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>7/£,
PB 09.2
Betriebsanleitung
DIDEZY 50/200.1
Chipmaker.ru
para
chipmaker.ru
Betriebsanleitung für 52/170 1
Pittler-Revolverdrehbank PIREX 50/200.1
65/250.1
Blatt 1
BETRIEBSANLEITUNG
für Original-Pi ttler-Revolverdrehbank
P I R E X 5a/l70.1
P I R E X 50/200.1
P I R E X 63/330.1
Los-Nr. 3 5~6Q-/7
Zur Beachtung!
Die Betriebsanleitung gehört in die Werkstatt und zwar in die
Hände des Bedienungsmannes, der für die Maschine verantwortlich
ist, oder seines Betriebsvorgesetzten. Bei Störungen an der
Maschine muß sie sofort zur Hand sein.
Für Werkzeugbestellungen bediene man sich
unseres Kataloges WR 42
Normal-Werkzeuge und Spannbacken
für Pittler-Revolverdrehbänke
und der
Aufstellung für den Normal-Werkzeugsatz.
Dieser enthält u.a. die für die Verwendung von Drehstählen aus
Hartmetall mit rechteckigen Querschnitten benötigten verstärkten
Werkzeughaiter.
PITTLER Maschinenfabrik
Aktiengesellschaft
Fernsprecher 5221
Fernschreiber 041 50 58
Drahtwort Pittier, Langenbezffm.
Ereatz für: PITTLER Maechinenfabrik, A. G. Bearbeitet:
Ereetzt durch: Langen b. Frankfurt!Main Geprüft:
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Betriebsanleitung für 52/170.1
50/200.1
Pittler-Revolverdrehbank PIREX 63/23O.I
Blatt 2
INHALTSVERZEICHNIS
1. Vor Eingang der Maschine Blatt
1T Kistenmaße und Gewichte.......................... 4
12 Fundament- und Raummaße ......................... 4
13 Hauptabmessungen ................................. 4
2. Nach Eingang der Maschine
21 Auspacken der Maschine ......................... 7
22 Prüfen der Unversehrtheit und Vollständigkeit 7
23 Beförderung der Maschine ....................... 7
24 Reinigen der Maschine .......................... 7
25 Aufstellen und Ausrichten ...................... 9
26 Elektrischer Anschluß ......................... 10
27 Schmieranweisung, Schmierplan .......... 12
28 Kühlmittelpumpe................................ 12
29 Probelauf ..................................... 12
3» Arbeitsweise der Maschine
31 Aufbau der Maschine............................ 14
32 Der Unterkasten................................ 14
33 Der Spindelkasten.............................. 14
34 Vorschubantrieb................................ 19
35 Revolverschlitten und Revolverkopf ............ 19
36 Elektrische Sicherung ..... ................... 22
4. Bedienung der Maschine
41 Einrichten................................... 23
42 Arbeiten an der Maschine.................... 24
5. Nach Inbetriebnahme der Maschine
51 Wartung und Pflege.......................... 27
52 Nachstellen der Spindellager................ 28
53 Nachstellen der Führungsleisten............. 29
54 Ersatzteilbestellungen........................ 29, 26
fragte für:
irtetzt durch:
Bearbeitet:
Geprüft:
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Betriebsanleitung für 32/170-1
Eittler-Revolverdrehbank PIREX
50/200.1
63/230.1
Blatt 3
INHALTSVERZEICHNIS
6. Spanneinrichtungen Blatt
61 Druckspannung.............................. 30
62 Umspannzange zur Druckspannung .... 32
63 Spannfutter ............................... 35
64 Stangenvorschub ........................... 35
7. Sonder-Ausstattungen
71 Gewindesträhleinrichtung .................. 54
72 Programmschaltung ......................... 36
75 Feinanschlag-plan ......................... 39
Schema-Zeichnungen:
Arbeitsraum der
Maschine
40
Revolverkopf ....................
Drehspindel .....................
Drehzahlschalter, Vorschubskala .
Bedienungs- und Montageschlüssel
Schaltplan [ i
41
42
45
44
inbau- und Behandlungsvorschrift für PIV-Sicherheitsi
kupp jungen. ______________ .—— - —
। Sinschraubvorrichtung zum Eindrehen
der Gewindebüphse in den Rev.Kop .. . . . Betriebsmerkblatt
cHmie Einweisung"für flTtfer- .
1
. . Betriebsmerkblatt
Revolverdrehbe nke
Störungen . .
Maschinenpflege
Betriebsmerkblatt
Be triebsmerkblat t
2
8
9
fragte für:
fraetef durch:
r1 Iti :
Geprüft:
Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX 63^230*1
Blatt 4
1. VOR EINGANG DER MASCHINE
11 Kistenmaße und Gewichte
Kistenmaße seemäßig verpackt: 5»50 x 1,40 x 1,70 m
Gewicht der Maschine mit NormalZubehör, Ausstattungen und Motor:
PIREX 50/200.1 Pi^EX 63/230.1
unverpackt rd. 2900 kg rd. 7QOO kg
bahnmäßig verpackt rd. 3000 kg rd. 310^kg
seemäßig verpackt rd. 3300 kg rd. 3450 kg
12 Fundament- und Raummaße
Vor Eintreffen der Maschine ist der Platz für diese zu bestimmen.
Der Fig. 1 (Blatt 5) ist die Größe eines etwa erforderlichen Funda-
mentes und den Fig. 2 und 3 (Blatt 6) die Größe des erforderlichen
Bedienungsraumes zu entnehmen.
Ein besonderes Fundament ist nur dann erforderlich, wenn kein fester
Boden (Beton oder Steinholz) zur Verfügung steht. Beim Arbeiten mit
Stangenwerkstoff und bei Aufstellung mehrerer Maschinen sind diese
zur besseren Platzausnutzung etwa 15° schräg zu stellen.
13 Hauptabmessungen PIREX \ PIREX
50/200.1 «3/230.1
Höhe der Drehspindel über dem Bett .... mm 220 \220
Höhe der Drehspindel über dem Fußboden . . mm 1060 I060
Spindelbohrung . ...........................mm 64 \75
Größter Werkstoffdurchmesser: \
für Stangenarbeiten...................mm 50 v3
für Futterarbeiten .................etwa mm 200 2V)
Größter umlaufender Durchmesser über dem Bett: \
ohne Querschlitten und ohne Leitwelle . mm 530 53<X
mit Querschlitten und mit Leitwelle . . mm 400 400\
mit Querschlitten und ohne Leitwelle . . mm 460 460 \
Backenfutter-Durchmesser normal ........... mm 200 250
Elektrischer Antrieb:
Nenn-Drehzahl des Motors ...... U/min 1000/1500
Leistung .............................. PS 8 bzw. 11
16 Werkzeuglöcher im Revolverkopf
Bohrung Loch - Nr.
50/200.1 6V230.1
20 mm 25) mm 4, 6, 8, 10, 12, 16
30 mm 40\mm 1, 2, 3, 7, 11, 13
40 mm 50 5, 9, U, 15
M St. 17x 11 x1350mm fOr W/200.1
Keilriemen für Fußmotor-Spindelkasten: 4*^4^
SpindeIkasten-Vorschubantri^b: 1 Sick. 13x 9X^225 mm
Enatz für: PITTLER Maechinenfabrik, A. ß. Bearbeitet:
Ertetzt durch: Langen b. Frankfurt/Main Geprüft:
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Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX
50/200.1
65/250.1
Blatt 5
chipmaker.ru Betriebsanleitung für 50/200.1 Pittler-Revolverdrehbank PIREX /oxn 1 Blatt 6
Mindestabstände bei Aufstellung mehrer Maschinen
+) Maße von Unterkasten-Außenkante (Fundament-Außenkante)
Ereatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Langen b. Frankfurt / Main Bearbeitet:
Erietzt durch: Geprüft:
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2. NACH EINGANG DER MASCHINE
21 Auspacken der Maschine
Die Verpackung der Maschine (Kiste oder Traggerüst) ist zu entfernen
und die Schrauben, mit denen die Maschine für den Transport befestigt
wurde, sind zu lösen. Beipack oder Sonderkisten sind sorgsam auszu-
packen, damit nichts verlc.’cn geht.
22 Prüfen der Unversehrheit und Vollständigkeit
Maschine und Zubehör (siehe Blatt 44) sind genau auf Unversehrheit
und Vollständigkeit zu prüfen. Wenn notwendig, ist der Transportfirma
und uns umgehend von der Art der Beschädigung bzw. der Unvollständig-
keit der Lieferung Mitteilung zu machen.
2^ Beförderung der Maschine
Erforderliche Geräte:
2 Hanfseile (keine Ketten!) von mindestens 6 m Länge.
Fig. 4 (Blatt 8) zeigt das zweckmäßige Aufhängen der Maschine am Kran
unter Verwendung des beim Bahnversand mitgelieferten Traggerüstes.
Dies ist so ausgeführt, daß die Seile an Hebeln und anderen hervor-
stehenden Teilen der Maschine frei vorbeigehen. Wird die Maschine ohne
Verwendung des Traggerüstes aufgehängt, Fig.5 (Blatt 8), dann muß dafür
gesorgt werden, daß die Seile an Hebeln und hervorstehenden Teilen der
Maschine frei vorbeiführen. Empfindliche Flächen und scharfe Kanten
sind durch Polster oder Holzstücke zu schützen. Auf dem Boden ist die
Maschine auf Eisenwalzen leicht zu rollen. Zum Anheben der Maschine
sind an beiden Enden des Unterkastens Aussparungen zum Einsetzen der
Brechstangen eingegossen.
24 Reinigen der Maschine
Die Maschine ist sorgsam zu reinigen. Rostschutzmittel werden durch
Abwischen, besonders der blanken Teile, mit einem weichen Putzlappen
entfernt. Abwaschen mit Petroleum oder einem geeigneten Waschmittel,
keinesfalls Waschbenzin ! Anschließend sind alle Maschinenteile, be-
sonders Führungsbahnen und Wellen, mit einem guten, säurefreien Ma-
schinenöl einzufetten. Sollte sich an irgend einer Stelle trotz der
Schutzmaßnahmen Rostbildung zeigen, ist für sofortige Beseitigung
sachgemäß Sorge zu tragen.
Enatz Mr: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Bearbeitet:
Enetzt durch: Langen b. FrankfirtlMain Geprüft:
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Betriebsanleitung für jaAzflj.
Pittler-Revolverdrehbank PIREX
Blatt ß
Page
Fig. 4 Aufhängung der Maschine am Kran mit Tr .- gerüst
Suspension of machine on crane with supporting bars
Suspension de la machine ä la grue avec organe porteur
Fig. 5 Aufhängung der Maschine am Kran ohne Ti ggerüst
Suspension of machine on crane without supporting bars
Suspension de la machine ä la grue sans organe porteur
Ersatz für: PI TTLER Maschinenfabrik, A. G. Langen b. Frankfurt/Main Bearbeitet:
Ersetzt durch: Geprüft:
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Betriebsanleitung für
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Pittler-Revolverdrehbank PIREX 50/200.1
65/250.1
Blatt 9
25 Aufstellen und Ausrichten (Fig. 1)
Erforderliche Geräte:
4 Eisenplatten etwa 100 mm 0, 15 mm stark
1 Wasserwaage (1 Skalenteil-Ausschlag = 0,05 bis 0,05 mm/m)
1 Richtschiene
Zum Ausrichten sind an der vorderen und hinteren Seite des Unter-
kastens insgesamt 4 Stellschrauben angebracht, unter die die
Eisenplatten zu legen sind. Die Richtschiene ist, wie Fig.6 und 7
(Blatt 9) zeigen, auf die Prismenoberkanten in der Mitte des Ma-
schinenbettes zu legen. Zum Ausrichten wird die Wasserwaage in
Längs- und Querrichtung aufgelegt. Bei fliegend eingespanntem
Bolzen darf der gedrehte Durchmesser bei richtig ausgerichteter
Maschine am freien Ende eine Maßabweichung von 0 bis 0,01 mm auf
100 mm Drehlänge gegenüber dem eingespannten Ende nicht übersteigen.
Vergrößert sich die Toleranz über das angegebene Maß, so ist die
in Fig.1 (Blatt 5) mit x bezeichnete Stelle durch Anziehen der
Stellschraube zu heben.
Nach ordnungsgemäßem Ausrichten kann die Maschine mit gut binden-
dem Zement untergossen werden. Die unter die Stellschrauben ge-
legten Eisenplatten sind mit einzugießen. Ein Befestigen der
Maschine mit Fundamentschrauben ist nicht unbedingt erforderlich.
Ersatz für:
Ersetzt durch:
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Betriebsanleitung für -52/170 1
Pittler-Revolverdrehbank PIREX 50/200.1
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Anordnung der Klemmen im Anschlußkasten
Fig. 8
1 Phasen an R S T
Schützende an E
Bei 380 Volt Betriebsspannung Mp mit E verbinden.
26 Elektrischer Anschluß
Das Anschlußkabel ist bei Ausrüstung der Maschine mit Fußmotor an die
Klemmen des an der Rückseite des Schaltschrankes angebrachten
Anschlußklemmen Fig.1 (Blatt 5) anzuschließen. Der Anschluß hat so zu
erfolgen, daß sich die Drehspindel bei Betätigen des unteren Druck-
knopfes I I im Sinne des Symbolschildes dreht. Durch Schalten des
an der Vorderseite des Schaltschrankes angeoraneten Netztrennschalters 1,
Fig-9 (Blatt 11) wird die elektrische Anlage der Maschine mit dem Netz
verbunden. Bei eingeschaltetem Netztrennschalter leuchtet die rote Lampe 2,
Fig- 9 (Blatt 11) am Spindelkasten auf.
Bei Stellung des Befehlsschalters auf "Lösen" muß der Spannungsmesser
mindestens 26 Volt, bei Stellung "Bremsen" oder "Betrieb" 24 Volt an-
zeigen. Ist die Spannung geringer, so ist dies ein Zeichen dafür, daß
das Netz zu niedrige Spannung besitzt. Notfalls ist der Transformator
auf der Sekundärseite an der nächst höheren Spannung anzuzapfen.
Nach den VDE-Bedingungen darf die Spannung des Stromnetztes nur - 5%
von der Sollspannung abweichen. Unter diesen Bedingungen arbeitet die
Steuerung einwandfrei.
Ersatz für:
Ersetzt durch:
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Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREa
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mit preßluftbetätigter Druckspannung, Programmschaltung,
Abstechschlitten und schwenkbarem Führungsarm
1 Netztrennschalter
2 Kontrollampe für Hauptschalter
(Maschine unter Spannung)
3 Befehlsschalter
4 Druckknöpfe für Rechts-,
Linkslauf und Stillstand
5 Hebel zum Einstellen des
Dre hzahlbe re i ehe s
6 Hebel zum Einstellen
des Vorschubbereiches
7 Hebel zum Einstellen der
Vorschubrichtung
8 DrehzahlSchalter
9 Not-Druckknopf
10 Hebel zum Vorschubregeln
11 Griffstern für Längszug
12 Keulengriffe zum Ein- u.Aus-
schalter des selbstt. Längs-
zuges
13 Signallampe für
selbsttätigen Längszug
14 Meßuhr für Längs-Anschlag
15 Sperrbolzenhebel zur Verriegelung
des Revolverkopfes
16 Handrad zum Schalten des Revolver-
kopfes und zum Plandrehen von Hand
grob
17 Handrad für Planzug von Hand, fein
18 Hebel für selbsttätigen Planzug,
rechts oder links
19 Leuchtdruckknopf für selbsttätigen
Planzug
20 Riegel für Plananschlag
21 Hebel zum Festklemmen des
Revolverschlittens
22 Hebel für Handschmierpumpe
23 Peilstab für Ölstand
24 DruckknopfSchaltung für
Kühlmittelpumpe
25 Kontrollampe für Kühlmittelpumpe
26 Schalthebel zum Umschalten auf
Programms chaltung
27 Steckerfeld für Programmschaltung
28 Fußschalter für Kraftspanner
Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. Frankfurt/Main Bearbeitet:
Ersetzt durch: Geprüft:
Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX |^/230*1
27 Schmieranweisung (siehe Schmierplan Blatt 13 und Fig.10, Blatt 15
(betr. Ölsorten siehe beiliegendes Betriebsmerkblatt Nr. 2)
Im Spindelkasten ist Umlaufschmierung durch eine hinter dem Deckel D3,
Fig.10 (Blatt 15) an der Rückwand des Spindelkastens angeordnete Schmier-
ölpumpe vorgesehen. Hierbei ist folgendes zu beachten: Einfüllen des Öles
(ca. 4,5 Ltr.) erfolgt durch eine mit einem abschraubbaren Deckel ver-
schlossene Öffnung auf dem Spindelkasten bis zur entsprechenden Markie-
rung am Peilstab 23,Fig.9 (Blatt 11), der in der Verkleidung des Vorschub-
antriebes steckt. Ist der Ölstand am Peilstab nicht mehr sichtbar, ist
ein Nachfüllen des Öles unbedingt erforderlich. Durch ein Schauglas an
der Vorderseite des Spindelkastens kann der Ölumlauf beobachtet werden.
Zeigt sich ein längeres Ausbleiben des Öles am Schauglas, so ist der Fil-
ter zu reinigen. Der Saugkorb liegt am Boden des Ölraumes, der Magnet-
Filter auf dem Ölverteiler.
Abgelassen wird das Öl durch einen Ablaßstopfen, der sich im Kühlmittel-
pumpen-Raum an der Rückseite des Bettes der Maschine befindet. Durch
Anbringen eines Schlauches oder Anlegen einer Blechrinne kann das Öl
nach außen geleitet werden.
Die Lager der Drehspindel, des Vorschubgetriebes, des Planzuges und
des Vorschubantriebes werden durch eine an der rechten Stirnseite der
Maschine angeordnete Hand-Zentral-Schmierpumpe mit Frischöl versorgt.
Ist der Ölstand der Hand-Zentral-Schmierpumpe im Ölstandsauge nicht
mehr sichtbar, dann muß Frischöl durch den Klappdeckel an der Pumpe
nachgefüllt werden.
Das PIV-Getriebe ist so mit Öl (Ölsorten siehe Betriebsanweisung für
PIV-Regelgetriebe) zu füllen, bis dieses an der vorn rechts unter dem
Schauglasdeckel angebrachten Ölstandsschraube herausläuft. Das Einfül-
len geschieht nach Herausschrauben der Öleinfüllschraube auf dem Deckel
des Regelgetriebes.
Die Schmierstellen des Revolverschlittens werden durch eine Handpumpe
geschmiert, deren Betätigungsknopf an der Oberseite des Revolverschlit-
tens angeordnet ist. Das Öl wird nach Herausschrauben der Einfüllschrau-
be neben der Handpumpe eingefüllt. Bei Sichtbarwerden des Ölspiegels
am seitlich darunter liegenden Schauglas ist Öl nachzufüllen.
28 Als Kühlmittelpumpe dient eine Tauchschleuderpumpe, die an der Rück-
seite der Maschine im Bett untergebracht ist. Zu erreichen ist die
Kühlmittelpumpe nach Öffnen der Tür unter dem Spindelkasten. Die er-
forderliche Kühlmittelmenge beträgt ?a.7O Ltr. Die Kühlmittelpumpe wird
durch den am Schaltschrank angeordneten linken Druckknopf 24, Fig.9
(Blatt 11) in Betrieb gesetzt, durch den rechten ausgeschaltet. Die
zwischen den Druckknöpfen sitzende rote Kontrollampe 25 zeigt an,
daß die Pumpe läuft.
29 Probelauf
Nach Erledigung der Vorarbeiten wird die Maschine zu einem etwa vier-
telstündigen Probe-Leerlauf in Betrieb genommen. Man beginnt dann mit
den niedrigsten Drehzahlen und steigert sie allmählich.
In den ersten 150 Betriebsstunden soll die Maschine nicht mit den zwei
höchsten Spindeldrehzahlen laufen.
Beachte Blatt 22, 22a und 22b.
Ersatz tOr: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. Frankfurt (Main Bearbeitet:
Ersetzt durch: Geprüft:
Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX
50/200.1
Schmierplan
Blatt 13
UM-
Nach Schmier vorschrift schmieren
Puc löA
Schmierstoff Übersicht
DIN Bezeichnung Zähigkeit Kennz. Bemerkungen
Lagerschmieröl BRU DIN 65*3 3°E 50° 0 Für Getriebe mit elektro » magnet. Kupplungen
Logerschmieröl BRU DM 65*3 9°E 50° 0
Wälzlctgerfetf DM6562
Ölstand an Schaugläsern taufend überwachen
Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. Frankfurt/Main Bearbeitet:
Ersetzt durch. Geprüft:
Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX
50/200.1
63/250.1
Blatt 14
5. ARBEITSWEISE DER MASCHINE
51 Aufbau der Maschine
Die Hauptteile der Maschine sind:
Unterkasten
Spindelkasten
Vorschubantri eb
Bett mit Vorschubgetriebe
Revolverschlitten
Auf den Unterkasten ist das Bett und auf das Bett der Spindelkasten
aufgeschraubt, und zwar so, daß sich eine starre Konstruktion ergibt.
52 Der Unterkasten dient zur Aufnahme der Kühlflüssigkeit und Trennung der-
selben von den Spänen. Die Reinigung des Unterkastens erfolgt nach Ab-
schrauben der an der Rückwand des Ölschiffes befindlichen Deckel.
Die Drehspäne können durch eine große Öffnung an der Rückwand des
Bettes bequem und ohne Störung des Betriebes entfernt werden.
