/
Автор: Hornfeck Susanne Ma Nelly.
Теги: deutsche sprache chinesische sprache
ISBN: 3423094907
Год: 2009
Текст
zhong wen yue du rü men
t m a n
Erste chinesische
Lesestücke
»isch
ihlungen
la
3t ffl ilA n
Erste chinesische Lesestü
Ausgewählt und übersetzt
von Susanne Hornfeck und Nelly Ma
Illustrationen
von He Gen De
Deutscher Taschenbuch Verlag
Lernen gleicht Bootfahren gegen den
Strom -
wer nicht vorwärts kommt, fällt zurück.
(chin. Sprichwort)
Zahlenlied
Eins, zwei, drei,
die Bambusstange hochklettern,
vier, fünf, sechs,
Fußball spielen,
sieben, acht, neun,
Hand in Hand,
eine Sänfte bauen, um Niuniu zu
Küken
Piep piep piep, piep piep piep,
eins zwei drei vier fünf sechs sieben,
sieben Küken marschieren im Gänsemarsch,
sieben sechs fünf vier drei zwei eins.
Ein Frosch
Ein Frosch, ein Maul,
zwei Augen, vier Beine,
platsch - springt ins Wasser.
Zwei Frösche, zwei Mäuler,
vier Augen, acht Beine,
platsch, platsch - springen ins Wasser.
Drei Frösche, drei Mäuler,
sechs Augen, zwölf Beine,
platsch, platsch, platsch - springen ins Wasser.
und so fort...
Rätsel
Fünf Brüder
wohnen beieinander,
sie heißen nicht gleich
und sind auch nicht gleich groß.
Es hat einen Kopf aber keinen Hals,
sein Körper ist eiskalt,
es hat Flügel, doch kann es nicht fliegen,
es hat keine Füße, kommt aber trotzdem voran.
Sechs, sieben Brüder
sitzen um eine Säule.
Wenn sie sich trennen,
zerreißen ihre Kleider.
Rotes Säckchen,
grünes Säckchen,
manche fürchten sie, manche lieben sie.
Weiße Blüten, von niemandem gepflanzt,
eine Nacht Nordwind, und sie blühen überall.
Keine Wurzeln, keine Zweige und auch keine Blätter,
niemand weiß, wer sie geschickt hat.
Der Brüder sind viele,
jeder tritt in eine Tür.
Tritt einer falsch ein,
lachen sich alle kaputt.
Die Abendsonne
Die Abendsonne ist ein Apfel.
Die Nacht ist ein Vielfraß.
Mit einem Biss hat sie die Sonne
verschlungen.
Die Sonne ist betrunken
Die Sonne ist betrunken.
Aus Unachtsamkeit stößt sie an einen Berggipfel,
und stürzt hinter den Berg.
Und so
kommt die Nacht.
Der Mond friert
Es ist kalt geworden,
und Bruder Mond hat nichts anzuziehen.
Sicher friert er.
Onkel Wind,
bring schnell das Wolkenkleid
und zieh es Bruder Mond über.
Der Mond im Spiegel
Der Mond betrachtet sich gern im Spiegel.
Wann immer er an einem Fluss oder See vorbeikommt,
vergisst er nicht, seinen Umriss zurückzulassen,
damit er sieht, ob er heute
dicker oder dünner geworden ist.
27
Der Berg
Der Berg möchte mit den Vögeln spielen,
aber die Vögel wollen nicht.
Der Berg möchte mit dem Wind plaudern,
aber der Wind verzieht sich.
Zurück bleibt
der Berg, ganz verloren steht er da.
Der Pilz
Dein Pavillon ist so klein,
er spendet nur dir allein Schatten.
Wenn du das nächste Mal
einen Pavillon baust,
dann mach ihn eine Nummer größer,
damit auch ich mich unterstellen kann.
Schmetterling
Wie schön du bist!
Bestimmt hat deine Mama
dieses Kleid für dich genäht.
Kannst du
sie nicht bitten,
auch für mich eins zu nähen
mit einem Paar Flügel dran?
Truthähne
Gugugu gu,
die Truthähne rotten sich zusammen.
Sie reden über eine gewisse Angelegenheit,
ihre Gesichter werden immer röter,
sie hören einfach nicht auf.
Gu lu gu lu,
gu lu gu lu.
Die Mücken
Die Mücken arbeiten ehrenamtlich im
Blutspendezentrum.
Sie schwärmen aus
und zwingen die Leute zur Blutspende.
Doch sie untersuchen das Blut nicht.
Woher wissen sie, ob es brauchbar ist?
So sprechen die Tiere
Die Katze: miau miau.
Der Hund: wau wau.
Der Hahn: kikeriki.
Die Henne: gock gock.
Die Küken: bi bi.
Die Kuh: muh muh.
Das Schaf: mäh mäh.
Der Frosch: quak quak.
Die Krähe: kra kra.
Die Taube: gurr, gurr.
