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und das
Handgranaten*
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Mit
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HO Bearbeitet und
: ^usammehgestellt
von '.
Heinz Denckler
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DIE
HANDGRANATE 24
UND DAS HANDGRANATENWERFEN
Mit 37* Abbildungen
Bearbeitet und zuaammengeatellt von
Heinz Dendder
HEINZ DENCKLER-VERLAG / BERLIN C 2
An der Schiente 5a
Inhaltsverzeichnis
Die scharfe Handgranate 24
Verwendung und Wirkung.........................3
Beschreibung................................5
Fertigmachen der Stielhandgranate «um Gebrauch 7
Die Sicherheitabestinunungen................8
Vorgang in der Stielhandgranate beim Wurf . . 18
Die geballte Ladung.........................19
Die gestreckte Ladung.......................20
Die Ubungshandgranate 24
Beschreibung ............................. 21
Fertigmachen der Übungstielhandgranate 24 aom
Gebrauch .................................27
Sicherungsbestinunungen...................27
Vorgang in der Übungshandgranate 24 beim Wurf 27
Die Wurfatubildung
Umfassen der Handgranate.....................29
Alle Rechte Vorbehalten — Nachdruck, auch von Teilen und
einselnen Bildern, wird verfolgt
die scharfe Handgranate 24
Verwendung und Wirkung
Die Handgranate ist ein Nahkampfmittel, das
sich besonders zur Verwendung gegen Ziele hinter
Deckung eignet, die von Handfeuerwaffen nicht zu
fassen sind. Durch ihre Wirkung zwingt man beim
Einbruch in eine feindliche Stellung den Gegner,
sich zu decken, wodurch er im Gebrauch seiner
Waffen behindert wird. Beim Aufrollen von
Grabenabschnitten oder Ortsgefechten (Fenster«
wurf) leistet sie gute Dienste, da mit ihr Ziele ge»
troffen werden können, die mit der Schußwaffe
nur schwer oder gar nicht erreicht werden können
(z. B. hinter Erdaufwürfen, in Nebengräben, Unter-
ständen und Häusern). In der Abwehr kann mit
ihr eine Feuersperre auf nächste Entfernungen ge-
legt werden, sobald der Gegner aus seinen Nestern
und Trichtern vorstürzen will.
Mehrere Handgranaten zu einer geballten oder
gestreckten Ladung zusammengebunden, lassen
sich zum Zerstören von Sturmhindernissen, Unter-
ständen, Eisenbahnschienen, Telegraphenstangen
verwenden. Unter Umständen kann eine geballte
Ladung auch als Abwehrmittel gegen Kampfwagen
3
verwendet werden, wenn es gelingt, diese unter
die .Raupen zu werfen,, was aber meistens nur mög-
lich ist, wenn die Wagen langsam fahren oder vor
Sperren, Geländehindernissen oder wegen Motor*
schaden Stillstehen.
Die Handgranate wirkt hauptsächlich durch ihre
Sprengwirkung und seelisch durch ihren starken
Knall.
Die Detonationsgase der Stielhandgranate haben
eine so große Wirkung, daß nicht nur die Hülle
und der Stiel in Splitter gerissen und fort-
geschleudert werden, sondern daß außerdem auch
eine sehr heftige Luftdruckwirkuhg* entsteht. Diese
reicht 3 bis 6 m, die Splitterwirkung 10 bis 15 m
im Umkreis. Einzelne größere Splitter fliegen er-
heblich weiter.
Die Sprengwirkung gegen Geschähe (Hand-
granaten- in den Lauf), Maschinengewehre und Mo-
toren ist beschränkt und tritt nur bei unmittel-
barer Berührung ein.
Man unterscheidet folgende Hauptarten von
Handgranaten:
Die Handgranate 24 mit Brennzünder 24,
und die Ubungshandgranate 24 mit Brenn-
zünder 24 und mit Übungsladung 24.
Die Regenkappen und Töpfe der
scharfen Handgranaten sind feldgrau, die-
jenigen der Übungshandgranaten rot ge-
strichen.
-t
Beschreibung
Die Stielhandgranate ist mit Stiel etwa 36 cm
lang und wiegt etwa 480 g. Die Hauptteile sind:
Topf mit Ladung,
Stiel mit Sicherheitskappe,
Brennzünder 24 mit .Abreißvorrichtung,
Sprengkapsel 08.