55 Der Spindelkasten erhält das gesamte Getriebe für den Antrieb der
Drehspindel. Der Antrieb erfolgt durch einen auf dem Unterkasten ange-
ordneten 8 bzw. 11 PS Fußmotor über Keilriemen. Die Änderung der
Spindeldrehzahlen geschieht durch den am Vorschubgetriebe angebrachten
Drehzahlschalter 8, Fig.9 (Blatt 11) oder eine als Sonderausstattung
lieferbare, am Revolverschlitten angebrachte Programmschaltung durch:
Polumschaltung des Motors und
2 elektromagnetische Doppel-Lamellenkupplungen, die auf den
Wellen II und IV angeordnet sind.
Vor dem Einrichten der Maschine wird durch den Hebel 5» Fig.9 (Bl.11)
auf den schnellen Drehzahlbereich - schwarz markiert - oder auf den
langsamen Drehzahlbereich - rot markiert - der Schieberadblock einge-
stellt. Die StromZuführung zu den elektro-magnetischen Lamellen-
Kupplungen erfolgt über Stromzuführungsbürsten 016 826. Mit dem am
Spindelkasten angebrachten Befehlsschalter 5. Fig.9 (Blatt 11) er-
folgt das Schalten der Drehspindel auf
"Lösen" "Bremsen" "Betrieb" .
Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Langen b. Frankfurt/Main Bearbeitet:
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Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX
Blatt 15
Oiverteilerplatte
Magnet-Ölfilter
Deckel p,
’l
221047/4
Ö lein fü Hoffnung
Schmieröl pi impe
IO
‘llschau-
\ glas
K1 K2
links rechts
'Ölrohre zu den
Schmierstellen
7ZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZL
016826
t&kel Dj,
6027
Ölwanne
Ölablaß
Elektrische Kupplungen im Spindelkasten
Fig. 10
Deckel Dj
K3 K4
links rechts
Olpeilstab
Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. FrankfurtfMain Bearbeitet:
Ersetzt durch: Geprüft:
Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX
50/200.1
65/230.1
Auf "Lösen" sind, alle elektrischen Kupplungen stromlos, so daß die
Brehspindel von Hand durchgedreht werden kann - wichtig bei Futter-
arbeiten !
Auf "Bremsen" werden beide Seiten der auf der Welle IV angeordneten
elektro-magnetischen Kupplungen erregt und damit die Drehspindel
sofort stillgesetzt. Es empfiehlt sich, den Befehlsschalter nur so
lange auf "Bremsen" stehen zu lassen, wie es die Arbeit erfordert,
um eine unnötige Erwärmung der Kupplungen zu vermeiden.
Die Drehspindel läuft in besonders ausgewählten Wälzlagern hoher
Genauigkeit. Über das Nachstellen des axialen Spieles siehe
Abschnitt 52 (Blatt 28).
Durch Betätigen der 5 Druckknöpfe 4> Fig«9 (Blatt 11) an der Druck-
knopftafel wird Rechts-oder Links lauf geschaltet oder der Kotor
stillgesetzt. Neben dem Drehzahlschalter ist ein Notdruckknopf 9,
Fig.9 (Blatt 11) vorgesehen, durch den die Spindel sofort stillge-
setzt werden kann. Soll die Maschine wieder in Betrieb gesetzt
werden, muß erst der Befehlsschalter kurz auf "Bremsen" und dann
auf "Betrieb" gestellt werden.
Rechts- und LinksSchaltung der Drehspindel wird nur beim Gewinde-
schneiden mit Schneideisen oder Gewindebohrer verwendet.
Zu beachten ist: Die Stromzuführungsbürsten für die Kupplungen K 1
und K 2 sind zu erreichen durch Abschrauben des Deckels D5 an der
Rückseite des Spindelkastens, für die Kupplungen K5 und K4 durch
Abschrauben der beiden Deckel D1 und D2 an der Vorderseite des
Spindelkastens. Siehe Fig.10, Blatt 15«
Die an den Stirnseiten der Wellen II und IV im Spindelkasten für
die Ableitung des Stromes angebrachten Kontaktstifte K sind zu er-
reichen durch Herausschrauben der Gewindebüchsen B (Fig.11»Blatt 17)«
Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. Frankfurt! Marn Bearbeitet:
Ersetzt durch: Geprüft:
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Pittler-Revolverdrehbank PIREX
Blatt
Page '
/, Spindelkasten
Headstock
Poupee
51124 M
NN3022x KM
cie si°
WUPL 30
CI na
WUPL40
C1 «a
WUPM3
CI na
K
WUPM3
EK40
EK2Q
PIV Sicherheitskupplung
—l arbre de commande pour
—k VI l'avance
WUM30
CI na
WUM35
C1 na
NAK50/30
B
—WUL30
C1 na
Ölpumpe
oi! pump
pompe d huile
Fig. 11 Getriebeplan von Spindelkasten und Vorschubantrieb
Diagram of headstock and feed gears
Plan de 11engrenage de la poupee et de la commande de l'avan
3--------------m—-
iZAntriebs^le für Vorschub *
— shaft forfeed drive
NUE90M
Cie ftaiuo-nop
K3
K4
f-l K1
K2
-WUL30
CI na
NAK35]27
K
Vorschubantrieb
feed drive
commande de l'avance
| dutä Pl-V.accouplementdese'curite
B
Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Becrbeitet:
Ersetzt durch: Langen b. FrankfurtlMain Ueprü,t:
Betriebsanleitung für
0 Pittler-Revolverdrehbank PIREX Blatt 18
/Fig. 12 Getriebeplan von Vorschubgetriebe, Längs- und Planzug
Revolverschlitten
—n d-
Betriebsanleitung für
Pittler-RevolverdrehbanK PIREX l^/250'l
Blatt 19
54 Vorschubantrieb
Von der Welle IV wird die Drehbewegung über Keilriemen auf das am
Spindelkasten angeordnete PIV-Getriebe übertragen, das im Bereich
1:10 stufenlos regelbar ist. Das Regeln des PIV-Getriebes erfolgt
mittels Hebel 10, Fig.9 (Blatt 11) und kann sowohl während des Be-
triebes als auch im Stillstand erfolgen. Vom PIV-Getriebe wird die
Vorschubwelle über eine Reibungskupplung angetrieben, die auf das
hochstzulässige Drehmoment eingestellt ist und anspricht, wenn das
Vorschubgetriebe überlastet wird. In solchen Fällen muß nach der
Störung gesucht werden.
Neben dem PIV-Getriebe befindet sich ein Schieberadblock, der mit
Hebel 6, Fig.9 (Blatt 11) verstellt wird und gestattet, 2 Vorschub-
gruppen beim Einrichten der Maschine einzustellen und zwar: fein
oder grob. Die Vorschübe werden damit im Verhältnis 1 :2 verändert.
Die über diesem Hebel angebrachte farbige Tafel stimmt mit den Far-
ben der Zahlen der Vorschubskala am PIV-Getriebe überein. Die Änderung
der Vorschubrichtung nach rechts oder links erfolgt durch den am Vor-
schubgetriebe angeordneten Hebel 7» Fig.9 (Blatt 11).
55 Revolverschlitten und Revolverkopf
a) Längs zug
Der Revolverschlitten mit dem Revolverkopf ist von Hand durch
Linksdrehen des Griffsternes 11, Fig.9 (Blatt 11) nach links oder
durch Rechtsdrehen nach rechts verschiebbar. Zum Ein- und Aus-
schalten des selbsttätigen Längszuges wird einer der Keulengriffe 12
am Griffstern nach vorn gezogen. Die rote Signallampe 15, Fig.9
(Blatt 11) zeigt an, daß die eingebaute elektro-magnetische Kupplung
eingeschaltet ist.
Zu erreichen ist die elektro-magnetische Kupplung im Längszug
durch Abschrauben des Gehäusedeckels am Vorschubgetriebe. Hierzu
ist es erforderlich, die Innensechskantschraube und den darunter
liegenden Gewindestift in der Griffstemnabe herauszuschrauben und
den Griffstern abzuziehen.
Die Längsbewegung des Revolverschlittens wird durch Anschlag-
schrauben begrenzt, die in Spannknaggen auf der Anschlagtrommel
angeordnet sind. Diese Anschlagschrauben schalten den Längszug
selbsttätig aus.
Nach dem Ausschalten ist es möglich, mit dem Griffstern 11, Fig.9
(Blatt 11) den Revolverschlitten noch 0,8 - 1 mm von Hand gegen
einen festen Anschlag nach links zu drücken. Die genaue Endlage
kann am Zeiger der Meßuhr 14 beobachtet werden.
Bei Neueinstellung der Längszugauslösung ist stets das Spiel
von 0,8 - 1 mm zwischen dem Ausrückbock und dem Anschlaghalter
einzustellen.
Wenn die Anschlagtrommel nach einem Ausbau wieder eingebaut werden
soll, muß die Markierung an der Anschlagtrommel mit der Markierung
an der Nabe des Revolverschlittens übereinstimmen. Dabei muß beach-
tet werden, daß die Nummer der Nute mit der Anschlagknagge, die auf
den Hebel des Anschlaggestänges drückt, mit der Nummer des auf
Spindelmitte stehenden Werkzeugloches übereinstimmt.
Ersatz für:____________________ PITTLER Maschinenfabrik, A. G. I Bearbeitet:
Ersetzt durch: Langen b. Frankfurt/Main Geprüft:
Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX
63/23O.I
15
Fig.
Ausziehen des Sperrbolzens
b) Betätigung des Sperrbolzens
Die Revolverkopf-Verriegelung kann
1. von Hand durch Betätigen des Hebels 15, Fig.9, Blatt 11
und Fig. 13, Blatt 20 oder
2. selbsttätig durch Auflaufen einer Rolle 1 auf
eine Schiene 2 bei der Rückwärtsbewegung des Revolver-
schlittens gelöst werden (Fig.13).
Die Schiene 2 ist an der Vorderseite des Bettes längs
verschiebbar befestigt. Die Länge des Werkstückes und
der im Revolverkopf befindlichen Werkzeuge bestimmen
die Jeweilige Lage der Schiene. Dabei ist zu beachten,
daß die Rückwärtsbewegung des Revolverschlittens so
kurz wie möglich gehalten wird, um unnötige Nebenzeiten
zu vermeiden.
Soll der Revolverschlitten ganz nach rechts geschoben werden,
was beim Einstellen der Werkzeuge oder beim Spannen vorkommen
kann, dann ist es möglich, die eingestellte Schiene zu über-
fahren. Der Revolverschlitten kann danach ohne Schwierigkeiten
wieder vorgefahren werden.
Ersatz für:
Ersetzt durch:
PITTLER Maschinenfabrik, A G.
Langen b Frankfurt! Main
Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX
63/230.1
Blatt 21
c) Planzug:
Die Planbewegung des Revolverkopfes kann von Hand oder selbst-
tätig ausgeführt werden:
von Hand: durch Rechts- oder Linksdrehen des Handrades 16,
Fig.9 (Blatt 11);
selbsttätig: durch Vor- oder Zurückschalten des Hebels l8,
Fig.9 (Blatt 11) aus der Mittelstellung über
ein Kegelradgetriebe.
Voraussetzung für die Schaltung von Hand oder selbsttätig ist,
daß die elektro-magnetische Kupplung durch Drücken des Leucht-
druckknopfes 19, Fig.9 (Blatt 11) (Lampe leuchtet auf) einge-
schaltet ist. Die elektro-magnetische Kupplung im Planzug ist
zu erreichen durch Abschrauben der Haube über dem Planzug am
Revolverschlitten.
d) Schalten des Revolverkopfes:
Der Revolverkopf wird stets von Hand, und zwar durch Drehen
des Handrades 16, Fig.9 (Blatt 11) mit der rechten Hand ge-
schaltet. Zuvor muß der Sperrbolzen durch Betätigen des
Hebels 15 oder selbsttätig in Verbindung mit dem Rückwärts-
bewegen des Revolverschlittens über die Schiene 2, Fig.13
(Blatt 20) ausgezogen und die elektro-magnetische Kupplung
durch Drücken des Leuchtdruckknopfes 19 (Lampe erlischt) gelöst
werden.
e) Führungsleisten:
Ein evtl. Abheben des Revolverschlittens von den Führungen
wird durch genau einstellbare Führungsleisten verhindert.
(Nachstellen der Führungsleisten siehe Abschnitt 53)
Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Langen b. Frankfurt!Main Bearbeitet:
Ersetzt du,ch Geprüft:
Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX <2^222’i
63/230.1
36 Elektrische Sicherung
Im Schaltschrank befinden sich Schraubsicherungen für folgende
Stromkreise:
Steuerstromkreis für Schwachstrom und Starkstrom
Kupplungsstromkreis, Gleichstrom 24 Volt
Kühlmittelpumpe und sonstige Zusatzmotoren.
Der Zugang zu den Sicherungen erfolgt links am Schaltschrank
durch eine gesonderte Tür, ohne daß der Schaltschrank selbst auf-
gemacht werden muß.
Der Antriebsmotor ist für die benötigte Schalthäufigkeit ausgelegt
und wird durch die in der Wicklung eingebauten kleinen Thermo-
schalter geschützt. Bei Erreichen der hochstzulässigen Motortempe-
ratur sprechen diese Schalter an und schalten selbsttätig den Motor
ab. Nach Absinken der Temperatur kommen die Schalter in die
ursprüngliche Stellung und dann erst ist es möglich, die Maschine
wieder in Betrieb zu nehmen. Die Zuleitung zur Maschine ist ent-
sprechend dem Leiterquerschnitt einzubauen. Im übrigen verweisen
wir hierbei auf die Leitsätze für Werkzeugmaschinen mit elektri-
scher Ausrüstung, die in DIN 57 113 § 11 folgendermaßen lauten:
"Die Sicherungen zum Kurzschlußschutz für den stärksten Leiter-
querschnitt in der Werkzeugmaschine sind außerhalb der Maschine
in der Netzzuleitung angeordnet vorzusehen, um die Hintereinander-
schaltung mehrerer Sicherungen für den gleichen Zweck zu vermei-
den."
Für die Stärke der Sicherungspatronen mit Verzögerung ("träg")
empfehlen wir erfahrungsgemäß bei einer
Betriebsspannung von 220 Volt 50 Amp. Patronen träg,
380 Volt 35 Amp. Patronen träg,
500 Volt 25 Amp. Patronen träg.
Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G Langen b. Frankfurt IM Jin Bearbeitet:
Ersetzt durch: Geprüft:
:h ipmaker.ru
Betriebsanleitung für 52/170.1
Pittler-Revolverdrehbank PIREX g5^250' }
Blatt 22a
Aufbau der elektrischen Steuerung
Die elektrische Steuerung setzt sich zusammen aus:
Starkstromteil
Schwachstromteil.
Zum Starkstromteil gehören Luftschütze, mit denen die ent-
sprechenden Motordrehzahlen geschaltet werden sowie die Trans-
formatoren und Gleichrichter für KupplungsStromkreis und
Steuerstromkreis der Schwachstromsteuerung. Alle diese Geräte
befinden sich am vorderen Teil des Schaltschrankes und sind
nach Offnen der Schaltschranktür zugänglich.
Die Starkstromschütze werden durch Schwachstromrelais ange-
steuert. Diese sind in zwei Relaiskästen aufgebaut:
Relaiskasten Nr.1 (Drehzahleinheit) beherbergt Geräte, die
zur Steuerung der Drehzahlen dienen.
Im Relaiskasten Nr.2 (Vorschubeinheit) sind die Relais für
Vorschübe untergebracht.
Die Relaiskästen befinden sich an der hinteren Seite des
Schaltschrankrahmens und sind erst nach Ausschwenken desselben
zugänglich. Die Relaiskästen Nr.1 und 2 sind austauschbar und
sollen bei Störungen als ganze Einheit ausgetauscht werden,
ohne daß die plombierten Hauben abgenommen werden.
Ersatz für PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. Frankfurt/Main Bearbeitet:
Ersetzt durch: Geprüft:
iipmaker.ru
Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX
50/200.1
65/250.1
Blatt 22b
Elektrische Verriegelungen
Zum Schutze des Arbeiters und zur Schonung der elektrischen Geräte
und Schneidwerkzeuge sind in der Steuerung einige Verriegelungen
vorgesehen:
1. Thermowächter (siehe Blatt 22)
In der Motorwicklung sind Thermoschalter eingebaut, die bei
Überlastung des Motors die Maschine abschalten und so den Mo-
tor vor Schaden bewahren.
2. Notdruckknopf (siehe Blatt 16)
Durch betätigen des Notdruckknopfes wird die Maschine sofort
zum Stillstand gebracht. Die Maschine wird wieder in Betrieb
gesetzt, wenn der Befehlsschalter kurz auf Bremsen und dann
auf Betrieb gestellt wird.
5. Programmschaltung (siehe Blatt 57)
Das Steckerfeld der Programmschaltung ist vor Frenidkörpern durch
einen Verschlußdeckel geschützt, der am Schaltschrank angebracht
und mit einem Verriegelungsschalter versehen ist, so daß die
Maschine nur bei verschlossenem Deckel in Betrieb genommen werden
kann bzw. bei Öffnen während des Betriebes.die Spindel sofort
stillgesetzt wird.
4. Druckwächter
Maschinen mit Preßöl- bzw. Preßluft-Spannung sind mit Druck-
wächter versehen, der das Einschalten und den Betrieb der Ma-
schine nur bei vorhandenem Druck gestattet. Bei Nachlassen des
Druckes während des Betriebes wird die Maschine sofort abge-
bremst. Damit wird das Herausschleudern des nicht gespannten
Werkstückes während des Laufes der Spindel vermieden sowie der
Betrieb des Preßölzylinders ohne Preßöl unmöglich gemacht (siehe
Betriebsanleitung 116/800 Blatt 51).
5. Spanneinrichtungen
a) Röhm-Preßölaggregat, Kracht-Preßölaggregat (siehe Betriebs-
anleitung 116/800 Blatt 51)
Das Lösen der Spanneinrichtung ist nur möglich, wenn Befehls-
schalter auf •‘Bremsen'1 bzw. "Lösen" gestellt ist.
Im gelösten Zustand der Spanneinrichtung kann die Maschine
nicht in Betrieb genommen werden.
b) Elektro-Spanner
Das Lösen der Spanneinrichtung ist nur möglich, wenn der Be-
fehlsschalter auf "Bremsen" bzw. "Lösen" gestellt ist.
Weitere Erklärungen gibt der Stromlauf- und Verdrahtungsplan im
Anhang der Betriebsanleitung.
Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Langen b. Frankfurt/Main Bearbeitet:
Ersetzt durch: Geprüft:
Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX 5^/250*1
Blatt 25
4. BEDIENUNG DER MASCHINE
Bei Maschinen mit Programmschaltung muß darauf geachtet werden, daß
der Deckel über dem Steckerfeld stets geschlossen und festgezogen ist,
da nur dann die Maschine in Betrieb gesetzt werden kann. Es ist dabei
gleichgültig, ob die Maschine auf Drehzahlschalter oder Programm ar-
beitet.
41 Einrichten Fig.9» Blatt 11
Ein- und Ausschalten der gesamten elektrischen
Einrichtung der Maschine Netztrennschalter 1
Rechtslauf, Linkslauf, Stillstand des Antriebs-
motors Druckknöpfe 4
Lösen, Bremsen, Betrieb der Drehspindel Befehlsschalter 5
Ein- und Ausschalten der Kühlmittelpumpe Druckknöpfe 24
Beachte; Durch Ausschalten des Netztrennschalters 1 fallen alle
Druckknopfschalter automatisch mit ab.
Einstellen des Drehzahlbereiches Hebel 5
Einstellen des Vorschubbereiches Hebel 6
Einstellen der Längsanschläge auf der Anschlagtrommel:
1. Spannschrauben lösen.
2. Knaggen in ungefähre richtige Lage schieben (Grobverstellung).
3. Hintere Spannschraube anziehen.
4. Einstellung auf Auslösen beim Lähgsdrehen prüfen.
5. Anschlagschraube durch Rechts- oder Linksdrehen auf
genaue Auslösung einstellen (Feineinstellung).
6. Vordere Spannschraube anziehen.
Einstellen der Plananschläge;
1. Anschlagböckchen "Rechts”, "Links" oder "Mitte" am äußeren
Umfang des Revolverkopfes mittels 2 Innensechskantschrauben
befestigen.
2. Riegel des Plananschlages 20 verschieben.
3. Anschlagschraube mittels Schraubenzieher für die gewünschte
Revolverkopfstellung genau einstellen (Feineinstellung).
4. Mutter der Klemmschraube zur Sicherung anziehen.
Der Anschlag kann sowohl von oben als auch von unten gegen den
Riegel des Plananschlages erfolgen.
Einstellen der selbsttätigen Auszieheinrichtung für den Sperrbolzen:
Die Schiene wird mittels Schrauben am Bett so befestigt, daß das
längste, im Revolverkopf befestigte Werkzeug, am Werkstück vorbei
gedreht werden kann (Fig. 1j5> Blatt 20).
Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Bearbeitet:
Ersetzt durch: Langen b. Frankfurt! Main Geprüft:
Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX |^/225O*1
Blatt 24
42 Arbeiten an der Maschine (Fig.9, Blatt 11):
Das Ein- und Ausschalten der Maschine, Drehspindel und Kühlmittel-
pumpe erfolgt wie unter 41 angegeben.
Der Drehzahlwechsel;
Drehzahlschalter 8 auf die gewünschte Drehzahl stellen.
Regelung des Vorschubes:
Hebel 10 des PIV-Getriebes verschieben,
, links - kleinerer
nach , .
rechts - größerer
Vorschub
Verschieben des Revolverschlittens:
a) von Hand
Griffstern 11
b) selbsttätig
links herum drehen
recnts herum drehen
Revolverschlitten nach
links
rechts
Einschalten:
Keulengriff 12 am Griffstern 11 nach vorn ziehen, Vorschubrichtung
je nach Stellung des Hebels 7 nach rechts oder links.
Ausschalten:
1) Keulengriff 12 am Griffstem 11 nach vorn ziehen (wie beim Ein-
schalten) .