Zwei Tiger
Zwei Stück Tiger,
zwei Stück Tiger,
laufen schnell, laufen schnell,
einer hat kein Köpfchen,
einer hat kein Schwänzchen,
sonderbar, sonderbar.
Auf die Melodie von <Bruder ]akob> zu singen.
45
Zungenbrecher
Vier ist vier, zehn ist zehn,
vierzehn ist vierzehn,
vierzig ist vierzig.
Vierzig ist nicht vierzehn,
vierzehn ist nicht vierzig.
Trauben essen, dabei keine Traubenschalen ausspucken,
keine Trauben essen, aber Traubenschalen ausspucken.
Der Schemel ist breit, die Tragstange ist lang,
die Tragstange ist nicht so breit wie der Schemel,
der Schemel ist nicht so lang wie die Tragstange,
die Tragstange wird auf dem Schemel festgebunden,
der Schemel möchte nicht, dass die Tragstange auf ihm
festgebunden wird,
aber die Tragstange möchte unbedingt auf dem Schemel
festgebunden werden.
Auf dem Tisch steht eine Schüssel,
in der Schüssel ist eine Flasche,
klapper, klapper,
perklap, perklap,
man weiß nicht, ob die Flasche an die Schüssel stößt,
oder ob die Schüssel an die Flasche stößt.
Verkehrtes Lied
ln Milch beißen und Brot trinken,
mit der Eisenbahn unterm Arm in die Aktentasche steigen.
Die Ost-West-Straße in Nord-Süd-Richtung gehen,
aus dem Tor treten und Zusehen, wie ein Mensch einen
Hund beißt.
Den Hund nehmen und damit den Ziegelstein schlagen,
doch ich fürchte, der Ziegelstein könnte mir in die Hand
beißen.
Alles nichts
Nach oben schauen, ein Himmel voller Sterne.
Nach unten schauen, ein Stück Graben.
In den Graben schauen, mit Lauch bepflanzt.
Den Lauch anschauen, ist zu Eis gefroren.
Ins Zimmer schauen, eine Lampe brennt.
Auf die Wand schauen, Nägel stehen heraus.
Auf den Nagel schauen, hängt ein Bogen dran.
Auf den Bogen schauen, schläft ein Adler drin.
Frostiger Winter, weht starker Wind.
Pustet Sterne aus, die am Himmel stehn.
Der Teufel ist am einfachsten zu malen
Der König von Qi bat einen Gast, ein Bild für ihn zu malen.
Er fragte: « Was ist am schwierigsten zu malen ? »
Der Gast antwortete: « Hunde und Pferde sind am schwie¬
rigsten zu malen.»
Der König fragte weiter: «Und was ist am einfachsten
zu malen?»
Der Gast sagte: « Teufel sind am einfachsten zu
malen.»
Der König fragte: « Warum ist das so ?»
Der Gast sagte: « Hunde und Pferde hat jeder schon einmal
gesehen, es ist nicht leicht,
sie lebensecht und naturgetreu darzustellen; aber Teufel
und dergleichen hat noch keiner gesehen, ich kann ihn
(larstellen, wie ich möchte,
niemand kann behaupten, er sähe nicht so aus.»
Die Affen fischen den Mond aus dem Wasser
Ein Äffchen spielte neben einem Brunnen. Es schaute in den
Brunnen und sah darin den Mond. Da schrie das Äffchen:
«Oh weh! Oh weh! Der Mond ist in den Brunnen gefallen.»
Das hörte ein großer Affe, eilte herbei um nachzusehen und
schrie: « Oh weh! Oh weh! Der Mond ist in den Brunnen
gefallen.»
Das hörte ein alter Affe, eilte herbei um nachzusehen und
schrie:
«Oh weh! Oh weh! Der Mond ist in den Brunnen gefallen.»
Als alle Affen in der Nähe dies hörten, eilten sie herbei um
nachzusehen und schrien: « Oh weh! Oh weh! Der Mond
ist in den Brunnen gefallen. Lasst ihn uns schnell heraus¬
fischen. »
Sie kletterten auf einen großen Baum neben dem Brunnen.
Der alte Affe hängte sich kopfunter an den großen Baum und
hielt die Füße des großen Affen fest, der ebenfalls kopfunter
hing und die Füße des nächsten Affen hielt. Auf diese Weise
bildeten die Affen, einer nach dem anderen, eine Kette bis in
den Brunnen hinein, wo zuunterst das Äffchen hing. Es
streckte seine Hand nach dem Mond aus.
Doch als es das Wasser berührte, war der Mond plötzlich ver¬
schwunden. Da hob der alte Affe den Kopf und sah den Mond
am Himmel hängen.
Keuchend sagte er: « Fischt nicht weiter ! Fischt nicht weiter !
Der Mond hängt wie immer am Himmel! »
61
Zwei Kinder sprechen über die Sonne
Konfuzius bereiste verschiedene Fürstentümer. Da sah er
einmal zwei Kinder, die miteinander stritten, ob uns die
Mittagssonne näher ist oder die Morgensonne.
