.
Do cynjecTBy, TaKoe CKasyeMoe iiimeivi He OTjinnaeTca ot hmohho-
ro CKasyeMoro, BbipawceHHoro rjiarojiOM-CBHSKOH sein h obbimibiivi
npnjiaraTejibHbiM. CpaBHHTe:
Die Arbeit ist fertig.
— Pabora roTOBa (npocmoe npujiaeamejibHoe).
Die Arbeit ist gemacht.
- Pabora c^ejiana (Partizip II).
IIpHMenaHHe. He CMeniHBaÜTe:
ConeTaHHe rjiarojia sein c Partizip II HenepexoÖHoeo rjiarojia
obpasyer Perfekt hjih Plusquamperfekt Aktiv:
Er ist nach Hause gekommen. — Oh npHineji aomoü.
Als ich nach Hause zurückkehrte, war mein Freund schon fort-
gegangen. — Kor^a a npHineji ^omoh, moh /ipyr y‘>i<e ynieji.
Übungen
1. Übersetzen Sie die nachstehenden Sätze und bestimmen Sie
die Form des Prädikats:
Das Flugzeug ist schon sehr hoch gestiegen.
Die Ausstellung ist eröffnet.
Dieses Wort ist mir bekannt.
Der Zug ist vor 10 Minuten angekommen.
Heinrich Heine ist im Jahre 1856 gestorben.
Das Ziel ist erreicht.
Was ist dort geschehen?
Alle Aufgaben sind schon vorbereitet.
Meine Übersetzung ist fetig.
54
Dieses Buch ist vor kurzem erschienen.
Ist der Brief mit der Hand geschrieben?
Der Aufsatz meines Nachbars ist ausgezeichnet.
2. Suchen Sie im Text auf:
a) vier Sätze, wo das Prädikat durch das Verb sein und Parti-
zip II ausgedrückt ist; übersetzen Sie diese Säzte schriftlich;
b) alle Satzgefüge, die Attributsätze enthalten.
3. Bilden Sie aus jedem zweiten Satz einen Attributsatz:
Die Berge Adsharistans gehören zum Massiv des Kleinen Kau-
kasus. Adsharistan liegt an der Ostküste des Schwarzen Meeres.
Die adsharischen Hirten verbringen den ganzen Sommer auf
den Alpenwiesen. Die Alpenwiesen verwandeln sich in dieser Jah-
reszeit in herrliche Weiden.
Zwischen Baku und Batumi ist eine neue Erdölleitung ange-
legt. Sie verbindet diese beiden Städte miteinander.
In der Nähe Batumis befindet sich ein botanischer Garten. In
diesem Garten kann man fast alle Pflanzen aus den heißen subtro-
pischen Ländern sehen.
In der Umgebung von Batumi befinden sich viele Erholungs-
heime. In diesen Erholungsheimen verbringen viele Werktätige
ihren Urlaub.
Am Fuße der Berge blühen Rosen und Magnolien. Die Gipfel
der Berge sind mit Schnee bedeckt.
4. Bilden Sie den Plural von den Substantiven:
das Territorium, das Sanatorium, das Zentrum, das Technikum
5. Analysieren Sie syntaktisch:
a) Am Fuße der Berge blühen Rosen und Magnolien, während
die Berggipfel mit Schnee bedeckt sind.
b) Da die Küste Adsharistans von einer warmen Meeresströ-
mung bespült wird, kann man dort fast das ganze Jahr hindurch
baden.
6. Suchen Sie im Text drei Feminina auf, die von Adjektiven mit
Hilfe des Suffixes -e abgeleitet sind.
7. Bilden Sie von folgenden Adjektiven Substantive mit dem Suffix
-e und übersetzen Sie die gebildeten Substantive:
kalt, warm, stark, schwach, groß, lang, weit, früh
55
8. Ergänzen Sie folgende Sätze:
Tokio ist eine ... Stadt.
Tbilissi ist die Hauptstadt der ... Sozialistischen Sowjetrepublik.
Im ... Batumis sieht man immer viele Schiffe.
... verbringt den ganzen Tag mit seinen Kühen auf der Weide.
Die Kiefer ist ein ... .
9. Zählen Sie auf:
Wie kann das Klima sein?
Welche Pflanzenkulturen kennen Sie?
10. Ergänzen Sie die nachstehenden Sätze durch Antonyme zu den
fettgedruckten Wörtern:
Das Dnjepr-Wasserkraftwerk, das in den Jahren 1927—1932
erbaut wurde, wurde von den faschistischen Eindringlingen ... .
Im Dezember waren die Fröste noch recht mäßig, im Januar
aber wurden sie sehr ... .
In Sibirien gibt es im Winter sehr starke Fröste, und im Som-
mer herrscht dort oft große ... .
Seine Teilnahme an dieser Arbeit brachte mehr ... als Nutzen.
Draußen erklang ein Lied und ... bald wieder.
Er erwartete eine freundliche Aufnahme, man empfing ihn
jedoch recht... .
Das Antonym zum Wort Zwerg ist... .
11. Beantworten Sie folgende Fragen:
Was ist Adsharistan? Wo liegt Adsharistan?
Wie ist dort das Klima?
Zu welchem Bergmassiv gehören die Berge Adsharistans?
Welche Höhe erreicht der höchste Gipfel der Berge?
Wie sind im Sommer die Alpenwiesen auf den Bergen?
Wie ist das Klima in der Bergzone?
Wie ist das Klima in der Küstenzone?
Können dort Zitronen gedeihen?
Liefert uns Adsharistan viele Zitronen?
Bekommen wir von dort auch Apfelsinen?
Hat die Sowjetunion eigene Teeplantagen?
Wo liegen die besten Teeplantagen der Sowjetunion?
Welches Meer bespült die Küste Adsharistans?
Wie heißt die Hauptstadt Adsharistans?
Ist die Umgebung Batumis schön?
Was befindet sich in der Umgebung Batumis?
56
12. Übersetzen Sie ins Deutsche:
Ka:>K,qoe jigto tbicsfih tpv/ijiihhxch CoßeTCKoro Coiosa e/iyr Ha lor.
Ohh e/iyr b canaTopHH h flOMa or/mixa. B Cobotckoh crpane Bee
flOMa OT^bixa npHHa^jieMcaT rpy^an^HMca. 3to Gojibnine bhjijibi h
^Bopijbi, KOTopbie BejiHKOJienHO oöopynpßaHbi. Ha noöepewcbe Kaß-
Kasa pacnojiOMceHbi cothh TaKHx ^omob or/mixa. KpoMe Toro, oneHb
MHoro caHaTopneß h ^omob oiyibixa nivieeTCH Ha iomchom noGepewcbe
KpbiMa (die Krim). Ohh pacnojiowceHbi bbicoko Haß ypoßHeM Mopa.
HpeKpaCHbie OKpeCTHOCTH H 3^OpOBbIH lOMCHblH KJIHMaT CO3^aiOT
3^ecb OTJIHHHbie yCJIOBHH flJLH OT^blXa.
§ 10
Vorübungen
1. Mustersätze:
Das Mädchen saß am Klavier, etwas auswendig spielend. -
JHeßyniKa cn^ejia 3a poajieM, nrpaa hto-to HaH3ycTb.
Im Garten ertönt das Lachen der spielenden Kinder. —
B ca/iy pa3^aeTca CMex nrparomnx ^eTen.
Übersetzen Sie folgende Sätze:
Die fallenden Blätter bedecken den Boden.
Vor Freude strahlend, liefen die Kinder ihrer Mutter entgegen.
Lernend und arbeitend geht unsere Jugend einer glücklichen
Zukunft entgegen.
Dieser lesende Student bereitet sich zur Prüfung vor.
Die Mutter sitzt am Bette ihres schlafenden Sohnes.
Am Fenster sitzend, sehe ich alles, was auf der Straße vorgeht.
2. Übersetzen Sie folgende Wörter, die von Ihnen bekannten Wörtern
abgeleitet sind:
die Reise - reisen - abreisen
die Ehre — ehrlich
das Papier - papieren: ein papiernes Plakat
die Macht — mächtig — allmächtig
rollen — zusammenrollen;
nehmen — herabnehmen: etwas von der Wand herabnehmen
trommeln — die Trommel — das Getrommel
marschieren — einmarschieren
halten - sich festhalten
nötig - die Not
lang - die Länge
57
Tnö 'Bncfj ße Wrnub
Q3on ^etnrtd) etne
^cnuich -^cmc nnirbc 1797 in Wiffclborf geboren, ©eine ^no*
bcnjabrc fallen in bte ßett ber Eroberung bc? gangen Dtbcmlanbc?
burd) Rapoleon. TNc grangofen brachten bte 3been ber bürgerlichen
Revolution mit unb führten bte liberale frangöftjche ©efe^gebung
ein. TMc ^cgciftcrung für bte frangöftjche Revolution mar ba? miet?
tigfie Sugenberlebnt^ feines. 3m nachftehenben $crt betreibt ber
dichter ben (Xtngug Rapoleon^ in ba? Rhetnlanb.
... Samals maren bte dürften nocl) feine geplagten Seute mte
jeßt, unb bte Ärone mar timen am .Stopfe fejlgemacf>fen, unb be£
9?ad>t^ gegen fte nocl) eine Scblafmüpe barüber unb |cf)ltefen
rulng, unb rulng gu tljren §üfen |cf)ltefen bte QSölfer, unb menn
btefe be£ Worgens ermatten, fo fagten fte: "fönten Worgen,
QSater!" - unb jene antmorteten: "fönten Worgen, liebe Ätnber!"
2lber es mürbe plößltcl) anber^. 2(ls mir etne£ Worgens gu
Süffelborf ermatten unb "fönten Worgen, QSater!" fagen moll*
ten, ba mar ber QSater abgereift, unb in ber gangen Stabt mar
nic£)t£ al£ ftumpfe Seflemmung, es mar überall eine 2lrt Se*
gräbnisflitntnung, unb bte Seute |cf)ltc£)en |c^metgenb nacl) bem
Warfte unb lafen ben langen papternen 2ln|ä)lag auf ber Sir be£
SRatljaufe^.
®n alter pfälgt|cf)er 3nvaltbe la£ etrna^ lauter, unb bet
manchem QSorte träufelte iljm eine flare Säue in ben metfen,
eljrltcljen Scbnaugbart. 3cf> flanb neben iljm unb meinte mit, unb
frug tim, marum mir meinten. Unb ba antmortete er: "Ser
Äurfürft läft fid> bebauten". Unb bann la£ er mteber, unb bet ben
QSorten: "für bte bemäljrte Untertan^treue" unb "entbinben <£ncf>
6urer Sßflicljten" ba meinte er nocl) ftärter ...
3cf> aber ging nacl) £aufe unb meinte unb flagte: "Ser
5turfürft läf t fiel) bebauten". Weine Wutter ljatte if>re liebe 9?ot,
ict) mufte, ma£ icf> mufte, icf> tief mir nicf>t^ au^reben, icf> ging
metnenb gu Sette, unb in ber 9?acf>t träumte mir: bte Qöelt ljabe
ein 6nbe - bte |cfmnen Slumengärten unb grünen QStefen mürben
mte Sepptcl)e vom Soben aufgenommen unb gufammengerollt, ber
©affenfogt flieg auf eine Ijolje Setter unb naljm bte Sonne vom
Fimmel fjerab.
Auszüge. Sprich: lö-grä
58
2llS ich eniwbte, festen bte
(Sonne wteber tote gewöhnlich
burch baS Jenfter...
Unterbeffen ging baS ®e*
trommel, braunen auf ber
(Strafe, immer fort, unb ich
trat oor bte Haustür unb
befaß bte etnmarfdjterenben
frangöftfdjen Sruppen, baS
freubtge QSoIf beS ERuhmeS,
baS ftngenb unb tlingenb bte
QSelt burchgog, bte better^
ernften ®renabtergeftd)ter, bte
Bärenmüßen, bte bretfarbü
gen Äotarben, bte bltnfenben
Bajonette, bte BoltigeurS1
unb ben allmächtig großen,
filbergeftidten Sambourmajor2, ber feinen (Stod mit bem Der*
golbeten Änopf bis an bie erfte Stage3 werfen tonnte unb feine
Slugen fogar bis gur gweiten Stage - wo ebenfalls fdjöne ^Otäbcben
am Jenfter fa£en...
3d) eilte nach bem T?arttplaß. Sa faß eS jeßt gang anberS
aus, ein neues QSappen hing am SRathaufe, baS Sifengelänber an
beffen Baiton war mit geftidten (Sammetbeden überhängt, frangö*
fi febe örenabtere ftanben (Schilbwache, bie alten Herren ERatSher*
reu batten neue CBeficbter angegogen unb trugen ihre (Sonntags*
rode unb fahen ftch an auf frangöftfd) unb fprachen "bon jour"4,
aus allen Jenftern gudten Samen; neugierige Bürgersleute unb
blaute (Sotbaten füllten ben ^ßtaß, unb ich nebft anbern Knaben,
mir tletterten auf baS gro£e Kurfürftenpferb unb fchauten baoon
herab in baS bunte T?arttgeroimmel.
... Snbltch füllte ftch ^er Baiton beS ERathaufeS mit bunten
Herren, Jahnen unb Srompeten, unb ber Bürgermeifter in
feinem berühmten roten 9iod hielt eine SRebe, bte ftch ettoaS in bte
Sänge gog, tote eine geflridte (Schlafmüße, in bte man einen (Stein
geworfen - nur nicht ben (Stein ber QBeifen - unb beim legten
QSort würben bte Srompeten geblafen unb bte Jahnen gefchwentt,
Sprich: 1 woltishors 2 tambür-mashor 3 etäshe 4 bö-shür
59
unb bte Stommel gerührt unb QStvat gerufen - unb mäbrcnb ich
felbet QStvat tief, £>tett ich mich feft an ben alten kurfürftcn.
Sen anbern Sag mar bte QBelt mteber gang tu Orbnung, unb
es mar mteber Schule nach mte vor, unb es mürbe mteber au^mem
big gelernt nach mte vor - bte römt|chen köntge, bte 3ahre£gahlen,
bte nomtna auf"ttn", bte verba trregularta, (Brtecbtjcb,
£ebrät|ch, öeographte, beutle Sprache, kopfrechnen, - (Bott, ber
köpf fchmtnbelt mir noch bavon - alle£ mu£te man au^menbtg
lernen...
Texterläuterungen
geplagte Leute - MyneHHKH
die Krone war ihnen am Kopf festgewachsen - Kopona
iipomio /iep‘/i<a.nacb y hhx Ha rojioße (docjioeno: iipomio
npnpocjia k rojioße)
des Nachts (ycmapejicm (fiopMa) - nachts hjih: in der Nacht
des Morgens (ycmapejio) - morgens hjih: am Morgen
frug (ycmapejio) - fragte
der Kurfürst läßt sich bedanken - KypcfnopcT ÖJiaro^apHT
(pem> h^öt o Kyp(J)iopcTe MaKCHMHjinaHe, OTpÖKiiieiviCH b Mapro
1806 r. ot npecTOJia b cbhsh c otxo^om öbiBinero repn,orcTBa
Bepr k (Ppaiinjin)
entbinden euch eurer Pflichten (ycmapejio) - entbinden euch
von euren Pflichten
meine Mutter hatte ihre liebe Not — Moen Marepn jiojiro npn-
IHJIOCb nOBO3HTbCH CO MHOH (yCHOKaHBaTb M6H5i)
ich ließ mir nichts ausreden — Mena Hejib3a öbijio yrosopHTb
die Welt habe ein Ende — KaK öyijTO Hacrynnji Konen, csera
die Voltigeurs — BOJibTHMcepbi (bh,h jierKOH nexoTbi)
der allmächtig große, silbergestickte Tambourmajor - crap-
niHÜ GapaöaHiijHK, hchojihhckofo pocra, b bbihihtom cepeöpoM
MyH^npe
Schildwache stehen - ctohtb Ha nacax, Ha nociy
die Ratsherren hatten neue Gesichter angezogen -
y ropo^CKHx cob6thhkob noaBHjiocb HOBoe BbipawceHHe jiHii,a
(docjioßHo: ropo^CKHe cob6thhkh HaTHHyjiH Ha ceöa HOBbie
c|jh3hohomhh)
sie sahen sich an auf französisch - ohh nocMarpHBajiH ^pyr Ha
flpyra no-c|jpaHii,y3CKH
bon jour ((fipanu,.) - ^oöpbrii aohb
das bunte Marktgewimmel - necTpaa 6a3apHaa TOJina
60
sich in die Länge ziehen — pacTmriBaTbcsi
in die man einen Stein geworfen = in die man einen Stein ge-
worfen hat (Perfekt)
die Trommel rühren — Gute b GapaGan
Vivat wurde gerufen - pasflaBajmcb KpnKn "BUBaT!" (t. e. "^a
3flpaBCTByeT!")
den andern Tag = am anderen Tag — na cjieflyTonjnn ^enb
nach wie vor — nonpe^CHeMy
die nomina auf "im" (jiam.) — HMena cym,ecTBHTejibHbie, OKaiimi-
BaTomnecH na "im"
die verba irregularia (jiam.) — HenpaBnjibHbie rjiarojibi
der Kopf schwindelt mir — y Mena rojioea h^öt KpyroM
Merken Sie sich die Rektion:
durchziehen (Akk.) — npoxo^nTb, npoes^caTb uepes hto-jihGo,
no neMy-jmGo
Wir haben die Krim in ein paar Tagen durchzogen. — Mbi npo-
nijin uepe3 eecb KpbtM (no eceMy KpbiMy) b hockojibko flneii.
ansehen (Akk.) — CMOTpeTb Ha Koro-jmGo, Ha hto-jihGo
Mein Freund sieht mich erstaunt an. — Mon flpyr yflUBjieHHO
CMOTpUT HO MCI UL.
Grammatik
OGpasoßamie n ynoTpeGjienne Partizip I.
B to BpeMH KaK b pyccKOM 5i3biKe pa3JinnaiOT npimacTne n /iee-
npimacTne, b HeMeijKOM H3bii<e oGe 3th cjjopivibi oGTeflunenbi b
OflHon, iiocHiHeii Ha3Banne Partizip — Partizip I hjih Partizip II.
Partizip I odpasyemcn nymeM npudaejieHun k ocHoee ajiaeojia
cy(fi(fiuKca -end ujiu -nd:
Infinitiv: les-en arbeit-en ankomm-en handel-n
Partizip I: les-end arbeit-end ankomm-end handel-nd
Byuynn npimacTneM, t. e. OTrjiarojibHbiM npnjiaraTejibHbiM, Par-
tizip oGjia^aeT npn3HaKaMn KaK npnjiaraTejibHoro, TaK n rjiarojia.
TaK 7i<e KaK n oGbinnoe npnjiaraTejibHoe, Partizip H3MeH5ieTC5i b
po^e, nncjie n na^eMce, t. e. CKJiOHaeTca. Ifponcxoflsi, c flpyron
CTopoHbi, ot rjiarojia, Partizip oGnapy^cuBaeT npn3HaKn BpeMenn,
3ajiora n Bn^a.
Partizip I cooTBeTCTByeT pyccKOMy npimacTHio flencTBHTejibHoro
3ajiora (t. e. aKTHBHon c]jopivibi) HecoBepniennoro Bn^a:
61
ein lesender Student nnTaiomnn ciyvieirr
die arbeitende Frau paöoTaioipaH ‘/Kciiipniia
die ankommenden Züge iipnöbiBioipnc noes^a
Partizip I co^epMCHT b ceöe npnsnaK /leiicTBUH, iipoTCKaioipero
OflHOBpeMeHHO c flencTBneM CKasyeMoro. 1 loaTOiviy, b saBncnMOCTn
ot BpeMenn CKasyeMoro, Partizip I mo/kct nepeBO^HTbca na pyc-
ckhh 5i3biK npimacTneM uacmoniu.eeo hjih npouieduieeo epeMeHu,
oflHaKO deücmeumejibHoeo 3aji03a n Bcer,n;a HecoeepmeHHoao euda:
Ich höre das Lachen der spielenden Kinder. — H cjibimy CMex
uepaioui.ux ^eren (npnnacTne iiacTOHipero BpeMenn).
Ich sah einen langsam schreibenden Schüler. — H Bn^eji Me^jien-
ho nucäeiueeo ynennKa (npnnacTne npome^mero BpeMenn).
B npHBe,ii;eHHbix Bbime npnMepax Partizip I HBjmeTca onpedejie-
HueM.
TaKMce Partizip I mo/kct aBjmTbca odcmonmejibcmeoM oöpasa
deücmeun, Tor/ia oh ctoht b npaTKon (J)opMe, 6e3 bchkhx OKomia-
hhh n nepeBO^HTca Ha pyccnnn H3biK fleenpnnacTneM iiacTonipero
BpeMenn:
Er sah mich lachend an. — Oh CMencb nocMorpeji Ha m6hh.
In diesem Laboratorium arbeitend, habe ich Vieles gelernt. —
Padoman b otoh jiaöopaTopnn, h MHoroMy naynnjicn.
Hnor,n;a Partizip I, ynoTpeÖJiÖHHbm b nanecTBe oGcTonrejibCTBa
oöpa3a flencTBna, nepeBO^HTca Ha pyccnnn H3biK npe^jiOMCHon
rpynnon:
Die französischen Truppen zogen singend und klingend durch
die Straßen Düsseldorfs. — (bpannyscKne Boncna npoxo^njin c
nenueM u My3bLK0Ü no yjmijaM Xtioccejibflop^a.
Der Schüler saß am Tisch, langsam schreibend. — VnennK cn^eji
3a ctojiom n MedjieHHO nucäji.
DpHMenaHne. B coBpeMennoM neMepKOM si3biKe BcrpenaeTCsi
neMajio cjiob, hbjihiobolxch no CBoeMy nponcxosKflenmo Partizip I, ho
yTpaTHBHIHX CBSI3b C TJiarOJIOM HaCTOJIbKO, MTO OHH V/KO ÖO/IOO HO BOC-
npHHHMaiOTCH nan Partizip I, a npeepamujiucb e oäbi'iiibie npujiaea-
mejibHbLe, HanpnMep:
ausweichend
bedeutend
dringend
hervorragend
reizend
yKJIOHHHBblH
3HanHTejibHbin
cpoMiibiii
BbijaionijiiicH
npejiecTHbin
(eine ausweichende Antwort)
(ein bedeutendes Resultat)
(eine dringende Frage)
(ein hervorragender Gelehrter)
(ein reizendes Mädchen)
62
Übungen
1. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische:
Dem Rate meines Freundes folgend, verbrachte ich meine Som-
merferien an der Wolga.
Der Schüler stand an der Tafel, die Kreide in der Hand haltend.
Dieses landende Flugzeug kommt aus Tbilissi.
Nach einem passenden Wort suchend, machte der Schüler in
seiner Antwort eine kurze Pause.
Sich auf einen Stock stützend, ging der alte Mann seinen Weg
weiter.
Jubelnd begrüßte die Bevölkerung der befreiten Städte die ein-
marschierenden Sowjettruppen.
2. Setzen Sie in die nachstehenden Sätze das Partizip I der einge-
klammerten Verben als Attribut oder Adverbiale ein:
Alle hörten ... der Erzählung des Fliegers zu (schweigen).
Der Knabe ging ... zu Bett (weinen).
Die Schlacht bei Poltawa war die ... Schlacht im Russisch-
Schwedischen Krieg (entscheiden).
Der ... Zug ist ein Schnellzug (ankommen).
Sein Buch ... , stand der Schüler auf und begann zu lesen (auf-
schlagen).
Im Sommer sieht man an den Ufern des Moskau-Kanals viele ...
Menschen (baden).
Noch im Bett..., hörte ich von draußen Musik (liegen).
3. Schreiben Sie aus den ersten vier Absätzen des Textes alle Sätze
aus, in welchen das Partizip I als Adverbiale gebraucht ist.
4. Schreiben Sie aus dem Text alle Substantive mit den dazu gehö-
renden Partizipien (Partizip I und Partizip II) aus und übersetzen
Sie dieselben.
5. Übersetzen Sie ins Deutsche:
ynenuK OTBeuaji ctoh. CeroflHsi b KJiacce OTcyrcTByiOT ^Ba
yuennKa. O6a otcvtctbvioihhx yuennKa, BepoaTHO, öojibhbi.
CnponieHHbin yuenuK npaBnjibHO otbotuji na Bee Bonpocbi. Bee
nanncaHHbie nncbMa jie^caT na CTOJie. Cn/ui y OKHa, h bh/kv MHoro
npoesMcaiomiix (vorbeifahren) aBTOMOÖnjien.
63
6. Analysieren Sie syntaktisch und morphologisch den zweiten Satz
des zweiten Absatzes (Als wir eines Morgens...) und den zweiten
Satz des 5. Absatzes (Unterdessen ging das Getrommel...)
7. Setzen Sie die unten angeführten Wörter ein:
Alle Kinder sind sehr ... .
Dieses Messer ist zu ..., man kann nichts damit schneiden.
Auf dem Fußboden hegt ein großer ... .
An der Wand über dem Bett hängt... ein schöner Teppich.
... dieses Instituts ist ein bekannter Gelehrter.
Das Bild hängt sehr hoch an der Wand; man muß ... bringen,
um es herabnehmen zu können.
Ich brauche keine Hilfe, ich werde diese Aufgabe ... lösen.
... verkündeten den Beginn des Parademarsches.
Mein Freund war nicht in ... und wollte an unserem Spaziergang
nicht teilnehmen.
Dieser Knabe ist immer unzufrieden, man hört ihn immer über
etwas ... .
die Trompete, die Leiter, der Leiter, (die) Stimmung,
der Teppich, klagen, stumpf, neugierig, selber, ebenfalls
8. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische:
Ich kam zum Arzt, aber der war schon um 10 Uhr fortgefah-
ren.
Mein Freund blieb nur eine Stunde bei uns. Wir wollten ihn so
bald nicht fortlassen, aber er entschuldigte sich und ging fort.
Man zeigte dem Hund einen Stock, und er lief fort.
Als wir auf den Flugplatz kamen, war das Flugzeug nach Riga
schon fortgeflogen.
Die Mutter nahm dem Kinde alle Spielzeuge fort.
Fahren Sie mit Ihrer Erzählung fort!
Bei solchem Lärm kann ich die Arbeit nicht fortsetzen.
Als die Freunde nach Hause kamen, ging das Gespräch unter
ihnen noch immer fort.
Der Dichter lebt in seinen Werken fort.
9. Übersetzen Sie ins Russische:
Die Bäuerin band die Ziege an den Baum.
Ich lasse mir dieses Buch binden.
Ich bitte die Bibliothekarin um den ersten Band der Puschkin-
Werke.
Moskau ist jetzt mit der Wolga durch einen Kanal verbunden.
Wasser ist eine chemishe Verbindung.
64
Bei vielen chemischen Reaktionen wird Wärme entbunden.
Viele Schüler unserer Klasse sind Mitglieder des Leninschen
Kommunistischen Jugendverbandes.
10. Bilden Sie Sätze mit den Wörtern:
der Markt, die Not, die Leiter, ehrlich, neugierig, niemals
11. Beantworten Sie folgende Fragen:
Wo wurde Heinrich Heine geboren?
Wo liegt die Stadt Düsseldorf?
Was für eine Stimmung herrschte am Tage der Abreise des Kur-
fürsten in der Stadt?
Was hing an der Tür des Rathauses?
Was stand in diesem Anschlag geschrieben?
Was für einen Eindruck machte es auf den kleinen Heine?
Wie ging er zu Bett?
12. Bilden Sie selbständig weitere Fragen zum zwiten Teil des
Textes (von den Worten "Als ich erwachte, schien die Sonne wieder...").
13. Finden Sie im Text:
a) alle Epitheta, b) alle Metaphern (z. B. der Glanz des
Ruhmes, die Wärme der Liebe), c) alle Metonymien (z. B. der
Wald singt, der ehrliche Schnauzbart).
§11
Vorübungen
1. Mustersätze:
Die von unseren Komsomolzen während des Großen Vaterländi-
schen Krieges geleistete Arbeit war außerordentlich groß. — Paöo-
Ta, coBepmeHHaa HamnMn KOMCOMOJibijaMn bo BpeMsi BejinKon
OTenecTBeHHon bohhei, öbuia HCK.nionrrre.nbiio BejmKa.
Der in einer halben Stunde aus Leningrad ankommende Zug ist
ein Schnellzug. — Hoesfl, iipnübiBaioiiijin uepes nojraaca ns JlennH-
rpazja, aBjmeTca CKopbiM (hjih: HpnöbiBaiomnH uepes nojraaca n3
JleHHHrpafla noe3fl aBjmeTca ckopbim).
Alle für die Vorbereitung zu den Prüfungen nötigen Bücher habe
ich in unserer Bibliothek bekommen. — Bee KHnrn, neoöxoflHMbie
fljia nozjroTOBKH k 3K3aMenaM, ji nojiynHji b Hamen önÖJinoTeKe
(hjih: Bee neoöxoflHMbie /i.nri no^roTOBKn k 3K3aMenaM KHnrn 5i
nojiynnji b Hamen önÖJinoTeKe).
65
Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische:
Die jetzt den Namen Lenins führende Stadt wurde 1703 von
Peter I. gegründet.
Das von Puschkin besungene Denkmal Peters I. befindet sich in
Leningrad.
Die im Verteidigungsmuseum Leningrads ausgestellten Expona-
te erzählen vom Heroismus der Leningrader.
Die technische Basis der nach dem Kriege wiederaufgebauten
Industrie ist viel vollkommener geworden.
Die am Südufer des Finnischen Meerbusens liegenden Schiefer-
werke versorgen Leningrad mit Gas.
Das erste im Jahre 1564 in Rußland erschienene Buch war von
dem russischen Buchdrucker Iwan Fjodorow gedruckt worden.
In Adsharistan werden jetzt viele für die weitere Entwicklung
seiner Industrie sehr wichtige Wasserkraftanlagen errichtet.
2. Übersetzen Sie folgende Wörter:
wählen — die Wahl; grüßen — der Gruß
treffen (z. B. einen Freund treffen) — das Treffen
schreiben — aufschreiben — unterschreiben — die Aufschrift — die
Unterschrift; die Feier — feiern — feierlich
den Frieden lieben — friedliebend; das Fest — festlich
Aufgabe: Übersetzen Sie die ersten drei Absätze des Textes
schriftlich zu Hause.
Deutschlandtreffen der Jugend
Vom 26. Mai bis 30. Mai 1950 fand in Berlin das
Deutschlandtreffen der Jugend statt. Die Jungen und
Mädchen aus der Deutschen Demokratischen Republik
kamen zu diesem Treffen mit neuen Erfolgen im Kampf für
die Erfüllung des Volkswirtschaftsplans. Sie nahmen aktiv
teil an der Unterschriftensammlung für den Aufruf des
Ständigen Komitees des Weltfriedenskongresses. Von den
in der Republik gesammelten mehr als 13 Millionen Unter-
schriften wurden 7,8 Millionen von Agitationsgruppen der
FDJ (der Freien Deutschen Jugend) gesammelt.
In jenen denkwürdigen Tagen kamen mehr als 550000
Jungen und Mädchen in blauen Blusen — der Kleidung der
FDJ — in die deutsche Hauptstadt. Unter ihnen befanden
66
sich etwa 25000 Vertreter der Jugend Westdeutschlands,
die trotz aller Schwierigkeiten über die Zonengrenzen auf
das Territorium der Deutschen Demokratischen Republik
gekommen waren.
Am 27. Mai wurde der gesamtdeutsche Kongreß der
jungen Friedenskämpfer feierlich eröffnet. Die in einer der
größten Hallen Berlins versammelten Delegierten und
Gäste begrüßten begeistert den Präsidenten Wilhelm Pieck,
den Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Deutsch-
lands Max Reimann, den Ministerpräsidenten Otto Grote -
wohl und die Mitglieder der Regierung der DDR. Mit
stürmischem Beifall begrüßten die Versammelten die
Delegationen der Sowjetjugend, der Jugend Chinas, der
volksdemokratischen Länder, Griechenands, Frankreichs,
Italiens und fast aller Länder Europas, ferner die Delegati-
onen der Jugend Koreas, Vietnams, Indonesiens, Indiens
und Australiens.
Bei der Wahl des Ehrenpräsidiums wurde als erster der
Name des Genossen Stalin genannt, und alle Anwesenden
bereiteten dem besten Freund der Weltjugend eine stürmi-
sche Ovation. Die Delegierten hörten aufmerksam den
Ausführungen des Vorsitzenden des Weltbundes der Demo-
kratischen Jugend, Guy de Boisson [güi dö boasso], zu. Begei-
sterte Aufnahme fanden seine Worte: "Deutsche Freunde,
wir vertrauen euch!"
Walter Ulbricht hielt eine Rede zum Thema: "Die deut-
sche Jugend und der Kampf um den Frieden". Er unter-
strich in seinen Ausführungen die gewaltige Rolle der
deutschen Jugend im Kampf für den Frieden und für die
Vereinigung des heute noch gespaltenen Deutschland auf
demokratischer Grundlage.
Nach einer lebhaften Diskussion und nach den Reden
der ausländischen Delegierten nahm der Kongreß einmütig
ein Manifest an die deutsche Jugend an, in dem es heißt:
"Wir wollen einen dauerhaften Frieden! Wir wollen die
Einheit unseres Vaterlands! Wir wollen ein einiges und
blühendes, ein starkes, friedliebendes und demokratisches
Deutschland!"
67
Der Kundgebung am 28. Mai, auf der ein Grußtele-
gramm an Genossen Stalin angenommen wurde, schloß sich
eine grandiose Demonstration an. Mehr als sieben Stunden
zogen die Kolonnen der Jungen und Mädchen aus allen
Teilen Deutschlands über den Lustgarten. Die Demonst-
ranten trugen Porträts von Lenin, Stalin, Karl Liebknecht,
Rosa Luxemburg, Ernst Thälmann, Präsident Pieck, Mao
Tse Tung und anderen Führern der kommunistischen Par-
teien und von bekannten Friedenskämpfern.
Die von den Demonstranten mitgeführten Plakate und
Spruchbänder trugen Aufschriften wie: ”Es lebe der beste
Freund der deutschen Jugend — Stalin!”, "Wir wollen
Freundschaft mit allen Völkern!", "Es lebe die Deutsche
Demokratische Republik!", "Es lebe unser Präsident Pieck!"
Nach der Demonstration wie auch am 29. und 30. Mai
fanden sportliche Wettkämpfe statt, an denen neben deut-
schen Sportlern auch die aus der Sowjetunion und anderen
Ländern gekommenen Gäste teilnahmen.
An jenen festlichen Tagen erklang in ganz Berlin die
Hymne der demokratischen Jugend.
Texterläuterungen
Deutschlandtreffen — BcerepMaHCKnn cjiöt
die DDR = die Deutsche Demokratische Republik
eine Ovation bereiten — ycrponTb OBan,mo
begeisterte Aufnahme finden — öbitb BCTpeneHHbiM c OHTysnas-
MOM
in dem es heißt — b kotopom roBopnTca
der Lustgarten - JIiocTrapTen (panon Bepjuma)
Merken Sie sich die Rektion:
zuhören (Dat.) — cjiymaTb Koro-jmöo, hto-jihöo (euHum. nadelte)
Alle Schüler hörten der Erzählung des Lehrers aufmerksam zu.
— Bee yueHUKH BHHMaTejibHO cjiymajm paccnas ymiTejm.
sich anschließen (Dat.) — npnMbiKaTb k ueMy-jinöo, cjieflOBaTb
3a ueM-jinöo Der Maiparade schloß sich eine grandiose
Demonstration der Werktätigen an. — 3a nepBOMancKUM napa-
/loivi nocjieflOBajia rpaHflnosnaa fleMOHCTpauna rpy/ini mixen.
68
Grammatik
P a c n p o c t p a h e h h o e onpefle jiemie
c Partizip I n Partizip II.
Partizip I hjih II, aBjiaacb onpeflejieHneM k KaKOMy-jinöo cynje-
CTBHTejibHOMy, MoryT hmctb npn ceöe pa/i iioiiciHrrejibiibix cjiob,
3aBHC5HH,Hx ot flaHHoro npnnacrHH. TaKoe onpeflejieHHe HasbiBaeTca
pacnpocTpaHÖHHbiM npnnacrHbiM onpeflejieHneM.
Der geschmückte Saal war ganz voll. - yKpaiueHHbbü 3aji Gbiji
nepenojiHeH (npocmoe npunacrnuoe onpedejieHue).
Dieser von den Schülern geschmückte Saal war ganz voll. -
Dror yKpaiueHHbbü yneHUKOMu 3aji Gbiji nepenojiHeH (pacnpocm-
paHÖHHoe npunacniHoe onpedejieHue).
Dieser von den Schülern mit bunten Blumen geschmückte Saal
war ganz voll. — 3ror 3aji, Komopbbü yneHUKu yKpacujiu necm-
pbbMu yeemoMU, Gbiji nepenojiHeH.
KaK Bivuio H3 3thx npnMepoB, pacnpocrpaHeHHoe npnaacTHoe onpe-
jiejiemie npn iiajiiiHini y cympcTBHTejibHoro aprnKJin (hjih saAieiiiiiome-
ro ero iviccTOiniciiiiii) ctoht MCVK/iy apTHKJieM n chmhm cymecTBnrejib-
HbiM. 11c'm öojibine noacHHTejibHbix cjiob HMeer npn ceöe iipiiHacriic,
tgm jiajibiiie ot cymecTBHTejibHoro OTO/iBiiracTcii aprnKJib hjih 3a\ieiia-
K)in,ee ero MecronMeHne.
PeKOMenqyeMbiH iiopiijOK iicpcBO/ia npn raiaix pacnpocTpaHÖHHbix
npnaacTHbix oiipe/iejieiiiiiix cjie/iyioiipiii:
CnepBa cjiejjyer iicpcBccrii cymecTBHTejibHoe c aprnKJieM hjih mocto-
HMeHHeM, 3areM Partizip I hjih II n, HaKOHen,, saBiicanpie ot iiocjie/i-
hhx noacHHTejibHbie cjioßa:
Die vor einigen Tagen in dem Laboratorium dieses Gelehrten
gemachte Entdeckung ist von großer Bedeutung für unsere
Volkswirtschaft. — Otkpmtmc, cdejiaHHoe iicckojibko aiieii
TOMy iiasa/i b jiaöoparopnn aroro yaciioro, HMeer 6ojn>nioe
SHaneHHe juih Hamero HapojjHoro xo3HHCTBa.
BcTpeaaiOTCH cjiyaaii, Kor/ia cymecTBHTejibHoe HMeer npn ceöe KpoMe
pacnpocrpaHÖHHoro npnaacTHoro oiipe/iejieiiiiii eni,e h jipyrne, Bbipa-
SKeHHbie npHjiararejibHbiM hjih po/urrejiBiiBm iiajevicoM cymecTBHrejib-
Horo, hjih reM h jipyrmi BMecre. B tukhx cjiyaaax cjic/iyer ciiaaajia
nepeßecTH cymecTBHTejibHoe co bccmh ero npocrbiMH oiipe/iejieiiiiHMii, a
3areM yace npnciynnTb k iiepeBO/iy pacnpocrpaHÖHHoro npnaacTHoro
onpe,aejieHH5i:
Der von den Schülern mit bunten Blumen geschmückte große Saal
unserer Schule war ganz voll. — Bojibhioh 3aji Hamen hikojibi, ynpa-
iiieHHbbü ynaniHMHCH necrpbiMH n.BeraMH, öbiji nepenojiHeH.
69
Übungen
1. Übersetzen Sie die nachstehenden Sätze ins Russische:
Das sich durch seine Schönheit und seine Proportionen aus-
zeichnende Gebäude der Admiralität in Leningrad ist vom Archi-
tekten Sacharow gebaut worden.
Der von den Leningradern während der Blockade über das
Eise des Ladoga-Sees gelegte Weg wurde "der Weg des Lebens"
genannt.
Mehr als 40 im sowjetischen Nationalitätenstaat lebende Völker
haben erst nach der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution ihr
Schrifttum erhalten.
Der sich in die Reihen der Republikaner eingeschlichene Graf
war ein Volksfeind und Verräter seines Vaterlandes.
Marcel rannte in die von feindlichen Granaten zerstörte Mühle
und schrieb dort einen Brief an seine Eltern.
Wir sind stolz auf die von unseren Komsomolzen im Fernen Os-
ten errichtete Stadt Komsomolsk.
Millionen Tonnen von auf der Kola-Halbinsel gewonnenem hell-
grünem Mineral kommen in die Aufbereitungsfabriken und wer-
den dort von allen schädlichen Bestandteilen befreit.
In den mit Phosphor angereicherten Teichen verdoppeln die Fi-
sche ihre Größe.
Das zur Georgischen Sozialistischen Sowjetrepublik gehörende
Adsharistan liegt an der Ostküste des Schwarzen Meeres.
Der in der Nähe Batumis auf dem Grünen Kap liegende Botani-
sche Garten nimmt ein Territorium von mehr als 70 Hektar ein.
2. Analysieren Sie syntaktisch und morphologisch den vorletzten
Satz des Textes ("Nach der Demonstration wie auch...").
3. Schreiben Sie aus dem Text alle abgeleiteten Feminina aus,
ordnen Sie dieselben nach den Suffixen und übersetzen Sie die
ausgeschriebenen Substantive.
4. Ergänzen Sie folgende Sätze:
a) Die Hauptstadt der ... ist Moskau.
Die Hauptstadt von ... ist Berlin [London; Paris; Rom;
Athen (A^nimi); Peking]
b) Die Bevölkerung Berlins spricht.... [Londons; von Paris;
Roms; Athens; Warschaus; Prags; Tokios]
c) Schreiben Sie den Satz ab und ... Sie das Prädikat einmal
und das Subjekt zweimal.
70
Der Ural bildet... zwischen Europa und Asien.
Deutschland ist heute in zwei Teile ... .
Alle deutschen Demokraten kämpfen für ... Deutschlands
auf demokratischer Grundlage.
Alle demokratischen Jugendorganisationen schließen sich
dem ... der Demokratischen Jugend an.
... auf dem Spruchband rief zum Kampf um den Frieden auf.
Der Friedenskongreß schickte ... an Genossen Stalin.
5. Bilden Sie kurze Sätze mit folgenden Wörtern:
unterstreichen, stattfinden, eröffnen, teilnehmen, zuhören,
die Grenze, die Wahl, der Vertreter
6. Übersetzen Sie die nachstehenden Sätze, beachten Sie dabei die
fettgedruckten Redewendungen:
Der große Hund versetzte den Knaben in Schrecken.
Jener Soldat steht Schildwache.
Das Publikum bereitete den Schauspielern eine Ovation.
Die Entdeckung dieses Gelehrten ist für die Wissenschaft von
großer Bedeutung.
Ich schenke der Physik immer große Aufmerksamkeit.
In den Winterferien wollen wir vor allem viel Sport treiben.
Die Familie meines Freundes lebt nach wie vor auf dem
Lande.
7. Setzen Sie die eingeklammerten Substantive in den richtigen
Kasus (mit oder ohne Präposition):
Ich brauche (ein Bleistift).
Unsere Landwirtschaft hat in diesem Jahr (große Erfolge) erzielt.
Viele Kanäle durchziehen (dieses Land).
Ich sehe (mein Freund) fragend an.
Die Schüler hören (die Worte des Lehrers) aufmerksam zu.
Wir interessieren uns sehr (die Chemie).
Immer neue Mitglieder schließen sich (die Freie Deutsche
Jugend) an.
8. Beantworten Sie folgende Fragen:
Was fand Ende Mai 1950 in Berlin statt?
Wieviel deutsche Jugendliche versammelten sich damals in
Berlin?
Gab es unter ihnen auch Vertreter Westdeutschlands?
Zu welcher Organisation gehören die deutschen demokratischen
Jugendlichen?
71
Welche Kleidung tragen die Mitglieder der FDJ?
Welche Länder schickten ihre Delegationen zum gesamtdeut-
schen Kongreß der jungen Friedenskämpfer?
Welches Dokument wurde vom Kongreß angenommen?
Wie wurde es angenommen?
Wozu ruft das Manifest die deutsche demokratische Jugend auf?
Was schloß sich der Kundgebung an?
Wie lange dauerte die Demonstration im Lustgarten?
Was trugen die Demonstranten?
Was fand nach der Demonstration statt?
Wer nahm an den Wettkämpfen teil?
9. Übersetzen Sie ins Deutsche:
HeMeijKaa fleMOKpaTimecKaa MOJio^eacb ßoperca 3a fljinTejibHbin
Mnp, 3a oö'beflHHeHne CBoen po^uHbi, 3a MnpojnoönByio fleMOKpaTH-
uecKyio FepMaHHio. Ona c.ne/iyeT npnMepy cob6tckoh MOJiOfleacn n c
ycnexoM ßoperca TaKace 3a BbinojmeHne n nepeBbinojinenne (die
Überbietung) HapoflHOxo3ancTBeHHoro njiana.
B KOHije Maa (Ende Mai) 1950 ro/ia CBbime 550000 npeflCTaBUTe-
.nei’i HeMeijKon Moaofleacn coöpajincb b CTOJinii,e FepMannn na (zu)
BcerepMaHCKun Konrpecc Mnpa (der gesamtdeutsche Friedenskon-
greß). Ha 3tot Konrpecc npnöbijio TaKace MHoro rocTen n3 flpyrnx
CTpan: n3 CoßeTCKoro CoK)3a, Kirraa, CTpaii napoflHon fleMOKpaTnn
n MHornx flpyrnx CTpan Eßponbi n A3hh.
Ha yjinii,ax Bepjinna b Te ^hh bcio/iv ivioaciio 6bi.no Bn^eTb cimne
6jiy3bi ujienoB Coio3a cboGoahoh hcmcijkoh MOJiofleacn, bcio/iv pa3-
flasaaca thmh fleMOKpaTimecKon MOJiofleacn. BcerepMaHCKun cjiöt
Mono^eacn npoflojiacajica narb ^nen n 3aKonanjica rpanflno3Hon
fleMOHCTpaijnen n cnopTUBHbiMH cocTa3annaMH.
§ 12
Vorübungen
1. Mustersätze:
Man soll diese Arbeit heute beenden (Infinitiv Aktiv). —
3iy paöoTy iiyaciio 3aKonanTb cero^na.
Diese Arbeit soll heute beendet werden (Infinitiv Passiv). -
3ra paGora ^ojiacna Gbitb 3aKonnena cero^na.
Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische:
Dieser neue Text soll ins Russische übersetzt werden.
Unser Ziel kann leicht erreicht werden.
Die Versammlung soll um 5 Uhr eröffnet werden.
72
Diese Frage muß noch gründlich besprochen werden.
Die Resultate dieses Versuchs müssen genau geprüft werden.
2. Übersetzen Sie folgende Wörter:
das Leben, die Freude - lebensfreudig; lesen - der Leser
besuchen - der Besucher; das Licht - belichten
der Stahl - stählen: durch Sport seinen Körper stählen
Ein Palast der Wissenschaft
auf den Lenin-Bergen in Moskau
Am 1. September 1953 wurde auf den Lenin-Bergen das
neue Gebäude der Moskauer Universität eröffnet.
Die Schöpfer dieses Riesengebäudes waren bemüht, in
seinem architektonischen Gesamtbild den unerschöpflichen
Reichtum der Sowjetkultur, die Größe und Schönheit der
sozialistischen Epoche zum Ausdruck zu bringen.
Im Zentrum des architektonischen Ensembles [ansäbis] er-
hebt sich das Hauptgebäude der Universität mit einem
Turm, der von einer 60 Meter hohen Spitze und einem in
den Sonnenstrahlen glänzenden Stern gekrönt wird. Wenn
man das neue Universitätsgebäude mit einem Blick umfas-
73
sen will, so muß man sich ins oberste Stockwerk dieses
Turms begeben. Soweit das Auge reicht, erstreckt sich
dann vor uns das wundervolle Panorama Moskaus. Der
Eindruck, den man vom Ausblick aus 200 Meter Höhe
erhält, kann nur schwer in Worte gefaßt werden.
Das neue Universitätsgebäude zählt 148 Hörsäle, 350
wissenschaftliche Laboratorien, 350 große Übungs- und
etwa 1000 Hilfsräume. Der Stromverbrauch der Universi-
tät gleicht dem einer Gebietsstadt von mittlerer Größe.
In der riesigen Universitätsbibliothek können 1,2 Millio-
nen Bände untergebracht werden. Mit Hilfe spezieller Auf-
züge und Förderbänder können dem Leser die von ihm
bestellten Bücher in wenigen Minuten zugestellt werden.
Die hohe luftdurchflütete Aula ist von drei Seiten mit 26
schneeweißen Säulen eingefaßt. Sie ist auf 1600 Besucher
berechnet.
Im neuen Gebäude der Moskauer Universität, in diesem
Palast der Wissenschaft, studieren tausende Jünglinge und
Mädchen aus den verschiedensten Städten und Dörfern der
Sowjetunion.
Die meisten Studenten wohnen auch hier. Jeder Student,
der die Gemeinschaftswohnung bezieht, erhält sein Zimmer.
Die Wände der Studentenzimmer sind schön tapeziert. Ne-
ben dem Arbeitstisch am Fenster steht ein kleiner Bücher-
schrank. Ferner gibt es im Zimmer einen Wandschrank,
ein Sofa, das zugleich als Schlafstelle dient, einen kleinen
Eßtisch und zwei bis drei Stühle. Durch solche Ausstattung
der Wohnräume sollen den Studenten die bestmöglichen
Studiums- und Lebensbedingungen geschaffen werden. Je
zwei Wohnstockwerke haben einen hohen, durch zwei Fen-
sterreihen belichteten Salon.
In dem neuen Universitätsgebäude gibt es auch einen
Klub. Dort ist den Studenten alles geboten, damit sie sich
erholen, vergnügen und körperlich stählen können.
Nur in unserem Sowjetlande existieren solche kolossa-
len Möglichkeiten fürs Studium. Nur bei uns stehen unse-
rer glücklichen und lebensfreudigen Jugend alle Bahnen
offen.
74
Texterläuterungen
zum Ausdruck bringen — BbipaMcaTb
soweit das Auge reicht — HacKOJibKO ivio‘>i<i io oxBaTHTb rjiasoM
in Worte fassen - nepeflasaTb cjioßaMu
dem einer Gebietsstadt = dem Stromverbrauch einer Gebiets-
stadt
je zwei Wohnstockwerke - Ka>i<;ibie ^sa mchjibix ara^ca
Merken Sie sich die Rektion:
beziehen (Akk.) — B'besMcaTb b ... , nepeesMcarb b ... ;
nocrynaTb b ...
Wir beziehen eine neue Wohnung. -
Mbi B'besMcaeM (nepees^caeM) e noeyio Keapmupy.
Mein Bruder bezieht in diesem Jahr die Universität. —
Mon 6par nocrynaeT b otom ro/iy e yuueepcumem.
Grammatik
CKasyeMoe, b i>i p a jK c n n o c MOflajibHbiM
rjiarojiOM c Infinitiv Passiv.
MoflajibHbie rjiarojibi sollen, müssen, BbipaMcaiomne /io.t/kciict-
BOBanne, hjih können, dürfen, Bbipa/Kaionaie bosmomchoctb, Moryr
coueTaTbca KaK c Infinitiv Aktiv, TaK n c Infinitiv Passiv:
Wir sollen alle Befehle des Schuldirektors genau ausführen. —
Mbi dojuHCHbL tohho GbLnojiHnnib nee npnKasbi flnpeKTopa
niKOJibi (Aktiv).