Der Topf besteht aus dünnwandigem Stahlblech.
An dem unteren Topfrand ist eine Trageöse aus
Draht zum Einhaken der Tragefeder angeschweißt.
Der Topf enthält eine Sprengstoffladung aus etwa
165 g Füllpulver 02. Die Ladung ist in eine Papier-
tüte eingedrückt und paraffiniert.
Der Sprengstoff wird im Topf durch einen Ein-
legedeckel abgedeckt, der in der Mitte ein ein-
gebördeltes Sprengkapselröhrchen zum Einführen
in der Kapsel trägt.
Zwischen Topfrand und Einlegedeckel ist als Ab-
dichtung ein ölgetränkter Pappring eingelegt. Der
Topf wird durch den Gewindedeckel geschlossen.
Der Durchmesser des Topfes ist etwa 6 cm, seine
Höhe 7,5 cm.
Der Stiel wird mittels der Gewindekappe in den
Topf eingeschraubt. Er ist aus Hartholz gefertigt
und an beiden Enden stärker gehalten.
Das Holz ist der Haltbarkeit wegen in Leinöl
getränkt. Die Gewindekappe ist mit einer Dich-
tungsmasse auf den Stiel gepreßt. Eine Regen-
kappe schütjt diese Verbindung gegen Feuchtigkeit.
5
In der Gewindekappe ist ein Linksgewinde ange-
bracht, das zum Einschrauben des Zünders dient.
Eine Sicherungskappe mit Pappsdieide und Fede-
rung schließt die Stielbohrung, die zur Aufnahme
der Abreißvorriditung dient, am Griff ende wasser-
dicht ab. Der Gewindering für die Sicherungskappe
ist mit einer Dichtungsmasse auf den Stiel gepreßt
und mit vier kleinen Nägeln befestigt.
Der Brennzünder 24 ist ein wasserdichter Metall-
zünder. Er besteht aus einem Eisenröhrchen mit
einem eingepreßten Verzögerungssatj von etwa
4/4 Sekunden Brennzeit und einer Abfeuerung, in
die ein kleines Zündhütchen eingebettet ist. Mit
dieser Abfeuerungsseite ist das Verzögerungs-
röhrchen in einen Nippel eingeschraubt. Am Nippel
befindet sich das Gewinde zum Einschrauben des
Brennzünders in den Stiel und zum Aufschrau-
ben des Schugkäppchens. Die innere Bohrung ist
konisch verjüngt und dient zur Aufnahme der
Sprengkapsel. Während der Lagerung wird diese
Bohrung durch ein Schutjkäppchen mit Paraffin-
dichtung verschlossen.
Auf die andere Seite ist ein Bleimantel auf-
gepreßt. In diesen ist ein Reibzündhütchen ein-
geschoben, das in einen Abreißdraht mit Reib-
spirale und Drahtschlaufe eingebunden ist.
Das offene Ende des Bleimantels ist zusammen-
gepreßt und abgedichtet. Die Brennzünder werden
in paraffinierten Pappkästen aufbewahrt.
Als Sprengkapsel werden die handelsüblichen
Sprengkapseln Nr. 8 verwendet. Es sind kleine, an
6
einem Ende offene Röhrchen aus Kupfer oder
Aluminium mit 2 g Ladung.
Fertigmachen der Stielhandgranate
zum Gebrauch
A. Einsetzen des Brennzünders
Der Brennzünder wird dem Kästchen entnom-
men und in folgender Weise in den Stiel ein-
geführt:
Topf und Sicherungskappe vorn Stiel abschrauben.
Abreißvorrichtung von der Griffseite her dnrch
die Stielbohrung herablassen, bis sie aus der Ge-
windekappe herausragt, wenn das nicht schon der
Fall ist.
Abreißschlaufe mit dem Knoten — nicht mit der
Bleiperle — in die Drahtschleife des Zünders ein-
ziehen.
Bleiperle an die Drahtschleife heranschieben.
Zünder mit frei herabhängendem Abzugsknopf
in den Stiel einsetjen und linksherum festschrauben.
Schu$käppchen vom Zünder abschrauben.