Das eine Kind sagte: « Die Morgensonne ist uns näher. Wenn
die Sonne am Morgen aufgeht, ist sie so groß wie der Schirm
an einem Wagen. Am Mittag ist sie nur noch so groß wie ein
Teller. Was nah ist, erscheint uns groß, was fern ist, erscheint
uns klein!»
Das andere Kind sagte: « Die Mittagssonne ist uns näher. Am
Morgen fühlt sich die Sonne kühl an. Am Mittag spüren wir
ihre Hitze. Was nah ist, erscheint uns heiß, was fern ist, er¬
scheint uns kühl!»
63
Beide Kinder fragten Konfuzius, der ihnen auch keine
Erklärung geben konnte.
Darauf sagten die Kinder im Chor:
«Wir haben gehört, dass du dreitausend Schüler hast.
Wieso
kannst du nicht einmal diese Frage beantworten ?»
Der Esel aus Qian ist mit
seinem Latein am Ende
Früher gab es in Qianzhou keine Esel. Jemand brachte von
auswärts einen Esel dorthin und ließ ihn am Fuß eines Ber¬
ges aus, damit er sich frei bewegen konnte.
Ein Tiger sah dieses Monster und bekam einen furchtbaren
Schreck, er suchte sich ein Versteck und beobachtete den Esel.
Nachdem der Esel sich sattgefressen hatte, hob er seinen langen
Kopf und schrie laut. Da erschrak der Tiger noch viel mehr.
67
Ein paar Tage lang behielt ihn der Tiger im Auge und ge¬
wöhnte sich allmählich an sein lautes Geschrei. Darauf
begann er, sich dem Esel zu nähern, nahm all seinen Mut
zusammen, und stupste ihn vorsichtig.
Das ärgerte den Esel und er schlug aus.
Der Tiger dachte bei sich: Das ist wohl alles, was du kannst.
Dann biss er den Esel mit lautem Gebrüll tot und fraß ihn auf.
69
Sai Weng verliert sein Pferd
An der Landesgrenze wohnte ein alter Mann, den die Leute
Sai Weng nannten. Eines Tages verlief sich eines seiner
Pferde. Da verlachten ihn alle seine Nachbarn. Sai Weng
aber sagte: «Das muss nicht unbedingt schlecht sein.»
Bald darauf kehrte das Pferd zurück und brachte eine Stute
mit. Da beglückwünschten ihn alle seine Nachbarn. Er aber
sagte: «Das muss nicht unbedingt gut sein.»
Und siehe da, als Sai Wengs Sohn auf dem neuen Pferd
ritt, fiel er herunter und brach sich das Bein.
Da kamen alle seine Nachbarn, um ihn zu trösten.
Sai Weng sagte wieder: « Das muss nicht unbedingt von
Nachteil sein.»
Bald darauf brach ein Krieg aus. Wegen seiner Beinver¬
letzung wurde Sai Wengs Sohn nicht eingezogen, dadurch
konnte er sein Leben retten.
73
Die Suppe in der Kelle ist zu mild
Als die Ehefrau einmal nicht zu Hause war, kochte der
Mann einen Topf Gemüsesuppe.
Mit einer Suppenkelle schöpfte er etwas davon heraus,
um zu kosten, und fand sie zu mild. Daraufhin nahm er
eine Prise Salz und gab es in den Topf. Wieder kostete er
die Suppe aus der Kelle. Sie war ihm
noch immer zu mild. Also nahm er eine weitere Prise Salz
und gab es in den Topf. Auf diese Weise kostete er die
Suppe aus seiner Kelle und salzte die Suppe im Topf,
bis das Salz aus dem Salzfass
vollständig in den Topf gewandert war. Doch die Suppe in
der Kelle war immer noch so mild.
75
Den Nachbarn des Axtdiebstahls verdächtigen
Einst hatte ein Mann seine Axt verloren und verdächtigte
daraufhin seinen Nachbarn, sie gestohlen zu haben.
Insgeheim beobachtete er ihn. Die Art, wie der Nachbar
ging, schien ihm die eines Axtdiebes zu sein. Die Art, wie
der Nachbar sprach, schien ihm die eines Axtdiebes zu sein.
Ganz gleich, was der Nachbar tat, immer schien er ein
Axtdieb zu sein.
Später fand der Mann dann auf dem Berg seine Axt wieder. Er
hatte sie beim Schlagen von Brennholz selbst dort vergessen.
Als er zurückkam und den Nachbarn wiedersah, erschien ihm
die Art, wie dieser ging, nicht mehr die eines Axtdiebes zu sein.
Er sprach auch nicht mehr wie ein Axtdieb. Ganz gleich, was
der Nachbar tat, er wirkte überhaupt nicht wie ein Axtdieb.
77
Morgens drei und abends vier
Es war einmal ein Mann, der gern Affen hielt.
Zunächst lebte
er in Wohlstand und konnte oft übriggebliebene Nahrungs¬
mittel an die Affen verfüttern.