Alle Befehle des Schuldirektors sollen von uns genau ausge-
führt werden. —
Bee npnKasbi ^npeKTopa niKOJibi doji,)ici wi humu mouwo
ebtnojiHnnibCFi (Passiv).
Hcxoflü H3 obnjero npasnjia obpasoBaiinu jiiobon (J)opMbi Passiv,
Infinitiv Passiv obpasyeTca n3 cooTBeTCTByjonjen (J)opMbi rjiarojia
werden, t. e. b ^aHHOM cjiyuae n3 Infinitiv esiaeojia werden +
Partizip II ocHoeuoeo ejiaeojia.
Infinitiv Aktiv
erfüllen
lesen
Infinitiv Passiv
erfüllt werden
gelesen werden
75
Infinitiv Passiv mo/kct öbitb oGpasoßan mojibwo om nepexoÖHbtx
sjiasojioe. Oöbihho oh BCTpenaeTca b coneTaHHH c MOZjajibHbiMH
rjiarojiaMH sollen, müssen, können, dürfen h nepeBO^HTca Ha pyc-
CKHH H3BIK HJIH TJiarOJIOM, 0KaHHHBai0mHMC5I Ha CH (BblHOJIHHTb-
c,h, HHTaTbca), hjih rjiarojiOM öbinib b coneTaHHH c npnnacTHeM
nponieflinero BpeMeHH CTpa^aTejibHoro sajiora (öbitb BbinojiHeH-
HbllVI, ÖblTb lipOMHTailllbllVl):
Diese Übersetzung soll schriftlich gemacht werden. —
3tot nepesofl jioji‘>i<eii öbitb c^ejiaH nncbMeHHO.
Diese Aufgabe kann sehr leicht gelöst werden. —
3rra sa^ana mo/kct öbitb peniena oneHb npocTO.
Übungen
1. Bilden Sie den Infinitiv Passiv folgender Verben:
machen bringen schaffen belichten
zuteilen bieten stählen eröffnen
2. Übersetzen Sie die nachstehenden Sätze ins Russische:
Während der Sommerferien können viele interessante Reisen
unternommen werden.
Diese Regel darf von den Schülern nicht vergessen werden.
Der neue Text soll ins Russische übersetzt werden.
Hier soll ein neuer Kanal gebaut werden.
In unserer Stadt soll eine neue Hochschule eröffnet werden.
Diese Arbeit kann schnell gemacht werden.
Der Hörsaal muß gut belichtet werden.
3. Übersetzen Sie ins Deutsche:
3tu KHHra mo/kct öbitb nojiyueHa b Hamen ÖHÖJiHOTeKe.
3tot nepesofl jioji/kcii öbitb c^ejiaH nncbMeHHO.
3th paöoTa /iojr;i<iia öbitb 3aK0Hnena cero^Ha.
3t0 HHCbMO J10JI7KII0 ÖblTb flOCTaBJieiIO ÖbICTpO.
3th HOBaa niKOJia .qojKKHa öbitb paccaHTana Ha 600 yaeHHKOB.
4. Schreiben Sie aus dem Text heraus:
a) alle Sätze mit dem Infinitiv Passiv;
b) alle Sätze mit den erweiterten Attributen (c pacnpocTpaneH-
hbimh onpejjejieHiiHMii).
Unterstreichen Sie dieselben.
76
5. Übersetzen Sie ins Russische:
Es ist unmöglich, die Entwicklung der Sowjetwissenschaft in
einem kurzen Vortrag zu umfassen.
In der Leningrader Eremitage sind kolossale Reichtümer der
menschlichen Kultur untergebracht.
In keinem anderen Lande der Welt werden der Jugend solche
Möglichkeiten für Studium und Erholung geboten wie in unserem
sozialistischen Lande.
Soweit das Auge reicht, sieht man nichts als Wasser.
6. Bilden Sie kurze Sätze mit den Wörtern:
der Strom, der Verbrauch, beziehen, zählen, existieren,
sich erholen, berechnen
7. Finden Sie im Text Antworten auf folgende Fragen:
Was bringt das architektonische Gesamtbild des neuen Univer-
sitätsgebäudes zum Ausdruck?
Wovon wird der Turm des Hauptgebäudes gekrönt?
Auf welche Weise werden dort dem Leser die Bücher zugestellt?
Wie sehen die Wände der Studentenzimmer aus?
Wozu dient der Universitätsklub?
8. Stellen Sie noch andere Fragen zum Text.
9. Beschreiben Sie Ihr eigenes Zimmer.
§ 13
Vorübungen
1. Übersetzen Sie die nachstehenden Sätze ins Russische:
Ich habe heute keine Zeit. Wenn ich heute Zeit hätte, ginge ich
gern mit dir zusammen ins Kino (oder: ... , würde ich gern mit dir
zusammen ins Kino gehen).
Mein Freund ist nicht in Moskau. Wenn er in Moskau wäre,
käme er heute abend zu uns (oder: ..., würde er heute abend zu uns
kommen).
Mein Bruder ist krank. Wenn er gesund wäre, könnten wir den
Abend bei ihm verbringen.
Jener Schüler könnte viel besser lernen, aber er ist sehr unauf-
merksam. Wenn er etwas aufmerksamer wäre, würde er auch
nicht so viel Fehler in seinen schriftlichen Arbeiten machen.
77
2. Übersetzen Sie folgende Wörter:
schwanken — die Schwankung offen — öffnen — die Öffnung
reden - die Rede - das Reden klagen - der Kläger
ziehen — hinausziehen: eine Rede hinausziehen
Aus der Geschichte der Uhr
Nach Iljin
Vor mehr als 2000 Jahren sind die Menschen gut ohne
Uhr ausgekommen. Am Morgen "weckte den Soldaten das
Horn, den Bürger der Hahn", wie man zu sagen pflegte;
tagsüber konnte man leicht die Zeit nach der Sonne fest-
stellen. Aber auch damals war die Uhr in manchen Fällen
unentbehrlich. Zum Beispiel konnten die Richter nicht
ohne Uhr auskommen. Um die Gerichtssitzung nicht sehr
lange hinauszuziehen, wurde jedem, der eine Rede halten
wollte, eine bestimmte Zeit zuerteilt. Zu diesem Zweck
brauchte man aber eine Uhr.
Die griechischen und die römischen Richter verwendeten
eine Wasseruhr. Es war ein Gefäß mit einer Öffnung am
Boden, aus welcher das Wasser in ungefähr V4 Stunde
ablief. Die Wasserstunden nannte man griechisch "Kle-
psydra". Laut Gesetz wurde dem Kläger, dem Angeklagten
und dem Richter die gleiche Zeit zum Reden gegeben.
Jeder von ihnen konnte 2 Klepsydren sprechen, d. h. eine
halbe Stunde.
Mit der Entwicklung der Menschheit aber wurde der
Wunsch nach Herstellung eines Instruments, das die Zeit
messen könnte, immer stärker. Um so ein Instrument her-
zustellen, mußte man die Frage lösen, was immer gleich
lange dauert. Diese Frage wurde erst im 16. Jahrhundert
unserer Zeitrechnung gelöst, und zwar durch Galilei. Gali-
lei hat festgestellt, daß bei sämtlichen Pendeln — Gewichten
an einer Schnur — die Schwankungen, wenn die Länge der
Schnur die gleiche ist, immer die gleiche Zeit dauern. Nach-
dem er seine Beobachtungen gemacht hatte, versuchte er,
den Pendel für die Uhr zu verwenden, und zwar sollte der
Pendel den Gang der Uhr regulieren.
78
Solch eine Uhr herzustellen, ist Galilei nicht gelungen; das
erreichte ein anderer Gelehrter, der Holländer Christian
Huygens [hoigens].
☆ ☆ ☆
Was für eine Bedeutung hat die Uhr in unserem Leben?
Was wäre, wenn es keine Uhren gäbe?
Stellen wir uns für einen Augenblick vor, daß morgen
sämtliche Uhren der Welt nicht mehr gehen. Was alles
würde dadurch entstehen!
Auf den Eisenbahnen würde es Katastrophen geben, da
man ohne einen Fahrplan die Züge nicht regulieren kann,
und ohne Uhr ist ein Fahrplan sinnlos.
In den Fabriken würde die Arbeit unmöglich sein, jeder
würde kommen, wann es ihm paßt: einer in aller Frühe, der
andere ganz gemütlich vielleicht um 11 Uhr.
Und in den Schulen? Der Mathematiklehrer oder der
Lehrer für Geschichte würde vielleicht anstatt 40 Minuten
140 Minuten vortragen, bis einem der Kopfe schwindelt.
Oder ihr habt Gäste eingeladen: ihr wartet auf den
Besuch, ihr glaubt eine, zwei oder drei Stunden zu warten.
Der Samowar ist schon längst still. Die Augen fallen euch
zu. Schließlich legt ihr euch schlafen, in der festen Mei-
nung, daß die Gäste nicht mehr kommen werden. Schon im
Schlaf hört ihr plötzlich ein entsetzliches Läuten und Klop-
fen an der Tür: es sind eure Gäste.
Man könnte noch vieles darüber erzählen, was alles
geschehen würde, wenn es keine Uhren gäbe.
79
Texterläuterungen
gleich lange dauern — npoflOJiMcaTbca OflHHaKOBbrii npoMeMcyroK
BpeMeHH
was alles würde ... dadurch entstehen! - nero tojibko n3-3a
□Toro He nojiyHHjiocb 6bi!
wenn es ihm paßt - Kor^a eMy 3a6jiaropaccyflHTca
in aller Frühe — Myra cbot
ganz gemütlich — sdecb: npecnoKOHHO
die Augen fallen euch zu — y Bac cjiHnaiOTca rjia3a
in der festen Meinung — b TBep^OM yöe^KfleHHH
Merken Sie sich die Rektion:
warten auf (Akk.) - 7i<;iarrb, 07i<ipi,aTb nero-jinöo, Koro-Jinöo (pod.
n. 6es npedsioea) Wir warten auf seinen Brief (auf unseren
Freund). — Mbi o/inviaeivi eso nucbMa (uaiueeo dpysa).
Aber: Wir erwarten seinen Brief (unseren Freund).
Grammatik
Imperfekt Konjunktiv h Konditionalis I.
Ecjih Indikativ (H3rb$iBHTejibHoe HaKJioneHHe) nosecTByeT o
peajibHbix fleHCTBHüx, to Konjunktiv ynoTpedjiaeTca b Tex cjiy-
naax, Kor/ia roBopaiipni cmrraerr KaKoe-jindo flencTBHe gosmodic-
HbLM, 3!CeJiameJlbHbLM, COMHUmeJlbHbLM UJIU HepeaJlbHbLM.
OyHKunn HeMepKoro Konjunktiv 3iiaMHTe.ni>iio mnpe, mcm cJdy iikiinii
pyccKoro cocjiararejibHoro iiaKJioiiciimi, oh ropaa/io öojiee paaiarr h
HMeer Bee H3BecTHbie iiavi BpeMena, Mcvrc/iy tom KaK pyccKoe cocjiarare-
jibHoe HaKJioneHHe HMeer tojibko o/uiy cjjopMy BpeMeHH, oöpasoBaHHyio
H3 iiponie/uiiero BpeMeHH c MacTiipeii 6bi h iipiiMCiiaeiviyio b BbicKasbi-
BailHHX, OTHOC5HH,HXC5I k juoöoMy BpeMeHH (ilacTompeiviy, iiponie/uiieiviy
hjih 6yayni,civiy): H euepa sameji 6bt k 6cm, ecjiu 6bt... . H cesodnn
sauieji 6bt k 6UM, ecjiu 6bt... . Hsaempa sameji 6bt k 6cm, ecjiu 6bt...
Cnanajia paccMOTpHM Imperfekt Konjunktiv, TaK KaK 3Ta
(JiopMa BpeMeHH b ochobhom hojihoctbio cooTBeTCTByeT pyccKOMy
cocjiararejibHOMy HaKJioneHHio:
Ich wäre sehr froh, wenn Sie morgen zu mir kämen. —
H 6bui 6bi oneHb pa^, ecjin 6bi Bbi npnmjiH ko MHe 3aBTpa.
Wenn er das Buch hätte, gäbe er es mir natürlich. —
Ecjih 6bi y Hero öbijia 3Ta KHHra, oh, kohohho, ^aji 6bi ee MHe.
80
B flaHHbix npnMepax KaK b rjiaBHOM, TaK h b npH^aTOHHOM
npefljiOMceHHüx ynoTpeÖJieH Imperfekt Konjunktiv, cjiyMcanjnn
3^ecb fljm BbipaMcemm HepeajtbHoeo ycjioeun. B caMOCTOsrrejib-
Hbix npefljiOMcennax Imperfekt Konj. ynoTpeÖJiaeTca KpoMe Toro:
a) fljrn Bbipa/KeiiHH HeebmojiHUMoeo (HeocyiyecmeuMoeo c mounu
upeiuut eoeopsuupeo) ,)icejiauust:
Wäre ich jetzt zu Hause! — Bbiji 6bi a ceimac ^OMa!
Könnte ich so gut schwimmen wie er! — Ecjih 6bi a Mor TaK
xopomo njiasaTb, KaK oh!
6) fljia BbipaMceHHü &03M03tcH0cmu: Du könntest viel besser
arbeiten! — Tbi Mor 6bi paöoTaTb ropas^o jiyume!
b) e HeyeepeHHbLX ebtcKasbreaHunx:
Vielleicht wäre es besser, unseren Freund zu besuchen? —
MoMceT, 6bi.no 6bi jiyume iiaBOCTHTb Hainero flpyra?
Ich möchte Ihnen etwas erzählen. — H xotoji 6bi BaM koo-hto
paccKasaTb.
OöpasoBaHHe Imperfekt Konjunktiv:
Imperfekt Konjunktiv o6pa3yeTca ot ocHoebt Imperfekt Indikativ
AOÖaBjieHHeM cy(J)(|)HKca -e bo Bcex jiHH,ax h nncjiax h yjvtjiayina
KopneBbix rjiacHbix a, o, u; jimiHbie OKOHnaHHH rjiarojiOB Tanne
7i<e, Kan b Indikativ: er kam — er käm-e (oh npHineji 6bi);
du ging-st - du ging-e-st (tbi nomeji 6bi) usw.
CnpasKeHne rjiarojiOB b Imperfekt Konjunktiv
Infinitiv: Imperfekt: CAAEblE sagen sagte C M A b H bl E MOAAAbHblE BCnOMOTATEAbHblE
kommen kam gehen ging können konnte mögen mochte haben hatte sein war werden wurde
ich sagte käme ginge könnte möchte hätte wäre würde
du sagtest kämest gingest könntest möchtest hättest wärest würdest
er sagte käme ginge könnte möchte hätte wäre würde
wir sagten kämen gingen könnten möchten hätten wären würden
ihr sagtet kämet ginget könntet möchtet hättet wäret würdet
sie sagten kämen gingen könnten möchten hätten wären würden
Imperfekt Konjunktiv cjiaäbtx ejiaeojioe, a TaKMce Mo^ajibHEix
rjiarojiOB wollen h sollen, nocKOJibKy ohh He nojiyuaiom Umlaut,
nojiHOCTbK) coBna^aeT c Imperfekt Indikativ othx rjiarojiOB, h ero
3aMeHaeT Konditionalis I (ycjiOBHoe HanjioneHHe).
OßpasoBanne Konditionalis I:
Imperfekt Konjunktiv werden (würde) + Infinitiv ocHoeuoeo esiarojia
81
HanpnMep, bmocto Imperfekt Konjunktiv ich lernte, nnneM ne
OTjinnaioiperocH ot Imperfekt Indikativ 3Toro marojia, c.ne/iyeT
CKasaTb: ich würde lernen (h CTaji 6bi ynnTbca); bmocto ihr frag-
tet - ihr würdet fragen (bbi cnpocnjm 6bi) n t. fl.
Bhh/iv Hajinana b homopkom 5i3biKe öojibinoro KOjmaecTBa cjiaöbix
rjiarojiOB h Bbi3BaHHoro 3thm aacroro iipmieiieiiiui Konditionalis I b
KanecTBe 3a\iein>i Imperfekt Konjunktiv, 3to HaKJionenne crajio no
anajiornn npinieii5rri>C5i 'raiwice h juih 3aivieiii>i Imperfekt Konjunktiv
cnjibHbix rjiarojiOB, t. e. thm, r/ie ero npHMenenne ne Bbi3Bano cob-
iia;ieiineivi cjjopivi Konjunktiv h Indikativ.
TaK, aacTO ynoTpeÖJisieTCsi:
BMecTO ich käme — ich würde kommen (a npmneji 6bi),
BMecTO ich ginge - ich würde gehen (a nomeji 6bi) h t. fl.
Konditionalis I ynoTpeöJisieTcsi jiuuib e sjiaenoM npedjiodiceiiuu,
b iipiviaTOM iiom ace iipe/uiovKeiiiiii oöhhho ne BCTpenaeTca:
Wenn ich heute abend Zeit hätte, würde ich Sie besuchen. -
Ecjih 6bi y moim cero/uia BenepoM öbijio BpeMsi, a 6bi Bac HaBecTHji.
Wenn er gesund wäre, käme er in die Schule (würde er in die Schule
kommen). — Ecjih 6bi oh öbiji 3flopoB, oh npmneji 6bi b niKOJiy.
Übungen
1. Konjugieren Sie folgende Verben zuerst im Imperfekt Indikativ
und dann im Imperfekt Konjunktiv:
haben, sein, werden, sprechen, bleiben, müssen, wissen, fragen
2. Schreiben Sie aus dem Text alle Sätze aus, welche a) Imperfekt
Konjunktiv und b) Konditionalis I enthalten.
3. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische:
Wenn wir unsere Sommerferien zusammen verbringen könnten,
wäre ich sehr zufrieden.
Wenn es nicht so spät wäre, blieben wir gern länger bei euch.
Wenn du nach Leningrad fahrest, könntest du dort meinen
Bruder besuchen.
Wenn ich nicht so große Eile hätte, würde ich auf Sie warten.
Wenn Sie nach Moskau kämen, würde ich Ihnen gern alle
Sehenswürdigkeiten unserer Hauptstadt zeigen.
Ich würde Ihnen sehr dankbar sein, wenn Sie mir die Adresse
dieses Arztes mitteilen könnten.
Mein Freund würde gern mit uns zusammen nach Batumi fah-
ren, wenn er Urlaub bekäme.
Wenn der Wind nicht so stark wäre, würden wir das andere Ufer
viel schneller erreichen.
82
4. Ersetzen Sie in den ersten zwei Sätzen der Übung 3 in den Haupt-
sätzen das Imperfekt Konjunktiv durch den Konditionalis I.
5. Setzen Sie die eingeklammerten Verben in den Konjunktiv oder in
den Konditionalis und übersetzen Sie die nachstehenden Sätze:
Wenn du in einer halben Stunde (zurückkommen), ... ich auf dich
(warten).
Wenn du jetzt Zeit (haben), ... wir in den Wald gehen (können).
Wenn Paul gesund (sein), ... er in die Schule (kommen).
Wenn die Arbeit schneller (gehen), ... ich sie schon heute (beenden).
Wenn ich die Arbeit heute (beenden), ... ich morgen aufs Land
(fahren).
Wenn dieser Genosse besser deutsch (sprechen), ... er uns (ver-
stehen).
6. Übersetzen Sie die nachstehenden Sätze ins Russische:
Die erste Uhr war eine Pendeluhr. Unter einem Pendel versteht
man ein Gewicht, das an einer Schnur befestigt ist und sich frei
bewegen kann. Die Bewegungen eines Pendels nennt man Schwan-
kungen.
Russische Gelehrte haben viele wichtige Gesetze entdeckt.
Das Gesetz von Mendelejew lautet, daß die verschiedenen Eigen-
schaften eines chemischen Elements eine Funktion seines Atom-
gewichts sind.
Unser Lehrer trägt heute im biologischen Zirkel über die Lehre
Mitschurins vor. Laut der Lehre Mitschurins können verschiedene
Obstsorten auch im hohen Norden ausgezeichnet gedeihen. Es gibt
manche Apfel- und Birnensorten, die dort schon längst gezüchtet
werden. Zu diesem Zweck werden nur frostbeständige Obstsorten
verwendet.
7. Bilden Sie von den nachstehenden Verben Substantive männ-
lichen, weiblichen und sächlichen Geschlechts und übersetzen Sie
dieselben ins Russische (siehe Muster):
beobachten, erzählen, empfehlen, gründen, messen
Muster: sammeln der Sammler coönpaTejib, KOJiJieKpnoHep
die Sammlung coöpanne, KOJUieKijmi
das Sammeln cöop, co6npanne (nponecc)
8. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische:
a) Im Sommer pflege ich recht früh aufzustehen.
Ich pflege zum Frühstück ein Glas Milch zu trinken.
Diese Familie pflegt den Sommer im Süden zu verbringen.
83
Mein Freund pflegt jeden Sonnabend ins Theater oder ins
Kino zu gehen.
A b e r: Die Mutter pflegt ihr Kind. Der Gärtner pflegt seine Blume.
b) Am ersten Juni werde ich abreisen.
Erst werde ich meinen Bruder in Kiew besuchen und dann
nach Odessa fahren.
Es ist erst 11 Uhr.
Die Sommerferien werden erst Ende Mai beginnen.
A b e r: Ich bin nur eine halbe Stunde bei meinem Freund geblieben.
9. Ersetzen Sie die fettgedruckten Wörter durch Synonyme:
Der Maiparade schloß sich eine Demonstration der Werktä-
tigen an.
Mein Vater ist gestern abgereist. In einer Woche werde ich
ebenfalls abreisen.
Am Horizont erschien plötzlich ein Schiff.
Geben Sie mir bitte ein Blatt Papier.
Der kleine Heine sah die französischen Grenadiere mit ihren
heiteren Gesichtern in Düsseldorf einmarschieren.
Aus meinem Fenster sehe ich viele Autos vorbeifahren.
In dem Hause gegenüber wohnt ein hervorragender Gelehrter
nebst seiner Familie.
Wir werden unsere letzte Reise nie vergessen.
Ich bin gewohnt, zu meinem Frühstück ein Glas Kaffee zu
trinken.
Wir vernahmen plötzlich das Krachen der Granaten, welche
alle hinter dem Hügel einschlugen.
Dieses Zimmer hat ganz winzige Fenster.
10. Übersetzen Sie ins Russische:
Alles geht seinen normalen Gang.
Am Eingang in den Park traf ich meinen Freund.
Im Sommer arbeiten die Bauern auf dem Felde vom Sonnen-
aufgang bis zum Sonnenuntergang.
Die Sommerferien sind sehr schnell vergangen.
Auf der Straße ist etwas vorgegangen.
Die Sonne geht im Osten auf.
Im Juni geht die Sonne sehr spät unter.
Wir wollen auf das andere Ufer übergehen.
"Ein Gespenst geht um in Europa — das Gespenst des Kommu-
nismus" (Aus dem "Manifest der Kommunistischen Partei" von
Marx und Engels).
84
11. Beantworten Sie folgende Fragen:
Wozu dient eine Uhr? Wozu brauchten die griechischen und die
römischen Richter eine Uhr? Was für eine Uhr war das? Wie sah
eine solche Uhr aus? Was für einen Versuch machte Galilei?
Wer wird als Erfinder der Uhr genannt?
§ 14
Vorübung
Übersetzen Sie folgende Wörter:
verfolgen — der Verfolger: Der Mann rettete sich vor seinen Ver-
folgern. unterdrücken — die Unterdrückung: Wir kämpfen
gegen die Unterdrückung von Völkern durch andere Völker.
dauern — dauerhaft: Wir kämpfen für einen dauerhaften Frieden.
Aufgabe: Übersetzen Sie den nachstehenden Text schriftlich
zu Hause.
Für den Frieden!
Ein Brief Bernhard Kellermanns an die Redaktion der Zeitung
"Für dauerhaften Frieden, für Volksdemokratie"
Bernhard Kellermann (1879 — 1951)
begann seine Tätigkeit als bürgerlicher
Schriftsteller. Während der Hitlerdikta-
tur blieb Kellermann in Deutschland, hat
es aber die ganzen zwölf Jahre vermieden, > ' J V
seine Feder in den Dienst des "Dritten
Reiches" zu stellen. Nach dem Zusam- "**"*» ’
menbruch des faschistischen Systems *
schaltete sich Kellermann als aufrichti- I
ger Demokrat in den Wiederaufbau der
Kultur des deutschen Volkes ein.
Eine neue Epoche hebt für die Menschheit an! Die Skla-
venwirtschaft im alten Rom hörte eines Tages auf, die
grauenvolle Inquisition mit ihren Folterwerkzeugen und
ihren Scheiterhaufen, auch sie erstickte endlich in Blut und
Qualm, die Hexenprozesse verschwanden, und einmal gab
es keine Leibeigenschaft mehr. Es werden zweifellos auch
die heutigen Formen der Ausbeutung und Unterdrückung
des Volkes verschwinden. Sollte es da zu kühn sein anzu-
85
nehmen, daß es eines Tages auch keine Kriege mehr geben
wird? Daß die Kriege verschwinden werden, wie Cholera
[kölera] und Pest verschwanden?
Es gibt nur noch einen, aber furchtbaren Feind der
Menschheit: das ist die Kriegsindustrie! Es gibt Leute, die
diese grauenvolle und gewissenlose Kriegsindustrie aufge-
baut haben.
Sie machen aus dem Kriege ein Geschäft! Sie sehen
nicht die Massengräber, die vernichteten Städte, die bluti-
gen Schlachtfelder, das Heer der Krüppel und Blinden, die
zerfleischten Leiber der Frauen und Kinder, sie erblicken
nichts als die blühende Konjunktur ihrer Kriegsindustrie
und freuen sich ohne jedes Gewissen über die Gewinne, die
sie dabei einziehen. Sie ahnen nicht, daß ihre Hände mit
Blut besudelt sind, schlimmer als die eines Mörders!
Diese Kriegsindustriellen, besonders die amerikani-
schen, sind Förderer und Anstifter der Kriege, und ihnen
gilt in erster Linie unser Kampf, unser Kampf bis aufs
Messer!
Sie sind an die Stelle der eroberungsgierigen Könige ge-
treten, an die Stelle der abscheulichen Henker und Würger
der Inquisition, an die Stelle der grausamsten Sklaven-
händler und Hexenverfolger. Ihre Stunden aber sind ge-
zählt! Die Völker haben sich geändert!
Verachtung und Fluch von vielen Millionen treffen die
Kriegsindustriellen. Die Völker, niedergehalten durch Knu-
te und Maschinengewehre, sind heute mündig geworden.
Sie fürchten heute nicht mehr die Gefängnisse. Sie schwei-
gen nicht mehr. Tag und Nacht gellt ihr Schrei nach Frie-
den durch die Welt. Was wollen die tausende Kriegsindu-
striellen, was will dieses erbärmliche Häufchen tun gegen
diesen Schrei von Hunderten von Millionen? Was wollen
die Feinde der Menschheit tun gegen die Forderung von
Wahrheit und Gerechtigkeit der vielen hundert Millionen
der Welt, gegen ihren aktiven Kampf für den Frieden?
Auch die Kriegsindustrie wird eines Tages ihre Pforten
schließen müssen, die Friedens welle, die um die Erde geht,
wird sie dazu zwingen.
86
Texterläuterungen
und einmal gab es keine Leibeigenschaft mehr — h b o^hh
npeKpacHbiü ^eHb nepecrajio cynjecTBOBaTb KpenocTHoe npaßo
sollte es da zu kühn sein = wäre es da zu kühn
sie machen aus dem Kriege ein Geschäft - ohh cneKyjmpyioT
na bohho
ohne jedes Gewissen - 6es saspeHHa cobocth
Gewinne einziehen — nojiyuaTb /ioxo/im
unser Kampf gilt ihnen — Hama öopböa HMeer b bh/iv hx (otho-
chtch k hhm)
in erster Linie — b nepByio onepe^b
der Kampf bis aufs Messer - öopböa He Ha mchshh, a Ha CMeprb
die Völker, niedergehalten durch Knute und Maschinenge-
wehre = die Völker, die durch Knute und Maschinengewehre
nieder gehalten wurden, ...
Was wollen die tausende Kriegsindustriellen, was will... -
3^ecb h flajiee MOflajibHbiH rjiaroji wollen ynoTpeÖJieH b 3Hane-
hhh können
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sich freuen über (Akk.) — pa^OBaTbca (neMy-jinöo nivieioiHeiviycH,
dam. n.)
Der Lehrer freute sich über die guten Resultate unserer letzten
Kontrollarbeit. —
y^HTejib pa^osajica xopomuM pesyjibmamaM Hamen nocjie^Hen
KOHTpOJIbHOH paÖOTbl.
sich freuen auf (Akk.) - pa^OBaTbca (neMy-jmöo 3apanee, d. n.)
Wir freuen uns auf die nahen Sommerferien. —
Mbi pa^yeMca iipnö.nmKaioiiaiMCM jiothhm KaHHKyjiaM.
Übungen
1. Übersetzen Sie die nachstehenden Sätze ins Russische:
Die Kolonialvölker kämpfen gegen ihre Ausbeutung durch die
imperialistischen Staaten.
Das Leben stellt an uns immer neue Forderungen.
Die Delegierten des Kongresses legten Blumen auf das Grab des
unbekannten Soldaten.
Der Feind ahnte nichts von der nahen Gefahr.
In Leningrad will ich in erster Linie die berühmte Eremitage
besichtigen.
87
In der Mitte des Hofes lag ein großer Haufen Steine.
Im Hitler de utschland wurden die Bücher aller progressiven
Schriftsteller auf Scheiterhaufen verbrannt.
In dieser Fabrik werden verschiedene Werkzeuge hergestellt.
Die Küche war voll Qualm.
Der Hund sah gierig nach dem Fleisch.
Das Wetter war gestern abscheulich.
Die Lage des Kranken war recht schlimm.
Dieser Mensch hat ein reines Gewissen.
2. Übersetzen Sie folgende Substantive und bestimmen Sie, von
welchen Adjektiven sie abgeleitet sind:
die Wahrheit, die Gerechtigkeit, die Gewissenlosigkeit,
die Dauerhaftigkeit
3. Bilden Sie Substantive mit den Suffixen -heit oder -keit von fol-
genden Adjektiven und übersetzen Sie die gebildeten Substantive:
grausam, selten, dumm, neu, fruchtbar, kühn, gleich,
lebhaft, notwendig, deutlich, wirklich, aufrichtig
4. Bilden Sie kurze Sätze mit den Wörtern:
vermeiden, einschalten, die Wahrheit, aufrichtig, grausam
5. Suchen Sie im Text alle Epitheta auf und übersetzen Sie dieselben
zusammen mit den Substantiven, zu denen sie gehören.
6. Setzen Sie die eingeklammerten Wörter in den richtigen Kasus
(mit oder ohne Präposition):
Unser Land verfügt (ungeheure Reichtümer).
Der Arzt entriß den Kranken (der Tod).
Unser Freund läßt lange (sich) warten.
Wir erwarten (er) schon seit drei Uhr.
Unser Lehrer freut sich (unsere Erfolge).
Wir freuen uns (die bevorstehende Reise).
7. Lernen Sie den Text mit Ausdruck lesen.
§15
Vorübungen
1. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische:
a) Der Vater sagte seinem Sohn: "Du kannst deinen Freund
besuchen, aber du sollst nicht zu spät nach Hause zurückkehren".
88
— Der Vater sagte seinem Sohn, daß er seinen Freund besuchen
könne, aber nicht zu spät nach Hause zurückkehren solle (Prä-
sens Konjunktiv).
Der Lehrer fragte meinen Nachbar: "Haben Sie die Aufgabe
richtig gelöst?" — Der Lehrer fragte meinen Nachbar, ob er die
Aufgabe richtig gelöst habe (Perfekt Konjunktiv).
Wir fragten die Lehrerin: "Wird unsere Klasse die Kontroll-
arbeit morgen schreiben?" — Wir fragten die Lehrerin, ob unsere
Klasse die Kontrollarbeit morgen schreiben werde (Futurum
Konjunktiv).
b) Der Arzt sagt, daß meine Schwester schon ganz gesund sei
(ist). - Der Arzt sagt, meine Schwester sei schon ganz gesund.
Er meint, daß sie die Schule schon wieder besuchen könne
(kann). — Er meint, sie könne die Schule schon wieder besuchen.
2. Übersetzen Sie die nachstehenden Wörter ins Russische:
krank - die Krankheit; zeichnen — aufzeichnen
brennen — niederbrennen: Der Feind hat viele Dörfer niederge-
brannt. laufen - ablaufen: Die Zeit ist schon abgelaufen,
der Ablauf: nach Ablauf einer Woche; fahren — abfahren
geläufig: Dieser Genosse spricht geläufig Deutsch.
Der Gürtel
Nach W. Kawerin
"Die deutschen Faschisten lassen Ruinen hinter sich”,
sagte mein Freund. "Aber wenn ich durch die Straßen der
zerstörten Städte gehe, denke ich nicht an diese Steine, die
einmal Häuser waren. Neue herrliche Gebäude werden an
Stelle der alten entstehen. Ich denke an die Menschen.
Ich habe Ihnen, glaub’ ich, die Geschichte des Professors
Sneshkow erzählt?" — "Nein".
"Das war ein bekannter Gelehrter, ein Bakteriologe, der
eine ganze Welt mikroskopischer Lebewesen entdeckt hat-
te. Als die Deutschen die Stadt besetzten, lag er krank und
konnte nicht abreisen. Nach Ablauf einer Woche hielt ein
Personenwagen vor seinem Hause, ein Mann in Zivil kam
die Treppe hinauf und fragte in geläufigem Russisch, ob er
Sneshkow sehen könne.
89
Das Gespräch war kurz. Eine halbe Stunde später fuhr
der Wagen ab, und der Professor rief seine alte Tante ins
Zimmer.
— Die Deutschen wollen mich zur Arbeit nach Deutsch-
land schicken. Seien Sie so gut und nähen Sie mir einen
Gürtel.
— Was für einen Gürtel?
— Ich werde ihn sofort aufzeichnen.
Und der Professor zeichnete auf einem Blatt Papier
einen Gürtel mit einer Menge kleiner Täschchen auf.
Den Rucksack packte er selbst. Sobald es dunkel wurde,
ging er in sein Laboratorium. Er nahm die Reagenzgläser
mit den wertvollen Mikrobenkulturen und steckte sie in
den Gürtel. Was für Kulturen das waren, weiß ich nicht,
aber ich weiß, daß er an einigen von ihnen schon mehrere
Jahre gearbeitet hatte und vor einer Entdeckung stand, die
die Menschen für immer von einer der schlimmsten epide-
mischen Krankheiten erlösen sollte.
Als er zurückkam, legte er mit Hilfe der Tante den Gür-
tel an und sagte, daß er den Deutschen versprochen habe,
seine Antwort morgen zu geben. Falls sie morgen kommen,
erklären Sie bitte, ich sei krank.
Spät nachts ging er aus dem Haus. Sein Plan war ein-
fach: er wollte Anschluß an die Partisanen suchen und mit
ihrer Hilfe den kostbaren Gürtel hinter die Frontlinie
schicken.
In dieser Nacht kam er nicht weit, denn sein Herzleiden
ließ sich bald spüren. Im Morgengrauen legte er sich in ein
Weizenfeld und schlief ein.
In der nächsten Nacht erreichte er ein ihm bekanntes
Dorf. Er konnte es aber nicht erkennen, denn das Dorf war
offenbar erst vor kurzem niedergebrannt. Stellenweise
stieg noch leichter Rauch von den verkohlten Balken auf.
Er mußte weiter. Aber wohin?
Und nun begann seine Irrfahrt. Tausend Gefahren lauer-
ten auf seinem Weg, aber er ging vom Sonnenuntergang bis
zum Morgengrauen — immer nach Osten, wo das Leben war.
90
Er fühlte eines Tages, daß sein Weg nun zu Ende gehe.
Und er erschrak. Er erschrak aber nicht, weil er vielleicht
im tiefen Wald ganz allein liegen werde und niemand seine
Augen schließen werde. Er erschrak, weil mit ihm auch
sein Werk untergehen sollte, das die Menschen brauchten.
Von jetzt an verbarg er sich nicht mehr und betrat am
Tage ein großes Dorf. Dort erfuhr er, daß das Krankenha-
us noch stehe und die Ärztin Patienten empfange.
"Guten Tag, Doktor" sagte er, als endlich die Reihe an
ihn kam und er in ein Zimmer trat, in dem eine kleine Frau
in weißem Kittel saß.
"Guten Tag! Woher kommen Sie?"
"Von weither", sagte der Professor und setzte sich. "Ich
habe eine Bitte an Sie, Doktor. Ich kenne Sie zwar nicht,
aber Sie sind Russin und Arzt, und das ist genug. Es han-
delt sich um folgendes ..."
Am Abend saß er in ihrem sauberen Zimmer und erzähl-
te — erzählte ohne Aufhören.
Doktor Klitina meinte, er solle einige Tage bei ihr ver-
bringen. Das war sehr gewagt, denn die Faschisten über-
wachten sie. Der Professor sagte, er möchte seinen Gürtel
bei ihr zurücklassen und selber weiterwandern. Und es
wurde beschlossen, dies bei Gefahr zu tun.
Eines Nachts erwachte er im Schuppen; er lag mehrere
Minuten mit geschlossenen Augen und horchte. Er hörte
ein Rascheln und Flüstern ganz in der Nähe, gleich hinter
der Wand, im Hof.
Er erhob sich. Es wurde leise ans Fenster geklopft. Die
Ärztin trat mit einer Kerze in der Hand in den Vorraum.
Sie fragte: "Wer ist da?"
Und ehe die Leute vom Hof eine Antwort gaben, hatte er
verstanden, daß sie seinetwegen gekommen waren. Ohne
jede Hast nahm er den Gürtel ab. Er legte vorsichtig den
Gürtel auf den Boden, stellte einen zerbrochenen Kutsch-
bock davor und warf alles darauf, was ihm unter die Hand
kam. Dann ging er.
Die Faschisten, die in ihm einen hervorragenden Parti-
san vermuteten, brachten ihn nach Orjol. Drei Monate
91
lang lag er in einem schmutzigen Keller mit anderen ster-
benden Russen. Dort wurde er von uns gefunden. Er lebte
noch, als wir ihn auf unseren Händen aus dem Keller ins
Krankenhaus trugen. Das erste, was er sagte, als er zum
Bewußtsein kam, war der Name des Dorfes, wo er seinen
Gürtel zurückgelassen hatte. Der Gürtel wurde gefunden
und ihm durch einen Sonderkurier gebracht.
Als er starb, hinterließ er seinen Schülern genaue An-
weisungen für die Fortsetzung der Forschungsarbeiten.
Vor seinem Tode erzählte er alles, was Sie soeben von mir
gehört haben...”
Texterläuterungen
in Zivil — b niraTCKOM (njiarbe)
in geläufigem Russisch - 6er.no (cboöo^ho) no-pyccKn, na pyc-
CKOM 5I3bIKe
Anschluß suchen an ... — nbiTaTbca ycTanoBUTb CB$i3b c ...
sein Herzleiden ließ sich spüren - ero 6ojie3Hb cep^n,a ^aßajia
ceöa ayBCTBOBaTb
die Reihe kam an ihn — onepe^b ^onijia pp Hero (nacTynnjia ero
oaepe^b) von weither - H3^ajieKa
es handelt sich um ... - penb h^öt (ae.no h/ict) o ...
unter die Hand kommen — nona^arb iio/i pyKy
zum Bewußtsein kommen — npnxo^HTb b co3Hamie
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denken an (Akk.) — ayiviaTb o kom-jihöo, o höm-jihGo
Ich denke oft an meinen Freund. - H nacTO ayiviaio o ceoeM dpyee.
betreten (Akk.) - exo/ihte e ... (suh. nadele c npedjioeoM)
Der Lehrer betrat die Klasse. — Vmnrejib Bomeji e KJiacc.
überwachen (Akk.) — cjic/ihti. 3a kom-jimöo, neM-jmöo (nie. n. c
npedjioeoM)
Der Direktor überwachte die Ausführung seines Befehls. —
XtnpeKTop npocjie^nji 3a ebinojiHeuueM CBoero npnKa3a.
Grammatik
1. Präsens Konjunktiv oßpasyeTCH ot ochobbi Infinitiv
rjiarojia ^oöaBjieHneM cyc[)c|3nKca -e n jihhheix OKOimaiinn no
Tnny Imperfekt, (fjiaroji sein ne npnnnMaeT cy(j)(l)HKca -e.)
Kopueecm ejiacuan b Präsens Konjunktiv Hunoeda He MeHnemcn.
92
CnpmKeHkie marosiOB b Präsens Indikativ ki Präsens Konjunktiv werden
hab e n sein
ich habe habe bin sei werde werde
du hast habest bist sei(e)st wirst werdest
er hat habe ist sei wird werde
wir haben haben sind seien werden werden
ihr habt habet seid seiet werdet werdet
sie haben haben sind seien werden werden
k ö n n e n g_e_ ben fah r e n
ich kann könne gebe gebe fahre fahre
du kannst könnest gibst gebest fährst fahrest
er kann könne gibt gebe fährt fahre
wir können können geben geben fahren fahren
ihr könnt könnet gebt gebet fahrt fahret
sie können können geben geben fahren fahren
OöpasoBaHne Perfekt Konjunktiv:
Präsens Konjunktiv haben / sein + Partizip II ocnoBHoro rjiarojia
PERFEKT INDIKATIV: er hat gelernt, er ist gekommen usw.
PERFEKT KONJUNKTIV: er habe gelernt, er sei gekommen usw.
ObpasoBanne Futurum Konjunktiv:
Präsens Konjunktiv werden + Infinitiv ochobhoix) rjiarojia
FUTURUM INDIKATIV: du wirst lernen usw.
FUTURUM KONJUNKTIV: du werdest lernen usw.
Kan euÖHO U3 npueedeHHbtx maöjiuu,, MHoeue (ßopMbi Konjunktiv
u Indikativ coenadaiom.
2. Konjunktiv b kocb6hhoh penn n k o c b e h-
hom Bonpoce (b npn^aTOUHbix npe^jiOMcenax).
Ecjih CKa3yeMoe kocbohhoh penn BbipaMcaeT ^eiicTBHe, OTHOcameeca
a) k iiacToaiHeiviy BpeMenn, to ynoTpeöaaeTca Präsens Konj.
6) k npome^nieMy BpeMenn, to ynoTpeöaaeTca Perfekt Konj.
b) k öy/iyiHCiviy BpeMenn, to ynoTpeöaaeTca Futurum Konj.
II p h m e p bi:
a) Mein Freund sagt: "Ich kann dir dieses Buch nur für einen
Tag geben" (Präsens Indikativ). - Moh /ipyr tobopht: "H Mory juite
Tebe 3Ty KHnry tojihko na o^hh flenn".
93
Mein Freund sagt, daß er mir dieses Buch nur für einen Tag
geben könne (Präsens Konjunktiv). - Mon /ipyr roßopuT, hto oh
mo/kct ^aTb MHe 3Ty KHnry tojibko Ha o^hh flem.
6) Der Vater fragt seinen Sohn: "Wo warst du so lange?"
(Imperfekt Indikativ). - Oren, cnpaniHBaeT CBoero Cbina: 'T^e tbi
Gbiji TaK flojiro?"
Der Vater fragt seinen Sohn, wo er so lange gewesen sei
(Perfekt Konjunktiv). - Oren, cnpaniHBaeT CBoero CbiHa, r/ie oh Gbiji
TaK flojiro.
b) Ich frage meinen Nachbar: " Wirst du bald nach Hause
gehen?" (Futurum Indikativ). - H cnpaniHBaio CBoero coce^a: "Tbi
CKopo noH^emb ^omoh?"
Ich frage meinen Nachbar, ob er bald nach Hause gehen
werde (Futurum Konjunktiv). - H cnpaniHBaio CBoero coce^a,
CKOpO JIH OH nOHflÖT flOMOH.
•St St St
B cjiynae coBna^eHna c]jopivi KOirbioiiKTnna n nn^HKaTHBa yno-
TpebjuiiOTca:
a) BMecTO Präsens Konj. — Imperfekt Konj.
6) BMecTO Perfekt Konj. — Plusquamperfekt Konj.
b) BMecTO Futurum Konj. — Konditionalis I
H p h m e p bi:
a) Ich frage meinen Freund, ob er Eile habe (Präsens Konjunk-
tiv). - H cnpaniHBaio Moero ^pyra, cneninT jih oh.
Ich frage meine Freunde, ob sie Eile hätten (Imperfekt Konjunk-
tiv, t. k. Präsens Konjunktiv haben coBna^aeT c Präsens Indikativ).
- H cnpaniHBaio mohx ^pysen, cneniaT jih ohh.
6) Der Lehrer fragt den Schüler, ob er die Aufgabe vorbereitet
habe (Perfekt Konjunktiv). - Ymrrejib cnpaniHBaeT yneHHKa, npn-
totobhji jih oh Savanne.
Der Lehrer fragt die Schüler, ob sie die Aufgabe vorbereitet
hätten (Plusquamperfekt Konjunktiv, t. k. Perfekt Konjunktiv
vorbereitet haben coBna^aeT c Perfekt Indikativ). - Ymrrejib
cnpaniHBaeT yneHHKOB, npnroTOBnjin jih ohh sa^anne.
b) Mein Bruder schreibt, daß er bald nach Moskau zurück-
kehren werde (Futurum Konjunktiv). - Mon 6paT nnmeT, hto oh
CKopo BepHÖTCH b MocKBy.
Meine Eltern schreiben, daß sie bald nach Moskau zurückkeh-
ren würden (Konditionalis I, t. k. Futurum Konjunktiv zurück-
94
kehren werden coBna^aeT c Futurum Indikativ). - Mon po^HTejin
nnmyT, hto ohh CKopo BepHyrca b MocKBy.
XtonojiHHTejibHbie iipuja'roMiibic iipc/iJiovKciiiiii, Bbipancaioiipic koc-
Bemiyio peMi>, bbojuitcii cok)3om daß (umo), a BbipavKaioiipie kocbohheih
Bonpoc C01030M ob (jiu), a TaiGKe bcomh BonpocnTejibHO-OTHOCHTejib-
HblMH MeCTOIlMemiHMII H IiapC'MH5IMH (CM. IipIIMC'PBI BbHIie).
IIpHMenaHHe. KpoMe kocbohhoh penn Konjunktiv yno-
TpeÖjmeTca TaK^ce b npn^aTOHHbix npe^jiOMcennax, saBncaipnx ot
TaK HasbiBaeMbix cyG^eKTHEHbix rjiarojiOB, Bbipa/Kaioipnx MHenne
hjih npe^nojioMcenne: denken (nyMaTb), meinen, glauben (nojia-
raTb), behaupten (yTBep>i<;iaTb) h jip. :
Er behauptet, daß er mit seiner Arbeit schon fertig sei. -
Oh yTBep:>K,qaeT, mto oh y‘>i<e saKomiHji cboio paöoTy.
Cjie/iyeT 3a\icvrirrb, hto b cobpomohhom iicmcpkom iibbikc bcö aaipe
BCTpeaaiorcii cjiyaaii ynoTpeÖJieHHH b kocbohhoh penn cjiopM Indikativ
BMecTO Konjunktiv.
3. BeccoK)3HaH KOCBeHHaa pent.
B flonojiHHTejiBHbix npH^aTOHHbix npe^jioMceHHax, BbipaMcaio-
m,Hx KOCBeHHyio penn, cok)3 daß mo/kct Gbitb oiiyipeii. B stom
cjiynae nopridon cjioe e hux manoü ,)/ce, kok e esiaewoM npedjuwce-
HUU, H e^HHCTBeHHBIM (|)OpMaJIbHbIM HpH3HaK0M HOflMHHeHHH HB-
jiaeTca ynoTpedjieHHe Konjunktiv.
TaKHM oöpa3OM, bmocto: Mein Freund sagt, daß er alle Prü-
fungen ausgezeichnet bestanden habe (hjih: bestanden hat)
M03KH0 CKa3aTb: Mein Freund sagt, er habe alle Prüfungen
ausgezeichnet bestanden. - Moh ^pyr roBopnT, hto oh Bee 3K3a-
M6HBI c^aji OTJIHHHO.
Onymenne coiosa b KOCBeHHon penn HepejiKO npaKTHKyeTCu h b pyc-
ckom n3biKe: Moh jipyr roBopnr, iioro/ia CKopo hsmohhtch.
4. C o io 3 ehe (npe.)icde hom), bbo^5hh,hh npn^aTOHHoe b p e-
m e h h, yKa3bißaeT Ha to, hto coGbrrne, 3aKJiioneHHoe b rjia-
bhom npe,n;jio:>KeHHH, onepe^caeT coGbnne, yKa3aHHoe b npH^aTO-
hhom npe^jioMceHHH:
Ehe ich mit meiner Arbeit fertig war, wurde ich zum Direktor
gerufen. - IIpeMCfle neM a 3aKomiHji cboio paöoTy, mohh no3Bajin k
^npeKTopy.
95
C o io 3 sobald (kok mojibwo) yKasbiBaeT Ha to, hto coöbiTHe,
saKJHoneHHoe b rjiaBHOM npe,n;jio:>KeHHH, Henocpe^CTBeHHO c.ne/iyeT
3a coGbithom, yKa3aHHbiM b npn^aTOHHOM npe,n;jio:>KeHHH:
Sobald ich deinen Brief bekommen habe, werde ich dir sofort
schreiben. - KaK tojibko h nojiyny tboö hhcbmo, h rre6e cpa3y 7i<e
Hannmy.
Übungen
1. Konjugieren Sie zuerst im Präsens Indikativ und dann im
Präsens Konjunktiv folgende Verben:
haben, sein, werden, wollen, geben, schlafen, kommen
2. Setzen Sie folgende Verben zuerst ins Perfekt Konjunktiv und
dann ins Futurum Konjunktiv:
er ist gegangen, du hast geantwortet
er hat geschrieben, ihr habt gelesen
ich bin zurückgekehrt
3. Übersetzen Sie die nachstehenden Sätze und bestimmen Sie die
Form des Prädikats:
Der Flieger erzählte, daß er den Flugplatz um 5 Uhr verlassen
habe und das Wetter an diesem Morgen sehr klar gewesen sei.
Das Flugzeug sei schnell geflogen, und nach einigen Stunden
habe er schon Riga erreicht.
Noch am selben Tag sei er nach Moskau zurückgekehrt.
Mein Freund schreibt, daß er eine lange Reise nach Sibirien
gemacht habe und über den Baikal-See gefahren sei.
Die Gegend, wo er jetzt lebt, sei sehr schön.
Es gebe dort viele hohe Berge und dichte Wälder .
Er schreibt auch, daß er dort noch für ein paar Wochen bleiben
wolle und erst Ende August nach Hause zurückkehren werde.
In seinem Brief fragt er mich, ob ich etwas von Paul wisse und
ob er noch in Moskau sei.
4. Lassen Sie in den nachstehenden Sätzen die Konjunktion daß weg.
Muster: Der Lehrer sagte, daß unsere Klasse die letzte Kontroll-
arbeit gut geschrieben hat. - Der Lehrer sagte, unsere Klasse habe die
letzte Kontrollarbeit gut geschrieben.
