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PB 09.2

Betriebsanleitung

DIDEZY 50/200.1

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chipmaker.ru Betriebsanleitung für 52/170 1 Pittler-Revolverdrehbank PIREX 50/200.1 65/250.1 Blatt 1 BETRIEBSANLEITUNG für Original-Pi ttler-Revolverdrehbank P I R E X 5a/l70.1 P I R E X 50/200.1 P I R E X 63/330.1 Los-Nr. 3 5~6Q-/7 Zur Beachtung! Die Betriebsanleitung gehört in die Werkstatt und zwar in die Hände des Bedienungsmannes, der für die Maschine verantwortlich ist, oder seines Betriebsvorgesetzten. Bei Störungen an der Maschine muß sie sofort zur Hand sein. Für Werkzeugbestellungen bediene man sich unseres Kataloges WR 42 Normal-Werkzeuge und Spannbacken für Pittler-Revolverdrehbänke und der Aufstellung für den Normal-Werkzeugsatz. Dieser enthält u.a. die für die Verwendung von Drehstählen aus Hartmetall mit rechteckigen Querschnitten benötigten verstärkten Werkzeughaiter. PITTLER Maschinenfabrik Aktiengesellschaft Fernsprecher 5221 Fernschreiber 041 50 58 Drahtwort Pittier, Langenbezffm. Ereatz für: PITTLER Maechinenfabrik, A. G. Bearbeitet: Ereetzt durch: Langen b. Frankfurt!Main Geprüft:
chipmaker.ru Betriebsanleitung für 52/170.1 50/200.1 Pittler-Revolverdrehbank PIREX 63/23O.I Blatt 2 INHALTSVERZEICHNIS 1. Vor Eingang der Maschine Blatt 1T Kistenmaße und Gewichte.......................... 4 12 Fundament- und Raummaße ......................... 4 13 Hauptabmessungen ................................. 4 2. Nach Eingang der Maschine 21 Auspacken der Maschine ......................... 7 22 Prüfen der Unversehrtheit und Vollständigkeit 7 23 Beförderung der Maschine ....................... 7 24 Reinigen der Maschine .......................... 7 25 Aufstellen und Ausrichten ...................... 9 26 Elektrischer Anschluß ......................... 10 27 Schmieranweisung, Schmierplan .......... 12 28 Kühlmittelpumpe................................ 12 29 Probelauf ..................................... 12 3» Arbeitsweise der Maschine 31 Aufbau der Maschine............................ 14 32 Der Unterkasten................................ 14 33 Der Spindelkasten.............................. 14 34 Vorschubantrieb................................ 19 35 Revolverschlitten und Revolverkopf ............ 19 36 Elektrische Sicherung ..... ................... 22 4. Bedienung der Maschine 41 Einrichten................................... 23 42 Arbeiten an der Maschine.................... 24 5. Nach Inbetriebnahme der Maschine 51 Wartung und Pflege.......................... 27 52 Nachstellen der Spindellager................ 28 53 Nachstellen der Führungsleisten............. 29 54 Ersatzteilbestellungen........................ 29, 26 fragte für: irtetzt durch: Bearbeitet: Geprüft:
hipmaker.ru Betriebsanleitung für 32/170-1 Eittler-Revolverdrehbank PIREX 50/200.1 63/230.1 Blatt 3 INHALTSVERZEICHNIS 6. Spanneinrichtungen Blatt 61 Druckspannung.............................. 30 62 Umspannzange zur Druckspannung .... 32 63 Spannfutter ............................... 35 64 Stangenvorschub ........................... 35 7. Sonder-Ausstattungen 71 Gewindesträhleinrichtung .................. 54 72 Programmschaltung ......................... 36 75 Feinanschlag-plan ......................... 39 Schema-Zeichnungen: Arbeitsraum der Maschine 40 Revolverkopf .................... Drehspindel ..................... Drehzahlschalter, Vorschubskala . Bedienungs- und Montageschlüssel Schaltplan [ i 41 42 45 44 inbau- und Behandlungsvorschrift für PIV-Sicherheitsi kupp jungen. ______________ .—— - — । Sinschraubvorrichtung zum Eindrehen der Gewindebüphse in den Rev.Kop .. . . . Betriebsmerkblatt cHmie Einweisung"für flTtfer- . 1 . . Betriebsmerkblatt Revolverdrehbe nke Störungen . . Maschinenpflege Betriebsmerkblatt Be triebsmerkblat t 2 8 9 fragte für: fraetef durch: r1 Iti : Geprüft:
Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX 63^230*1 Blatt 4 1. VOR EINGANG DER MASCHINE 11 Kistenmaße und Gewichte Kistenmaße seemäßig verpackt: 5»50 x 1,40 x 1,70 m Gewicht der Maschine mit NormalZubehör, Ausstattungen und Motor: PIREX 50/200.1 Pi^EX 63/230.1 unverpackt rd. 2900 kg rd. 7QOO kg bahnmäßig verpackt rd. 3000 kg rd. 310^kg seemäßig verpackt rd. 3300 kg rd. 3450 kg 12 Fundament- und Raummaße Vor Eintreffen der Maschine ist der Platz für diese zu bestimmen. Der Fig. 1 (Blatt 5) ist die Größe eines etwa erforderlichen Funda- mentes und den Fig. 2 und 3 (Blatt 6) die Größe des erforderlichen Bedienungsraumes zu entnehmen. Ein besonderes Fundament ist nur dann erforderlich, wenn kein fester Boden (Beton oder Steinholz) zur Verfügung steht. Beim Arbeiten mit Stangenwerkstoff und bei Aufstellung mehrerer Maschinen sind diese zur besseren Platzausnutzung etwa 15° schräg zu stellen. 13 Hauptabmessungen PIREX \ PIREX 50/200.1 «3/230.1 Höhe der Drehspindel über dem Bett .... mm 220 \220 Höhe der Drehspindel über dem Fußboden . . mm 1060 I060 Spindelbohrung . ...........................mm 64 \75 Größter Werkstoffdurchmesser: \ für Stangenarbeiten...................mm 50 v3 für Futterarbeiten .................etwa mm 200 2V) Größter umlaufender Durchmesser über dem Bett: \ ohne Querschlitten und ohne Leitwelle . mm 530 53<X mit Querschlitten und mit Leitwelle . . mm 400 400\ mit Querschlitten und ohne Leitwelle . . mm 460 460 \ Backenfutter-Durchmesser normal ........... mm 200 250 Elektrischer Antrieb: Nenn-Drehzahl des Motors ...... U/min 1000/1500 Leistung .............................. PS 8 bzw. 11 16 Werkzeuglöcher im Revolverkopf Bohrung Loch - Nr. 50/200.1 6V230.1 20 mm 25) mm 4, 6, 8, 10, 12, 16 30 mm 40\mm 1, 2, 3, 7, 11, 13 40 mm 50 5, 9, U, 15 M St. 17x 11 x1350mm fOr W/200.1 Keilriemen für Fußmotor-Spindelkasten: 4*^4^ SpindeIkasten-Vorschubantri^b: 1 Sick. 13x 9X^225 mm Enatz für: PITTLER Maechinenfabrik, A. ß. Bearbeitet: Ertetzt durch: Langen b. Frankfurt/Main Geprüft:
hipmaker.ru Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX 50/200.1 65/250.1 Blatt 5
chipmaker.ru Betriebsanleitung für 50/200.1 Pittler-Revolverdrehbank PIREX /oxn 1 Blatt 6 Mindestabstände bei Aufstellung mehrer Maschinen +) Maße von Unterkasten-Außenkante (Fundament-Außenkante) Ereatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Langen b. Frankfurt / Main Bearbeitet: Erietzt durch: Geprüft:
chipmaker.ru Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX 50/200.1 65/250.1 Blatt 7 2. NACH EINGANG DER MASCHINE 21 Auspacken der Maschine Die Verpackung der Maschine (Kiste oder Traggerüst) ist zu entfernen und die Schrauben, mit denen die Maschine für den Transport befestigt wurde, sind zu lösen. Beipack oder Sonderkisten sind sorgsam auszu- packen, damit nichts verlc.’cn geht. 22 Prüfen der Unversehrheit und Vollständigkeit Maschine und Zubehör (siehe Blatt 44) sind genau auf Unversehrheit und Vollständigkeit zu prüfen. Wenn notwendig, ist der Transportfirma und uns umgehend von der Art der Beschädigung bzw. der Unvollständig- keit der Lieferung Mitteilung zu machen. 2^ Beförderung der Maschine Erforderliche Geräte: 2 Hanfseile (keine Ketten!) von mindestens 6 m Länge. Fig. 4 (Blatt 8) zeigt das zweckmäßige Aufhängen der Maschine am Kran unter Verwendung des beim Bahnversand mitgelieferten Traggerüstes. Dies ist so ausgeführt, daß die Seile an Hebeln und anderen hervor- stehenden Teilen der Maschine frei vorbeigehen. Wird die Maschine ohne Verwendung des Traggerüstes aufgehängt, Fig.5 (Blatt 8), dann muß dafür gesorgt werden, daß die Seile an Hebeln und hervorstehenden Teilen der Maschine frei vorbeiführen. Empfindliche Flächen und scharfe Kanten sind durch Polster oder Holzstücke zu schützen. Auf dem Boden ist die Maschine auf Eisenwalzen leicht zu rollen. Zum Anheben der Maschine sind an beiden Enden des Unterkastens Aussparungen zum Einsetzen der Brechstangen eingegossen. 24 Reinigen der Maschine Die Maschine ist sorgsam zu reinigen. Rostschutzmittel werden durch Abwischen, besonders der blanken Teile, mit einem weichen Putzlappen entfernt. Abwaschen mit Petroleum oder einem geeigneten Waschmittel, keinesfalls Waschbenzin ! Anschließend sind alle Maschinenteile, be- sonders Führungsbahnen und Wellen, mit einem guten, säurefreien Ma- schinenöl einzufetten. Sollte sich an irgend einer Stelle trotz der Schutzmaßnahmen Rostbildung zeigen, ist für sofortige Beseitigung sachgemäß Sorge zu tragen. Enatz Mr: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Bearbeitet: Enetzt durch: Langen b. FrankfirtlMain Geprüft:
cnTpmakei.iu Betriebsanleitung für jaAzflj. Pittler-Revolverdrehbank PIREX Blatt ß Page Fig. 4 Aufhängung der Maschine am Kran mit Tr .- gerüst Suspension of machine on crane with supporting bars Suspension de la machine ä la grue avec organe porteur Fig. 5 Aufhängung der Maschine am Kran ohne Ti ggerüst Suspension of machine on crane without supporting bars Suspension de la machine ä la grue sans organe porteur Ersatz für: PI TTLER Maschinenfabrik, A. G. Langen b. Frankfurt/Main Bearbeitet: Ersetzt durch: Geprüft:
chipmaker.ru Betriebsanleitung für 52/170.1 Pittler-Revolverdrehbank PIREX 50/200.1 65/250.1 Blatt 9 25 Aufstellen und Ausrichten (Fig. 1) Erforderliche Geräte: 4 Eisenplatten etwa 100 mm 0, 15 mm stark 1 Wasserwaage (1 Skalenteil-Ausschlag = 0,05 bis 0,05 mm/m) 1 Richtschiene Zum Ausrichten sind an der vorderen und hinteren Seite des Unter- kastens insgesamt 4 Stellschrauben angebracht, unter die die Eisenplatten zu legen sind. Die Richtschiene ist, wie Fig.6 und 7 (Blatt 9) zeigen, auf die Prismenoberkanten in der Mitte des Ma- schinenbettes zu legen. Zum Ausrichten wird die Wasserwaage in Längs- und Querrichtung aufgelegt. Bei fliegend eingespanntem Bolzen darf der gedrehte Durchmesser bei richtig ausgerichteter Maschine am freien Ende eine Maßabweichung von 0 bis 0,01 mm auf 100 mm Drehlänge gegenüber dem eingespannten Ende nicht übersteigen. Vergrößert sich die Toleranz über das angegebene Maß, so ist die in Fig.1 (Blatt 5) mit x bezeichnete Stelle durch Anziehen der Stellschraube zu heben. Nach ordnungsgemäßem Ausrichten kann die Maschine mit gut binden- dem Zement untergossen werden. Die unter die Stellschrauben ge- legten Eisenplatten sind mit einzugießen. Ein Befestigen der Maschine mit Fundamentschrauben ist nicht unbedingt erforderlich. Ersatz für: Ersetzt durch:
< iipmaker.ru Betriebsanleitung für -52/170 1 Pittler-Revolverdrehbank PIREX 50/200.1 63/230.1 Anordnung der Klemmen im Anschlußkasten Fig. 8 1 Phasen an R S T Schützende an E Bei 380 Volt Betriebsspannung Mp mit E verbinden. 26 Elektrischer Anschluß Das Anschlußkabel ist bei Ausrüstung der Maschine mit Fußmotor an die Klemmen des an der Rückseite des Schaltschrankes angebrachten Anschlußklemmen Fig.1 (Blatt 5) anzuschließen. Der Anschluß hat so zu erfolgen, daß sich die Drehspindel bei Betätigen des unteren Druck- knopfes I I im Sinne des Symbolschildes dreht. Durch Schalten des an der Vorderseite des Schaltschrankes angeoraneten Netztrennschalters 1, Fig-9 (Blatt 11) wird die elektrische Anlage der Maschine mit dem Netz verbunden. Bei eingeschaltetem Netztrennschalter leuchtet die rote Lampe 2, Fig- 9 (Blatt 11) am Spindelkasten auf. Bei Stellung des Befehlsschalters auf "Lösen" muß der Spannungsmesser mindestens 26 Volt, bei Stellung "Bremsen" oder "Betrieb" 24 Volt an- zeigen. Ist die Spannung geringer, so ist dies ein Zeichen dafür, daß das Netz zu niedrige Spannung besitzt. Notfalls ist der Transformator auf der Sekundärseite an der nächst höheren Spannung anzuzapfen. Nach den VDE-Bedingungen darf die Spannung des Stromnetztes nur - 5% von der Sollspannung abweichen. Unter diesen Bedingungen arbeitet die Steuerung einwandfrei. Ersatz für: Ersetzt durch:
Chipmaker.ru Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREa 50/200.1 63/230.1 mit preßluftbetätigter Druckspannung, Programmschaltung, Abstechschlitten und schwenkbarem Führungsarm 1 Netztrennschalter 2 Kontrollampe für Hauptschalter (Maschine unter Spannung) 3 Befehlsschalter 4 Druckknöpfe für Rechts-, Linkslauf und Stillstand 5 Hebel zum Einstellen des Dre hzahlbe re i ehe s 6 Hebel zum Einstellen des Vorschubbereiches 7 Hebel zum Einstellen der Vorschubrichtung 8 DrehzahlSchalter 9 Not-Druckknopf 10 Hebel zum Vorschubregeln 11 Griffstern für Längszug 12 Keulengriffe zum Ein- u.Aus- schalter des selbstt. Längs- zuges 13 Signallampe für selbsttätigen Längszug 14 Meßuhr für Längs-Anschlag 15 Sperrbolzenhebel zur Verriegelung des Revolverkopfes 16 Handrad zum Schalten des Revolver- kopfes und zum Plandrehen von Hand grob 17 Handrad für Planzug von Hand, fein 18 Hebel für selbsttätigen Planzug, rechts oder links 19 Leuchtdruckknopf für selbsttätigen Planzug 20 Riegel für Plananschlag 21 Hebel zum Festklemmen des Revolverschlittens 22 Hebel für Handschmierpumpe 23 Peilstab für Ölstand 24 DruckknopfSchaltung für Kühlmittelpumpe 25 Kontrollampe für Kühlmittelpumpe 26 Schalthebel zum Umschalten auf Programms chaltung 27 Steckerfeld für Programmschaltung 28 Fußschalter für Kraftspanner Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. Frankfurt/Main Bearbeitet: Ersetzt durch: Geprüft:
Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX |^/230*1 27 Schmieranweisung (siehe Schmierplan Blatt 13 und Fig.10, Blatt 15 (betr. Ölsorten siehe beiliegendes Betriebsmerkblatt Nr. 2) Im Spindelkasten ist Umlaufschmierung durch eine hinter dem Deckel D3, Fig.10 (Blatt 15) an der Rückwand des Spindelkastens angeordnete Schmier- ölpumpe vorgesehen. Hierbei ist folgendes zu beachten: Einfüllen des Öles (ca. 4,5 Ltr.) erfolgt durch eine mit einem abschraubbaren Deckel ver- schlossene Öffnung auf dem Spindelkasten bis zur entsprechenden Markie- rung am Peilstab 23,Fig.9 (Blatt 11), der in der Verkleidung des Vorschub- antriebes steckt. Ist der Ölstand am Peilstab nicht mehr sichtbar, ist ein Nachfüllen des Öles unbedingt erforderlich. Durch ein Schauglas an der Vorderseite des Spindelkastens kann der Ölumlauf beobachtet werden. Zeigt sich ein längeres Ausbleiben des Öles am Schauglas, so ist der Fil- ter zu reinigen. Der Saugkorb liegt am Boden des Ölraumes, der Magnet- Filter auf dem Ölverteiler. Abgelassen wird das Öl durch einen Ablaßstopfen, der sich im Kühlmittel- pumpen-Raum an der Rückseite des Bettes der Maschine befindet. Durch Anbringen eines Schlauches oder Anlegen einer Blechrinne kann das Öl nach außen geleitet werden. Die Lager der Drehspindel, des Vorschubgetriebes, des Planzuges und des Vorschubantriebes werden durch eine an der rechten Stirnseite der Maschine angeordnete Hand-Zentral-Schmierpumpe mit Frischöl versorgt. Ist der Ölstand der Hand-Zentral-Schmierpumpe im Ölstandsauge nicht mehr sichtbar, dann muß Frischöl durch den Klappdeckel an der Pumpe nachgefüllt werden. Das PIV-Getriebe ist so mit Öl (Ölsorten siehe Betriebsanweisung für PIV-Regelgetriebe) zu füllen, bis dieses an der vorn rechts unter dem Schauglasdeckel angebrachten Ölstandsschraube herausläuft. Das Einfül- len geschieht nach Herausschrauben der Öleinfüllschraube auf dem Deckel des Regelgetriebes. Die Schmierstellen des Revolverschlittens werden durch eine Handpumpe geschmiert, deren Betätigungsknopf an der Oberseite des Revolverschlit- tens angeordnet ist. Das Öl wird nach Herausschrauben der Einfüllschrau- be neben der Handpumpe eingefüllt. Bei Sichtbarwerden des Ölspiegels am seitlich darunter liegenden Schauglas ist Öl nachzufüllen. 28 Als Kühlmittelpumpe dient eine Tauchschleuderpumpe, die an der Rück- seite der Maschine im Bett untergebracht ist. Zu erreichen ist die Kühlmittelpumpe nach Öffnen der Tür unter dem Spindelkasten. Die er- forderliche Kühlmittelmenge beträgt ?a.7O Ltr. Die Kühlmittelpumpe wird durch den am Schaltschrank angeordneten linken Druckknopf 24, Fig.9 (Blatt 11) in Betrieb gesetzt, durch den rechten ausgeschaltet. Die zwischen den Druckknöpfen sitzende rote Kontrollampe 25 zeigt an, daß die Pumpe läuft. 29 Probelauf Nach Erledigung der Vorarbeiten wird die Maschine zu einem etwa vier- telstündigen Probe-Leerlauf in Betrieb genommen. Man beginnt dann mit den niedrigsten Drehzahlen und steigert sie allmählich. In den ersten 150 Betriebsstunden soll die Maschine nicht mit den zwei höchsten Spindeldrehzahlen laufen. Beachte Blatt 22, 22a und 22b. Ersatz tOr: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. Frankfurt (Main Bearbeitet: Ersetzt durch: Geprüft:
Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX 50/200.1 Schmierplan Blatt 13 UM- Nach Schmier vorschrift schmieren Puc löA Schmierstoff Übersicht DIN Bezeichnung Zähigkeit Kennz. Bemerkungen Lagerschmieröl BRU DIN 65*3 3°E 50° 0 Für Getriebe mit elektro » magnet. Kupplungen Logerschmieröl BRU DM 65*3 9°E 50° 0 Wälzlctgerfetf DM6562 Ölstand an Schaugläsern taufend überwachen Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. Frankfurt/Main Bearbeitet: Ersetzt durch. Geprüft:
Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX 50/200.1 63/250.1 Blatt 14 5. ARBEITSWEISE DER MASCHINE 51 Aufbau der Maschine Die Hauptteile der Maschine sind: Unterkasten Spindelkasten Vorschubantri eb Bett mit Vorschubgetriebe Revolverschlitten Auf den Unterkasten ist das Bett und auf das Bett der Spindelkasten aufgeschraubt, und zwar so, daß sich eine starre Konstruktion ergibt. 52 Der Unterkasten dient zur Aufnahme der Kühlflüssigkeit und Trennung der- selben von den Spänen. Die Reinigung des Unterkastens erfolgt nach Ab- schrauben der an der Rückwand des Ölschiffes befindlichen Deckel. Die Drehspäne können durch eine große Öffnung an der Rückwand des Bettes bequem und ohne Störung des Betriebes entfernt werden. 55 Der Spindelkasten erhält das gesamte Getriebe für den Antrieb der Drehspindel. Der Antrieb erfolgt durch einen auf dem Unterkasten ange- ordneten 8 bzw. 11 PS Fußmotor über Keilriemen. Die Änderung der Spindeldrehzahlen geschieht durch den am Vorschubgetriebe angebrachten Drehzahlschalter 8, Fig.9 (Blatt 11) oder eine als Sonderausstattung lieferbare, am Revolverschlitten angebrachte Programmschaltung durch: Polumschaltung des Motors und 2 elektromagnetische Doppel-Lamellenkupplungen, die auf den Wellen II und IV angeordnet sind. Vor dem Einrichten der Maschine wird durch den Hebel 5» Fig.9 (Bl.11) auf den schnellen Drehzahlbereich - schwarz markiert - oder auf den langsamen Drehzahlbereich - rot markiert - der Schieberadblock einge- stellt. Die StromZuführung zu den elektro-magnetischen Lamellen- Kupplungen erfolgt über Stromzuführungsbürsten 016 826. Mit dem am Spindelkasten angebrachten Befehlsschalter 5. Fig.9 (Blatt 11) er- folgt das Schalten der Drehspindel auf "Lösen" "Bremsen" "Betrieb" . Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Langen b. Frankfurt/Main Bearbeitet: Ersetzt durch: Geprüft:
Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX Blatt 15 Oiverteilerplatte Magnet-Ölfilter Deckel p, ’l 221047/4 Ö lein fü Hoffnung Schmieröl pi impe IO ‘llschau- \ glas K1 K2 links rechts 'Ölrohre zu den Schmierstellen 7ZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZZL 016826 t&kel Dj, 6027 Ölwanne Ölablaß Elektrische Kupplungen im Spindelkasten Fig. 10 Deckel Dj K3 K4 links rechts Olpeilstab Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. FrankfurtfMain Bearbeitet: Ersetzt durch: Geprüft:
Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX 50/200.1 65/230.1 Auf "Lösen" sind, alle elektrischen Kupplungen stromlos, so daß die Brehspindel von Hand durchgedreht werden kann - wichtig bei Futter- arbeiten ! Auf "Bremsen" werden beide Seiten der auf der Welle IV angeordneten elektro-magnetischen Kupplungen erregt und damit die Drehspindel sofort stillgesetzt. Es empfiehlt sich, den Befehlsschalter nur so lange auf "Bremsen" stehen zu lassen, wie es die Arbeit erfordert, um eine unnötige Erwärmung der Kupplungen zu vermeiden. Die Drehspindel läuft in besonders ausgewählten Wälzlagern hoher Genauigkeit. Über das Nachstellen des axialen Spieles siehe Abschnitt 52 (Blatt 28). Durch Betätigen der 5 Druckknöpfe 4> Fig«9 (Blatt 11) an der Druck- knopftafel wird Rechts-oder Links lauf geschaltet oder der Kotor stillgesetzt. Neben dem Drehzahlschalter ist ein Notdruckknopf 9, Fig.9 (Blatt 11) vorgesehen, durch den die Spindel sofort stillge- setzt werden kann. Soll die Maschine wieder in Betrieb gesetzt werden, muß erst der Befehlsschalter kurz auf "Bremsen" und dann auf "Betrieb" gestellt werden. Rechts- und LinksSchaltung der Drehspindel wird nur beim Gewinde- schneiden mit Schneideisen oder Gewindebohrer verwendet. Zu beachten ist: Die Stromzuführungsbürsten für die Kupplungen K 1 und K 2 sind zu erreichen durch Abschrauben des Deckels D5 an der Rückseite des Spindelkastens, für die Kupplungen K5 und K4 durch Abschrauben der beiden Deckel D1 und D2 an der Vorderseite des Spindelkastens. Siehe Fig.10, Blatt 15« Die an den Stirnseiten der Wellen II und IV im Spindelkasten für die Ableitung des Stromes angebrachten Kontaktstifte K sind zu er- reichen durch Herausschrauben der Gewindebüchsen B (Fig.11»Blatt 17)« Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. Frankfurt! Marn Bearbeitet: Ersetzt durch: Geprüft:
Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX Blatt Page ' /, Spindelkasten Headstock Poupee 51124 M NN3022x KM cie si° WUPL 30 CI na WUPL40 C1 «a WUPM3 CI na K WUPM3 EK40 EK2Q PIV Sicherheitskupplung —l arbre de commande pour —k VI l'avance WUM30 CI na WUM35 C1 na NAK50/30 B —WUL30 C1 na Ölpumpe oi! pump pompe d huile Fig. 11 Getriebeplan von Spindelkasten und Vorschubantrieb Diagram of headstock and feed gears Plan de 11engrenage de la poupee et de la commande de l'avan 3--------------m—- iZAntriebs^le für Vorschub * — shaft forfeed drive NUE90M Cie ftaiuo-nop K3 K4 f-l K1 K2 -WUL30 CI na NAK35]27 K Vorschubantrieb feed drive commande de l'avance | dutä Pl-V.accouplementdese'curite B Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Becrbeitet: Ersetzt durch: Langen b. FrankfurtlMain Ueprü,t:
Betriebsanleitung für 0 Pittler-Revolverdrehbank PIREX Blatt 18 /Fig. 12 Getriebeplan von Vorschubgetriebe, Längs- und Planzug Revolverschlitten —n d-
Betriebsanleitung für Pittler-RevolverdrehbanK PIREX l^/250'l Blatt 19 54 Vorschubantrieb Von der Welle IV wird die Drehbewegung über Keilriemen auf das am Spindelkasten angeordnete PIV-Getriebe übertragen, das im Bereich 1:10 stufenlos regelbar ist. Das Regeln des PIV-Getriebes erfolgt mittels Hebel 10, Fig.9 (Blatt 11) und kann sowohl während des Be- triebes als auch im Stillstand erfolgen. Vom PIV-Getriebe wird die Vorschubwelle über eine Reibungskupplung angetrieben, die auf das hochstzulässige Drehmoment eingestellt ist und anspricht, wenn das Vorschubgetriebe überlastet wird. In solchen Fällen muß nach der Störung gesucht werden. Neben dem PIV-Getriebe befindet sich ein Schieberadblock, der mit Hebel 6, Fig.9 (Blatt 11) verstellt wird und gestattet, 2 Vorschub- gruppen beim Einrichten der Maschine einzustellen und zwar: fein oder grob. Die Vorschübe werden damit im Verhältnis 1 :2 verändert. Die über diesem Hebel angebrachte farbige Tafel stimmt mit den Far- ben der Zahlen der Vorschubskala am PIV-Getriebe überein. Die Änderung der Vorschubrichtung nach rechts oder links erfolgt durch den am Vor- schubgetriebe angeordneten Hebel 7» Fig.9 (Blatt 11). 