2) Auslösen durch selbsttätige Ausrückung. Bel eingestelltem
Längsanschlag wird das Lösen der elektro-magnetischen Kupplung
automatisch durch die Anschlagschraube über einen Endschalter
bewirkt.
Entriegeln des Revolverkopfes:
a) von Hand;
Hebel 15 nach rechts legen.
b) selbsttätig:
Revolverschlitten mittels Griffstern 11 bis auf die Schiene 2,
Fig.15 (Blatt 20) nach rechts führen. Der Sperrbolzen wird dabei
selbsttätig aus der Sperrbüchse ausgezogen.
Planbewegung von Hand (Grob):
1. Revolverkopf entriegeln (siehe oben).
2. Revolverkopf durch Drehen des Handrades 16 mit der rechten
Hand verdrehen.
Ersatz für:
Ersetzt durch.
chipmaker.ru Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX Blatt 25
Planbewegung von Hand (Fein); 1. Revolverkopf entriegeln (siehe oben). 2. Kupplung durch Drücken des Leuchtdruckknopfes 19 einschalten, Lampe leuchtet auf. 3- Hebel 18 in Mittelstellung. 4. Revolverkopf durch Drehen des Handrades 17 verdrehen. Planbewegung selbsttätig: 1. Revolverkopf entriegeln (siehe oben). 2. Kupplung einschalten, Leuchtdruckknopf 19 leuchtet auf. -i tt -u n io nach vorn ,, „ , hinten 3- Hebel 18 , . . . Rev.-Kopf drehtsich nach nach hinten vorn Beachte bei Planbewegungen: 1. Der Revolverkopf dreht sich entgegengesetzt zum Drehsinn des Handrades 16. 2. Beim Plandrehen ist der Revolverschlitten auf dem Bett durch Anziehen des Hebels 21 festzuklemmen. 3. Riegel für Plananschlag 20 muß zurückgezogen sein.
Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. Frankfurt/Main Bearbeitet:
Ersetzt durch: Geprüft:
Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX
ZUSATZ- UND VERSCHLEISSTEILE e1 ,
Längsko pi erbö ckchen; PIREX 50/200.1 PIREX 63/230.1
Mitte Links Rechts , Anschlagschraube , Plankopierböckchen; Mitte Links Rechts . Plananschlagböckchen; Mitte Links Rechts . Anschlagschraube . Anschlagtrommel; Anschlagknagge Anschlagschraube . T-Nutenstein Inbus-Schraube . Revolverkopf PIREX 50/200.1 16 Gewindebüchsen .... 66 213 074 . . 213 075 213 076 60 85 50 214 093 . . 214 094 . . 214 095 . . 201 052 . . 201 054 . . 201 053 60 85 50 63 27 12 60 38 14 63 16 07 60 00 00 13 18 für Werkzeugloch 214 065 214 066 • 214 067 60 85 50 214 068 214 Q69 214 070 202 054 202 055 202 056 60 85 60 63 27 12 60 38 14 63 16 07 60 00 00 20, 30 u. 40 0
16 Druckschrauben . . . . 60 41 15 für Werkzeugloch 20, 30 u. 40 0
6 Druckklötzchen .... 63 32 38 für Werkzeugloch 20 0
6 Druckklötzchen .... 63 32 41 für Werkzeugloch 30 0
3 Druokklötzehen .... 63 32 36 für Werkzeugloch 40 0
1 Druckklötzchen .... 63 32 23 für Werkzeugloch 40 0 (Nr.14)
Revolverkopf^PJREä 63/230.1
16 Gewindebüch^en. . ... 66
16 Druckschrauben . . 60
6 Druckklötzchen . ... 63
6 Druckklötzchen .... 63
3 Druckklötzchen .... 63
1 Druckklötzchen .... 63
13 32 für Werkzeugloch 20, 40 u.
41 19 für Werkzeugloch 20, 40 u.
32 57 für Werkzeugloch 20 0
32 06 -für Werkzeugloch 40 0
32 29 für* -Werkzeugloch 50 0
32 24 für Werkzeugloch 50 0, Nr.
50 0
50 0
14
Einsätze für Doppelbürstenhalter:
Spindelkasten: 016 027 für Doppelbürstenhalter
„ -1 UT44-4- T" m 016 826 8 0
Revolverschlitten, Langs- u.Planzug:
016 827 für Doppelbürstenhalter
'• 016 72^ 5 0
Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Bi arbeitet:
Ersetzt durch: Langen Frankfurt 1 Main Geprüft:
Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX
63/250.1
5- NACH INBETRIEBNAHME DER MASCHINE
51 Wartung und Pflege
a) Zur Beachtung täglich (8 Betriebsstunden);
(bei zwei- bzw. dreischichtigem Betrieb sind diese Arbeiten
in Jeder Schicht vorzunehmen !)
1. Schmieranweisung gemäß Abschnitt 27 beachten ! Ausreichend
aber nicht übermäßig schmieren und Ölstandsgläser beachten.
2. Von Zeit zu Zeit die Lager der Drehspindel auf ihre Wärme
prüfen. Die Lagertemperatur darf Handwärme (50 ) nicht
übersteigen.
5. Beim Arbeiten mit Kühlmittel für ständigen Kühlstrom Sorge
tragen.
4. Werkzeuge ständig scharf halten, also rechtzeitig nach-
schleifen.
5- Späne aus dem Arbeitsbereich der Werkzeuge und in gewissen
Zeitabständen aus dem Maschinenbett entfernen. Man achte
darauf, daß Späne nicht zwischen Zahnstange und Vorschubritzel
gelangen, die sich unter dem Revolverschlitten befinden.
6. Im Gefahrenfalle kann durch den Druckknopf 9, Fig.9 (Blatt 11)
die Drehspindel sofort stillgesetzt werden. Durch den roten
Druckknopf 4, Fig.9 (Blatt 11) an der Vorderseite des Spindel-
kastens kann der Motor, oder durch Betätigen des Netztrenn-
schalters 1, Fig.9 (Blatt 11) die gesamte Maschine stromlos gemacht
werden. Bei Betriebsschluß ist dieser Netztrennschalter immer
auszuschalten.
7. Rechts- und Linkslauf werden im allgemeinen nur zum Gewindeschnei-
den mit Schneideisen oder Gewindebohrer benötigt. Man vermeide
dieses Umschalten bei den höchsten Drehzahlen, da sonst die Ge-
triebeteile nur unnötig stark beansprucht werden.
8. Bei Betriebsschluß reinige man die Maschine oberflächlich
und öle die Bettprismen ein.
b) Zur Beachtung wöchentlich (48 Betriebsstunden);
1. Maschine gründlich reinigen. Dazu gehört auch das Reinigen der
Gleitbahnführungen und der Filzabstreifer. Ferner empfiehlt es
sich, bei feinen Spänen nach Abnahme des Zahnkranzschutzes das
Ritzel und die Zahnkranzscheibe sowie die dann freiliegenden
Indexbüchsen gründlich zu säubern.
2. Schmieranweisung gemäß Abschnitt 27 beachten.
Ersatz für:
Ersetzt durch:
iipmaker.ru
Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX 1
Blatt 28
c) Zur Beachtung monatlich (200 Betriebsstunden):
1. Die elektromagnetischen Kupplungen bedürfen keiner
Nachstellung.
2. Die Abnutzung der Kontaktstifte an der Stirnseite der
Welle II und IV und die Stromzuführungsbürsten im Spindel-
kasten sind zu prüfen und abgenutzte Bürsten sind durch
neue zu ersetzen.
5. Die Kontakte an den Schützen im Schaltschrank sind zu
prüfen. Verbrannte Kontakte müssen ausgewechselt werden.
4. Magnet-Filter im Spindelkasten reinigen.
d) Zur Beachtung vierteljährlich (600 Betriebsstunden):
1. Schmieranweisung gemäß Abschnitt 27 beachten.
2. Pumpe und Saugkorb der Umlaufschmierung im Spindelkasten
reinigen.
5. Getriebeöl aus Spindelkasten, PIV-Getriebe, Vorschubgetriebe
und Querschlitten ablassen, Gehäuse mit Petroleum durchspü-
len und neues Öl nach Vorschrift einfüllen.
4. Kühlmittel auspumpen; Rest ablassen. Kühlmittelpumpe ausbauen
und mit Petroleum gründlich reinigen. Deckel an der Rückwand
des Unterkastens abschrauben und Innenraum auswaschen.
5. Abstreifer für Späne und Schmutz für die Bettprismen am Revolver-
schlitten abschrauben und die eingelegten Filzkissen sauber machen
oder durch neue ersetzen.
6. Überprüfen der Filzabstreifer an den Gleitbahnführungen,
wenn erforderlich, durch neue ersetzen.
52 Nachstellen der Drehspindellagerung
Die Drehspindellager werden von uns so eingestellt, daß ein
Nachstellen nicht notwendig ist. Unregelmäßigkeiten im Drehbild
gehen nach unseren Erfahrungen in den weitaus meisten Fällen nicht
auf falsche Einstellung der Spindellager, sondern auf unzweck-
mäßige Befestigung, Einstellung oder Anschliff der Schneidwerk-
zeuge zurück.
Die Drehspindel ist in Wälzlagern höchster Genauigkeit gelagert,
deren Einstellung besondere Sachkenntnis erfordert. Wir bitten
dringend bei irgendwelchen Schwierigkeiten, die möglicherweise
von der Spindellagerung herrühren können, nicht Verstellungen an
den Rundmuttern vorzunehmen, sondern uns hiervon zu verständigen.
Unsachgemäßes Nachstellen hat Überbeanspruchung der Lager zur
Folge, die zu einer völligen Zerstörung führend können. Für Beschä-
digungen der Wälzlager, die durch unsachgemäße Nachstellung
eintreten, übernehmen wir keine Verantwortung.
Ersatz für:
Ersetzt durch:
Betriebsanleitung für J2/170.1
Pittler-Revolverdrehbank PIREX
50/200.1
65/230.1
53 Nachstellen der Führungsleisten
Die Führungsleisten, mit denen der Revolverschlitten an der
Unterfläche der Prismenführung gleitet, werden von uns richtig
eingestellt.
Sollte sich nach längerem Betrieb ein Nachstellen als erforder-
lich erweisen, so wird die Sechskantschraube 1 durch Links-
drehen gelöst, sodann wird der Gewindestopfen 2 mittels Drehen
an dem an seinem oberen Hals befindlichen Sechskant nach links
verdreht, um die Schiene 3 dichter anzustellen, oder nach rechts,
um die Schiene lockerer zu stellen. Nach dem Verstellen des
Gewindestopfens 2 ist die Sechskantschraube 1 durch Rechtsdrehen
wieder festzuziehen. Fig.14 (Blatt 29).
54 Ersatzteilbestellungen
Bei Jeder Ersatzteilbestellung ist die rechts auf der hinteren
Prismenseitenkante des hinteren Prismas des Maschinenbettes einge-
schlagene Los-Nummer anzugeben (z.B. 3024/9).
Telefonische oder telegr^ische Bestellungen sind brieflich zu
bestätigen mit dem Vermerk: "bereits telefonisch bestellt".
Ersatz für:
Ersetzt durch:
Bearbeitet:
Geprüft:
chipmaker.ru Betriebsanleitung f_r HC 200 1 Pittier- evolverdrehbank PIREX <5/250.1 Blatt '
6. Sp anelnrichtung
Preßölspannung Fig.15a u. 15b
Der Preßöl-Hohlspanner ermöglicht kraftbetätigte Stangen- und Futterspannungen.
Durch Zusammenwirken mit dem preßölbetätigten StangenVorschub tritt eine we-
sentliche Vereinfachung der Bedienung und eine Verkürzung der IJebenzeiten ein.
Am hinteren Ende der Drehspindel ist der Preßöl-Hohlspanner (1) angebaut.
Aufbau und Einstellung der Spannkraft siehe BesclireibUn& Plttler Preßöl-Aggrc-
gat. An den Hohlspanner (1) schließt sich der preßölbetätigte Stangenvor schub
an,der am Werkstoff-Führungsrohr befestigt ist.
Arbeitsweise
Heim Httätigen des Fußschalters (2) in Richtung "Spannen” wird das Preßöl
vom Pittler-Preßöl-Aggregat über die Leitung (17), Fig.15b, in den Hohlzylin-
der (i) geleitet und bewegt den Kolben von links nach rechts. Diese Bewegung
wird :ber da.. Druckrohr (5) bei PIREX 50/200.1, Fig.15a, baw. de» -Druel wehr-(4»)
m.
e
auf den am Spindelflansch mittels
Bajonettscheibe (16) und den Schrauben (P^) befestigten Spannkopf (1?) und
auf die Spannbacken bzw. Einsatzoacken übertragen. Der Werkstoff ist gespannt.
Das Lösen der Spannung erfolgt in ähnlicher Art durch Betätigen den Fuß-
schalters (2 )ln Richtung "Lösen”. Dadurch wird das Preßöl in Leitung (15),
Flg.^fe, in die andere Zylinderseite gesteuert. Die Spannung Ist gelöst.
Umbau von Backenspannung (Druckspannung) auf Futterspannung, Fig.15a
Helm Umbau von Backenspannung auf Futterspannung sind die Schrauben (24)
und die Mutter (i4) zu losen, der Spannkopf (15) ist mittels Bajonett-
scheibe (1t) abzunehmen und die Druckbüchse (12) durch Linksdrehen vom
ruckrohr (5) bei PIREX 50/200.1 bawr- v&fr‘4}
0.2 zu entfernen.
Um bei Backen- und Futterspaunung am Fußtaster ( 2) stets die gleiche
Richtung für Spannen und Lösen zu benutzen, wird am Pittler-Preßöl-Aggregat
der Preßöl-Umschalter nach links oder rechts betätigt. Der Preßöl-Umschalter
darf während des Laufes der Maschine nicht umgelegt werden (siehe Beschrei-
bung Pittler-Preßöl-Aggregat).
Der Anbau eines Futters richtet sich nach Fabrikat und Bauart siehe Blatt/jOd
und 50e. >—y
tafz für
irtzt durch
L’atriebsanl jitur fr
II TLER—I» 'volverdrehbank rIL£X
5O/2OC.1
63/2)0.1
115/öOZ
11 /OC 2
116/7°6
Blatt 3Cb
11 ek Irische
Vvrriet.elvJi,,
4
Pie a-aschine kann man nur in Betrieb setzen, wenn
1.) der . otor im PITT 1ÄR-Aggregat eir -schaltet ist,
2.) mit dem r'ußschalter "Spannen" gespannt worden ist.
iurde zwischendurch die aschine durch Auaschalten des Haupt-
schalters stillgesetzt, so muß nach zinschalten des Haupt-
schalters auch der Pußtaster "Spannen” bctl.ti ,t werden.
lese Verriegelungen .rurd.cn vorgenomren, um die Gewißheit zu
hüben, daß ein nient gespanntes Wer-stuck nicht hsrausge-
chltudert wird.
für:
durch:
PITTLER Mc^chinenfabrik, A G.
Lacgtn ’Hes^n
Bjarbf 'ef ? . 1 ।. 1
Gep'ült
chipmaker.ru
Betriebsanleitung
Pi t .lcr-Ri volverdrehoai.k
5 2 9.1
™EX 2 0.1
11- 775
Blatt 30c
Vorscbubeinrichtung Fig. 1>b
Sebald die Spannung völlig gelöst ist, erfolgt der Antrieb des
Preßölvorschubes. Das Preßöl strömt über die Leitung (5) durch
eine Drossel (6) in die vordere Kammer des Vorschubzylinders (7)
und schiebt den Zylinder vor. Am Zylinder ist der Shieber (8)
mit dem Vorschubkcpf (9) befestigt, durch den der Stangenwerkstoff
vorgeschoben wird. Durch Betätigen des Fußschalters (2)
Fig.15b» in Richtung "Sparnen" wird der Werkstoff gespannt. Nach
Erreichen der vollen Spannkraft strömt das Proßöl über die Leitung 10)
in die hintere Krmjjer des Vorschubzylinders (7). Der Zylinder und
mit ihm der Vorschubkopf werden bis gegen den Anschlagring (11) zurticic-
gez^gen, der der gewünschten Vorschublänge entsprechend auf der Kolben-
stange festgeklemmt ist»
• fOr:
1 Ottrc,
PITTLER MatchlrMifabrik, A. G.
LonginHMt)
twtetut Fz Pk
GuprOft,
Betriebsanleitung für
. 1
> -1
11 2.
Blatt JOe
^u^trr Fabrikat Eühm, Fig- 15<^
Belm Hohlspannlutter Fabrikat Rehm wira die Gewinaebüchse (21)
mittels mitgelieferten Schlüssels mit dem Rohr (5) bei PIRE> 50 20' .
b zx? mll~der Gewtndcibüehui* (U) bw4-aTVtira , f verbünd en.
Das Futter (20) wird mit Futterpiatte (25)» der Bajonettscheibe (16)
und den Schrauben (24) am Spindelflansch befestigt. Danach werden
die beiden Nutmutterr. (22) auf der Gewindebüchse (21) gegeneinander
gekontert und die Mutter (25) mit einem Spezialschlüssel gegen die
beiden Hutmuttern (22) gezogen, so daß eine feste Verbindung mit
dem Rohr (5) bz». der-«‘tew.indRhiifih«1? ßeKeben ist.
(
<
PITTI Matchlntnf ibrik, A G.
Langtn/HittM
SM ^.2.(7 fr
G-r0ft:
Betri ebsanleitung
für PITTLER-Hydraulikaggregat
Blatt 1
PITTLER-Hydraulikaggregat
(siehe auch Blatt 5, 4 und 5)
Dieses Aggregat wurde mit allen hydraulischen und elektrischen Ein-
richtungen versehen, die wir für notwendig halten, das Gerät an
unseren Revolverdrehbänken mit geringster Wartung betriebssicher
einzusetzen und die UnfalIvorschriften zu erfüllen.
Auf einer platte, die auch als Abdeckung des ca. 50 Liter fassenden
Ölbehälters dient, ist eine durch einen Elektromotor angetriebene
zweistufige Zahnradpumpe 2 montiert, die das Öl über Ansaugfilter 1
aus dem Behälter ansaugt und mit der Niederdruckstufe ND ca. 27 Li-
ter/min. bei 8-10 atü und mit der Hochdruckstufe HD ca. 6 Liter/min.
bei 50 atü fördert. Bis zu 8-10 atü werden die Fördermengen beider
Stufen gemeinsam benutzt, um im Verbraucher schnelle Bewegungen bei
niedrigem Druck zu erzeugen. Steigt nach Beendigung der Kolbenbe-
wegung der Druck im System über 10 atü an, so wird das Abschalt-
ventil 10 hydraulisch betätigt und leitet die Fördermenge der ND-Pumpe
drucklos in den Behälter ab. Das Rückschlagventil 5 verhindert, daß
das Hochdrucköl der HD-Stufe über die ND-Stufe abfließt. Der druck-
lose Abfluß des überflüssigen Öles verhindert seine Erwärmung. Die
Fördermenge der HD-Pumpe reicht aus, um nach Beendigung der Kolben-
bewegung im Zylinder das anfallende Lecköl zu ersetzen und den be-
nötigten, am Druckbegrenzungsventil 8 eingestellten Spanndruck zu
erhalten. Überschüssiges HD-Öl wird über das Ventil 8 in den Be-
hälter zurückgeführt. Der eingestellte Arbeitsdruck wird an einem
durch Flüssigkeit gedämpften Manometer abgelesen.
Für die Steuerung ist ein beiderseits elektrisch betätigtes Block-
steuerventil 5 mit zwei Schaltstellungen vorgesehen. Ein gleich mit
angebautes Maximalventil, eingestellt auf 51 atü, schützt die ge-
samte Anlage vor Überlastung.
In die zum Verbraucher gehenden Leitungen sind Feinsiebe 6 eingebaut,
die verhindern sollen, daß eventuell im Aggregat vorhandener Schmutz
in den angeschlossenen Zylinder gelangt.
Durch den Einbau des Rückschlagventils 4 wird erreicht, daß bei
Stromausfall, also bei auslaufender Drehspindel und stillstehender
Hydraulikpumpe, der Druck im Zylinder nicht schlagartig, sondern nur
langsam abfällt. Bei 25 atü Spanndruck wurde bis zum Stillstand der
Drehspindel ein Abfall auf 6 atü gemessen und das Werkstück noch
festgehalten.
Die zum Betrieb des Aggregates notwendigen elektrischen Geräte sind
ebenfalls vorgesehen.
Der Antriebsmotor wird durch Sicherungen e-j und einen Motorschutz-
schalter a-| gesichert und kann über diesen in Betrieb genommen werden.
Ein am Motorschutzschalter angebauter Hilfskontakt a-| schließt bzw.
öffnet den Steuerstromkreis der Maschine, verhindert also ihr Anlaufen
bei stillstehendem Hydraulikaggregat. Ein Hilfs-Luftschütz Pr mit
seinen Kontakten Pr ist in Verbindung mit dem Befehlsschalter N der
Maschine so geschaltet, daß nur im gebremsten bzw. gelösten Zustand
-ch:
PITTLER Maschinenfabrik, A G.
Langen b. Frankfurt!Main
Bearbeitet:
Geprüft:
Betri ebsanleitung
für PITTLER-Hydraulikaggregat
Blatt 2
der Drehspindel gespannt bzw. entspannt werden kann. Bei nicht-
gespanntem Futter läuft die Drehspindel nicht an.
Die Betätigungselemente b| für das Lösen und bg für das Spannen
des Futters sind an der Maschine befestigt und können hand- oder
fußbetätigte Taster sein. Ihre Impulse werden über einen im
Aggregat eingebauten Umschalter ag, der nur bei stillstehender
Drehspindel geschaltet werden darf, wahlweise auf die Magnete S-j
und Sg des Blocksteuerventils 5 übertragen. Der Umschalter ag
ermöglicht also eine Umkehr der Bewegungsrichtung des Kolbens
im Zylinder (Wechsel von Zug- auf Druck- bzw. von Futter-Innen-
auf Futter-Außenspannung), ohne daß die Taster und bg in
ihrer Bezeichnung geändert werden müssten.