Ich habe in der Zeitung gelesen, daß dieser Gelehrte eine wichti-
ge Entdeckung gemacht hat.
Dieser Schüler denkt, daß er alles besser als andere weiß.
96
Ich glaube, daß du noch Zeit genug hast und nicht so sehr zu
eilen brauchst.
Ich habe gehört, daß man dieses Buch in unserer Bibliothek
bekommen kann.
Wir haben heute die Nachricht bekommen, daß unser Bruder
bald nach Moskau kommen wird.
5. Schreiben Sie die Sätze der Übung 3 in der direkten Rede.
6. Suchen Sie im Text alle Konjunktivformen auf und bestimmen Sie
die Zeitform des Verbs.
7. Setzen Sie die Konjunktion ehe oder sobald ein und übersetzen
Sie die nachstehenden Sätze:
... die Prüfungen zu Ende sind, werde ich zu meinen Eltern an die
Wolga fahren.
... ich mit meiner Arbeit fertig war, zeigte ich sie unserer Lehrerin.
... mein Freund ein Wort gesagt hätte, wußte ich schon, daß etwas
Unangenehmes geschehen war.
... Marcel an die Front gekommen war, begann er seine Suche nach
dem Grafen.
8. Setzen Sie die unten angeführten Wörter ein:
... meines Freundes hinderte ihn, an unserer Reise teilzunehmen.
Ich habe alle Sachen in meinem Rucksack ... .
Bakterien sind mikroskopische ... , die man mit bloßem Auge
nicht sehen kann.
An der Tür unseres Hauses hielt... .
Die Mutter saß am Tisch und ... ein neues Kleid für ihre kleine
Tochter.
... Amerikas fällt in das Jahr 1492 und ist mit dem Namen Ko-
lumbus verbunden.
Die Lage der Arbeitslosen in den kapitalistischen Ländern ist
sehr ... .
... Sie mich besuchen, werde ich ihnen meine Pflanzensammlung
zeigen.
Wollen wir nicht die ... Zeit verlieren!
Nach dieser langen Reise ... ich Müdigkeit in allen meinen Glie-
dern.
spüren, nähen, packen, die Entdeckung, die Krankheit, falls,
der Personenwagen, das Lebewesen, kostbar, schlimm
97
9. Bilden Sie mit jedem der nachstehenden Verben 2-3 kurze Sätze:
nähen, packen, aufzeichnen, erlösen, spüren, entdecken
10. Übersetzen Sie die nachstehenden Sätze ins Russische:
a) Dieser Offizier hat zur Parade alle seine Orden angelegt.
An den Wolga-Ufern werden zwei neue riesige Wasserkraftwerke
angelegt. Ich lege meinen Mantel an.
Durch diesen Sumpf ist ein neuer Weg angelegt worden.
Mein Freund hat an diese Arbeit auch seine Hand angelegt.
Der Soldat legte sein Gewehr an. Er legte auf den Feind an.
b) Am 1. August 1914 erklärte Deutschland dem zaristischen
Rußland den Krieg. Ich erklärte meinem Freund, daß ich mit
seinem Plan vollkommen einverstanden bin.
Der Lehrer erklärte uns heute eine neue grammatische Regel.
Alle progressiven Menschen erklären sich gegen den Krieg.
Erkläre dich bitte deutlicher!
11. Beantworten Sie folgende Fragen:
Von wem wird in diesem Text erzählt? Was war sein Fach?
Warum konnte Professor Sneshkow die Stadt nicht verlassen,
bevor sie von den Deutschen besetzt wurde?
Was für einen Vorschlag machten die Deutschen dem Professor?
Was beschloß Professor Sneshkow? Worum bat er seine Tante?
Wozu brauchte der Gelehrte einen Gürtel? Wann verließ er
sein Laboratorium? Was für einen Plan hatte er?
War es ihm leicht zu wandern? Wo verbrachte er den Tag?
Wohin kam er in der zweiten Nacht? Wie fand er das Dorf?
Aufgabe: Lesen Sie den zweiten Teil des Textes selbständig zu
Hause durch und geben Sie dessen Inhalt in ihrer
Muttersprache wieder.
§ 16
Vorübung
Übersetzen Sie folgende Wörter:
kalt - die Kälte fahren - die Fahrt besser - bessern
warm - die Wärme opfern - das Opfer
gesund — die Gesundheit trauern — die Trauer
98
Lenins Beisetzung
Nach Wilhelm Pieck
22. Januar 1924. Moskau. Hotelzimmer im Hotel Lux.
Vormittags 10 Uhr 30. Das Telephon schrillt. Ein Freund
fragt, ob es wahr sei, daß Lenin nicht mehr lebe. Gestern
abend soll er gestorben sein. Nein, das kann nicht wahr
sein. Noch tags zuvor hatte ich gehört, daß sich Lenins
Gesundheitszustand gebessert habe.
Unbedacht rufe ich bei Clara Zetkin im Kreml an, um
mir Gewißheit zu verschaffen. Clara wußte noch nichts.
Besorgt um die Wirkung dieser Nachricht hatte man sich
gescheut, sie ihr zu übermitteln. Ein paar Minuten — und
Clara teilte mir mit schluchzender Stimme mit, daß die
Nachricht nur zu wahr sei...
Lenin tot. Bald sind die Straßen von Volksmassen
überflutet, die von Trauer über den Tod des großen Lenin
erfüllt sind. Arbeiter, Männer und Frauen, strömen aus
den Fabriken zum Zentrum der Stadt. Stumm stehen sie
dort zuhauf, wie von bleierner Schwüle bedrückt.
99
23. Januar 1924. Lenins Sterbehaus in Gorki. IV2
Stunden Eisenbahnfahrt von Moskau. Hoch liegt der
Schnee auf der flachen Erde. Ein klarer, kalter Wintertag.
Im Sterbezimmer liegt Lenin. Sein Gesicht gelblichfahl,
sonst aber gestrafft, fast ohne jede Falte. Es fällt so
schwer, daran zu glauben, daß er nicht mehr lebt. Stumm,
Tränen in den Augen, tragen ihn die im Bürgerkrieg ge-
stählten Kämpen hinaus. Und das trauernde Heer zieht
auf schmalem Pfad durch die weite weiße Landschaft zur
Bahnstation. Überall steht die Bevölkerung, Alte und
Junge, am Schienenstrang.
Moskau. Hunderttausende bilden Spalier. In fast endlo-
sen Zügen geht es zum Dom Sojusow, in dessen herrlichem
Saal Lenins Katafalk steht. Alte Bolschewiki, Lenins
nächste Freunde und Kampfgenossen, beziehen die erste
Ehrenwache, unter ihnen Genosse Stalin und andere Mit-
glieder des Politbüros; Genossin Krupskaja steht an der
Seite ihres toten Lebensgefährten.
Grimmige Kälte. 30 und mehr Grad. Unabsehbare Mas-
sen strömen Tag und Nacht in das Zentrum der Stadt,
stehen stundenlang auf der Straße. Feuer lodern zum
Himmel, um den Frierenden etwas Wärme zu schaffen.
Dann ziehen sie in endlosen Zügen, vier Tage und vier
Nächte, an dem toten Lenin vorüber. Das ist etwas uner-
hört Überwältigendes.
26. Januar 1924. II. Sowjetkongreß der UdSSR. Kopf
an Kopf ist das große Theater mit seinem ausgedehnten
Parterre und seinen fünf Ringen mit den Vertretern der
Sowjets gefüllt. Auf weiter Bühne das Zentralexekutivko-
mitee der UdSSR.
Genossin Krupskaja spricht wenige einfache Worte, aber
von einer erschütternden, tragischen und doch erhebenden
Wirkung. Stalin hält seine historische Rede — leistet den
Schwur. Es sprechen Kalinin und Vertreter der Sowjets,
Arbeiter, Bauern, Männer, Frauen. Dann zieht der Kon-
greß an der Bahre Lenins vorüber.
27. Januar 1924. Roter Platz. In der Mitte, dicht an
der Kremlmauer, die Gruft Lenins. Nachmittags 4 Uhr.
100
Kanonenschüsse. Glockengeläut von den Kremltürmen,
Heulen der Fabriksirenen. Das ganze Sowjetland hält den
Atem an.
Lenin wird seiner letzten Ruhestätte übergeben. Auf
dem ungeheuren Platz stehen Kopf an Kopf Arbeiter- und
Bauernmassen, Rotarmisten aus Moskau und von weither
aus dem Lande. In gewaltigem Chor1 klagt die russische
Trauermelodie "Unsterbliche Opfer"2 über den weiten
Platz. Sie klang mir fortwährend in den Ohren, als mich
noch am gleichen Abend die Eisenbahn Deutschland entge-
genführte.
Texterläuterungen
er soll gestorben sein — roBopsrr, hto oh yMep
tags zuvor - HaKaHyne
sich Gewißheit verschaffen - ynpcTOBepHTbca
es fällt so schwer zu glauben - raK TpyijHO noßepHTb
Tränen in den Augen — co cjiesaMH Ha rjiasax
der Kämpe = der Kämpfer
in fast endlosen Zügen geht es zum Dom Sojusow - hohth
GecKOHeHHbie kojiohhui ^BHraiOTca k J loiviy Coiosob
Spalier stehen - ctohth ninajiepaMH
die Ehrenwache beziehen — sacrynarb (craHOEHTbca) b hohöt-
hbih Kapayji
Kopf an Kopf — /io OTKasa, njieuoM k njieay
den Schwur leisten — hpohshochtb KJiaTBy
als mich die Eisenbahn Deutschland entgegenführte - Koiyia
noe3fl BÖ3 M6HH HO HanpaBJieHHK) K TepMaHHH
Merken Sie sich die Rektion:
besorgt sein um (Akk.) — Gbitb o3a6oneHHbiM hom-jihGo (me. n.
des npedstoea) Wir sind besorgt um seine Gesundheit. - Mbi
o3a6oneHbi eso sdopoebeM.
glauben an (Akk.) — BepHTb e kofo-jihGo, eo hto-jih6o
Die Mutter glaubt an ihren Sohrn, sie glaubt an den Erfolg seiner
Sache. — Marn Bepnr e ceoeeo cöihci; ona Bepnr e ycnex ero ^ejia.
Sprich: ko:r "Unsterbliche Opfer, ihr sänket dahin..." - "Bbi ncepTBOK) na/ii/i..."
101
Grammatik
SjijinnTHHecKHe (nenojiHbie) 11 p c p ji O 7i< c 11 n a
(Elliptische Sätze) - sto Tanne npe^jiOMceHUH, b kotopbix oiiyipeii
OflHH HJIH HeCKOJIbKO HJI6H0B Hpe^JIOMCeHHH, KOTOpbie, O^HaKO,
jierKO MoryT Gbitb hohhtbi H3 KOHTencTa:
Am Klavier die Schwester meines Freundes. — Y pohjih cecrpa
Moero flpyra. BMecTo: Am Klavier saß die Schwester meines
Freundes (oiiyipenne cnasyeMoro).
Woher und wohin? Aus der Schule nach Hause. — OrKypa h
Kypa? Hs hikojibi flOMoii. BMecTo: Woher kommst du und wohin
gehst du? Ich komme aus der Schule und gehe nach Hause (onynje-
HHe nopjie/Kaipero h cnasyeMoro).
Gehst du heute ins Theater? Ja, ich gehe. — H^enib jih tbi cero-
flHfl b TeaTp? Xla, W- BMecTo: Ich gehe ins Theater (onyipenne
oöcTOHTejibCTBa MecTa).
Jji/inirrnHecKne npepjiovKenini oneni, nacio BCTpenaiorcH b 3Mon.no-
HajibHO OKpanieHHoii penn, a 'raiGice b nocjiOBHn,ax n noroßopKax:
Ende gut, alles gut.
(bmocto: Wenn das Ende gut ist, so ist auch alles gut.)
Wie die Saat, so die Ernte.
(bmocto: Wie die Saat ist, so ist auch die Ernte.)
HpnMenanne. He cjicpycT CMennmaTb c 3jijihiitiihcckiimii
odno'uiennbie npepjiovKennii: Ein kalter Wintertag. — Xojiopnbn'i
3hmhhh jieHb. Zurück! — Hasajd
Aufgaben. 1. Übersetzen Sie die ersten zwei Teile des Textes
schriftlich. 2. Finden Sie im Text alle elliptischen und
eingliedrigen (opiioMjioinibie) Sätze. 3. Suchen Sie im
Text alle Epitheta, Metaphern und Metonymien auf.
§ 17
Vorübungen
1. Lesen Sie den Einleitungstext und geben Sie (in Ihrer Mutter-
sprache) dessen Inhalt wieder.
2. Übersetzen Sie folgende Wörter, die von Ihnen bekannten
Wörtern abgeleitet sind:
der Donner — donnern - das Donnern fahren — einfahren
schließen — einschließen: jemanden im Zimmer einschließen
leuchten - ableuchten: den Weg ableuchten naß - die Nässe
102
C>*iitc Wrubcitfntnftrüpljc
Olacl) bem Vornan "5>cr Murmel" von 23ern^arb Wellermann
^cnibarb .Slcllcrmamis Vornan "£)er Tunnel" (cr|cbicncn 1913)
gehört in bte 'pertobe, als Wellermann noch bürgerlicher ©ehrtftfteller
mar. (£3 ift ein Sobgefang ber tapitattfHjchen £ed)ntt, ber 23e*
gmtngung ber Hiatur burch bte CD?a|cbinc. Olacl) einem Sprojeft CQiac^
Silland, eines begabten unb traftvollen 3ngenieurs, mtrb ber 23au
eines Tunnels gmtjchen Slmerita unb (Suropa begonnen unb trob atler
Qscbmicrigfeiten beenbet. SBegetchnenb für bte bamatigen benuv
fratijehen Slluftonen Wettermann^ ift cs, baf er feinen CDTac^lllan
3um (Sohn eines armen Bergmanns gemacht bat, ber baut einer
CSrubenfataftropbe in bte höheren (Schichten ber fapitalifti|cbcn &e*
fetljchaft tommt. ^er nachftehenbe 2tu£gug aus bem Vornan jchübert
bte genannte CSrubenfataftropbe.
Son feinem geinten bt£ breigelmten 3al)r gehörte Wac^lllan
gur 2lrmee ber unbetonten Trillionen, bte tf)r Seben unter ber
6rbe verbringen unb an bte ntemanb beult. 6r mar faft bret 3at)re
auf ©of)le 8, al£ bte ®rubenfataflropl)e eintrat, an bte fiel) f>eute
nocl) viele erinnern. Sie lüftete gmei^unbertgmeiunbftebgtg Ttem
|ct)en ba£ Seben.
3n ber brüten 9?ad>t nact) Wngften, um bret Uljr morgend,
ereignete fid> eine ßjplofton |ct)tagenber QSetter in ber unterften
©of)le von "Önfel Som".
TTac brachte feinen 3ug leerer £unbe gurücf unb pfiff ein Sieb,
^löglict) f>orte er ein fernem Sönnern unb blicfte fiel) gang me*
cf>ani<cf) um, immer nocl) pfetfenb; ba faf> er, mte bte Salten mte
©tret cbl)ölger fnteften unb Serg l)eretnbract). TTac lief mte befeffen,
benn ber Serg tarn hinter tljm l)er. 2lber gu feinem ßmtfeßen fal)
er, ba£ bte Salten vor tljm ebenfalls fnaeften unb bte Seele fiel)
fenfte. 6r ftürgte in einen (Beitenverjcblag. Ser ©tollen bracl)
bonnernb gufammen, ber ©eitenverjcblag trachte. 6nbltc£) tief er
nur nocl) im Greife, bte £änbe am Äopf, unb |c£)rte!
T?ac gitterte an allen (Bitebern unb mar gang oljne Äraft. 6r
fal), ba£ er in ben ^ferbeftall gelaufen mar. 6r mu^te fiel) fegen,
ba if>n bte Änte nic£)t mel)r trugen, unb ba faß er nun, betäubt vom
©cbrecten, unb bac£)te eine ©tunbe lang gar nic£)t£. ßmbltcl)
be|et)äftigte er fiel) mit feiner Sampe, bte gang mtngtg brannte, unb
103
leuchtete bte Umgebung ab; er mar vollfommen etnge|ä)loffen von
(Ber oll unb 5tol)lc.
T?ac faß neben feiner fletnen Sampe am £Bvben unb begann gu
märten. 6r martete ein paar (Stunben, bann übcrjcbltcb tim eine
falte Slngß, unb er fuf)r er|ä)rocfen auf. 6r naljm bte Sampe unb
ging tu bte ©tollen Itnfg unb recf>t^ Innern unb leuchtete bag
öeröll ab, ob fein QSeg offen fei. 9?etn, eg blieb alfo nid>t^ übrig
alg gu märten. 6r bacfjte an QSater unb §reb, ben £Bruber, bte mit
tljm etngefalnen maren. ©cbltepltcb legte er ftcf) auf bag Strol)
unb fcf>lief ein.
6r ermacfjte (mte er glaubte, nacl) einigen (Stunben) infolge von
9? äffe; bte Sampe mar auggegangen, unb er plätscherte mit ben
§üßen im QSaffer, alg er einen Schritt machte. 6r mar hungrig,
na^m eine ^anbvoll £afer unb begann gu tauen. Sie Sunfelljett
mar furchtbar, ©tunbenlang faß er fo. 9?tc£)tg regte ftcf). ®te
Ratten tim vergeffen!
(c^cEHu^ folgt)
Texterläuterungen
der Hund - sdeeb: py/ioKoimaH Tejie^cKa
die Hände am Kopf — npuKpbiBaa ro.nobv pynaMH
es blieb nichts übrig als zu warten - He ocraBajiocb iinnero
/ipyroro, KaK 7i<;iaTb
die Lampe war ausgegangen - jiaMna ncrryxjia
Mac zitterte an allen Gliedern — Man /ipo‘;i<a.n bccm tojiom
Merken Sie sich die Rektion
vermeiden (Akk. ) — H3ÖeraTb kofo-jihGo hjih mobo-jihGo (pod. n.)
Ich vermeide dieses Gespräch. - H nsderaio smoeo paseoeopa.
sich beschäftigen mit (Dat.) — saiiniviaTbCM aeivi-jinGo (me. n.)
Der Flieger beschäftigte sich mit seinem Flugzeug. — JIöthhk
saiiniviajiCH ceouM caMOJiemoM.
Übungen
1. Analysieren Sie syntaktisch und morphologisch folgenden Satz:
Mac war fast drei Jahre auf Sohle 8, als die Grubenkatastrophe
eintrat, an die sich heute noch viele erinnern, da sie zweihundert-
zweiundsiebzig Menschen das Leben kostete.
104
2. Suchen Sie im Text einen Satz auf, in dem das Prädikat durch ein
Verb im Konjunktiv ausgedrückt ist; erklären Sie den Gebrauch
des Konjunktivs in diesem Satz.
3. Setzen Sie die fehlenden Präpositionen ein:
Das Gebäude der Admiralität in Leningrad ist... dem Projekt
des Architekten Sacharow erbaut worden.
... der Schule gehe ich direkt... Hause.
... einer halben Stunde werde ich schon zu Hause sein.
Meine Eltern werden ... Ende August... Moskau zurückkehren.
Wir sind ... den Krieg, wir kämpfen ... den Frieden.
Der Vater hat dieses Buch ... seinen Sohn gekauft.
... unseren Augen lag eine große, schöne Wiese.
... drei Jahren waren wir alle Schüler der 6. Klasse.
Die Bergleute verbringen viele Stunden ... der Erde.
... den Schülern unserer Klasse gibt es viele Komsomolzen.
Dieses Museum ist... 9 ... 6 Uhr offen.
Die Straßen ... Leningrad sind breit und gerade.
Mac war ... Geröll und Kohle vollkommen eingeschlossen.
... der starken Nässe gingen wir in den Wald.
... des Krieges kämpften viele Komsomolzen an der Front.
4. Zählen Sie auf:
Was kann man einschalten?
Was kann man schildern?
Was kann man ableuchten?
Was kann sich senken?
5. Übersetzen Sie ins Russische:
Die Rede dieses Ingenieurs ist immer kraftvoll.
Die Nacht senkt sich auf die Erde.
Dieses Dorf ist ringsum von Bergen eingeschlossen.
Der Boden des Pferdestalles ist mit Stroh belegt.
Die Katastrophe ereignete sich ganz unerwartet.
Die Explosion der Granate betäubte alle Anwesenden.
Die Bergleute fuhren in die Grube ein.
Vor Müdigkeit konnte ich kein Glied regen.
Vor Entsetzen konnte dieser Mann kein Wort aussprechen.
6. Übersetzen Sie ins Deutsche:
Hsöerairre tukux oluhöok.
He CBHCTHTe TaK rpoMKO.
BKjnonnre, noMcajiyücTa, cbot.
105
JUan MHe, noMcajiyncTa, cuhhkh.
Ckhmch MHe coßepnieHHO otkpob6hho: hto tbi 3Haenit 06 3tom
nejiOBeKe?
7. Beantworten Sie folgende Fragen:
Wie lange hatte Mac-Allan vor der Katastrophe in der Grube
gearbeitet?
Wo arbeitete er?
Wann ereignete sich die Grubenkatastrophe?
Wo befand sich um diese Zeit Mac?
Was machte er?
Wohin kam er schließlich gelaufen?
Hatte Mac eine Lampe mit?
Was stellte er mit Hilfe seiner Lampe fest?
8. Stellen Sie weitere Fragen zu den letzten drei Absätzen des
Textes.
§ 18
Vorübungen
1. Übersetzen Sie folgende Sätze:
Es regnet heute sehr stark, aber ich fahre doch aufs Land.
Obwohl es heute sehr stark regnet, fahre ich doch aufs Land.
Obwohl ich mich nicht ganz gesund fühlte, ging ich doch in die
Schule.
Obwohl wir in diesem Wald nicht zum erstenmal waren, verirr-
ten wir uns.
Obwohl wir sehr müde waren, setzten wir unsere Arbeit fort.
Ich will meinem Freund ein Telegramm schicken, obwohl ich
seine Adresse nicht ganz genau kenne.
2. Übersetzen Sie die nachstehenden Wörter, die von Ihnen bekann-
ten Wörtern abgeleitet sind:
zählen — abzählen: die Schritte abzählen
jubeln - aufjubeln: Das ganze Sowjetland jubelte auf, als das
Radio unseren Sieg bei Stalingrad verkündete.
steigen - besteigen: Wir steigen auf den Hügel = Wir besteigen
den Hügel. der Stein - das Gestein
rot — rötlich schwarz — schwärzlich gelb — gelblich
106
@ine
(® c b I u £)
... T?ac faß, laute £afer unb bachte. Sein Heiner .Stopf begann
gu arbeiten, er mürbe gang tüb>L 3n btefer furchtbaren Stunbe
mußte er ftcf) geigen, ma£ an T?ac mar. Unb es geigte ftcf)!
tief) fprang er mieber auf ben £Boben unb fchmang bie gauß in ber
£uß: "QSenn btefe Summföpfe mich nicht fyvlen", (ehrte er, "fo
merbe ich m ich fetbft au^graben!"
2lber T?ac begann nicht, fofort gu mühten. 6r bachte lange unb
forgfältig nach- 6r geichnete ftcf) im .Stopf ben ^lan ber Sohle
beim ^ferbeßatt. 3m Sübßollen mar es unmöglich! QSenn er
überhaupt herau^fam, fo tonnte es nur burch ^atterfon^ §lög fein.
Sie 2lbbaußelle biefe^ Slöge^ mar fiebgig, achtgig, neungig Schritt
te vom Stall entfernt. Sa£ mußte T?ac gang genau. Sa£ Stög
mar ßeil, gmeiunbfünfgig Weter hoch unb führte nach Sohle 7.
T?ac gählte bie Schritte ab, unb al£ er fiebgig gegählt hatte unb
ans öeßein ßieß, jubelte er hell auf. T?it (Energie machte er ftcf)
fofort an bte Arbeit. 9?ach einer Stunbe hatte er _ fnietief im
QSaffer ßehenb _ eine große 9?ißhe aus bem öeröll geßhlagen.
2lber er mar erschöpft unb mürbe in ber Schlechten £uß feefranf. 6r
mußte au^ruhen. 9?ach einer ^aufe arbeitete er meiter.
6r grub unb grub. T?ac grub auf biefe QSeife einige Sage -
unb im gangen maren es boch vier TOTeter! ^unbertmal hat er
fpäter geträumt, ba£ er gräbt unb gräbt unb ftcf) burchS öeßein
mühlt... Sann fühlte er, baß er an ber Wünbung be£ Stögen mar.
6r fühlte es beutlich an bem feinen Äohtenßaub, ber ba lag.
T?ac füllte ftcf) bte Saßhen mit £afer unb ßieg in ba£ Stög ein.
6r gitterte vor Sreube, al£ er mertte, baß ftcf) bte Äohte leicht
megjehieben ließ, benn er hatte gmeiunbfünfgig Tüceter vor ftcf).
ßurücf tonnte er jeßt nicht mehr, benn er verhüttete ftcf) fetbß ben
QSeg. ^lößlich fpürte er einen Stiefel unb am rauhen £eber
erfannte er fofort ^atterfon^ Stiefel... Ser alte ^atterfon lag ba,
verfcf)üttet, unb ber Schrecfen unb ba£ ßmtfeßen lähmten T?ac
berartig, baß er lange Seit untätig blieb. 9?och heut0 tvagt er e^
nicht, an biefe grauenvolle Stunbe gu beulen. 2113 er mieber gu ftcf)
tarn, troef) er langfam fyityer. Siefen Slög tonnte fonß in einer
halben Stunbe befliegen merben. 2lber ba T?ac erßhöpß unb
107
|c£)ft*ac£) mar, fo bauerte cs lange bet tljm. ©cbmcißtricfcnb erreichte
er bte Srcmsbal)n. Stefe Srem^balm führte von ©ol)lc 8 birelt
gur ©ol)lc 7.
Wac legte ftd> |c£)lafen. 6r ermatte mteber unb lletterte lang*
(am bte öletfe Ijtnauf. &ibltc£) mar er oben: ber ©tollen mar frei!
Wac lauerte ftcb nteber unb laute ^)afer unb lecfte feine naffen
£änbe ab. Sann machte er ftcf) auf ben QSeg gum OcB>acB>t. 6r
lannte bte ©ol)le 7 fo genau mte bte Sollte 8, aber verhüttete
©tollen gmangen tljn immer mteber, ben QSeg gu änbern. 6r mam
berte ftunbenlang, bt£ ba£ QMut in feinen Clären rauh^- 3um
®c£)ac£)te mußte er, gum Scfjacfjt - bte ölocfe gieren ... ^lößltcl)
aber - al£ er jc£)on gitterte von Slngjl, nun £>ier etngejcblvffcn gu fein
- plößltcl) fal) er rötliche £ic£)tfunlen: £ampen! maren bret.
... Wac füllte, baß tl)n jemanb trug. Sann füllte er, mte man
Seelen über tf>n breitete unb tl)n mteber trug - unb bann füllte er
nic£)t£ mel)r.
Wac mar fteben volle Sage im Serg etngehloffen gemefen,
obmol)[ er glaubte, es feien nur bret gemefen. Son allen £euten
auf ®ol)[e 8 mar er ber etngtg (Bereitete. QSte ein (Befpenß tarn er
aus ber gerßörten ®ol)[e herauf.
3n ac£)t Sagen mar Wae gefunb. 2ll£ man tl)m auf feine Srage
nacl) Sater unb §reb au£metcl)enb antmortete, meinte er, mte ein
Änabe von bretgelm 3al)ren meint, ber plößltcl) allein auf ber
QSelt ßel)t.
Texterläuterungen
es mußte sich zeigen, was an Mac war - /io/okiio Gbijio bbimc-
HHTbca, mto npe^CTaßjiHJi coGoh MaK
wenn er überhaupt herauskam, so ... - ecjiu oh BooGnje BbiGe-
peTca OTCio^a, to ...
die Abbaustelle lag neunzig Schritte entfernt - mocto paspa-
Gotkh Haxo^Hjiocb b 90 niarax (na paccTOHiinn 90 niaroß)
es wurde ihm eiskalt - y Hero Mopos npoGe^caji no koxko
er jubelte hell auf - oh CTpaniHO oGpa^oßajica
er machte sich an die Arbeit - oh hphhhjich 3a paGory
knietief im Wasser stehend — ctoh ho kojioho b Bo^e
er merkte, daß sich die Kohle leicht wegschieben ließ - oh
3aMeTHji, mix) yrojib jierKO iio/i iana/iCM (jierKO Mor Gbitb oto/ibhiivt)
dieses Flöz konnte sonst in einer halben Stunde bestiegen
werden — no aaoiviy njiacry oGbihho ivioxkiio Gbijio no^naTbca 3a
108
nojiuaca
sich auf den Weg machen — OTnpaBjmTbca b nyrb
er zitterte vor Angst, nun hier eingeschlossen zu sein - oh
^poMcaji ot crpaxa, hto oh 3^ecb oKaMceTca sanepTbiM
..., der plötzlich allein auf der Welt steht - kotopbih B/ipyr
ocTajica coßepnieHHO o^hhokhm
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schwingen (Akk.) — Maxarb, pa3MaxHBaTb hom-jihGo (me. n.)
Der Mann schwang die Faust. — HejioseK pa3MaxHBaji KyjianoM.
zittern vor (Dat.) — ^poMcaTb om uero-jindo
Wir zittern vor Kälte. — Mbi ^pomchm om xojioda.
erkennen an (Dat.) — ysHasaTb no ueMy-jindo
Ich erkenne den Schriftsteller an seinem Stil. — H ysnaio ororo
HHcaTejia no eeo cmujno.
Grammatik
C o io 3 obwohl (xomn), bbo^shijhh ycTynnrejibHoe
npn^aTOHHoe npe,n;jio:>KeHHe, yKa3biBaeT, hto codbrrne, 3a-
KJHOHÖHHOe B TJiaBHOM npe^JIOMCeHHH, npOHCXO^HT HeCMOTpa Ha
ycjiOBHH, yKa3aHHbie b npn^aTOHHOM npe,n;jio:>KeHHH:
Obwohl es schon ziemlich spät war, setzten wir unsere Arbeit
fort. — Xoth dbijio y‘/i<e ^obojibho ho3^ho, mbi npo^ojiMcajin cboio
padoTy.
Übungen
1. Analysieren Sie syntaktisch und morphologisch den Satz:
Als man ihm auf seine Frage nach Vater und Fred ausweichend
antwortete, weinte er, wie ein Knabe von dreizehn Jahren weint,
der plötzlich allein auf der Welt steht.
2. Schreiben Sie aus dem Text einen Satz aus, wo die Konjunktion
daß weggelassen ist; übersetzen Sie diesen Satz ins Russische.
3. Bilden Sie die nachstehenden Satzreihen in Satzgefüge mit der
Konjunktion obgleich um und übersetzen Sie dieselben ins
Russische:
Muster: Es ist noch sehr früh, aber mein Freund will sich
schon auf den Weg machen.
Obgleich es noch sehr früh ist, will sich mein Freund
schon auf den Weg machen.
109
Mac war erst 10 Jahre alt, aber er mußte schon in der Grube
arbeiten.
Mac war ganz erschöpft, aber er grub immer weiter.
Die preußische Armee war viel stärker, aber sie mußte vor der
Entschlossenheit der französischen Patrioten weichen.
Die hitlerschen Eindringlinge waren bis an die Mauern Lenin-
grads herangerückt, aber sie konnten die heldenhafte Stadt nicht
bezwingen.
Bernhard Kellermann blieb während der Hitlerdiktatur in
Deutschland, aber er wollte nicht seine Feder in den Dienst des
deutschen Faschismus stellen und hat die ganzen zwölf Jahre
geschwiegen.
4. Nennen Sie die Wörter, von denen die nachstehenden Neutra
abgeleitet sind:
das Gestein, das Gefolge, das Gefühl, das Geläut, das Gebrüll,
das Getrommel, das Gelände, das Gebirge, das Gewächs,
das Geschrei, das Gespräch, das Gebüsch, das Gebäude
5. Transitivieren Sie (cflejiairre iiepexo/nibiMn) die Verben
der nachstehenden Sätze mit Hilfe des Präfixes fee-;
übersetzen Sie die von Ihnen gebildeten Sätze:
Muster: Viele Arbeiter wohnen in diesem Haus. —
Viele Arbeiter öewohnen dieses Haus.
Ich zahle für mein Essen.
Ich schreibe meinen Eltern über meine Reise.
Der Schüler antwortet auf die Frage des Lehrers.
Viele Autos, Autobusse und Trolleybusse fahren auf den Straßen
Moskaus.
Die Lehrerin tritt in die Klasse ein.
Wir sprechen über unsere Sommerpläne.
Die Sowjetarmee siegt über alle Feinde.
Unsere Artillerie schoß nach den feindlichen Linien.
Wir wundern uns über die Stärke dieses Mannes.
Ich steige auf diesen hohen Berg.
6. Übersetzen Sie ins Russische:
Dieser Schriftsteller hat zum Helden seines Romans einen
bekannten Flieger gemacht.
Die Schüler machen sich an die Übersetzung eines neuen Textes.
110
Ich machte mich auf den Weg.
Dieser Mann zeigte sich als ein ausgezeichneter Ingenieur.
Als wir endlich den Fluß erreichten, zeigte es sich, daß die
Brücke zerstört war.
Der Feind wich vor unseren Truppen zurück.
Mein Freund wich einer bestimmten Antwort auf meine Frage
aus.
Er antwortete mir recht ausweichend.
Diese Expedition war ein sehr gewagtes Unternehmen.
Nicht viele haben es gewagt, daran teilzunehmen.
7. Nennen Sie einzelne Wörter, die thematisch mit der Kohlenge-
winnung verbunden sind, z. B.: die Grube, der Stollen usw.
8. Beantworten Sie folgende Fragen:
Was beschloß Mac-Allan?
Auf welchem Wege beschloß er, aus der Grube herauszukom-
men?
Wie war Pattersons Flöz?
Wohin führte es?
Was war mit Patterson selbst geschehen?
Wie wirkte Pattersons Tod auf Mac?
Was erreichte schließlich Mac?
Wohin führte die Bremsbahn?
Warum wollte Mac so schnell wie möglich den Schacht errei-
chen?
Was erblickte Mac plötzlich?
Wie lange war er in der Grube eingeschlossen?
Wie lange dauerte es, bis Mac wieder ganz gesund war?
Was erfuhr er über seinen Vater und seinen Bruder Fred?
Wieviel Bergleuten kostete die Katastrophe das Leben?
9. Übersetzen Sie ohne Wörterbuch:
Der bekannte Roman von Bernhard Kellermann "Der Tunnel"
ist das Phantasiebild eines Tunnelbaus zwischen Europa und
Amerika. Der Schriftsteller hat zum Helden seines Romans Mac-
Allan, einen kraftvollen Ingenieur gemacht, nach dessen kühnem
Projekt der Tunnelbau begonnen und mit Erfolg beendet wurde.
Mac-Allan wurde in einer armen Bergmannsfamilie geboren.
Mit zehn Jahren mußte er mit seinem Vater und seinem älteren
Bruder zusammen in der Grube arbeiten. Der starke Wille des
in
künftigen Erbauers des Tunnels zeigte sich schon damals, und
zwar bei einer Grubenkatastrophe. Der dreizehnjährige Mac war
sieben Tage lang in der Grube eingeschlossen, und trotz ungeheu-
rer Schwierigkeiten fand er doch den Weg zur Rettung. Von den
272 Menschen, die zur Zeit der Katastrophe unter der Erde arbei-
teten, gelang es nur ihm allein sich zu retten.
In den kapitalistischen Ländern ereignen sich Grubenkatastro-
phen sehr oft. Sie kosten vielen tausenden Bergleuten das Leben.
Bei uns ist aber eine solche Katastrophe ganz unmöglich, denn der
Sowjetstaat sorgt für die Arbeiter, für ihre Sicherheit (ßesonacHocTb).
§ 19
Vorübung
Mustersätze:
Der Schüler hat diese Aufgabe an die Tafel zu schreiben.
(= Der Schüler soll diese Aufgabe an die Tafel schreiben.)
Diese Aufgabe ist von dem Schüler an die Tafel zu schreiben.
(= Diese Aufgabe soll von dem Schüler an die Tafel geschrieben
werden.)
Ich habe Ihnen nichts Neues mitzuteilen.
(= Ich kann Ihnen nichts Neues mitteilen.)
Dieses Buch war in unserer Bibliothek nicht zu finden.
(= Dieses Buch konnte man in unserer Bibliothek nicht finden).
Übersetzen Sie die nachstehenden Sätze ins Russische:
Wir haben diese Arbeit heute zu beenden.
Die Wüstensteppen sind in fruchtbares Land zu verwandeln.
Wir haben diese Aufgabe noch einmal zu prüfen.
Was ist hier noch zu machen?
Das neue Lehrbuch ist in unserem Bücherkiosk zu kaufen.
Ich habe heute sehr viel zu tun.
Wir haben den Befehl unseres Schuldirektors genau auszu-
führen.
Dieser Brief ist sofort zu beantworten.
Der neue Text ist schriftlich zu übersetzen.
Diese wissenschaftliche Expedition hatte einen hohen Berg zu
besteigen.
112
Aus meiner Kindheit
Ein Auszug aus dem gleichnamigen autobiographischen Roman
von Martin Andersen Nexö
Als erstes verlor Vater seine
Stellung. Die Arbeit war ab-
geschlossen, und da war keine
Verwendung mehr für ihn. Die
Betriebe verkrachten einer nach
dem anderen, und die Leute
mußten wieder auf die Straße.
Auf dem Plan erschien von neu-
em die Arbeitslosigkeit und der
Kampf um Arbeit, gleichgültig
zu welchem Lohn.
Vater mußte wieder in den
Steinbruch. Auch wir würden in
die Arbeit eingespannt, mein
Bruder Georg und ich. Georg
war jetzt so kräftig, daß er einen Hammer schwingen
konnte, und er hatte für Vater die Keillöcher zu schlagen.
Mit meiner Gesundheit stand es immer noch nicht beson-
ders gut, aber ich konnte doch für den Kolonialwaren-
händler Besorgungen machen. Jeden Mittag, wenn ich aus
der Schule kam, mußte ich hin und fragen, ob es etwas gab.
Und sonst hatte ich für den Ofen zu sorgen; es war ein
kalter Winter, und das kleine Schwesterchen konnte keine
Kälte vertragen.
Die Kohlenwagen, die in die Fabriken bei Kristineberg
Steinkohle brachten, fuhren den Königsweg entlang. Sie
waren schwer beladen, und man lief mit einem Sack hinter
ihnen her und las auf, was während der Fahrt herunterfiel.
Manchmal, wenn man Glück hatte, war der Sack kaum zu
schleppen.
Ein Ofen lebt jedoch nicht von Steinkohlen allein, und
der Kochherd will auch was zu fressen haben, am liebsten
Späne. Ich hatte alle Hände voll zu tun, diese beiden
gierigen Wesen zu sättigen. Auf den wenigen Zimmer-
ns
plätzen, wo jetzt im Winter gearbeitet wurde, jagten die
Gesellen jeden weg, der nicht zu ihren Verwandten oder
Bekannten gehörte. Wir gehörten nicht zu denen, die
irgendwelche Beziehungen hatten, und die einzige Mög-
lichkeit, Mutter Späne zu verschaffen, war, sich auf den
Arbeitsplatz zu schleichen, wenn es dunkel war und die
Arbeiter nach Hause gegangen waren. Das war immer ein
gewagtes Unternehmen; man mußte mit einem Sack über
hohe Bretterzäune und riskierte, auf einen Wachthund
oder einen Nachtwächter zu stoßen.
Dem Nachtwächter zu begegnen, war das Schlimmste.
Wenn man erwischt wurde, so bedeutete das Polizei,
Drohungen mit Auspeitschung auf dem Rathaus und
Warnungen an die Eltern. Der Wachthund begnügte sich
meist damit, daß er einem die Hosen zerriß.
Eines Abends wollte ich einen Zimmerplatz irgendwo
draußen in der Nordstadt besuchen. Was für ein Glück: das
Tor stand offen! Aber kaum war ich drinnen, hatte eine
Faust mich beim Nacken, und eine böse Stimme sagte:
"Hab ich dich endlich erwischt!” Ich verlor vor Schrecken
meinen Sack und begann zu heulen.
Vielleicht sah der Wächter im Dunkeln nicht, daß ich
einen Sack hatte, er schleppte mich in seine kleine Bude
und öffnete seine Blendlaterne; es erinnerte mich an un-
sern Räuberroman zu Hause. Die Situation war dieselbe,
bloß im Roman hatte der Junge einen Brief durch die Linie
der Banditen zu schmuggeln und wurde dabei von der
Wache gefangen. Das war aber ein richtiger Junge, der es
verstand, Komödie zu spielen! Mit unschuldigem Blick
flüsterte er dem Wächter zu: "Ich sollte einen schönen Gruß
sagen, sie sollen doch schnell nach Hause kommen! Ihre
Frau..." Mehr brachte er nicht heraus, denn der Wächter
rannte übers Feld und verschwand im Dunkeln — "mit
Siebenmeilenschritten", stand da, und das hatte auf mich
einen besonders starken Eindruck gemacht. Der unschul-
dige blaue Blick gelang mir nicht, meine Augen waren
verheult, aber ich stieß wenigstens schluchzend heraus:
"Sie sollen nach Hause kommen! Sie sollen..." — "Junge, ist
114
was los zu Hause?” sagte der Wächter. "Bist du ganz si-
cher?" Ich nickte energisch. Er stolperte aus dem Schup-
pen. "Und ich dachte... Hier, dafür sollst du fünf Öre
bekommen!" Der Wächter verschwand im Dunkeln mit
Siebenmeilenschritten — ganz wie in dem Räuberroman.
Späne bekam ich an dem Abend keine, aber ich zeigte
meinem Bruder triumphierend die fünf Öre und erzählte,
wie der Roman mich gerettet hatte. "Du bist ein Dumm-
kopf", sagte er nur. "Warum hast du denn deinen Sack
nicht gefüllt?"
Da stand ich nun. Mit mir war überhaupt nichts anzu-
fangen. Ich hatte selber das Gefühl, daß aus mir niemals
etwas werden wird.
Texterläuterungen
als erstes — nepßbiM ^ejiOM, iipe/i<;ie Bcero
die Leute mußten wieder auf die Straße - .nio/m oKasajmcb
CHOBa BbiöponieHHbiMH Ha yjiHiiy
auf dem Plan erscheinen — ctohtb b nopaujKe /ihm
mit meiner Gesundheit stand es nicht besonders gut - c
MOHM 3flOpOBbeM flCJIO OÖCTOHJIO He OCOÖeHHO xoponio
Besorgungen machen — BbinojiHHTb nopyaeHHa
und sonst -aß ocrajibHoe npeiviH
der Kochherd will auch was zu fressen haben = der Kochherd
will auch etwas zu fressen haben
ich hatte alle Hände voll zu tun - y m6hh 6bi.no oneHb MHoro
XJIOHOT
man mußte... über hohe Bretterzäune = man mußte... über
hohe Bretterzäune steigen
eine Faust hatte mich beim Nacken — nen-TO KyjiaK cxBarnji
M6H5I 3a HIHBOpOT
ein Räuberroman — npHKjnonemiecKHH poMaH (öocjiogho: poMaH
C pa36OHHHKaMH)
er flüsterte dem Wächter zu — oh npomenTaji, oöpanjasicb k
cropoMcy
einen schönen Gruß sagen — nepe^aTb npHBer
der unschuldige blaue Blick — HeBHHHbiH B3rjmfl rojiyöbix rjia3
Bist du ganz sicher? — Tbi b otom (coßepmeHHo) ysepeH?
5 Öre — 5 ape (ivie.nKaa MOHera JfaHHH, lÜBemiH h HopEernn)
da stand ich nun — bot TaKOB a h Gbiji
115
mit mir war überhaupt nichts anzufangen — co mhoh Booönje
iiimero Hejib35i Gbijio iio/iejiaTb
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sorgen für (Akk.) — 3a6oTHTbca o kom-ji., o höm-ji. (npedji. n.)
Die Mutter sorgt für ihre Kinder. — Marb saSoTHTca o ceoux
deninx.
begegnen (Dat.) f bctpothtb Koro-Ji., hto-ji. (&uh. n.), noBCTpenaTb-
ca c kom-ji., c neM-ji. (nie. n.)
Auf dem Wege nach Hause begegnete ich meinem alten Schul-
freund. — Ho nopore noivioii a BCTpeTnji ceoeeo cmapoeo uinojib-
Hoeo moeapuu^a.
Bei der Ausführung dieses Auftrages begegneten wir vielen
Schwierigkeiten. — Hpn BbinojiHennn 3Toro nopyaeHHa mbi
BCTpeTHjincb co mhosumu mpydHoemRMU.
Grammatik
ÜKasyeMoe, b bi p a a; c 11 11 o c rjiarojiaMH
haben hjih sein + zu + Infinitiv.
XtojiMceHCTBOBanne hjih bosmomchoctb Moryr Gbitb BbipaaceHbi ne
tojibko c noMonjbio MOflajibHbix rjiarojiOB, ho TamKe nocpencTBOM
rjiarojiOB haben h sein b hx coaeTaHHH c Infinitiv ochobhofo
rjiarojia, nepen kotopbim b thkom cjiyaae ctoht aacTHna zu. B
thkhx oGoporax rjiarojibi haben h sein npnobpeTaiOT MonajibHoe
3HaneHHe. Hpn otom rjiaron haben nepenaeT nojiaceHCTBOBaHne,
a rjiaroji sein ivioaveT nepenaßaTb KaK nojiaceHCTBOßaHHe, TaK h
BO3MO3KHOCTB. B Mo^ajibHOM 3HaneHHH rjiaroji haben ynoTpeÖJiH-
eTca npn aKTHBHOM, a rjiaroji sein npn naccHBHOM
iio/i.ne/Kaineivi.
BßHfly naccHBHoro xapaKTepa obopora sein + zu + Infinitiv oh
MOMceT HMeTB MecTO tojibko b coneTaHHH c Infinitiv nepexoÖHbix
rjiarojiOB.
n p h m e p bi:
Wir haben eine schwere Aufgabe zu lösen. -
Mbi flOJiMCHbi peniHTb Tpynnyio Ba/iany.
(= Wir müssen (sollen) eine schwere Aufgabe lösen.)
Dieser Befehl ist sofort auszuführen. —
Dtot npHKa3 nojiaveii Gbitb BbinojiHeH HeMefljieHHO.
(= Dieser Befehl soll sofort ausgeführt werden.)
Dieses Buch ist noch zu kaufen. — Dry KHHry eine momcho
KynHTB. (= Dieses Buch kann noch gekauft werden.)
116
Übungen
1. Übersetzen Sie die nachstehenden Sätze:
Das heldenhafte Leningrad war nicht zu bezwingen.
Um die Hungerblockade zu durchbrechen, hatten die Leningra-
der einen Weg über den Ladoga-See zu legen.
Es waren in kurzer Frist mächtige Verteidigungslinien um die
Stadt zu schaffen.
Während der Blockade hatten sich die Leningrader mit der
täglichen Brotration von 125 Gramm zu begnügen.
Die zerstörte Leningrader Industrie war in kurzer Frist wieder-
aufzubauen.
Jetzt ist in Leningrad keine Spur von Zerstörungen mehr zu
sehen.
Die Schieferwerke am Finnischen Meerbusen haben Leningrad
mit Gas zu versorgen.
Unter den Ausstellungsgegenständen der Leningrader Eremita-
ge sind wirkliche Märchenschätze zu finden.
2. Ersetzen Sie das Prädikat der nachstehenden Sätze durch ein
Modalverb und einen Infinitiv Aktiv oder Passiv und übersetzen
Sie die Sätze:
Bei sogenannten Rückübersetzungen ist der Text zuerst schrift-
lich aus der fremden Sprache ins Russische zu übersetzen; dann
hat man die russische Übersetzung wieder in die fremde Sprache
zurückzuübersetzen.
Seit der Erfindung der Buchdruckerkunst sind die Bücher
schnell und billig herzustellen.
Die ersten russischen Buchdrucker hatten ihre Tätigkeit nach
Litauen und in die heutige Westukraine zu verlegen.
An diesem Fluß ist ein neues großes Wasserkraftwerk zu errich-
ten. Es wird viele Werke und Fabriken mit elektrischer Kraft zu
versorgen haben.
Durch die Verwendung von Phosphaten sind die Erträge der
landwirtschaftlichen Pflanzen bedeutend zu erhöhen.
3. Ersetzen Sie in den nachstehenden Sätzen die Modalverben durch
die Hilfsverben haben oder sein.
Das Studium der Fremdsprachen kann man vom Studium der
Muttersprache nicht trennen.
Wir müssen diesen Versuch noch einmal wiederholen.
Man soll dieses Mineral von allen schädlichen Bestandteilen
befreien.
117
Dieser chemische Stoff soll ganz vorsichtig erhitzt werden.
Die Sowjetagronomen sollen die unfruchtbaren Wüstensteppen
fruchtbar machen.
In diesem botanischen Garten kann man alle subtropischen
Pflanzen finden.
4. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Deutsche, gebrauchen Sie dabei
die Hilfsverben haben oder sein.
Diy TejierpaMMy i iy‘>i<i io HeMefljienno OTHecTH na iiomtv.
H zjojnKeH sanjiaTHTb 3a cboü oöe^ 12 pyöjien.
Mbl flOJDKHbl BCTaTb 3aBTpa OneHb pano.
Mon flpyr ^ojiMcen 3aBTpa /le.naTb flOKJia^.
ymrrejib flOJiMcen Gbiji npoBepnTb ceroflHsi 3Hann5i niecrn
yneHHKOB.
JHeHbrn 3a 3th khuhi /ioji/kiim öbiTb ynjiauenbi 3aBTpa.
Kto flOJiMcen OTseTHTb Ha stot Bonpoc?
5. Suchen Sie im Text auf:
a) alle Sätze, wo die Notwendigkeit (^oji^eHCTBOBaHHe) oder die
Möglichkeit durch die Hilfsverben haben oder sein ausgedrückt
ist;
b) alle Infinitivgruppen mit zu.
6. Analysieren Sie syntaktisch und morphologisch folgende Sätze:
a) Die Kohlenwagen waren schwer beladen, und man lief mit
einem Sack hinter ihnen her und las auf, was während der Fahrt
herunterfiel.
b) Ich hatte selber das Gefühl, daß aus mir niemals etwas wer-
den wird.
7. Übersetzen Sie folgende Sätze; achten Sie auf die Stellung der
Präposition:
Unser Boot fährt das rechte Ufer des Flusses entlang.
Dieser Arzt wohnt unserem Haus direkt gegenüber.
Meiner Meinung nach ist der neue Roman dieses Schriftstellers
sehr interessant.
Der Hitze wegen ist die Erde ganz trocken geworden.
Das Kind lief seiner Mutter entgegen.
8. Übersetzen Sie ins Russische:
Ich habe diesen Mann schon irgendwo früher gesehen.
Können Sie mir irgendeinen guten Arzt empfehlen?
Haben Sie irgendwelche deutsche Bücher für Ihre Reise mit-
118
genommen? Haben Sie mir irgendwas zu sagen?