Später verarmte er und begann, das Futter für die Affen
zu reduzieren.
Er sprach mit den Affen darüber und sagte: «In der Früh
bekommt ihr drei Eicheln, abends vier, in Ordnung? »
Daraufhin wurden die Affen ungehalten. «Ist das nicht
zu wenig? »
Als der Affenzüchter sah, dass die Affen einer nach
dem anderen zu toben begannen, korrigierte er sich
und sagte: «In der Früh vier und abends drei. Damit
müsst ihr doch zufrieden sein ! »
Da tanzten die Affen vor Freude.
Vorne regnet es auch
Ein Mann ging gemächlich durch den Regen. Jemand, der ihn
auf der Straße traf, wunderte sich und fragte ihn: « Es regnet
so stark. Warum gehst du nicht etwas schneller?»
Da antwortete der Mann gelassen: « Was hilft es, wenn ich
schneller gehe. Vorne regnet es doch auch.»
83
Was tun, wenn man einen
Moskito lebendig fängt?
Was tun, wenn man im Sommer einen Moskito lebendig
fängt?
1. Natürlich für seinen Unterhalt sorgen.
2. Ihn auf die Schule schicken.
3. Ihm eine Wohnung kaufen.
4. Ihm eine Ehefrau suchen helfen.
5. Seine Kinder hüten.
Was sollte man auch sonst tun?
Schließlich fließt dein Blut in seinen Adern.
Rezepte
Honigbirne gegen Husten
Eine Birne in Würfel schneiden, in eine kleine Schale
und mit zwei Teelöffeln Honig übergießen.
Im Wasserbad weich dünsten.
Birne und Honigsirup täglich zweimal essen.
Hilft bei Erkältung und Husten.
Mopo-Tofu - Tofu der pockennarbigen Alten
i Stück Tofu (ca. 400 g)
100 g Hackfleisch
5 EL Speiseöl
2 EL Sojabohnenpaste
Chilipulver nach Belieben
1 gehäufter TL Speisestärke
1 Prise Sichuan-Pfefferpulver
2 EL Sojasoße
1 EL Reiswein
89
i Frühlingszwiebel
3 Scheiben Ingwer
2 Knoblauchzehen
Salz nach Belieben
u
i. Den Tofu in Würfel von i cm Seitenlange schneiden,
Frühlingszwiebel, Ingwer und Knoblauch fein hacken.
2. Den geschnittenen Tofu mit kochendem Wasser
überbrühen.
3« Öl in eine Pfanne geben, erhitzen, das Hackfleisch darin
anbraten,
dann die Sojabohnenpaste und das Chilipulver hinzu¬
fügen.
4. Die Frühlingszwiebel, den Ingwer, den Knoblauch sowie
Sojasoße und Reiswein hinzufügen.
5. Den Tofu dazugeben, aufkochen und noch einmal ab¬
schmecken.
6. Die Speisestärke in etwas Wasser anrühren und hin¬
zufügen. Das Gericht aus der Pfanne nehmen und mit
Sichuan-Pfefferpulver bestreuen.
93
Kleines Gedicht
Aus meinem Heimatdorf kamst du gegangen,
musst wissen, was daheim im Dorf geschieht:
War an dem Tage, da du gingst, vor meinem Fenster
der Winterpflaumenbaum schon aufgeblüht?
Wang Wei (701-761)
95
Zhuangzi und der Schmetterling
Eines Tages träumte Zhuangzi, dass er ein Schmetterling sei,
ein schöner Schmetterling, der hin- und herflog. Dabei wusste
er nicht, dass er Zhuangzi war. Plötzlich erwachte er und war
tatsächlich wieder Zhuangzi. Nun wusste er nicht, ob Zhuang¬
zi geträumt hatte, dass er sich in einen Schmetterling ver¬
wandelte, oder ob der Schmetterling geträumt hatte, dass er
Zhuangzi sei. Nun besteht freilich ein Unterschied zwischen
Zhuangzi und einem Schmetterling. So können die Dinge sich
ändern.
97
Die Freude der Fische
Zhuangzi und Huizi gingen auf dem Damm des Flusses
Hao spazieren.
Zhuangzi sagte: « Diese weißen Fische schwimmen gemäch¬
lich hin und her. Sie müssen fröhlich sein.»
Darauf sagte Huizi: « Du bist kein Fisch. Wie kannst du
wissen, ob die Fische fröhlich sind? »
Zhuangzi erwiderte: « Du bist nicht ich. Wie kannst du
wissen, dass ich nicht weiß, ob die Fische fröhlich sind.»
Huizi sagte: «Ich bin nicht du, deshalb kenne ich deine
Gedanken nicht.
Aber du bist auch kein Fisch, deshalb kannst du ganz und gar
nicht wissen, ob die Fische fröhlich sind.»
99
Da sagte Zhuangzi: « Kehren wir an den Anfang unseres
Gesprächs zurück.
Indem du mich fragtest, wie ich wissen kann, ob die Fische
fröhlich sind, hast du bereits zugegeben, dass ich es weiß.