Abreißknopf in den Stiel legen und die Siche-
rungskappe aufse^en.
Stiel und Topf zusammenschrauben, wenn Hand-
granate nicht gleich scharf gemacht werden soll.
B. Scharfmachen der Stilhandgranate
Das Sprengkapselkästchen durch Ziehen an der
Abreißschnur öffnen und Pappdeckel abnehmen.
7
Schicbedeckei des Kästchens so weit zurückschie-
ben, daß die erste Sprengkapsel frei liegt.
Kästchen umdrehen, so daß Sprengkapsel in die
offene Hand gleitet. Festen Si$ des Brennzünders
nochmals nachprüfen!
Nachsehen, ob nicht Sägespäne, Wolleteilchen
u. dgl. im offenen Teil der Sprengkapsel stecken.
Vorsichtiges Entfernen der Fremdkörper.
Sprengkapsel mit dem offenen Ende (Loch auf
Loch) sorgfältig in die vorstehende Hülse des
Zündernippels einse$en, Topf und Stiel zusammen-
schrauben.
Die Sicherheitsbestimmnngen
Die Sprengkapseln sind durch einen Feuerstrahl
leicht entzündlich. Der Knallsatj detoniert auch
durch einen mäßig starken Schlag, durch Quetschen,
Reiben mit harten oder scharfen Gegenständen
und durch Erhitzung, durch heftige Erschütterung,
hohen Fall, starke Lufterschütterung oder Luft-
druckwirkung.
Sie erfordern daher vorsichtige Behandlung.
Bei lockerem Sitj der Sprengkapseln in der Stiel-
handgranate infolge ungenügenden Festschraubens
des Brennzünders und des Topfes ist eine De-
tonation bei heftigem Fall oder Stoß auch dann
möglich, wenn die Handgranate nicht abgezogen ist.
Die Sprengkapseln müssen möglichst lange in
ihrer wasserdichten Verpackung belassen werden,
da sie in dieser am besten geschützt sind. Offene
8
Sprengkapseln sind sorgfältig gegen Feuchtigkeit
zu schützen, sonst leidet ihre Zünd- und Spreng-
fähigkeit. Schon bei Lagerung in feuchten Räumen
nehmen die Sprengkapseln Feuchtigkeit aus der
Luft auf.
Die in den Sprengkapseln befindlichen Woll-
pfropfen, Sägespäne u. dgl. nur noch bei Spreng-
kapseln ohne Innenhütchen sind erst unmittel-
bar vor dem Einsehen in die Brennzünder aus dem
Röhrchen zu ziehen oder ohne starke Erschütte-
rung herauszuschütteln. Die Sägespäne oder Wölb
pfropfen sind vollständig aus den Sprengkapseln
zu entfernen, ein Auskra^en oder Ausblasen mit
dem Munde ist verboten.
Sprengkapseln, die längere Zeit (vier Wochen),
besonders bei feuchter Witterung ohne Schutz
(außerhalb ihres Verpackungskästchens) gelagert
haben, sind nicht mehr zündsicher. Solche mit
Oxydansatz (Grünspanbildung) oder blind ange-
laufene sind nicht mehr zu verwenden.
Es ist verboten, Sprengkapseln in der Nahe von
Feuern und Öfen zu trocknen oder in durch Öfen
geheizten Räumen unterzubringen.
Verboten ist ferner jedes Arbeiten mit offenem
Licht, Streichhölzern, Feuerzeugen, Zigarren und
Schwefelsäure in der Nähe von Sprengkapseln.