Haben Sie von Ihren Plänen schon irgendwem erzählt?
Wollen Sie irgendjemand zu Hilfe haben?
Nein, danke, ich werde mit dieser Arbeit schon irgendwie
allein fertig werden.
9. Ergänzen Sie die fehlenden Wörter:
In unserem Hof ist... eingefahren, der mit Kohle beladen ist.
Diese Holzwand ist aus einzelnen ... gemacht.
Um den Garten führt ein hoher ... .
Die Kleidung eines Mannes besteht aus einem Rock und ... .
Dieser Arbeiter wurde von der Polizei verhaftet, obwohl er
ganz ... war.
Auf der See werden die Entfernungen nach ... gemessen.
10. Übersetzen Sie die nachstehenden Sätze ins Russische:
Meine Mutter hat heute alle Hände voll zu tun und kann Sie
deshalb nicht besuchen.
Sie läßt mich Ihnen einen schönen Gruß sagen.
Mit diesem Knaben ist nichts anzufangen, er ist in der Stunde
immer sehr unaufmerksam.
In den kapitalistischen Ländern müssen immer neue Arbeiter
auf die Straße.
Für sie gibt es neue Sorgen um Brot und Arbeit.
Kein Arbeiter kann dort sicher sein, daß er morgen vielleicht
nicht auch arbeitslos ist.
11. Suchen Sie im Text einige Metaphern auf und übersetzen Sie
dieselben.
12. Finden Sie im Text Antworten auf folgende Fragen:
Wie kam es, daß Martin Andersen Nexös Vater eines Tages
abeitslos wurde?
Wohin mußte der Vater gehen, um Arbeit zu finden?
Wie half Martins ältester Bruder seinem Vater?
Und was hatte Martin zu tun?
Was war seine Hauptarbeit zu Hause?
Auf welche Weise verschaffte Martin Kohle für den Ofen?
Warum war es so schwer, auch Späne zu bekommen?
Auf welchem Wege war es nur möglich?
Welcher Gefahr setzte man sich dabei aus?
Was waren die Folgen, wenn man beim Spänesammeln plötzlich
erwischt wurde?
119
§20
Vorübungen
1. Übersetzen Sie die nachstehenden Sätze:
a) Wenn der Knabe schon gesund wäre, käme er natürlich in
die Schule (würde er natürlich in die Schule kommen), aber er ist
immer noch krank.
Wenn der Knabe gestern gesund gewesen wäre, wäre er
natürlich in die Schule gekommen (Plusquamperfekt Konjunktiv).
b) Wenn Sie mir dieses Buch für ein paar Tage geben könnten,
wäre ich Ihnen sehr dankbar (würde ich Ihnen sehr dankbar sein),
ich brauche es sehr.
Wenn Sie mir dieses Buch früher gegeben hätten, wäre ich
Ihnen sehr dankbar gewesen. Jetzt aber brauche ich es nicht
mehr (Plusquamperfekt Konjunktiv).
c) Wenn das Wetter besser wäre, gingen wir in den Wald
(würden wir in den Wald gehen); es beginnt aber zu regnen.
Wenn das Wetter gestern besser gewesen wäre, wären wir
in den Wald gegangen und hätten dort den ganzen Tag ver-
bracht; es regnete aber sehr stark (Plusquamperfekt Konjunktiv).
d) Wenn wir nichts anderes zu tun hätten, könnten wir diese
Arbeit schon morgen beenden.
Wenn wir nichts anderes zu tun gehabt hätten, hätten wir
diese Arbeit schon gestern beenden können (Plusquamperfekt
Konjunktiv).
2. Übersetzen Sie folgende Wörter, die Ihnen bekannte Wortstämme
enthalten:
dichten — der Dichter — die Dichtung; anfangen — der Anfang
üben — die Übung; nennen — benennen — die Benennung
unterrichten — der Unterricht; bleiben — Zurückbleiben
zeichnen + der Lehrer — der Zeichenlehrer
der Scherz — scherzen - scherzhaft; die Kunst — künstlich
der Fleiß — fleißig; die Natur — natürlich
wahr - die Wahrheit; sauber - die Sauberkeit
Aufgabe: Lesen Sie den Einleitungstext und geben Sie dessen
Inhalt in Ihrer Muttersprache wieder.
120
unb 'mnljrljcit
Q3on 3of)<*nn Qö o l f g a n g @ o e t h ß
Johann Qöolfgang ©oethe
mürbe tn Jranffurt am ^D?atn
geboren, ©ein QSater, Surtjl von
SBeruf, mar ein motjltjabenber
'Dlann. 5)er junge CBoctbc erhielt
tn feinem (Xlternhaug eine fefjr
gute (Xr^tehung. 2llg Änabe mm>
be er and) tm ßetdmen unb tm
^lavterfptel unterrichtet. (Xr lag
unb |ä)rteb Sramöft|ch; neben ben
alten (Sprachen lernte er auch
(Xnglt|ch unb 3talieni|ch.
1811 er|chten fein großer auto*
btographt|cher Vornan "Dichtung
unb Qöahrfxtt" in bem (Boetbe
feine ^inbheit unb 3ugenb |chtb
bert. O^achftehenb bringen mir
einen etmag erleichterten Slug^ug
aug btefem Vornan, in meinem
ung ber dichter von feinen ßeP
ehern unb 'Dlufifftunben erzählt.
Unfer Setchenlehrer, ein guter alter Otann, mar freilich nur ein
^albtünftler. QStr mußten ©triebe machen unb fte gufammem
feßen, morauS bann Gingen unb Olafen, Sippen unb Obren, ja
guleßt gange öefichter unb Äöpfe entfielen füllten; allein eS mar
babei meber an natürliche noch fünftliche gorm gebucht.
Nun gingen mir gu Sanbfchaften unb gum 25aum|chlag über, bie
gleichfalls ohne QJcetbobe geübt mürben. Suleßt fielen mir auf bie
genaue Nachahmung unb Sauberfett ber ©triebe, ohne uns meiter
um ben QSert beS Originals ober beffen öefäjmacf gu tümmern.
3n biefem 25eftreben gab uns ber QSater ein 25etfptel. Sr hatte
nie gegeichnet, mollte aber nun hinter ben Ätnbern nicht gurücf^
bleiben. Sein Jleiß ging fo meit, baß er eine gange Sammlung
oon köpfen nach alten ihren Nummern burchgeichnete, mährenb
mir Ätnber uns nur bie auSmählten, bie uns gefielen.
Um biefe Seit mürbe auch ber QSorfaß gefaßt, uns in ber SOTuftf
unterrichten gu laffen. Oaß mir baS Planier lernen füllten, mar
121
auggemacht; allein über bte QSaljl beg Sehrerg mar man immer
ftretttg.
6tnmal lamme td> gufälltg gu einem Äameraben, ber eben Äla*
oterftunbe nimmt, unb ftnbe ben Sehrer alg einen gang aller*
Itebften Wann. gür jeben ginger ber rechten unb ber Unten £anb
f>at er einen Sptgnamen. Sie fthmargen unb meinen Saften
mürben auch btlbltch benannt, ja bte Säue felbft erlernen unter
figürlichen 9?amen. (Sine folche bunte öefellfthaft arbeitet nun
gang luftig gufammen. Äaum mar tcf> nach £aufe gefommen, alg
ich bte (Sltern bat, mir btefen unoergletchltchen Wann gum Sehrer
gu geben. Wan erfunbtgte ftch nach bem Wanne unb erfuhr non
ihm nichts Übleg, aber auch nichts (Butes. 3ch hatte meiner
Schmefter bte luftigen Benennungen ergäbt, mir tonnten ben
Unterricht faum ermarten unb fegten eg burch, baft ber Wann
genommen mürbe.
SW 9?otenlefen begann, unb alg babet fein Spaft oorfam,
tröfteten mir ung, baft, menn eg ang Älaoter gehen merbe, bag
ftherghafte QSefen feinen Einfang nehmen merbe. 2llletn fo trocfen
bte 9?oten auf unb gmtfthen ben fünf Stuten gemefen, biteben auch
bte metften unb fthmargen Saften. Weine Schmefter machte mir bte
bitterften QSormürfe, baft ich fte getäuftht habe. 3ch mar aber felbft
enttäuftht unb lernte mentg, beim ich martete immer auf bte früh*
eren Späfte. 2lber fte biteben aug, unb ich hätte mir btefeg SRätfel
niemals erflären tonnen, menn eg ein Sufall nicht gelöft hätte.
6tner meiner greunbe trat mitten in ber Stunbe herein, unb
auf einmal öffneten ftch alle SRöhren beg hutnoriftifthen Spring*
brunneng. Wein junger greunb tarn nicht aug bem Sachen unb
freute ftch, baft man auf eine fo luftige Weife footel lernen tonne.
6r fthmur, baft er feinen 6ltern feine SRuhe taffen merbe, big fte
ihm btefen oortreffltchen Wann gum Sehrer gegeben.
So mar mir ber Weg gu gmet fünften früh eröffnet, bloft auf
gut Ölüct. Setchnen müffe jebermann lernen, behauptete mein
QSater, auch hielt er mich bagu ernftltch an, mährenb er meine
Schmefter mehr am Älaoter fefthtelt.
Texterläuterungen
künstlich — sdecb: xy/io‘/i<ecTBeiiiibin
wir fielen auf die genaue Nachahmung — mbi nepenijin k toh-
122
HOMy no^paMcaHHK)
den Vorsatz fassen - iipniiirrb pemeHHe
das Klavier lernen — oGynaTbca nrpe Ha (JiopTennaHO
über die Wahl des Lehrers war man immer streitig — Bonpoc
o Bbiöope yHHTejia Bee enje ocTaBajica HepemeHHbiM (chophbim)
ich finde den Lehrer als einen allerliebsten Mann — a Haxo-
7i<y yHHTejia npeMHjieHniHM nejiOBeKOM
eine solche bunte Gesellschaft arbeitet nun ganz lustig zu-
sammen — TaKoe necrpoe oönjecTBO (nivieiOTCii b bhjiv najibijbi,
KJiaBHHIH H HOTbl C HX CMeiHHblMH npO3BHIH,aMH) flOJiaeT SaHHTHH
oneiib BecejibiMH
wenn es ans Klavier gehen werde... - Kor/ia jiejio ^oh^öt /io
nrpbi Ha poajie ...
das scherzhafte Wesen wird seinen Anfang nehmen - Hanner
npOHEJIHTbCa HiyTJIHBblH TOH (saHHTHH)
so trocken die Noten ... gewesen = so trocken die Noten ... ge-
wesen waren — raKHMH 7i<e cyxHMH, KaKHMH Gbijih hotbi
Vorwürfe machen — ynpeKarb
mein Freund kam nicht aus dem Lachen — moh /ipyr He
nepecraBaji civieirrbcn
auf gut Glück - iiay/iany; cjiynaHHO
Merken Sie sich die Rektion:
sich kümmern um (Akk.) — saöoTHTbca, öecnoKOHTbca o kom-ji.,
o höm-ji. (np. n.) Ich will mich nicht um diese Sache kümmern.
— H He xony öecnoKOHTbca 06 smoM dejie.
unterrichten (Akk.) in (Dat.) — npeno^aBarb KOMy-jinöo (dam. n.)
hto-jihöo (euH. n. 6e3 npedjioea)
Dieser Lehrer unterrichtet unsere Klasse in der Mathematik. —
3tot ynnrejib npeno^aer HauieMy KJiaccy MameMamuny.
sich erkundigen nach (Dat.) — cnpaBjmTbca, ocBe^OMjiaTbca o
kom-jihöo, o höm-jihöo (np. n.) Der Arzt erkundigte sich nach
Ihrer Gesundheit. — Bpan cnpaBjuuica o BaineM s^opoßbe.
Grammatik
1. OöpasoßaHHe Plusquamperfekt Konjunktiv:
Imperfekt Konjunktiv haben / sein + Partizip II ocnoenoeo ejiaeojia
PLUSQUAMPERFEKT INDIKATIV
er hatte gelernt
er war gekommen usw.
PLUSQUAMPERFEKT KONJUNKTIV
du hättest gelernt
du wärest gekommen usw.
123
Plusquamperfekt Konjunktiv ynoTpebjiaeTca b ycjiOBHbix npn-
^aTOHHbix npe^aoaceHHax /ijim BbipaaceHHa HepeajibHocmu deücm-
eiui, omHocniupeocn k npovueduieMy epeMeHu.
II p h m e p h:
Wenn ich gestern keine Prüfung gehabt hätte, wäre ich gern
mit euch zusammen aufs Land gefahren. — Ecjih 6bi y Mena suepa
ne Gbijio 3K3aMena, a oxotho noexaji 6bi BMecre c BaMn 3a ropo,n;.
[3^ecb penb ipicr He tojibko o HepeajibHOM, ho yace o HeBbinojiHHMOM
flencTBHH, t. k. BpeMa, yKasaHHoe ji.'ih ero BbinoaneHHa (ßaepa), yace
HcreKJio. IIoaTOMy CKasyeMoe KaK rjiaBHoro, raK h npn,qaTonHoro
npefljio^KeHHH ctoht b Plusquamperfekt Konjunktiv.}
Wenn ich heute (morgen) keine Prüfung hätte, würde ich gern
mit euch zusammen aufs Land fahren. — Ecjih 6bi y Mena cero^Ha
(3aBTpa) He öbijio 3K3aMena, a oxotho noexaji 6bi BMecre c bhmh 3a
ropofl. [3/iecb xoth h HepeajibHoe fleiiCTBHe, ho b cjiyaae iioneiviy-
JIHÖO H3M6HHBinHXCa oftCTOHTCJI BCTB 6111,6 MOTJIO 6bl C0B6pHIHTbCH, T. K.
BpeMa fljia ero BbinojmeHHa (ceroflHa, 3aBTpa) eipö He HcreKJio.
IIosTOMy b iipii/iaTOMiioivi iipc/uiovKCiiiiii ctoht Imperfekt Konjunktiv,
a b rjiaBHOM Imperfekt Konjunktiv hjih Konditionalis I.}
2. II a p h bi h co K) 3 weder ... noch (hu ... hu) aBjiaeTca
C0I030M COHHHHTeJIbHblM. Oh MO3K6T COe^HHHTb KaK 0T/16JIBIIBI6 O/p
Hopo^Hbie ajieHbi npe^jioaceHHa, TaK h n,ejibie npe^jioaceHna:
Dieser Knabe hat weder Brüder noch Schwester. —
y 3Toro MajibHHKa hgt hu öpaTbeß, hu cecröp (coeduHeHue deyx
donojiHeHuü).
Ich habe weder diesen neuen Roman gelesen noch kenne ich
seinen Inhalt. — H He mojibno He HHTaji stoto hoboto poMana, ho
u He 3Haio ero co^epacanna (coeduHeHue deyx npedjio^/ceHuü).
Bßnqy toto hto coio3 weder ... noch iipe/icTaBjoieT coboii orpHpaHHe,
a b HeMen,KOM a3biKe b i ipejuiovice i i ii ii Moacer cojjepacaTbca tojibko o/uio
orpHpaHHe, to CKasyeMoe b iipcpiJioviceiiiiax c sthm coiobom Bcciyia ctoht
b yTBepjjHTejiBHOH cjjopivie, b to BpeMa KaK b pyccKOM a3HKe oho HMeeT
OTpHn,aTejibHyio (fiopiviy.
Übungen
1. Konjugieren Sie im Plusquamperfekt Konjunktiv folgende Verben:
gehen, antworten, zurückkehren, schreiten, lesen.
2. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische; erklären Sie den Ge-
brauch des Imperfekt oder des Plusquamperfekt Konjunktiv darin:
124
Wenn es nicht so spät wäre, könnten wir noch ein paar Stunden
in der Bibliothek arbeiten.
Wenn ich von deiner Krankheit früher gewußt hätte, hätte ich
dich schon längst besucht.
Wenn ich das nötige Buch bei meinem Freund nicht gefunden
hätte, wäre ich in die Leninbibliothek gegangen.
Wenn das Wetter etwas besser wäre, so könnten wir den heuti-
gen Abend im Kulturpark verbringen!
Wenn der Schüler etwas aufmerksamer gewesen wäre, hätte er
nicht soviel Fehler in seiner letzten Kontrollarbeit gemacht.
Wenn ich kein Wörterbuch hätte, so könnte ich diesen Text nicht
übersetzen.
3. Übersetzen Sie folgende Sätze:
Ich spiele weder Klavier noch irgendein anderes Instrument.
Wir wollen weder in der Mathematik noch in irgendeinem
anderen Fach Zurückbleiben.
Dieser Schüler ist weder fleißig noch aufmerksam.
Weder ich noch mein Bruder konnten dieses Rätsel lösen.
Der Mann behauptet, daß weder er noch seine Frau gestern
abend das Haus verlassen haben.
4. Übersetzen Sie ins Deutsche:
y 3Toro MajibunKa hot hu öpaTben, hu cecrep.
Hn ji, hh moh coce/i, ne pemnjin npasnjibHO otoh sa^ann.
Mon TOBapnm, ne xoner hohth cero^HH hh b TeaTp, hh b khho.
y nac hot hh BpeMeHH, hh McejiaHHH npo^ojiMcaTb otot pasroßop.
B nycTbiHe He bh^ho hh ^epeBbeß, hh Tpaßbi.
5. Übersetzen Sie ins Russische:
Der Knabe stand an der Tafel, ohne ein Wort zu sagen.
Ich habe diese Übersetzung geschrieben, ohne das Wörterbuch
zu benutzen.
Du kannst eine deutsche Zeitung nicht lesen, ohne die Sprache
gut zu beherrschen.
Dieser Schüler hat seinen Aufsatz geschrieben, ohne sich viel
um die Orthographie zu kümmern, und hat natürlich eine
schlechte Note bekommen.
Ich erzähle Ihnen diese Geschichte, ohne behaupten zu wollen,
daß alles darin wahr ist.
125
6. Bilden Sie jeden zweiten Satz in eine Infinitivgruppe um.
Muster: Ich ging an meinem alten Schulfreund vorbei,
aber ich erkannte ihn nicht.
Ich ging an meinem alten Schulfreund vorbei,
ohne ihn zu erkennen.
Wir saßen im Dunkeln, zündeten aber die Lampe nicht an.
Der Vater legte den Brief auf den Tisch, aber er las ihn nicht.
Wir gingen immer vorwärts und blickten uns nicht um.
Der Engländer bestellte sein Mittagessen, aber er wußte nicht,
was er bestellte.
7. Analysieren Sie syntaktisch und morphologisch den Satz:
Die früheren Späße blieben aus, und ich hätte mir dieses Rätsel
niemals erklären können, wenn es ein Zufall nicht gelöst hätte.
8. Übersetzen Sie folgende Sätze; merken Sie sich die verschiedene
Bedeutung der Wörter allein und ja (siehe Wörterverzeichnis):
Ich werde mit dieser Arbeit schon allein fertig.
Ich traf meinen Freund zu Hause ganz allein.
Das Kind läuft schon allein.
Allein in Moskau gibt es einige Dutzende von Hochschulen.
Seiner Kühnheit allein verdankten wir unsere Rettung.
Ich hoffte auf diesen Mann, allein ich wurde bitter enttäuscht.
Wir warteten auf unseren Freund bis 2 Uhr, allein er ist nicht
gekommen.
Wir gehen in den Kulturpark. Willst du mitkommen? Ja, natür-
lich.
Dieser Mensch sagt zu allem ja.
Sie wissen es ja, daß dieses Mädchen sehr gut Klavier spielt.
Wie können wir jetzt spazieren gehen, es regnet ja sehr stark.
Wir können ins Museum zu Fuß gehen, es ist ja nicht weit bis
dorthin.
Der Schüler hat seinen Aufsatz sehr gut, ja ausgezeichnet
geschrieben.
9. Schreiben Sie aus dem Text alle Substantive aus, die von Verbal-
stämmen abgeleitet sind, und übersetzen Sie dieselben ins
Russische; nennen Sie auch den Infinitiv des Verbs, von dem
diese Substantive abgeleitet sind.
10. Setzen Sie die unten angeführten Wörter ein:
Wir haben heute zuerst Deutsch, dann Russisch, Geschichte
und Physik, und ... Mathematik.
126
Die Entdeckung dieses Gelehrten ist von hohem wissenschaftli-
chem ... .
Bloß ein glücklicher ... hat mich zu diesem Arzt geführt.
Der Zug ist... angekommen.
Es ... sehr selten ..., daß es im Mai schneit.
Ich habe diesen Roman von ... bis zu Ende gelesen.
Die Wohnung dieses Künstlers ist mit viel... eingerichtet.
Ich habe ganz ... erfahren, daß Sie in Moskau sind.
Diese Frage ist bis jetzt nicht gelöst, sie bleibt immer noch ... .
Mitten auf dem Platz befindet sich ein schöner ....
Mein Freund macht mir in seinem Brief... , daß ich ihm so sel-
ten schreibe.
Der neue Roman dieses Schriftstellers ist in unserer Bibliothek
noch nicht... .
... weiß, daß die Pflanzen ohne Licht nicht leben können.
Ich will nicht..., daß diese Nachricht wahr ist.
behaupten, vorkommen, der Zufall, der Geschmack, der Wert,
der Springbrunnen, der Vorwurf, der Anfang, vorhanden,
streitig, zufällig, jedermann, zuletzt, eben
11. Nennen Sie die einzelnen Teile des menschlichen Gesichts.
12. Bilden Sie kurze Sätze mit folgenden Wörtern:
sich erkundigen, sich kümmern, trösten, enttäuschen,
nachahmen, das Klavier, das Rätsel, der Wert, zufällig, bloß.
13. Suchen Sie im Text die dort enthaltenen Epitheta und Meta-
phern auf und übersetzen Sie dieselben.
14. Übersetzen Sie ins Russische:
Das Mädchen steht am Klavier und singt.
Der Soldat stand Posten.
Mit der Gesundheit dieses Knaben steht es ganz gut.
Ich stehe immer früh auf.
Im Sommer steht uns eine lange Reise bevor.
Unsere Wohnung besteht aus vier Zimmern.
Wir haben alle Prüfungen gut bestanden.
Wir bestehen auf unserer Forderung.
Moskau besteht schon über 800 Jahre.
In Moskau sind viele neue Plätze und Straßen entstanden.
Verstehen Sie die deutsche Umgangssprache schon gut?
Mein Onkel wohnt ständig in Riga.
Das Wetter ist heute nicht beständig.
127
Der Zustand des Kranken hat sich gebessert.
Der revolutionäre Aufstand der Moskauer Arbeiter begann im
Dezember 1905.
Die Bestandteile dieses Stoffes können nur durch chemische
Analyse bestimmt werden.
15. Beantworten Sie folgende Fragen:
Wo wurde Goethe geboren? Was war sein Vater von Beruf?
Worin wurde Goethe in seinen Kinderjahren unterrichtet?
Was wurde in der Zeichenstunde gezeichnet?
Wer war im Zeichnen am fleißigsten?
Was sollten Goethe und seine Schwester noch lernen?
Wer fand den Lehrer für den Klavierunterricht?
Was gefiel dem kleinen Goethe an dem Mann?
Warum wurden die Kinder von seinem Unterricht bald ent-
täuscht? Wann wurde der Lehrer wieder scherzhaft?
Warum begann er wieder seine Späße?
Gelang es ihm, dadurch sein Ziel zu erreichen?
§21
Vorübung
Übersetzen Sie folgende Wörter, die von Ihnen bekannten
Wörtern abgeleitet sind:
schreiben — zuschreiben — einschreiben: Wollen Sie nicht
in meinem Brief an Paul ein paar Worte zuschreiben?
Schreiben Sie alle neuen Wörter in Ihr Wörterheft ein.
blicken - anblicken — aufblicken:
Warum blickst du mich so verwundert an?
Er las, ohne vom Buch aufzublicken.
fallen — entfallen: Die Feder entfiel
meiner Hand.
fahren — abfahren — die Abfahrt:
Wir erkundigen uns nach der Abfahrt
des Schnellzuges nach Kiew.
singen - der Gesang:
Man hört den Gesang der Vögel im Walde.
die Kraft - kraftlos:
Nach langer Krankheit ist mein Freund
ganz kraftlos geworden.
Bela BALAZS
(Herbert Bauer)
(1884 - 1949)
128
Mozarts Tod
Schlußszene aus "Mozart" von Bela Balazs
Zimmer in Mozarts Wohnung. Es ist karg eingerichtet.
Ein Bett unweit vom Klavier. Mozart im Bett. Fiebernd
und schwach. Aber Notenpapier liegt unordentlich um ihn
herum und neben dem Bett auf dem Boden. Er schreibt in
jagender Hast. Sein Kopf fällt immer wieder auf die Kissen
zurück. Die kraftlose Hand kann die Feder kaum halten.
Aber er schreibt und wirft die vollgeschriebenen Seiten von
sich, ohne hinzusehen.
S ü ß m e y e r (ein bleicher bescheidener junger Mann von 25
Jahren, kommt ohne Hut und Mantel, wie vom anderen Zimmer):
Herr Mozart, um Gotteswillen, Sie dürfen ja nicht arbeiten.
Der Arzt hat es ja verboten. (Er sammelt die herumliegenden
Notenblätter und ordnet sie aufmerksam.)
Mozart (schreibt weiter in fiebernder Hast, ohne aufzublik-
ken): Wie geht es meiner Frau, Süßmeyer?
Süßmeyer: Der Arzt hat ihr verboten aufzustehen.
Aber sie hat jetzt keine Schmerzen.
Mozart (wie oben, ohne aufzublicken): Gott sei Dank! (Er
schiebt Süßmeyer Notenblätter hin.) Hier, Süßmeyer, da müs-
sen Sie den Generalbaß zuschreiben. Ich kann nicht mehr.
Es bleibt mir keine Zeit. (Schon schreibt er weiter.)
S ü ß m e y e r (will ihm das Notenpapier wegnehmen):
Geben Sie her, Herr Mozart — ich beschwöre Sie, hören Sie
auf. Joseph sagt, Sie haben schon wieder die ganze Nacht
durch gearbeitet. Sie dürfen ja nicht! Um Gotteswillen!
Sie dürfen ja nicht!..
Mozart (preßt die Noten an sich. Ohne Trauer): Der Bote,
der das Requiem bestellt hat, kommt. Meine Zeit ist um.
Sie wissen es doch auch, lieber Freund. Wollen Sie denn,
daß mein Grabgesang unvollendet bleibt? (Schon schreibt er
weiter.) Sie müssen mir helfen, Süßmeyer. Mit der Instru-
mentation werde ich nicht mehr fertig.
S ü ß m e y e r wendet sich ab, um seine Tränen zu verbergen.
Mozart (ohne mit der Arbeit aufzuhören): Weinen Sie doch
nicht, Süßmeyer. Der Tod ist nicht unser Feind. Aber er
129
wäre ein Feind der Musik, wenn er dieses letzte Stück noch
verhindern wollte... Aber wir lassen es ihm nicht! Nicht
wahr, Süßmeyer, wir lassen es ihm nicht? (Er wirft ihm ein
Notenblatt hin.) Hier müssen Sie noch die Hörner weiter
einschreiben. (Er fällt keuchend in die Kissen zurück.)
Süßmeyer (springt zu ihm): Herr Mozart, bitte hören
Sie auf!
Mozart: Meine Post fährt bald ab. Ich höre schon das
Posthorn. Hören Sie nicht? (Er singt.) Trara-ra... (Er rafft sich
wieder auf.) Meine Koffer sollen sauber gepackt sein bei der
Abfahrt. (Er schreibt weiter und spricht, ohne aufzublicken.)
Lassen Sie zu meiner Schwägerin Sophie schicken, damit
jemand um meine Frau ist, wenn ich heute schon sterbe.
Süßmeyer: Aber lieber Herr Mozart! Es wird Ihnen
doch bald besser, wenn...
Mozart (wie oben): Lassen Sie heute noch dem Alb-
rechtsberger sagen, er möge sich für den Domkapellmeister
an meiner Stelle melden, sonst kommt er zu spät, wie ich
immer zu spät gekommen bin...
Süßmeyer: Aber...
Mozart: Haben Sie die Herren zum Singen bestellt?
Wir müssen heute noch das "Lakrimosa” ausprobieren.
Süßmeyer: Die Herren warten schon. Ich dachte
bloß...
Mozart (sinkt in die Kissen zurück, die Feder fällt ihm aus
der Hand): Sie sollen schnell hereinkommen... schnell...
keine Zeit mehr...
Süßmeyer geht zur Tür und winkt. Es kommen drei
Männer vorsichtig herein. Sie verständigen sich mit Süß-
meyer durch stumme Gebärden und nähern sich dann dem
Bett.
Der erste Sänger (sehr leise): Wie fühlen Sie sich,
Herr Mozart?
Mozart (mit mattem Lächeln): Sehr wohl eigentlich, dan-
ke... Aber wie man so sagt: die Stunde hat geschlagen.
Erster Sänger: Ach wo, Herr Mozart, jetzt wird es
erst wirklich schön. Sie wissen doch, daß Sie die Domka-
pellmeisterstelle bekommen haben?
130
Mozart (lächelt)-. Ein wenig zu spät ... Ja, vielleicht
hätte ich jetzt ruhig arbeiten können ... ich bin ja erst
fünfunddreißig ... und bin ans Ende gekommen, ohne mich
meines Talents recht gefreut zu haben. Aber vielleicht ist
ein Leben nicht nach seiner Länge zu messen. Es gibt
Stunden und Werke, in denen man sein ganzes Leben in
einem Male lebt ... Ich hatte solche ... ich hatte sie! Und
wenn das Leben noch hundert Jahre währte: Lust und Sinn
würden nicht tiefer werden — es war doch voll. Ich bin
froh ... (Die Männer senken die Köpfe, uni ihre Ergriffenheit zu
verbergen.)
Mozart (erhebt sich): Und wir wollen singen, Freunde ...
Süßmeyer, das "Lakrimosa”! Ich will es noch hören.
Süßmeyer verteilt die Noten und setzt sich ans Klavier.
Mozart hebt die Hand, gibt den Einsatz und beginnt selber
zu singen. Seine Stimme ist schwach, aber klar und innig.
Seine letzten tiefsten Lebenskräfte entströmen in diesem
Ton. Bald sinkt seine Hand auf die Decke, das Notenblatt
entfällt seiner Hand. Mozart singt weiter, mit geweiteten
Augen in die Ferne blickend. Die Sänger, von der Musik
überwältigt, kämpfen mit den Tränen. Einem nach dem
anderen versagt die Stimme. Es wird still. Auch Mozart
hört auf und blickt sie an.
Mozart: Ach, arme Freunde ... Ihr seid zu beladen,
um schön zu singen. Diese Melodien werden einst ihre
freien Sänger wecken... (Er sinkt zurück.) Warum weint ihr?
Es ist doch Musik. Das Leben war doch schön ... (Seine
Augen schließen sich, der Kopf neigt sich zur Seite. Süßmeyer und
die anderen springen hinzu und verdecken das Bett.)
Texterläuterungen
in jagender Hast — b Gernehoü cneniKe
um Gotteswillen - pa^n Gora
in fiebernder Hast — c jinxopaflonHon nocneninocTbio
Gott sei Dank! - öjiaroflapenne (cjiaßa) Gory!
die ganze Nacht durch — bcio hohe nanpojieT
meine Zeit ist um — Moe BpeMa Kommjiocb
das Requiem — MysbiKajibHoe nponsBeflenne rpaypnoro xapaKTepa
131
meine Post fährt bald ab - moh nonTOBaa Kapera CKopo OTnpaB-
JIHeTCH
Albrechtsberger — hmh coGcTBemioe
er möge sich an meiner Stelle melden — nycTb oh iio/iacr 3aHB-
jieHHe BMecTO ivieiiH
Lakrimosa (jiam.) — CKopÖHbrii ii.nan (bxo/uit rjiaBHOH cocTaBHOH
nacTbio b "PeKBHeM" Moijapra)
aber wo! — Hy hto bbi! bot emo!
ohne mich meines Talents recht gefreut zu haben — Hacjia^H-
bhihcb KaK cjie^yeT cbohm TajiaHTOM
ihr seid zu beladen — bbi cjihhikom oöpeMeneHbi paöoTOH
Merken Sie sich die Rektion:
schicken nach (Dat) — nocjiarb 3a kom-jihGo, 3a hom-jihGo
Schicken Sie sofort nach dem, Arzt. — IIonijiHTe HeMe^jieHHO 3a
epanoM.
sich nähern (Dat.) — npHÖJiHMcaTbCH k KOMy-jinöo, k neMy-jiHÖo
Wir näherten uns einem großen Dorf. — Mbi npHÖJiHMcajiHCb k
öojibuiOMy cejiy.
entfallen (Dat.) — Bbina^aTb U3 nero-jinbo
Dieses Wort ist meinem Gedächtnis entfallen. - 3to cjiobo
Bbinajio y Menn U3 naMnmu.
anblicken (Akk.) — CMOTpeTb, B3rjiHHyTb Ha koto-ji., Ha hto-ji.
Dieser Mann blickt niemand an. - 3tot nejioseK hu ho koco He
rjIHflHT.
Aufgabe:
Lesen Sie den Text selbständig zu Hause durch und beantworten
Sie in Ihrer Muttersprache folgende Fragen:
Wie sah es in Mozarts Zimmer aus?
Woran arbeitete Mozart in seinen letzten Lebenstagen?
Warum wollte er diese Arbeit durchaus beenden?
Was haben Sie aus dem Text über Mozarts Frau erfahren?
Worin äußerte sich in den letzten Lebensstunden Mozarts Sorge
um seine Frau und seine Freunde?
Wen ließ Mozart am Tage seines Todes zu sich bestellen und
wozu?
In welchem Alter starb Mozart?
132
§22
Vorübungen
1. Bilden Sie nach dem Muster alle Bedingungssätze (ycjiOBHbie
npefljio^KeHHsi) des § 13, Übung 3 in konjunktionslose (ßeccoios-
Hbie) Nebensätze um und übersetzen Sie dieselben:
Wenn Sie unsere besten Teeplantagen sehen wollen, so müssen
Sie nach Batumi fahren.
= Wollen Sie unsere besten Teeplantagen sehen, so müssen Sie
nach Batumi fahren.
Ecjih Bi>i xothtc yinvieTb iianin jiyumHe miaHTaijHH nan, to
,ii;oji:>KHbi noexaTb b BaiyMK.
2. Mustersätze:
Du eilst so sehr, als ob dein Zug in 10 Minuten abführe (Imperfekt
Konjunktiv). — Tbi Tai; ci leiim im>, kok 6yd mo tboh iioea/i OTnpaBjiaeTca
aepes 10 MHHyT (Hacmoaiuee epeMn).
Dieser Genosse sieht so müde aus, als wenn er mehrere Nächte
nicht geschlafen hätte (Plusquamperfekt Konjunktiv). - 3tot TOBapmn,
Bbirjia^HT TaKHM ycTajibiM, KaK Gy/lTO oh He cnaji hockojibko iioaeii
(npoineflinee BpeMH).
Übersetzen Sie die nachstehenden Sätze ins Russische:
Das Wetter ist heute so kalt, als ob es schon Winter wäre.
Dieser Mann singt so gut, als ob er ein richtiger Sänger wäre.
Wir lieben Moskau so sehr, als wenn es unsere Heimatstadt wäre.
Der Schüler erklärte die Frage so gut, als ob er sie studiert hätte.
Mein Bruder kennt die Gegend so gut, als wenn er hier gboren wäre.
3. Übersetzen Sie folgende Wörter, die von Ihnen bekannten
Wörtern abgeleitet sind:
sagen - aussagen: Es ist nicht auszusagen, wie froh ich bin.
der Hunger — hungern — aushungern: Dieser Arbeitslose sieht
ganz ausgehungert aus. verhaften - die Verhaftung
führen — abführen: Das führt uns zu weit von unserem Thema ab.
brechen — abbrechen: Der Wind hat viele Zweige vom Baum
abgebrochen. gründen — der Gründer — die Gründung
schließen — abschließen: die Tür abschließen, eine Arbeit abschlie-
ßen das Eis — eisig die Ecke — dreieckig
herrschen — die Herrschaft eintreten - der Eintritt
gründen — der Gründer — die Gründung
133
Aufgabe: Lesen Sie den Einleitungstext und geben Sie dessen
Inhalt in Ihrer Muttersprache wieder.
Ernst Wallaus Verhör
Nach Anna Seghers
Anna Seghers (Netty Radva-
nyi, geb. Reiling) wurde 1900 in
einer bürgerlichen Familie gebo-
ren, schloß sich aber früh der re-
volutionären Bewegung an. Seit
1925 ist sie Mitglied der Kommu-
nistischen Partei Deutschlands.
Ihr erster Roman "Der Auf-
stand der Fischer von St. Bar-
bara"1 erschien 1928. In den
folgenden zehn Jahren entwik-
kelte sich Anna Seghers zu einer
hervorragenden revolutionären
Schriftstellerin. Während der
Hitlerherrschäft lebte Anna Se-
ghers in der Emigration, zuerst
in Europa, dann in Südamerika.
Nach dem Zusammenbruch des
faschistischen Systems kehrte sie nach Deutschland zurück und
nimmt jetzt am Aufbau der neuen, demokratischen deutschen
Kultur aktiv teil.
Nachstehend bringen wir einen Auszug aus ihrem Roman
"Das siebte Kreuz" (erschienen 1939). In dem Roman wird der
Fluchtversuch von sieben Gefangenen aus dem faschistischen
Konzentrationslager Westhofen beschrieben. Nur einem gelingt
es, mit ungeheuren Schwierigkeiten aus Deutschland zu fliehen;
zwei kommen bei der Flucht um; vier andere, darunter auch der
Kommunist Ernst Wallau, werden eingefangen und wieder nach
Westhofen gebracht, wo sie zu Tode gefoltert werden.
Der nachstehende Auszug schildert das Verhör Ernst Wallaus
nach seiner mißglückten Flucht.
Overkamp schloß hinter sich ab, um ein paar Minuten
vor Wallaus Verhör allein zu sein. Er ordnete seine Zettel,
sah seine Angaben durch, gruppierte, unterstrich, verband
Notizen durch ein bestimmtes System von Linien. Seine
Verhöre waren berühmt. Overkamp könnte einer Leiche
noch nützliche Aussagen entlocken, hatte Fischer gesagt.
134
Overkamp hörte hinter der Tür das Salutieren der
Wachtposten. Fischer trat ein, schloß hinter sich ab. "Sie
bringen den Wallau schon. Entschuldigen Sie, wenn ich
Ihnen einen Rat gebe, Overkamp.” — "Der wäre?" — "Lassen
Sie sich aus der Kantine ein rohes Beefsteak2 kommen." —
"Wozu?" —"Weil Sie eher aus diesem Beefsteak eine Aus-
sage herausklopfen werden als aus dem Mann, den man
Ihnen jetzt vorführt."
Fischer hatte recht. Das wußte Overkamp sofort, als der
Mann vor ihm stand. Er hatte die Zettel auf seinem Tisch
ruhig zerreißen können. Diese Festung war uneinnehmbar.
Ein kleiner, erschöpfter Mensch, ein häßliches kleines Ge-
sicht, dreieckig aus der Stirn gewachsenes dunkles Haar,
entzündete Augen, die Nase breit, die Unterlippe ist durch
und durch gebissen.
Overkamp heftet seinen Blick auf Wallaus Gesicht. In
diese Festung soll er jetzt eindringen. Ist sie, wie man
behauptet, der Furcht und allen Drohungen versperrt, so
gibt es doch andere Mittel, um eine Festung zu überrum-
peln, die ausgehungert und erschöpft ist. Overkamp kennt
diese Mittel alle. Er beobachtet das Gesicht des Mannes,
wie man ein Gelände beobachtet. Er hat sein erstes Gefühl
bei Wallaus Eintritt schon vergessen. Er ist zu seinem
Grundsatz zurückgekehrt: es gibt keine uneinnehmbare
Festung. Er fragt höflich: "Sie heißen Ernst Wallau?"
Wallau erwidert: "Ich werde von jetzt ab nichts mehr
aussagen."
Darauf Overkamp: "Sie heißen also Wallau? Ich mache
Sie darauf aufmerksam, daß ich Ihr Schweigen für Bejah-
ung nehme. Sie sind geboren in Mannheim am achten
Oktober achtzehnhundertvierundneunzig."
Wallau schweigt. Er hat seine letzten Worte gesprochen.
Hält man einen Spiegel vor seinen toten Mund, dann wird
kein Hauch diesen Spiegel trüben.
Overkamp läßt Wallau nicht aus dem Auge. Er ist fast
ebenso reglos wie der Gefangene. "Ihr Vater hieß Franz
Wallau, Ihre Mutter Elisabeth Wallau, geborene Enders."
1 2
Santa Barbara - CßßTaß Bapßapa sprich: bif-stek - ßn^LUTeKC
135
Statt Antwort kommt Schweigen von den durchgebisse-
nen Lippen. — Es gab einmal einen Mann, der Ernst Wallau
hieß. Dieser Mann ist tot. Sie waren ja eben Zeuge seiner
letzten Worte.
Er hatte Eltern, die so hießen. Jetzt könnte man neben
den Grabstein des Vaters den des Sohnes stellen. Ist es
wahr, daß Sie aus Leichen Aussagen erpressen können, ich
bin toter als alle Ihre Toten.
"Ihre Mutter wohnt in Mannheim, Mariengäßchen acht,
bei ihrer Tochter Margarete Wolf, geborene Wallau. Nein,
halt, wohnte. — Sie ist heute morgen in das Altersheim über-
wiesen worden. Nach der Verhaftung ihrer Tochter und
ihres Schwiegersohnes wegen Fluchtbegünstigungsverdacht
ist die Wohnung Mariengäßchen acht versiegelt worden.”
Als ich noch am Leben war, hatte ich Mutter und Schwe-
ster. Ich hatte später einen Freund, der die Schwester hei-
ratete. Solange ein Mann lebt, hat er allerlei Beziehungen,
allerlei Anhang. Aber dieser Mann ist tot.
"Sie haben eine Frau, Hilde Wallau, geborene Berger.
Aus dieser Ehe sind zwei Kinder hervorgegangen: Karl und
Hans. Ich mache Sie noch einmal darauf aufmerksam, daß
ich jedenfalls Ihr Schweigen für Ja nehme."
Als ich noch am Leben war, habe ich auch eine Frau
gehabt. Wir hatten auch damals Kinder miteinander. Wir
erzogen sie in unserem gemeinsamen Glauben. Wie ich
noch am Leben war, in den ersten Jahren von Hitlers
Machtantritt, als ich noch all das tat, wozu ich am Leben
war, da konnte ich unbesorgt diese Knaben meine Verstek-
ke wissen lassen, in einer Zeit, in der andere Söhne ihre
Väter den Lehrern verrieten. Jetzt bin ich tot. Mag die
Mutter allein sehen, wie sie sich mit den Waisen durch-
schlägt.
"Ihre Frau ist gestern gleichzeitig mit Ihrer Schwester
wegen Beihilfe zur Flucht verhaftet worden — Ihre Söhne
wurden der Erziehungsanstalt Oberndorf überwiesen, um
im Geiste des national-sozialistischen Staates erzogen zu
werden".
Als der Mann noch am Leben war, von dessen Söhnen
136
hier die Rede ist, versuchte er nach seiner Art für die Sei-
nen zu sorgen. Jetzt wird es sich bald herausstellen, was
meine Fürsorge wert war.
"Sie haben den Weltkrieg als Frontsoldat mitgemacht.”
Als ich noch am Leben war, zog ich in den Krieg. Ich war
dreimal verwundet, an der Somme, in Rumänien und in
den Karpathen. Meine Wunden heilten, und ich kam schlie-
ßlich gesund aus dem Felde. Bin ich jetzt auch tot, so bin
ich doch nicht im Weltkrieg gefallen.
"Sie sind dem Spartakusbund im Monat seiner Grün-
dung beigetreten."
Der Mann, da er noch am Leben war, im Oktober neun-
zehnhundertachtzehn, trat dem Spartakusbund bei. Was
soll das aber jetzt? Sie können ebensogut Karl Liebknecht
selbst zu einem Verhör bestellen, er würde ebensoviel,
ebensolaut antworten.
"Nun sagen Sie mir mal, Wallau, bekennen Sie sich auch
heute noch zu Ihren alten Ideen?"
Eine eisige Flut von Schweigen bricht aus den Lippen
des Mannes. Die Wachtposten selbst, die draußen an der
Tür horchen, zucken beklommen die Achseln. Ist das noch
ein Verhör? Ist man noch zu dritt dort drinnen? — Das
Gesicht des Mannes ist nicht mehr bleich, sondern hell.
Overkamp wendet sich plötzlich ab, er macht einen Punkt
mit dem Bleistift, wobei ihm die Spitze abbricht.
"Sie mögen sich selbst die Folgen zuschreiben, Wallau."
Wallau wird abgeführt. In den vier Wänden bleibt das
Schweigen zurück und will nicht weichen. Fischer sitzt reg-
los auf seinem Stuhl, als ob der Gefangene noch dastünde,
und sieht weiter auf die Stelle, auf der er gestanden hat.
Overkamp spitzt seinen Bleistift.
Texterläuterungen
Overkamp — (JiaMHjiHH 3C3COBn,a, KOMnccapa BecTro(J)eHCKoro
KOHn,jiarepa
Der wäre? — To ecrb? A HMemo?
lassen Sie sich kommen — Bejinre npnHecTH ceöe
durch und durch — HacKBO3b, cnjionib
137
von jetzt ab — Hannnaa c stoto MOMeirra (c sthx nop)
ich mache Sie aufmerksam — a oöpanjaio Bame BHUMaHne
für Bejahung nehmen — cmiTaTb yTBepflHTejibHbiM otbotom
nicht aus dem Auge lassen - He ynycKaTb H3 ini/iy
den des Sohnes = den Grabstein des Sohnes
Nein, halt! — Her, nocToitre!
der Anhang — sdecb: po^Hbie
am Leben sein — öbitb b mchbbix
aus dieser Ehe sind zwei Kinder hervorgegangen — ot stoto
öpaKa poflHjiocb flßoe ^eren
mag die Mutter allein sehen — nycTb MaTb caMa iio/iyiviaeT
die Rede ist von... - peab h^öt o...
nach seiner Art — no-CBoeMy
den Weltkrieg mitmachen - yaacTBOBaTb b mhpoboh bohho
bin ich auch tot - ecjin a /iaa<e h möptb
Was soll das aber jetzt? - Ho KaKoe 3HaaeHHe sto hmoot renepb?
zu einem Verhör bestellen — Bbi3bißaTb Ha ^onpoc
sagen Sie mir mal — CKaaarre-Ka MHe
aus den Lippen brechen - cxo^htb c ycr
die Achseln zucken — noacHMaTb njieaaMH
zu dritt — BTpoeM
Merken Sie sich die Rektion:
entlocken (Dat.) — BbiMaHHBaTb, BbiBe^biBaTb, BbipbißaTb y Koro-Ji.
Wir entlockten unserem, Freund sein Geheimnis. — Mbi Bbmefla-
jih y uauieeo dpyea ero Tanny.
vorführen (Dat.) — npHBecTH k KOMy-jinöo
Der Kriegsgefangene wurde dem, General vorgeführt. — Boohho-
njieHHbiH öbiji npHBefleH k eeuepajiy.
nehmen für (Akk.) — npHHHMaTb 3a hto-jihöo, cmrraib hom-jihGo
Ich nahm seine Worte für Wahrheit. — H hphhhji ero cjiosa 3a
ucm.uHy.
heiraten (Akk.) — aceHHTbca Ha kom-ji., bbihth 3aMyac 3a koto-ji.
Dieser Mann heiratete eine bekannte Schauspielerin. -
Dtot aejioßeK aceHHjica Ha u3eecm,Hoü anrnpuce.
Meine Schwester heiratete einen Flieger. -
Moa cecrpa Bbinuia 3aMyac 3a jieTHHKa.
beitreten (Dat.) — BCTynHTb e... (KaKyio-jindo opraHH3aii,Hio)
Viele neue Mitglieder sind dem, Bund der Freien Deutschen
Jugend beigetreten. - B Cok>3 cboGo^hoh homoijkoh mojio/iö/kh
BCTyHHJIO MHOTO HOBblX HJieHOB.
138
Grammatik
1. BeccoK)3HBie ycjiOBHbie npnflaTOMHtie
npefljiojKemifl.
Ecjih cok)3 wenn (ecjiu) b npH^aTOHHOM npefljioaceHHH onycKa-
CTCH, TO HOpHflOK CJIOB B HÖM COBHa^aeT C HOpHflKOM CJIOB BOHpOCH-
TejibHoro npefljiOMceHHHi
Bist du heute abend zu Hause, so werde ich dich besuchen.
= Wenn du heute abend zu Hause bist, so werde ich dich
besuchen. — Ecjih tbi cero^HH senepoM öynjenib ^OMa, to h Teöii
HaBemy.
(Hpn nepesofle Ha pyccKHH h3bik cok)3 ecjiu oGbihho He onycna-
enicn, xoth b pyccKoii mchboh pa3roBopHoii penn HaÖJiioflaeTCH
coBepnieHHO anajiornnHoe HBjieHHe:
CyMeenib tbi jiocTaTb ^Ba ÖHjieTa, n oxotho iioi'piy BMecTe c to-
6oh b TeaTp.)
2. C o io 3 solange (nona) begeht npnßaTOHHbie Bpe-
m e h h h yKa3bißaeT Ha o^HHaKOByio fljiHTejibHOCTb flencTEHH
b rjiaBHOM h npHflaTOHHOM npefljiOMceHHux:
Solange es regnet, werden wir zu Hause sitzen müssen. —
HoKa HflÖT flOMCflb, Mbl flOJBKHbl ÖyHjeM CHfleTB flOMa.
3. C o io 3 bi als ob (kok öydnio 6bi), als wenn (kok ecjiu 6bi)
BBOflHT cpaBHHTejibHbie npHflaTOHHbie npe^jio-
MceHHH, OBiianaioiipic cpasHeHHe c HepeajibHbLM, eooöpaa/caeMbtM
fleHCTBHeM HJIH COCTOHHHeM:
Es regnet heute den ganzen Tag, als ob (als wenn) es später
Herbst wäre. — Cero^HH Becb ^eHb h/ict floac^b, KaK öynjTO 6bi
y>Ke CTOHT H03flHHH OCGHB.
Der Mann las weiter, als ob (als wenn) er meine Frage nicht
gehört hätte. — HejioseK iipo/iojoivaji HHTaTb, KaK öynjTO 6bi oh He
cjibimaji Moero sonpoca.
KaK biijiiio H3 npHMepoB, b HepeajibHbix cpaBHHTejibHbix npejjjiosKe-
hiihx Imperfekt Konjunktiv ynoTpeÖJiaeTCH b tom cjiyaae, ecjin jieiicT-
BHe npnqaTOHHoro iipe/iJiovKeiiiiii mbicjihtch nporeKaiomnM o/moBpe-
m6hho c jjencTBneM, yKasaHHbiM b rjiaBHOM npefljiosKennn. Ecjih ace
jieiicTBiie iipiijaTOMiioro iipe/uiovKeiiiiii iipe/uiiecTByeT jieiicTBino rjiaB-
Horo iipe/iJi()7i\‘eiiii5i, to CKasyeMoe ctoht b Plusquamperfekt Konjunktiv.