55 Revolverschlitten und Revolverkopf a) Längs zug Der Revolverschlitten mit dem Revolverkopf ist von Hand durch Linksdrehen des Griffsternes 11, Fig.9 (Blatt 11) nach links oder durch Rechtsdrehen nach rechts verschiebbar. Zum Ein- und Aus- schalten des selbsttätigen Längszuges wird einer der Keulengriffe 12 am Griffstern nach vorn gezogen. Die rote Signallampe 15, Fig.9 (Blatt 11) zeigt an, daß die eingebaute elektro-magnetische Kupplung eingeschaltet ist. Zu erreichen ist die elektro-magnetische Kupplung im Längszug durch Abschrauben des Gehäusedeckels am Vorschubgetriebe. Hierzu ist es erforderlich, die Innensechskantschraube und den darunter liegenden Gewindestift in der Griffstemnabe herauszuschrauben und den Griffstern abzuziehen. Die Längsbewegung des Revolverschlittens wird durch Anschlag- schrauben begrenzt, die in Spannknaggen auf der Anschlagtrommel angeordnet sind. Diese Anschlagschrauben schalten den Längszug selbsttätig aus. Nach dem Ausschalten ist es möglich, mit dem Griffstern 11, Fig.9 (Blatt 11) den Revolverschlitten noch 0,8 - 1 mm von Hand gegen einen festen Anschlag nach links zu drücken. Die genaue Endlage kann am Zeiger der Meßuhr 14 beobachtet werden. Bei Neueinstellung der Längszugauslösung ist stets das Spiel von 0,8 - 1 mm zwischen dem Ausrückbock und dem Anschlaghalter einzustellen. Wenn die Anschlagtrommel nach einem Ausbau wieder eingebaut werden soll, muß die Markierung an der Anschlagtrommel mit der Markierung an der Nabe des Revolverschlittens übereinstimmen. Dabei muß beach- tet werden, daß die Nummer der Nute mit der Anschlagknagge, die auf den Hebel des Anschlaggestänges drückt, mit der Nummer des auf Spindelmitte stehenden Werkzeugloches übereinstimmt. Ersatz für:____________________ PITTLER Maschinenfabrik, A. G. I Bearbeitet: Ersetzt durch: Langen b. Frankfurt/Main Geprüft:
Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX 63/23O.I 15 Fig. Ausziehen des Sperrbolzens b) Betätigung des Sperrbolzens Die Revolverkopf-Verriegelung kann 1. von Hand durch Betätigen des Hebels 15, Fig.9, Blatt 11 und Fig. 13, Blatt 20 oder 2. selbsttätig durch Auflaufen einer Rolle 1 auf eine Schiene 2 bei der Rückwärtsbewegung des Revolver- schlittens gelöst werden (Fig.13). Die Schiene 2 ist an der Vorderseite des Bettes längs verschiebbar befestigt. Die Länge des Werkstückes und der im Revolverkopf befindlichen Werkzeuge bestimmen die Jeweilige Lage der Schiene. Dabei ist zu beachten, daß die Rückwärtsbewegung des Revolverschlittens so kurz wie möglich gehalten wird, um unnötige Nebenzeiten zu vermeiden. Soll der Revolverschlitten ganz nach rechts geschoben werden, was beim Einstellen der Werkzeuge oder beim Spannen vorkommen kann, dann ist es möglich, die eingestellte Schiene zu über- fahren. Der Revolverschlitten kann danach ohne Schwierigkeiten wieder vorgefahren werden. Ersatz für: Ersetzt durch: PITTLER Maschinenfabrik, A G. Langen b Frankfurt! Main
Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX 63/230.1 Blatt 21 c) Planzug: Die Planbewegung des Revolverkopfes kann von Hand oder selbst- tätig ausgeführt werden: von Hand: durch Rechts- oder Linksdrehen des Handrades 16, Fig.9 (Blatt 11); selbsttätig: durch Vor- oder Zurückschalten des Hebels l8, Fig.9 (Blatt 11) aus der Mittelstellung über ein Kegelradgetriebe. Voraussetzung für die Schaltung von Hand oder selbsttätig ist, daß die elektro-magnetische Kupplung durch Drücken des Leucht- druckknopfes 19, Fig.9 (Blatt 11) (Lampe leuchtet auf) einge- schaltet ist. Die elektro-magnetische Kupplung im Planzug ist zu erreichen durch Abschrauben der Haube über dem Planzug am Revolverschlitten. d) Schalten des Revolverkopfes: Der Revolverkopf wird stets von Hand, und zwar durch Drehen des Handrades 16, Fig.9 (Blatt 11) mit der rechten Hand ge- schaltet. Zuvor muß der Sperrbolzen durch Betätigen des Hebels 15 oder selbsttätig in Verbindung mit dem Rückwärts- bewegen des Revolverschlittens über die Schiene 2, Fig.13 (Blatt 20) ausgezogen und die elektro-magnetische Kupplung durch Drücken des Leuchtdruckknopfes 19 (Lampe erlischt) gelöst werden. e) Führungsleisten: Ein evtl. Abheben des Revolverschlittens von den Führungen wird durch genau einstellbare Führungsleisten verhindert. (Nachstellen der Führungsleisten siehe Abschnitt 53) Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Langen b. Frankfurt!Main Bearbeitet: Ersetzt du,ch Geprüft:
Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX <2^222’i 63/230.1 36 Elektrische Sicherung Im Schaltschrank befinden sich Schraubsicherungen für folgende Stromkreise: Steuerstromkreis für Schwachstrom und Starkstrom Kupplungsstromkreis, Gleichstrom 24 Volt Kühlmittelpumpe und sonstige Zusatzmotoren. Der Zugang zu den Sicherungen erfolgt links am Schaltschrank durch eine gesonderte Tür, ohne daß der Schaltschrank selbst auf- gemacht werden muß. Der Antriebsmotor ist für die benötigte Schalthäufigkeit ausgelegt und wird durch die in der Wicklung eingebauten kleinen Thermo- schalter geschützt. Bei Erreichen der hochstzulässigen Motortempe- ratur sprechen diese Schalter an und schalten selbsttätig den Motor ab. Nach Absinken der Temperatur kommen die Schalter in die ursprüngliche Stellung und dann erst ist es möglich, die Maschine wieder in Betrieb zu nehmen. Die Zuleitung zur Maschine ist ent- sprechend dem Leiterquerschnitt einzubauen. Im übrigen verweisen wir hierbei auf die Leitsätze für Werkzeugmaschinen mit elektri- scher Ausrüstung, die in DIN 57 113 § 11 folgendermaßen lauten: "Die Sicherungen zum Kurzschlußschutz für den stärksten Leiter- querschnitt in der Werkzeugmaschine sind außerhalb der Maschine in der Netzzuleitung angeordnet vorzusehen, um die Hintereinander- schaltung mehrerer Sicherungen für den gleichen Zweck zu vermei- den." Für die Stärke der Sicherungspatronen mit Verzögerung ("träg") empfehlen wir erfahrungsgemäß bei einer Betriebsspannung von 220 Volt 50 Amp. Patronen träg, 380 Volt 35 Amp. Patronen träg, 500 Volt 25 Amp. Patronen träg. Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G Langen b. Frankfurt IM Jin Bearbeitet: Ersetzt durch: Geprüft:
:h ipmaker.ru Betriebsanleitung für 52/170.1 Pittler-Revolverdrehbank PIREX g5^250' } Blatt 22a Aufbau der elektrischen Steuerung Die elektrische Steuerung setzt sich zusammen aus: Starkstromteil Schwachstromteil. Zum Starkstromteil gehören Luftschütze, mit denen die ent- sprechenden Motordrehzahlen geschaltet werden sowie die Trans- formatoren und Gleichrichter für KupplungsStromkreis und Steuerstromkreis der Schwachstromsteuerung. Alle diese Geräte befinden sich am vorderen Teil des Schaltschrankes und sind nach Offnen der Schaltschranktür zugänglich. Die Starkstromschütze werden durch Schwachstromrelais ange- steuert. Diese sind in zwei Relaiskästen aufgebaut: Relaiskasten Nr.1 (Drehzahleinheit) beherbergt Geräte, die zur Steuerung der Drehzahlen dienen. Im Relaiskasten Nr.2 (Vorschubeinheit) sind die Relais für Vorschübe untergebracht. Die Relaiskästen befinden sich an der hinteren Seite des Schaltschrankrahmens und sind erst nach Ausschwenken desselben zugänglich. Die Relaiskästen Nr.1 und 2 sind austauschbar und sollen bei Störungen als ganze Einheit ausgetauscht werden, ohne daß die plombierten Hauben abgenommen werden. Ersatz für PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. Frankfurt/Main Bearbeitet: Ersetzt durch: Geprüft:
iipmaker.ru Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX 50/200.1 65/250.1 Blatt 22b Elektrische Verriegelungen Zum Schutze des Arbeiters und zur Schonung der elektrischen Geräte und Schneidwerkzeuge sind in der Steuerung einige Verriegelungen vorgesehen: 1. Thermowächter (siehe Blatt 22) In der Motorwicklung sind Thermoschalter eingebaut, die bei Überlastung des Motors die Maschine abschalten und so den Mo- tor vor Schaden bewahren. 2. Notdruckknopf (siehe Blatt 16) Durch betätigen des Notdruckknopfes wird die Maschine sofort zum Stillstand gebracht. Die Maschine wird wieder in Betrieb gesetzt, wenn der Befehlsschalter kurz auf Bremsen und dann auf Betrieb gestellt wird. 5. Programmschaltung (siehe Blatt 57) Das Steckerfeld der Programmschaltung ist vor Frenidkörpern durch einen Verschlußdeckel geschützt, der am Schaltschrank angebracht und mit einem Verriegelungsschalter versehen ist, so daß die Maschine nur bei verschlossenem Deckel in Betrieb genommen werden kann bzw. bei Öffnen während des Betriebes.die Spindel sofort stillgesetzt wird. 4. Druckwächter Maschinen mit Preßöl- bzw. Preßluft-Spannung sind mit Druck- wächter versehen, der das Einschalten und den Betrieb der Ma- schine nur bei vorhandenem Druck gestattet. Bei Nachlassen des Druckes während des Betriebes wird die Maschine sofort abge- bremst. Damit wird das Herausschleudern des nicht gespannten Werkstückes während des Laufes der Spindel vermieden sowie der Betrieb des Preßölzylinders ohne Preßöl unmöglich gemacht (siehe Betriebsanleitung 116/800 Blatt 51). 5. Spanneinrichtungen a) Röhm-Preßölaggregat, Kracht-Preßölaggregat (siehe Betriebs- anleitung 116/800 Blatt 51) Das Lösen der Spanneinrichtung ist nur möglich, wenn Befehls- schalter auf •‘Bremsen'1 bzw. "Lösen" gestellt ist. Im gelösten Zustand der Spanneinrichtung kann die Maschine nicht in Betrieb genommen werden. b) Elektro-Spanner Das Lösen der Spanneinrichtung ist nur möglich, wenn der Be- fehlsschalter auf "Bremsen" bzw. "Lösen" gestellt ist. Weitere Erklärungen gibt der Stromlauf- und Verdrahtungsplan im Anhang der Betriebsanleitung. Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Langen b. Frankfurt/Main Bearbeitet: Ersetzt durch: Geprüft:
Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX 5^/250*1 Blatt 25 4. BEDIENUNG DER MASCHINE Bei Maschinen mit Programmschaltung muß darauf geachtet werden, daß der Deckel über dem Steckerfeld stets geschlossen und festgezogen ist, da nur dann die Maschine in Betrieb gesetzt werden kann. Es ist dabei gleichgültig, ob die Maschine auf Drehzahlschalter oder Programm ar- beitet. 41 Einrichten Fig.9» Blatt 11 Ein- und Ausschalten der gesamten elektrischen Einrichtung der Maschine Netztrennschalter 1 Rechtslauf, Linkslauf, Stillstand des Antriebs- motors Druckknöpfe 4 Lösen, Bremsen, Betrieb der Drehspindel Befehlsschalter 5 Ein- und Ausschalten der Kühlmittelpumpe Druckknöpfe 24 Beachte; Durch Ausschalten des Netztrennschalters 1 fallen alle Druckknopfschalter automatisch mit ab. Einstellen des Drehzahlbereiches Hebel 5 Einstellen des Vorschubbereiches Hebel 6 Einstellen der Längsanschläge auf der Anschlagtrommel: 1. Spannschrauben lösen. 2. Knaggen in ungefähre richtige Lage schieben (Grobverstellung). 3. Hintere Spannschraube anziehen. 4. Einstellung auf Auslösen beim Lähgsdrehen prüfen. 5. Anschlagschraube durch Rechts- oder Linksdrehen auf genaue Auslösung einstellen (Feineinstellung). 6. Vordere Spannschraube anziehen. Einstellen der Plananschläge; 1. Anschlagböckchen "Rechts”, "Links" oder "Mitte" am äußeren Umfang des Revolverkopfes mittels 2 Innensechskantschrauben befestigen. 2. Riegel des Plananschlages 20 verschieben. 3. Anschlagschraube mittels Schraubenzieher für die gewünschte Revolverkopfstellung genau einstellen (Feineinstellung). 4. Mutter der Klemmschraube zur Sicherung anziehen. Der Anschlag kann sowohl von oben als auch von unten gegen den Riegel des Plananschlages erfolgen. Einstellen der selbsttätigen Auszieheinrichtung für den Sperrbolzen: Die Schiene wird mittels Schrauben am Bett so befestigt, daß das längste, im Revolverkopf befestigte Werkzeug, am Werkstück vorbei gedreht werden kann (Fig. 1j5> Blatt 20). Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Bearbeitet: Ersetzt durch: Langen b. Frankfurt! Main Geprüft:
Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX |^/225O*1 Blatt 24 42 Arbeiten an der Maschine (Fig.9, Blatt 11): Das Ein- und Ausschalten der Maschine, Drehspindel und Kühlmittel- pumpe erfolgt wie unter 41 angegeben. Der Drehzahlwechsel; Drehzahlschalter 8 auf die gewünschte Drehzahl stellen. Regelung des Vorschubes: Hebel 10 des PIV-Getriebes verschieben, , links - kleinerer nach , . rechts - größerer Vorschub Verschieben des Revolverschlittens: a) von Hand Griffstern 11 b) selbsttätig links herum drehen recnts herum drehen Revolverschlitten nach links rechts Einschalten: Keulengriff 12 am Griffstern 11 nach vorn ziehen, Vorschubrichtung je nach Stellung des Hebels 7 nach rechts oder links. Ausschalten: 1) Keulengriff 12 am Griffstem 11 nach vorn ziehen (wie beim Ein- schalten) . 2) Auslösen durch selbsttätige Ausrückung. Bel eingestelltem Längsanschlag wird das Lösen der elektro-magnetischen Kupplung automatisch durch die Anschlagschraube über einen Endschalter bewirkt. Entriegeln des Revolverkopfes: a) von Hand; Hebel 15 nach rechts legen. b) selbsttätig: Revolverschlitten mittels Griffstern 11 bis auf die Schiene 2, Fig.15 (Blatt 20) nach rechts führen. Der Sperrbolzen wird dabei selbsttätig aus der Sperrbüchse ausgezogen. Planbewegung von Hand (Grob): 1. Revolverkopf entriegeln (siehe oben). 2. Revolverkopf durch Drehen des Handrades 16 mit der rechten Hand verdrehen. Ersatz für: Ersetzt durch.
chipmaker.ru Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX Blatt 25 Planbewegung von Hand (Fein); 1. Revolverkopf entriegeln (siehe oben). 2. Kupplung durch Drücken des Leuchtdruckknopfes 19 einschalten, Lampe leuchtet auf. 3- Hebel 18 in Mittelstellung. 4. Revolverkopf durch Drehen des Handrades 17 verdrehen. Planbewegung selbsttätig: 1. Revolverkopf entriegeln (siehe oben). 2. Kupplung einschalten, Leuchtdruckknopf 19 leuchtet auf. -i tt -u n io nach vorn ,, „ , hinten 3- Hebel 18 , . . . Rev.-Kopf drehtsich nach nach hinten vorn Beachte bei Planbewegungen: 1. Der Revolverkopf dreht sich entgegengesetzt zum Drehsinn des Handrades 16. 2. Beim Plandrehen ist der Revolverschlitten auf dem Bett durch Anziehen des Hebels 21 festzuklemmen. 3. Riegel für Plananschlag 20 muß zurückgezogen sein. Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. Frankfurt/Main Bearbeitet: Ersetzt durch: Geprüft:
Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX ZUSATZ- UND VERSCHLEISSTEILE e1 , Längsko pi erbö ckchen; PIREX 50/200.1 PIREX 63/230.1 Mitte Links Rechts , Anschlagschraube , Plankopierböckchen; Mitte Links Rechts . Plananschlagböckchen; Mitte Links Rechts . Anschlagschraube . Anschlagtrommel; Anschlagknagge Anschlagschraube . T-Nutenstein Inbus-Schraube . Revolverkopf PIREX 50/200.1 16 Gewindebüchsen .... 66 213 074 . . 213 075 213 076 60 85 50 214 093 . . 214 094 . . 214 095 . . 201 052 . . 201 054 . . 201 053 60 85 50 63 27 12 60 38 14 63 16 07 60 00 00 13 18 für Werkzeugloch 214 065 214 066 • 214 067 60 85 50 214 068 214 Q69 214 070 202 054 202 055 202 056 60 85 60 63 27 12 60 38 14 63 16 07 60 00 00 20, 30 u. 40 0 16 Druckschrauben . . . . 60 41 15 für Werkzeugloch 20, 30 u. 40 0 6 Druckklötzchen .... 63 32 38 für Werkzeugloch 20 0 6 Druckklötzchen .... 63 32 41 für Werkzeugloch 30 0 3 Druokklötzehen .... 63 32 36 für Werkzeugloch 40 0 1 Druckklötzchen .... 63 32 23 für Werkzeugloch 40 0 (Nr.14) Revolverkopf^PJREä 63/230.1 16 Gewindebüch^en. . ... 66 16 Druckschrauben . . 60 6 Druckklötzchen . ... 63 6 Druckklötzchen .... 63 3 Druckklötzchen .... 63 1 Druckklötzchen .... 63 13 32 für Werkzeugloch 20, 40 u. 41 19 für Werkzeugloch 20, 40 u. 32 57 für Werkzeugloch 20 0 32 06 -für Werkzeugloch 40 0 32 29 für* -Werkzeugloch 50 0 32 24 für Werkzeugloch 50 0, Nr. 50 0 50 0 14 Einsätze für Doppelbürstenhalter: Spindelkasten: 016 027 für Doppelbürstenhalter „ -1 UT44-4- T" m 016 826 8 0 Revolverschlitten, Langs- u.Planzug: 016 827 für Doppelbürstenhalter '• 016 72^ 5 0 Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Bi arbeitet: Ersetzt durch: Langen Frankfurt 1 Main Geprüft:
Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX 63/250.1 5- NACH INBETRIEBNAHME DER MASCHINE 51 Wartung und Pflege a) Zur Beachtung täglich (8 Betriebsstunden); (bei zwei- bzw. dreischichtigem Betrieb sind diese Arbeiten in Jeder Schicht vorzunehmen !) 1. Schmieranweisung gemäß Abschnitt 27 beachten ! Ausreichend aber nicht übermäßig schmieren und Ölstandsgläser beachten. 2. Von Zeit zu Zeit die Lager der Drehspindel auf ihre Wärme prüfen. Die Lagertemperatur darf Handwärme (50 ) nicht übersteigen. 5. Beim Arbeiten mit Kühlmittel für ständigen Kühlstrom Sorge tragen. 4. Werkzeuge ständig scharf halten, also rechtzeitig nach- schleifen. 5- Späne aus dem Arbeitsbereich der Werkzeuge und in gewissen Zeitabständen aus dem Maschinenbett entfernen. Man achte darauf, daß Späne nicht zwischen Zahnstange und Vorschubritzel gelangen, die sich unter dem Revolverschlitten befinden. 6. Im Gefahrenfalle kann durch den Druckknopf 9, Fig.9 (Blatt 11) die Drehspindel sofort stillgesetzt werden. Durch den roten Druckknopf 4, Fig.9 (Blatt 11) an der Vorderseite des Spindel- kastens kann der Motor, oder durch Betätigen des Netztrenn- schalters 1, Fig.9 (Blatt 11) die gesamte Maschine stromlos gemacht werden. Bei Betriebsschluß ist dieser Netztrennschalter immer auszuschalten. 7. Rechts- und Linkslauf werden im allgemeinen nur zum Gewindeschnei- den mit Schneideisen oder Gewindebohrer benötigt. Man vermeide dieses Umschalten bei den höchsten Drehzahlen, da sonst die Ge- triebeteile nur unnötig stark beansprucht werden. 8. Bei Betriebsschluß reinige man die Maschine oberflächlich und öle die Bettprismen ein. b) Zur Beachtung wöchentlich (48 Betriebsstunden); 1. Maschine gründlich reinigen. Dazu gehört auch das Reinigen der Gleitbahnführungen und der Filzabstreifer. Ferner empfiehlt es sich, bei feinen Spänen nach Abnahme des Zahnkranzschutzes das Ritzel und die Zahnkranzscheibe sowie die dann freiliegenden Indexbüchsen gründlich zu säubern. 2. Schmieranweisung gemäß Abschnitt 27 beachten. Ersatz für: Ersetzt durch:
iipmaker.ru Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX 1 Blatt 28 c) Zur Beachtung monatlich (200 Betriebsstunden): 1. Die elektromagnetischen Kupplungen bedürfen keiner Nachstellung. 2. Die Abnutzung der Kontaktstifte an der Stirnseite der Welle II und IV und die Stromzuführungsbürsten im Spindel- kasten sind zu prüfen und abgenutzte Bürsten sind durch neue zu ersetzen. 5. Die Kontakte an den Schützen im Schaltschrank sind zu prüfen. Verbrannte Kontakte müssen ausgewechselt werden. 4. Magnet-Filter im Spindelkasten reinigen. d) Zur Beachtung vierteljährlich (600 Betriebsstunden): 1. Schmieranweisung gemäß Abschnitt 27 beachten. 2. Pumpe und Saugkorb der Umlaufschmierung im Spindelkasten reinigen. 5. Getriebeöl aus Spindelkasten, PIV-Getriebe, Vorschubgetriebe und Querschlitten ablassen, Gehäuse mit Petroleum durchspü- len und neues Öl nach Vorschrift einfüllen. 4. Kühlmittel auspumpen; Rest ablassen. Kühlmittelpumpe ausbauen und mit Petroleum gründlich reinigen. Deckel an der Rückwand des Unterkastens abschrauben und Innenraum auswaschen. 5. Abstreifer für Späne und Schmutz für die Bettprismen am Revolver- schlitten abschrauben und die eingelegten Filzkissen sauber machen oder durch neue ersetzen. 6. Überprüfen der Filzabstreifer an den Gleitbahnführungen, wenn erforderlich, durch neue ersetzen. 52 Nachstellen der Drehspindellagerung Die Drehspindellager werden von uns so eingestellt, daß ein Nachstellen nicht notwendig ist. Unregelmäßigkeiten im Drehbild gehen nach unseren Erfahrungen in den weitaus meisten Fällen nicht auf falsche Einstellung der Spindellager, sondern auf unzweck- mäßige Befestigung, Einstellung oder Anschliff der Schneidwerk- zeuge zurück. Die Drehspindel ist in Wälzlagern höchster Genauigkeit gelagert, deren Einstellung besondere Sachkenntnis erfordert. Wir bitten dringend bei irgendwelchen Schwierigkeiten, die möglicherweise von der Spindellagerung herrühren können, nicht Verstellungen an den Rundmuttern vorzunehmen, sondern uns hiervon zu verständigen. Unsachgemäßes Nachstellen hat Überbeanspruchung der Lager zur Folge, die zu einer völligen Zerstörung führend können. Für Beschä- digungen der Wälzlager, die durch unsachgemäße Nachstellung eintreten, übernehmen wir keine Verantwortung. Ersatz für: Ersetzt durch:
Betriebsanleitung für J2/170.1 Pittler-Revolverdrehbank PIREX 50/200.1 65/230.1 53 Nachstellen der Führungsleisten Die Führungsleisten, mit denen der Revolverschlitten an der Unterfläche der Prismenführung gleitet, werden von uns richtig eingestellt. Sollte sich nach längerem Betrieb ein Nachstellen als erforder- lich erweisen, so wird die Sechskantschraube 1 durch Links- drehen gelöst, sodann wird der Gewindestopfen 2 mittels Drehen an dem an seinem oberen Hals befindlichen Sechskant nach links verdreht, um die Schiene 3 dichter anzustellen, oder nach rechts, um die Schiene lockerer zu stellen. Nach dem Verstellen des Gewindestopfens 2 ist die Sechskantschraube 1 durch Rechtsdrehen wieder festzuziehen. Fig.14 (Blatt 29). 54 Ersatzteilbestellungen Bei Jeder Ersatzteilbestellung ist die rechts auf der hinteren Prismenseitenkante des hinteren Prismas des Maschinenbettes einge- schlagene Los-Nummer anzugeben (z.B. 3024/9). Telefonische oder telegr^ische Bestellungen sind brieflich zu bestätigen mit dem Vermerk: "bereits telefonisch bestellt". Ersatz für: Ersetzt durch: Bearbeitet: Geprüft:
chipmaker.ru Betriebsanleitung f_r HC 200 1 Pittier- evolverdrehbank PIREX <5/250.1 Blatt ' 6. Sp anelnrichtung Preßölspannung Fig.15a u. 15b Der Preßöl-Hohlspanner ermöglicht kraftbetätigte Stangen- und Futterspannungen. Durch Zusammenwirken mit dem preßölbetätigten StangenVorschub tritt eine we- sentliche Vereinfachung der Bedienung und eine Verkürzung der IJebenzeiten ein. Am hinteren Ende der Drehspindel ist der Preßöl-Hohlspanner (1) angebaut. Aufbau und Einstellung der Spannkraft siehe BesclireibUn& Plttler Preßöl-Aggrc- gat. An den Hohlspanner (1) schließt sich der preßölbetätigte Stangenvor schub an,der am Werkstoff-Führungsrohr befestigt ist. Arbeitsweise Heim Httätigen des Fußschalters (2) in Richtung "Spannen” wird das Preßöl vom Pittler-Preßöl-Aggregat über die Leitung (17), Fig.15b, in den Hohlzylin- der (i) geleitet und bewegt den Kolben von links nach rechts. Diese Bewegung wird :ber da.. Druckrohr (5) bei PIREX 50/200.1, Fig.15a, baw. de» -Druel wehr-(4») m. e auf den am Spindelflansch mittels Bajonettscheibe (16) und den Schrauben (P^) befestigten Spannkopf (1?) und auf die Spannbacken bzw. Einsatzoacken übertragen. Der Werkstoff ist gespannt. Das Lösen der Spannung erfolgt in ähnlicher Art durch Betätigen den Fuß- schalters (2 )ln Richtung "Lösen”. Dadurch wird das Preßöl in Leitung (15), Flg.^fe, in die andere Zylinderseite gesteuert. Die Spannung Ist gelöst. Umbau von Backenspannung (Druckspannung) auf Futterspannung, Fig.15a Helm Umbau von Backenspannung auf Futterspannung sind die Schrauben (24) und die Mutter (i4) zu losen, der Spannkopf (15) ist mittels Bajonett- scheibe (1t) abzunehmen und die Druckbüchse (12) durch Linksdrehen vom ruckrohr (5) bei PIREX 50/200.1 bawr- v&fr‘4} 0.2 zu entfernen. Um bei Backen- und Futterspaunung am Fußtaster ( 2) stets die gleiche Richtung für Spannen und Lösen zu benutzen, wird am Pittler-Preßöl-Aggregat der Preßöl-Umschalter nach links oder rechts betätigt. Der Preßöl-Umschalter darf während des Laufes der Maschine nicht umgelegt werden (siehe Beschrei- bung Pittler-Preßöl-Aggregat). Der Anbau eines Futters richtet sich nach Fabrikat und Bauart siehe Blatt/jOd und 50e. >—y tafz für irtzt durch
L’atriebsanl jitur fr II TLER—I» 'volverdrehbank rIL£X 5O/2OC.1 63/2)0.1 115/öOZ 11 /OC 2 116/7°6 Blatt 3Cb 11 ek Irische Vvrriet.elvJi,, 4 Pie a-aschine kann man nur in Betrieb setzen, wenn 1.) der . otor im PITT 1ÄR-Aggregat eir -schaltet ist, 2.) mit dem r'ußschalter "Spannen" gespannt worden ist. iurde zwischendurch die aschine durch Auaschalten des Haupt- schalters stillgesetzt, so muß nach zinschalten des Haupt- schalters auch der Pußtaster "Spannen” bctl.ti ,t werden. lese Verriegelungen .rurd.cn vorgenomren, um die Gewißheit zu hüben, daß ein nient gespanntes Wer-stuck nicht hsrausge- chltudert wird. für: durch: PITTLER Mc^chinenfabrik, A G. Lacgtn ’Hes^n Bjarbf 'ef ? . 1 ।. 1 Gep'ült