Das Herausgleiten der Sprengkapseln aus dem
Kästchen beim Scharfmachen der Handgranaten
kann durch leichtes Klopfen mit dem Finger auf
dem Boden oder durch leichtes Schütteln unter-
stützt werden. Niemals darf versucht werden, fest-
9
DIE SCHARFE HANDGRANATE 24
Einfuhren
der Abreiß Vorrichtung
Einfuhren des Knotens
der Abreißschlaufe in die
Drahtschleife des Zünders
11
Einziehen des Knotens
der Abreißschlaufe in
die Drahtschleife des
Zünders
Einsehen des Zünders in den Stiel
12
Einlegen der Abreißschnur mit
dem Abreißknopf in den Stiel
Aufschrauben
der Sicherungskappe
13
Anziehen des Zünders
Einsehen
der Sprengkapsel
14
Aufschrauben des Topfes auf den
Stiel mit Zünder und Sprengkapsel
15
Stielhandgranate 24
mit Bz. 24 und Sprengkapsel Nr.8
Bj. 24
__.-Drablf<Vauf*
..-IMcknantd
...BcibyAn^Atd^en
.......Hcibfpirale
rötjrd}<n
Sdnbcnilpptf
—Sdjufcfippcfcea
sitjende Sprengkapseln mit einem Messer, Nagel
oder dgl. zn lockern. Man entnimmt dem Kästchen
zunächst alle losen Kapseln. Darauf zieht man den
Schiebedeckel ab, stellt das Klötjchen mit der
Deckelseite auf eine hölzerne Unterlage und klopft
leicht auf dessen Boden, so daß die fester sitjenden
Sprengkapseln herausfallen.
Bleiben auch jetjt noch Sprengkapseln sitjen, so
werden sic wie Versager behandelt und mit dem
Klötjchen durch Sprengen vernichtet.
Es muß immer wieder auf die Gefährlichkeit
der Sprengkapseln hingewiesen werden. Schon die
Explosion einer einzelnen Sprengkapsel kann den
sie unvorsichtig Behandelnden schwer verlegen
oder töten.
Eine zn Übungen scharfgemachte Stielhandgranate
muß verbraucht werden. Herausnehmen der Spreng*
kapseln, um sie im Sprengkapselkästchen für spätere
Übungen aufzubewahren, ist verboten.
Vorgang in der Stielhandgranate beim Wurf
Beim Herausziehen der Abreißvorrichtung wird
die Drahtschlaufe des Brennzünders gestreckt. Die
Preßfuge des Bleimantels wird geöffnet, die Wick-
lung des Reibedrahtes durch die entstandene Fuge
gezogen und das Reibzündhütchen mit seinem
Boden fest auf die Preßfuge gedrückt. Die konische
Reibespirale dreht sich mit ihren ersten beiden
Gängen und Windungen auf dem Rande des Zünd-
hütchens ab, gleitet dann erst in das Zündhütchen
18
hinein und zündet nun durch Reiben auf dem
Zündsatj die Anfeuerung.
Der abbrennende Verzögerungssatj schafft sich
selbst durch Abschmelzen des Bleimantels die er-
forderliche Entgasungsöffnung und entzündet nach
etwa 4V2 Sekunden das im Verzögerungsröhrchen
eingebaute Zündhütchen. Dieses durchschlägt die
starke äußere Abdichtung und bringt durch seine
schlagartige Stichflamme auch träge gewordene
Sprengkapseln zur Detonation. Die detonierende
Sprengkapsel zerreißt das Sprengkapselröhrchen
und überträgt die Detonation auf den Sprengstoff
der Ladung.
Die geballte Ladung
Eine geballte Ladung wird hergestellt, indem um
eine Handgranate mit Stiel und Sprengkapsel sechs
oder mehr Handgranaten*
töpfe ohne Sprengkapseln
festgebunden werden. Die
Öffnungen der Töpfe sind
zu schließen, um Eindringen
von Feuchtigkeit zu ver*
hindern.
Eine gleiche Ladung läßt
sich herstellen, indem meh*
rereHandgranatentöpf e ohne
Sprengkapseln beliebig mit
einer vollständigen Hand*
granate fest in einen Sand*
19
sack eingeschnürt oder in eine Kiste verpackt wer-
den. Der Stiel der Handgranate muß herausragen.
Die gestreckte Ladung
Eine gestreckte Ladung wird hergestellt, indem
eine Anzahl Handgranatentöpfe auf einer Latte
oder Stange hintereinander in Abständen von
höchstens 15 cm befestigt werden. Die Öffnungen
der Töpfe müssen nach derselben Richtung zeigen.
Am Anfang der Latte wird eine vollständige Hand-
granate angebracht. Das Einsehen der für die
Übertragung der Entladung notwendigen Spreng-
kapseln in sämtliche Töpfe darf erst nach Fertig-
stellung der ganzen Ladung erfolgen. Die Spreng-
kapseln sind, Öffnung nach außen, durch ein
Hölzchen zu befestigen.