139
Übungen
1. Übersetzen Sie die nachstehenden Sätze ins Russische:
Wollte man vor 600 Jahren irgendein Buch haben, so ließ man
es sich abschreiben.
Kennt man die Stadt schlecht, so kann man sich leicht darin
verirren.
Enthält die Nahrung eines Menschen wenig Phosphor, so führt
das zur Schwächung seines Gesamtorganismus.
Befreit man diesen Stoff von allen schädlichen Bestandteilen,
so entsteht ein weißes Pulver.
Erhitzt man dieses Pulver, so beginnt es zu leuchten.
Wäre dieser Schüler aufmerksamer, so würde er nicht so viel
Fehler machen.
2. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Deutsche: zuerst mit der
Konjunktion wenn und dann ohne Konjunktion:
Ecjih He 3HaiOT cnoero byuynjero aupeca, to npocuT nncaTb "^o
BOCTpebOBaHHH".
Ecjih BCTpenaenib ^pyseii hjih 3HaK0Mbix, to i iy>i< i io c hhmh
3flOpOBaTbCH.
Ecjih y Hac byujeT BpeMH, Mbi noe^eM cero^HH b napK.
Ecjih tbi nepe3 (in) nojiuaca He BepHenibcn, n iioe/iy Ha cocTH3a-
Hne (zum Wettkampf) o^hh.
Ecjih paboTa byupT n jltli TaK bbicTpo, to mbi ee 3aKomiHM enje
ceroflHH.
3. Übersetzen Sie ins Russische:
a) Solange ich in Moskau bin, will ich alle Moskauer Museen
besichtigen.
Ich muß jetzt in den Bücherkiosk, solange das neue Lehrbuch
dort noch zu kaufen ist.
Wollen wir schnell nach Hause gehen, solange es noch hell ist.
Solange es regnete, mußten die Kinder zu Hause sitzen.
b) Die Tage in diesem Frühling sind so kalt, als ob es Februar-
tage wären.
Zu uns kommen jetzt so große Schiffe, als wenn unsere Stadt
ein Seehafen wäre.
Dieser kleine Junge spielt so gut Schach, als wenn er ein
Schachmeister wäre.
Du antwortest so, als ob du meine Frage nicht gehört hättest.
Es ist plötzlich so dunkel geworden, als ob Nacht eingetreten wäre.
140
4. Suchen Sie im Text auf:
a) alle Konjunktivformen und bestimmen Sie deren Zeitform;
b) alle Bedingungssätze, in denen die Konjunktion weggelassen ist.
5. Nennen Sie alle Ihnen bekannten Substantive, die die Verwandt-
schaft bezeichnen.
6. Setzen Sie die unten angeführten Wörter ein:
... dieses Gefangenen dauerte mehrere Stunden.
Der Ort... in der unsterblichen Komödie von Gribojedow ist
Moskau.
Im Vorraum hing ein großer ....
... gehört zu den Ländern der Volksdemokratie.
Es ist unmöglich, mit diesem Bleistift zu schreiben; man soll
ihn ... .
Während des Vortrags habe ich mir viele ... gemacht.
Der Lehrer hatte ..., daß der Schüler seine Aufgabe nicht selb-
ständig gemacht hat.
Dieser Zeuge hat eine wichtige ... gemacht.
Diese Frau hat eine Tochter aus erster ....
Die Wunde dieses Kranken ist schon fast....
Diese Sache ist nicht..., daß man so viel darüber spricht.
Ein gesunder ... in einem gesunden Körper.
Lassen Sie diesen Hund in Ruhe, sonst... er.
beißen, heilen, spitzen, der Geist, die Handlung, das Verhör,
die Ehe, der Spiegel, die Notiz, die Aussage, (der) Verdacht,
Rumänien, wert
7. Suchen Sie im Text auf:
a) alle Epitheta mit den dazugehörigen Substantiven, die Wal-
laus Außeres (BHemnocTb) charakterisieren; b) alle Metaphern.
8. Ergänzen Sie die nachstehenden Sätze nach dem gegebenen
Muster:
Eine Festung, die man nicht einnehmen kann, ist uneinnehmbar.
Wasser, das man nicht trinken kann, ist... .
Fleisch, das man nich essen kann, ist... .
Eine Handschrift, die man leicht lesen kann, ist... .
Eine Aufgabe, die leicht zu lösen ist, ist leicht....
Ein Volk, das nicht zu besiegen ist, ist... .
Eine Freude, die nicht zu beschreiben ist, ist... .
Ein Stoff, den man leicht entzünden kann, ist... .
141
9. Übersetzen Sie ins Russische:
Das Pferd zieht den Wagen.
Der Fischer zog ein kleines Fischlein aus dem Wasser.
Es zieht mich in die Berge.
Die Pflanze zieht ihre Nahrung aus dem Boden.
Um diesen Garten zieht sich ein hoher Zaun.
Dieses schöne Bild zog die Aufmerksamkeit aller Besucher
auf sich.
Unsere Arbeit zog sich in die Länge.
Die Pioniere ziehen singend durch die Straßen.
Am blauen Himmel zogen weiße Wolken.
Im Herbst ziehen viele Vögel nach dem Süden.
Mein ältester Bruder zog 1941 in den Krieg.
10. Beantworten Sie folgende Fragen:
Wer war Ernst Wallau?
Wie sah er aus?
Aus wem bestand seine Familie?
Waren seine Eltern noch am Leben?
Mit wem wohnte seine Mutter zusammen?
Was erfuhr Wallau über seine Mutter während des Verhörs?
Weshalb wurden seine Frau, seine Schwester und deren Mann
verhaftet?
Gelang es Overkamp, dem Gefangenen Wallau die gewünschte
Aussage zu entlocken?
Womit endete dieses Verhör?
11. Übersetzen Sie den nachstehenden Text ohne Wörterbuch:
Dem deutschen Kommunisten Ernst Wallau gelang es, mit sechs
anderen Genossen aus einem faschistischen Konzentrationslager
zu fliehen. Bald wurde er jedoch gefangen und in dasselbe Lager
zurückgebracht. Kurz nach seiner Flucht aus dem Lager verhafte-
ten die SS-Männer (ococobiijji) seine Frau, seine Schwester und
seinen Schwager. Gleichzeitig wurde auch Wallaus Mutter in ein
Altersheim und seine beiden Söhne in eine Erziehungsanstalt
überwiesen. Das mußte alles Wallau bei seinem Verhör erfahren.
Diese traurigen Nachrichten konnten jedoch den standhaften
Kommunisten nicht brechen. Bis zum Schluß des Verhörs ließ er
kein einziges Wort über seine Lippen kommen. Selbst auf die bei-
den SS-Männer hatte die Willensstärke dieses Mannes einen
mächtigen Eindruck gemacht. Nachdem Wallau abgeführt worden
war, herrschte im Zimmer noch lange tiefes Schweigen.
142
§23
Vorübung
Übersetzen Sie die nachstehenden Wörter, die von Ihnen bekann-
ten Wörtern abgeleitet sind:
lösen — die Lösung: die Lösung einer Aufgabe, eines Problems
ändern — die Änderung: die Änderung des Gewichts eines Körpers
die Physik — physikalisch: die physikalischen Eigenschaften
eines Körpers
die Erde — irdisch — unterirdisch: die unterirdischen Arbeiten
beim Bau eines Tunnels
der Nutzen - ausnutzen: seine freie Zeit gut ausnutzen
halb — die Hälfte: Der Vater gab von dem Apfel jedem Kinde eine
Hälfte.
Der große Chemiker D. I. Mendelejew
Das Rußland der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
gab der Welt viele hervorragende Gelehrte. Einer dieser
genialen Männer der Wissenschaft, mit dessen Namen eine
neue Ära in der Entwicklung der Chemie verbunden ist,
war Dmitrij Iwanowitsch Mendelejew.
Mendelejew wurde am 8. Februar 1834 in Tobolsk (Sibiri-
en) geboren. Seit 1850 studierte er in Petersburg Naturwis-
senschaft, war dann während des Krimkrieges Gymnasial-
lehrer in Simferopol und Odessa und wurde im Jahre 1857,
also im Alter von 23 Jahren, Privatdozent an der Universi-
tät in Petersburg. 1863 wurde er Professor am Polytechni-
schen Institut und 1866 an der Universität in Petersburg,
wo er bis zu seinem Tode (2. Februar 1907) wirkte.
Die Liste der von Mendelejew veröffentlichten Arbeiten
weist 500 Titel auf. Darunter sind besonders hervorzuhe-
ben das Lehrbuch "Grundlagen der Chemie" und die große
Abhandlung "Die periodische Gesetzmäßigkeit der chemi-
schen Elemente". Mendelejew ordnete in seiner berühmten
Tabelle alle damals bekannten chemischen Elemente nach
ihrem zunehmenden Atomgewicht. Er stellte dabei fest,
daß die chemischen Eigenschaften der Elemente eine perio-
dische Funktion des Atomgewichts sind.
143
In der Mendelejewschen Tabelle der Elementes sind
heute 100 Felder ausgefüllt. Jedoch zu Mendelejews Zeiten
wies diese Tabelle nur 64 Elemente auf, die der Mensch-
heit damals bekannt waren. Sie enthielt also noch viele
Lücken. Mendelejew schloß daraus, daß in diese Lücken die
noch unbekannten Elemente gehören. Auf Grund seines
periodischen Gesetzes konnte er die Existenz dreier damals
noch unbekannter Elemente — Ekabor, Ekaaluminium und
Ekasilizium nannte er sie — nicht nur voraussagen, sondern
diese Elemente auch in allen Einzelheiten beschreiben.
Später, als man die Elemente Skandium (Ekabor), Gallium
(Ekaaluminium) und Germanium (Ekasilizium) entdeckt
hatte, bestätigten sich Mendelejews Voraussagungen völlig.
Diese Bestätigung bedeutete einen Triumph.
Mendelejew war aber alles andere als ein bloßer "Kabi-
nettgelehrter". Er stand mit beiden Füßen im praktischen
Alltag. So zeigte er großes Interesse für die Erschließung
des russischen Nordens, für das Hüttenwesen, die Donez-
kohle, für die Erdölprobleme. Als erster formulierte er die
Idee der unterirdischen Vergasung der Steinkohle (1888),
144
die ein halbes Jahrhundert später der sozialistische Staat
in der Heimat des Gelehrten in die Tat umsetzte. Von ihm
stammt auch der kühne Plan der Bewässerung der an die
Wolga angrenzenden Trockengebiete, wobei die Wasservor-
räte der Wolga selbst zur Lösung dieser Aufgabe ausgenutzt
werden sollten. "Auf diese Weise”, schrieb er, "könnte man
viele Millionen Quadratmeter fruchtbaren Bodens für die
russische Landwirtschaft erschließen."
In seiner gesamten Tätigkeit leitet den großen Gelehrten
die Idee, seinem Volke zu dienen. Mendelejews Credo [kredo]
ist in einem kurzen Ausspruch geprägt, der über dem Ein-
gang zur Aula eines der zahlreichen Institute, die seinen
Namen führen, in Stein gehauen ist: "Die Saat der Wissen-
schaft wird reifen für die Ernte des Volkes."
Texterläuterungen
Mendelejew war alles andere als ein bloßer "Kabinettge-
lehrter" — MeHflejieeB öbiji bcgm neivi yro^HO, tojibko ne "Kaön-
HeTHbiM yaeHbiM"
der Alltag — öynjHH, HOBceflHeBHaa 3kh3hb; sdecb: npaKTHnecKaa
3KH3HB
von ihm stammt der kühne Plan — eMy npHHafljie^KHT (docsioe-
ho: ot Hero hcxo^ht) cmojibih njiaH
Mendelejews Credo ist in einem kurzen Ausspruch ge-
prägt — Kpe^o (yöe^KfleHHe) MeHflejieeßa Bbipa^ceHO b KparKOM
H3peneHHH
in Stein gehauen — BbiceneHHbiH Ha KaMHe
Merken Sie sich die Rektion:
angrenzen an (Akk.) — npnjieraTb, npHMbiKarb k neMy-ji.;
rpaHHHHTb c neM-ji.
Im Westen grenzt die Sowjetunion an das volksdemokratische
Polen an. — Ha 3ana^e Cob6tckhh C0103 rpaiinmiT c HapoÖHO-
deMOKpamunecKoü Hojibiueü.
Dieses Gebiet grenzt an die Wolga an. - 3tot panoH npnjieraeT
k Bojiee.
leiten (Akk.)— pyKOBO^HTb kom-jihöo, hom-jihGo (meop. n.)
Dieser Ingenieur leitet einen großen Betrieb. — 3tot HHMcenep
pyKOBOflHT öojibiuuM npednpunmueM.
145
Übungen
1. Suchen Sie im Text auf und übersetzen Sie:
a) alle Substantivgruppen, die ein erweitertes Attribut (pacnpo-
cTpaneHHoe oiipe/iejienne) enthalten;
b) alle Attributsätze;
c) einen Satz, in dem die Notwendigkeit durch das Hilfsverb
sein ausgedrückt ist.
2. Analysieren Sie syntaktisch und morphologisch folgenden Satz:
Mendelejews Credo ist in einem kurzen Ausspruch geprägt,
der über dem Eingang zur Aula eines der zahlreichen Institute,
die seinen Namen führen, in Stein gehauen ist.
3. Schreiben Sie aus dem Text alle zusammengesetzten Substantive
aus, zerlegen Sie diese Substantive in ihre Bestandteile und über-
setzen Sie dieselben.
4. Übersetzen Sie ins Russische:
a) Mendelejew ist einer der hervorragendsten russischen Ge-
lehrten.
Eine der Arbeiten Mendelejews führt den Titel "Grundlagen der
Chemie".
Nach seinem Atomgewicht ist Gold eines der schwersten chemi-
schen Elemente.
Von vielen der jetzt bekannten chemischen Elemente wußte
man zu Mendelejews Zeiten noch gar nichts.
Die Eigenschaften einiger dieser damals noch unbekannten
Elemente wurden von Mendelejew ganz genau vorausgesagt.
b) Mendelejew hat die Eigenschaften der Elemente Skandium,
Gallium und Germanium nicht nur vorausgesagt, sondern auch
in allen Einzelheiten beschrieben.
Mendelejew war nicht nur ein großer Chemiker, sondern inte-
ressierte sich auch für viele andere wissenschaftliche Probleme.
5. Setzen Sie in die nachstehenden Sätze die fehlenden Wörter ein:
... von 12 ist 6.
Dieser Schüler lernt sehr gut; seine Lehrer haben niemals ... ,
mit ihm unzufrieden zu sein.
Das Gedicht "Die Weber" ... von Heine.
146
... des Flusses Amu-Darja betragen etwa 50 Milliarden Kubik-
meter jährlich.
... der wissenschaftlichen Arbeiten dieses Gelehrten enthält 200
verschiedene Titel.
In unserem chemischen Kabinett hängt die Mendelejewsche ...
der chemischen Elemente.
In den horizontalen Reihen dieser Tablle sind alle chemischen
Elemente nach ihrem ... Atomgewicht geordnet.
Zu Mendelejews Zeiten gab es in dieser Tabelle noch viele... ,
weil... vieler chemischen Elemente damals noch unbekannt war.
6. Bilden Sie kurze Säze mit folgenden Wörtern:
stammen, zunehmen, Voraussagen, die Hälfte, die Liste,
ähnlich, gewiß.
7. Ergänzen Sie die nachstehenden Sätze durch Antonyme zu den
fettgedruckten Wörtern:
Heute fehlen zwei Schüler, alle anderen sind ... .
Am Horizont tauchte ein Schiff auf,... aber bald wieder.
Unser Lehrer verspätet sich niemals, er erscheint... pünktlich
zur Stunde. Wie die Saat, so ... .
Dieses Messer ist stumpf, jenes ist... .
Dieses Kleid ist aus natürlicher, jenes aus ... Seide.
Ich habe dieses Buch von Anfang bis zu ... gelesen.
Die Abfahrt und ... der Eisenbahnzüge erfährt man aus dem
Fahrplan.
Wir haben von diesem Menschen nichts Übles, aber auch nichts
... gehört.
Zuerst besuchte ich meinen Freund, dann verbrachte ich einige
Stunden im Kulturpark und ... ging ich ins Kino.
8. Uberstzen Sie ins Russische:
Schließen Sie, bitte, die Tür!
Im Sommer ist die Schule geschlossen.
Ich muß meinen Brief schließen.
Nach Schluß des Konzerts gingen wir direkt nach Hause.
Der Schluß dieser Erzählung ist unwahrscheinlich.
Nach siebentägiger Reise kamen wir schließlich in Taschkent an.
Aus der Antwort dieses Schülers kann man schließen, daß er die
147
Frage des Lehrers nicht verstanden hat.
Wir haben beschlossen, den nächsten Sommer an der Wolga zu
verbringen.
Unser Beschluß ist fest.
An die Wiese schließt sich ein großer Wald an.
An den Vortrag schloß sich eine Diskussion an.
Meine Schwester hat sich in ihrem Zimmer eingeschlossen.
Dieses Stück Land ist von Bergen eingeschlossen.
An der Tür hängt ein Schloß. Sie ist verschlossen.
Ich kann nicht den Schlüssel von meiner Wohnungstür finden.
Die Bedeutung einiger unbekannter Wörter kann man aus dem
Text erschließen.
Die Bewässerung der Wüste Kara-Kum soll über eine Million
Hektar fruchtbaren Bodens für unsere Landwirtschaft erschließen.
9. Finden Sie im Text Antworten auf folgende Fragen:
Was ist mit dem Namen D. I. Mendelejews verbunden?
Wo wurde Mendelejew geboren?
Wann ist er gestorben?
Wieviel wissenschaftliche Arbeiten hat Mendelejew im ganzen
veröffentlicht?
Welche seiner Arbeiten sind ganz besonders berühmt?
Nach welchem Prinzip ordnete er in seiner Tabelle alle chemi-
schen Elemente?
Was stellte er dabei fest?
Wieviel chemische Elemente waren zu Mendelejews Zeiten der
Wissenschaft bekannt?
Wieviel Elemente enthält die Tabelle jetzt?
Die Existenz welcher chemischen Elemente konnte Mendelejew
auf Grund seiner Tabelle voraussagen?
Für welche wissenschaftlichen Probleme interessierte sich Men-
delejew außer der Chemie?
Welcher kühne Plan, der in unseren Tagen verwirklicht wird,
stammt von diesem großen Gelehrten?
Was war Mendelejews Hauptziel?
In welchen Worten äußerte Mendelejew dieses Hauptziel seines
Lebens?
Aufgabe: Übersetzen Sie die Absätze 3, 4, 5 des Textes schrift-
lich.
148
§24
Vorübungen
1. Übersetzen Sie ins Russische:
Die Nacht war heute sehr kalt. Der Tag war auch sehr kalt.
Sowohl die Nacht als auch der Tag waren heute sehr kalt.
Wir haben heute in unserem Stundenplan sowohl Physik
als auch Chemie.
In der Sowjetunion werden sowohl in den Mittelschulen
als auch in den Hochschulen Fremdsprachen unterrichtet.
Sowohl in der Landwirtschaft als auch in der Industrie hat
das Sowjetland riesige Erfolge erzielt.
2. Übersetzen Sie folgenden Mustersatz:
Dieser Genosse sah mich so an, als hätte er mich nicht er-
kannt. = Dieser Genosse sah mich so an, als ob er mich nicht
erkannt hätte.
Bilden Sie die Sätze des § 22 Übung 3b um; gebrauchen Sie
dabei statt der Konjunktion als ob die Konjunktion als.
3. Übersetzen Sie die nachstehenden Wörter, die von Ihnen
bekannten Wörtern abgeleitet sind:
schneien - verschneien: den Weg verschneien
hören - anhören: Ich hörte seine Rede mit großem Interesse an.
sagen - voraussagen: Für morgen ist gutes Wetter vorausgesagt
worden.
winken — der Wink: einen Wink mit dem Kopf, mit dem Finger,
mit den Augen machen
berichten — der Bericht: Er hat seinen Bericht auf fünf Seiten
geschrieben.
verstärken — die Verstärkung: Die Garnison der Festung bra-
uchte Verstärkung.
der Wald - bewaldet: Das rechte Ufer des Flusses ist bewaldet.
schmutzig — der Schmutz: Seine Hände waren mit Schmutz
bedeckt.
das Kreuz — die Kreuzung: die Kreuzung zweier Wege
die Wahrheit — die Unwahrheit: die Unwahrheit sprechen
Aufgabe: Übersetzen Sie zu Hause den ersten Teil des Textes
schriftlich.
149
Die Schlacht bei Stalingrad
Aus "Tage und Nächte" von K. Simonow
Uber den Steppen jenseits der Wolga lag das undurch-
dringliche Dunkel einer Novembernacht. Beständig heulte
ein kalter Wind, und der Schnee fiel ununterbrochen, und
genau so ununterbrochen knirschten die Räder der Last-
autos über den festgefahrenen Schneeweg, und schweigend
drehten sich an den Wegkreuzungen die Verkehrsposten
mit ihren kleinen Laternen.
Wie ein Jahr früher, als im November 1941 endlose
Transporte mit Geschützen, Panzern und Infanterie nach
Moskau gerollt waren und sich wie auf den Wink eines
Zauberstabs in den Wäldern um Moskau verteilt hatten,
so bewegten sich auch hier die Truppen von den letzten Ok-
tobertagen an Nacht für Nacht zuerst auf verschlammten
und dann auf verschneiten Frontstraßen, rollten bei
Schmutz, Schneesturm und Glatteis riesige gedeckte
LKWs, gigantische Geschütze der Reserve des Oberkom-
mandos, gedrungene ”T-34”-Panzer und kleine PAK-Ge-
schütze.
Ein Teil dieses Stromes ergoß sich von Kamyschin und
Saratow über die Wolga in die Steppen und bewaldete
Schluchten nördlich von Stalingrad — zu der Stelle hin, wo
zwanzig Kilometer von der Stadt, mit der Front nach
Süden, die Truppen standen, die den Deutschen den Weg
stromaufwärts versperrten. Der andere Teil der Geschütze,
Menschen und Panzer bewegte sich von Elton direkt zur
Wolga, verschwand irgendwo zwischen den Schleifen der
Mittleren, Unteren und Oberen Achtube und stieg von dort
in die Steppen jenseits der Wolga hinunter.
Und in dieser ungeheuren Bewegung von Menschen,
Autos und Waffen — sowohl darin, wie sich all das bewegte,
als auch darin, wie all das kurz vor Stalingrad stehenblieb
— waren derselbe Wille und dieselbe Energie zu spüren, die
sich schon einmal in ihrer ganzen ungeheuren, fast über-
menschlichen Ausdauer ein Jahr früher bei Moskau offen-
bart hatten.
150
& Trt &
Als Matwejew, Mitglied des Armeekriegsrates, in den
Armeegruppenstab gerufen wurde, fuhr er mit der festen
Absicht hin, die ganze Untragbarkeit der Lage zu schildern
und noch einmal um Verstärkungen zu bitten. Er hatte die
feste Überzeugung, daß er um eine Division bitten und sie
auch bekommen werde, weil sie für ihn absolut notwendig
war. Und obwohl er auch diesmal die übliche Ablehnung
vorausahnte, glaubte er doch, daß sich seine Argumente
diesmal als stärker erweisen würden.
Aber es kam alles ganz anders. Sowohl der Befehlshaber
als auch Mitglied der Kriegsrats der Armeegruppe hörten
seinen Bericht und dann seine Bitte an und sagten gegen
ihre Gewohnheit zuerst weder ja noch nein. Dann wechsel-
ten sie nach einer längeren Pause einen Blick, und das Mit-
glied des Kriegsrats der Armeegruppe rückte mit seinem
Stuhl näher an den Tisch heran, auf dem eine Karte der
Front ausgebreitet war, legte beide Hände darauf, als
mahne er Matwejew zur Aufmerksamkeit, und sagte:
"Genosse Matwejew, wir wollen Ihnen die Bitte nicht
abschlagen, weil sie berechtigt ist, aber wir möchten, daß
Sie selbst von dieser Bitte absehen. Und dazu müssen Sie,
wenn auch nicht verstehen, so doch fühlen, wenigstens un-
gefähr fühlen, was sich in der nächsten Zeit ereignen wird."
Er blickte Matwejew aufmerksam an, und auf seinem
strengen, aber zugleich gütigen, einfachen Gesicht erschien
das Lächeln eines Menschen, der etwas weiß, was ihm
unendliche Freude bereitet.
"Würden wir Ihnen, Genosse Matwejew, sagen, daß wir
keine Division haben, um sie Ihnen zu geben, so würden
wir die Unwahrheit sagen. Wir haben sie."
Matwejew nahm an, das sei die übliche Vorrede zu dem,
was gewöhnlich in solchen Fällen gesagt wurde — daß
Truppen vorhanden seien, man sie aber in Reserve halten
müsse, daß außer Stalingrad trotz seiner großen Bedeutung
noch die ganze riesige Front vom Schwarzen bis zum Wei-
ßen Meer bestehe, und daß man all das nur halten könne,
wenn freie Truppen zur Verfügung stünden.
151
Aber das Mitglied des Kriegsrats der Armeegruppe sagte
nichts dergleichen, sondern schob nur die Hände mit einer
Bewegung, die Matwejew unwillkürlich auffiel, über die
Karte, bis die eine Hand südlich und die andere nördlich
von Stalingrad liegen blieb, dann schob er beide Hände vor,
und weit hinter Stalingrad, dort, wo auf der Karte Serafi-
mowitsch, Kalatsch und andere Don-Städte eingezeichnet
waren, vereinigte er beide mit einem energischen Ruck.
”So”, sagte er, und in seiner Stimme klang ein feierlicher
Ton. ”So”, wiederholte er.
Matwejew vergaß dieses Wort und diese Handbewegung
nie, um so mehr als später alles genau so geschah, wie
diese Geste vorausgesagt hatte.
”So meinen Sie es?” fragte er erregt.
"Ja, ich meine es so", sagte das Mitglied des Kriegsrats.
"Und das ist alles, was ich ihnen vorläufig sagen kann",
fügte er hnzu, "damit Sie es selbst fühlen. Und je schwerer
hier die Tage sein werden, um so mehr werden Sie es selbst
fühlen und Ihre Leute fühlen lassen, daß Genosse Stalins
Worte: "Auch wir werden noch Feste feiern" einer nicht
allzu fernen Zukunft gelten. Nun also — um auf die Division
zurückzukommen..." — "Nein, wir bitten nicht darum",
sagte Matwejew.
Texterläuterungen
wie auf den Wink eines Zauberstabes - cjiobho no ManoBenmo
BOJimeÖHoro /Kes.na; von den letzten Oktobertagen an -
HaHHHaa c nocjieflnnx ^nen OKTaöpa
Nacht für Nacht — H3 homo b hohe
LKWs = Lastkraftwagen - rpysoBHKH
PAK = Panzerabwehrkanone — npoTHBOTaHKOBaa nyniKa
kurz vor Stalingrad - ne^aneKO ot CTajmnrpafla
es kam alles ganz anders — Bee Bbinuio cobcom nnane
Freude bereiten - /locTaiuiHTb pa^ocTb
zur Verfügung stehen — HMeTbca b pacnopsDKennn
nichts dergleichen — nnnero no^oGnoro
um so mehr als — tom öojiee hto
einer Zukunft gelten — OTHOcnTbca k 6y/iyiii,ei\iy
152
Merken Sie sich die Rektion:
bitten (Akk.) um (Akk.) — npocHTb y Koro-Ji. hto-ji. (buh. n. 6es
npedjiosa) hjih: Koro-Ji. o höm-ji. (np. n.)
Ich bitte Sie um die heutige Zeitung. - H npomy y Bae ceeodunui-
hjojo easemy. Er bittet uns um Hilfe. — Oh npocHT Hac o noMOiuu.
wechseln (Akk.) — MeHüTbca, oÖMeHHBaTbca hom-jihGo (me. n.)
Wir wechselten unsere Plätze. — Mbi noMeHjuincb uautuMu
MecmaMu.
abschlagen (Akk.) — OTKasbißaTb b höm-jihöo (np. n.) Man hat
uns diese Bitte abgeschlagen. - HaM OTKasajin e omoü npocbäe.
Grammatik
1. Ecjih b coiosax als ob, als wenn onycTHTb ob (wenn), to
HSMeHaeMaa nacTb CKa3yeMoro BCTaneT Henocpe^CTBeHHO nocjie
coio3a als h npHMepbi H3 § 22, n. 3 npHMyr cjieflyionjHH bh^:
Es regnet heute den ganzen Tag, als wäre es später Herbst.
Der Mann las weiter, als hätte er meine Frage nicht gehört.
2. ConHHHTejibHbiH n a p h bi h cok)3 sowohl... als auch
(kok..., man u) coe^HHaeT oflHopo^Hbie njieHbi npefljioMceHHa:
Sowohl der Tag als auch die Nacht waren heute sehr kalt. -
KaK fleHb, TaK h hohh öhijih ceroflHü oneHb xojiOflHbiMH.
Übungen
1. Übersetzen Sie die nachstehenden Sätze ins Russische:
Das Wetter ist heute weder warm noch kalt. Je weiter wir
fuhren, desto schöner wurde der Wald. Sowohl das Parterre als
auch alle Ränge des Großen Theaters waren von Delegierten des
Kongresses gefüllt. Je größer die Schwierigkeiten waren, um so
mehr Energie und Ausdauer offenbarten die Mitglieder dieser
wissenschaftlichen Expedition. Ich kenne sowohl diesen Flieger
als auch seine Familie sehr gut. Je länger ich seiner Rede zuhörte,
desto mehr gefiel sie mir. Ich habe die Antwort weder des einen
noch des anderen Schülers gehört. Je besser man den Boden bear-
beitet, um so reicher wird die Ernte sein.
2. Übersetzen Sie ins Deutsche:
H He jhoöjho hh Mcapbi, hh xojio^a.
y 3Toro MajibHHKa hot hh öpaTbeß, hh cecTÖp.
Otot yueHHK ÖJiecTame Bbi;iep7i<aji KaK Bee nncbMeHHbie, TaK h
153
Bee ycTHbie 3K3aMeHbi.
KaK BecHa, TaK n jibto Gbijih b otom ro/iy oneHb xoponinMn.
HeM flajibine mbi n^eM, tcm ropa CTanoBUTca sce Kpyue.
HeM paHbine tbi saKommnib siy paöoiy, tom CKopee tbi CMOMcenib
nOHTH flOMOÜ.
3. Zählen Sie alle Ihnen bekannten Waffenarten auf,
z. B. der Revolver, das Gewehr usw.
4. Setzen Sie in die nachstehenden Sätze die fehlende Präposition
ein:
Ich denke oft... meine Kindheit.
Wir beschäftigen uns gern ... Mathematik.
Ich bitte Sie ... Antwort. Die Mutter sorgt... ihre Kinder.
Wir sind besorgt... den Erfolg unserer Arbeit.
Der Knabe zitterte ... Kälte. Er zitterte ... allen Gliedern.
Ich erkannte diesen Sänger ... seiner Stimme.
Ich erkundigte mich ... der Adresse unseres Lehrers.
Mein Freund kümmert sich wenig ... seine Gesundheit.
Wenn man krank ist, schickt man ... dem Arzt.
Im Westen grenzt unser Land ... Polen.
5. Übersetzen Sie ins Russische:
Ich bin gestern spät nach Hause gekommen.
Bald kommt der Sommer. Alles kam ganz anders, als ich dachte.
Der Knabe kam nicht aus dem Lachen.
Unser Zug kommt um 9 Uhr in Moskau an.
Haben Sie die heutige Zeitung schon bekommen?
Wir gehen jetzt in den Kulturpark: kommen Sie doch mit.
Meine Schwester soll in einer Stunde zurückkommen.
Bei der Übersetzung dieses Textes werde ich ohne Wörterbuch
nicht auskommen. In den kapitalistischen Staaten kommen
oft Grubenkatastrophen vor.
Viele Bergarbeiter kommen bei solchen Katastrophen um.
Dieser junge Klavierspieler hat eine große Zukunft.
Vater teilte uns seine glückliche Ankunft in Leningrad mit.
Ich brauche Auskunft über einige Adressen.
Aufgabe: Lesen Sie den zweiten Teil des Textes selbständig zu
Hause und geben Sie dessen Inhalt in Ihrer Mutter-
sprache wieder.
154
ANHANG
Gotthold
Ephraim
LESSING
(1729 - 1781)
^au^Bür
Ser Sangbar mar ber Äett' entriffen,
Äam mteber tn ben QSalb gurücf
Unb langte feiner Schar ein T?effterftücf
2luf ben gemoßnten Hinterfüßen.
"©eßt", feßrie er, "bas iß Äunß!
Skis lernt man in ber QSelt,
Sut es mir nacl), menn^ eueß gefällt
Unb menn tßr tonnt!"
- "(Beß", brummt ein alter Sär,
"S)ergletcßen Äunft, fte fei fo |cßmer,
Sie fei fo rar fte fei1,
Beigt betnen ntebern (Beiß unb betne ©Haverei!"
2Solf auf bem ^ubbette
Skr QSolf lag in ben legten Sügen unb (cf>icfte einen prüfenben
Sltcf auf fein vergangene^ Seben gurücf. "3d? bin fretltcß ein
©ünber", fagte er, "aber boef), ßoffe icf), feiner von ben größten. 3cf>
ßabe Söfes getan; aber aueß viel (Butes.
SnßmatS, erinnere icf) miet), fam mir ein blöfenbe^ £amm,
ivelcbe^ fiel) von ber ^)erbe verirrt ßatte, fo naße, baß tcß es gar
leicßt ßätte mürgen tonnen; unb tcß tat tßm nießt^. 3u eben btefer
Seit ßörte tcß bte Spöttereien unb Scßmäßungen etne£ Schafes
mit ber bemunberung^mürbtgßen (Bleicßgültigfeit an, ob tcß ßßon2
feine ßßügenben £unbe gu füreßten ßatte."
"Unb ba£ alle£ fann tcß btr begeugen", fiel tßn §reunb Stieße,
ber tßn gum Sobe bereiten ßalf, ins QSort. "S)enn tcß erinnere mteß
noeß gar moßl aller Umßänbe babet. mar gu eben ber Seit, al£
bu bteß an bem Seine fo jammerltcß mürgteß, ba£ btr ber
gutßergige Ärantcß ßernaeß aus bem ©eßlunbe gog."
1 K3K 6bi c/io>kho, K3K 6bi H3bicKaHHO oho Hw 6bijio 2 ob ich schon - obschon (obgleich) ich...
155
Johann
Wolfgang
GOETHE
(1749 - 1832)
xohne ein
bestimm-
tes Ziel
zu haben
2moö
HaMepem/ie
3 leise
4 blüht
weiter
1 ein
Nebel-
streifen
Meeresstille
Tiefe Stille herrscht im Wasser,
Ohne Regung ruht das Meer,
Und bekümmert sieht der Schiffer
Glatte Fläche ringsumher.
Keine Luft von keiner Seite!
Todesstille fürchterlich!
In der Ungeheuern Weite
Reget keine Welle sich.
Gefunden
• • • • 1
Ich ging im Walde so für mich hin ,
und nichts zu suchen, das war mein Sinn .
Im Schatten sah ich ein Blümchen stehn,
wie Sterne leuchtend, wie Äuglein schön.
Ich wollt’ es brechen, da sagt’ es fein :
„Soll ich zum Welken gebrochen sein?“
Ich grub’s mit allen den Würzlein aus,
zum Garten trug ich’s am hübschen Haus
und pflanzt’ es wieder am stillen Ort.
Nun zweigt es immer und blüht so fort4.
(grlfimig
QSer reitet fo fpät burtf) 9?ad>t unb QStnb?
ift ber QSater mit feinem Ätnb;
© E>at ben Änaben inofd in bem 2lrm,
© faßt t^n fttfjer, er ^ält tfjn marm.
- T?etn (Soljn, nw btrgß bu fo bang betn €Befrd>t?
- Steift, QSater, bu ben ©Röntg ntd>t?
Sen ©lenföntg mit Äron' unb (schweif? -
- T?etn (Soljn, es ift ein Diebelßretf1.
156
"5)u liebel Ätnb, fomm, geh mit mir!
öar fchone Spiele fptel' ich mit btt;
/Otancb bunte 25lumen ftnb an bem Straub,
T?etne SDTutter fjat manch gülben2 öemanb."
- T?etn QSater, mein QSater, unb höreft bu nicht,
QSa^ Srlentöng mir letfe verfprid)t? -
- Set ruhg, bleibe ruhig, mein Ätnb;
3n bürten Slättern fäufelt ber QStnb. -
"QStlljl, feiner Änabe, bu mit mir gehn?
T?etne Söchter (ollen btd> märten fchon;
T?etne Söchter führen ben nächtlichen SRethn3
Unb mtegen unb taugen unb fingen bich ein/'
2 gülden -
golden
3 der Re ihn -
der Reihen
(der Reigen)
- \Diein QSater, mein QSater, unb fiehft bu nicht bort
SrIfontgS Söchter am büftern Ort? -
- \Diein Sohn, mein Sohn, ich W genau:
fcheinen bie alten QSetben fo grau. -
"3ch liebe bich, mich teigt beine fchöne ®eftalt,
Unb bift bu nicht mittig, fo brauch' ich ®emalt."
- /Oiein QSater, mein QSater, feßt faßt er mich an!
Srtföntg hüt mir ein £etb^ getan!4 -
®em QSater graufet'^; er reitet gefchmtnb,
6r hält in Firmen ba^ ächgenbe Ätnb,
(Streicht ben £of mit ?Ücübe unb 9?ot;
3n feinen Firmen ba^ Ätnb mar tot.
4 ein Leids
getan;
ein Leid
tun -
cfle/iaTb
ÖO/lbHO,
npUHUHUTb
6o/ib
157
* * *
Heinrich
HEINE
(1797 - 1856)
Wenn ich an deinem Hause
des Morgens vorübergeh’,
so freut mich, du liebe Kleine,
wenn ich dich am Fenster seh’.
Mit deinen schwarzbraunen Augen
siehst du mich forschend an:
„Wer bist du, und was fehlt dir,
du fremder, kranker Mann?“
Ich bin ein deutscher Dichter,
bekannt im deutschen Land;
nennt man die besten Namen,
so wird auch der meine genannt.
Und was mir fehlt, du Kleine,
fehlt manchem im deutschen Land;
nennt man die schlimmsten Schmerzen,
so wird auch der meine genannt.
Aus: Deutschland. Ein Wintermärchen
Ein neues Lied, ein besseres Lied,
o Freunde, will ich euch dichten!
Wir wollen hier auf Erden schon
das Himmelreich errichten.
Wir wollen auf Erden glücklich sein,
und wollen nicht mehr darben;
verschlemmen soll nicht der faule Bauch,
was fleißige Hände erwarben.
Es wächst hienieden Brot genug
für alle Menschenkinder,
auch Rosen und Myrten, Schönheit und Lust,
und Zuckererbsen nicht minder.
Ja, Zuckererbsen für jedermann,
sobald die Schoten platzen!
Den Himmel überlassen wir
den Engeln und den Spatzen.
158
* * *
Erich
WEINERT
(1890 - 1953)
Schlaf, mein Sohn! Dein Vater wacht,
wacht über deiner Wiege.
In der heiligen letzten Schlacht
trägt er die Fahne zum Siege.
Niemals in deinem Vaterland
sollen sie rauben und morden!
Vater nahm sein Gewehr in die Hand
gegen die blutigen Horden.
Kehrt dein Vater heim als ein Held
mit den Genossen Befreiern,
werden aller Mütter der Welt
Lieder ihn grüßen und feiern.
Moskau, 1941
Partisanen
Am Tag marschiert ihr durch totes Land:
Verlassene Dörfer, die Scheunen verbrannt;
aber des Nachts -
von allen Ecken, aus allen Hecken
blitzt es und kracht's!
Dann packt euch der eisige Schrecken:
Partisanen!
Ja, zittern sollt ihr auf jeder Brücke,
in jedem Hohlweg, in jedem Quartier,
Ihr seht und hört nichts; doch wir sind hier!
Jetzt kommt der Tod, jetzt fliegt ihr in Stücke
mit euren Maschinen und Eisenbahnen!
Das waren wir —
Partisanen!
Wir werden mehr, ein schreckliches Heer,
in Rußland, in Serbien, in Polen!
159
Ihr entgeht uns nicht, wir sind hinter euch her,
wir kommen euch holen!
Wie manchen von euren Kumpanen
haben wir schon in stiller Nacht
einen lauten Besuch gemacht,
Partisanen!
Wir sind der Freiheit verwegne Jagd:
wir brechen aus jedem Gesträuch —
Für jeden Bruder, den ihr erschlagt,
erschlagen wir dreie von euch!
In Rußland, in Frankreich, in Serbien, in Polen
Brennt euch der Boden nicht unter den Sohlen?
Und kommt der Tag eurer großen Flucht,
dann lauern an allen Bahnen,
an jeder Straße, in jeder Schlucht -
Partisanen!
Johannes
Robert
BECHER
(geb. 1891)
Das Lied der blauen Fahnen
Zum Deutschlandtreffen der FDJ
Auf den Straßen, auf den Bahnen
Seht ihr Deutschlands Jugend ziehn.
Hoch im Blauen fliegen Fahnen,
Blaue Fahnen nach Berlin.
„Links!“ und „Links!“ und Schritt gehalten!
Laßt uns in der Reihe gehn!
Unsre Fahnen sich entfalten,
Um im Sturm voranzuwehn.
Hebt die Fahnen! Laßt sie schweben!
Singt ein neues Fahnenlied!
Wir sind Deutschlands neues Leben,
Und der Friede mit uns zieht.
160
Macht des Friedens, du wirst siegen!
Ziehst in alle Herzen ein!
Blaue Fahnen werden fliegen
Hoch im blauen Himmelsschein.
Aus dem Blauen strahlt die Sonne,
Und sie leuchtet, Deutschland, dir.
"Links!" und "links!" singt die Kolonne,
Freie Deutsche Jugend wir.
Laßt uns neu die Heimat bauen!
Laßt uns fest zusammenstehn!
Blaue Fahnen hoch im Blauen
Werden über Deutschland wehn.
161
Shtfcrfinnbcn au§ fRutnen
Sluferjlanben aus 9tutnen
Unb ber Sutunft gugemanbt,
£ap uns bir gum (Buten bienen,
®eut|d)lanb, einig QSaterlanb.
Sitte 9?ot güt es gu gmtngen,
Unb mir gmtngen fte vereint,
®enn eS muß uns bod) gelingen,
®a£ bie Sonne |d)ön tote nie
Über ®eut|d)lanb |d)eint.
®lud unb ^rieben fei belieben
®eut|d)lanb, unferm QSaterlanb.
Sille Q8elt fel>nt fiel) nad) ^rieben,
9teid)t ben QSotfern eure t>anb.
QSenn mir brüberltd) uns einen,
Schlagen mir beS QSolleS getnb!
£a£t baS £id)t beS grteben^ feinen,
4>af nie eine T?utter me^r
Sohn bemeint.
£a£t un£ pflügen, la^t un£ bauen,
£ernt unb |d)afft mie nie guoor,
Unb ber eignen Äraft oertrauenb,
Steigt ein frei ®e|d)led)t empor.
®eut|d)e 3ugenb, befiel Streben
Unfrei QSolfö in bir oereint,
QSirft bu 5)eutß)lanb3 neues £eben,
Unb bie Sonne |d)ön mie nie
Über ®eut|d)lanb febeint.
1949
162
ALPHABETISCHES WÖRTERVERZEICHNIS
ABKÜRZUNGEN
adj — Adjektiv um« npujiai aieabHoe
adv — Adverb napeque
cj— Konjunktion cok>3
/—Femininum cymecTBHTejibHoe ucencKoro pona
m — Masculinum cymecTBnrenbHoe wy>KCKoro pona
n— Neutrum cymecTBHTejibHoe cpejmero poaa
pl — Plural MHMKeCTBenHoe «mcjio
ohne pl — ohne Plural MHoacecTBenHoe uhcjio OTCyTCTByer K.in
HeynoTpeÖMTenbHO
prp — Präposition npennor
[s] — wird mit sein konjugiert cnpnraercn c rnarojiOM sein
vi — verbum intransitivum HencpexojiHbift rriaroji
vr — verbum reflexivum B03BpaTHMft rnaroji
vt — verbum transitivum nepexoÄHbtß rjiaro/i
A
Abbau m -s, ohne pl (zopn.) pa3-
paßoixa (zopnoü nopodu, no/ies-
Hbix ucKonaeMbix u m. d.)
abbrechen vi (a, o) [s] jiowaTbcn,
OTJiaMblBaTbCa
Abend m s, -e sevep; am BeqepoM
abfahren vi (u, a) [s] yesrxaTb,
OTT>e3>KaTb: OTnpaBJiHTbcn (o no-
esde)
Abfahrt /—, -en oTbesa, otxoa
(hoesdaj
abfeuern vt (Geschosse) Bbinycsarb
CHapjiÄbi; ~ (das Gewehr) bh-
CTpejIHTb
abfÖhren vt yBOjuiTb
abgeben vt (a, e) oraaBarb; einen
Schuß ~ cneaaTb ubicrpeji, bbi-
CTpejIMTb
Abhandlung /—, -en rpaKTar
Abkommen n -s,— coraameHne
Ablauf m -(e)s, ohne pl ncxoa;
HCTeveHne; nach ~ no ircTevemm
ablaufen vi (ie, au) [s] CTCKarb,
BbireuaTb; ncreKaTb (o epeMenu)
ablecken vt oöJiMSbißaTb
Ablehnung /—, -en oTKnoHemie,
0TK33
ablenken vt OTBJieKaTb
ableuchten vt ocuemaTb
abnehmen vt (nahm ab, abgenom-
men) 1. cwiMaTb; 2. (Dat.) ot-
miMaTb, OTÖnpaib y ...
abreisen vi [s] ye3a<aTb
abscheulich adj oTßpaTHTejibHbift
abschlagen vt (u, a) oik/iohute
abschließen vt (schloß ab, abge-
schlossen) OKamniBaTb, saKamm-
BaTb, 3annpaib (hü kmoh)
abschreiben vt (ie, ie) crmcbiBüTb
absehen vi (a, e) von (Dat.) ot-
KH3blBaTbCH OT . . .
Absicht /—, -en HaMepewne
absolvieren vt (Schule, Universität)
OKanuHBaTb
Abteilung /—, -en ow.-i, otäc-
jieuHe; otpsu
abwenden sich vr (wandte sich
ab, sich abgewandt n wendete
sich ab, sich abgewendet) otbo-
paunBaTbca
abwiegen vt (o, o) neinaTb, otbc-
HJHBaTb
abzählen vt orcuHTbiBaTb
Achsel /—, -n n.neqo; die ~ n zuk-
ken nowuMaTb rnieuaMii
achtgeben vi (a, e) oöpamarb bhh-
MaHne, aeftciBOBaTb ocroporXHO
ächzen vi cronarb
Admiralität /—, -en aßMiipaJiTeft-
CTBO
Adresse /—, -n ajrpec
adsharisch adj ajuKapcKMfi
Agronom m -en, -en arpoHoM
ahnen vt HMeib npeacTaB.neHne,
aoraÄbiBaTbca o möm-m.
ähnlich adj (Dat.) hoxoähö na
Koro-a.; na «jto-ji.; nojroÖHbiii
qewy-a.
äktiv adj aKTMBHbifl, nerrrejibHbift
Alchimist m -en, -en aaxiiMMK
allein 1. adj ojihii, OflHa, ojiho, ojihii;
ojihhokhö; 2. adv tojibko; 3. cj
ojinaKO
allerdings adv npanjia, xora
allerlei adj bchkhR, bchkopo po.ua,
BCeB03M0ÄHblft
allerliebst adj Miinefiuinft, npeMM-
Jlblil
alles bcö; ~ in allem Bcero-Ha-
Bcero; vor allem npeiKjie Bcero
allmächtig 1. adj BceMorymnft;
2. adv oqeub, qpesBbiqaftno
Alltag m -s fiOBceflHCBnau >KH3Hb,
ßyriHw
allzu adv cjiwiiikom
Alpen pl. Ajibnu
als cj 1. Koraa; 2. KaK, b Bnae,
b KaueCTBe; 3. mcm (nocAe cpae-
HiimeAbHOü cmenenuj, ~ ob
KaK ßyaro (6bi); sowohl ...
~ auch KaK ..., raK u...
also cj nraK, caejiOBaieabHo
alt adj crapbift; wie ~ sind Sie?
CKOabKO BaM aer?
Altar m -s, -e h Altäre ajnapb
Alter n -s, — Bospacr
Altersheim n -(e)s,-e jiom juui npe-
ciapeabix
Aluminium n -s, ohne pl (xum.)
ajIIOMHHHÜ
Anbau m -(e)s, ohne pl B03jienbi-
BaHne, passerieHHe
anblicken vt CMOTpeib na ...
andere: der (die, das) adj Äpyrofl
(-an, -oe)
ändern vt MSMennTb
anders adv imaqe
Änderung /—, -en MSMeHeune
Anfang m -s, Anfänge Hauaao;
seinen ~ nehmen HaqimaTbca
anfangen vi (i, a) na'imiarb; mit
ihm ist nichts anzufangen c hhm
nn<iero He nojtejiaeiub
anfassen vt cxnarbiBaTb, TporaTb
anfreunden, sich vr nofipyamTbca
Angabe /—,-n 1. yKasaune; 2. pl
aaiiHbie, CBeaenim
Angeklagte m, / -n, -n oßBHHBe-
Mbift (-an)
Angestellte m, f -n, -n cay»am.nä
(-an)
angrenzen vi an (Akk.) rpaHHmiTb
c ..., npHJieraib k ...
Angriff m -s, -e HacTynaenne,
araua
Angst /—, Ängste crpax
ängstigen, sich vr ßecnoKOMTbCH
O KOM-JI., ÖonTbCH, TpeBOHCHTbCH
3a Koro-Ji.
anhalten vt (ie, a) octaHaBjniBaTb;
zu (Dat.) noöyiKflaTb k qeMy-a.;
3acraBJiSTb aenarb vto-.t.; Atem
saranib Abixaime
anheben vi (o, o) HauHHaibcn
anhören vt caymaTb, BbicjiynmBaTb;
ankommen vi (kam an, angekom-
men) [s] npnobißaTb, npiiesiKaib
Ankunft f—, ohne pl npii6biine,
npne3Ä
anlegen vt uaweBaTb; saKJiaabiBaib;
npnKjiaÄbiBaTb; BCKHnyib (pysxbe)',
auf (Akk.) npmieMBaTBCH b ...
anmarschieren vi [s] noaxoamb
annehmen vt (nahm an, angenom-
men) npHHHMaTb (pe3Oj'OOtpilOy
MaHiufecmf, no.’iararb, npe/ino-
jraraTb
anreichern vt oßoramarb
anrufen vt (ie, u) sbohhtb, Bbi3bi-
naTb (no meAetfioHyj, OKnnKarb
anschicken, sich vr zu (Dat.) co-
ßnpaTbcn, npucTynaTb k weMy-n.
Anschlag m -s, Anschläge aipiniia,
naaKar
anschließen, sich vr (schloß sich
an, sich angeschlossen) (Dat.)
npnwbiKaTb npucoejiHHHTbcn k ,
cnejiOBaTb 3a ...