Inbetriebnahme und Wartung
Nach Aufstellen der Maschine sind auch die hydraulischen und
elektrischen Verbindungen zum Hydraulikaggregat herzustellen.
Die Hochdruckschläuche, der Leckölschlauch und die elektrischen
Leitungen mit Stecker sind arzuschließen.
Am Öleinfüllstutzen sind ca. 50 Liter Öl einzufüllen. Der Öl-
spiegel soll im oberen Bereich der Ölstandsanzeige noch sichtbar
sein. Es ist ein Hydrauliköl von 5° _ E/50° C zu verwenden,
zweckmäßig die Sorte, die auch für die Umlaufschmierung im
Spindelkasten der Maschine zur Anwendung kommt. Diese Arbeiten
sind mit größter Sorgfalt hinsichtlich der Sauberkeit durchzu-
führen. Es muß unbedingt verhindert werden, daß Schmutz in die
Anlage kommt.
Nachdem der Hauptschalter an der Maschine eingeschaltet wurde,
kann auch das Hydraulikaggregat über den schwarzen Taster des
Motorschutzschalters in Betrieb genommen werden. Um die Anlage
zu entlüften, sind zunächst bei stehender Drehspindel die Betä-
tigungselemente für Spannen und Lösen an der Maschine mehrmals
zu betätigen, die Luft wird dadurch aus den Leitungen und dem
Zylinder herausgedrückt. Dann wird der benötigte Öldruck am
Druckbegrenzungsventil 8 eingestellt und die Arbeit kann be-
ginnen.
Die Wartung des Gerätes beschränkt sich auf die Beobachtung des
Öles und des Ölstandes. Dieser soll stets im Ölstandsanzeiger
sichtbar sein. Sind Anzeichen starker Alterung und Verunreinigung
des Öles vorhanden, so ist es zu wechseln. Die vorhandene Öl
ablaßschraube ist zu öffnen und sämtliches Öl ist abzulassen.
Nach Bedarf ist der Behälter auszuspülen, ebenso die Ansaugsiebe 1
und die Feinsiebe 6. Am Schluß ist alles wieder zusammenzubauen
und neues Öl, wie oben angegeben, einzufüllen. Spätestens nach
1500 Betriebsstunden sollte in jedem Falle ein Ölwechsel vorge-
nommen werden.
Die in die Anschlußstutzen für die Hochdruckschläuche eingebauten
Feinsiebe 6 sollten in Abständen von 2 Monaten nach Lösen der Muttern
auf Verschmutzen geprüft und, wenn notwendig, gereinigt werden.
für- PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Bearbeitet:
t durch: Langen b. Frankfurt/Main Geprüft.
1 Ansaugfilter
2 Elektropumpe
ND-Teil 27,2 1/min; 8-10 atü
HD-Teil 6,8 1/minj JO atü
J Rückschlagventil
4 Rückschlagventil (Sicherheitsventil zur Druckerhaltung
bei Pumpenstillstand durch Stromausfall)
5 Blockwegeventil (mit 2 Schaltstellungen, beiderseits elektrohydrau-
lisch vorgesteuert mit eingebautem Maximalventil)
6 Feinsiebe
7 Manometer
8 Druckbegrenzungsventil (mit Handrad, Einstellbereich 1-^0 atü)
9 Drossel mit Rückschlagventil
10 Zweiwegeventil (hydraulisch betätigt)
z tür: PI TT LER Maschinenfabrik, A. G.
zt durch: Langen b. Frankfurt/Main
ag Umschalter für Leitungswechsel (Zug- oder Druckspannung)
b] Betätigungselemente zum Lösen des Futters.
t>2 Betätigungselemente zum Spannen des Futters
e-| Sicherungen für den Pumpenmotor
Pr Hilfsschütz für die Verriegelung
Si ,Sg Magnete am Blocksteuerventil
N Verriegelungskontakte aus der Maschinensteuerung
(gezeichneter Zustand: Drehspindel gebremst oder gelöst)
atz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Bearbeitet:
itzt durch: Langen b. Frankfurt/Main Geprüft :
Betriebsanlei tung
für PITTLER-Hydraulikaggregat
Blatt 5
otorschutz- f).
halt er al <
anometer 7
uckbegr - “I
8
PITTLER-Hydraulikaggregat mit Schutzhaube
Blockwegeventil 5
Antriebsmotor 2
Maximal ventil
Öleinfüllstutzen
Ötstandsanzeige
&
PITTLER - Hydraulikaggregat ohne Schutzhaube
tz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Langen b. FrcnkfurtlMain Bearbeitet:
tzt durch: Geprüft:
Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX |^230*1
Blatt 50
6. SPANNEINRICHTUNGEN
61 Druckspannung (Fig. 15, Blatt 31 )
Für Stangenarbeiten der üblichen Art wird die Stangenspannung mit
Innen- (Druck-) Spannung verwendet, dessen Spannkopf 13 mit 4 Steh-
bolzen 15 am Spindelflansch und der Bajonettscheibe 14 befestigt
ist. Bei dieser Spannung werden die bekannten dreiteiligen Pittler-
Spannbacken verwendet. Die Spannbacken werden je nach dem Spann-
durchmesser als Spannbacken ohne Einsatzbacken oder als Spannbacken
mit Einsatzbacken geliefert. Sie sind gehärtet und geschliffen. Die
Einsatzbacken lassen sich leicht auswechseln, so daß für verschiedene
Spanndurchmesser nur ein Satz Spannbacken notwendig ist. Es ist je-
doch zweckmäßig, noch einen Reservesatz Spannbacken für Einsatzbacken
anzuschaffen.
a) Druckspannung, handbetätigt
Das Spannen geschieht mit dem links an Maschinenbett angeordneten
Hebel a, Ritzel b, Zahnstange c, Hebel 7, der am Spindelende angebrachten
Spannmuffe 8 (Fig. 15, Blatt 31), den Wirbeln 9, den Tellerfedern 10,
dem Druckrohr 11 und der Druckbüchse 12. Das Druckrohr 11 und die'
Druckbüchse 12 werden vorgeschoben und drücken in Richtung des am
vorderen Ende der Drehspindel angebrachten Spannkopfes 13, wodurch
die eingesetzten Spannbacken
liegt in gespannter Stellung
am Stellring 18 a an. Mit den
ner oder gescheiter, sondern
den Werkstoff spannen. Die Spannmuffe 8
am Stellring 18, bei geöffneter Stellung
Spannbacken läßt sich nicht nur gezoge-
auch gewalzter Werkstoff spannen. Es
empfiehlt sich, letzteren der Durchmesser-Toleranz entsprechend zu
sortieren. Durch Verdrehen der am Spanrikopf 15 befindlichen Mutter 17
ist von Hand die Spannung dem Werkstoffdurchmesser weiterhin noch an-
zupassen. Es ist dabei zu beachten, daß die Spannung nicht zu
eingestellt wird, da sonst die Gefahr besteht, daß die Wirbel
brechen.
hart
9
Die Schraube 16 dient zur Sicherung der Spannmutter 17, damit
sich
diese nicht von selbst verstellt. Sie darf nicht zu fest angezogen
werden, damit keine Verspannung der Spannmutter 17 auftritt.
b) Druckspannung, kraftbetätigt
Die Betätigung erfolgt vom Preßluftzylinder 6, Fig. 15 (Blatt 31)
über Hebel 7 zu der am Spindelende angebrachten Spannmuffe 8.
Die weitere Funktion erfolgt wie bei der handbetatigten Druck-
spannung, Absatz a).
itz für: PITTLER Maschinenfabrik 4. G.
dzt durch: Langen b. Frankfurt/Main
Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX 5^/230*1
Blatt 30a
Ausbau der Druckspannung (Fig.15» Blatt 31)
1) Werkstofführungsring 402 403 A herausnehmen.
2) Spannkopf 13 abnehmen und Spannbacken s herausnehmen.
3) Sonderschlüssel in den vorgesehenen Schlitz des Spannrohres 11
am hinteren Spindelende einführen und durch Linksdrehen
Spannbüchse 12 lösen.
4) Flansch f abnehmen und Muffenklötzchen h entfernen.
5) Sonderschlüssel wie unter 3 einführen und Spannrohr 11
mit diesem Schlüssel nach vorn in Richtung Spindelflansch
drücken, Wirbel 9 in Axialrichtung nach innen schwenken
und Spannmuffe 8 abziehen. Wirbel 9 nach außen schwenken und
Spannrohr 11 herausziehen.
Es muß darauf geachtet werden, daß die Muffenklötzchen h bei
gespanntem Werkstück frei beweglich sind. Ist dies nicht der Fall,
muß die Einstellschraube m am Klemmring k verstellt werden, bis
die Muffenklötzchen h wieder frei laufen.
Zu erreichen ist diese Schraube durch Öffnen des Deckels an der
Rückseite des Bettes unter dem Spindelkasten.
z für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Bearbeitet:
zt durch Langen b. Fi anhfurt/Main Geprüft:
chipma ker.ru
Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX
50/200.1
65/250.1
62 Umspannzange
Soll ein bereits erstseitig bearbeitetes Werkstück zur Bearbeitung
der zweiten Seite auf einem vorgedrehten Durchmesser gespannt wer-
den, empfehlen wir eine Umspannzange für Druckspannung mit unge-
härteten Einsatzbacken. Die Umspannzange wird anstelle der Spann-
backen für Stangenspannung in den Spannkopf eingesetzt und im
Spannrohr zylindrisch geführt. Unter Verwendung eines Steg-Spann-
ringes werden die Einsatzbacken auf der Maschine ausgedreht. Da-
durch wird genauer Rundlauf der Einsatzbacken erreicht.
Max. Spann - Durchmesser 50 mm.
PIREX 50/200.1
Best.-Nr.
Umspannzange............................40? 022
Einsatzbacken...........................416 521
PIREX 6X230.1
Umspannzangb^.
Einsatzbackeif
021
321
62a Umspannfut ter
Für Spann-Durchmesser über 50 mm bis max. 110 mm liefern wir für die
kraftbetätigte Zugspannung ein Umspannfutter mit ungehärteten Ein-
satzbacken. Dieses Umspannfutter erfüllt höhere Ansprüche an die
Werkstück-Rundlaufgenauigkeit und kann auch anstelle der Umspann-
zange für Druckspannung für Spann-Durchmesser bis 50 mm verwendet
werden.
PIREX 50/20Ü.1
Umspannfutter bis max. 65 mm 0 ... .
Spannzange ...........................
Einsatzbacken ........................
UmspE.nnfutter bis max. 110 mm 0 . . . .
Spannzange ............................
Einsatzbacken .........................
Best.-Nr.
410 108
407 108
416 518
410 109
407 109
416 525
Ersatz für:
Ersetzt durch
PITTLER Maschinenfabrik, A. G.
Langen b. Frankfurt/Main
63 Spannfutter
Für Futterarbeiten können geliefert werden:
a) Preßluftbetätigte Futter:
1. Zweibackenfutter 2 BLE 200 oder 2 BLE 250
mit auswechselbaren Aufsatzbacken.
2. Dreibackenfutter KS 200 oder KS 250
mit auswechselbaren Aufsatzbacken.
b) riandbetätigte Futter;
1. Zweibackenfutter 2 BHE 200 oder 2 BHE 250
mit seitlicher Spindel, Grund- und weichen Aufsatzbacken.
2. Dreibackenfutter F 200 oder F 250
mit Grund- und harten Aufsatzbacken.
Weitere Spannmittel auf besondere Anfrage.
64 Stangenvorschub
Der Stangenvorschub ist ausgerüstet mit einer Pfander-Vorschub-
einrichtung VE 2-50 für PIREX 50/200.1 und-VE 3'63 für PIREX 6^030^1,
die auf einem Schieber von Hand oder durch Kraft betätigt wird.
Die Betätigung des Vorschubes und der Spannung erfolgt in einer
bestimmten Reihenfolge.
Nach Beendigung des Arbeitsganges ist bei Stangenspannung von Hand:
1) die Spannung der Stange zu lösen;
2) mit dem links stehenden Vorschubkopf die Stange nach rechts
bis zum Anschlag im Revolverkopf vorzuschieben;
3) die Stange zu spannen und
4) der Vorschubkopf nach links bis zum Anschlag zurückzuschieben.
Bei kraftbetätigtem Stangenvorschub erfolgen diese Vorgänge selbst-
tätig beim Spannen und Lösen der Werkstoffstange.
Beim Vorschieben ist der Revolverschlitten in der gewünschten
Anschlaglänge entweder von Hand oder durch Festziehen des
Klemmhebels 21, Fig.9 (Blatt 11) festzuhalten, da sich der Werk-
stoff nachträglich nicht ohne weiteres wieder zurückschieben läßt.
Will man ausnahmsweise bzw. beim Einrichten die Werkstoffstange
zurückschieben, so wird durch Vorschieben des Kugelgreifkorbes
die Werkstoffstange gelöst. (Siehe Betriebs- und Montageanleitung
für Pfander-Vorschubeinrichtung)
Ersatz für:
Ersetzt durch:
PITTLER Maschinenfabrik, A. G.
Langen b Frankfurt/Main
Bearbeitet:
Geprüft:
o
BAU GRÜSSEN UND ANSCHLUSSMASSE
FÜR VORSCHUBEINRICHTUNGEN VE 1-3
zur Verwendung an Revolverdrehbänken und Drehbänken (dbp angem.)
PFANDER
M 8
IW
^Werkstoffzufuhr
Zur Rückführung
der Werkstoffstange
Kugelgreifkorb in
Pfeilrichtung ausheben!
Maschinenseite
ca. 110 max.
Ca. T92 max.
Bezeichnung des Einsatzes Spannbereich rund Spannbereich 6 kant B a u m a ß e Sonder- größe Spann beregn rur>a Spannbereich 6 kant
0 a 0b 0c 0 d 0 e
VE 1 —36 5 — 36 5 — 32 140 125 80 64 69
VE 1—40 5 — 40 5 — 34 140 125 80 64 69
VE 2 — 50 15 — 50 15 — 46 150 135 91 75 80
VE 3 — 65 21 —65 21—55 165 150 106 90 95
BETRIEBS- UND MONTACEaNLEITUNC
PFANDER
EUR VORJCHUBEINRIEHWNG VE 2-50 Spannbereidi 15-50
DBP. angem.)
» i 16
^__Werkstoffzufuh
150 0f7
Lochkrs. 135 01 ± 0,1
Zur Rückführung der Werkstoffstange
Kugelgreifkorb 9 in Pfeilrichtung
ausheben 1
45 ►
— 38»-
Die Einstellung der Spannbereiche erfolgt durch Austauschen derTeile 8-10- Das Federlager 11 ist mit3Ausl inkungen, sowie
mit 3 Einprägungen versehen, in welche die Zylinderstifte des Grundkegels im betriebsfertigen Zustand eingreifen.
Maschinenseite
Nach Andrücken des Federlugers 11 und Verdrehen um 60“ kann dieses abgenommen und die Teile 8-10 ausgetauscht werden.
Die Kugeln des Kugelgreifkorbes 9 sind auswechselbar. Bei Blankmaterial u.id Buntmetallen müssen zur Vermeidung von
Oberflächenmarkierungen Kunststoffkugeln verwendet werden. Die Verwendung dieser Kugeln ist grundsätzlich zu empfehlen,
auch bei Schwarzmaterial, obwohl hier die Möglichkeit besteht, Kugeln aus Bronze oder Messing einzusetzen. (Je nach
Werkstoff).
Die Einstellung des gewünschten
Spannbereichs bedingt den Ein-
bau der Teile gern, nebenstehen-
der Tabelle: Rund- und 6-kanl
Materialien können mit ein und
demselben Kugelgreifkorb er-
faßt werden.
Für andere 6-kant-Abmessungen,
sowie für 4-kant und Sonder-
profilstangen sind besondere
Kugelgreifkörbe notwendig-
Teil 9 Teil 8 Teil 10
Kugelgreifkorb 0 - rund Signierung ür Spannbereich SW - 6-kant Reduzierhülse Signierung Druckfeder mit Federteller Innen0 x Länge
15-21 15-19 VE 2/8 R 2 34x110
21 -26 21 -24 VE 2/8 R 2 34x110
26-31 26-28 VE 2/8 R1 40x110
31 -36 30-32 VE2/8 RI 40x110
36-41 36-37 entfällt 55x110
41 -46 41 entfällt 55x110
46-50 46 entfällt 55x110
Kugel-0 für Spannbereich 46-50 = 13 mm. Für alle übrigen Spannbereiche = 15 mm.
Achtung! Beim Einführen der Materialstange Teil 9 soweit nach rechts drecken, daß die Kugeln nicht beschädigt werden.
Stange anspitzen I
Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX
65/250.1
7. SONDER-AUSSTATTUNGEN
71 Gewindesträhleinrichtung (Fig.16, Blatt 55)
Die Gewindesträhleinrichtung wird mit dem Übersetzungsverhältnis 1:1
zwischen Drehspindel und Leitpatrone F geliefert. Für Rechtsgewinde
werden rechtsgängige, für Linksgewinde linksgängige Leitpatronen ver-
wendet. Der Leitpatronenantrieb H wird durch Herausziehen bzw.
Hineindrücken des Schalthebels M ein- bzw. ausgeschaltet. Die Leit-
backe G muß so eingestellt werden, daß die Zähne der Leitbacke genau
in das Gewinde der Leitpatrone F eingreifen.
Der Schwenkarm C liegt beim Strählen auf einem am Bett befestigten
Lineal B auf. Das Gewinde wird durch Zustellung des am Strählschlit-
ten A befindlichen Handrades J geschnitten. Auf dem Strählschlit-
ten A gleitet ein Querschieber Q, mit dem man die Gewindeflanken
durch Verschieben sauber schneiden kann.
Zum Auslösen der Strähleinrichtung am Ende des zu schneidenden Ge-
windes wird die am Lineal B befestigte Anschlagschraube S in der
Längsrichtung entsprechend eingestellt. Der Schwenkarm wird durch
Anschlägen aleser Schraube an die Klinke K der Auslöseeinrich-
tung D durch einen federbelasteten Bolzen L ruckartig ausgehoben.
Hierauf befördert eine kräftige Druckfeder die Leitwelle E mit der
darauf befestigten Strähleinrichtung in die Anfangsstellung zurück.
Der Federbolzen L wird vor jedem Schnitt durch Niederdrücken des
Schwenkarmes C gespannt.
Bei Ausführung der Maschine mit Querschlitten ist das Lineal B
nicht am Bett, sondern am Querschlitten angebracht. Beim Gewinde-
strählen muß der Querschlitten mit dem Lineal so in Stellung ge-
bracht werden, daß der Schwenkarm auf das Lineal aufgelegt werden
kann.
Es ist dabei besonders zu beachten, daß beim Gewindestrählen der
Querschlitten in die am Anfang gewählte Stellung gebracht wird. Es
ist deshalb eine Anschlagschraube im Trommellängsanschlag des Quer-
schlittens mit der vorgesehenen Anschlagstange zum 'Anschlag zu
bringen und dadurch die genaue Stellung des Querschlittens zu fixie-
ren. An Maschinen ohne Werkzeugeinrichtung wird z.B. der Querschlit-
ten so eingestellt, daß die Anschlagschraube Nr. 5 mit der in
Raste Nr. 5 festgelegten Anschlagstange beim Gewindestrählen zum
Anschlag kommt. Das Lineal für"die Gewindesträhleinrichtung hat
dann die richtige Stellung und die Auslösung arbeitet einwandfrei.
Zu beachten: Vor dem Lösen der Klemmschrauben an sämtlichen auf der
Leitwelle befestigten Teilen muß zum Zwecke einer Ver-
stellung vorher die rotmarkierte Klemmschraube am
Führungsbock der Leitwelle fest angezogen werden. Nach
der Verstellung ist diese Schraube wieder zu lösen.
Bestell-Nr. für Leitpatrone: 65.OO5
Bestell-Nr. für Leitbacke: 66.005
rsatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. Frankfurt/Main bearbeitet:
rsetzt durch: Geprüft:
Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX |^25O*1
Betriebsanleitung für 52/170.1
Pittler-Revolverdrehbank PIREX l
Blatt J6
72 Programmachaltung
Durch die Programmschaltung wird erreicht, daß zu jeder Indexstellung
des Revolverkopfes die richtige Spindeldrehzahl selbsttätig geschaltet
wird.
Auf dem Schaltschrank, links von der Maschine, befindet sich ein Stecker-
feld, in das mit Steckern die gewünschten Drehzahlen gesteckt werden.
Dabei bedeuten:
die waagerechten Zahlen 1 - 16 die Werkzeuglöcher-Nummern,
wie sie auf dem Revolverkopf eingeschlagen sind;
n? - n8 dle Drehzahlen der Gruppe I, bzw. der Gruppe II, entsprechend
em Drehzahlschalter, Fig.25 (Blatt 45)« Die kleinste Drehzahl braucht
nicht gesteckt zu werden; sie erscheint stets, wenn keine der Dreh-
zahlen n2 - ng gesteckt ist.
= Plandrehen. Ohne den Stecker "plan” gesteckt zu haben, kann
in jedem Werkzeugloch bis kurz vor die nächste Indexstellung plan-
gedreht werden, ca. 20 nach vorn oder hinten. Erstreckt sich aber
der Arbeitsgang "Plandrehen" über mehrere Werkzeuglöcher, so wird
im Ausgangs-Werkzeugloch nur die gewünschte Drehzahl gesteckt, nicht
"plan". In den weiteren Löchern wird nur der Stecker "plan" gesteckt.