Trotzdem hast du mich gefragt.
Ich wusste es bereits, als wir an den Fluss kamen.»
101
Groß-Lin und Klein-Lin
Aufbruch und Abenteuer
Es war einmal ein sehr, sehr armer Bauer, der mit seiner
Frau auf dem Land wohnte. Beide waren sehr alt.
Eines Tages wurden ihnen plötzlich zwei Söhne geboren.
Der alte Bauer war außer sich vor Freude und rief:
«Endlich haben wir Söhne ! Ich hätte nie gedacht, dass wir
in diesem Alter noch Söhne bekommen würden.»
Auch seine Frau freute sich und sagte:
«Wir müssen unbedingt zwei gute Namen für sie aus¬
suchen. »
Aber welche Namen sollten sie wählen? Dem alten Mann
103
fiel nichts ein. Er dachte, ich schlage mein < Schüler¬
lexikon) auf, das Zeichen, auf das ich stoße, nehme ich.
Eins, zwei, drei! Er schlug auf und da stand das Schriftzeichen
für «Gemüse».Sollte also der Ältere «Großes Gemüse» und
der Jüngere «Kleines Gemüse» heißen?
«Hm, wir haben ja nicht mal Reis zu essen, geschweige denn
<Gemüse>! », murmelte der Alte.
Beim zweiten Aufschlagen erschien das Zeichen für « fett»,
auch das passte nicht.
Er blätterte hin und her, fand aber kein passendes Zeichen.
Der alte Mann blätterte die ganze Nacht. Als es dämmerte,
nahm er seine Hacke und ging hinaus. Draußen schien die
Sonne in den Wald. Da rief der Alte fröhlich:
«Ich hab's. Wir nehmen das Zeichen <lin> für < Wald>.»
So waren die Namen beschlossen: der Ältere hieß Groß-Lin -
und der Jüngere natürlich Klein-Lin.
Zehn Jahre später starben der alte Bauer und seine Frau. Kurz
vor ihrem Tod sagten sie zu Groß-Lin und Klein-Lin:
«Wir besitzen nichts. Ihr müsst euch anderswo Arbeit suchen.
Wenn wir gestorben sind, dann tragt uns auf den kleinen
Hügel hinter dem Haus. Die Raben dort werden uns ein
Grab bereiten. Dann nehmt, was ihr braucht, und sucht
euch eine Arbeit.»
Also trugen Groß-Lin und Klein-Lin die Leichen ihrer Eltern
auf den Hügel. Sobald sie den Hügel verließen, flogen alle
Raben laut krächzend von den Bäumen auf, nahmen Erde in
den Schnabel und häuften einen Grabhügel über die beiden
alten Leute.
«Großer Bruder», sagte Klein-Lin zu Groß-Lin, «lass uns
rasch zusammenpacken. Wir müssen bald aufbrechen.»
Sie gingen nach Hause, schulterten einen kleinen Sack Reis,
und packten ihre ärmliche Kleidung und die groben Reis-
schalen in den Jutesack. Dann brachen sie auf.
Groß-Lin sagte: «Wohin sollen wir gehen?»
Da wurde ihnen bewusst, dass sie nun weder Mutter
noch Vater hatten. Und sie wussten nicht, welchen
Weg sie einschlagen sollten. Sie setzten sich auf den Boden
und begannen zu weinen.
109
Um sie herum waren Berge, Felder, Bäume, aber alles gehör¬
te anderen Leuten.
Sie wussten nicht, wo sie bleiben konnten. Was sollten sie
tun? Es war schon spät. Die Sonne hatte sich hinter die Berge
zum Schlafen zurückgezogen. Der Mond führte den Reigen
der Sterne an, und sie zwinkerten den Kindern zu.
Groß-Lin und Klein-Lin weinten immer noch. Sie weinten
und weinten, bis die Sonne aus ihrem Schlaf erwachte und
im Osten lächelnd wieder hervorkroch.
Da wischte sich Klein-Lin die Tränen ab und sagte: «Willst du
noch weiter weinen? Ich mag nicht mehr weinen.»
«Na gut, ich mag auch nicht mehr weinen. Gehen wir.»
Keiner der beiden wusste den Weg. So gingen sie einfach
111
geradeaus. Sie waren lange gegangen und hatten schließlich
den wenigen Reis, den sie mitgenommen hatten, aufgegessen.
«Wir haben nichts mehr zu essen. Was machen wir nun?»,
fragte Groß-Lin.
«Ruhen wir uns ein wenig aus, dann suchen wir uns etwas
zu essen, ja?»
Am Fuß eines dunklen Berges setzten sie sich nieder.
Groß-Lin betrachtete seufzend den Sack:
«Wenn ich groß bin, will ich ein reicher Mann sein. Reiche
haben gut zu essen, tragen schöne Kleider und müssen nicht
arbeiten.»
Klein-Lin widersprach: «Hm, aber Papa hat gesagt: <Ein
Mensch muss seinen Lebensunterhalt verdienen.)»