Anschluß m -sses, Anschlüsse co-
ejIMHefflie, CBH3b, KOHTaKT
ansehen vt (a, e) (no) juwTb, (no)-
CMOTpeTb Ha UT0-JI., OCMaTpHBaTb;
paccMaipiiBaTb
anspannen vt HanpuraTb (cti.ibi,
mpvd)
anstatt prp (Gen.) bmccto
anstellen vt craßiiTb (onum)
Anstifter m -s, — 3aunHimiK, no>
CTpeKarejib
antreten vi (a, e) [s] (eoeH.) no-
CTpOllTbCH
Antwort / —, -en otbct
antworten vi oTBeqaib
Anweisung / —, -en yKasaHiie,
BHCipyKUHH
anwesend adj npHcyrcTByioinnü
Anzahl /—, ohne pl unc.no, ko.ih-
qeciBO
anziehen vt (zog an, angezogen)
naaeBaTb; HamrHBaTb
anzfinden vt 3a>KHraTb
163
Apfelsine f—, -n ane/ibCM»
Arbeit f—, -en paßoia, Tpyn
arbeiten vi paßoiaTb
Arbeiter tn -s,— paßowft, paßcmiHK
Arbeitsleistung /—, -en 1. npo-
H3BOanTejibHOCTb ipyjia 2. ßbipa-
ßoTKa; rpyaoBoe ÄOCTH»efine
Arbeitslosigkeit f—, ohne pl 6ea-
paßoTima
Architekt m -en, -en apxBTexTop
architektonisch apxriTeKTypHbiü
Arm m -(e)s, -e pyaa (om Kucmu
do nnena)
arm adj an (Dat.) ßejiHwli veM-a.
Armee f—, -n apMM«
Art /—, -en bhji, poa, cnocoß;
nach seiner ~ rio-CBoeMy
Artillerie , ohne pl apra/uie-
pna
Arzt m -es, Arzte Bpa>i
Ärztin f—, -nen xcHimiHa-npaH
Atem tn -s, ohne pl jibixanne;
den ~ anhalten saranib abixamie
ätherisch adj scpiipHbiil
auf und ab adv B3aji u Biiepeji
Aufbau m -(e)s, ohne pl cipome.'ib-
cibo, noCTpoenne
aufbauen vt crpomt
Aufbereitungsfabrik f—, -en 060-
raraTejibHan (paßpwxa
aufblicken vi noAHUMaib (oTKpbi-
naTb) raaaa
auf blühen vi [s] pacuBerarb
aufdrücken vt HawinwaTb, npwam-
MciTb
auffahren vi (u, a) [s] BCKai<n-
Baib
auffallen vi (fiel auf, aufgefallen)
[s] ßpocaibca b r.iasa
Aufgabe /—, -11 3aAa*ia, sananrie
aufhalten vt saaepxMBaTb
aufhören vi nepecraBaTb, npeupa-
mäTbCfl
aufjubeln vi BOSJiMKOBaib, o6pa.no-
BaTbCH
auflachen vi paccMeaTbca
Auflage f—, -n «scanne, rnpa»
(khuzu)
auflesen vt (a, e) co6npatb, noa-
önpaTb
aufmerksam adj BHnMaTe.nbHbift;
jemand auf etwas machen
oöpamaTb «Tbe-a. BHHManne na
MTO-JI.
Aufmerksamkeit f—, ohne pl bhh-
Manne; ~ schenken yaeasTb bhh-
Mamie
Aufnahme f—, -n npnäM
aufnehmen vt (nahm auf, aufge-
nommen) HOflHMMaTb, CHMMaTb
aufraffen, sich vr BCKaKUsaib
aufreißen vt (riß auf, aufgerissen)
(ßbi)TapaiunTb (ZMt3a)
aufrichtig adj HCKpennnfl, oiKpo-
BeHHtJÜ
Aufruf m -(e)s, -e Boaspauiie
Aufschrift f—,-en Haanucb
Aufschwung/« -(e)s, Aufschwünge
B3JIÖT, IlOJI'beM, pa3MäX
Aufstand m -(e)s, Aufstände boc-
CTHHlie
aufstehen vi (stand auf, aufge-
standen) fsj BcranaTb
aufs eigen vi (ie, ie) [s] noflHM-
MaTbCH
auftauchen vi |s] noHB/iarbca
aufweisen vt (ie, ie) noKaabmaTb,
o6napy>KHBaTb
aufzeichnen vt HapiiconaTb
Aufzug tn -s, Aufzüge aiicpr, iio/ji»-
CMHHK
164
Auge n -s, -n r/iaa; nicht aus den
~ n lassen He ynycicaTb U3
BUjiy
Augenblick m -s, -e momcht, miho-
Auszug tn -(e)s, Auszüge OTpbiBOir
(113 KaKOZo-Ji. npou3Bedemn)
Auto n -s, -s aBTOMoßmib, aßTOMa-
muua
BeHHe autobiographisch adj auToßnorpa-
Aula f—, -len aKTOBbifl sa/i <pn<JecKnfl
Ausbeutung f—, -en SKcn/iyaTa-
miH o
ausbleiben vi (ie, ie) [s] ne npnxo- D
Jimb, He nOBBAHTbca; oicyrcTBo-
BaTb
Ausblick m -s, -e bhä, iiepecneKTMBa
ausbreiten vt paccm/iaib
Ausdauer /—, ohne pl ßbiaepiKKa,
nacfOimHBOCTb
ausdrucksvoll adj Btjpa3UTejibHMh
ausführen vt Bbino.aHHTb, iicno/iHsnb
Ausführung f—, ohne pl iicnojiHe-
Hue, BbinojiHeHMe
Ausführungen pl BbicTynaemie,
penb
ausfüllen vt sanonHirrb
ausgedehnt adj oöumpHbift
ausgehen vi (ging aus, ausgegan-
gen) [s] KOHUaTbCH, ßblTb Ha
ncwjie, noryxaib (06 ozue)
ausgehungert adj H3ronoaaßninüca,
HCTOIHCHHblÜ
ausgezeichnet adj oT/m>/Hbiit, npe-
BOCXOAHblft
ausgraben vt (u, a) BbiKanbrnarb,
OTKanblBaTb
auskommen vi (kam aus, ausge-
kommen) [S] OÖXOAHTbCfl
Auskunft f—, Auskünfte cnpaBKa
Ausländer m -s, — BHoeTpaneu
ausländisch adj HHocTpaHHbift, 3a-
rpaHHyHbiH
ausmachen vt peuiaib; das ist aus-
gemacht 9to peuieno
Ausmaß n -es, -e paawep
ausnutzen vt ncno/ib3OBaTb
Auspeitschung f—, -en nopaa
ausprobieren vt iicnbirbiBaib, npo-
ßoBarb; ripopeiie-rnpoBaTb
ausreden vt orroBapuBaTb; ich lasse
mir nichts^ Menn Hem>3H otfo-
BOpHTb, yrOBOpMTb
ausruhen vi orflbixaTb
Aussage f—, -n noKasamie
aussagen vt BbicKaatJBaTb; noKasbi-
Baib, nanaTb noKasaHim
ausschneiden vt (schnitt aus, aus-
geschnitten) Bbipesaib
aussehen vi (a, e) Bbir/iHjieTb, umctb
bha
außer prp (Dat.) KpoMe
außerdem adv upoMe Toro
äußern, sich vr BbicaasbiBaTbca;
oßnapyiKHBaTbca, npo/m/iaibca
außerordentlich adj npesBbniaftHbift
Aussprache f—, -n npou3nouieHne
aussprechen vt (a, o) BbiCKasbmarb;
np9H3H0CUTb
Ausspruch m -(e)s, Aussprüche
n3pe«jeHne
Ausstattung f—, ohne pl oßopy-
ÄOBamie, oßcraHOBKa
Ausstellung f—, -en BMCTaBxa
Ausstellungsgegenstand m -es,
-stände sKcriOHar
Australien n -s AßcrpanHa
australisch adj aBCTpa/iuftCKHö
auswählen vt Bbiduparb
ausweichend adj yooHinßMö
auswendig adv HausycTb
auswirken, sich vr cxasbiBaTbCH
auszeichnen, sich vr OTJimiaibca
Auszeichnung f —, en narpa^a,
OTJIHMUe
baden 1. vt KynaTb; 2. vi Kynarbca
Bahn f —, -en nyrb, nopora; ixe/ie-
3Haa aopora
Bahre f —, -n hochjikh; rpoß
Bajonett n -s, -e inibiK
Bakteriologe tn -n, -n 6anTCpHo.ior
bald adv CKopo, BCKöpe
Balken m -s, — 6ani<a
baltisch adj (npn)6ajirnftcKMü
Band tn -(e)s, Bände tom
bang adj 6o»3/mBbiH
Banknote f —, -n Kpe^HTHbiü 6h-
jict, accMFHauHa
Banner n -s, — 3naM»
Bär m -en, -en Mejmeab
barbarisch ad j BapBapcKiift
Basis f—, Basen 6asa, ocHOßamje
ocnoBa
Bataillon n -s, -e ßara/ibOH
Bau m -(e)s, -ten crpoftKa, CTpoe-
Hne; ohne pl CTpoiiTe.ibCTBo
bauen vt crpouTb
Bauer m -n u -s, -n KpecTbamm
Baum m -(e)s, Bäume jiepeBO
Baumschlag m -s, -schlüge jieco-
ceaa
Baumwolle f —, ohne pl xjiobok
Bauvorhaben n -s, — CTpohKa,
CTpomeabCTßo
bedanken, sich vr für (Akk.) 6/ia-
roaapHTb 3a ...
bedecken vt noKpbiBarb
bedeuten vt 03Ha<iaTb, 3HavnTb
bedeutend adj 3Ha»niTejibHbiH
Bedeutung f—, -en 3Ha>iemie
Bedingung , -en yc/ioune
bedingungslos adj ßesycaoBHbift,
6e3oroBopo<iHbifi
bedrücken vt jiaBHTb, yrHeiaTb
befehlen vt (a, o) npnuaabiBaTb
Befehlshaber m -s, — KOManjiyio-
II1MH, Ha'iaflbHMK
befinden, sich vr (a, u) HaxojmTb-
ca
befolgen vt (Akk.) caejioBaTb (co-
Bemy, npitMepy)
befreien vt ocBoßoixnaTb
Befreier m -s, ocBoßonuieab
Begabung f —, -en .napOBaHiie, ra-
JiaHT, CnOCOÖHOCTb
begeben, sich vr (a, e) ornpaß-
JIHTbCH
begegnen vi [s] (Dat.) BcrpenaTb
begeistert (Part. II om begeistern)
BOCTOprKCHHblft; BOCTOpiKCHHO
Begeisterung f —, ohne pl für
(Akk.) BOOflymeß/ieHiie, yß/iene-
Hiie ueM-Ji.
beginnen (a, o) 1. vt uaiHHaTb;
2. vi HaVMHaTbCH
beglückwünschen vt zu (Dat.) no-
3JipaBJIHTb c ...
begnügen, sich vr jioBOjibCTBo-
Barbca
Begräbnis n -ses, -se noxopoHbi
Begründer tn -s, — ocHOBaieab,
OCHOBOBOJIOIKHHK
begrüßen vt npimeTCTBOBaTb
Begünstigung f —, -en cnocoö-
CTBOBaHHe. nOCGÖHMieCTBO
behalten vt (ie, a) ocran/iaTa, yjiep-
»HBaib (y ceö«, 3a coöoü); coxpa-
HHTb
behaupten vt yraepiKfiaTb, orcian-
saTb
beherrschen vt Bjianeib icm-ji.
beide num 06a, o6e
Beifall m -(e)s, ohne pl ojioßpeiine,
annojiHCMeiiTbi
Beihilfe f —, ohne pl noMoiub,
coneßCTBue
Bein n -(e)s, -e «ora; koctb
Beisein n -s, ohne pl npiicyr-
CTBHe
Beisetzung f —, -en noxopouw
Beispiel n -s, -e npiiwep; zum
HanpiiMep
beißen vt (biß, gebissen) «ycaib
bei treten vi (a, e) [s] (Dat.) ßcry-
niiTb b ...
Bejahung f — , -en yiBep/uirejib-
Hblft OTBCT
bekannt adj nsßecTHbiti, swaKOMbift
bekennen, sich vr (bekannte sich,
sich bekannt) HcnoBefioßaTb
VTo-fi., npHjiepiKHBaTbCH qero-ji.
(o 63znndax, yöetxcdeHUHx)
Beklemmung f —, -en nofiamieH-
nocTb, cipax
beklommen (Part. II om beklem-
men) iiojiaiiaeHHo; CTecHeimo
bekommen vt (bekam, bekommen)
nojiy*iaTb
beladen vt (u, a) Harpy>KaTb( o6pe-
MeHHTb <jeM-n.
belebt adj ojKHBaeHHbift
belegen vt noKphmaTb
belichten vt ocßemaTb
bemüht: osaöoqeHHbift; sein cra-
paTbCH
Belgien n -s Befibras
benachbart adj coccahhh
benennen vt (benannte, benannt)
Ha3bIBaTb
Benennung f —, -en HasBanne
beobachten vt HaöwjiaTb
Beobachtung f —, -en HadmofieHiie
bepflanzen vt 3aca>KHBaTb, oöca-
HcmiaTb
berechnen vt paccqiiTHBaib
berechtigt adj oöocHOBaHHbift
bereichern vt oßoramaib
bereiten vt npuroroBJUiTb; eine
Ovation ycTpaimaib OBamuo;
Freude ~ fiociaßjiHTb paaocTb
Berg tn -es, -e 1. ropa; 2. nyciaa
nopo.ua (zopH.)
bergen vt (a, o) npniaib
Bergmann tn -s, -leute ropuopa-
6oqnfi
Bericht m -(e)s, -e ÄOKJiaa, oniei
Beruf in -(e)s, -e npo^eccH«
berühmt adj SHaMemiTbift
berühren vt KacaTbca, rporaib
beschädigen vt noBpe>K,naTb
beschäftigen, sich vr mit (Dat.)
3aniiMaTbcH vew-n.
bescheiden adj cKpowHbift
Beschießung f —, -en oöcrpea
beschließen vt (beschloß, be-
schlossen) peinaTb
Beschluß m -sses, Beschlüsse pe-
memie
beschreiben vt (ie, ie) onncuBaib
beschwören vt (o, o) 3aKJiiinaib,
yMOJIHTb
besehen vt (a, e) ocwaTpuBaTb,
paCCMaTpHBaib
besessen adj ßemeHbiß, yropejibiii
besetzen vt aaHnwaTb, OKKynnpo-
npo-
besichtigen vt ocMarpimaTb
besiegen vt noßeiKiiaib
besingen vt (a, u) BocneßaTb
Birne f -n rpyma
bis 1. prp ao; 2. cj noKa (ne)
bisher adv ao cnx nop
Besinnung f —, ohne pl coaiiamie; Bitte f —, -.1 npocböa
bringen npiiBeciH b co- bitten vt (bat, gebeten) um (Akk).
npocHTb 0 ...; bitte nojKaayftcTa
bitter adj ropbKnii
Biwakfeuer n -s,—öimaqHbiü Kocrep
besorgt adj um (Akk.) osa6oqen-Bjelorusse m -n, -n öe.iopyc
zur
snaHne; oßpasyMiiib
besonder adj ocoöbift
besonders adv ocodenno
ubift «jew-ji.
Besorgung f —, -en nopynemie
bespülen vt OMbmaib
bessern vt yaynmaTb
Bjelorußland n -s Beaopyccim
blank adj ÖJiecTHimiii
blasen (ie,a) 1. oiayib; 2. wZ m pai-b
(na dyxosoM UHcmpyMeume)
beständig adv iioctohhho, neiipe- Blatt n -(e)s, Blätter jihct; jiuctok
pblBHO
Bestandteil m -s, -e cociaBHaji qacTb
bestätigen vt no4TBep>K.iiaTb
Bestätigung f -en noATBep-
>K7ieHHe
bestehen (bestand, bestanden) 1.
vi coctohtb; cymecTBOBaTb; 2. vt
(eine Prüfung) BbuepjKMßaTb
(ucnbimaHUs)
besteigen vt (ie, ie) nonmiMaTbc«,
BSÖlipaibCH
bestellen vt 1. 3aKa3biBaTb; 2. bh-
3biBaTb, Bewerb iipHfiin (k ce6e)
bestimmen vt onpeaejiHTb
bestimmt adj onpeaeneHHbift
bestmöglich adj nannyqiuiih
Bestreben n -s, ohne pl cTapamie,
CTpeMJiemie
bestreichen vt (i, i) CMa3bIB3Tb,
HaMa3bißaTb
Besuch m -(e)s,-e nocememte, bhsht
besuchen vt nocemaTb
Besucher tn -s, — noceniTejib
besudeln vt saMaparb, 3anaqKan>
betäuben vi orayniaib, omejioMjiHTb
betrachten vt paccMaTpimaTb
betreffen vt (betraf, betroffen)
KacaTbca qero-Ji., OTHOCHTbca k
qeMy-ji.
betreten vt (a, e) ßxoÄHTb, Bciy-
naTb b ...
Betrieb m -(e)s, -e npOH3BOÄCTBO;
npeAnpHHTHe
Bett n -(e)s, -en KpoßaTb, nocrejib;
zu ~ gehen jiojKHTbcs cnaib
Bevölkerung f —, -en nacenemie
bewaffnen vt ßoopyiKaTb
bewähren vt .noKasbmaTb,
flBJIHTb (hü deM)
bewaldet adj oöjieceHHbiii, noKpbi-
Tblft JieCOM
Bewässerung f —, ohne pl oporne-
mie, HppurauHH
bewegen, sich vr /miiraTbCJi
Bewegung f -en jiBHJKeHiie
Bewohner m -s, — ähtc/ii,
bewundernswürdig adj jioctoüh:>h
yÄMBJieHHfl
Bewußtsein n -s, ohne pl cosnaHiie
bezeichnend adj xapaKTepHbiß
bezeugen vt 3acBHneTeabCTB0BaTb
beziehen vt (bezog, bezogen)
BT>e3>KaTb, nepeesiKaTb b ...
Beziehung f, —, -en oTHomenne,
CBS3b
Bezirk m -(e)s, -e oKpyr, pafion
Bezwingung f—,ohnepl noKopemie
Bibliothek f —, -en 6n6jinoTeKa
bieten vt (o, o) npcaocTaBmiTb,
aasaTb
Bild n -es, -er Kaprana
bilden vt o6pa3OBbiBaib
bildlich adj oöpaanbift
billig adj ÄCiueBuft
Birnbaumholz n -es rpymeßoe fie-
pe bo
(öyMazu)
blau adj chhhh, roJiyßoft
bleiben vi (ie, ie) [s] ocTaBaTbcn
bleich adj öaeaHbift; ~ werden no-
ßaeaneTb
bleiern adj cßHHuoßbiü
Bleistift m -(e)s, -e Kapanaaru
Blendlaterne f —, -n norataoti
(poaapb
Blick m -(e)s, -e Barjmji, B3op
blicken vi cwoTpeib, rjmaeTb
blind adj caenoft
blinken vi CßepnaTb (oö opyxauij;
wepuaTb (o 3B£3dax)
blitzen vi cßepKaTb, ßjiecreTb (o
MO/tHUU, O ZM3aX)
blöken vi ß.'ieinb
bloß 1. adj rojibiü, neiiOKpuTi.iß;
2. adv tojibko jimnb
blühen vi ubccth, npouneTaTb
Blume f —, -n ubctok
Blut n -(e)s, ohne pl Kpoßb
blutig adj KpoBaßbift
Boden tn -s, — n Böden scmjih,
noqßa; fino
Bogen m -s, — ii Bögen 1. ayra;
2. jihct (öyuazu)', einen-^schla-
gen caejiaTB Kpyr, npoÜTH jimhi-
nee paccTomme
böse adj 3Jioft, cepaHTbiü
Bote tn -n, -n nocnaneu, nocbinb-
Hbift, Kypsep
Brand m -es, Brände noxap;
in ~ geraten 3aropaTbcn
brauchen vt nyKjxaTbCH
brav adj xpaßpbifi
brechen vi (a, o) [s] 1. aoMarbcfl;
2. CXO^HTb C . . . . HCXOÄMTb H3 . . .
(o 3ByKax)", nOHBBHTbCfl H3 ...
breit ädj imipoKiift
breiten vt paccmaaTb, pasBep™-
ßaib
Bremsbahn f —, -en ßpewcöepr,
TopMO3Haa ropKa
brennen vi (brannte, gebrant)
ropeib
Brett n -(e)s, -er aocKa
Brief tn -es, -e bhcbmo
Brigade f —, -n 6pnra.ua
bringen vt (brachte, gebracht)
npHHocHib; npiiBojmib; jxocTaB-
JIHTb
Brot n
Brücke .
Bruder m -s, Brüder 6par
brummen vi nopnarb
Buch n -es, Bücher Kiuira
Buchdruck tn -s KHMronenaTamie
Buchdruckerkunst f — ucKyccino
KHiironenaTaHHH
Buchstabe m -n, -n öyKca
Bude f —, -n 6ym<a
Bühne f —, -n cuena
Bund m -es, Bünde C0103;
mm; jinra
Bundesgenosse m -n, -n
-(e)s, -e x.ieß
f —, -n MOCT
(peaepa-
COI03HHK
165
Bunker m -s, — hot (OemoHHoe
oGopoHtimejitMoe coopyjtceHtte)
bunt adj necipbift
Bürger m -s, — rpaiKAanHH
Bürgermeister tn -s, — CyproMucip
Bürgersleute pl ipa>KHaiie
Bursche tn -n, -n napenb
C
Chemie f — , ohne pl xhmhh
Chemiker tn -s, — xhmmk
China n -s Kuran
Cholera f —, ohne pl xojiepa
D
da 1. adv 3aecb, raM, bot; 2. adv
roraa; 1. cj TaK Kau; Koraa
dadurch adv H3-3a sroro, ßnarotiapH
STOMy
dagegen adv nanpOTim
damalig adj ToraaniHiiü
damals adv Toraa, b to BpeMa
damit cj ito6m
Dänemark n -s JJanna
Dank m -(e)s ßjiaroaapnocTb
dank prp (Dat. n Gen.) ßaaroaapa
danken vi (Dat.) ßaaroaapiiTb;
danke ßaaroaapio, cnacnßo
dann adv roraa, 3areM
darbringen vt (brachte dar, dar-
gebracht} npHHOCHTh
darüber adv naii noßepx
nero-«.; -^ziehen naaeßaTb no-
Bepx Mero-«.
darum adv nosTOMy
darunter adv cpeaii hmx
dastehen vi (stand da, dagestan-
den) CTOHTb, naxoanTbCH Tyr
dauerhaft adj npoMHbifö
dauern vi npoao.UKaTbCH
davonlaufeti vi (ie, au) [s] yßerarb
dazu adv k Towy xe
Decke f —, -n hotojiok; noKpoß;
noKpbiBajio, oaemio, cKarepTb
decken vt noKpbmaTb, yKpwBaTb
Delegierte tn, f -n, -n üeaeraT, -Ka
demokratisch adv neMOKpaTime-
CKffl'i
Demonstration f —, -en hcmohct-
panna
denken vt, vi (dachte, gedacht)
nyMaTb
Denken n -s, ohne pl Mbiinaenne;
das technische ~ TOXHiiMecKan
MblCJtb
Denkmal n -s, -mälcr naMHTHHK
denkwürdig adj naMHTiibiü
denn cj noTOMy ito, thk KaK; «e;
passe
dennoch cj ncc-Taim, ece »e,
OUHrtKO
derartig 1. adj nojiofiiibiü; TaKoft;
2. adv. no Toro, no rasoft CTenenn
dergleichen adj ranon; nonoÖHbih;
nichts -v« nnnero nonofinoro
derselbe (dieselbe, dasselbe) pron
tot >Ke caMbifi (ra >Ke caiuaa,
to 5Ke cawoe)
deshalb adv noTOMy, nosTOMy
deuten vi auf (Akk.) yK33biB3Tb na
koio-ji., na mto-h.
deutlich adj acHbiü, OTneraiiBbih
deutsch ßdy HeweuKHH, repM3HCKMft
Deutsche m, f -n, -n neweu, HewKa
Deutschland n -s repMamm
d. h. = das heißt TO-eCTb, t. e.
dicht 1. adj rycTOft, naoTHbift; 2.
adv BiuioTHyio
Dichter tn -s. — host
Dichtung f —, -en 1. 11093101;
2. BbiMbice«
dick adj ToacTbiü
dienen vi c«y>KMTb
Dienst m -es, -e cjiyixßa
Diktatur f —, -en iWKiaTypa
direkt adj HenocpeacTBeuHbifi, npa-
MOÜ
Division f —, -en jiiibh3wi
doch cj n adv 1. Bcc-Tarni, Bee »e,
onnaKO, ho: 2. tKe, ueab
Dora m -s, -e Ka4)enpajibHbifi coßop
donnern vi rpeweTb
Dorf n -(e)s, Dörfer nepeBHn, ceno
draußen adv cnapyiKM, (n3)Biie; na
HBope, na yamje
drehen, sich vr BepreTbCfl, nouo-
pamiBaTbcn
dreieckig adj TpeyrojibHbifi
drinnen adv BHyrpii
dröhnen vi ryneih, rpeMETb
Drohung f —, -en yrpoaa
Druck m -es, -e neqsTb, neu3T3Hne
drucken vt ne«i3TaTb
drücken vt >KaTb, npmKHMaib,
jiamiTb
Drucker m -s, — nenaTHMK
Druckerei f —, -en Tmiorpa5>Hn
ducken, sich vr narußarbcn
Dummkopf tn -s, köpfe jiypaK
dumpf adj rayxoft (o 3äytce)
dunkel adj TCMHbiü
Dunkelheit f —, ohne pl reMHOTa
dünnstämmig adj TOHKOcTBOJibnaft
durch und durch nacKH03b, conep-
meHfio, cnjioiub
durchbeißen vt (biß durch, durch-
gebissen) upoKycbinaTb, ncKy-
CblBaTb
durchbrechen vt (a, o) npopbiBaTb
durchfliegen vt (o, o) npoöeraTb
raaaaMH
durchführen vt riposonnTb
durchschlagen, sich vr (u, a) npo-
ÖHRaTbCH
durchsehen vt (a, e) npocMaipnBaTb
durchsetzen vt H3CTanBan> na
möm-ji.
durchsuchen vt oßwcKHBaTb
durchzeichnen vi nepepncoBbiBaTi,
durchziehen vt (durchzog, durch-
zogen) npoxoHHTb, CTpancTßo-
BaTb
dürfen (durfte, gedurft) cmctb.
M0»ib; HMeTb npaßo
dürr adj cyxoft
Dürre f —, -n sacyxa
düster adj Mpa«jHbiü, yrpiOMbift
Dutzend n -es, -e flioamna
E
eben adv KaK pas; tojibko mto
ebenfalls adv tojkc, touho TaK >kc,
panHbiM oöpaaoM
ebenso adv TaK ace
ebensogut adv c thkhm «<e ycnexoM
ebensoviel adv ctojibko tkc
Ecke f —, -n yro«
Edelstein m -s, -e jiparoueHHbift
KaweHb
Ehe f —, -n 6paK (cynpyacecTBo)
ehe cj npeacHe «jcm
ehern adj MeHHbiü, ßponsoBbiü
Ehre f —, -n necTb, noiecTb
Ehrenpräsidium n -s noneTHbiü
npesHHny.M
Ehrenwache f— noBCTHbiü Kapayn;
die ~ beziehen craHOBHTbCH b
noueTHbift Kapayn
ehrlich adj «jccthmü
Eigenschaft f —, -en cboüctbo,
KaiecTBO
eigentlich adj coSctbchho (roßopa)
Eile f ohne pl nocneniHocTb,
TOponnMBocTb; ~ haben cneimiTb,
ToponiiTbc»
eilen vi cneniMTb, ToponiiTbca
einander pron npyr jipyra
einbiegen vi (o, o) [s] (in die
Straße) CBopa'innaTb
eindringen vi (a, u) [s] npoHHKaTb
Eindringling tn -s, -e saxoariHK,
OKKynanr
Eindruck m -s, Eindrücke BneqaT-
aeHiie
einfach adj npocTOft, oÖHKHOBeH-
Hblß
einfahren vi (u, a) [s] Bi>e3>KaTb
einfangen vt (i, a) «OBiiTb, noftMaTb
einfassen vt oCpawjiHTb
einführen vt bbohhtb
Eingang tn -s, Eingänge bxoh
eingehen vi (ging ein, eingegan-
gen) |s] BXOHHTb
einhalten vt (ie, a) coöjnonaTb
Einheit/—,-en cäuhctbo; ejiHHnua
einig adj eHMHbiü; cornacHHft
einige pron necKOJibKo, neKOTopbie
einladen vt (u, a) npiirnainaTb
einmal adv ojiHa»flbi, Korjia-To
einmarschieren vi [s] BxoÄHTb,
BCTynaTb
einmütig adv ejuinojiynino
Einnahme / —, -n saxBar, bshthc
einnehmen vt (nahm ein, einge-
nommen) (Platz, Stelle) samiMaTb
einrichten vt oßopyaoBaib, ycTpan-
BaTb; oßcTaBHHTb (Ksapmupy)
Einsatz tn -es, Einsätze (Mys,)
BCTyn.'ieiine (zo.wca)
einschalten vt BKwqaTb
einschlafen vt (ie, a) [s] sacwnaTb,
ycwyTb
einschlagen vi (u, a) yaapsTb (o
moahuu); naiiaTb (o cnapndax)
einschleichen, sich (i, i) vr npo-
KpaÄblBarbCH
einschließen vt (schloß ein, ein-
geschlossen) saimpaTb, 0Kpy>KaTb
einschreiben vt (ie, ie) BmicbiBaTb
einsingen vt (a, u) yßaioKMBaTb
(neHuejn)
einspannen vt 3anp«raTb, BnparaTb
einst adv OHna>KHbi, Konia-nnfiyAb
einsteigen vi (ie, ie) [s] BxoßHTb,
BJie3aTb, B3ÖMpaTbCH
einstmals adv oflHaiKHbi
eintreten vi (a, e) [s] BCTynaTb,
bxohmtb; HaciynaTb, npoiicxoÄHTb
Eintritt tn -s, -e bxojt
einwiegen vt yKaiimaTb
einzeichnen vt nawocMTb (hü tcapmy)
Einzelheit / —, -en noapoßHocTb,
fleraab
einzeln adj OTHejibHbiii
einziehen vt (zog ein, eingezogen)
Gewinne ~ no«y>iaTb hoxoah
einzig adj emiHCTBeuHtJü
Einzug tn -(e)s, Einzüge BCTyiuienne
Eis n -es, ohne pl Jieji
Eisen n -s, ohne pl aceaeso
Eisenbahn / —, -en jKejiesnan äo-
pora
eisig adj «eHHHofl
eiskalt adj xoaojiHbiü KaK «öä; mo-
po3HHß; es wurde ihm ~ y nero
luypaniKii no6e5Ka«n no cnnne
elastisch adj fh6kiih
elend adj hmskhü, nofljibiü, xa.iKiiii
166
Eltern pl pojiiiTejin
empfangen vt (i, a) npumiMaTb
empfehlen vt (a, o) peKOMeimoBaTb
Ende n -s, -n kohcu; zu ~ gehen
zu ~ sein Kon>iaTbc>i, npiixoainb,
k KOHuy; ein haben OKOHMMTb-
CH, 3aKOH«JHTbCH
enden vi KonnaTbCM, saBepuiaTbca
endgültig adj OKonuaTejibHbifl
endlich adv naKonea
endlos adj öecKOHevnbiü
energisch adj aneprnuHbift
Engländer m -s, — anrjnmannii
englisch adj aurjinftCKitfi
Entbehrung f —, -en jimiieHHe,
nyiKfla
entbinden vt (a, u) (Gen.) ocbo-
ßoMCÄaib Koro-a. ot »lero-ji.
entdecken vt oTxpbiBaTb, oönapy-
JKHBSTb
Entdeckung f —, -en oTKpbinie
entfallen vi (entfiel, entfallen) [s]
(Dat.) BbinajiaTb 113 ...
entfernt adj yaaaeHHbift, ua-ibUHil;
~ sein naxoaiiTbCH na paccTOsiHim
entgegenführen vt bcsth HaBCTpeqy,
no HanpanaeHHio k ...
entgehen vi (entging, entgangen)
|s] (£>ßf.) yxojniTb ot ...
enthalten vt (ie, a) co/iepxarb
entlang adv, prp Baojib
entlocken vt (Dat.) BHMamiTb,
BbipnaTb y______
entreißen vi (entriß, entrissen) [s]
(Gen.) cpbiBaTbca c cero-Ji.
entscheiden vt (ie, ie) peuiarb
Entschlossenheit f ohne pl pe-
IIIHMOCTb, peinilTCJIbHOCTb
entschuldigen vt hsbiihutb
Entsetzen n -s, ohne pl yxac
entsetzlich adj yatacHbiü, CTpain-
Hblfl
entsetzt adv b yixace, c yxcacoM
entstehen vt (entstand, entstan-
den) [s] BO3HHKaTb
entströmen vi [s] BbiieKaib, hc-
TÜKaTb
enttäuschen vt pasoiapOBbiaaib
entwickeln vt pasBHBaib
entwickeln, sich vr pasBiiBaTbca
Entwicklung f —, -en pasBiime
entziehen, sich vr (entzog sich,
sich entzogen) (Dat.) yioiOHHTbCH
ot qero-ji.
entzünden, sich vr BociiaaMenaTbca,
BOcnaaaTbca
epidemisch adj 9nnaeMn*iecKiifi
erbärmlich adj acaiiKHii, npespen-
iibiii
erbauen vt nocTpoirrb
erblicken vt yBiuieib
Erde f —, ohne pl seMJia
Erdöl n -(e)s, ohne pl HetjjTb
Erdölleitung f —, -en Hecjnenpo-
BOA
Erdölraffinerie f , -n ne^Tene-
peroHHbiü 3aßoa
erdulden vt npeTepneBaTb
ereignen, sich vr nponcxofliiTb,
cayaaTbca
erfahren vt (u, a) yanaßaTb
Erfahrung f —, -en oiii.it
Erfindung f —, -en H3o6peTeHne
Erfolg m -(e)s, -e ycnex
erfolglos adj öesycneinnbift
erfüllen vt BbmojinaTb, hcbojihhti.;
HariOJIHHTb
Erfüllung f —, -en HcnojiHemie,
BbinojiHeHiie; in gehen hciioji-
naTbca
ergießen, sich vr (o, o) jniTbca,
BJIHBaTbCa
ergreifen vt (ergriff, ergriffen)
XBaTaTb, CXBaTHTb
ergreifend adj TporaTejibHbift, 3a-
XBaTblBaiOIlUlH
Ergriffenheit f —, ohne pl bojihc-
niie
erhaben adj BO3BbiinenHbiü, bh-
natomnftca, Bennien ft
erhalten, vt (ie, a) nonyaaTb
erheben, sich vr (o, o) iiojihh-
waTbca
erhebend (Part. I om erheben)
BO3Bbiinaioiunft; oöaaropajKHBaio-
mnft; TopiKecTBeHHtJii; BbicoKiift
erhitzen vt narpeBaTb
erhöhen vt noßbiinaTb
erholen, sich vi opubixaTb
Erholungsheim n -s, -e äom OTjwixa
erinnern, sich vr an (Akk.) bcbo-
MMHSTb O KOM-fl., O «JCM-fl.
erkennen vt (erkannte, erkannt)
yanaBaTb
erklären vt oßtacHaTb; oß-baBjiaTb;
SaaBMTb, npH3HaBaTb KOTO-JI.
>ieM-n.; BbicKasbiBaTb
erklingen vi (a, u) [s] paajiaBaTbca
erkundigen, sich vr nach (Dat.)
cnpaBMTbca, ysnaßaTb o ...
Erlebnis n -ses, -se iiepeMiHBaniie
erledigen vt nnKBiuuipoBarb mto-ji.,
noKomiHTb c weM-a.
Erl(en)könig tn -s aecnoft uapb
erlösen vt HsßaBJiaib, cnacaTb ot
ulto-ji.
ermorden vt yönnaTb
ernst adj cepbcsnbiü
ernsthaft adv cepi>e.3Ho
ernstlich adj cepbeanbiii, naCToa-
rejibHbin
Ernte f —, -n ypoixak, >KaiBa
erobern vt saßoeßbiBaTb, jioßuBaTb
(8 6O1O)
Eroberung f —, -en saßoeßaHne
eröffnen vt OTKptJBaTb
erpressen vt BbiKimaTb
erregen vt BO36yjKxiaTb
erreichen vt jxocTHraib
errichten vt coopyiKarb; bosabh-
raTb, CTpOlITb
Errichtung f —, -en coopyKeniie
erringen vt (a, u) ßOCTiiraTb
(b öopbße); joöiiBaTbca; 3aßocBbi-
aaTb; den Sieg ~ oaepacaTb
noGeny
erscheinen vi (ie, ie) [s] bohbjimtbch
erschlagen vt (u, a) yßiiBaTb
erschließen vt (erschloß, erschlos-
sen) OTKpblBaTb, JieaaTb BblBOfl,
aaKjuoiaTb
Erschließung f —, -en OTsphime
erschöpft adj oöeccMJienHbiti, mcto-
mennbiü, H3HypeHHblÜ
erschrecken t’i(ersc;!rak,erschrok-
ken) [s] vor (Dat.) (nc)nyraTbCH
Koro-n., lero-ji.
Erschrecken n -s, ohne pl iicnyr;
in ~ setzen nyraib
erschüttern vt noTpacaib
erst adv toju.ko, amub; ciiepna,
cHa»iana
Erstaunen n -s, ohne pl
HUft
erstaunlich adj yniiBinejibHijä,
M3yMHTeabHbi!-I
ersticken vi [s] sanoxnyTbCH, 3a-
xjießnyTbCH
erstrecken, sich vi npocTupaTbcn
Ertrag m -(e)s, Erträge ypoiKaft
erwachen vi [s] npocbinaTbcn,
npoßyxjiaTbCH
erwarten vt o>KnjiaTb
erweisen, sich vr (ie, ie) 0Ka3bi-
B3TbCH
erwidern vt BoapaxtaTb; oTBeiaTb,
rOBOpHTb B OTBCT
erwischen vt noftwaTb, cxBaraTb
erwürgen vt saaymmb
erzählen vt paccKasbiBaTb
Erzeugnis n -ses, -se nsnenne,
npoayKT
erziehen vt (erzog, erzogen) boc-
BHTblBÜTb
Erziehung f —, ohne pl Bocnnra-
ime
Erziehungsanstalt f—, -en y«je6no-
BocriiiTaTejibHoe saBeaeHiie (3a-
Kpbtmoeo muna), npmoT
erzielen vt aocraraTb, HoßimaTbCH
essen vt (aß, gegessen) KyniaTb
Essen n -s, ohne pl ejia
etwa adv okojio, npufijinaiiTejibuo
etwas 1. pron >iTO-HH6yab, >ito-jih6o;
mto-to, Koe-»iTO; 2. adv necKOJibKo,
HeMHoro
Europa n -s Eßpona
ewig adj BeuHbiü
Exekutivkomitee n -s, -s Hcboji-
HHTejIbHblii KOMMTCT
Existenz f —, -en cymecTBOBaHiie
existieren vi cymecTBOBaib
Explosion f —, -en BspbiB
F
Fabrik f —, -en <})a6pnKa, saBoj
Fach n -(e)s, Fächer cnemiajibnocTb;
npe^MCT (oöyHeHuti)
fahl adj ßaeanbift
Fahne f —, -n $aar
Fahrplan m -(e}s, -pläne pacnHca-
niie (däUMcemin. noesdoe, napo-
xodos)
Fahrt f —, -en noesuKa, esaa
Fall m -(e)s, Fälle cnyMaii
fallen vi (fiel, gefallen) |s] naaaTb;
nacTb (g do/o); npiixoairrbCH na...,
OTHOCHTbCH K (O BpeMBHU)', WS
Wort ~ npepbißaTb, nepeßiißaTb
(Hbto-n. penb)
fällen vt ßpaib nanepeßec (pyatcb'6,
BiuttnoBKy)
falls cj b cnyiae ecjin
Fallschirm tn -(e)s, -e napainioT
Falte f —, -n CKJiaflKa
fangen vt (i, a) jioBHTb, noföMaTb
Farbe f —, -n ubct, Kpacsta
farbig adj nseTHoft
faschistisch adj (paimicTCKHÜ
faseln vi ßojrraTb, nycToc.ioBHTb
fassen vt XBaiaib, cxßaTHTb; einen
Vorsatz ~ npnniiMaTb penieHne
fast adv homtm
Faust / —, Fäuste Kyaaa
fehlen vi an (Dat.) nejiocTaBaTb,
HexBaTaib qero-ji.
feierlich adj npa3HHn<iHbift, Top-
jKecTBenHwii
feiern vt npasjuioBaTb
fein adi tohrmö, MejiKiiii; nexcnbiü,
HSHlUHtJÜ
Feind tn -es, -e spar, nenpHaieJib
feindlich adj HenpnaTeabCKMü, ßpa-
xtecKHü; BpajKÄeßHbift
Feld n -es, -er nojie; none cpaaceHUH
Fenster n -s, — okho
fern adj aaneKnft, naabHiifi
167
Frage f —, -n Boiipoc
fragen vt cripainiiBaTb
Frankreich n -s «bpanmiH
Franzose tn -n, -n tppanuys
französisch adj (ppannyscKHü; auf~
no-tppanuyscKH, na ^panuyscKHÜ
waiiep
Frau f —, -en »eminina, jKena
frei adj CBoßoAHwft
Freiheit f —, -en cßoßojia
freilich adv npaB.na, kohcuho; pa-
3yMeeTca
freiwillig adj uoßpoBOJibiibiß
fremd adj uyiKoft, unocTpaUHbiii
Fremdsprache f —, -n nnocrpan-
Hblft A3blK
fressen vt (fraß, gefressen) ecrb
(o OKUßomHbtx), noiKiipaTb
Freude f -n panocTb
freudig adj pajiocTHbift, Beceabifi
freuen, sich vr auf hjih über (Akk.)
paHOBaTbca qeMy-ji.
Freund m -es, -e apyr, npnarejib
Freundschaft f -en jipyiKßa
Frieden tn -s, ohne pl Miip
friedlich adj Miipubift
friedliebend adj MnpojiioßHBbifi
frieren vi (o, o) Mep3HyTi>, saßnyrb
Frist / —, -en cpoa
froh adj panociHbifl, Becejibiü, äo-
BOJibHufi; paji
fröhlich adj necejibiü, paHOCTHbiü
Front f —-, -en ippoHT
Frost tn -es, Fröste Mopos
Frucht f —, Früchte iijioh, ippyKT
fruchtbar adj iiJiOHOponHbift
Fruchtbarkeit f —, ohne pl imo-
HOpOHHe
früh 1. adj panHHft; 2. adv pano
Frühe f ohne pl pans; in al-
ler ~ qyib cbct
Frühling tn -s, -e Becua
Fuchs m -es, Füchse nuca, jmcuna
fühlen vt «jyßCTBOBaTb
führen vt BO3iiTb; Beern, pyKOEO-
AHTb
Führer tn -s, — boikhb
Führung f—,ohnepl pyKOBoacTBo,
BOUHiejIbCTBO
füllen vt HauojiHHTb
Furcht f ohne pl öoasHb, erpax
furchtbar adj yacacHbift, crpainnbift
fürchten vt öoaTbca, onacaibca
Fürsorge f —, ohne pl noneneHne,
3aöoTa
Fürst m -en, -en KHH3b
Fuß tn -es, Füße Hora (cmynnri)',
nojiHOJKiie (eopbt)
G
Gallium n s (xum.) rajutnü
Gang m -(e)s, Gänge xoa; xojibßa;
noxoMa
ganz 1. adj Hejibiü, secb; 2. adv co-
Bcew, coBepuieHHo; im ganzen
ßcero
gar adv aaxce, oqeHb; ~ nicht bo-
ßce ne; ~ nichts coBepuienHO
Hnqero
Garten m -s, Gärten ca.r
Gas n -es, -e ras
Gasse f —, -n (MaaeHbKaa) yjiHiia,
iiepeynoK
Gassenvogt m -(e)s, -Vögte hojih-
HeflcKHft (KBapraabHMfi) Hag3Hpa-
TeJIb
Gast m -es, Gäste roerb
Gebärde f —, -n iKecr, MHiia
Ferne f —, -n jia/ib
ferner adv (cpaenum. ctnen. orn
fern) aaJiMiie, jiajiee; KpoMe Toro
fertig adj roroBbift
fest adj KpeiiKiin, nponnbiü; ißep-
flUÜ
Fest n -es, -e iipasjiHHK, npasjine-
CTBO
festfahren vt (u, a) yuaTbiBaTb, ye3-
khtb (o dopoee)
festhalten vt (ie, a) yitep>i<nnaTb
festlich adj ropiKeciBCUHbift, npaaji-
HMHHblH
feststellen vt ycTanaBjniBaTt, koh-
cTarnponaTb
Feststellung f -en ycraHOBJie-
wne, KOHCTarauHH
Festung f —, -en KpenocTb
festwachsen vi (u, a) |s] npiipacraib,
npoMHO cpacTaTbcn
Fetzen m -s, — kjiok, kjiouok
feucht adj cbipoft, BJiaiKHbitt
Feuchtigkeit f —, ohne pl BJiara
Feuer n -s, — oronb, Kociep
fiebern vi jiuxopaaiiTb; fiebernd
b acapy, b jmxopan.Ke
figürlich adj (JurypajibHbifi, oöpas-
HblÜ
finden vt (a, u) naxonHTb
Finger m -s, — naaeu
finnisch adj $hhckhü
Finsternis f —, ohne pl
cywpan
Fisch m -es, -e pbi6a
Fischer tn -s, — pwßaK
flach adj njiocKnft, poBHbiü
Flachs tn -es, ohne pl aen
flammend adj iiJiaMeHHbift
Fleisch n -es, ohne pl mhco
Fleiß tn -es, ohne pl npunestaHHe
fliegen vi (o, o) [s| aerarb
Flieger ms, — JieiqiiK
fliehen vi (o, o) [s] öeacaTb, ciia-
caibcfi ßerciBOM
Flöz n -es, -e ropHbiü njiacT, cpneii
Fluch m -es, Fläche npoKJiaTne
Flucht f —, ohne pl CercTBo, noßer
Flug m -(e)s, Flüge iiojier, B3aeT
Flugwesen n -s aBnamia
Flugzeug n -(e)s, -e caMonÖT
Fluß tn Flusses, Flüsse peaa
flüstern vt ineniaTb
Flut f —, -en npujiHB; iiotok
Folge f —, -n cjieÄCTBiie, hocjicä-
CTBHe
folgen vi [s] (Dat.) caejiOBfiTb 3a
kcm-ji. hjih qeMy-a.
folgend adj cneHyiomiift
Folter / —, -n nbiiua
foltern vt iibiraTb, MyqiiTb
Förderband n -(e)s, -bänder
TOMHbiti TpanciiopTep
Förderer ms,— nocoßHHK; noKpo-
Birrejib
Forderung f —, -en TpeßoBaniie
Form f —, -en $opMa
Formular n s, -e ßjiaHK, (popwyjiap
Forscher m -s, — HccjieaoßaTeab
Forschung f —, -en (nayqHoe) nc-
cjieaoBame
fortführen vt 1. yBojmib, yB03HTb;
2. npOÄOjnKaib
fortgehen vi (ging fort, fortgegan-
gen) |s] yxojjiiTb; npoflOJOKUTbca
fortsetzen vt npoaojnKaib
Fortsetzung f —, -en iipojiojiiKc-
Hiie
fortwährend adv hoctoshho, ne-
npecTaHHO
fortwirken vi npoaojDKarb aehcTBo-
168 BaTb
MpaK,
jien-
Gebäude n -s, — 3naHiie, crpoeHne
geben vt (a, e) naßarb
Gebiet n -(e)s, -e oöaacrb
gebildet adj o6pa3OBaHHbift
geboren (Part. II om gebären) ypo-
ÄieHHbift; ~ sein pomiTbcsi
Gedanke m -ns, -n mhcjib, njien
gedeihen vi (ie, ie) [s] pacni, npo-
HBeTÜTb
gedrungen adj npiiseMHCTbiü, ko-
peHacTbiü
Gefahr f —, -en onaenoerb
gefährlich adj onacnbift
gefallen vi (gefiel, gefallen) Hpa-
BHTbCfl
Gefangene tn -n, -n saKJiio'ieiiHbifl,
naeHHbift
gefangengeben, sich vr (a, e)
cjiaBaTbca b nnen
Gefängnis n -ses, -se riopbMa
Gefäß n -es, -e cocya
Gefühl n s, -e qyßcrBo, oinyuieiuie
Gegenstand m -(e)s, -stände npea-
Mer
Gegenteil n -s, -e bpothboiiojioik-
HOCTb
gegenüber p^p (Dat) HanporHB
Gehalt m -(e)s, -e co.repiK.iHne
geheimhalten vt (hielt geheim,
geheimgehalten) nepuraia b ce-
Kpere
Geheimnis n -ses, -se raüna
geheimnisvoll adj raHHCTBeHHbiü
gehen vi (ging, gegangen) [s] xo-
iiHTb, hjith; auf und ab ~ xojiHTb
B3an h Biiepea
Gehirn n -(e)s, -e mosi
gehören vi npimaHaeiKaTb; otho-
CHTbCB k ...
Geist m -es, ohne pl nyx; yn
geistig adj ayxoBHbiii, yMCTBeH-
Hblfi
Geistlichkeit f —, ohne pl n.yx.o-
BeHCTBO
Gelände n -s,— MecruocTb
Geländer n -s,— nepu.ua
gelangen vi [s] nonajiaTb, nocry-
nari,
geläufig adj öernbift
Geläut n -s, ohne pl sboh
gelblich adj JKemoBaTbiii
Gelehrte tn -n, -n yqeHbift
gelingen vi (a, u) [s] yuaeaTbCH
gellen vi ssyuaTb, SBenerb
gelten vi (a, o) cunraTbca, otho-
CHTbCH K . . .
Gemälde n -s, — i;a pinna; xiibo-
HHCb
Gemeinderat m -(e)s, -räte ropon-
ckoü cobct, MyHimiinajiHTeT
gemeinsam adj oßimiä, cobmcct-
iibiii
Gemeinschafts- (b cjiojkhmx cyme-
CTBHTeJIbHblX) 06m.HH, KOMMyHaJIb-
Hblft
Gemüse n -s,— oboluh, senenb
gemütlich adj yioTHbifi, chokohheiü
genau adj rouHbift
eneralbaß tn -sses, -bässe (My3.)
nepBbiü 6ac
Genius m —, -nien reHHft
Generation f —, -en noKoneHHe
Genosse m -n, -n TOBapum.
genug adv ßOBOJibuo, jiociaTOUHO
eographie f—reorpa^nu
georgisch adj rpysiiHCKnii
gerade 1. adj npuMOü; 2. adv Kau
pas
geraten vi (ie, a) [s] nonajiaTb; in
Brand ~ saropaTbCH
Gerechtigkeit f —, ohne pl cnpa-
BejIJIHBOCTb
Gericht n -s, -e cyu
Germanium n -s (xujit.) repMa-
gern adv oxotho; ich möchte ~
Mne oveHb xoTeaocb 6bi
Geröll n -s, -e rajibKa, KycKonaa
pyjia
gesamt adj oßmiift, bccb
Gesamtbild n -es, -er oßiunft bhji
Gesträuch n -s, ohne pl KycTapmiK
gesund adj 3jiopoBbiü
resundheit f —, ohne pl sjjopoBbe
Getreide n -s, ohne pl 3-riaKn, xaeö
(a sepite)
Getrommel n -s, ohne pl 6apa6an-
Hblfi 6ofi
gewagt adj piiCKOBaHHbjfi
Gewalt / —, -en ciina, Haciijine
gewaltig adj rpowajiHbiii, orpow
Hblfi; MOIHHblft
Gewand n -s, Gewänder (noam.)