chipmaker.ru Betriebsanleitung Pi t .lcr-Ri volverdrehoai.k 5 2 9.1 ™EX 2 0.1 11- 775 Blatt 30c Vorscbubeinrichtung Fig. 1>b Sebald die Spannung völlig gelöst ist, erfolgt der Antrieb des Preßölvorschubes. Das Preßöl strömt über die Leitung (5) durch eine Drossel (6) in die vordere Kammer des Vorschubzylinders (7) und schiebt den Zylinder vor. Am Zylinder ist der Shieber (8) mit dem Vorschubkcpf (9) befestigt, durch den der Stangenwerkstoff vorgeschoben wird. Durch Betätigen des Fußschalters (2) Fig.15b» in Richtung "Sparnen" wird der Werkstoff gespannt. Nach Erreichen der vollen Spannkraft strömt das Proßöl über die Leitung 10) in die hintere Krmjjer des Vorschubzylinders (7). Der Zylinder und mit ihm der Vorschubkopf werden bis gegen den Anschlagring (11) zurticic- gez^gen, der der gewünschten Vorschublänge entsprechend auf der Kolben- stange festgeklemmt ist» • fOr: 1 Ottrc, PITTLER MatchlrMifabrik, A. G. LonginHMt) twtetut Fz Pk GuprOft,
Betriebsanleitung für . 1 > -1 11 2. Blatt JOe ^u^trr Fabrikat Eühm, Fig- 15<^ Belm Hohlspannlutter Fabrikat Rehm wira die Gewinaebüchse (21) mittels mitgelieferten Schlüssels mit dem Rohr (5) bei PIRE> 50 20' . b zx? mll~der Gewtndcibüehui* (U) bw4-aTVtira , f verbünd en. Das Futter (20) wird mit Futterpiatte (25)» der Bajonettscheibe (16) und den Schrauben (24) am Spindelflansch befestigt. Danach werden die beiden Nutmutterr. (22) auf der Gewindebüchse (21) gegeneinander gekontert und die Mutter (25) mit einem Spezialschlüssel gegen die beiden Hutmuttern (22) gezogen, so daß eine feste Verbindung mit dem Rohr (5) bz». der-«‘tew.indRhiifih«1? ßeKeben ist. ( < PITTI Matchlntnf ibrik, A G. Langtn/HittM SM ^.2.(7 fr G-r0ft:


Betri ebsanleitung für PITTLER-Hydraulikaggregat Blatt 1 PITTLER-Hydraulikaggregat (siehe auch Blatt 5, 4 und 5) Dieses Aggregat wurde mit allen hydraulischen und elektrischen Ein- richtungen versehen, die wir für notwendig halten, das Gerät an unseren Revolverdrehbänken mit geringster Wartung betriebssicher einzusetzen und die UnfalIvorschriften zu erfüllen. Auf einer platte, die auch als Abdeckung des ca. 50 Liter fassenden Ölbehälters dient, ist eine durch einen Elektromotor angetriebene zweistufige Zahnradpumpe 2 montiert, die das Öl über Ansaugfilter 1 aus dem Behälter ansaugt und mit der Niederdruckstufe ND ca. 27 Li- ter/min. bei 8-10 atü und mit der Hochdruckstufe HD ca. 6 Liter/min. bei 50 atü fördert. Bis zu 8-10 atü werden die Fördermengen beider Stufen gemeinsam benutzt, um im Verbraucher schnelle Bewegungen bei niedrigem Druck zu erzeugen. Steigt nach Beendigung der Kolbenbe- wegung der Druck im System über 10 atü an, so wird das Abschalt- ventil 10 hydraulisch betätigt und leitet die Fördermenge der ND-Pumpe drucklos in den Behälter ab. Das Rückschlagventil 5 verhindert, daß das Hochdrucköl der HD-Stufe über die ND-Stufe abfließt. Der druck- lose Abfluß des überflüssigen Öles verhindert seine Erwärmung. Die Fördermenge der HD-Pumpe reicht aus, um nach Beendigung der Kolben- bewegung im Zylinder das anfallende Lecköl zu ersetzen und den be- nötigten, am Druckbegrenzungsventil 8 eingestellten Spanndruck zu erhalten. Überschüssiges HD-Öl wird über das Ventil 8 in den Be- hälter zurückgeführt. Der eingestellte Arbeitsdruck wird an einem durch Flüssigkeit gedämpften Manometer abgelesen. Für die Steuerung ist ein beiderseits elektrisch betätigtes Block- steuerventil 5 mit zwei Schaltstellungen vorgesehen. Ein gleich mit angebautes Maximalventil, eingestellt auf 51 atü, schützt die ge- samte Anlage vor Überlastung. In die zum Verbraucher gehenden Leitungen sind Feinsiebe 6 eingebaut, die verhindern sollen, daß eventuell im Aggregat vorhandener Schmutz in den angeschlossenen Zylinder gelangt. Durch den Einbau des Rückschlagventils 4 wird erreicht, daß bei Stromausfall, also bei auslaufender Drehspindel und stillstehender Hydraulikpumpe, der Druck im Zylinder nicht schlagartig, sondern nur langsam abfällt. Bei 25 atü Spanndruck wurde bis zum Stillstand der Drehspindel ein Abfall auf 6 atü gemessen und das Werkstück noch festgehalten. Die zum Betrieb des Aggregates notwendigen elektrischen Geräte sind ebenfalls vorgesehen. Der Antriebsmotor wird durch Sicherungen e-j und einen Motorschutz- schalter a-| gesichert und kann über diesen in Betrieb genommen werden. Ein am Motorschutzschalter angebauter Hilfskontakt a-| schließt bzw. öffnet den Steuerstromkreis der Maschine, verhindert also ihr Anlaufen bei stillstehendem Hydraulikaggregat. Ein Hilfs-Luftschütz Pr mit seinen Kontakten Pr ist in Verbindung mit dem Befehlsschalter N der Maschine so geschaltet, daß nur im gebremsten bzw. gelösten Zustand -ch: PITTLER Maschinenfabrik, A G. Langen b. Frankfurt!Main Bearbeitet: Geprüft:
Betri ebsanleitung für PITTLER-Hydraulikaggregat Blatt 2 der Drehspindel gespannt bzw. entspannt werden kann. Bei nicht- gespanntem Futter läuft die Drehspindel nicht an. Die Betätigungselemente b| für das Lösen und bg für das Spannen des Futters sind an der Maschine befestigt und können hand- oder fußbetätigte Taster sein. Ihre Impulse werden über einen im Aggregat eingebauten Umschalter ag, der nur bei stillstehender Drehspindel geschaltet werden darf, wahlweise auf die Magnete S-j und Sg des Blocksteuerventils 5 übertragen. Der Umschalter ag ermöglicht also eine Umkehr der Bewegungsrichtung des Kolbens im Zylinder (Wechsel von Zug- auf Druck- bzw. von Futter-Innen- auf Futter-Außenspannung), ohne daß die Taster und bg in ihrer Bezeichnung geändert werden müssten. Inbetriebnahme und Wartung Nach Aufstellen der Maschine sind auch die hydraulischen und elektrischen Verbindungen zum Hydraulikaggregat herzustellen. Die Hochdruckschläuche, der Leckölschlauch und die elektrischen Leitungen mit Stecker sind arzuschließen. Am Öleinfüllstutzen sind ca. 50 Liter Öl einzufüllen. Der Öl- spiegel soll im oberen Bereich der Ölstandsanzeige noch sichtbar sein. Es ist ein Hydrauliköl von 5° _ E/50° C zu verwenden, zweckmäßig die Sorte, die auch für die Umlaufschmierung im Spindelkasten der Maschine zur Anwendung kommt. Diese Arbeiten sind mit größter Sorgfalt hinsichtlich der Sauberkeit durchzu- führen. Es muß unbedingt verhindert werden, daß Schmutz in die Anlage kommt. Nachdem der Hauptschalter an der Maschine eingeschaltet wurde, kann auch das Hydraulikaggregat über den schwarzen Taster des Motorschutzschalters in Betrieb genommen werden. Um die Anlage zu entlüften, sind zunächst bei stehender Drehspindel die Betä- tigungselemente für Spannen und Lösen an der Maschine mehrmals zu betätigen, die Luft wird dadurch aus den Leitungen und dem Zylinder herausgedrückt. Dann wird der benötigte Öldruck am Druckbegrenzungsventil 8 eingestellt und die Arbeit kann be- ginnen. Die Wartung des Gerätes beschränkt sich auf die Beobachtung des Öles und des Ölstandes. Dieser soll stets im Ölstandsanzeiger sichtbar sein. Sind Anzeichen starker Alterung und Verunreinigung des Öles vorhanden, so ist es zu wechseln. Die vorhandene Öl ablaßschraube ist zu öffnen und sämtliches Öl ist abzulassen. Nach Bedarf ist der Behälter auszuspülen, ebenso die Ansaugsiebe 1 und die Feinsiebe 6. Am Schluß ist alles wieder zusammenzubauen und neues Öl, wie oben angegeben, einzufüllen. Spätestens nach 1500 Betriebsstunden sollte in jedem Falle ein Ölwechsel vorge- nommen werden. Die in die Anschlußstutzen für die Hochdruckschläuche eingebauten Feinsiebe 6 sollten in Abständen von 2 Monaten nach Lösen der Muttern auf Verschmutzen geprüft und, wenn notwendig, gereinigt werden. für- PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Bearbeitet: t durch: Langen b. Frankfurt/Main Geprüft.