«Weil Papa arm war. Reiche Herren müssen aber nicht
arbeiten. Papa hat gesagt: <Seht nur, wie schön es ist,
Felder und Boden zu besitzen! >»
«Mama und Papa waren beide arm, aber sie waren beide gute
Menschen. Nicht so wie diese reichen Herren.»
«Aber wer Geld hat, ist glücklich», rief Groß-Lin.
«Die Armen sind ganz und gar nicht glücklich, die müssen
arbeiten, und müssen ...»
In diesem Augenblick erscholl eine Stimme, laut wie ein
Donner: «Müssen was? Müssen euch auffressen! »
Groß-Lin und Klein-Lin fielen vor lauter Schreck um, auch
ihr Sack bebte vor Angst.
Wer hatte da gesprochen?
Es war niemand zu sehen.
Die Brüder hielten sich aneinander fest. Schweiß rann
wie Regen über ihre Gesichter, ihre vier Beine zitterten.
Sie schauten sich um, konnten aber nichts sehen.
Da fragte Groß-Lin: «Wer spricht denn da?»
«Weiß nicht.»
Aber gleich darauf wussten sie es. Plötzlich begann sich der
dunkle Berg vor ihnen zu bewegen ...
«Ein Erdbeben! Lauf schnell weg! », schrie Klein-Lin.
Eben wollten beide losrennen, als der Berg sich wieder
bewegte und mit einem Ruck aufstand!
Ach herrje, ein Ungeheuer! - Es glich weder Mensch
noch Tier.
Das Ungeheuer hatte hier geschlafen, und sie hatten es für
einen dunklen Berg gehalten. Inzwischen hatte das Unge¬
heuer sich aufgerichtet, seine Augen waren groß wie Gongs
und funkelten grün. Es streckte seine mit Gras bewachsene
Hand nach Groß-Lin und Klein-Lin aus, um sie zu packen.
Es wollte sie fressen !
Welch ein Unglück! Groß-Lin und Klein-Lin werden nun
sicherlich von dem Ungeheuer verschlungen werden !
119
Groß-Lin dachte bei sich: « Wir haben keine Eltern mehr, das
Getreide ist aufgegessen. Wir besitzen weder Felder noch Geld,
wir haben überhaupt nichts. Soll es uns doch auffressen ! »
Klein-Lin aber war außer sich. Entkommen können wir nicht,
dachte er.
Mit seinen langen Armen kann uns das Ungeheuer, auch
wenn wir sehr weit - sagen wir drei li - laufen, mit einem
Griff erreichen.
Das Ungeheuer wusste, dass es einen Leckerbissen vor
sich hatte, grinsend betrachtete es Groß-Lin und Klein-Lin.
Klein-Lin sagte: « Musst du uns wirklich fressen? »
«Nicht unbedingt, aber dann müsst ihr mir Juwelen
schenken.»
121
«Was für Juwelen? So was haben wir noch nie gesehen.»
« Ha, ha, ha, dann tut es mir leid! »
Klein-Lin flüsterte Groß-Lin ins Ohr: « Lass uns
fliehen!»
«Es wird uns einholen.»
«Lass uns in zwei Richtungen rennen. Dann holt es bestimmt
keinen von uns ein.»
Eins, zwei, drei! Groß-Lin lief nach Osten, Klein-Lin lief
nach Westen.
Das Ungeheuer wollte Groß-Lin fangen, es wollte aber auch
Klein-Lin fangen. Erst machte es ein paar Schritte nach Osten,
dann ein paar Schritte nach Westen, und so erwischte es
keinen der beiden.
Groß-Lin und Klein-Lin konnten beide entkommen, nur der
123
Sack blieb auf dem Boden zurück. Das Ungeheuer war so
hungrig, dass es den Sack verschlang. Aber sein Maul war zu
groß, und der Sack zu klein, sodass er zwischen den Zähnen
hängenblieb. Da riss das Ungeheuer eine große Kiefer aus,
um sie als Zahnstocher zu benutzen, mit Mühe konnte es
den Sack entfernen.
Dann beschloss es, weiterzuschlafen.
Der Mond war bereits aufgegangen. Die Mondsichel war
gebogen wie eine Augenbraue.
Als das Ungeheuer sich streckte, stieß es mit der Hand an die
Spitze der Sichel und ritzte sich die Haut auf. Verärgert
spuckte es aus:
«Pah! Heute habe ich wirklich Pech ! »
Zhang Tianyi (1906-1985)
125
Wintersonne, Kindertage, Kamelkarawane
Die Kamelkarawane war gekommen und hielt vor unserer Tür.
Die Tiere standen in langer Reihe, still warteten sie auf die
Anweisungen der Menschen. Das Wetter war kalt und trocken.
Als der Karawanenführer seine Pelzmütze abnahm, stieg die
Wärme seines kahlen Schädels als weißer Hauch auf und
mischte sich mit der kalten, trockenen Luft.