HJiaibe, ojiokju
Gewehr n -s, -e pyxbe, bhhtobks
Gewicht n -(e)s, -e Bec, THxecTb,
rpys
Gewimmel n -s, ohne pl TOJina,
jlBn>KeHne (mojinbi)', tojikothh
Gewinn m -(e)s, -e npiiCbuib, uoxoa
gewinnen vt (a, o) BbiiirpbiBaTb;
AoSbiBaib
Gewinnung f —, ohne pl Äofibina-
Hiie, Äo6bi»ia
gewiß 1. adj H3BecTHHfi, onpejje-
jieHHbih; 2. adv KOHemio
Gewissen n -s, ohne pl cosecTb
gewissenlos adj ßeccoBecTHbift
Gewißheit f —, ohne pl ynepen-
HocTb, ÄOCTOBepnocTb; sich ~
verschaffen über (Akk.) ynocro-
BepSTbCH B iBm-ji.
Gewohnheit f —, -en npnBbi<n<a
gewöhnlich adj oßtJHHbiü, o6hk-
HOBeHHHft
gewohnt adj npHBHiHbift
gierig adj iKajiHbift, amHbiü
gießen vt (goß, gegossen) jihtb,
OTJiiiBaTb (MemaAJi. U3c)emifr.)
gigantisch adj ruranTCKnii
Gipfel m -s,— BepiniiHa
glänzend adj ßaecTHiuiiü
Glatteis n -es, ohne pl rojioaejiima
Glauben m -s, ohne pl sepa, yöe-
ÄjieHMe
glauben 1. vt jiyMaTb; 2. vt an (Äkk.)
BepilTb B KOrO-JI., BO MTO-JI.
gleich 1. adj paBHbiü, omiHaKOBbiü;
tot »ce; 2. adv ceftnac, cpaay; ~
beim erstenmal c nepsoro xe pasa
gleichen vi (i, i) paßHHTbCH, ömtb
paBHHM
gleichfalls adv t;u< nee, TaKHM ace
oöpasoM
gleichgültig adj 6e3pa3JinnHbift
Gleichgültigkeit f —, ohne pl
6e3pa3Jinnne
gleichnamig adj oanonMennbift
gleichzeitig adv ojiHOBpexieHHo
Gleis n -es, -e penbCOBbiß nyTb
Glocke f —, -n kojiokom
Glück n -(e)s, ohne pl cnacibe; ~
haben noc’iacTJiHBBTbCfl, bcsth;
auf gut no cnacTbio, nayjiauy
glücklich adj cnacTJiHBbiü
glühend adj njiaMenHbifi, hbijikhü;
pacKaneuHbift, ropunnfi
Gold n -es, ohne pl 3Ojioto
golden adj sojiotoü
Gott m -es, Götter 6or; um Got-
teswillen pajjn 6ora
Grab n -(e)s, Gräber morii/ia
graben vt (u, a) pbiTb, KOnaTb
Grabgesang m -s,-gesänge sayno-
Koiinoe (noxopoimoe) newie,
pesBiieM
Grabstein m -(e)s, -e MornjibHaa
luiHTa
Granate f —, -n rpanara
Gras n -es, Gräser Tpasa
grau adj cepbift; cejioii
grauenvoll adj CTpawHbiü, yacac-
Hblft
grausam adj jkcctokiiü
grausen: mir graust MHe crpamHo
Grenze f —, -n rpamma
Griechenland n -s PpeiiHH
griechisch adj rpenecKHü
grimmig adj jnoibiii, ®ecTOKnfi
groß adj öojibinofi, BeamtHfi
Größe f —, -n BeumiiHa, pa3Mep
Großvater m -s, -väter fleayniKa
Grube f —, -n pyunnK
Gruft f —, Grüfte Mormia
grün adj seaenbift
Grund m -es, Gründe ocHOBauHe;
npii’iHHa; auf ~ na ocHOBaunH
gründen vt ocnoBbiBaTb
Grundlage f —, -n ochobb
Grundsatz m -es, -sätze ochobhoü
npHHuiin
Gründung f —, -en ocuoBanne
grünen vi seneHeib
ruppe f —, -n rpynna
Gruß m -es, Grüße npuBeTCTBiie,
npiiBeT
grüßen vt npMBeTCTBOBaTBj (eoen.)
OTKO3bIpHTb
gucken vi rjianeTb, cMOTpew,
Gürtel m -s, — bohc
gut adj xoponiHH, aoöpbift
gutherzig adj Aoßpbifi, jtoßpoaym-
Hbiti
gütig adj ÄOÖpbifi
Gymnasial- (kok nepean wcmb
CMJ3KHOZO cyiqecmBumeJibHoeo)
rHMHJ3H<ieCKH0
Gymnasium n -s, Gymnasien fhm-
Ha3HH
11
Haar n -es, -e bojioc, bojioch
Hafen m -s, Häfen raBaub, nopT
Hafer m -s, ohne pl oböc
Hahn m (-e)s, Hähne neiyx
halb 1. adj nojioBHHHHft; 2. adv
nojiOBHHa; ein halbes Jahr hoji-
ro.ua; es ist~zwei Uhr nonoBHHa
BToporo
Halb- (» cMMiCHbtx cymecmeumeMr-
itbtx) nojiy-
Halbinsel f —, -n nonyocrpoB
Halle f —, -n (ßojibiuoü) 3an
Hälfte f —, -n nonoBHHa
halt adv nocTofire
halten vt (ie, a) aepwaTb; ocra-
HaBJiHBaTbCH; eine Rede ~ npon3-
HOCHTb pevb
Hamburg n -s TaMÖypr
Hammer m -s,— mo.tot, mojiotok
Hand f —, Hände pyica; alle Hände
voll zu tun haben ßbiTb nepe-
rpyixeHHbiM paßoToft
handeln vi aeftcTBOBaTb; es han-
delt sich um jieao (peub) a^er o....
Händler tn -s,— Toproseu
Handlung f —, -en jxeücTBHe
Handvoll f —ohne pl ropcTb
Hang in -es, Hänge ckjioh
hängen vi (i, a) bhcctb
hapern vi ne jiauHTbca; es hapert
jie.no ne hjict, hc jiaaHTca; woran
hapert es? 3a ieM jieao CTaao?
hart adj TBepjibift, h<cctkh0
häßlich adj 6e3o6pa3Hbift, ypOAim-
BblÜ
Hast f —, ohne pl ciieiiiKa, Topon-
JIHBOCTb
hastig adj ßbicTpHü, ToponanBufl,
nocneiiiHbift
Hauch m -(e‘s, -e ÄbixaiiHe, hsjict
hauen vt (hieb h haute, gehauen)
pyÖHTb, BHCeKaTb
Haufen m -s, —Ky*ia, rpyjia
Haupt n -es, Häupter roaoBa;
rnaea; aufs schlagen paaftm»
na rojlOBy
Haupt- (e cjiosKHbtx cymeemeumejib-
HblX) f'JiaBHblß
Hauptmann m -(e)s, -teilte (eoeH,)
KamrraH
Hauptstadt / —, -Städte ctojih-
na
Haus n -es, Häuser bom; nach
Hause jiomoh; zu Hause jiomu
heben vt (o, o) nojuiHMaTb
hebräisch adj JipeniieeBpeficKuß
Hecke / —, -n iiaropcw,
Heer n -(e)s, -e 1 bohc ko; 2. wate
heften vt npHKpenjian>; seinen
Blick ~ ycrpewjiHTb cboü b3tjwiji
Heilanstalt / —, -en aeqeÖHoe 3a-
Beuenne
heilen 1. vt Jie*mTb; 2. vi [ft,
nonpaBJiHTbcn; saatHBaTb (o paiiax)
heilig adj CBameHHHH
Heimat / —, -en po.iisHa
Heimatland n -es, -länder powna
heimkehren vi [s] uoai-pamarbca
JIOMOM
heiraten vt TKeiinTbC» Ha kom-jl;
BMXOnnTb 3aMy>K 33 KOFO-a.
heiß adj ropiiHnfi, jKapsrnft
heißen vi (ie, ei) HaabiuaTbcs; es
heißt roBopHT, roiiopiiTcH
heiter adj uecejiwu, pajjocTHbiß;
«CHblfi, CBCT.IblH
Held m -en, -en repoß
heldenhaft adi repoiFiccKHÜ
helfen vi (a, o) noworaTb
hell adj CBCTJibn", iipKHÜ; sbohkh#,
cHJibHHfi (o tuyjue)
Henker m -s, — naaa«i
her adv cioua
herab adv bhhs
herabnehmen vt (nahm herab,
herabgenommen) cmiwaTb
herankommen vi (kam heran, her-
angekommen) [s] an (Akk.) no.u-
XOUHTb K...
heranrücken vi [s] npn6.nHHiaTbCH;
noacTynaTb; noaoaBHraTbCJi
herantreten vi (a, e) [s] an (Akk.)
HOflXOnHTb K...
herauf adv BBepx, naßepx
herausbringen vt (brachte heraus,
herausgebracht) npoasHOCHTb,
BblMO-lBHTb
berausführen vt BbiBouHTb
herausgeben vt (a, e) HSAaßaib,
BHnycKatb
heraushören xrf yjiasjinuaTb («a
cavx)
herausklopfen vt BbiKOJiamiBaTb,
BblÖHBaTb
herauskommen vi (kam heraus,
herausgekommen) [s] BhixojiHTb,
nojiyqaTbCfl i,g
heraussteilen, sich vr BbincmiTbca
herausstoßen vt (ie, o) BbiaaßtiTb
H3 CeÖH (CAOßa)
herbeieilen vi [s] npnöerari,; no-
cneiiiHTb (cioAa)
Herbst m -es, -e oceub
Herde f —, -n craao
hereinbrechen vi (a, o) [s] ßpbi-
BaTbca; BaaMbiBaTbca; nacTynaib
hereinkommen ui (kam herein,
hereingekommen) [s] exoahtb
hereintreten vi (a, e) [.$} ßxoAMTb
herkommen vi (kam her, herge-
kommen) [s] npnxoainb, noaxo-
flUTb
herlaufen vi (ie, au) [s] hinter
(Dat.) öesKaTb 3a ...
hernach adv dotom, aareM
Herr tn -(e)n, -en rociioami
herrlich adj BeauKoaenHUH, npe-
KpacHhiii
Herrschaft / —, -en rocnoacTBO,
BJiaCTb
herrschen vi rocnoACTBOBaTb,uapwTb
herstellen vt naroTOBaiirb, npoH3-
BOAHTb
Herstellung / —, -en iistotowic-
HHe, npOH3BO3CTBO
herum adv ßonpyr, npyroM
herumlaufen vi (ie, au) [$} öeraTb,
lUaTaibCJI, rOHHTbCH
herumliegen vi (a, e) aeiKaTb bo-
Kpyr
herunterfallen vi (fiel herunter,
heruntergefallen) [s] riaaaTb
hervorragend adj ßbijimouuiiica
hervorgehen vi (ging hervor,
hervorgegangen) [s] npoucxo-
AHTb
hervorheben vt (0, o) BWAeasiTb,
nojiMepKMBaTb
hervorrufen vt (ie, u) Bi>i3biBaTb
Herzleiden n -s, — öojieaub cepaua
heulen vi peeeTb, ßbiTb, saßbieaTb
Heulen n -s, ohne pl peß, bom
heute adv cerOAU«; morgen ce-
roAuu yrpoM
heutig adv ceroAHfluiunü
Hexe /— , -n Beabwa
Hiife f—, ohne pl iiomoihb
Himalaja tn PHMaaaii
Himmel tn -s, — neßo
hin adv Ty.ua; ~ und wieder
HHoraa, TaM h chm
hinauf adv BBepx
hinaufgehen vt (ging hinauf, hin-
aufgegangen) [sj iiath BBepx, noj-
HHMaTbCH no...
hinaufkommen vi (kam hinauf,
hinaufgekommen) [sj iiath BBepx,
noamiMaTbca no ...
tiinausgehen vi (ging hinaus, hin-
ausgegangen) [s] BblXOAHTb
hinaustragen vt (u, a) BtJiiocuTb
hinausziehen vt (zog hinaus, hin-
ausgezogen) (eine Sitzung, eine
Rede) saTmiiBaTb
hindurch adv nacKBO3b; das ganze
Jahr ~ Bees toa
hineingehen vi (ging hinein, hin-
eingegangen) [Sj BXOAIITb
hineintragen vt (u, a) Biiocmb (so
OHytnpb)
hingeben vt (a, e) oraaBaTb,
jKepmoBaTb; sein Leben~oraaTb
CBOIO MCH3Hb
hinschieben vt (o, o) noaoABiiraTb
hinsehen vi (a, e) Bsraaiiyib,
CMOTpeTb KyAa-n.
hinsichtlich adv b othoiiichhh
qero-a.
hinter adj saamiü
Hinterland n -(e)s tma
hinterlassen vt (hinterließ, hinter-
lassen) ocraBAHTb noc.ne ceßn
hinüber adv na Ty cTopony; <icpe3
hinuntergehen vi (ging hinunter,
hinuntergegangen) [s]math bhu3,
cnycTMTbca no...
hinuntersteigen vi (ie, ie) [s]
ciiyCKaTbca
hinzufügen vt aoßaBAHTb, npii-
ÖaBJIHTb
hinzuspr ingen vi (a, u) [s] noAÖeraTb
Hirt m -en, -en nacryx
historisch adj ncTOpimecKiift
Hitze /—, ohne pl Htapa
hoch adj bhcokhü; hoher Norden
Kpaftnuß Cenep
Hochschule /—,-n BucmaH inxojia,
BY3
höchstens adv caMoe öoabmee,
waKCMMyw
Hof m -(e)s, Höfe Aßop; ycaaböa
hoffen vi HaaeaTbca
Hoffnung f—, -en naaeiKAa
höflich adj BejKaiiBbiti
Höhe f —, -n Bbicora
Hohlweg m -<e)s, -e AOHcÖima,
ymeate
holen vt aociaBaTb
Holland n -s ro.iaaHAim
Holländer tu -s, — rojuiaHAeu
Holz n -es, Hölzer aepeEO, apona
Holzfeuer n -s, — Kociep
horchen vi auf (Akk.) npucayinii-
BaTbca k qeMy-a.
Horde f—, -n opAa
hören vt cjibiiuaTb, ycAbixaib
horizontal adj ropn3OHTa«bHbifi
Horn n -(e's, Hörner por; po>xoi<:
(m$3.) BajiTopna
Hörsaal tn -(e)s, -säle ayaiiTopna
Hose /—, -n ßpioKii, niTanbi
Hotel n -s, -s rocniHnua, otcab
Hügel tn -s, — xoam
humanistisch adj ryMauHCTiiuecKiift,
ryManurapHbiü; — es Gymnasium
KaaccimecKaa iu\:na3ua
humoristisch adj louopncTimecKM/i
Hund m -es, -e 1. coöaKa; 2. pyao-
KOnnaa TeaeiKKa
Hunger tn -s, ohne pl i ojioa; ~ ha-
ben nporo.noAaTbca
hungrig adj rOAOAHbift
Hut tn -(e)s, Hüte inaana
Hüttenwesen n -s MeTanayprua
Hymne f—, -n tumh
I
Idee f—, -n nnea, Mbicab
illegal adj HeaeraAbHbift; noanom.-
Hbifi
Illusion f—, -en uaatoaua
immer adj 1. BcerAa; 2. Bce(ne/jed
cpamutn. cmen.); für ~ HaBcerAa
indessen adv MeiKAy tcm, tcm Bpe-
weHeM
Indien n -s Hhaiiu
Industrie f—,-n npoMbiinaeHnocTb,
HHAyCTpHH
industriell adj MHnycTpuaAbHbiü,
npoMbimaeHHbih
Infanterie f— nexora
infolge prp (Gen.) BcaeAcrawe
Ingenieur tn -s, -e HiuKenep
innig adj saAynieBHbifi, cepAeuHHü
Insel f—, -n ocrpoB
Institut n -s, -e uncTUTyT
Institution , -en yipetKAeime
Instrumentation f— HHCTpyMeH-
TOBKa, OpKeCTpOBKa
Interesse n -s, -n MUTepec
interessieren, sich vr für (Akk.)
UHTepecoBaTbca aeM-a.
international adj MeamyHapoAHuft,
HHTepHaUHOHaabHblft
irgendein pron KaKoft-nn6yab
irgendwelcher (irgendwelche, ir-
gendwelches) pron KaKoft-HHÖyAß
irgendwo adv iac-to, FAe-HiiöyAb
Irrfahrt f—, -en CKHTaHiie, cTp.au-
CTBOBaHlie
Italien n -s UTaaiia
italienisch adj maabaHCKMü
J
ja adv Aa; Aatxe; bcab, >xe
Jagd f—, -en oxota; iiorona, upe-
caeAOBaHne
jagen vi MuaTbca, Toponmbca, cne-
niHTb; in jagender Hast b CTpaui-
hoü cneniKe
Jahr n -es, -e foa
Jahrestag tn -es, -e roKOBmuiia
Jahreszahl f—, -en Aara, oßosua-
'ienue roAa
Jahrhundert n -s, -e bck, CTonenie
jahrhundertelang adj bckoboh
jährlich adv eiKeroAHO
jämmerlich adv yiKacHO, CTpaniuo
apanisch adj nnoHCKUü
je ... um so cj ueM ... tcm
jedenfalls adv bo bchkom cnyMae
jeder (j®de, jedes) pron kiokawü
(-an, -oe); bchkhh (-an, -oe)
jedermann pron KaiKAbiü, bcbkiiü
jedoch cj oAHaxo
emand pron kto-to
ener (jene, jenes) pron tot, ra, to
jenseits prp (Gen.) no ry CTopouy,
sa
jetzt adv Tenepb
jubeln vi miKOBaTb
Jugend f—, ohne pl johoctb, mo-
AOAOCTb; MO.nOACMb
jung adj moaoaoü
Junge tn -n, -n roHoiua, Majibmi«;
MaAbift
Jüngling m -s, -e Kiioina
K
Kaffee m -s, ohne pl K.o$e
kalt adj xoiiOAHbiH
Kälte f—, ohne pl xojioa, Mopos
Kamerad tn -en, -en TOBapiim, npii-
Hiejlb
Kamm tn -(es), Kämme rpeöenb
Kämpe m -n, -n öoeu, Coesoi! to-
Bapnm
Kampf tn -(e)s, Kämpfe öopbßa, 6oö
kämpfen vi ßopoibca, BoeßaTb
Kämpfer m -s, — ßopeu; 6oeu
Kanal m -s, Kanäle xaHaa
Kanone f—, -n nyniKa
Kap n -s, -e u -s (eeoep.) mbic
karg adj CKynoft, cKyAiibiö
Karte /—, -n Kapra
Kathedrale f—, -n coßop
kauen vt ixeBaTi,
Kaukasus tn — KaB'iaa
kaum adv eaßa, eana am
Keilloch n -(e)s, -löcher OTijepcrae
aas KAMTia
Keller tn -s, — norpeö, boab3a
Kellner m -s — oiJmuiianT
kennen vt (kannte, gekannt) siiaib
170
Kenntnis f—, -se anamie
Kerze f—, -n CBewa
Kette f—, -n uent, uenonKa
Ketzerei f—, -en epecb
keuchen vi saAbixaibcii
Kiefer f—, -n cocua
Kind n -es, er ahth, peßenoK
Kindheit , ohne pl jieTCTBo
kirchlich adj uepKOBUbift
Kissen m -s,— nojuyniKa
Kittel m -s, — paöoniifi xa.naT, km-
Tejib
klagen vi Über (Akk.) xajioBaibcii,
ceTOBaTB na <ito-.i.; mojioöho 3By-
' narb
Kläger m -s, — hctcu
klar adj HCHbifi, iipoapamibiii; hh-
CTblfi
Klavier n -s, -e pomib
Kleid n -es, -er oaeiKfla, njiaibe
Kleidung /—, -en ofleißjia
klein adj MaJieHbKiiii; Maawö
klettern vl [s] aaamb, BsßiipaTbca
Klima n -s, -s h »te KniiMai
klingen vi (a, u) SBeneib, SBynarb
klopfen vi cryuaib
Klopfen n -s, ohne pl cryK
Knabe m -n, -n MajibmiK
Knabenjahre pl OTponecKiie roAbi,
OTpüweCTBO
knacken vi Tpemarb
knicken vi [s] jiOMaTbcii, paanaMbi-
BaTbcfl
Knie n -s, — kohcho; auf die->-
zwingen nocraBHTb na kojichh
knietief adv no kojicho
knirschen vi capanen»
Knochen tn -s, — koctb
Knopf m -es, Knöpfe nyroBi-iua;
HaßajiflaniHHK (y najuai, inpocmu)
Knute f-r-, -n KHyr
Kochherd m -(e)s, -e n.una
Koffer m -s, —neMoaaii, cynayK
Kohle , -n yrojib
Kola-Halbinsel f KoJibCHiiü nojiy-
OCTpOB
Kolonialwaren pl öaKaaeßHbie to-
Bapbi, öaKaaea
Komitee n -s, -s kommtct
Kommando n -s, -s 1. komshah
(npsiKasaHHe); 2.. (KOMaunoBaHHe);
das Oberste — Bepxonnoe ko-
MaHaoBaHHe
kommen vi (kam, gekommen) [s]
npHXOAHTB, HpMe3>KaTb
Kommunismus tn—, ohne pl kom-
HyHH3M
Kommunist tn -en, -en KOMMynnci
kommunistisch adj KOMMyHiiciiwe-
CKHH
Komödie /—, -n KOMejum
Komsomolze m -n, -n komcomo.-k-h
Kongreß m -sses, -sse Konrpccc,
cbcsa
König tn -s, -e Koponb
kontrollieren vt npoßepaib, koh-
TpOJIHpOBaTb
Konzentrationslager n -s, — koh-
HeHrpauHoiiHbifi jiarepb
Kopf tn -es, Köpfe roxioBa
Kopfrechnen n -s yciHbifi csct
Korn n-(e)s, Körnet scpwo; MyiiiKa
(nputie.ia)-, aufs ~ nehmen Baarn
na npnuea
körperlich adj leaeciibifi, $H3H*ie-
CKüß
kostbar ad] Aparoucmibiti
kosten vt ctohtb
krachen vi rpeMer>; pawBaTbca
(o Bucmpejte)
nicht aus dem Auge He yny-
cuaTb H3 bis na
ÖHJIb
Leterne f —, -n 4)OHapb
lauern vi auf (Akk.) iiojiÄiufaib,
nojiKapayjiHBaTb, nojiCTCpeiarb
Koro-.i.
Kraft f—, Kräfte cwjia
kräftig adj cBjrbHHß, KpenKHft
kraftlos adj öeccHabHbift, oßeccn- Lastauto n -s, -s rpyaosofi aBTOMo-
jie-BiHHä 6nab
kraftvoll adj sneprmiHbift, nojiHbift Latein n-s jiaibiHb, aaiHHCKHö hsbik
3Hepran ’
Kraftwagen m -s, — aBTOMoCmib
Kraftwerk n -s, -e «.leKTpocTaHumi
Kranich m -s, -e Mtypanab
krank adj CojibHoö
Krankenhaus n
Hima
Krankheit f—, -en ßojiesHb
Kreis m -es, -e Kpyr; ospysKHOcTb
Kreuz n -es, -e Kpecr
Kreuzung f—, -en nepeftpecTOK
kriechen vi (o, o) [s] no.nsaTb
Krieg m - e)s, -e Botaa
kriegsgeübt adj onbiTHbift b boch-
hom Aexte, b 6ok>
kritzeln vt m vi nucarb KapaKyjuiMH
uapanaTb (nepoM)
Krone , -n Beaeu, Kopona; Kpo-
Ha (depeaa)
krönen vt BeRnan»
Krüppel m -s, — KaacKa
kühl adj npoxjia;xifbift, cnesuft; cfio-
KOÜHblH, Tpc3Bblfi (O ZOMjäe)
kühn adj cmcjio.h, OTBaiKHbift
kulturell adj KyjibrypHMft
kümmern, sich vr um (Akk.) 3a6o-
TMTbCfl o...
Kumpan tn -(e)s, -e (^om..) TOBapniu
Kundgebung , ^en Maiii«J)ecTa-
UHH, MUTHHC
Kunst f—, Künste ncKyccTBO
Künstler m -e, — xyaoiKHHK, apwci
künstlich adj ncKycHMä, ncßyc-
CTBCHHblft
Kurier m -s, -e uypbep
kurz adj KOpoTKüii; ~ vor neaa-
jLOJiro ao. .vor kurzem eeaaBHO
küssen vt uejiosaib
Küste , -n Mopcsoft 6eper, no-
ßepeiKbe
Kutschbock m -(e)s, -bocke kosjibi
hoh Lauf m -(e)s 6er, Tewemie
-es, -häuser 6onb- laufen vi (ie, au) [s] öerarb
laut adj rpoMKHft
laut prp (Dat., Gen.) corjiacHo
Läuten n -s, ohne pl 3bohok, 3boh,
SBynaHHe
leben vl fkhtb
Leben n -s, ohne pl skhshb; i*?s~
rufen coaaarb vto-ji., uojioiKHTb
Haqa.10 weMy-ji.
lebendig 1. adj iKHBoft; 2. adv sa-
JKMBO
Lebensgefährte m -n, -n cnyiimK
FKH3HH
Lebewesen n -s, — JKimoe cymecTiio
lebhaft 1. adj ojKHBaeHHbift; 2. adv
HCHBO
Leder n -s, ohne pl Kosca
leer adj nycToft
legen vt KiiacTb, npoKnauHBaTb;
Sich ~ JIOJKHTbCfl
Lehranstalt f—, -en yveßnoe 3a-
BejieHHe
Lehrbuch n -(e)s, -bücher yveßmiK
Lehrer m -s,—^ymnejib
Leib n -es, -er tcho
Leibeigenschaft /—KpenocTHoe
npaßo, KpenocTHOft cTpoü
Leiche f—, -n Tpyn
leicht adj jicfkhh
Leid n-(e)s,o7znepZcTpanaHne,6onb
Leim tn -(e)s, ohne pl K.neü
leise adj thxhü
leisten vt conepmaTb, jiejiaTb, nc-
nojm»Tb; den Schwur ~ naBaib
KJISITBy
leiten vt pyKOBoAHTb
Leiter f—, -n jiecTHHiia
Leitung f—, -n pyKOBoncTBo; npo-
BOA
lernen 1. vt ymib uto-ji.; 2. vl
ymiTbca
lesen vt (a, e) UHTarb
letzt adj nocneAHiiü
leuchten vi CBenrrb, CBepKaib
Leute pl jiioiiH
Licht n -(e)s, -er cbct; orosb
Lichtfunke tn -n, -n ofohök
lieb adj mhjihü, jioporoH
lieben vt juoönTb
Lied n -(e)s, -er necnn
liefern vt FiocTaBJwrb, nocraBjuiTb
liegen vi (a, e) xtearaTb
Linie f—, -n jihhibi; in erster-«
b nepnyio onepeAb
link adj jieBbiü
links adv Haaeßo, cneBa
Lippe f—, -n ryßa
Liste f—, -n chhcok
Litauen n -s JlHTBa
Literatur f—, -en JiiiTepaiypa
LKW = Lastkraftwagen m -s, —
rpysoßoü aBTOMOÖnjib, rpyaoBMK
loben vt XBajiHTb
Lobgesang tn -s, -gesänge xBaaeß-
naa iiecHß, xBaneßHbift ihmh
lodern vi iibiiiaTb, ropeib
Lohn m -(e)s, Löhne sapaßornafl
njiara
los! jiaßaii; nornea! was ist wto
cjiymuiocb?
L
Laboratorium n -s, Laboratorien
jiaßoparopiiH
lächeln vi yabiÖaTbcn
Lächeln n -s, ohne pl ynbiÖKa
Lachen n -s, ohne pl cm ex; nicht
aus dem-«-kommen ne nepe-
CiaBaTb CM6HTbCH
Lage f—, -n nojioxreHHe
Lager n -s, — CKJiaa
lähmen vt napamisosaTb, ocjiafiHTb
Lamm n -(e)s, Lämmer jifiichok
Lampe f—, -n naMiia
Land n -es, Länder seMim; crpana
Ländereien pl scmjih, noMecTb«,
yroflbH
Landwirtschaft f—, ohne pl ce.ib-
CKOe XO3SÜCTBO
landwirtschaftlich adj ceabCKO-
X03HftCTBeHHblfl
lang adj ßjiHHHbift, ßo.nniii; viele
Jahre ~b Tewemie mhofhx ner
lange adv aojifo
Länge /—»-njumna; sich in die ~
ziehen saTHFBBaTbca (o coGpanuu
u tn. n.)
langsam adj MejuieuHbiii
längst adv AaBHbiM-aaBHo
lassen vt (ließ, gelassen) ocraBMTb;
sacraRjiaTb, Bejieib; jionycKarb,
nO3BOJUlTb, flaBaTb (BO3MO>l<HOCTb);
171
lösen vt (pa3)peinaib (sadavy, eo-
npoc)
Losreißung f -en orptiB, otac-
jieHüe
Lösung f —, -en peinetme
Lücke / —, -n npoöen
Luft f Lüfte B03Äyx
luftdurchflutet HanojineHMbiü bo3-
nyxoM
Lust f —, ohne pl paxocrb, yxo-
BOJIbCTBHe
lustig adj Becejibiü
M
machen vt neaaTb; sich an die Ar-
beit ~ npnHHMaTbca 3a paßory;
sich auf den Weg ~ onipaBjunb-
Cfl B nyTb
Macht f —, Mächte CHJia, wonib,
BJiaeTb; jiepjKaßa (zocydapcmeo)
Machtantritt m -s, ohne pl npnxoA
K BJiaCTH
Machthaber in -s, — BnacTnrenb
mächtig adj moihhhü; cujibHbifl,
MorymecTBeHHbiü
Mädchen n -s, — ßCBO'iKa, neByniKa
mahnen vt zu (Dat.) npnabiBarb k
newy-Ji.
Mal n -s, -e paa
mal adv 1. pas; zwei ~ ÄßajKßbi,
xsa pasa; 2. -Ka; sagen Sie ~
CKaiKUTe-Ka
mancher (manche, manches) pron
HHOÖ, HEKOTOpblft
manchmal cdnuHorxa
Mangel m -s, Mängel nejiociaTOK,
OTCyTCTBBe
Mann tn -(e)s, Männer vejioneK,
Myar’iHHa; wy>K
Mantel tn -s, Mäntel naJibio
Märchen n -s, — cicasKa
markant adj mctkhö, xapaKiepHbift
Markstein m -s, -e MejKeBoü Ka-
MeHb; Bexa
Markt tn -(e)s, Märkte pbiHOK, 6a-
3ap
Marsch m -es, Märsche Mapni, no-
xoa, nepexox
Maschine f —, -n Mainnna
Maschinengewehr n -s, -e nyjieweT
Masse f —, -n wacca; in ~ n b Mac-
cobom nopaßKe
mäßig adj yMepennbifl
Materie f —, -n ($imoc.) Mareptm;
BemecTBO
Mathematik f —, ohne pl wareMa-
TMKa
matt adj caaßbifi, Biuibiit, yTOMneu-
Hblij
Mauer f —, -n crena (KaMSHHan,
KupnmHan)
Mausoleum n -s, -leen MaB3oneft
Meer n -(e)s, -e tsope
Meerbusen tn -s, — 3ajihb
Meeresspiegel tn -s, — ypoBeiib
MOpH
Mehl n -(e)s, ohne pl My«a
mehr (cpaeitum. einen, om viel) adv
ßonbine
mehrere pron HeKOTopbie; necKOjiß-
KO
Meile f —, -n mh.m
meinen vt, vi nojiaraTb, nyMarß
Meinung f —, -en MHeHHe
meist adv ßonbnieü nacTbio; 6ojib-
nie Bcero
Meister in -s, —Macrep
Meisterstück n -s, -e «yuniHfl no-
wep (npozpaMMbt, npedctnaßJieHun)
melden, sich vr BbisbinaTbCfi, sarni-
CbiBaTbCH (noßpoBOJibHo); noflarb
saHBaeHne
Melodie f—, -n Mejionnn
Menge f —, -n kojihucctbo, mho-
»recTBO
Mensch m -en, -en qejioBeu
Menschheit / , ohne pl qeaoBe-
qecTBo
menschlich adj vexoBeuecKHÖ
merken vt sawenaib
messen vt (maß, gemessen) niepim,
H3MepflTb
Messer n -s, — hojk
Metall n-(e)s, -e Meran«
Milch f —, ohne pl mojioko
Ministerpräsident m -en, -en
npeMbep-MiiHncTp
Minute f —, -n Mnnyra
mißglücken vt [s] ne yaaBaibca
Mitarbeiter m -s, — coTpyiifiBK
mitbringen vt (brachte mit, mit-
gebracht) npKHOCBTb C COÖOfl
Mitbürger m -s, — corpa»n.aHHH
mitffihren vt Heern c coßofi, Hwerb
npH ceöe
Mitglied n -s, -er vjich
mitmachen vt yqacTBOBaib b ...
mitnehmen vt (nahm mit, mitge-
nommen) ÖpaTt», aaxßaTbiBarb c
co6oh
Mitschüler tn -s, — TOBapiim no
niKOJie, coyneHHK
Mittag tn -s, -e iiojiachb
Mitte f —, -n cepemma
mitteilen vt cooßniarb
Mittel n -s, — cpeACTBO
Mittelschule f—, -n cpeaHa« inuojia
mitten adv nocpean, cpemi
mittler adj cpeaHHÜ
mitweinen vi wiaKaTb Bwecre c
KeM-Ji.
mögen (mochte, gemocht) xorerb,
xejiarb; JiioßHTb
möglich adj BO3Mo>KHbiü
Möglichkeit f —, -en bosmotkiiocti,
Monat m -s, -e Mecan
monatelang adv MecauaMH, b reqe-
Hne MecsueB
morden vt yöimarb
Mörder tn -s, — yöuftna
Morgen m -s, — yrpo
morgen adv äasTpa
Morgengrauen n -s, ohnepl paeeßer
morgens adv no yrpaM, yrpoin; um
3 Uhr ~ b rpii qaea yrpa
müde adj ycTajiwfi
Mühe f—, ohne pl rpya, xjionorbi,
ycMjine; mit und Not e«e-e«e,
eflBa
Mühle f —, -n Me«bHnna
Mund tn -(e)s, -e h Münder por
mündig adj coBepuieHHOjieTHttit,
B3POCJ1HH
Mündung f —, -en ycTbe
Museum n -s, Museen Mysefi
Musik f—, ohne pl sty3HKa
Mut tn “(e)s, ohne pl MywecTBO,
ßoflpocTb; den ~ nicht sinken
lassen He naaaTb ayxoM
Muttersprache f — poxuoft nabiK
Mütze f—,-n Wanna, 4>ypaiKKa
N
nach prp (Dat.) noejie; wie vor
nonpeiKHeMy
Nachahmung f —, -en noApawaiiHc
nachdem cj noc/ie Toro k;ik
nachdenken vi(dachte nach, nach-
gedacht) über (Akk.} oßxyMbi-
Baib HTO-Jl.. Dä3MbHnJIHTb O «igM-JI.
nachfolgen vi [s] (Dat.) cjiexoBarb
3a..., aieffHTb 3a...
nachlaufen vi (ie, au) [s] (Dat,) 6e-
Mcarb BCJiea 30...
nachmittags adv nonojiysHH
Nachricht , -en H3ßeerne
nächst adj 6ximaiiianß, GiexyioiaHM
nachstehend adj 1. HUMiecjiejiyto-
iu,nü; 2. adv nmne
Nacht /—, Nächte HO^b; eines
Nachts öAHaiKxbi hohmo
nächtlich adj hohhoh
nachts adv HO’ibK)
nachtun vt (tat nach, nachgetan)
(Dat.) iioApawaib Koiuy-ji. b neM-Ji.
Nacken m -s — aarbuioK, inesi;
beim haben B3äTb 3a innBopor
nah(e) adj 6jih3Kmh
Nähe f —, ohne pl ßjmaocib; in
der ~ b6jih3h
nähen vt niHTb
nähern, sich vr (Dat.) npnöJiHiKaTb-
CSt K . . .
Nahrung f—, -en nmiia, nnraH.ne
Name m -ns, -n hmh; Ha-
3B0HH6
nämlich adv a hmöhho, ro-ecTb
Narbe f—, -n tnpaM
narbig adj b mpawax, co mpaMOM
naß adj MOKpaft
Nässe /—, ohne pl cbipocTb, mo-
Kpora
Nation f—, -en Hanna, uapox
Nationalität /—, -en nannoiiajib-
HOCTb
Nationalitätenstaat m -(e)s, -en
MiioroHauMOiianbHoe rocyaapc'Hso
Natur f—, -en npMpoaa, narypa
natürlich 1. adj ecTecTBejiHbiü, Ha-
TypajibHbTfi; 2. adv ttoneHHo
Naturwissenschaft f — .ecrecTBO-
SHaHHe
Nebel tn -s, — rynan
Neben- (e caovich. oyiu,.} coceamiH,
CMeMCHbTH
nebst prp (Dat.) BMecre c...
nehmen vt (nahm, genommen)
6parb, npHHHMaTb; seinen An-
fang ~ HauHnarbCfl
neigen, sich vr cKJioHBTbCH
nennen vt (nannte, genannt) (Akk.)
na3bißaTb Koro-J]. (hto-a;) kgm-ji.
hjih qeM-Ji.
Netz n -es, -e cerb
neu adj hoblih; von neuem cnoßa
neugierig adj jHoCoiiMTHbih
nichts pron hihito, Hiiqero
nicken vi mit (Dat.) KriBaib (zojio-
sou)
nie adv HHKorxa
nieder adj hh3Khh, HH3MeHHtiit
niederbrennen vt (brannte nieder,
niedergebrannt) cwnraiL
niederhalten vt (ie, a) cxcpjKHBaib
niederkauern, sich vr iipiueib na
KOpTOUKH
Niederwerfung /—, -en paarpoM
niemals adv HHKorxa
niemand pron hhkto
nirgends adv Hiirxe
Nische f—, -n Huma, yr.nyßJieHwe
b cTeue
noch adv eme
Norden m -s cesep; im hohen
na KpahueM ceßepe
nördlich 1. adj cesepubifi; 2. adv
k ceßepy ot. ..
172
Not f—, Nöte iiyiKiia; seine liebe ~
haben BOSHibCJi c kgm-ji.; mit
Mühe und ~ eae-exe
Note/—, -n HOTS; OTMCTKa
Notiz /—, -en saMerna, saniicb
notwendig adj lie.oöxoaHMwii
Null /—, -en Hoaib
Nummer /—, -n HOMep
nun adv Tenept; bot; von ~ an
OTHHHe
nützlich adj nojiesHHft
O
ob cj JIM
oben adv Hasepxy
ober adj Bcpxwift
Oberbefehlshaber m -s, — raaBiio-
KOMannyiomMÖ
Oberfläche /—, -n noBepxiiocrb
Oberkommando n -s, -s raaBHoe
KOMaHKOBaHMC
bberst adj BepxomibiM; das Oberste
Kommando Bepxoßnoe KOMaimo-
Bamie
obschon r/ xotsi
Obst n -es, ohne pl iuioah, 4>pyKi'M
obwohl cj xorn
Ofen tn -s, Öfen nenb
offen adj otkphthü
offenbar adj OMCBiiaiibiii, hbiihh
offenbaren, sich vr nposEnnTLCfi,
oöHapyiKHBaTbCH
offenstehen oi (stand offen,
gestanden) 6biTb crapHTHM
öffentlich {Sitzung, Versammlung,
Gericht) adj oömeCTBöHirbift
jiHHHbiö, r.nacHfiiU, oTEpbrrtiii
Offizier tn -s, -e cxjiimep
Offizierswache f—, -n napayAi-
Hblß 0<J)IfIiep
öffnen vt OTnpwBaTb
Öffnung /—, -en OTBcpcrue
ohne 1. prp (Akk.) 6ea; 2. cf,
lesen ne <mraa
Ohr n -(e)s, -en yxo
Okkupant m -en, -en OKKynawr
Öl n -(e)s, -e mhcjio (pacmumeAb-
hoc)
Olivenbaum tn ~(e)s, -bäume o.imb-
KOBoe aepeeo
Onkel tn -s,— ahah
Opfer n -s,— mepina
Orden m -s, — opaeH
ordnen vt npiiBOAHib b nopsAOK,
pacnonaraTb
Ordnung / —, -en mophaok
Ort m -(e)s, -e h örter mbcto,
nyHKTJ MeCTHOCTb
Osten m -s boctok
Österreich n -s Abctphs
Österreicher tn -s,— aBCTpaeu,
Ovation /—, -en oBamm
P
paar, ein ~ nutn HecK-ojibKo; ein
paarmal «ecnojibKo pas
packen vt 1. nanoßaTb, ynaKOBbi-
BaTb, yKjiajibiBaTb; 2. XBaraib,
CXBaTblBaib
PAK = Panzerabwehrkanone / —
-n npoTHBOTaBKOBaa nyiuxa
Palast m -(e)s, Paläste ABOpeu,
Panzer tn -s,_ — raire
papieren adj SyManiHbiw
Paris n llapiixi
Partisan m -s, -e m -en napinaaH
Partei /—, -en naprus
passen vt roAiiTbca; nojuo,a.HTb;
Ration / —, -en pauMOH, naöK
wann es paßt koias aaöaaropac- Ratschlag ra -es, Ratschläge coeer
Rätsel n -s, — sarajiKa
Ratsherr tn -(e)n, -en roponc«ofl
(MyiHttBinaJIbMbiM) COBßTHHK
rauben vt rpaöiiTb
CyÄMTCM
Pause /—, -n nepeptiB, nayaa
Pendel tn -s, — MaHinnK
periodisch adj nepuoÄH'iecKHÜ
Personenwagen tn -s,—aersoBofi
aBTOMOÖHJlb
Pest , ahne pl <iyMa
Pfad tn -es, -e Tpona, rponmiKa
pfälzisch adj mfiaAbucKHä {podoM
H3 Hifraju>i}a)
pfeifen vt,. vi (pfiff, gepfiffen) cbh-
CTBTb, IiaCBHCTblBaTb
Pferd n -es, -e Jiouiaab
Pferdestall tn -s, -ställe kohiobihs
Pfingsten n -s tpomiihh aeiib (pe-
AUtao3Hbiü npasduuK)
Pflanze / —, -npacTen«e
pflegen L vt yxa»(HB8Tb 3a KeM-a,,
qew-Ji,; 2. vl (-f- Infinitiv) HMerb
oöbiKHOBeHHe (BTO-a. aeJiarb)
Pflicht / —-en aojir, ofiasaHHOCTb
Pforte / —, -n ßopora
Pfund n -s, -<ß *$yHT
Pfütze / —, -n JiyiKa
phosphorhaltig adj coaepwauwü
4>oc4>op
physikalisch adj t^MBHMecKwä
Pistole / —, -<n nucToaier
plagen vi >Mywrb, tgmbtb
Plakat n -s, -e manar
Plan tn -(e)s, Pläne naa«
Plantage / —, -n n.'iaiiTamm
plätschern vi anecnarbcfi
Platz tn -es, Plätze MßCTo; naö-
niaflb; njiomanBa
platzen vl aonarbra, JiomiyTb
plötzlich adv Bupyr
Pol tn -(e)s, -e nomoc
Polen n -s Flojibiua
Polizei f —, -en nojmmtfl
Polizist tn -ent -en iiöfliHieäcKHfi
polnisch adj nanbCKHS
Portier tn -s, -s nopite, nraehuap
Porzellan n -s, -e ^api^op
Post f vkae pt liOTia, ncwro-
Boe OTÄeJienwe
Posten tn -s, — itoct; 'racoBoit;
flOJllKHOCTb
postlagernd adv no BocrpetxjBa-
HMS
prägen vt neiraHMTb; &aneIiaTJteB3Tb
Präsident in -en, -en upegimeH-f
Presse / —, ohne pl npecca, nenarb
pressen vt c>KHMaTb, npuMCHMaTb
Preuße m -n, -n npyccaK
Preußen n -s flpyccHH
preußisch adj npyccKnfi
proklamieren vt npoBOsmamaTb
prüfen vZ acnbiTHBaTb, npOBepau»,
SKsaueHOBaTb
Pulver n -s,—nepouioK
Punkt tn -es, -e Towa
Q
Qualm m -s, -e ahm, nan
Quartier n *s, -e KuapTHpa; (sosh.)
nocToft
Quelle / —, -n hctommmk
R
Rad n «(e)s, Räder aojieco
Rang m -(e)s, Ränge 1. paar, wn;
2. sipyc
rar adj peaxHÜ
rascheln vi mexecTerb, mypmarb
Rat m -i(e)s, -Schläge cobct
Rathaus n -es, -häuser paiyiua
Räuber m -s, — rpa&ueJH,
Rauch m -(e)s, cdme pl ahm
rauh adj rpyßbiH
Raum m -(e)s, Räume noMemeHKe;
npocTpancTBo; pafion
rauschen vi luyueTb-, meaecTeTb,
Mtypiaib
Reagenzglas n -es, -gläser upo-
6npi<a
reaktionär adj peaKUHOHiibift
Recht n -s, -e npaso; mit ~ no
npaßy, cnpaBeiwiHBO
recht 1. cd/npaiMdi;haben 6hti.
npaBHM; 2. adv o*jenb; aobojibho;
AOCraTOMHO
rechts adv nanpaßo, cnpasa
recken, sich vr BbinpauMTbca
Rede / —, -n pe«»b; eine ~ hal-
ten npOH3HOCHTb peub
reden vt h vi roBopmb
regen, sich vi BBMraTbca, meee-
JIWTbCM
Regen tn -s, ohne pl AOiKAb
Regierung / —, -en-npaBmeJibCTBo
reglos adj He^BMWHMbiM
reich an (Dat.) adj öoraTHfi
Reich n -(e)s, -e rocyziapcTBO, hm-
nepmi
reichen vi xaaraTb, 6htb AOCTaTOi-
hhm; soweit das Auge reicht
HacKOJibKO oxuaTHuaei rna3
Reichtum tn -s, -tiimer CoraiciBO
reifen vi coapeBars
Reihe / —, -n psji, oMepenb
Reihen m -s, — xopoBoa
reiten vi tritt, geritten) [Ml esjyiTb
(BepxoM)
Reiter tn -s, — BcajumK, KaaajiepnCT
reizen vt npejibiuaTb, npaBaexarb
rennen vi (rannte, gerannt) [s]6e-
»aTb, M<iaTbCS
Republik / —, -en pecnyö.iiiKa
Republikaner tn -s, — pecnyßjiH-
KaHeu
Reserve / —, -n pesepß
Rest m -es, -e octstok; c/ia»ia
Restaurant n -s, -s pecfopaii
retten vt cnacaTb
Revolution / —, -en peBojnomni
revolutionär adj peB0.wiiH0HHHÖ
Rheinland n -s PefiHCKa« oöjiacib
Richter tn -s, — cy/ibs
richtig adj Bepiibifi, npaBBJibHbifi;
HaCTOJiniHH
riesig ad/orpoMHbift, KOJioccajibiibiii
Rock m -(e)s, Röcke cropiyK, rnsji-
maK
roh adj cwpofi
Röhre / —, -n TpyOa
Rolle / -n po.ib
rollen 1. vt KaTHTt; 2. vi [5]
KaTHTbCH
römisch adj phmckhh
Rose / —, -n poaa
Rotarmist m -en, -en KpacHoapMeeu
rötlich adj KpaciioBaTbiii
Räbe / —, -n pena, CBemia
Ruck tn -(e)s, -e Tomon; mit
einem ~ pasoM, miesaiiHO
Rucksack tn -s, -säcke noxoAiibifi
Meinen, pronaan
Rflckübersetzung / —, -en oßpar-
hhä nepeeoa
Ruf m -(e)s, -e npiisbiB; npKK, kjihm
173
rufen (ie, u) 1. vt 3BaTt; ins Lebens
cosflaTt» «to-ji., noJioJKMTb Haua/io
ieMy-Ji.; 2. vi Kpinaib
Ruhe ”/ —, ohne pl noKoß; keine
lassen ne AasaTb noKOio
Ruhestätte f —, -n mbcto yno-
KOeHMH
ruhig adj cnoKoiiHbiß
Ruhm tn -(e)s, ohne pl CAaoa
röhren tporarb; inesejiirrb;
Trommel ~ ßmb b ßapaöan
Ruine f —, -n paSBajnma, pyinia
Rumänien n -s Pyuanna
Russe m -n, -n pyccioiü (cyajJ
Russin / —, -nen pyecKaa (ryu<.>
russisch adj pyccKufi
Rußland n -s Poccua
S
Saat f —, -en noceB
Sache / —. -n Beim,, Ae.no
Sack m -(e)s, Säcke MeinoK
Sägemehl n -s, ohne pl oumjikm
sagen vt roßopHTb, CKasarb
salutieren vi caJiioTOBaTb, OTHaBaTb
•leCTb", (hoch.) npHßeTCTBOBaTb
Salve f —, -n saan
Salz k -es, -e cojib
sammeln vt coßwpaTb
Sam(me)t m -s, -e öapxar
Sammlung f —, -en (von Bildern,
Briefmarken usw.) coöpaiuie, koa-
jieKmm; coßiipaiine
sämtlich adj Bte
Sanatorium n -s, Sanatorien cana-
TOpwfi
Sand m -es, ohne pl necos
Sänger m -s, — neBeu
sättigen vt Hacbimaib, iiabopMHTb
sauber adj whcthS, onparnuft,
TmaTeAbHbift
Sauberkeit f —, ohne pl «mcTOTa,
OnpflTHOCTb
Säule f —, -n KOJiöHHa
Säure / —, -n Kucaoia
säuseln vi niejjecTerb
Schacht tn -(e)s, Schächte maxra
Schaden m -s, Schäden Bpea, yuiepß
schädlich adj BpeaHhift
Schaf n -(e)s, -e oßua
schaffen vt (schuf, geschaffen) co-
3A3BaTb
schaffen vt AoßbiBaTb, AocraBAjarfe
Schar f —, -en Tojwa, crasi, Baiara
schattig adj TeiiHCTbiß
Schatz m -es. Schätze cOKpoBmue,
KA3A
schauen vl CMOTpen.
scheinen vi (ie, ie) 1. cBernTb;
2. KaaaTbCfl
Scheiterhaufen tn -s, — koctöp
schenken vt AapHTb; Aufmerksam-
keit ~ yaeaHib BHiiMamie
scherzhaft adj myTAiisbift
scheuen, sich vr vor (D«/.)CoaibCn,
onacaTbca soro-x., qero-ji.