Zum Zünden wird die am Anfang befindliche
vollständige Handgranate mit einer langen Schnur
oder einem dünnen, biegsamen Draht gleichlaufend
zum Stiel abgezogen.
Gestreckte Ladungen sollen langgestreckte Gegen-
stände zerstören, geballte Ladungen Löcher oder
starken Drude hervorrufen.
20
DIE ÜBUNGSSTIELHANDGRANATE 24
MIT BRENNZÜNDER 24
UND MIT ÜBUNGSLADUNG 24
Beschreibung
Die Übungssticlhandgranate 24 hat die gleiche
Länge und das gleiche Gewicht wie die scharfe
Stielhandgranate 24. Der Gewichtsausgleich ist
durch die größere Wandstärke des Topfes erzielt.
Die Hauptteile sind:
Übungstopf,
Stiel mit Sicherheitskappe,
Brennzünder 24 mit Übungsladung 24
und Abreißvorrichtung.
Der Topf ist aus 1,3 mm starkem Blech gezogen;
Die Topfwandung ist mit acht Gaaabzugslöchern
versehen. Der Boden ist zur Verstärkung des
Widerstandes gegen den Gasdruck nach innen ge-
wölbt, der Gewindedeckel ist aufgepreßt und mit
sechs Nieten befestigt. Die Trageöse ist verstärkt.
Der Topf ist innen und außen rot gestrichen.
Der Stiel ist wie bei der scharfen Stielhand-
granate 24 gebildet, die Gewindekappe hat jedoch
keine Riffelung, sondern ist durch eine unterlegte
Platte verstärkt. Das Zündgewinde ist ebenfalls
verstärkt.
21
DEE ÜBUNGSHANDGRANATE 24
Abschrauben
des Topfes
Abschrauben
der Sicherungskappe
22
Einfuhren
der Abreißvorrichtung
Einfuhren des Knotens
der Abreißschlaufe in die
Drahtschleife des Zünders
23
Einziehen des Knotens
der Abreißschlaufe in
die Drahtschleife des
Zünders
Einsehen des Zünders
mit Ladungsbüchse in den Stiel
24
Eingesefcte Einlegen Aufschrauben
m Ladungsbüchse der Abreißschnuf <1®** Sicherungskappe
im Stiel mit dem Abreißknopf
Aufschrauben des Topfes auf den Stiel
mit Zünder und Ladungsbüchse
Die Übungsladung 24 ist auf den Brennzünder 24
auf geschraubt und verkittet.
Sie besteht aus einem mit Schelladc überzogenen
Pappröhreben, das mit etwa 2,7 g Mehlpulver
(S&warzpulver) gefüllt ist.
26
Fertigmadien der
Übungsstielhandgranate 24 zum Gebrauch
Einsetzen des Brennzünders 24 mit Übungs-
ladung 24.
Der Brennzünder 24 wird wie bei der scharfen
Stielhandgranate an der Abreißvorrichtung be-
festigt und dann in den Stiel linksherum einge-
schraubt. Der Abreißknopf wird in den Stiel ge-
legt und die Sicherheitskappe aufgesetzt.
Sicherungsbestimmungen
Die Übungsladung 24 ist bei vorschriftsmäßigem
Gebrauch ungefährlich. Das Pappröhrchen zerlegt
sich unter schwacher Feuererscheinung mit lautem
Knall in einzelne Stücke, die im allgemeinen im
Übungstopf verbleiben. Die Übungsladungen sind
gegen Feuchtigkeit zu schützen, sonst leidet ihre
Zündfähigkeit; Versager werden in der Erde ver-
graben; Ubungsladungen, die bei Übungen nicht be-
nutjt worden sind, werden wieder in die paraffier-
ten Pappkästen verpackt und bald verbraucht. Es
ist verboten, Übungsladungen für andere Zwecke
zu verwenden.
Vorgang
in der Ubungshandgranate 24 beim Wurf
Die Übungsladung 24 wird nach etwa 4^2 Sekun-
den, wie bei der scharfen Stielhandgranate, zur
Entzündung gebracht.
27
Die Übungsladung 24 vertritt die Stelle der
Sprengkapsel und der Sprengstoffladung.