Linksdrehen der Drehspindel. Wenn das hier gesteckte Werkzeug-
loch in Arbeitss
richtung der Drehspin
der Dre'uapindel ist
lung kommt, erfolgt ein Umschalten der Dreh-
von rechts nach links. Der Rechtsdrehsinn
ormal und braucht nicht gesteckt zu werden.
A OOOOOOOOOOOOOOO O "b OOOOOOOOOOOOOOOO ^OOOOOOOOOOOOOOOO OOOOOOOOOOOOOOOO ^OOOOOOOOOOOOOOO 0 OOOOOOOOOOOOOOOO 0 ^0000000000000 00 0 1 2 3 5 G V 8 9 1O 11 12 13 w 15 IC |F- OOOOOOOOOOOOOOOO
KJ KJ KJ v-z v-z v-z x^/ v-z vz KJ KJ KJ KJ OOOOOOOOOOOOOOOO
Fig. 17 Steckerfeld für Programmschalrung
Ersatz tür: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. Frankfurt/Main Bearbeitet:
Ersetzt durch: Geprüft:
Betriebsanleitung für 52/170.1
Pittler-Revolverdrehbank PIREX g^/250'1
= Umkehrung. Die Umkehrung wird gesteckt, wenn von einem
Werkzeugloch aus Gewinde mit Schneidbohrer, Schneidkopf usw.
geschnitten werden soll und eine selbsttätige Umkehrung der Dreh-
richtung verlangt wirji. Die gewünschte Gewindelänge wird in der
gleichen Weise wie die Längsanschläge (Blatt 25) eingestellt.
Die Anschlagschrajzben lösen die selbsttätige Umkehrung aus.
Um Fehlschaltungen zu vermeiden, ist folgendes zu beachten:
Für ein Werkzeugloch darf nur eine Drehzahl im Steckerfeld
gesteckt werden.
Beim Plandrehen muß für das Ausgangswerkzeugloch im Steckerfeld
die gewünschte Drehzahl und in den folgenden Löchern "plan" ge-
steckt werden.
Über einer "plan" gesteckten
gesteckt werden.
Lochreihe darf nie eine Drehzahl
Um das Steckerfeld sauber zu
nur beim Umstecken zu öffnen
halten, ist der Verschlußdeckel
und dann sofort wieder zu schlies-
sen. Beim Öffnen des Verschlußdeckels wird die Maschine selbst-
tätig stillgesetzt (Verriegelung) und kann erst nach Verschlies-
sen des Deckels wieder in Betrieb gesetzt werden.
Das Schalten der Drehzahlen durch Drehzahlschalter wird durch den Anbau
der Programmschaltung in keiner Weise behindert. Ein Umschalter ermög-
licht es ohne weiteres, vom Drehzahlschalter auf die Programmschaltung
oder umgekehrt zu wechseln. Unabhängig davon, ob
mit Drehzahlschalter
oder Programmschaltung gearbeitet wird, kann der Befehlsschalter am Spin-
delkasten betätigt werden, durch den das Schalten der Drehspindel auf
"Lösen" - "Bremsen" - "Betrieb" erfolgt.
Zum Einlegen in das Steckerfeld liefern wir vorgedruckte Lochkarten
Best.-Nr. FTE 2520.
Diese Lochkarten werden in der Arbeitsvorbereitung entsprechend der
Arbeitsfolge des zu bearbeitenden Werkstückes mit einer Lochstanzvor-
richtung Best.-Nr. 116/510 gelocht. Der Bedienungsmann an der Revolver-
drehbank braucht die Lochkarte dann nur noch in das Steckerfeld einzu-
legen und die Löcher mit den mitgelieferten Büschel-Steckern zu be-
stücken.
Normal-Zubehör: 1 Lochkarte Best.-Nr. FTE 2520
12 Büschel-Stecker Best.-Nr. 015 050.
Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. Frankfurt! Main Bearbeitet:
Ersetzt durch: Geprüft:
Betriebsanleitung für 52/170 1
Pittler-Revolverdrehbank PIREX 50/200.1
65/250.1
Bestückungsbeispiel Fig.18
Drehzahlen nach Gruppe I oder
II je nach Einstellung
Loch 1 nicht bestückt n-j rechts
Loch 2 n5 rechts
Loch 5 n6 rechts
Loch 4 n4 rechts, 2 Möglichkeiten
Loch 5, 6 bestückt "plan" 1. von Loch Richtung 4 aus Loch
Loch 7 n5 rechts vor Loch 7 mit
2. von Loch 7 aus
Richtung Loch
vor Loch 4 mit
Loch 8 n3 links mit Umkehrung
Loch 9, 10,11 nicht bestückt n 1 rechts
Loch 12 n6 rechts
Loch 15 n3 rechts mit Umkehrung
Loch 14 , 15 nicht bestückt n-; rechts
Loch 16 n4 links
Blatt J8
plandrehen in
5-6 bis kurz
n4-
plandrehen in
6-5 bis kurz
n5.
n2 O O OOOOOOOOOOOOOO
^3 O ® oooooeooooeooo
O O oeooooooooooo«
"5 O O ooootooooooooo
nG O O •ooooooooeoooo
Fig.18 Bestücktes Steckerfeld für Programmschaltung
Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Langen b. Frankfurt/Main Bearbeitet:
Ersetzt durch: Geprüft:
Betriebsanleitung für 52/170.1
Pittler-Revolverdrehbank PIREX l^/230'l
B Fig. 19
»VS
73 Feinanschlag - plan (Fig. 19)
Die Begrenzung der Planbewegung erfolgt normal durch Anschlag der
am Revolverkopf angebrachten Plananschlagböckchen gegen einen ver-
schiebbaren Riegel des am Revolverschlitten befestigten Plananschla-
ges.
Zur Erzielung einer erhöhten Genauigkeit bei Einstecharbeiten dient
der Feinanschlag - plan. Die Befestigung erfolgt auf dem Revolver-
schlitten an Stelle des normalen Plananschlages, und zwar so, daß
die Anschlagschraube G auf den mittleren, drehbar gelagerten Hebel 5
trifft. Dieser Hebel führt je nach der Kraft, mit der der Anschlag
auf diesen gedrückt wird, eine kleine Bewegung aus, die durch den
Hebel 2 im vergrößerten Maße auf die Meßuhr 1 übertragen und durch
die Stabfeder 3 in seine ursprüngliche Lage zurückgefedert wird.
Das Arbeiten mit dem Feinanschlag - plan erfolgt so, daß man den
Revolverkopf mit Hilfe des Handrades 17, Fig. 9 (Blatt 11) oder
durch Betätigen des Leuchtdruckknopfes 19, Fig.9 (Blatt 11) gegen
den Anschlag führt und damit aufhört, sobald die Meßuhr die beim
Einrichten einmal festgelegte Zeigerstellung erreicht hat.
Wenn der Feinanschlag - plan nicht gebraucht wird, wird er mit
Hilfe des Kugelknopfes 4 zurückgezogen, so daß der Revolverkopf bei
den übrigen Arbeitsgängen frei durchgeschwenkt werden kann.
Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. Frankfurt/Main Bearbeitet:
Ersetzt durch: Geprüft:
7&J
-285-
^-200
145
145
170
170
e
198
o>
bei Maschine ohne Kopiereinrichtung 67mm
B
4
E
P>
£
3
CD
<
O
<
CD
<0
4
<0
CT1
Cfl
P>
3
CD
3
3
43 Ot)
M i-b
M 3:
X 4
150 220
35±ßi MasQhine..ohne Koaiereinrichtung,
35 pour machine sang dispoaitif ä copier
235 for machine without copying attachment
rreiraum hinter dem Revolverkopf.
Champ libre derrifere la tourelle
x _giearance behind turnet head
y^Sfräh/tänqe 55mm
Course normale de l'outil ä fileter 55 mm
Chasing lenght 55 nun
775 —Jl f
-200—\
—798 —-
-226—-
Clearance behind turret head
Strahllänqe 65mm
Course normale de l'outil ä fileter 65 mm
Chasmg lenght 65 mm
opier
235 pour machine sans dispositif
235 for machine withovt copying t
Freiraum hinter dem Revolverkopf
Champ libre derrifere la tourelle
1)Bei Verzicht auf
vfrgrößtrt sich der Sc
um 20 mm auf 650 bzw. 40
Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX 63/230.1
Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX 50/200.1
Blatt 41
Werkzeuglöcher
Nr. 4, 6, 8, 10
12 u. 16 ... d = 20
1, 2, 5, 7, 11
u. 15 .... d = 50
5, 9, 14 u. 15 d = 40
Abstand .............m = 35
Abstand .............b = 37
Gesamtlänge der Langlöcher 1 =
Abstand der Werkzeug-
löcher voneinander
1 Loch..................R-| = 39
2 Löcher................R2 = 76 »5
3 Löcher................Rj = 111,1
4 Löcher................R^ = 141,4
Bogenmaß................a = 39 »5
m + 2 = 75 mm
Bearbeitet:
Geprüft
Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX 63/250.1
Blatt 41
Werkzeuglöcher
5. 7, 11
14 u.
Abstand
Abstand
8, 10
16 .
W erkzeuglochkrei s-
Durchmesser . . .
Nr. 4,
12
16
50
44,9
d =
20
R5
40
d =
5
9,
d
50
Bogenmaß
m
b =
Gesamtläng/ der Langlöcher 1 =
m
mm
2,
15
Breite des Revolver-
kopfes mit Zannkranze
R4
a
Loch .
Löcher
Löcher
Löcher
Abstand der Werkzeug-
löcher voneinander
1
2
5
4
55
47
= 162,6
= 45,2
2| = 85
r2’-= 88,o
" j - 127,8
6,
u.
1,
u.
Fig. 21 Revolverkopf
eibe = 84
+
Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G Langen b. Frankfurt!Main Bearbeitet:
Ersetzt durch: Geprüft.
Commutateur de vitesse
Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. Frankfurt 1 Main Bearbeitet:
Ersetzt durch. Geprüft:
45
Commutateur de vitesse
Vorschubsfcala an PIV-Getriebe
Tableau/des avances pour variateurs-d1avance-PIV
Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. Frankfurt!Main Bearbeitet:
Ersetzt durch: Geprüft:
1
1
Doppelschraubenschlüssel
DIN 895
sw 10/14
sw 17/19
1 sw 22/27
1 sw 24/30
Betriebsanleitung für
Pittler-Revolverdrehbank PIREX |^25O*1
BEDIENUNGS- UND MONTAGESCHLÜSSEL
65
65
65
65
61
61
61
61
10
17
22
24
Vierkant-Aufsteckschlüssel
3
Blatt 44
Einfachschraubenschlüssel
DIN 894
1 SW 8 63 60 08
1 SW 10 63 60 10
1 SW 12 63 60 12
1 SW 30 63 60 30
1 SW 41 63 60 41
Sechskant-Stiftschlüssel DIN 911
Put 2?*
Pi
251
x
x
X
X
X
72
72
72
72
72
65
65
65
65
65
140
100
120
350
500
8°
10°
12°
6°
6°
Druckschmierpresse Pi 17 0
6/8 0 xl60 62 80 10
Form A 66 96 10
Spannstift
Pi 249
08
10
12 4
SriAürfültfiutg: •
50 1 *
29 J fKilPnmrammscfuMiM^^
1
1
1
1
1
1
1
SW 4 63 66 04
SW 5 63 66 05
SW 6 63 66 06
SW 8 63 66 08
SW 10 63 66 10
SW 12 63 66 12
SW 14 63 66 14
Vierkant-Schraubenschlüssel
SONDERSCHLÜSSEL
Sechskant-Stiftschlüssel DIN 911
£Für.Gewindesträhleinrichtung
Doppelgelenk-Stif tschlüssel
M51 65 79 W
j 1 SW 8 65 66 58 (gekürzt)
für autom.Sonderlängsanschlag
Für Kraftspannung
(Preßluft-,umlaufender
Zylinder. Preßöl und
Rat Elektrospannung)
Für Druckspannung
Für Hand-und Kraftspannung
(nicht umlauf. Zylinder und
vorgeb. Druckspannung bei
Querschlitten)
©
1 961 006/b
1 961 018/3
1 961118/3
1 961218/3
1 961019/Ü
1 961 006/4(PIREX 50/200.1)
1__961 018/4 (PIREX 65/250.1)
1 961 018/5 Poz/K
1 961 118/5 IJ
1 961 218/5
961 019/4
1
Stiftschlüssel • 1
Pi 254
1 65 74 26
4- -9^' 248/4 (PIREX t
1 961 019/4 (PIREX 50/200.1
1—961 Hti/4 (PIREX 65/250-U j
Bearbeitet:
Geprüft:
BETRIEBSMERKBLATT
für PITTLER-Revolverdrehbänke
Nr.1
Die Gewindebüchse wird auf den Dorn aufgeschraubt und durch Rechtsdrehen des Domes
gegen die vordere Planfläche der Mutter verspannt. Dann wird auf den Dom ein Wind-
eisen aufgesetzt und durch Rechtsdrehung die Büchse eingedreht. Es ist darauf zu
achten, daß die Büchse straff eingedreht wird. Bei zu straffem Sitz ist die Büchse
mit einem Schneideieen nachzuschneiden. Herausgeschraubt wird die Vorrichtung, in-
dem durch Rechtsdrehen die Mutter gelöst und dann der Dorn nach links gedreht wird.
Soll eine Gewindebüchse aus dem Revolverkopf entfernt werden, so ist ein Vierkant-
dom in die Büchse zu treiben, auf diesen ein Windeisen zu setzen und herauszudre-
hen.
Diese Einschraubvorrichtung kann von uns bezogen werden.
Best.-Nr. Für Druckschrauben Für Maschine
B—S2/OJ2— ifr-12-x 1 RB4 EC;
110/990 M 14 x 1 RD; PIREX- 52; PIREX 50 ab Los 5055 PIROJ’A ’5, 40, 4fr PITRA 45
112/990 M 18 Tt 1,5 “ RE; dF; HG; RH; PIREÄ 80; PIREX 65 PIREX 50 bis Los 5045; PIROFA 65
Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. FrankfurtIMain Bearbeit t:
Ersetzt durch: Geprüft
BETRIEBSMERKBLATT
für Pittler-Revolverdrehbänke
Nr. 5
Blatt 1
Gewindestrählen auf PITTLER- Revolverdrehbänken
(Hinweise für die Praxis)
Um eine einwandfreie Zerspanung und eine gute Flankenoberfläche beim
Strählen zu erzielen, ist der Strähler richtig zu schleifen und an das
Werkstück anzustellen.
I. Allgemein empfohlene Winkel;
Freiwinkel (X =6°
Spanwinkel - 10° bei Stähl und ähnlichen langspanenden
Werkstoffen
'y ° 0° bei Gußeisen, Messing und ähnlichen kurz-
spanenden Werkstoffen.
II. Anschleifen und Anstellen des Strählers;
Damit diese Winkel beim Strählen vorliegen, ist folgendes zu beachten:
a) Der Strähler ist um das Maß q unter Mitte anzuschleifen, wodurch
sich die Summe der gewünschten Winkel QL + ergibt (Bild 1).
(im Betriebshandbuch BH 55 sind auf Seite 94 stark abgerundete
Richtwerte angegeben).
9- •?
Strählerdurchm.
Werkstück;Stahl
bei
bei
Werks tück:GG,Ms
D mm
q mmx
q
oc = 6°, 7 «
15
2
mmxx
10°
0°
0,8
25
5,5
1,5
40
5,5
2
50
7
2,6
b) Die Strählerspitze
zustellen, wodurch
beim Schleifen das
ist um das
Maß x unter
Mitte des Werkstückes an-
sich der gewünschte Freiwinkel 0C ergibt, wenn
Maß q beachtet wurde (Bilder 2 und 5)
BETRIEBSMERKBLATT
für Pittler-Revolverdrehbänke
Nr. 5
Blatt 2
Bei Innengewinden
1 . Strähler in die Bohrung einführen.
Strähler dabei in Pfeilrichtung
drehen bis die Strählerschneiden-
spitze auf Werkstückmitte steht.
2. Strähler in Pfeilrichtung um das
Maß x'weiterdrehen und dabei den
Strählerschlitten soweit hoch-
schrauben, daß die Strählerschnei-
denspitze das Werkstück berührt.
Das Maß x hängt von dem gewählten
messer und dem Gewindedurchmesser
Strähler
Bei Außengewinden
Werkstück
1. Strähler an das Werkstück heranfüh-
ren. Strähler dabei in Pfeilrich-
tung drehen, bis die Strählerschnei-
denspitze auf Werkstückmitte
2. Strähler in Pfeilrichtung um
Maß x weiterdrehen und dabei
steht.
das
Sträh-
lerschlitten soweit zustellen, daß
die Strählerschneidenspitze das
Werkstück berührt.
Freiwinkel OC, dem Strählerdurch-
ab. Bei OC = 6 kann das Maß x aus
den Kurvenblättern 1 und 2 folgendermaßen ermittelt werden:
Vom Gewindedurchmesser senkrecht bis zum gewünschten Strählerdurch-
messer hochlaufen. Vom Schnittpunkt aus waagerecht herübergehen und
auf der senkrechten Achse das Maß x ablesen. In der Praxis genügt für x
eine Genauigkeit der Einstellung um t 0,2 mm.
( iipmaker.ru
Blatt 5
PITTLER Maschinenfabrik, A. G.
Langen b. Frankfurt!Main
BETRIEBSMERKBLATT
für Pittler-Revolverdrehbänke
Stock)
i. .58?
Bearbeitet.
Geprüft:
Ersatz für:
Ersetzt durch
BETRIEBSMERKBLATT
für Pittler-Revolverdrehbänke
Nr. 5
Blatt 4
io
nE-u
ag
F?
Ißr
UliJ-i
«
Hf
3
III. Einstellung des Strählerschlittens
44
£
T^Lj
»
Die günstigsten Verhältnisse beim Strählen werden erzielt, w
die Zustellung des Strählers in Richtung auf die Werkstückmitte
erfolgt.
Durch Höher- oder Tieferstellen des Strählerschlittens a und die
Einstellung des Strählerhalters b entsprechend den Bildern 4» 5
und 6 lassen sich derartige Verhältnisse weitgehend erreichen.
Die Pfeile zeigen in den einzelnen Bildern die Richtung der in
der Tangente wirkenden Schnittkraft an.
Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Bearbeitet: Stockmann
Ersetzt durch: Langen b. Frankfurt/Main Geprüft: 4*58
BETRIEBSMERKBLATT
für Flttler-Revolverdrehbänke
(Einstellen des Strählers bei PIREX 5ö/65«l)
Nr. 5
Blatt 5
Gewindedurchmesser
Strählerdurchmesser
100 mm
50 mm
Bearbeitet:____Stockmann
Geprüft: 4.5 8
Innengewinde links
Gewindedurchmes ser
Strählerdurchmesser
Gewindedurchmesser
Strählerdurchmes ser
Gewindedurchmesser
Strählerdurchmesser
BETRIEBSMERKBLATT
für Pittler-Revolverdrehbänke
(Einstellen des Strählers bei PIREX 50/ 65•1)
Nr. 5
Blatt 6
63 mm
40 mm
25mm
15mm
100 mm
50 mm
Bearbeitet: Stockmann
Geprüft:
4.58
Außengewinde rechts
60 mm
50 mm
16 mm
50 mm
Nr. 5
Blatt 7
BETRIEBSMERKBLATT
für Pittler-Revolverdrehbänke
(Einstellen des Strählers bei PIREX 50/ 65• 1)
S trählerdurchmesser
Gewindedurchmesser
S trählerdurchmess er
160 mm
50 mm
Bearbeitet:____Sfänkmann
Geprüft: 4,5 p
chipmaker.ru BETRIEBSMERKBLATT für Pittler-Revolverdrehbänke Nr. 8 Blatt 1
Dieses Betriebsmerkblatt gehört zu Pittler-Revolverdrehbänken, die mit Strom-
zuführungsbürsten mit rundem Bürstenquerschnitt ausgerüstet sind.
Störung;
Die Maschine zieht ungenügend durch.
Eine oder mehrere Drehzahlen lassen sich nicht schalten.
Erkennungsmerkmal:
Die Drehzahlen sind geringer als die Solldrehzahlen, oder
die Drehspindel bleibt bei schweren Schnitten stehen,oder
einzelne Drehzahlen am Drehzahlschalter eingestellt laufen nicht an.
Ursache;
Stromunterbrechung durch schlechten Kontakt. Der Fehler ist meistens an den
Stromzuführungsbürsten zu den elektromagnetischen Kupplungen oder an den
Kupplungen selbst zu suchen.
1. Die Zugfedern der Spreizbürsten sind lahm; dadurch ungenügender Anpreß-
druck, somit unzulängliche Stromzuführung und Rutschen der Kupplung.
Anpreßdruck soll etwa 500 bis 550 gr. betragen.
2. Stromzuführungskabel haben sich an den Bürsten gelöst. Kontakt unter-
brochen oder Wackelkontakt.
5- Bürsten haben sich vollkommen abgenutzt, Bürstenhalter sitzt auf dem
Schleifring auf, was Zerstörung des Schleifringes und damit Zerstörung der
Kupplung zur Folge haben kann.
4. Auf dem Schleifring hat sich durch verharztes oder verschmutztes Öl eine
Isolierschicht gebildet. Es wurde kein geeignetes Getriebeöl verwendet.
5- Bürsten liegen nicht in der Mitte des Schleifringes an; dadurch einseiti-
ger und schneller Verschleiß von Bürste und Schleifring.
6. Die Schraube des Haltebolzens hat sich gelöst; dadurch Verstellen oder
Verkanten der Bürstenhalter während des Betriebes.
7- Der Bürstenhalter hat Kontakt mit dem Haltebolzen.
Beseitigung:
Zu 1. Auswechseln der kompl. Bürstenhalter.
Zu 5- Auswechseln bzw. Nachstellen der Bürsten.
Zu 4. Abschleifen der Schleifringe, Verwendung des von uns empfohlenen
Getriebeöles Shell Tellus 27.