Papa handelte den Preis mit ihm aus. Zwischen den Doppel¬
höckern trug jedes Kamel zwei Kohlensäcke. [...] Ein anderer
Kamelführer lockte die Kamele herbei, um sie mit Heu zu
füttern.
Mit gebeugten Vorderbeinen und erhobenem Hinterteil knie¬
ten sie sich nieder.
Papa hatte inzwischen den Preis ausgehandelt. Die Menschen
luden die Kohle ab, während die Kamele ihr Heu fraßen.
Ich stand vor ihnen und sah zu, wie sie das Heu kauten: Was
für hässliche Gesichter, welch lange Zähne, was für eine
ruhige Haltung. Während sie kauten, mahlten die unteren
und oberen Zähne, indem sie sich gegeneinander verschoben.
Aus den großen Nüstern dampfte es, weißer Schaum hing an
ihren Bärten.
Während ich sie anstarrte, begann auch mein Kiefer, sich zu
bewegen.
Mein Lehrer hatte mir gesagt, ich solle von der Bedächtigkeit
129
der Kamele lernen. Nie haben sie es eilig. Sie gehen
langsam
und sie kauen langsam, und doch erreichen sie immer ihr
Ziel, werden immer satt.
Diese Langsamkeit scheint ihnen von der Natur bestimmt
zu sein, denn wenn sie sich gelegentlich rascher bewegen,
um Fahrzeugen aus dem Weg zu gehen, sieht das unvorteil¬
haft aus.
Man konnte die Karawane stets kommen hören, denn das
Leitkamel trug eine Glocke um den langen Hals, die beim
Gehen klingelte. « Dang, dang, dang.»
«Warum brauchen sie eine Glocke?» Wenn ich etwas nicht
verstand, fragte ich immer gleich nach.
Papa erklärte mir, dass Kamele große Angst vor den Wölfen
hätten, die sie beißen könnten. Deshalb haben ihnen die
Menschen Glocken umgebunden; wenn die Wölfe das Klingeln
hörten, wussten sie, dass die Kamele unter dem Schutz der
Menschen standen und trauten sich nicht, sie anzugreifen.
Mein kindliches Herz sah die Dinge jedoch anders als die
Erwachsenen. « Nein, Papa », sagte ich. « Sie gehen auf ihren
weichen Sohlen durch die weiche Wüste, und das macht über¬
haupt kein Geräusch. Hast du nicht selber gesagt, sie könnten
drei Tage und drei Nächte ohne einen Schluck Wasser aus-
kommen und würden nur lautlos die Nahrung aus ihrem
Magen wiederkäuen?
Bestimmt ist es so, dass die Kamelführer den langen, einsamen
Weg sonst nicht aushalten, sie haben den Kamelen Glocken
umgehängt, damit sie unterwegs ein bisschen Unterhaltung
haben.»
Papa dachte eine Weile nach und sagte dann lachend: « Schon
möglich. Deine Erklärung ist jedenfalls die schönere.»
Der Winter ging allmählich in den Frühling über, und die
Sonne schien schon so warm, dass man am liebsten die wattierte
Jacke ausgezogen hätte. Nicht wahr? Und die Kamele
warfen auch ihre alten, dicken Kamelhaarmäntel ab.
Das Fell hing ihnen in Fetzen am Körper und baumelte unter
ihren Bäuchen. Am liebsten hätte ich eine Schere genommen
und es abgeschnitten. Es sah so unordentlich aus. Die Kara¬
wanenführer machten es genauso. Sie hatten die großen umge¬
drehten Schafspelze ausgezogen und über die kleinen Höcker
der Kamele gelegt.
Die Säcke waren leer, die Kohlen verkauft. Mit den leichteren
Schritten bekamen auch die Glocken einen helleren Klang.
Dann kam der Sommer, und es waren keine Kamele mehr zu
sehen.
«Wo sind sie im Sommer?», fragte ich Mutter.
« Wer ?»
« Na, die Kamele.»
Weil auch sie keine Antwort wusste, sagte Mutter: «Was du
immer alles wissen willst, Kind! »
Der Sommer ging vorüber, der Herbst ging vorüber, und
wieder kam der Winter und mit ihm die Kamelkarawane.
Auch die Kinderzeit ist vorüber, doch sie kommt nicht zurück.
Nie wieder werde ich etwas so Albernes tun, wie in der
Wintersonne das Kauen der Kamele nachzuahmen.
Wie sehr sehne ich mich nach den Orten und Menschen mei¬
ner Kindheit, die ich in der Pekinger Südstadt verbracht habe.
Also sagte ich mir: Schreib es nieder. Dann kann die Wirk¬
lichkeit ruhig entschwinden, der Geist jener Kindertage aber
bleibt bewahrt.
So ist ein Buch entstanden, das < Geschichten aus der Südstadt >
heißt.
Still denke ich nach, langsam schreibe ich es auf. In der Win¬
tersonne sehe ich die Karawane näherkommen, habe den
sanften, schmeichelnden Glockenton im Ohr, und mit ihm
kommen die Kindertage zu mir zurück.