Scheune f -n capaii
Schicht / —, -en cxofi, naacT
schicken vt nocbUiaib
schieben vl (o, o) jlBnraib
Schieferwerk n -(e)s, -e cxauue-
BL1H 33BOA
Schienenstrang tn -(e)s, -stränge
noAOTHO >KeJie3Hoß Aoporn
schießen vi (schoß, geschossen)
cipejiHTb
Schießscharte j —, -n {wen,)
ßofiumia, auöpaaypa
schildern vt onMCUBaTb, nsoßpawaTb
Schildwache f —, -n qacosoß;
stehen ciOflTb na nocry, na nacax
Schlacht f —, -en 6nTßa, cpawenwe
Schlaf m -(e|s, ohne pl coh
schlafen vi (ie, a) cnaib
Schlafmätze / —, -n hohkoö kox-
naK
schlagen vt (u, a) 6mb; yAapart;
einen Bogen CAesarb Kpyr
(npoMTH jmninee paccroaiine);
Wurzeln ~ nycuaTb Kopim; schla-
gende Wetter pyamiaHbifi. ras
schlecht adj nnoxoß, Aypuoß
schleichen, sich vr (i, i) npo-
KpaAbißaTbcs, npoönparbca
Schleife / —, -n ner.qji; imyqHHa
(penu)
schleppen vt Tammb, BOXoaitTb
schließen vt (schloß, geschlossen)
saKpbißaib, aannpajb; 3ai<jiKwaTb
schließlich adv hhkohcu
schlimm adj iwioxoß, CKBepiibifi
Schlucht f . -en oBpar, ßaaica,
Jiomuiia
schluchzen vi BCXAnubiBaib, pwAaTt
Schlund tn -es, Schlünde nacTb,
TJI0TK3
Schluß m Schlusses, Schlüsse ko-
Heu, oKOHHanne, 3aKjiio>ieHne
Schmähung f —, -en ocKOpßAeHue,
noHomenne, xy.ia
schmal adj ysKufi
Schmerz m -es, en 6ojib, CTpaAanne
schmücken vt yapamaTb
schmuggeln vt npoBoanib ‘ito-a,
Tanno, KompaöaHAofi
Schmutz tn -es, ohne pl rpa3b
schmutzig adj rpaanbiü
schnallen vt aaciernBaTb
Schnauzbart tn -es, -bärte ycu
Schnee m -s, ohne pl cHe.r
schneereich adj obaabnbin cneroM
Schneesturm tn -s, -stürme Mcicjib,
öypan
schnell adj cKopbifi, öbicrpbiit
Schnitt tn -es, -e nopea, pa3pea
schnitzen vt peaaTb (no depeey)
Schnur f —, Schnüre iimyp, ue-
peBKa
schon adv y»ce
Schönheit / —, -en Kpacora
Schöpfer m -s, — TBOpen
Schrank m -(e)s, Schränke iUKa<p
Schrecken tn -s, — yntac, ncnyr,
cTpax; in ~ versetzen npjraoAmb
b yacac
schrecklich adj ysjacHbiM
Schrei m -(e)s, -e KpMK, bohab
schreien vi (ie, ie) KpiwaTb
schreiten vi (schritt, geschritten)
[s] niaraib
Schrift f —, -en uipn^r
schriftlich adj nwCbMeHHbift
Schriftsteller in -s, — niicaTejib
schrillen vi pe3K0, np0H3MTejibH0
SBOHHTb
Schritt in -(e)s, -e iiiar
Schuft in -(e)s, -e HeroAsß, noAJieij
Schulter / —, -n nneno
Schuppen m -s, — capaii
Schuß m Schusses, Schüsse bh-
CTpeJi
schütteln vt Tpscrn
Schutz m -es, ohne pl BaiaiiTa
schützen vt samiunaTb, oxpawsTb
schwach adj cjiaßbiii
Schwächung f —, -en oc-uaß-neune
Schwager m -s, Schwäger uiypun,
3flTb
Schwägerin J —, -nen neßecT«a,
CBOS'ienmia
schwanken vi maraTbca, KOjießarhCfi
Schwankung f —, -en Kanauue,
Kojießamie
schwedisch adj iubcackhh
Schweif tn -(e)s, -e xboct
schweigen vi (ie, ie) MOJinaTb
schweißtriefend adv oönMßaacb
IIOTOM
Schweiz f — Hlßeftnapus
schwer adj TflHi&iMfi, rpyAHBiä
schwermütig adj yiibiJibiii, nena/rb-
Hblft
Schwester J —, -n cecTpa
Schwiegersohn m-(e)s, -söhne amb
schwierig adj TpyAHwfi, sarpyami-
TeJibHbiii
Schwierigkeit f —, -en rpynnocib
schwindeln: der Kopf schwindelt
mir y Mena KpyMHTca roAOBa
schwingen vt (a, u) MaxaTb, pas-
MaXHßaTb
schwören vi (u, o) KJlflCTbCfl
Schwüle f —, ohne pl Ayxora,
THWeCTb
Schwur m -(e)s, Schwüre KjrarBa;
den ~ leisten oanarb kastby
See 1. m -s, -n csepo; 2. f —, -n
wope
seekrank adj crpaAaiouxJifi MopCKofi
ßoAeaiibio
Seeweg tn -(e)s, -e MopcKoii nyrb
sehen vt (a, e) Bnjeib, CMOTpeib,
TAHHeTb
Sehenswürdigkeit f —, -en aocto-
IipHMeqaTCAbHOCTb
seinetwegen adv paßu Hero, iia-sa
uero
seit prp (Dat.) c, ot
seitdem cj c Tex nop ksk
Seite / —, -n cTOpona; 6ok; crpa-
HHna
selber pron caw
selbst 1. pron caw; 2. adv Aawe
selbstverständlich adv camo coöofi
paayMeerca
senken vt onycKaTb
setzen vt cancaTb, CTaßHTb
Sibirien n -s CuÖMpb
sicher 1. adj yBepeunbiß; 2. adv
Koneqiio; HenpeMeimo
Siedlung f —, -en noceaoK, koao-
hhb
Sieg in -(e)s, -e .noöena
siegen vi no6e»AaTb
Sieger m -s, — noßeAMTCAb
siegesgewiß adj yBepeunbiß b
noßeae
siegreich adj noScAOHOcubiß
Silber n -s, ohne pl cepeöpo
silbergestickt adj bhuimthm cepeß-
pöM
Silizium n -s, ohne pl (xum^) KpeM-
HHÜ
singen vt (a, u) nerb
sinken vt (a, u) [x] onyckaTbca,
norpyiKaTbca, naAaib
Sinn m -(e)s, -e qyscTBo; cmhcji,
3HaqeHne
sinnlos adj ßeccMHcaeHHbiÖ
sitzen vi (saß, gesessen) cnAeTb
Sitzung / —, -en 3acenanne
Skandium n -s, ohne pl (xum.)
CKaHAHÜ
Sklave in -n, -n paß
Sklaverei f —, ohne pl paßcißo
slawisch adj CAaBUHCKwß
so adv Taa; ~ ein TaKon
174
sobald cj Kai< tojibko, easa
soeben adv TOJibKO lito
Sofa n -s, -s imBan, KyuieTaa
sofort adv HeuejuteHHo, ronac »e
sogar adv flame
Sohle / —, -n 1. nouoiiiBa; 2. (eopH.)
saßoft
solange cj noKa
solch pron raKoß
Soldat m -en, -en cowt
Sonder- (ö cjiook. cyiq.) ocoömü,
cnenHaJibHhifi
Sonderkurier m -s, -e Häpomibifi
sondern cj ho, a
sonnig adj co.'ineiHMft
Sonntag m -s, -e BocKpeceHte
sonst adv «Haue; enpose«
Sorge f -n aaßora
sorgen vi für (Akk.) aaöoTHTbcs o;
~ um (Akk.) öecnoKOHibCff o...
soviel adv CToatKO
soweit cj HacKOJibKO
sowjetisch adj coBerrcKHÜ
Sowjetkongreß m -sses, -sse cieaa
CQBeTOB
Sowjetanion f — CoBeTCKofi Cojoa
sowohl», als (auch) cj KaK... raK h
sozialistisch adj counajiHCTH’iecKnfi
Spalier n -s, -e ninaaepw; ~ bilden
CTOATB mnajjepaMH
spalten vt kojiotb, pacKaatjaaTb;
paa^enuHflTb
Span m -(e)s, Späne nreinca, crpy»Ka
Spartakusbund m -es coioa „Cnap-
raK“ (a repMomta 1916—1918 zz.)
Spaß m -es, Späße niynra
Speisekarte f —, -n ooeaeHHas
KapTOHKa, MCHK)
Spiegel tn -s, — aepicajro
Spiel n -(e)s, -e urpa
Spitze f —, -n ocrpiui, kohwk;
umnäh
spitzen vt 'ihhhtb (xapaudatu)
Spitzname m -ns, -n npoaBmue
Sportler m -s, — cnopTCMen
sportlich adj cnopniBUbift
Spötterei / —, -en syöocKajibCTBO,
HacMemKa
Sprache f —, -n sishk Ipetb)
sprechen vi, vt (a, 0) roBopnTb
Sprecher tn -s, — roBopHinnü
Spreu / —, ohne pl Mssiiua
Springbrunnen m -s, — 4?oht3H
springen vi (a, u) [s] nphiraib
Spruch m -(e)s, Sprüche Hap-cie-
Hne, a$opK3M
Spruchband n -es, -bänder Tpatic-
hapam
Spur f —, -en c.ne.ii
spüren vt uyBCTBOBarb, omymaTb
Staat m -es, -en rocy^apcTBO
Stab tn -(e)s, Stäbe na-wta, skcbji,
crepweHb; (eoffw.) mraö
stählen vt aaicaaHTb
Stall m -(e)s, Ställe ctoSjio, ko-
HioniHfl
stammen vi npoHcxoainb; von ihm
stammt ewy n.pHHajuie®nT
standhaft adj ctoEkhö
ständig adj nocTosHHbiä
stark adj cHjibinjfi
Station f—, -en crannnfl
statt prp (Gen.) Bwecro
stattfinden vi (a, u) HMCTb MECTO,
COCTOflTbCfl
Staub m -(e)s, ohne pl ou.Tb
staunen vi yiiHBJurrbCfl, nopastarbcs
stecken vt BTtiKarb, coßäTb
stehen vi(stand, gestanden)ciohts
stehenbleiben vi (blieb stehen,
stehengeblieben) [s] ocTanasjiH-
B3TbCS
steigen vi (ie, ie) [s] noAHHMarbCH
steil adj KpyToii, oßpbiBHCTbiM
Stein m -fe)s, -e Kawenb
Steinbruch m -brüche KaMeno-
JIOMHH
Stelle f —, -n Mecro; zur ~ na
Meere; an x. BMec.ro
stellen vt ct3Bhtb
stellenweise adv Mecraw«
Stellung f —, -en mccto; nojiome-
Hue; HOJiJKHocTb; (soch.) no3Hiina
Steppe f —, -n. crent
sterben vi (a, o) [s] ywnparb
Stern m -(e)s, -e aceaxia
steuern vt npaßirrb, ynpasJiarb, ua-
npaßjiHTb
sticken vt BbiiuHBaTb
Stiefel m -s, — canor
still adj thxhh; werden aarux-
iryTb; •>. stehen ne paöoraTb (0 jwa-
uniHax, aaeode)
Stimme j —, -n ro.ioc
Stimmung f —, -en HacTpoeuwe
Stirn f —, -en aoö
Stock m -(e)s, Stöcke najiKa
stocken vi oCTaHasjiMBaTbCsi, 3ann-
HaTbCfl
Stockwerk n -(e)s, -e 9ia>K
Stoff m -(e)s, -e BemecTBo
Stollen m -s, — lurojibH»
stolpern vi [s] häth cBOTbncancb,
KOBblJlSTb
stolz adj ropwß; -x, sein auf (Akk.)
ropaMTbCH KßM-JI., ueM-Ji.
stoßen vi (ie, o) [s] zu ... npwco-
eaHHHTbca k; -x, auf ... HaranKn-
BaibCH Ha ...
Strahl in -(e)s, -en Jiyn
strahlen vi chstb
Strand m -es, -e MopcKoä öeper,
idihjk
strecken vi BbirsrwBaTb; die Waffen
-x. cKJiaJlMBaTb opyiKne
Streichholz n -es, -hölzer chmhk3
Streifen m — noaoca
streitig adj cnopubik
streng adj crpornfi, cypoebiä
Strich m -(e)s, -e uepra
stricken vt Basart
Stroh n -s, ohne pl co-iowa
Strom tn -(e)s, Ströme botok; tok
stromaufwärts adv BBepx no reqe-
hhio
strömen vi [^] Te*ib; ycrpefttaaTbCH
Strömung f —, -en lenenne
Stück n -(e)s, -e kj’cok; (Mya.,
m^amp.) nteca
studieren 1. vt löyvaTb; 2. ti/ywrb-
ch (a eyae)
Studium n -s, Studien iiayneHHe,
aaHATHe
stumm adj neMoü, ßtäMC^BHbiH
stumpf adj Tynoft
stundenlang adv «racaMH
Sturm m -(e)s, Stürme öypa, inropM
stürmisch adj öypHbift
stürzen vi [s] khmtlcs, öpocaTbca
Substanz f —, -en cyßcraHuHfl; Be-
IIieCTBO
Suche f —, ohne pl dohckh
suchen 1. vt ucKaTb; 2. vi nbiTarbcs
Süden m -s iot
südlich 1. adj iowHbifi;2. arfoKwry
ot ...
Sünder tn -s, — rpeuiHHK
Suppe f —, -n cyn
System n -s, -e cncreMa, pewciiM
T
Tabelle f —, -n TaÖJimia
Tafel f -n äockb
Tag m -es, -e jieHt,; eines Tages
onHawAM
-tägig (e caoskh. npiiAae.) -flueßHhifi;
zweitägig ÄByxjiHeBHbifi
täglich adv eweAHeBHO
tags adv jihöm; ^zuvor HaKanyHe
tagsüber adv b Teqenne jihb
Tal n -(e)s, Täler aoaiiua
Tanzbär tn -en, -en y^eiibifi (/ipec-
CHpOBaHHblfi) MCABSÄb
tanzen vi TanueBaTb
tapezieren vt OKJieuBaTb oöohmh
tapfer adj xpaßpbiß
Tasche f —, -n KapMan
Taste f —, -n KJiaBmn
Tat f -en nocrynoK; jieao; ^en-
cTßUe; in die 'x-umsetzen npe-
TBOpSTb B JieftCTBHTeJIbHOCTb
(B )KH3Hb)
Tätigkeit f —, -en HenrejibHOCTb
Tatsache f —, -n (pao
tatsächlich adj ^öKth'icckhm, nefi-
CTBMTeJIbHblfi
täuschen vt oöManbiBaTb, BBo^HTb
b 3aßjiy>KÄeiiHe
tausendfach adj TbicsweKpaTHiiiü
Tee m -s, ohne pl iaü
Teich m -(e)s, -e npya
Teil m -(e)s, -e qacTt
teilnehmen vi (nahm teil, teilge-
nommen) an (Dal.) yiacTBOßaTb,
npiiHHMaTb yqacTiie b ...
Teppich tn -s, -e KOBep
teuer adj aoporoü
Theater n -s, — TeaTp
Thema n -s, -men n -ta ieMa
tief 1. adj rjiy6oK»ii; 2. adv rjiy-
ÖOKO, HM3K0
Tier n -(e)s, -e »mBOTHoe, 3Bepb
Titel m -s, — 1. 3BaHne;
2. 3ar.iaBHe
Tod tn -es, -esfälle CMCpTb
Ton m -(e)s, Töne 3ByK, toh
Tor n -(e)s, -e Bopora
tot adj MepTBbifi
tragen vt (u, a) nocnrb, othochtb
tragisch adj TparHuecKuk
Träne f —, -n ciesa
Trauer / —, ohne pl neiajib, rope
Trauermarsch tn -es, -märsche
noxopoHHbifi Mapm
trauern vi ropeBaTb, neqajniTbcJi
träufeln vi [h, s| Kanarb
Traum m -(e)s, Träume coh, Meura
träumen vi MeuraTb
treffen vt (traf, getroffen) 1. no-
nanarb (e tieAb); 2. EcipeuaTb
Koro-ji.
Treffen n -s, ohne pl BCTpeua, cji6t
Treibstoff m -(e)s, -e roprouee
trennen vt oTaejisTb
Treppe f -n jiecTHima
treten vi (a, e) [ä] crynaTb, bxo-
HHTb, BbIXOJIHTb
triumphieren vi TOpwecTBoBaTb
trocken adj cyxofi
Trommel f —, -n öapaßan; die
-x.rühren öhtb b öapaßau
Trompete / —, -n Tpyöa, die ~ bla-
sen wrparb sa rpyße
trösten vi yremaTb
trotz prp (Gen., Dat.) necMorpa
Ha ...
trüben vt (no)MyTiiTb
Trupp m -s, -s orpHA, KOMamia
Truppe f —, -n BomiCKa» uacrbj
OTpHA
175
Truppen pl BoficKa
tschechisch adj 'jcihckiiü
Tschechoslowakei /—HexocJioßa-
KJifl
tun vt (tat, getan) ne/iaib
Turm m -(e)s, Türme 6aiuHH
Tyrannei f —, -en Tnpann8
U
u. a. m. = und andere mehr h np.
(n npo*jee)
übel adj jiypnoH, nJioxofi
üben vt ynpa»mflTb(cfl) b iöm-jl
überall adv Bes^e, (no)Bcroay
überfallen v/(überfiel, überfallen)
Hanajiarb na...
Überfluß tn -sses, ohne pl ms6h-
tok; H3o6njme
überfluten vt saxnBaTb, naßOjiHJiTb
übergeben vt fa, e) nepejiaßarb
übergehen vl (ging über, überge-
gangen) [sj nepexoflHTb
Überhängen vt oöBeuiiißaTb «reM-a.
überhaupt adv Booöme
überlaufen vi (ie, au) [s] nepede-
raTb
übermenschlich adj CBepxneJiOBe-
qecKHÜ, neHenoBeqecKnfi
übermitteln vt nepeaanatb
überrumpeln vt saxßaTiiTb ßpac-
njiox
überschleichen vt (i, i) oxßarbmaTb
übersetzen vt nepeßojuiTb
Übersetzung f —, -en nepesoA
überwachen vt caeAHTb, iiaßjnoAaib
3a ...
überwältigen vt nonaansiib, 3axßa-
ThlBaib
überweisen vt (ie, ie) nepeflaßaib
Überzeugung f —. -en yoewieHHe
üblich adj oßbisiibiR
übrigbleiben vi (ie, ie) [s] ocra-
B3TbCH
UdSSR (Union der Sozialistischen
Sowjetrepubliken) CCCP (Coioa
CoBCTCKBX CoUHaJlMCTM’JeCKBX
Pecny&iMK)
Ufer n -s, —öeper
um adv KpyroM; die Zeit ist ßpe-
MJI CKOHHIIJlOCb
um ... zu cj (c UHcßiiHiimueoM)
HTOÖH
umarmen vt oöHHMaTb
umblicken, sich vr orjinAHBaTbCß
umfassen vt oxsaTHBaTb
Umgangssprache f—pasroßopubiii
JI3bIK
Umgebung / —< -en oKpecTHOCTb;
oKpyacaiomee npocTpaucTBo
Umgestaltung f —, -en npeoßpa-
BOBauiie
umkommen vi (kam um, umge-
kommen) [s] FHÖHyTh
umsehen, sich vr (a, e) orjimibi-
BaTbCfl, OCMaTpHBaTbCfl
umsetzen vt npeßpamaTb; in die
Tat ~ npeTBopflTb b AeficTBMTöJib-
HOCTb (B iKH3Hb)
umsonst adv nanpacno, AapoM
Umstand m -es, Umstände oöcron-
TeJIbCTBO
Unabhängigkeit / —, ohne pl ne-
33BHCHMOCTb
unabsehbar adj HeodoapHMwii
unangenehm adj iienpiiHTHbiii
unbedacht adj HeoöAyMaHHbifi
unbekannt adj HCM3BecTHbiH
unbesorgt adv ne öecnoKOHCb, cno-
KOÜHO
unbestraft adv desHaKaaamio
undurchdringlich adj nenponnuae-
MblÜ
uneinnehmbar adj nerrpncTynnbiß
(o Kpenocmu)
unendlich adj ßecKonemibift
unentbehrlich adj nec6xo/(HMbiH
unerhört adj iiecjibixamibiii
unermeßlich adj Hen3MepßMbifi
unerschöpflich adj HencTouiHMhiii
ungefähr adv iipn6.iH3nTejn>no
ungeheuer adj orpoMHbiü, rpoMaa-
HblÜ
ungewöhnlich adj neo6biL.!(ah)nbiii,
HeOÖHKHOBeHHHH
ungewohnt adj HeoSbiqiibiii;
HenpHBHMHblft
ungleich adj HepaBHbifi
unlöschlich adj HeyracHMbifi
unmöglich adj HeBO3Mo>KHbiß
unordentlich adv b ÖecnopsiAKe
unschädlich adj Cesupejiiibiii, ma-
chen oöeaßpeiKHBaTb
unschuldig adj ueßMHHbift
unsterblich adj deccMepTHbifi
untätig adj 6c3AeHTe.ibiibiH
unter adj hkähmm
unterbringen vt (brachte unter,
untergebracht) nomemaTb, paa-
MeuaTb
unterdessen adv MewAy tcm, ie«
BpeMencM
unterdrücken vt yrneraTb
Unterdrückung /—yrnereHMe
Untergang 'm -s,-gänge 3axoA, 3a-
kst (coMma)
untergehen tu (ging unter, unter-
gegangen) [s] aaxoflHTb (o roji-
norwßaTb
Untergrundbahn f —, -en Meipo-
noJiMTen, noAseMnas wejieaHafl ao-
pora
unterirdisch adj hoa3CMulih
Unternehmen n -s —npejinpH«Tne
Unterricht tn s, ohne pl o6y^ewne,
npenojiaBanne; ypoKH, saHama
(yneßtibie)
unterrichten vt in (Dat.} oöyaarb
«lerny-A., npenoaaBaTb «jto-ji.
unterschreiben vt (ie, ie) mwm-
CblBaTb
Unterschrift / —, -en noxnncb
unterstreichen vi (i, i) noanepKH-
B3Tb
Untertanstreue f —, ohnepl ßepuo-
noAaaHHMsecKMe «ryBcraa
unterzeichnen vt noxriHCbiBaTb
Untragbarkeit / —tohne pl iieBbi-
HOCHMOCTb
untrennbar adj nepaapbiBHMÜ, He-
pasae.ibttHM
unumwunden adv npawo, oixpo-
BeHHO, öe3 oöhhhkob
ununterbrochen adv HenpepsiBHo
unvergleichlich adj necpai<nnMi,ifi,
HecpaBHeHHbifi
unvollendet adj HOaeKOHMCBHufi,
HeaaBepweHHhifi
Unwahrheit / —, -en HenpaBAa
unwegsam adj nenpoxoflHMbift, ne-
npoeaiKHÜ
unweit prp (Gen.) neaa-neico ot ...
unwillkürlich adj uesojibUHü
Urkunde f -n aicr, AOKyweHi
Urlaub tn -s, -e omycx
V
Vaterland n -s otcwctbo
vaterländisch adj oTeaecTBeHHHfi
Verachtung / —, ohne pl upespe-
Hwe
verändern vt naMenan»
verarbeiten vt nepepaßaibiBäTb
Verband m -(e)s, Verbände cok>3,
OÖmeCTBO
verbergen vt (a, o) cxpbiBaTb, npa-
T3Tb
verbessern vt HcnpanjisTb
verbieten vt (o, o) sanpemaTb
verbinden vt (a, u) coejiHHHTb, cbh-
3bIB3Tb
Verbindung j —, -en coeAKHeime,
cooßmeiine
Verbrauch in -(e)s, ohne pl. no-
TpeßjieHiie; pacxon
Verbrechen n -s,— npecTyiuemie
verbrennen (verbrannte,
verbrannt) 1. vt CHcwraTb;
2. vi cropaTb
verbringen vt (verbrachte, ver-
bracht) npOBOfliiTb (opeJiCA)
verbündet adj cqio3Hhö
Verbündete m -n, -n coio3hhk
Verdacht m -(e)s, ohne pl
noAoapeime
verdecken vt saspsiBaTb, npHKpbi-
MTh, nOKpblBaib
Verdienst n -es, -e aacayra
verdoppeln vt yu:>asmaTb
vereinigen vt coejjHmiTb
Vereinigung / —,-en oOteauHeHMe
verfolgen vt npec/iejwBaTb
Verfolger m -s, —npecaeaoßaTeab
verfügen vi aber (Akk.) pacno.ia-
raTb wweTb b cboöm pac-
nopax<eiinM mto-b.
Verfügung / —,-en pacnopsoKCHue;
zur -x, stehen ßbiTb b pacnops-
IKeHMB
Vergasung / —, -en raam^HKauM«
vergeblich adj uanpacnMä
vergehen ui (verging, vergangen)
[s] npOXOAUTb
vergessen vt (vergaß, vergessen)
aaöMBarb
Vergleich m -(e)s, -e cpaßHenHe
vergnügen, sich vr paaBJieKaTbcs
vergolden vt nosojioiHTb
verhaften vt apecTOBHBaib
Verhaftung f —-en apecT
verhallen ui (s) oiasynaTb
verhelfen vi (a, o) zu etwas nauQ-
raTb, coAeficTBOBaTb b neM-x.
verheult adj aanjiaKaHHbiß
verhindern vi npenaTCTBOsaTb, Me-
maTb, npexoTBpamaTb
Verhör n -s, -e Aonpoc
verirren, sich vr saö/iyAHTbCH,
CßHTbCH C nyTH
Verkehr m -s, ohne pl ABHweHHe
Verkehrsposten m -s,—nccrpery-
jiHpoßaHun ABMJKeHHH, peryjuipOB-
IHHK ABHMCeHMH
verkohlen ui oöyrjiwBaTbca
verkrachen ui [s] oöaHKpoTHTbcs,
nporopeib
verkünden vt BO3ßemaTb, o6t>jib-
JlflTb, 3aflBJIflTb
verlassen vt (verließ, verlassen)
noKiuaTb, ocTaBJiHifc
Verlauf tn -(e)s, ohne pl Teqemie,
xoa (coßbtmüü); im Verlaufe e re-
«ieHne; b xojie
verlaufen vi (ie, au) [s] nporexaTb,
npOXQAHTb
176
voll adj noJiHbiü, nejibni
vollenden vt saßepinaTb, saKatran-
BaTb
voll geschrieben adj HCRHcauHbiii,
HanncaniibiH no Konna
völlig 1. adj noJiHbifi; 2. adv hoji-
HOCTbK), COBepHlCHHO
vollkommen adv coBepmenno
vor prp (Dat. n ZftAJnepea; -v zwei
Jahren abs roaa TOMy naaaA
vorausahnen vl npennyBCTBOBaTb
vorauskriechen vi (o, o) [s] noJisrn
BnepejiH
voraussagen vt npeACKa3WB3Tb
Voraussagung f —, -en npencaasa-
Htie
vorbeigehen vi (ging vorbei, vor-
beigegangen) [s] an (Dat.) npo-
XOAHTb MHMO
vorführen vt npHBOAmb
vor gehen vi (ging vor, vorgegan-
gen) [s] npOMCXOAHTb
vorhanden adj HMeioiUHÜCH Haa.imo.
HajinMHbifi; ~ sein ötiTb najJHuo,
cymecTBOBaTb
vorhergehend adj npenbmyumH
vorkommen vi (kam vor, vorge-
kommen) [s] CJiyqaibCfl, nponc-
XO^MTb
vorläufig 1. adj npeABapwTejibHbifi;
2. adv noKa
Vormarsch m -es, Vormärsche opo-
nBHTKenne
vormittags adv yrpoM, ao bojivahh;
~ 10 Uhr 10 qacos yipa
Vorrat tn -(e)s, Vorräte aanac
Vorraum m -s, -räume nepenHsa,
npHxoiKaa (KOMnara)
Vorrede f —, -n npejmcjioBue
Vorsatz m -es, Vorsätze HaMepe-
inie; einen ~ fassen (ipnnnMan>
peinerme
vorschieben vt (o, o) ßBiiraib ßne-
peA
vorsichtig adj ocTopoffißbifi
Vorsitzende m -n, -n npencenaTejib
vorstellen vt npencTaßjiaTb
Vortrag in -(e)s, Vorträge noiciaji,
JieKUHfl
vortragen vt (u, a) «unaTu (jigkuhh)
vortrefflich adv 0TJinqHbiü, npeßoc-
XOAIlbifi
vortreten vi (a, e) [s] Bbixo/iHTb,
BbicrynaTb ßnepen
voriiberziehen vi (zog vorüber,
vorübergezogen) [s] npoxoAHiß
MUMO
vorwärts adv Bnepea
Vorwurf m -s, Vorwürfe ynpeK
W
Waage / —, -n bccm
Wache f -n CTpawa, Kapayji,
qacoßofi
wachen vi SojipcTBOBaTb; crofifb iia
CTpaixe
Wachsamkeit f —, ohne pl
reabßocTb
wachsen vi (u, a) [s] pacra
Wächter in -s, — CTOpo«
Wachthund m -(e)s, -e CTopoweBoß
nec
Wachtposten m -s, — qacoßoß; Ka-
payji
Waffe / —, -n opymwe; die -x-n
strecken CKJiaAßiBaTb opvxme
wagen vt oTßawBaTbCJi, ocmejim-
BaTbCH
Wagen m -s, — Baron, aBTOMOÖHJib,
KOJincKa, rejiera
verlegen vt nepeHOCHTt
verleihen vt (ie, ie) 1. npaAaßaTb;
2. HarpaHuaTb, npncyÄaa.ib (einen
Orden, einen Titel)
verlieren vt (o, o) repflib
vermeiden vt (ie, ie) HSÖeraTb
vermischen vt CMeimiBaTb
vermuten vt npennojiaraTb
vernehmen vt (vernahm, vernom-
men) cJibiniaib
vernichten vi yiin'rro>Kaib
veröffentlichen vt onyöjiMKOBHBarb
verpacken vt ynaKOBHßaTb
verraten vt (ie, a) npcjwaTb, H3-
Menflib
Verräter m-s,—n3MeHHHK,npeAaTejib
verräterisch adj HSMenHiwecKHfi,
npejiaieJibCKiiH
versagen vt OTKaaiaBaTbCS CJry»HTb,
nepecraBaTb neficTBoearb
versammeln vt connpaif>
verschaffen vt nocTaßarb, npnoöpe-
TaTb; sich Gewißheit ynocro-
BepMTbCfl
verscheiden vi [s] yMepeib
verschieden ad) paajiHMHbiii
Verschlag m -s, Verschlage Aepe-
Bjmna» neperopoAKa; npoxon 3a
neperoponKoii
verschlammen vi [s] 3arpsi3nsiTbCfi,
noKpwBaTbcsi rpjßbto
verschneien vt sanocnib cneroM
verschütten vt aacbinaTb
verschwinden vt (a, u) [s] MCßeaaTb
versetzen: in Schrecken ~ npiißo-
ÄHTb b yncac
versiegeln vt oneuaTbißaib
versorgen vt cnaßwaTb
versperren vt npcrpaMnaib, gannpa-ri
versprechen vt (a, o) oöemaTb
verständigen, sich vr oö^flcuHTbca
Verstärkung f —,-en noAKpenjieHne
Versteck n -s, -e yöe®Hme
verstecken vt npsrraTb
Versuch m -s, -e nontiTKa; ohmt
versuchen vt npoßoBaTb, nbiTaTb-ca
Verteidiger m -s,— sannmiwK
Verteidigung f —, -en samirra,
oöopoHa
verteilen vt paa^aeaTb, pacnpejie-
JlflTb
vertikal adj BepTHKajibHbiH
Vertrag m -(e)s, Verträge AoroBop
vertragen vt nepenocnTb
vertrauen vi noßepjiTb
vertraulich adjKOH^HfleHunaJibHMÜ,
AOBepriTejibHbifi, ocuoBamibifi na
noBepun
Vertreter m -s, — npencTaBirreJib
vervielfachen vt yBejimuBarb bo
mhofo paa
verwandeln vt ripenpamaTb
Verwandte m, f -n, -n poncTBen-
HHK, pOACTBeHHima
verwegen adj otbsikhmh, nep3Knfi,
ynajiofi
verwehen vi [s] paSBesTbca
verwenden vt (verwandte, ver-
wandt h verwendete, verwendet)
npHMeHHTb
Verwendung f —, -en npmeHe-
une
verwirklichen vt ocyniecTBjrarb
Verwirklichung j —, ohne pl ocy-
niecTBJieHiie; in bo Mcnojineirae
verwunden vt parnrrb
vielleicht adv mohcct öntb
Viertel n -s,— qeTBcprt
Villa / —, Villen
Volkswehr f—. -en uaponwce ono.n-
nenne
Wahl f —, -en Bbißop, n36paH«e
wahnwitzig adj cyMacöpojHbiß,
6e3yMHblM
wahr adj Mcrmuibiii, Bepubifi; ist
es ~ ? npaßna Jin sto?
währen vi npoAOJiÄaTbc»
während 1. prp (Gen.) bo npewa;
2. C.j B TO BpeMfl KSK
Wahrheit f —, -en iipaßjia, MCTjma
wahrscheinlich adv Beposmio
Waise j —, -n ciipora
Walzwerk n -s, -e npoKaTHbiß
CTaH
wandern vi [s] CTpaHCTBOBaTb, 6po-
AUTb
Wappen n -s, — rep6
Wärme f —, ohne pl Tenjio(Ta|
Warnung f —, -en npeAynpe>KAe-
nue, npeAocrepe>KeHMe
warten vi auf (Akk.) »AaTb, oäh-
aaTb
warum adv nöHemy
Wasserkraftwerk n -(e)s, -e nupo-
aneKTpocTanuMS
Wasserleitung f —, -en BoaonpoBOA
wechseln vt weHflTb, oÖMeßHBaib
wecken vt SyjwTb
weder ... noch cj hh ... hh
Weg m -es, -e Jiopora, nyTb; sich
auf den ~ machen ornpaBAATbcn
b nyTb
wegen prp (Gen.) na-aa, paAH, no
iipnquße
wegjagen vt nporoiiHTb
wegnehmen vt (nahm weg, weg-
genommen) OTÖMpaTb, OTHMMÄTb
wegschieben vt (o, o) oiojß>nraTb
wegwehen vt cAysaTb, ynocnTb
(o sempe)
wehen vi ayib (o eempe); pa3ße-
B3TbCW
Wehrmacht / —, ohne pl soopy-
JKeHHbie CMJJbl
weich adj MsirKufi
weichen vi (i, i) [s] orcTynaTb, no-
AaBaibCH Hasan
Weide / — ,-n 1. nacTÖmue; 2. iwa
weil cj noTOMy uto, h6o
Weinberg m -(e)s, -e BHßorpaAßHK
weinen vi iinaKaTb
Weise f -n cnocoö, oöpas; auf
diese m-Ta:<nM oßpasow
Weise m -n, -n My/ipen
weit adj rnnpoRnfi, naneKnh
weiten vt pacmnpnTb
weither: von ~ n3AaneKa
Weizen m -s, ohne pl nineHitna
Welle / —, -n BOJiwa
Welt / —, -en Mrip, cbct
weltlich adj cbctckhü
wenden, sich vr (wandte sich,
sich gewandt m wendete sich,
sich gewendet) an (Akk.) oßpa-
lIiaTbCfl K KOMy-JI.
wenig adv Majio; ein ~ hcmhofo
wenigstens adv no KpafiHeü Mepe
wenn cj Korna, ecjih; wenn... auch
XOTfl H ...
werfen vt (a, o) ßpocarb, KiinaTb
Werk n -(e)s, -e saßOA, Acao, npo-
H3BeneHne
Werktätige -n TpynamHiicn,
-aflCB
Werkzeug n -s, -e opynne, HHcrpy-
mcht
Wert m -(e)s, -e ueHHocTb, ctoh-
MOCTb
wert adj cTÖJiuiriii; ~ sein cionTb
wertvoll adj neHHbiö
177
Wesen n -s, — cymecTBo; cymnocTb
wesentlich adJ cymecTBeHHbifi, bhjk-
Hbiii
Wettbewerb tn -(e)s, -e copeBHO-
BaHne, KOHKypc
Wetter n -s, — iioroja; schlagen-
de ~ (eopn.) pyanu’iiibiM ras
Wettkampf tn -(e)s, -kämpfe co-
cTB3aHne
wichtig adj BaÄHuft
Widerhall tn -s, -e OTSByK, otkjihk
Widerstand tn -(e)s, -stände conpo-
TMBneHne
Widerstandsfähigkeit/—, ohne pl
CHOCOÖHOCTb K COnpOTKBIieHMIO
widerstehen vi (widerstand, wider-
standen) npOTMBOCTOHTb
widertönen vi HaxouHTb oTSByn.
Wiederaufbau tn -s BoccTaHOB/ienne
wiederfinden vt (a, u) naxoAHTb,
oßperaTb BHOBb
wiederholen vt noBTopjiTb
Wiege /—-n Kojibißejib
Wiese f—, -n ayr
wild adj juiKHft
Wille tn -ns, ohne pl Bonn
willig adj couiacHbifi
Wind m -es, -e BCTep
Wink tn -(e)s, -e 3naK, khbok; Mauo-
neHne
winken vi kmb3tb; MaxaTb, Aeaarfa
3H3K (pyKOÜ)
winzig adj Kpoinemibift
wirken vi paßorarb
wirklich adj AeüCTBiiTejibHbift
Wirklichkeit / —, ohne pl jieli-
CTBIITeJIbHOCTb, HBb
Wirkung/—,-en jieiiCTBHe; BJiHsnne
Wirkungsstätte / —, -n wecro (no-
.ne) flesTenbHocTH
wirr adj sanyTannbiä, neacHbifi; es
wird einem ~ im Kopfe roJioßa
haöt y Koro-Ji. KpyroM
Wirtschaft /—, -en xo3hüctbo
wissen vt (wußte, gewußt) 3Harb
Wissenschaft / —, -en Hayna
wissenschaftlich adj Hay^Hbiü
wodurch adv H3-3a uero, ßjiaroaaps
uewy
woher adv OTKy.ua
wohin adv Kyna
wohl adv xopoiuo, Bepofmio, no-
jKaayft
wohlhabend adj cociOHTejibHbiii,
aa'/KMTO'iHbift
Wohnfläche / —, -n umaan nao-
maflb
Wolf m -(e)s, Wölfe bojik
Wolle / —, ohne pl mepCTb
Wort ri -(e)s, Wörter c.ioeo (om-
deAbHOs); Wort n - e s, Worte
caoBa (e cbhshoü pe-iii)! ins~ fal-
len npepbiBarb
wozu adv aaneM, Mn qero
wühlen l. vt KonaTb, pbiib; 2. vi
pblTbCfl
Wunde / —, -n pafia
wunderbar adj yfiHBiiTeabiibiü, ‘jy-
uecHbiö
wundervoll adj «lyaecHbift
wünschen vt aceaaTb, xoreTb
würdig adj jioctoübbsö
würdigen vt yAocrauBaTb
würgen vt Ayumi b; sich ~ an (Dat.)
aaBMTbca neM-a.
Würger in -s, — jiyiUBTe.nb
Wüste /—, -n nycTbiHii
Wut / —, ohne pl «pocib, öeine«-
CTBO
Z
Zahl / —, -en wcao
zahlen vt naaiHTb
zählen vt cmnaib, nacMMTbiBarb
zahlreich adj MnorovncaeHHbift
Zauberstab m -s, -stäbe BOJimeß-
Hbift wesji, BOJiineÖHan naaouKa
Zaun m -(e;s, Zäune saßop
z. B. = zum Beispiel HanpHMep
Zeichen n -s, — 3HaK
zeichnen vt pucoBan»
zeigen vt noKasbiBaib
zeigen, sich vr oßHapysKsiBaibCB,
OK33blBaTbCH
Zeit / —, -en upenm; zur ~ b na-
CTOHmee BpeMH
zeitgenössisch adj cospeMeHHEifi
zeitraubend adj TpeßyioiHHß ßojib-
moft saTpaTbi BpeMeHH; oTmiMaio-
IHMft MHoro BpeMeHH
Zeitrechnung / -,-en JieToc’jHcae-
Hiie, spa
Zentrum n -e, Zentren nemp
zerbrechen (a, o) 1. vt pasönsaTb,
paaaaMbißaTb; 2. vi [s] paa6n-
BaTbCH, JIOMaTbCH, p33JiaMblBaTbCH
zerfleischen vt pacrepsarb
zermahlen vt pa3MajibiBaTb
zerreißen vt (zerriß, zerrissen)
pßaTb, pasopBaTb
zerstören vt paapyniaTB
Zerstörung /—, -en paspynieime
zerstückeln vt pa3AeaHTb Ha KycKH
Zerstückelung /—, -en pasAeneHne
Zettel m -s, — sanntKa
Zeuge tn -n, -n cBnaeieab
ziehen (zog, gezogen) 1. vt ifHiyib,
TamHTb; sich in die Länge ~ 3a-
TanyTbCH (p coßpaHtiu u tn. n.)
Ziel n -(e)s, -e uejib
zielen vi nearnbcn
Zigarette / —, -n nannpoca
Zimmerplatz m -es, -plätze CTpou-
TeabHaa njiomaiua
Zitrone / —, -n ammoh
zittern vi Apoacaib
zivil adj niTaTCKHÜ, rpaxcAancKHil;
in Zivil b niraTCKOM naaibe
Zone f —, -n 3oua
züchten vt pasBouHTb, BbipamHBaTb
zucken vi BaaparnBaTb, noaSpru-
BaTbca; die Achseln ~noacwMaTb
njieuaMH
zuerst adv cnepna, cnanana
zuerteilen vt npeaocTaBaflTb
Zufall tn -s, Zufälle c.iyqaä, cay-
«raÜHOCTb
zufallen vi (fiel zu, zugefallen) fsj
3aKpbißaTbCB,CMbiKarbCHfo znasax)
zufällig adj cnyaaüHbift
zuflüstern vt nieniaib
ZUfÜgen Vt npHHHHHTb, HäHOCHTb
Zug m -es, Züge noesji, ineciBHe;
npoueecHa; ABHaceHne; in den letz-
ten Zügen liegen yMMpars, ne-
scaib npn CMepTH
zugleich adv OÄHOBpeMeHHo
zuhauf adv Toanoü
zuhören vi (Dat.) cjiynraTb
Zukunft / —, ohne pl öyaymee
zuletzt adv HaKoneu
zunehmen vi (nahm zu, zugenom-
men) yuejimijmaTbCH, Boapacrarb
Zurückbleiben vi (ie, ie) jsj orcTa-
BÜTb, OCTaBaTbCH
zurückkehren vi [s] BosBpauiaTbc»
zurückkommen vi k kam zurück, zt»-
rückgekommen)[s]BO3Bpaiuarb€J!
zurücklassen vt (ließ zurück,
zurückgelassen) ocTaBjmb
zurückschlagen vt (u, a) oTÖHBart,
OTpawaTb
zurückübersetzen vt JiejiaTb oßpar-
hhü nepeßou
zurückweichen vi (wich zurück,
zurückgewichen) Js] OTcrynaTb
zusammenbrechen vi (a, o) |sj oö-
pyUIHBaTbCH
Zusammenbruch m -s, -brüche
Kpax, KpymeHHe
zusammenrollen vt CKaTHBaib (e
mpyÖKy)
zusammensetzen vt cocTaBasifa
Zusammensetzung / —, -en cocras
zuschreiben vt (ie, ie) AomiCMBaTb,
npHUHCblBaTb
Zustand m -s, Zustände cocTosime
zustellen vt AOCTarniaib
zwar adv xoth; und ~ a hmchho
Zweck tn -(e)s, -e uejib
zweifellos l. adj HecoMHemiMR;
2. adv HecoMHenHO, ßeacoMHeHHS
zweitgrößt adj BTopofi no BeamHiie
Zwerg tn -<e)s, -e KapJiHK
zwingen vt (a, u) aacraiiiiHTb, npu-
nyscjxaTb; auf die Knie ~ nocra-
BHTb Ha KOneHH
178
INHALTSVERZEICHNIS
I HETBEPTb
§ 1 (5) Lenin über das Studium der Fremdsprachen (von N. Krupskaja). ... 3
UoBTopeHHe: npn/jaTOHHbie npeßJioweHHn BpeMeHH c coiosaMH
als h während, r/iarojibi Tuna kennen.
§ 2 (5) Leningrad........................................................ 8
FpaMMaTHKa: /JßOHHoe ynpaBJieHne rjiarojiOB. üpH^araTe^bHbie c cy cpcpii-
KcaMH -ig, -lieh, npoHSBe/jeHHbie ot cyiu,ecTBHTe^bHbix, oßosHanaioinHX BpeMH.
UoBTopeHHe: OßpasoBaHne Bcex BpeMÖH Passiv.
§ 3 (4) Die Entwicklung der Buchdruckerkunst............................. 15
UoBTopeHHe: SaBHCHMbiii hh<|)hhhthb. PlH(|)HHHTHBHbie rpynnbi.
Mo/jajibHoe 3HaueHHe rjiarojia lassen.
§ 4 (3) Ein Engländer in Paris .......................................... 19
UoBTopeHHe: npn/jaTOHHbie npeßJioweHHfl npHHHHbi h pejin.
§ 5 (5) Das Volk siegt (nach W. Bredel).................................. 24
FpaMMaTHKa: /JonojiHeHne b BHHHTejibHOM na/je^e c hh<|)hhhthbom.
UoBTopeHHe: Cjio?KHbie (|)opMbi BpeMÖH MO/ia^bHbix R/iarojioB.
§ 6 (4) Das Volk siegt (Schluß).......................................... 31
UoBTopeHHe: npoH/jeHHbiH rpaMMaTHHecKHH MaTepnaji.
§ 7 (3) Der Leninsche Kommunistische Jugendverband....................... 38
II HETBEPTb
§ 8 (4) Phosphor, ein Element des Lebens (nach A. Fersman)............... 42
FpaMMaTHKa: IlpH/iaTOHHoe BpeMeHH c coiosom bis. MecTOHMeHHbie
HapeuHH. YnpaB./ieHHe hmöh cyiu,ecTBHTe^bHbix.
§ 9 (5) Adsharistan...................................................... 50
FpaMMaTHKa: CicasyeMoe, Bbipa>KeHHoe R/iarojioM sein h Partizip II.
UoBTopeHHe: Onpe/ie^HTe^bHbie npH/jaTOHHbie npe/vio^KeHHH.
§ 10 (5) Das Buch Le Grand (von H. Heine)............................... 57
FpaMMaTHKa: OßpasoBaHHe h ynoTpeßjieHHe Partizip I.
UoBTopeHHe: Onpe/ie^eHHe, Bbipa>KeHHoe uepes Partizip II.
§ U (4) Deutschlandtreffen der Jugend................................... 65
FpaMMaTHKa: PacnpocTpaneHHoe onpe/ie^eHHe c Partizip I h Partizip II.
§ 12 (3) Ein Palast der Wissenschaft auf den Lenin-Bergen in Moskau . . 72
FpaMMaTHKa: CicasyeMoe, Bbipa>KeHHoe MO/ia^bHbiM r^aro^oM c Infinitiv Passiv.
§ 13 (4) Aus der Geschichte der Uhr (nach Iljin)........................ 77
FpaMMaTHKa: OßpasoBaHHe h ynoTpeßjieHHe Imperfekt Konjunktiv
h Konditionalis I.
§ 14 (2) Für den Frieden (von B. Kellermann)............................ 85
U,H(|)pa b CKOÖKax - npHMepnoe kojihhoctbo uacoB.
179
III HETBEPTb
§ 15 (6) Der Gürtel (nach W. Kawerin)................................ 88
FpaMMaTHKa: OßpasoBanne Präsens, Perfekt h Futurum Konjunktiv.
ynoTpeßjieHne Konjunktiv b kocbohhoh penn h kocb6hhom Bonpoce.
BeccoK>3Han KOCBeHHan peuu. OßcTOHTe^bCTBeHHbie npn/jaTOHHbie
npe/iJio>KeHHH BpeMeHH c coiosaMH ehe h sobald.
§ 16 (3) Lenins Beisetzung (von W. Pieck)............................ 98
FpaMMaTHKa: BjuiHnTHuecKHe npe/pio^KeHHH.
UoBTopeHHe: npoH/jeHHbie (|)opMbi Konjunktiv.
§ 17 (5) Eine Grubenkatastrophe (von B. Keller mann)................ 102
UoBTopeHHe: HeKOTopbie npe/piorH.
§ 18 (5) Eine Grubenkatastrophe (Schluß)............................ 106
FpaMMaTHKa: YcTynHTe^bHoe npn/jaTOHHoe npe/i^o>KeHHe c coiosom obwohl.
§ 19 (4) Aus meiner Kindheit (von M. Andersen Nexö)................. 112
FpaMMaTHKa: CicasyeMoe, Bbipa>KeHHoe r^aro^aMH
haben hjih sein + zu + Infinitiv.
UoBTopeHHe: HeKOTopbie npe/piorH.
§ 20 (5) Dichtung und Wahrheit (von J. W. Goethe)................... 120
FpaMMaTHKa: O6pa3OBaHHe h ynoTpeßjieHHe Plusquamperfekt Konjunktiv.
üapHbiH cok)3 weder... noch.
UoBTopeHHe: PlH(|)HHHTHBHaH rpynna c ohne... zu.
§ 21 (2) Mozarts Tod (von B. Balazs).................................128
IV HETBEPTb
§ 22 (6) Ernst Wallaus Verhör (von A. Seghers)...................... 133
FpaMMaTHKa: Beccoio3Hbie yc/ioBHbie npe/iJio>KeHHH. npH/jaTOHHbie BpeMeHH
c coiosom solange. npH/jaTOHHbie oßpasa /jeHCTBHH c cok>3om als ob, als wenn.
UoBTopeHHe: Bee npoH/jeHHbie (|)opMbi Konjunktiv.
§ 23 (4) Der große Chemiker D. I. Mendelejew ....................... 143
§ 24 (5) Die Schlacht bei Stalingrad (nach K Simonow)................149
FpaMMaTHKa: OnyujeHHe coiosa ob (wenn) b npH/jaTOHHbix
oßpasa /jeHCTBHH. FlapHbiH cok>3 sowohl... als auch.
UoBTopeHHe: FlapHbie coK>3bi.
Anhang
G. E. Lessing Der Tanzbär........................................... 155
Der Wolf auf dem Todbette............................. 155
J. W. Goethe Meeresstille.......................................... 156
Gefunden.............................................. 156
Erlkönig.............................................. 156
H. Heine Wenn ich an deinem Hause.............................. 158
Aus: Deutschland. Ein Wintermärchen................... 158
E. Weinert Schlaf, mein Sohn..................................... 159
Partisanen.............................................159
J. R. Becher Das Lied der blauen Fahnen.............................160
Auferstanden aus Ruinen................................162
Alphabetisches Wörterverzeichnis.....................................163
180