Zu 5- Bürsten genau auf Mitte einstellen. Einseitig abgenutzteBürsten
ctuswechseln, Schleifringe abschleifen.
Zu 6. Bürste wieder genau auf Mitte einstellen; Schraube des Bürstenhalters
fest anziehen.
Zu 7• Bürstenhalter gegen Haltebolzen isolieren.
Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Bearbeitet: Möncn
Ersetzt durch: Langen b. Frankfurt/Main Geprüft: 1.59
BETRIEBSWERK B.LATT
für Pittler-Revolverdrehbänke
Nr. 9
Blatt 1
MASCHINENPFLEGE
Eine gute Maschinenpflege trägt wesentlich zur Erzielung guter Arbeits-
leistungen, Erhaltung längerer Lebensdauer der Maschine und Ausschal-
tung von Betriebsstörungen bei.
A)
Tägliche Wartung (8 Betriebsstunden):
1. Vor Arbeitsbeginn ist gemäß Betriebsanleitung die Maschine
abzuschmieren.
a) Zentralschmierung b) Handschmierung
Die Schmiernippel sind sauber zu halten.
2. Die Ölfüllung und Funktion der Ölpunpen ist an den Schaugläsern
zu überprüfen.
J. Auf die Verwendung eines geeigneten Schmierstoffes ist genau zu
achten. Empfohlen wird für das Getriebe SHELL TELLUS 27, 5°E 50°
oder Öl mit gleichen Eigenschaften von anderen Firmen.
4. Regelmäßiges Nachschleifen der Werkzeuge, gute Werkzeugpflege;
Werkzeuglöcher peinlich sauber halten.
5. Entfernung der Späne aus dem Arbeitsbereich der Werkzeuge und aus
dem Maschinenbett. Es ist darauf zu achten, daß sich keine Späne
zwischen Zahnstange und Ritzel, die sich unter dem Revolverschlit-
ten befinden, festsetzen.
6. Äußerliche Reinigung der Maschine und des Maschinenbettes von
Spänen.
B)
Wöchentliche Wartung (50 Betriebsstunden):
1. Gründliche Reinigung der Maschine.
2. Bei stark staubendem Betrieb (Guß, Messing) Reinigung der Zahn-
stange und des Ritzels unter dem Revolverschlitten und des Zahn-
kranzes am Revolverkopf nach Abnahme des Schutzes. Gründlich
einfetten.
5. Nach Abschrauben des Wangenschutzes säubern der Schlittenführungs-
bahnen und der eingesetzten Filzkissen.
' /2
Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Laneen b. Frankfurt/Main Bearbeitet:
Ersetzt durch: Geprüft:
.BETRIEBSMERKBLATT
für Pittler-Revolverdrehbänke
Nr. 9
Blatt 2
C)
Wartung vierteljährlich (600 Betriebsstunden):
1. Ölwechsel: Gründliche Reinigung der Gehäuse mit Petroleum, aus-
bürsten und auswaschen bei abgeschraubten Deckeln.
2. Säuberung der Kühlmittel- und Ölpumpen, des Kühlmittelraumes und
der Saugkörbe.
5. Beim Ölwechsel sind die elektromagnetischen Kupplungen von einem
Elektriker zu überprüfen und evtl, abgenutzte Bürsten durch neue
zu ersetzen.
4. Motor säubern und überprüfen und mit Blasebalg ausblasen (keine
Preßluft verwenden).
5<> Schaltgeräte: Schütze und Kontakte überprüfen. Stark abgebrannte
durch neue ersetzen. Nicht befeilen!
Nach 2000 Betriebsstunden ist der Elektromotor abzuschmieren.
Bei zwei- oder dreischichtigem Betrieb sind die Arbeiten in entsprechend
kürzeren Zeitabständen durchzuführen.
Größeren Betrieben wird empfohlen, einen systematischen Wartungsdienst
einzusetzen oder zumindest einen Mann für die regelmäßige Durchführung
der Arbeiten verantwortlich zu machen.
Betreffend Wartung und Pflege der elektromagnetischen Kupplungen und
der Stromzuführungen siehe Betriebsmerkblatt Nr. 8.
Bei ernsten Störungen, besonders bei der elektrischen Einrichtung oder
an den Lagern der Drehspindel, wende man sich an das Lieferwerk.
Ersatz für:
Ersetzt durch:
Bearbeitet:
Geprüft:
BETRIEBSMERKBLATT
für Pittler-Revolverdrehbänke
Nr. 10
Blatt 1
Hinweise für die Arbeit an PITTLER-Revolverdrehbänken
1. Wir haben beobachtet, daß es notwendig ist, zum Gewindestrählen auf
PITTLER-Revolverdrehbänken einige Hinweise zu geben:
In den letzten Jahren wurde an der Gewindesträhleinrichtung die Auslöse-
einrichtung verbessert: Durch Niederdrücken des Schwenkarmes auf die
Führungsschiene wird ein federbelasteter Bolzen gespannt, Gewindeleit-
patrone und -Backe miteinander in Eingriff gebracht und der Strählvor-
gang eingeleitet. Der den Strählschlitten tragende Schwenkarm wird
sodann beim Längslaufen der Strähleinrichtung durch Auslösen des Bol-
zens ruckartig ausgehoben.
Hierbei ist darauf zu achten, daß die neben dem Federbolzen sitzende
Führungsschraube auf dem Führungslineal zur Anlage kommt. Wenn der
Federbolzen gespannt ist, muß zwischen seinem Kopf und dem Führungs-
lineal ein Zwischenraum von etwa 0,1 - 0,2 Millimeter vorhanden sein;
dadurch wird mit Sicherheit erreicht, daß die Führungsschraube auf
dem Lineal aufliegt (Bild 1).
Unter keinen Umständen darf das Gewinde gestrählt werden, indem nur
der Federbolzen auf dem Lineal geführt wird. Dadurch entstehen Schwin-
gungen in der gesamten Einrichtung, die zu fehlerhaften Gewinden führen.
Beim Gewindestrählen werden vorteilhaft Hartmetallsträhler verwendet,
mit denen es möglich ist, mit Drehgeschwindigkeiten das Gewinde herzu-
stellen.
Wir verweisen bei dieser Gelegenheit auf unser Betriebsmerkblatt Nr.5,
welches auf Blatt 1 bis 7 wertvolle Hinweise für das Gewindestrählen
auf PITTLER-Revolverdrehbänken enthält. Die in diesem Betriebsmerkblatt
auf den Seiten 5 bis 7 aufgeführten Beispiele beziehen sich auf die
Baumaße der Maschinen PIREX 50/65-1, sind aber sinngemäß auf die ande-
ren Pittler-Revolverdrehbänke zu übertragen.
Ersatz für: PI TT LER Maschinenfabrik, A. G. Bearbeitet: Dr.Fehse
Ersetzt durch: Langen b. Frankfurt!Main Geprüft: 10.58
BETRIEBSMERKBLATT
für Pittler-Revolverdrehbänke
Nr. 10
Blatt 2
2. Benutzung von Rollengegenführungen auf PITTLER-Revolverdrehbänken
Verschiedentlich beschwerten sich Kunden bei uns, daß sie bei der Ver-
wendung unserer Rollengegenführungen, z.B. der Rollengegenführung mit
Schaft Nr.46 kein einwandfreies Drehergebnis erhalten; die Oberfläche
des Werkstückes werde unrund und sähe unsauber aus. Wir haben festge-
stellt, daß in diesen Fällen nicht beachtet wurde, daß die führende
Rolle etwa 2 mm hinter dem Drehstahl auf dem gedrehten Werkstück
läuft. Die Rolle darf unter keinen Umständen so eingestellt werden,
daß sie vor dem Drehstahl hervorsteht, weil sie dann auf der Ober-
fläche des rohen Werkstückes laufen würde. Bei der richtigen Ein-
stellung der Rollengegenführung werden einwandfreie Oberflächen und
Durchmessermaße erzielt, die notwendig sind, um nachträglich z.B.
Gewinde auf den Schaft zu schneiden oder zu rollen (Bild 2).
Ersatz für: PI TTLER Maschinenfabrik, A. 6. Bearbeitet: Dr.Fehse
Ersetzt durch: Langen b Frankfurt!Main Geprüft: 10. Sfl
Maschinen und Schmierstellen Art der Schmierung SHELL MOBIL BV ARAL BP G*SOLI
Revolverdrehbänke handbedient, automatisch
Ein- und Doppelspindel- Futterautomaten
Drehspindel, Wälzlager Zentralschmierung SHELL Tellus Oel 27 MOBIL D.T.E. Oil Medium BV-Hoch- leistungsöl HDU BP ENERGOL HP 10 GASOLI Speziale
Spindelkasten | mit elektro- Getriebekasten 1 magn. Kupplung Umlaufschmierung SHELL Tellus Oel 27 MOBIL D.T.E. Oil Medium BV-Hoch- leistungsöl HDU BP ENERGOL HP 10 GASOLI Speziale
Revolverschlitten Einzelschmierstellen Zentralschmierung durch Druckschmier- presse SHELL Tellus Oel 27 SHELL Tellus Oel 27 oder SHELL Tellus Oel 29 MOBIL D.T.E. Oil Medium MOBIL D.T.E. Oil Heavy Medium ad. MOBIL VACTRA Oil Heavy Medium BV-Hoch- leistungsöl HDU BV-Hoch- leistungsöl HLX oder BV-OEL CMU BP ENERGOL HP 10 BP ENERGOL • HP 20 GASOLI Speziale GASOLI Speziale
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Schlitten u. Sonderausstattungen Zentralschmierung E
Einzelschmierstellen durch Druckschmier- presse SHELL Tellus Oel 27 oder SHELL Tellus Oel 29 MOBIL D.T.E. Oil Heavy Medium od. MOBIL VACTRA Oil Heavy Medium BV-Hoch- leistungsöl HLX od. BV-OEL CMU BP ENERGOL HP 20 GASOLI Speziale
Hydraulik SHELL Tellus Oel 29 MOBIL D.T.E. Oil Heavy Medium BV-Hoch- leistungsöl HLX od. BV-OEL CMU BP ENERGOL HP 20 GASOLI Speziale
E-Matore und mech. Dreh spindel-Kupplung (Wälzlager) Fettschmierung SHELL Alvania Fett 3 MOBILUX Grease Na. 2 BV-FETT HL 2 BP ENERGREASE LS 2 DEGAN
Die Reihenfolge der einzelnen Schn
Jede der genannten Gesellschaften i
auf Wunsch zwecks Beratung in <
BP g*solin-nitag VALVOLINE ESSO VISCOBIL RHEINPREUSSEN FUCHS CASTROL
RGOL 0 GASOLIN Spezialöl K ESSTIC 50 oder NECTON 50 VISCOBIL Seramit 3 RHE1NPREUSSEN- H 6 RENOLIN 102 H HYSPIN 70 Fl
?GOL 0 GASOLIN Spezialöl K VALVOLINE „VL" (Ausland: VALVOLINE ETC OIL Na. 10) ESSTIC 50 oder NECTON 50 VISCOBIL Seramit 3 RHEINPREUSSEN- H 6 RENOLIN 102 H HYSPIN 70 Fl
JGOL 3 ’.GOL • 3 GASOLIN Spezialöl K GASOLIN Spezialöl K ESSTIC 50 oder NECTON 50 ESSTIC 50 oder NECTON 50 VISCOBIL Seramit 3 VISCOBIL Seramit 4 oder VISCOBIL Ol Sera 4 RHEINPREUSSEN- H 6 RHEINPREUSSEN- KH 40 RENOLIN 102 H RENOLIN 2 oder RENEP 2 HYSPIN 70 HYSPIN 80 SS Fl Fl
!GOL X) ’.GOL ) GASOLIN Spezialöl K GASOLIN Spezialöl K VALVOLINE „XRM" (Ausland: VALVOLINE ETC OIL HEAVY) VALVOLINE „AA" oder Hydrauliköl „BR" TERESSO EP-52 oder ESSTIC 65 ESSTIC 50 oder NECTON 50 VISCOBIL Ol Sera 9 VISCOBIL Seramit 4 RHEINPREUSSEN- KH 90 RHEINPREUSSEN- SU 45 oder RHEINPREUSSEN- H 7 RENOLIN 104 oder RENOLIN MR 20 RENOLIN MR 10 oder RENOLIN 2 ALPHA 017 HYSPIN 80 SS Fli Fll
GREASE DEGANOL LF VALVOLINE LB-2 BEACON M-200 VISCOBIL Fett FT 32 GLISSANDO FL-30 FUCHS FETT FWA 160 SPHEEROL AP 2 Fll Hl
GOL GASOLIN Spezialöl K VALVOLINE „VL" (Ausland: VALVOLINE ETC OIL No. 10) ESSTIC 50 oder NECTON 50 VISCOBIL Seramit 3 RHEINPREUSSEN- KH 40 RENOLIN 102 H HYSPIN 70 Fit
bei PRC au s der Umlaufschmie rung entnommen bei PRCF aus der Hydraulik entnommen
SOL GASOLIN Spezialöl K VALVOLINE „VL" (Ausland: VALVOLINE ETC Oil No. 10) ESSTIC 50 oder NECTON 50 VISCOBIL Seramit 4 oder VISCOBIL Ol Sera 4 RHEINPREUSSEN- KH 40 RENOLIN MR 10 oder RENOLIN 2 HYSPIN 80 SS Flb
3OL GASOLIN Spezialöl K VALVOLINE „AA" oder Hydrauliköl „BR" ESSTIC 50 oder NECTON 50 VISCOBIL Seramit 4 RHEINPREUSSEN- SU 45 oder RHEINPREUSSEN- H 7 RENOLIN MR 10 oder RENOLIN 2 HYSPIN 80 SS Flb
3REASE DEGANOL LF VALVOLINE LB-2 BEACON M-200 VISCOBIL Fett FT 32 GLISSANDO FL-30 FUCHS FETT FWA 160 SPHEEROL AP 2 FIN HTI
r einzelnen Schmierstoff-Lieferanten besagt nichts über die Rangwertigkeit ihrer Sorten!
'n Gesellschaften unterhält einen Schmiertechnischen Dienst, dessen Ingenieure unseren Kunden
ks Beratung in allen einschlägigen Schmierungsfragen unentgeltlich zur Verfügung stehen.
VISCOBIL RriEINPREUSSEN FUCHS CASTROL PURFINA VEEDOL FINKE
der ) VISCOBIL Seramit 3 RHEINPREUSSEN- H 6 RENOLIN 102 H HYSPIN 70 FINA CIRKAN 32 VEEDOL Atline 10, VEEDOL 65 B Aviatican Oel HY-Super 10
) VISCOBIL Seramit 3 RHEINPREUSSEN- H 6 RENOLIN 102 H HYSPIN 70 FINA CIRKAN 32 VEEDOL Atline 10, VEEDOL 65 B Aviaticon Oel HY-Super 10
der ) der ) VISCOBIL Seramit 3 VISCOBIL Seramit 4 oder VISCOBIL Ol Sera 4 RHEINPREUSSEN- H 6 RHEINPREUSSEN- KH 40 RENOLIN 102 H RENOLIN 2 oder RENEP 2 HYSPIN 70 HYSPIN B0 SS FINA CIRKAN 32 FINA CIRKAN 37 VEEDOL Atline 10, VEEDOL 65 B VEEDOL Atline 10, VEEDOL 65 B Aviaticon Oel HY-Super 10 Aviaticon Oel HY-20 oder Aviatican Oel MR-50
-52 VISCOBIL Ol Sera 9 RHEINPREUSSEN- KH 90 RENOLIN 104 oder RENOLIN MR 20 ALPHA 017 FINA SOLNA 46 VEEDOL Multigear 80, VEEDOL Atline 20 Aviaticon Oel B99
l VISCOBIL Seramit 4 RHEINPREUSSEN- SU 45 oder RHEINPREUSSEN- H 7 RENOLIN MR 10 oder RENOLIN 2 HYSPIN 80 SS FINA CIRKAN 37 VEEDOL Atline 10, VEEDOL 65 B Aviaticon Oel HY-Super 20
-200 VISCOBIL Fett FT 32 GLISSANDO FL-30 FUCHS FETT FWA 160 SPHEEROL AP 2 FINA MARSON HTL 2 VEEDOL Alitho 20 Aviaticon FettMEF
l VISCOBIL Seramit 3 RHEINPREUSSEN- KH 40 RENOLIN 102 H HYSPIN 70 FINA CIRKAN 32 VEEDOL Atline 10, VEEDOL 65 B Aviaticon Oel HY-10
nen bei PRCF aus der Hydraulik entnommen
der 1 VISCOBIL Seramit 4 oder VISCOBIL Ol Sera 4 RHEINPREUSSEN- KH 40 RENOLIN MR 10 oder RENOLIN 2 HYSPIN B0 SS FINA CIRKAN 37 VEEDOL Atline 10, VEEDOL 65 B Aviatican Oel HY-20 oder Aviaticon Oel MR 50
1 VISCOBIL Seramit 4 RHEINPREUSSEN- SU 45 oder RHEINPREUSSEN- H 7 RENOLIN MR 10 oder RENOLIN 2 HYSPIN B0 SS FINA CIRKAN 37 VEEDOL Atline 10, VEEDOL 65 B Aviaticon Oel HY-Super 20
200 VISCOBIL Fett FT 32 GLISSANDO FL-30 FUCHS FETT FWA 160 SPHEEROL AP 2 FINA MARSON HTL 2 VEEDOL Alitho 20 Aviaticon FettMEF
die Rangwertigkeit ihrer Sorten!
lessen Ingenieure unseren Kunden
ntgeltlich zur Verfügung stehen.
Die umstehend aufgeführten Schmierstoffe werden von den nachstehen-
den Schmierstoff-Lieferanten in stets gleichbleibender Qualität geliefert.
DEUTSCHE SHELL AKTIENGESELLSCHAFT, Hamburg
Zweigniederlassungen in:
Augsburg, Karolinenstraße 21
Bayreuth, Meisfersingerstraße 2
Berlin-Charlottenburg 2, Bismarckstraße 113
Bielefeld, Feilenstraße 6
Braunschweig, ßankplatz 8
Bremen 1, Am Wall 177
Darmstadt, Kirchstraße 2
Dortmund, Hansastraße 30
Düsseldorf, Am Trippeisberg 87
Duisburg, Moerser Straße 66
Essen, Rellinghauser Straße 6
Frankfurt a. M., Dieselstraße 2-16
Freiburg/Brsg., Hans-Bunte-Straße 12
Hamburg 1, Beim Strohhause 26/28
Hannover, Theaterstraße 15
Karlsruhe W, Hansastraße 26
Kassel, Wolfsschlucht 17
Kiel, Holstenplatz 1-2
Koblenz-Rauenthal, Industrie-Straße
Köln 14, Eifelstraße 1-7
Ludwigshafen/Rh. 2, Mundenheimer Straße 149
München 45, Frankfurter Ring 142
Nürnberg, Rosenaustraße 4
Osnabrück, Neuer Graben 17
Regensburg 2, Wiener Straße 23
Saarbrücken 3, Berliner Promenade 1
Siegen, Am Bahnhof 32
Stuttgart 1, Lautenschlagerstraße 5
Ulm, Kronengasse 12
Würzburg 2, Friedrich-Koenig-Straße
Wuppertal, Werth 55/61
Ausland: Die SHELL-Gesellschaften in der ganzen Welt
MOBIL OIL A.G. IN DEUTSCHLAND, Hamburg
Verkaufsabteilungen:
Berlin-Charlottenburg, Uhlandstraße 7-8
Düsseldorf, Wilhelm-Marx-Haus
Frankfurt o. M.f Zeil 29/31
Hamburg 13, Kippingstraße 4-6
Nürnberg, Findelgasse 10
Stuttgart W, Schloßstraße B4
Ausland: MOBIL OIL COMPANIES in aller Welt.
BV-ARAL AKTIENGESELLSCHAFT, Bochum
Berlin-Wilmersdorf, Hohenzollerndamm 42a-44a
Braunschweig, Hildesheimer Straße 32
Dortmund, Märkische Straße 57
Düsseldorf 1, Wasserstraße 6a—7
Duisburg-Hamborn, Hufstraße 2
Essen, Schürmannstraße 7-19
Frankfurt c. M. 1, Stiftstraße 30
Hamburg 1, Ferdinandstraße 25—27
Hannover, Leisewitzstraße 2
Karlsruhe (Baden), Jahnstraße 4-6
Kassel. Motzstraße 1
Koblenz, Moselring 13
Köln 1, Kaiser-Wilhelm-Ring 17-21
Konstanz a. B., Schillerstrabe 5
Mannheim, L 10, 12
München 2, Kardinal-Faulhaber-Straße 15
Nürnberg 2, Am Maxfeld 183
Osnabrück, Heger-Tor-Wall
Regensburg 2, Weißenburgstraße 1
Stuttgart-Wangen, Ulmer Straße 205
BP BENZIN UND PETROLEUM AKTIENGESELLSCHAFT,
Hamburg
Berlin W 30, Rankestraße 5-6
Bremen, Breitenweg 19
Essen, Porscheplatz 3
Frankfurt c. M., Berliner Straße 44
Hamburg, Burchardstraße 1
Hannover, Osterstraße 83-84
Kiel, Holstenbrücke 8-10
Köln, Neumarkt 18-24
München, Briennerstraße 10
Münster (Westf.), Berliner Platz 30
Nürnberg, Loren zerplatz 17—23
Regensburg, Furtmayrstraße/Ecke Placidusstraße
Stuttgart, Kriegsbergstraße 34
Ulm/Donau, Frauenstraße 28
sowie die
BP BENZIN- UND PETROLEUM-GESELLSCHAFT M. B. H„
Saarbrücken, Großherzag-Friedrich-Straße 37
Ausland: BP-Gesellschaften in der ganzen Welt
DEUTSCHE GASOLIN-NITAG AG, Hannover
mit ihren Niederlassungen in:
Berlin-Charlottenburg 4, Schlüterstraße 37
Bremen, Doventorstraße 1, Hochhaus
Dortmund, Südwall 37/39
Düsseldorf, Kasernenstraße 1-9
Frankfurt a.M., Gutleutstraße 31
Hamburg 36, Fontenay 1 d
Hannover, Am Schiffgraben 38-40
Kassel, Friedrich-Ebert-Straße 26, Nordsternhaus
Köln, Hansaring 97, Hochhaus
Mannheim, Augusta-Anlage 18
München 34, Schackstraße 1
Nürnberg, Morientorgraben 13
Stuttgart, Hospitalstraße 8
Lübeck, GASOLIN-NITAG-POSSEHL GMBH, Possehlhaus
Ausland: GASOLIN-Vertretungen im europäischen Ausland.