DIE WURF AUSBILDUNG
Das Ziel der Ausbildung mit der Handgranate
ist die Erlangung voller Sicherheit in der Verwen-
dung der Handgranate und die Erzielung einer
möglichst großen Treffgenauigkeit und Wurfweite.
Bei der Ausbildung im Handgranatenwerfen
müssen die zum Werfen gebrauchten Muskeln all-
mählich geübt werden, da sonst Muskelrisse im
28
Arm vorkommen können. Im Anfang soll aus
diesem Grunde nie mit voller Kraft geworfen
werden. Alle Übungen sind kurz, dafür häufig ab-
zuhalten.
Umfassen der Handgranate
Zum Wurf wird die Handgranate fest, aber nicht
krampfhaft am verjüngten Teile des Stieles um-
faßt und in die AbwurfStellung gebracht. Der
Kopf zeigt im Stehen und Knien bei natürlich
herabhängendem Arm schräg nach außen, im Liegen
der Armhaltung entsprechend nach vorn.
Die Sicherheitskappe wird mit der anderen Hand
abgeschraubt, der Knopf der Abreißschnur zwischen
Mittel- und Ringfinger erfaßt, mit kurzem Ruck
herausgerissen, und die Handgranate ruhig aber
sofort geworfen. Jedes Lockern und Nachgreifen
der Wurfhand nach dem Abziehen birgt die Ge-
fahr, daß die Handgranate entgleitet und ist des-
halb verboten. Darauf ist bei allen Übungen be-
sonders zu achten.
29
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Salodrudc Steintopf & Sohn, Berlin SO 14
BOCHERZETTEL Im Brls/nms<hlag «ad süi 3 Pf, fraalüeres
Idl bestelle aas dem Heins Daa«hler» Verlag, Berlin C 2, An der Schlösse Sa
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Ausblldungibflcher
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.........ICx oraler en and Kommandieren (mit 33 Abb.)...........0,50
—Das S«har», Trapp* and Starmexarxisran.........................0,50
——..Kasernen», 3toben- end Schrankordnsng.......................0,25
----—Karten» and Gellndskunde (mit 15 Abb.)......................03S
— ... —.Das Geweht 90 aut Hoinignngsgarlt 34....................0,25
... ---.GewehrreAttigea oad’Gewohrplege (orit 15 Abb.).........0,30
„Karabiner mit Roinirangsgerat 34 (33 Abb., 1 Tafel) . . 035
---- —Dia Pistole 08 and ihr Gebiaaeb..........................0,25
-------Die Maschinenpistole 38/40 ............................ 035
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——.—Gellndobenrtoilung and Golandebeochreibung.............0,50
——Der Marschkempa# ufd sein GebranA. (mit 12 Abb.) . . « 0,25
—WU erwerbe Idi das SA.-Sportabsoixhenf....................0,25
...——Vie erwerbe ldb das Roi<ha-Sportabsei(hea t...........0,50
———Allgemeine 9&aAlehre (mit 30 Abb.).......................835
— -----Richtig amn chloren and was da aa gebärt.............035
—Das Mas «hin wage wahr 34 (mit sahlroichsn Abb. end Tafeln) . 1,—
.....—Die Handgranate 24 . . *----------------------------------035
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Richtig Katfernangmchlgen...........................035
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—Abaeimea. Uniformen, Anfbaa and Rinsag der Luftwaffe . * 0,30
-Dai tleinkallbersdkUAea (das daatacho Sportmodell) . • • 035
-------SnU Hilfe bei Uafllls«..............................0,40
—Dor Notverband and seins Anvendnng........................0,60
.—Winken and Marsen.........................................035
-------Richlin Zelts banse (mit 00 Abb.)...................0,50
_______DU walther-Pistels 7,65..............................035
_______DU 8senr»Pbtele 7,65 ............................... 035
—, Des Abf assen wen Melden gas (mit Anlostang flr da* An»
fertigen von 3Einen)................................0,25
——.—Wie erwarb« ich das Lsbonirottanpabseichen t...........0,60
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_—Uniformsa, Abseiten ud Anfbaa der Luftwaffe . . ..0,50
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......Dieastkentrollbach flr Lafttdbag, Worklaftscbng, Rotes
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