Lin Haiyin (1918-2001)
Pmyin - die lateinische Umschrift der
chinesischen Sprache
Alle verwendeten Vergleiche mit deutschen Lauten oder
Lauten aus anderen europäischen Sprachen sind lediglich
Annäherungswerte an die chinesische Aussprache.
Anlaute
b
wie im Deutschen
p
wie im Deutschen
m
wie im Deutschen
f
wie im Deutschen
d
nicht stimmhaft
t
wie im Deutschen
n
wie im Deutschen
1
wie im Deutschen
g
nicht stimmhaft
k
wie im Deutschen
h
wie ach
j
wie dj
q
wie tja
X
wie hs oder durch die Zähne pfeifen
zh
wie Dschungel
ch
wie Deutsch
sh
wie schon
r
Laut zwischen frz. jour und engl, right
z
wie engl, reads
c
wie Zeh
s
scharfer s-Laut wie engl, song
140
Auslaute
Einfache Auslaute
Zusammengesetzte
Auslaute
Nasale zusammengesetzte
Auslaute
a
wie in Magen
ai
wie Mai
an
wie man
ao
wie Chaos
ang
wie lang
0
etwa wie in Post,
mit vorangehen¬
dem u
ou
wie engl, low
ong
wie Achtung
e
etwa wie in Linie
ei
wie engl, may
en
wie Hafen
eng
wie [ai}]
i
wie Liebe
ia
wie jagen
ian
wie Ambiente
ie
wie Liaison
in
wie bin
iao
wie jaulen
iang
wie engl, young
iou
wie engl, yoke
ing
wie Ring
iong
wie jung
u
wie gut
ua
wie engl, waft
uan
wie spanisch
Juan
uo
wie engl,
worry
uen
etwa wie engl,
when
uai
wie engl, wife
uang
u wie Muse, ang
wie lang
uei
wie engl, way
ueng
nicht wie u + eng;
e siehe « eng »
ü
wie müde
üe
etwa wie ü in
Mühe + e wie
in meckern
üan
wie ü + rennen
141
Copyrightnachweis
Lin Haiyin, «Wintersonne, Kindertage, Kamelkarawane»
aus dem Roman <Alte Geschichten aus der Südstadt >.
16. Aufl., Taibei 1993 (1. Aufl. i960). Abdruck mit
freundlicher Genehmigung der Erbengemeinschaft von
Lin Haiyin, Palo Alto, USA
Die deutsche Übersetzung von Susanne Hornfeck ist dem
Band <Die Geheimnisse der Yingzi>, München 1997 ent¬
nommen, als Taschenbuch unter dem Titel <Im Schein der
Lotoslaterne >, München 2005 erschienen. © Carl Hanser
Verlag, München
Zhang Tianyi, «Aufbruch und Abenteuer» aus dem
Roman < Groß-Lin und Klein-Lin >, Tianjin 2005. Abdruck
mit freundlicher Genehmigung durch Frau Zhang Zhang,
Peking
Die deutsche Fassung von Wang Wei, « Kleines Gedicht»
ist dem Band <Der seidene Faden >, Frankfurt 1991
entnommen. Übersetzung: Günther Debon, mit
freundlicher Genehmigung von Gertraude Debon
142
Inhalt
Zahlenlied 6 * 7
Küken 8 • 9
Ein Frosch 10 • 11
Rätsel 12 • 13
Die Abendsonne 20 • 21
Die Sonne ist betrunken 22 • 23
Der Mond friert 24 • 25
Der Mond im Spiegel 26 • 27
Der Berg 28 • 29
Regen 30 • 31
Der Pilz 32 • 33
Schmetterling 34 • 35
Truthähne 36 • 37
Die Mücken 38-39
So sprechen die Tiere 40-41
Zwei Tiger 44 • 45
Zungenbrecher 46 • 47
Verkehrtes Lied 52 • 53
Alles nichts 54 • 55
Der Teufel ist am einfachsten zu malen 56 • 57
Die Affen fischen den Mond aus dem Wasser 58 • 59
Zwei Kinder sprechen über die Sonne 62 • 63
Der Esel aus Qian ist mit seinem Latein am Ende 66 • 67
Sai Weng verliert sein Pferd 70 • 71
Die Suppe in der Kelle ist zu mild 74 • 75
Den Nachbarn des Axtdiebstahls verdächtigen 76 • 77
Morgens drei und abends vier 78 • 79
Vorne regnet es auch 82 • 83
Was tun, wenn man einen Moskito
lebendig fängt? 84 • 85
143
Rezepte 86 • 87
Kleines Gedicht 94-95
Zhuangzi und der Schmetterling 96 • 97
Die Freude der Fische 98 • 99
Groß-Lin und Klein-Lin 102 • 103
Wintersonne, Kindertage, Kamelkarawane
Plnyln - die lateinische Umschrift der
chinesischen Sprache 140
Copyrightnachweis 142