VALVOLINE OEL GMBH. RITZ & CO., Hamburg
Berlin SO 36, Erkeienzdamm 59-6?
Berlin-Wannsee, Königstraße 55-57
Bremen, Metzerstraße Bl
Bremen, Ellerbuschort 22 b
Bremerhaven-G., Am Holzhafen 11
Düsseldorf, Schwerinstraße 51
Duisburg, vom-Rath-Straße 6
Frankfurt a. M., Friedrichstraße 26
Gutach/Brsg., Haus Sonnenblick
Hamburg-Othmarschen, Albertiweg 2
Hannover, Alte Celler Heerstraße 52
Hof/Saale, Eppenreuther Straße 16
Kassel, Goethestraße 36
Köln-Riehl, Amsterdamer Straße 44
Mannheim-Käfertal, Fasanenstraße 5
München, Bayerstraße 37
Nürnberg, Landgrabenstraße 141
Schwalheim (Krs. Friedberg), Neue Straße 20
Stuttgart-Fel Ibach, Frühlingshalde 30
Waiblingen/Rems, Schorndorfer Straße 51
Wuppertal-Barmen, Dr. Hans-Wagner-Straße 7
Ausland: VALVOLINE OIL COMPANIES in der ganzen Welt.
ESSO A. G., Hamburg
Niederlassungen in:
Berlin W 35, Stauffenbergstraße 41
Bremen 1, Schlachte 39/40
Düsseldorf, Berliner Allee 26
Essen, Freiheit 1
Frankfurt a. M., Neue Mainzer Straße 66
Hamburg 13, Sophienterrasse 1 a
Hannover, Karmarschstraße 40
KÖln-Merkenich, Emderstraße
Mannheim, Rheinvorlandstr. 7, Hs. Oberrhein
München, Promenadeplatz 12
Nürnberg-Nord, Grolandstraße 53
Stuttgart-Untertürkheim, Zum Ölhafen 49
Ausland: Die ESSO-Gesellschaften in der ganzen Welf.
DEA-SCHLIEMANN MINERALOLGESELLSCHAFT MBH.,
ABT. VISCOBIL OLE UND FETTE, Hamburg
Verkaufsabteilungen in:
Berlin-Grunewala, Bismarckallee 12
Essen, Maxstraße 9
Frankfurt a. M., Marienstraße 17
Freiburg/Brsg., Lortzingstraße 18
Hamburg 1, Spitalerstraße 10
Hannover, Bruderstraße 2
Käln-Braunsfeld, Widdersdorfer Straße 242
Mannheim, M 7, 9
München 45, Knorrstraße 148
Nürnberg, Königstraße 72
Saarbrücken 3, Passagestraße 6
Stuttgart S, Eßlinger Straße 14
DEA-Vertretungen im Ausland auf Anfrage.
RHEINPREUSSEN GMBH, HOMBERG (Ndrh.)
Duisburg, Hansastraße 3
Frankfurt a.M., Unterlindau 21-29
Hamburg 36, Dammtorstraße 32-33
Hamm, Handelshof
Köln, Eifelwall
München, Lindwurmstraße 86
Stuttgart, Kronenstraße 43
RUDOLF FUCHS MINERALÖLWERK, Mannheim
Duisburg, Schifferstraße 170 a
Hannover, Wohlenbergstraße 22
Mannheim, Friesenheimer Straße 19 c
München, Weifenstraße 16
Nürnberg, Schnieglinger Straße 146
Vertretungen im europäischen Ausland und im Vorderen
sowie Mittleren Orient.
DEUTSCHE CASTROL G. M. B. H., Hamburg
Verkaufsabteilungen in;
Berlin-Charlattenburg, Schlüterstraße 53
Düsseldorf, Bismarckstraße 22
Frankfurt a. M., Mainzer Landstraße 177
Hamburg 36, Grindelallee 45
München, Rotkreuzplatz 2 a
Stuttgart, Maserstraße 5
Im Ausland: CASTROL Gesellschaften, Niederlassungen und
Vertretungen in der ganzen Welt.
DEUTSCHE PURFINA GmbH.
Niederlassungen in:
Dortmund, Westenhellweg 67/69
Düsseldorf, Immermannstraße 40
Frankfurt a. M., Neue Mainzer Straße 49-51
Hamburg, Düsternstraße 18
Hannover, Hindenburgstraße 37
München, Briennerstraße 7
Stuttgart, Hoppenlaustraße 7
Ludwigshafen, Mundenheimer Straße 153
Nürnberg, Frauentorgraben 71, II.
Ausland: PURFINA- und FINA-Gesellschaften in der Welf.
VEEDOL GMBH, Hamburg 36, Jungfernstieg 51, Tel. 341BB1
und deren Verkaufsbüros
Im Ausland: Die Niederlassungen der Tidewater Oil Company
in der ganzen Welt.
EMIL FINKE MINERALÖLWERK, Bremen
Verkaufsstellen in:
Bonn, Reuterstraße 44
Bremen, Hollerallee 23
Dissen/TW., Haller Straße 8
Frankfurt a. M., Günthersburgallee 80
Frechen, Kölner Straße 53
Fröndenberg/Ruhr, Ostmarkstraße 11
Hannover-Kfeefefd, Ebeffsfraße 20
Neuß, Salzstraße 19
Pirmasens, Am Güterbahnhof
Soltau/Hann., Am Weinberg
Stadtlohn, Achter de Wall 13
Wetzlar, Vogelsang 25
Diese Gesellschaften unterhalten einen Schmiertechnischen Dienst, dessen Ingenieure unseren Kunden
auf Wunsch jederzeit kostenlos und unverbindlich in allen Fragen der zweckmäßigen Schmierung zur
Verfügung stehen.
W8/:n/i960
Betriebsmerkblatt
für PITTLER-Revolverdrehbänke und
Automaten
Nr. 2
SCHMIERSTOFFE
für Pittler-Revolverdrehbänke
und Pittler-Automaten
Wir machen unsere Kunden auf die Bedeutung sachgemäßer Schmierung unserer
Maschinen besonders aufmerksam. Die Anwendung richtig ausgewählter Schmier-
stoffe trägt ganz wesentlich zur Erzielung guter Arbeitsleistungen, Erhaltung längerer
Lebensdauer der Maschinen und Ausschaltungen von Betriebsstörungen bei. Unsere
Gewährleistung für unsere Maschinen hat die Verwendung der in umstehender
Übersicht aufgeführten Schmierstoffe zur Voraussetzung.
Bei Verwendung eines anderen Schmierstoffes
sind folgende Analysen-Daten als Grenzwerte einzuhalten:
Schmierstellen Viskc 50° ( cSt ssität ZI ca. E Spez. Gewicht bei 20° C Flammpunkt ° C Stackpunkt C
Zentral- u. Umlauf- schmierung 21 3 nicht über 0,900 nicht unter 190 nicht über -10
Einzelschmierstellen durch Druckschmierpresse 29-37 4-5 „ „ 0,910 „ „ 200 -10
Hydraulik 29-37 4-5 „ „ 0,910 „ „ 200 „ -io
PIV-Getriebe 6B 9 „ „ 0,920 „ .. 200 „ „ -io
Wälzlager Trapfpunkt ca. 160-190° C Penetration 220 -295 —
Außerdem muß beachtet werden, daß nur ein gut verarbeitetes Ol zur Verwendung kommen
darf. Die Haupteigenschnften, welche das Ol haben muß, sind: Alterungsbeständigkeit,
Oxydationsfestigkeit, Emulsionsfestigkeit.
PITTLER, Maschinenfabrik AG.
LANGEN bei Frankfurt/Mr nn
Die mit SpeziaizusSlzcn diklen nur verwendet
werden, w: i d«r <L;e!v :rt garantier*. daß die
Oie bei Eeiriebsleis^e? Jer h^.ne sdridlichea Einflüsse
ci_4 die cletero-mospisfisjhen Kupplungen und deren
S*retitilhcüta;r.gen cj:7'"n.
Einbau- und Behandlungsanweisung
für P. I.V.-Anlauf-
und Überlast-Rutschkupplungen
Bauart SC
EINBAU: Beim Zusammenbau der Kupplung istdarauf zu achten, daß die eingenieteten Mitnehmer-
bolzen bei Kupplungsgröße 0 bzw. die Mitnehmer- und Zentriernocken bei den Kupplungen ab
Größe 1 so in die Mitnehmerringe eingeführt werden, wie dies aus den Bildern 1 und 2 hervorgeht.
Die Bremsbänder dürfen nicht mit Fett oder öl in Berührung kommen - auch das Anfassen mit öl-
beschmutzten Händen ist zu vermeiden -, da sich sonst das eingestellte Drehmoment verändert und
die Kupplung nicht mehr einwandfrei arbeitet.
Der Nabenabstand A ist in den in untenstehender Tabelle angegebenen Grenzen zu halten; Schalen-
und Nockenteil sind in dieser Stellung axial zu sichern.
Die zulässige Mittenversetzung für die zu kuppelnden Wellen ist bei der Bauart SC verhältnismäßig
klein, deshalb muß das Ausrichten mit besonderer So-gfalt vorgenommen werden. Winklige Ver-
lagerungen sind nicht möglich. Die zulässigen Abmaße y sowie der zulässige Axialschlag xf -x2 sind
in nachstehender Tabelle angegeben (siehe auch Bilder 3-4). Größere Verlagerungen führen zu
Abnützungen innerhalb der Kupplung. Ist die Möglichkeit des genauen Ausrichtens nicht gegeben, so
sind unsere Kupplungen mit elastischem Teil (Bauart SN-E) zu verwenden.
Kupplungsgräße SC 00 SC 03 SC 5 SC 6
Durchmesser D mm 110 110 490 590
größte zulässige Mittenversetzung y mm 0,1 0,1 0,15 0,15
größter zulässiger Axialschlag x,-x2 mm 0,1 0,1 0,15 0,15
kleinster und größter Nabenabstand A mm 3-5 3-5 5-8 30-36
Bild 3. Bouort SC 00
Bild 4. Bouort SC 03
Bild 5. Bouort SC 5
Die Abbildungen 6-7 geben Hinweise, wie das Ausrichten bzw. die Kontrolle vorgenommen werden
kann. Die Prüfung ist an vier Stellen des Kupplungsumfanges vorzunehmen.
A. Arbeitet die Kupplung als Anlaufkupplung, d. h. dient sie zur allmählichen Beschleunigung von
Maschinen mit schweren Massen, so muß sie, je nach Drehmomenteinstellung, während des An-
laufvorganges längere oder kürzere Zeit schlupfen. Erfolgt der Anlauf zu schnell, so bedeutet dies
eine zu hohe Drehmomenteinstellung; rutscht die Kupplung zu lange durch, so ist das Drehmoment
zu niedrig eingestellt. Die Änderung der Drehmomenteinstellung erfolgt durch Austausch des
Federsatzes, der von P.I.V. in Stufungen von etwa 12% geliefert werden kann.
B. Ist die Kupplung als Uberlast-Rutschkupplung, d. h. zur Begrenzung des Drehmomentes eingebaut,
so muß sie im normalen Betrieb das eingestellte Drehmoment ohne Rutschen übertragen.
Das übertragbare Drehmoment wird eingestellt nach den Angaben des Bestellers über Leistung und
Drehzahl. Spricht die Kupplung nicht an, so ist das eingestellte Drehmoment zu hoch; Abhilfe erfolgt
durch Einsetzen eines schwächeren Federsatzes. Rutschtdie Kupplung während des normalen Betriebes
durch, so können verschiedene Ursachen vorliegen:
a) Irgendwelche Hemmungen in der Maschine (zu enge Lager, zu straff gespannte Riemen,
fehlende Schmierung, zu stramm gehende Führungen usw.). In diesem Fall ist der Fehler zu
suchen und zu beseitigen.
b) Das errechnete und eingestellte Drehmoment ist zu niedrig; Abhilfe durch Einsetzen eines
stärkeren Federsatzes.
Die mit einem P.LV.-Getriebe gelieferte Kupplung Bauart SC dient
1. auf der Antriebswelle des Getriebes angeordnet, als Anlaufkupplung zur Begrenzung einer
für das Getriebe und die Maschine zulässigen Leistung, zur Dämpfung von Stößen beim An-
lauf, insbesondere bei Motoren mit Kurzschlußläufer und bei schnellem Wechsel der Dreh-
richtung. Die Höhe des Rutschmomentes wird bestimmt durch die Getriebeleistung, die An-
triebsdrehzahl und gewisse Reserven und darf ohne Rücksprache mit uns nicht verändert
werden;
2. auf der Abtriebswelle oder im Kraftfluß des Getriebes angeordnet,zur Begrenzung des Dreh-
momentes. Das jeweils eingestellte Drehmoment entspricht dem maximal vom P.LV.-Getriebe
übertragbaren und darf ebenfalls nicht beliebig verändert werden.
Rutscht eine Kupplung bei Inbetriebnahme durch,so ist nach B Absatza) die Ursache zu suchen
und zu beheben. Eine Änderung des eingestellten Drehmomentes darf jedoch nur nach vor-
hergehender Rücksprache mit uns durchgeführt werden.
WARTUNG: P.LV.-Kupplungen der Bauart SC bedürfen keiner laufenden Wartung. Treten Beanstan-
dungen an der Kupplung auf, so können diese folgende Ursachen haben:
a) Die Reibbeläge sind verölt oder verfettet; Abhilfe durch Auswaschen und leichtes überfeilen
der Beläge, oder besser durch den Einbau neuer, kompletter Segmente mit Reibbelag, die
von uns ab Lager bezogen werden können. Vor dem Einbau ist auch die Kupplungsschale von
Ol und Fett zu säubern.
b) Ausgebrannte Reibbeläge, hervorgerufen durch langanhaltendes Rutschen und Heißlaufen;
Abhilfe durch Einbau neuer Segmente mit Reibbelag.
c) Abgenützte Reibbeläge. Das Auswechseln der Reibbeläge ist erfahrungsgemäß selten oder
erst nach längeren Zeitabständen erforderlich. Die Zeitspanne, nach der die Beläge abgenützt
sind, hängt natürlich entscheidend davon ab, wie oft und wie lange die Kupplung beim An-
laufen oder durch Überlastung zum Rutschengebrachtworden ist. Abhilfe durch Einbau neuer
Segmente. Aus- und Einbau der Mitnehmerringe, Federsätze und Segmente mit Reibbelägen
erfolgt durch ein Sonderwerkzeug nach Bild 8 oder 9, das von uns ab Lager geliefert oder
auch leihweise zur Verfügung gestellt werden kann.
Vorsicht beim Ein- und Ausbau, da starke Federn!
Bild 8 Einsetzen des Bremsbandsatzes bei der Bauart SC 00
Z2 '
Bild 9
Einsetzen der Mitnehmerringe und Segmente mit Reibbelcgen
bei Größe 1—5 mit Sonderwerkzeug
Ab Kupplungsgröße 6 ist zum Ein- und Ausbau keine Kupplungs-
zange nötig. Es sind entsprechende Ankerschrauben eingebaut,
durch welche die Kupplungsfedern beim Ein- und Ausbau zu-
sammengedrückt werden können. Die Muttern sind nach dem
Einbau der Ringe im Schalenteil bis zum Anschlag zurück-
zuschrauben. Siehe Bild 10.
B;ld 10. Ausführung ab Größe 6 mit Ankerschrauben
richtigen Kennzeichnung der Kupplungssegmente diene nachstehende Tabelle:
Kupplungsgröße 00 03 5 6
Anzahl der Segmente 1 2 2 2
Durchmesser mm 102 102 460 558
Breite mm 20 20 110 130
Die P.I.V.-Anlauf- und 'Überlast-Rutschkupplungen haben absichtlich keine Nachstellmöglichkeit zur
willkürlichen Veränderung des Drehmomentes. Das Rutschmoment der Kupplung muß mit dem tat-
sächlich erforderlichen Betriebsmoment in Übereinstimmung gebracht werden, .er Einbau stärkerer
Federn oder Unterlagen unter die Federn verändert die Einstellung der Kupplung, ergibt andere
Verhältnisse für den Anlauf und gefährdet den Überlastungsschutz.
Ein größeres Kupplungs-Rutschmoment durch Einbau stärkerer Federn einzustellen ist erst dann
zulässig, wenn festgestellt ist, daß das erforderliche Arbeitsmoment tatsächlich größer ist als zu-
nächst angenommen wurde und daß der Antriebsmotor, das Getriebe, die sonstigen Antriebs-
elemente und die Kupplung selbst für das höhere Drehmoment noch ausreichend sind.
P.I.V.-Büros • INLAND
P.I.V.-Büro Berlin Ing. HEINRICH DOEN Berlin-Wonnsee Tillmonnsweg 5 Fernruf: 807774 P. 1. V.-Büro Dortmund Dipl.-lng BERNH. CRUSE Dortmund Gerhart-Houptmann-Stroße 9 Fernruf: 274 50 P.I.V.-Büro Düsseldorf Dipl.-lng. FERD. FÜNGLING Düsseldorf Rethelstroße 28 Fernruf: 661129 P. 1. V.-Büro Hamburg GEORG HERTEL Hamburg 22 Finkenau 34 Fernruf: 220780 P. 1. V.-Büro Hannover Ing. GÜNTER BRUEHN Hannover-Wiesenau Bachstraße 24 Fernruf: 6697 23
Bezirk Hessen Bearbeitung durch Stammhaus Bad Homburg v. d. H. Fernruf: 2645 P.I.V.-Büro München Dipl.-lng. G. GROHMANN München 12 Rüdesheimerstraße 17 Fernruf: 1 6265 P.I.V. Büro Stuttgart Obering. FELIX SCHWEITZER Fellbach bei Stuttgart Hermann-Löns-Weg 15 Fernruf: 582100 P.I.V.-Büro Wuppertal Ing. HUGO JOCH Wuppertal-Barmen Grill porzerweg 35a Fernruf: 58817
P.I.V.-Vertretungen Ausland
Vertretung in Belgien-
Etablissements
LOUIS REYNERS de Ame
11, Rue de la Buc nderie
Bruxelles
Telefon: 12t6o0
Vertretung in Dänemark:
CHR. HJELM BANG
Vesterbrogade 10
Kobenhovn V
Telefon: Hilda 13*
Vertretung in Finnland:
Aktiebolaget
EKSTROMS Maskinafför
Alexandersgatan 7
Helsingfors
Telefon: 1 1421
Vertretung in Holland:
N.V.v/h Ind. en Handel Mij.
LOUIS REYNERS
Meeuwenlaon 98-100
Amsterdam-N
Telefon: 6 82 22
Vertretung in Italien:
GIANNI FAVARI
Macchine Ute^sili
Via Corsico 5
Milano
Telefon: 848 35 08
Vertretung in Japan:
K. BRASCH & Co., Ltd.
Yaesu Bldg. Rooms 328/330
6, 2-Chome Marunouchi,
Chiyodo-Ku, Tokyo
Telefon: 28-91 31/3
Vertretung in Norwegen:
PEIN & HARTMANN
Prinsens Gate 1
Oslo
Tel.: Centralbord 41 68 50
P.I.V.-Büro in Österreich:
Dipl.-lng. HERBERT SCHWAB
Wien I
Schwedenplatz 2
Telefon: 631951
Vertretung in Portugal:
Ing. J. D’ARRIAGA DE TAVARES
45, Rua do Boa Vista, 49
Lisboa
Telefon: 6660 86
Vertretung in Schweden:
Aktiebolaget FR. RAMSTROM
Skeppsbron 17
Härnösond
Telefon: 1 56 30
Kungsgaton 27
Stockholm
Telefon-. 225420
Vertretung in der Schweiz:
WALTER NEUHAUS A.G.
Limmotquai 3
Zürich 22
Telefon: (051) 32 01 78
P.I.V. Antrieb Werner Reimers K.G.,Bad Homburg v.d.H.
Fernruf: Sammelnummer 2645 Fernschreiber: 04- 15154 Drahtwort: PIV Badhomburgvdh
Nr 81 SC-A 4. 59 3000
Betriebsanweisung für
P.I.V.-Vorschub-Regelgetriebe RZB mit Zylinderrollenkette
Schmierung. P.LV.-Getriebe werden ohne Clfüllung an-
geliefert. Für ihre Schmierung ist ein hochwertiges, säure-
freies Getriebeöl mit 6-12° Engler bei 50° C oder ein in
der Schmierfähigkeit gleichwertiges Wirkstofföl zu verwen-
den. Unsere Garantie ist an die Verwendung eines solchen
Öles gebunden. Erprobte Ole siehe Rückseite.
Einfüllen des dies erfolgt zweckmäßig durch Abnahme des
Wartungsdeckels. Vorher zum Schutz gegen Unfälle Motor-
sicherungen herousschrauben.
Dlstand. Bei Stillstand muß der Olspiegel die Olstands-
schraube bei (1) erreichen, siehe Bild la. Nachprüfung efi
folgt durch Herausdrehen der Schraube (1). Während s
Laufens muß sich bei zureichender Schmierung ein dauern-
der Olaufschlag am Schauglas zeigen (Bild la).
Ölerneuerung erstmalig nach 100—250 Laufstunden, dann
alle 2000 Laufstunden. Vor Einfüllen des neuen Öles das
Getriebe mit Spülöl sauber auswaschen oder ausspritzen,
jedoch kein Petroleum oder Ollösungsmittel verwenden.
Nach Einfüllen des Oles das Getriebe einige Male im Lauf
durchregeln.
Kontrolle der Kettenspannung. Bei Olerneuerung ist die
Kettenspannung zu prüfen bzw. zu berichtigen. Die Ketten-
spannung ist richtig, wenn sich die Kette bei der Regel-
stellung 1 :1 nach Bild 1b z. B. mittels einer Federwaage
an der angegebenen Stelle mit der Kraft P ~ 10 kg um das
Maß H = 7—10 mm anheben läßt. Wenn Maß H größer ist
als 15 mm, muß auf Sollwert H = 7—10 mm nachgespannt
werden. Berichtigung der Kettenspannung: Sicherung und
Kontermutter an Spannschraube (2) lösen, siehe Bild 2.
Drehen der Spannschraube in Richtung S = Spannen, L =
Lockern; nach Berichtigung Spannschraube wieder kontern
und sichern. Bei Überlastung und unzulässig loser Kette
spricht die eingebaute Kurvenmuffe durch überschnappen
mit lautem Geräusch an. Sofortiges Nachspannen der Kette
srfarderlich.
Getriebe auch im Stillstand regelbar!
kraft!). Lösen der
Sicherung u Kontermutter bei (2).
Spannschraube (2) so weit zurückdrehen, bis sich das obere
Trum der Kette über die Schaulachkante ziehen läßt. Kette
öffnen. Dies geschieht:
a) bei einer endlos durchgenieteten Kette durch Abfeilen
bzw. ALstnleifen der Schließköpfe eines Verbindungs-
glie
b)
f einer Kette neuerer Konstruktion durch Herausdrük-
en des Steckbolzens mit Spezialwerkzeug.
Winkel-Steuerhebel
Spann schra u be (2)
Bild 2. Schriftbild eines P.I.V.-Getriebes Bouort RZB 0
Gehäusedeckel für Rer,elwelle
> Regelvvellenbremse
Antriebswelle Spannschraube '31
M *
Abtriebswelle und Kupplung
Abtriebsscheibenpaor
Q
gerader
Steuerhebel
t'j
Getriebe
Nr
Auswechseln der Zylinderrollenkette:: Wartungsdeckei ab-
nehmen und durch Regeln die Kette im Abtriebsscheiben-
paar auf kleinsten Laufkreis bringen. Einen kleinen Holzkeil
zwischen die Abtriebsscheiben einschlagen (Vorsicht: Feder-
Neue Kette durch Anhängen an ilte Kette einziehen. Bei
gerissener Kette wird die neue Ke'te mittels eines Drahtes
eingezogen. Dabei beachten: Bei.i Einziehen einer Kette
immer blank geschliffene Seite nach außen. Vorher Flächen
der Kegelscheiben auf mögliche Srhäden prüfen, da eine
neue Kette nur mit noch einwandfr Jen Kegelscheiben auf
die Dauer gut arbeiten kann. Verbind'ingsbalzen einstecken
und sorgfältig (ohne Beschädigung der Kettenlaschen) ver-
nieten, bzw. mit Werkzeug anstauchen. Für diese Arbeiten
stellen wir Spezialwerkzeug zur Verfügung. Spannschraube
(2) wieder anziehen, Holzkeil entfernen und das Getriebe
mehrmals durchregeln. Überprüfung der Kettenspannung
entsprechend einer Kettenauslenkung van H = 7—10 mm
bei Regelstellung 1 :1. Danach Spannschraubenmutter an-
ziehen und sichern.
Regelwellenbremse. Der Regelhebel wird durch eine Rei-
bungsbremse in seiner jeweiligen Lage gehalten. Sollte sich
im Betrieb, z. B. durch zu schweres Gewicht des Regelhebels,
das Getriebe von selbst verregeln,sa kann man die Bremse
"^chstellen. Hierzu entfernt man Seegerring und Distanz-
ring, wonach sich der Bremsgehäusedeckel abschrauben
läßt. Durch Beilagering von 0,2-1 mm hinter der Teller-
feder läßt sich die Bremskraft verstärken.
Undichte Lagerdeckel. Man nehme den Lagerdeckel ab,
säubere und entfette ihn sowie die Welle an der Durchtritts-
stelle. Olfangrille nicht mit Filz oder dergleichen ausfüllen,
sondern den Lagerdeckel leer wieder so einbauen, daß Ol-
rücklaufloch unten liegt.
Auseinander- und Zusammenbau. Bei Instandsetzungsarbeiten, die über den vorstehenden Rahmen hinausgehen, ist dos Getriebe zweckmäßig einzusenden
oder nach Montageanweisung System RZB instandzusetzen. Für Arbeiten, die außerhalb unseres Werkes von fremdem Personal vorgenommen werden,
können wir keine Garantie übernehmen • Beanstandungen und Ersatzteile. Bei Beanstandungen und Anforderungen von Ersatzteilen bitten wir um die
Daten des Getriebes, die auf dem Typenschild vermerkt sind. Wichtig ist die Getriebenummer, die auch auf Steuerhebel und Gehäuse eingeschlogen ist.
Gute Schmierung und richtige Kettenspannung sind für P.I.V.-Getriebe lebenswichtig!
P.I.V. ANTRIEB WERNER REIMERS K.G., BAD HOMBURG V. D. H
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Erprobte Ölmarken für P.I.V.-Regelgetriebe
Firma Raumtemperatur normal’) Viskos, in °E bei 50 °C Raumtemperatur ab 35 °C Raumtemperatur ab 45 °C
BP BENZIN UND PETROLEUM AKTIENGESELLSCHAFT Hamburg BP ENERGOL CS 260 BP ENERGOL HP 20 9,5 4,2* BP ENERGOL CS 30Ö BP ENERGOL CS 425
BV-ARAL AKTIENGESELLSCHAFT Bochum BV-Hochleistungsäl HKZ BV-Hochleistungsöl HLX 9 4,5* BV-Hochleistungsöl HKB BV-Hochleistungsöl HKP 200
DEA-SCHLIEMANN Mineralölgesellschaft mbH. Abt. VISCOBIL Hamburg VISCOBIL OL SERA 9 VISCOBIL OL W 3 9 6,5* VISCOBIL OL SERA 12 VISCOBIL OL W 5 VISCOBIL OL SERA 20
DEUTSCHE GASOLIN-NITAG AG. Hannover GASOLIN Spezialöl TU 528 GASOLIN Spezialöl K 8 3,5* GASOLIN Spezialöl TU 548 GASOLINSpezialölBMB15 GASOLIN Spezialöl TU 558 GASOLIN SpezialöJBMBl 5
DEUTSCHE SHELL AKTIENGESELLSCHAFT Hamburg SHELL Vitrea Oel 41 SHELL Tellus Oel 29 8 4* SHELL Vitrea Oel 72 SHELL Tonna Oel 33 SHELL Vitrea Oel 75 SHELL Tonna Oel 72
ESSO AG. Hamburg ESSTIC 65 TERESSO EP-47 9 4* ESSTIC 78 TERESSO EP-52 TERESSO 100 TERESSO EP-56
MOBIL OIL A.G. IN DEUTSCHLAND Hamburg MOBIL D.T. E. Extra Heavy MOBIL D.T.E. Oil Medium 9 4* MOBIL D.T. E. Oil 88 MOBIL D.T. E. Oil Heavy Medium MOBIL D. T. E.Oil AA MOBIL D. T. E. Oil Heavy
RHEINPREUSSEN GMBH. Homberg (Ndrh.) Rheinpreussen KH 90 Rheinpreussen METATEST 8 3,9* Rheinpreussen KH 120 Rheinpreussen KH 150
VALVOLINE OEL GESELLSCHAFT MBH. Hamburg VALVOLINE XRM RITZOL Oel 1RO 10,5 10 VALVOLINE XRM RITZOL Oel IRX VALVOLINE RR RITZOL Oel IRX
1) Bei Bezug von kleinen Olmengen durch Tankstellen können auch Motorenöle der Zähigkeit SAE 30 verwendet werden.
• Die Ole mit niederer Viskosität enthalten Wirkstoffzusötze.
P.I.V.-Büros • INLAND
P. I.V.-Büro Berlin
Ing. HEINRICH DOEN
Berlm-Wannsee
Tillmannsweg 5
Fernruf: 807774
P. I.V.-Büro Hannover
ing. Günter bruehn
Hannover-Wiesenau
Bachstraße 24
Fernruf: 6697 23
P. I.V.-Büro Dortmund
Dipl.-Ing. BERNH. CRUSE
Dortmund
Gerhart-Hauptmann-Straße 9
Fernruf: 27450
P. I.V.-Büro München
Dipl.-Ing. G. GROHMANN
München 12
Rüdesheimer Straße 17
Fernruf: 16265
P. LV.-Büro Düsseldorf
Dipl.-Ing. FERD. FÜNGLING
Düsseldorf
Rethelstraße 28
Fernruf: 661129 und 6858 58
P.I.V.-Büro Frankfurt am Main
Obering. E. WIEDENMANN
Bad Homburg v. d. H.
Industriestraße 3
Fernruf: 2645
P. LV. Büro Hamburg
GEORG HERTEL
Hamburg 22
Finkenau 34
Fernruf: 220780
Bezirk Saar
Bearbeitet durch
Stammhaus
Bad Homburg v. d. H
Fernruf: 2645
P. I.V.-Büro Stuttgart
Obering FELIX SCHWEITZER
Fellbach bei Stuttgart
Hermann-Löns-Weg 15
Fernruf: 582100
P. I.V.-Büro Wuppertal
Ing. HUGO JOCH
Wuppertal-Barmen
Grillparzerweg 35a
Fernruf: 58817
HANDPUMPEN
Die Verteiler sind in den Blättern B 300 und B 320 beschrieben
P-26-2 P-66-2
P-27-2 P-67-2
P-26/S,-2 P-28
P-27/5,-2 P-58
P-156 P-68
P-157 P-128-3
P-156/S, P-l 158-3
P-157/S, P-168-3
Zentralschmierpumpen, die in Verbindung mit Verteilern arbeiten, müssen eine Entlastungseinrichtung haben.
Bei demV/V-System muß die Leitung zwischen der Pumpe und den Verteilern nach Beendigung des Pumpen-
hubes vom Druck entlastet werden. Die auf diesem Blatt gezeigten Pumpen haben alle eine hydraulische Ent-
lastung, die die sichere Funktion der Verteiler garantiert.
Die Pumpen lassen sich in drei Gruppen einteilen:
P-20-er Gruppe für 7 cm3, P-150-er Gruppe für 15 cm3 und P-60-er Gruppe für 30 cm3 Fördervolumen.
Das Prinzip aller Gruppen ist gleich, doch bestehen aus räumlichen und anderen technischen Gründen konstruk-
tive Unterschiede. Die Grundpumpen dieser Gruppen finden nach dem Baukastenprinzip in den hier aufgeführten
und weiteren Pumpen Verwendung.
BEDIENUNGSHINWEISE
Vor Inbetriebnahme den Pumpenbehälter mit Ol füllen und Pumpe mehr-
mals in Abständen von 2-3 Sekunden hintereinander zügig betätigen bis
an allen Schmierstellen Ol austritt. Die Anlage entlüftet sich hierbei von
selbst. Gelingt eine einwandfreie Entlüftung auf diese Weise nicht, so ist
das Ende oder die höchste Stelle der Hauptleitung zu öffnen und zu pum-
pen, bis blasenfreies Ol austritt.
Die Schmierung ist zum Arbeitsbeginn bei laufender Maschine vorzu-
nehmen; für die Schmierung während des weiteren Betriebes sind die
Vorschriften des Herstellers der Maschine maßgebend.
Hebel bis Widerstand ziehen und kurz festhalten!
Bei der entlüfteten funktionsfähigen Anlage tritt während der Betätigung
des Pumpenhebels ein fühlbarer Widerstand auf. Hierüber hinaus darf
keine Gewalt angewendet werden.
Zur Wartung gehören: 1. Olstand kontrollieren und rechtzeitig ergänzen.
(Olstandsauge zeigt Tiefststand an.)
2. Markenöl entsprechend den Herstellerangaben verwenden. Wenn nichts
angegeben, mittelschweres Markenöl verwenden. Die Lager können nur
mit einwandfreiem öl störungsfrei arbeiten. Verwendung von Abfallölen
bedeutet falsche Sparsamkeit.
3. Nach längerer Laufzeit der Maschine sämtliche Rohrverschraubungen
nachziehen und durch mehrmaliges Pumpen in Abständen von einer halben
Minute prüfen, ob an allen Schmierstellen Ol austritt.
Bei auftretenden Störungen die Teile an das Lieferwerk zurück-
senden; hier werden die Reparaturen sachgemäß ausgeführt.
Nur Original WV-Ersatzteile verwenden!
Abb.l
Einfache Bedienung der WV -Einbaupumpe an
einem Tischbohrwerk. Pumpe wurde in
eingegossenem Ölbehälter eingebaut
Abb. 2 Anbaupumpe P-66-2
Chipuiaker.ru
.ru
MASS-SKIZZEN
3 Schrouben M5
Gruppe P-20 u. P-150
Alle bezeichneten Anschlußgewinde hoben eine
M 10x1 für Rohr 6 ", M 14x1,5 für
*) Bei Anlieferung einseitig verschlossen.
Gruppe P-60
Spezialsenkung für lötlose Rohrverschraubung!
Rohr 8 0, M 16x1,5 für Rohr 100
4 MASS-TABELLE
Einlaßventile für Gruppe P-20 u. P-15P
sind stets ohne Dichtring zu montieren!
Form 6
mlf Anschluß
Form 7
ohne Anschluß
Es ist darauf zu achten, c ß
die unter dem Einlaßvnn’ in
der Pumpe befindliche an-
schelte die richtige Lag be-
hält. Sie muß mit der »ppe
zur Bohrung eingeserzt n!
Bestell-Nr. Abb. Föriferm. in cm3 a mm b mm c mm Saug- höhe Form EinJab- ventil Gew. kg.
P-26-2 1000 6 0.520
P-27-2 3 95 — 7 0 480
P-27 B-22) P26/S.-2 3a 7 105 140 42 1000 7 6 0.500 0,530
P-27/5,-2 — 7 0,490
P-156 P-157 3 £ 15 113 170 60 1000 6 7 0.020 0,600
P-156/S, P-157/S, P-66-2 P-67-2 3a 4 30 124 155 250 46 1000 1500 6 7 6 7 0,640 0.620 1,230 1,210
Einlaßventile für Gruppe P-to
sind mit Dichtring zu montieren!
Steckanschluß bei „A" für Rohr 6 0,
anstelle Gewinde für Rohrverschrbg.
Form 6
mit Anschluß
Form 7 X»
ohne Anschluß
L SCHREIBUNG, EI N B AU RI C HT LI N I EN UND
FUNKTION
Die Pumpen n. .'entilform 6 sind Anbaupumpen für getrennt befindliche Ölbehälter. Das Einlaßventil wird hier nur
lose eingeschrr rbt mitgeliefert; es kann erst nach Einfuhren der Pumpe in die Aufnahmebohrung montiert werden.
Das Förderöl i.'.u zu-, der Rücklauf abgeleitet werden. Die Pumpen mit Ventilform 7 sind für den Einbau i n Ölbe-
hälter bestimmt. Zur weitgehenden Ausnutzung des Behälter Inhalts sollen sie möglichst tief und mit ihrem Einlaßventil
nach unten eingeflanscht werden.
Durch die als Klemmring ausgebildeten Hebelböcke ist e s möglich, die Pumpen radial in beliebiger Stellung zum
Pumpenhebel zu montieren. Die axiale Einbaulage einer Pu mpe soll so gewählt werden, daß ihre Zierkappe nicht
nach oben zeigt.
Bei der Planung von Anlagen ist zu berücksichtigen, daß der errechnete Anschlußwert der Verteileranlage ’/» der
Fördermenge/Hub einer Kolbenpumpe nicht überschreitet, um dieser die notwendige Reserve für den Druckaufbau
in der Anlage zu belassen.
Der Anschlußwert setzt sich zusammen aus der Summe aller Verteilerdosierungen (Gesamtdosierung), der bei Luftkam-
merverteilern je Verteilerstelle 0,04 cm3 für das Ventilspiel, bei Kolbenverteilern 25% der Gesamtdosierung als Ver-
lustvolumen hinzuzurechnen ist. Außerdem ist je Meter Hauptschlauchleitung 1 cm’ für die Atmung als Verlust-
volumen einzusetzen.
Bei der Verlegung einer Anlage ist darauf zu achten, daß die Pumpenreserve nicht durch ungünstige Führung der
Hauptleitung (Bilduns schädlicher Räume) herabgesetzt werden oder verlorengehen kann
Merke: Den Widerstand beim Ziehen am Hebel soll der Öldruck in der Anlage, nicht die Hubgrenze der Pumpe be-
stimmen! Der Betriebsdruck soll mindestens 10 und höchstens 30 atü betragen; je nach Handkraft.
Solange der Pumpenhebel am Druckpunkt festgehalten wird, bleibt der Rücklauf der Pumpe verschlossen. Wird der
Hebel losgelassen, so trennt das Entlastungsventil den Pumpenraum vom Anlagenraum und läßt den Druck (bis auf einen
geringen Restdruck) über den Rücklauf entweichen. — Jetzt steuern auch die Wechselventile der Verteiler um. — De.
Saughub vollzieht sich selbsttätig und unabhängig von diesen Vorgängen. —
Niemals eine Pumpe in den Schraubstock spannen!
BEHÄLTERPUMPEN
Die vorher beschriebenen Pumpen werden auch in Ölbehälter eingebaut geliefert. Der nutzbare Behälterinhalt
wurde so bemessen, daß bei voller Ausnutzung der Fördermenge der Pumpe etwa 50 Hübe getätigt werden
können. Bei normaler Anwendung der Zentralschmierung entspricht das mindestens einer Betriebsdauer von
3—4 Wochen! Ratsam ist es jedoch, die Behälter wöchentlich aufzufüllen Die Pumpen unterscheiden sich im
wesentlichen ebenfalls nur durch ihr Fördervolumen
In den Pumpen P-28 ÜV, P 58 ÜV und P-68 sind auf 25 atü eingestellte Überdruckventile eingebaut, die sie vor
Überbeanspruchung schützen. Das Weiterschwenken des Pumpenhebels über den angegebenen Bereich hinaus
führt zu Zerstörungen.
Niemals einen Pumpenhebel durch ein Aufsteckrohr verlängern!
Der Betätigungshebel kann bei der Pumpe P-68 auch seitlich montiert werden. Hierzu ist nur erforderlich, die Zierkappe abzunehmen, die
vier Flanschschrauben herauszuschrauben, den Hebelbock in die gewünschte Stellung um 90° zu schwenken und wieder zu befestigen.
Ähnlich verhält es sich bei den Pumpen P-58. nur daß hier der quadratische Pumpenflansch geschwenkt wird. Der Druckanschluß
kann verlagert werden, indem einer der hierfür vorbereiteten Anschlüsse ergänzt wird (Abb. 7 bei A2). Seine innere Bohrung (5 mm0)
ist bis zur Verbindung mit dem Querkanal zu verlängern und das Anschlußstück einzuschrauben. — Achtung! Späne entfernen und über-
zähligen Druckanschluß Öldicht verschließen
Abb„ 5 Einbaubeispiel einer P-28
Abb. 6 P-28, P-28 ÜV (P-68 ähnlich)
MASS-TABELLE
Bestell- er. Mbb. 8 mm b mm
P-28 6 100 190
P-28ÜV «
P-58 7 113 210
P-58ÜV 7
P-68 «*) 152 305
c mm e mm t mm 9 mm k mm
110 120 22 40 60
90 145 85 93
170 155 28 70 100
di
M 6
M 6
M 6
0.4
0,8
1.5
-2 £
18
1,5
1,6
2,4
2,5
‘) Anschluß für P-68 siehe Abb. 6 bei „B"
30
3,3
Jede Pumpe hat zwei sich gegenüberliegende Druckanschlüsse, von
denen einer bei Anlieferung öldicht verschraubt ist.
Abb. 7 P-58, P-58 ÜV
Abb. 8
P-128-3
Handpumpen in Frontplattenausführung
P-128-3
P-1158-3
P-168-3
Die Pumpen P-27/S1-2, P-157/S1 und P-67-2 in dieser Behälter-
form eingebaut, tragen die nebenstehenden Bezeichnungen.
Die Frontplattenausführung ermöglicht es, die Pumpe in eine
Maschinenwand einzubauen, so daß der Behälter innerhalb
der Maschine liegt.
Die Leitungen werden hinter der Maschinenwand verlegt!
1) Der Warnschalter (WS) schließt bei kritisch niedrigem Olstand im Behäl-
ter einen Nutzstromkontakt. Die Warnlampe (WL) gibt somit ein rotes
Dauerlichtsignal. Schalter und Lampe nur für Niederspannung. Kontakt-
belastung 15 Watt max.
2) Anschluß bei Rücklaufleitung vom Überdruckventil der Schmieranlage.
Ol-Rücklcuf wird durch Sprudelbildung im Schauglas sichbar.
3] Verschlußschraube kann bei erforderlicher Rücklaufleitung gegen ein An-
schlußstück 301.005 (für Rohr 60) ausgetcuscht werden.
WILLW WCCEL
Z ENTRALSCHMIERUNG
Berlin SW 61, Gneisenaustraße 66, Telefon 66 95 54
Zweigniederlassung: Neu Isenburg/Ffm. - Hugenottenallee 173 - Tel. 35 51 -52
-
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