1 Ansaugfilter 2 Elektropumpe ND-Teil 27,2 1/min; 8-10 atü HD-Teil 6,8 1/minj JO atü J Rückschlagventil 4 Rückschlagventil (Sicherheitsventil zur Druckerhaltung bei Pumpenstillstand durch Stromausfall) 5 Blockwegeventil (mit 2 Schaltstellungen, beiderseits elektrohydrau- lisch vorgesteuert mit eingebautem Maximalventil) 6 Feinsiebe 7 Manometer 8 Druckbegrenzungsventil (mit Handrad, Einstellbereich 1-^0 atü) 9 Drossel mit Rückschlagventil 10 Zweiwegeventil (hydraulisch betätigt) z tür: PI TT LER Maschinenfabrik, A. G. zt durch: Langen b. Frankfurt/Main
ag Umschalter für Leitungswechsel (Zug- oder Druckspannung) b] Betätigungselemente zum Lösen des Futters. t>2 Betätigungselemente zum Spannen des Futters e-| Sicherungen für den Pumpenmotor Pr Hilfsschütz für die Verriegelung Si ,Sg Magnete am Blocksteuerventil N Verriegelungskontakte aus der Maschinensteuerung (gezeichneter Zustand: Drehspindel gebremst oder gelöst) atz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Bearbeitet: itzt durch: Langen b. Frankfurt/Main Geprüft :
Betriebsanlei tung für PITTLER-Hydraulikaggregat Blatt 5 otorschutz- f). halt er al < anometer 7 uckbegr - “I 8 PITTLER-Hydraulikaggregat mit Schutzhaube Blockwegeventil 5 Antriebsmotor 2 Maximal ventil Öleinfüllstutzen Ötstandsanzeige & PITTLER - Hydraulikaggregat ohne Schutzhaube tz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Langen b. FrcnkfurtlMain Bearbeitet: tzt durch: Geprüft:
Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX |^230*1 Blatt 50 6. SPANNEINRICHTUNGEN 61 Druckspannung (Fig. 15, Blatt 31 ) Für Stangenarbeiten der üblichen Art wird die Stangenspannung mit Innen- (Druck-) Spannung verwendet, dessen Spannkopf 13 mit 4 Steh- bolzen 15 am Spindelflansch und der Bajonettscheibe 14 befestigt ist. Bei dieser Spannung werden die bekannten dreiteiligen Pittler- Spannbacken verwendet. Die Spannbacken werden je nach dem Spann- durchmesser als Spannbacken ohne Einsatzbacken oder als Spannbacken mit Einsatzbacken geliefert. Sie sind gehärtet und geschliffen. Die Einsatzbacken lassen sich leicht auswechseln, so daß für verschiedene Spanndurchmesser nur ein Satz Spannbacken notwendig ist. Es ist je- doch zweckmäßig, noch einen Reservesatz Spannbacken für Einsatzbacken anzuschaffen. a) Druckspannung, handbetätigt Das Spannen geschieht mit dem links an Maschinenbett angeordneten Hebel a, Ritzel b, Zahnstange c, Hebel 7, der am Spindelende angebrachten Spannmuffe 8 (Fig. 15, Blatt 31), den Wirbeln 9, den Tellerfedern 10, dem Druckrohr 11 und der Druckbüchse 12. Das Druckrohr 11 und die' Druckbüchse 12 werden vorgeschoben und drücken in Richtung des am vorderen Ende der Drehspindel angebrachten Spannkopfes 13, wodurch die eingesetzten Spannbacken liegt in gespannter Stellung am Stellring 18 a an. Mit den ner oder gescheiter, sondern den Werkstoff spannen. Die Spannmuffe 8 am Stellring 18, bei geöffneter Stellung Spannbacken läßt sich nicht nur gezoge- auch gewalzter Werkstoff spannen. Es empfiehlt sich, letzteren der Durchmesser-Toleranz entsprechend zu sortieren. Durch Verdrehen der am Spanrikopf 15 befindlichen Mutter 17 ist von Hand die Spannung dem Werkstoffdurchmesser weiterhin noch an- zupassen. Es ist dabei zu beachten, daß die Spannung nicht zu eingestellt wird, da sonst die Gefahr besteht, daß die Wirbel brechen. hart 9 Die Schraube 16 dient zur Sicherung der Spannmutter 17, damit sich diese nicht von selbst verstellt. Sie darf nicht zu fest angezogen werden, damit keine Verspannung der Spannmutter 17 auftritt. b) Druckspannung, kraftbetätigt Die Betätigung erfolgt vom Preßluftzylinder 6, Fig. 15 (Blatt 31) über Hebel 7 zu der am Spindelende angebrachten Spannmuffe 8. Die weitere Funktion erfolgt wie bei der handbetatigten Druck- spannung, Absatz a). itz für: PITTLER Maschinenfabrik 4. G. dzt durch: Langen b. Frankfurt/Main
Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX 5^/230*1 Blatt 30a Ausbau der Druckspannung (Fig.15» Blatt 31) 1) Werkstofführungsring 402 403 A herausnehmen. 2) Spannkopf 13 abnehmen und Spannbacken s herausnehmen. 3) Sonderschlüssel in den vorgesehenen Schlitz des Spannrohres 11 am hinteren Spindelende einführen und durch Linksdrehen Spannbüchse 12 lösen. 4) Flansch f abnehmen und Muffenklötzchen h entfernen. 5) Sonderschlüssel wie unter 3 einführen und Spannrohr 11 mit diesem Schlüssel nach vorn in Richtung Spindelflansch drücken, Wirbel 9 in Axialrichtung nach innen schwenken und Spannmuffe 8 abziehen. Wirbel 9 nach außen schwenken und Spannrohr 11 herausziehen. Es muß darauf geachtet werden, daß die Muffenklötzchen h bei gespanntem Werkstück frei beweglich sind. Ist dies nicht der Fall, muß die Einstellschraube m am Klemmring k verstellt werden, bis die Muffenklötzchen h wieder frei laufen. Zu erreichen ist diese Schraube durch Öffnen des Deckels an der Rückseite des Bettes unter dem Spindelkasten. z für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Bearbeitet: zt durch Langen b. Fi anhfurt/Main Geprüft:

chipma ker.ru Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX 50/200.1 65/250.1 62 Umspannzange Soll ein bereits erstseitig bearbeitetes Werkstück zur Bearbeitung der zweiten Seite auf einem vorgedrehten Durchmesser gespannt wer- den, empfehlen wir eine Umspannzange für Druckspannung mit unge- härteten Einsatzbacken. Die Umspannzange wird anstelle der Spann- backen für Stangenspannung in den Spannkopf eingesetzt und im Spannrohr zylindrisch geführt. Unter Verwendung eines Steg-Spann- ringes werden die Einsatzbacken auf der Maschine ausgedreht. Da- durch wird genauer Rundlauf der Einsatzbacken erreicht. Max. Spann - Durchmesser 50 mm. PIREX 50/200.1 Best.-Nr. Umspannzange............................40? 022 Einsatzbacken...........................416 521 PIREX 6X230.1 Umspannzangb^. Einsatzbackeif 021 321 62a Umspannfut ter Für Spann-Durchmesser über 50 mm bis max. 110 mm liefern wir für die kraftbetätigte Zugspannung ein Umspannfutter mit ungehärteten Ein- satzbacken. Dieses Umspannfutter erfüllt höhere Ansprüche an die Werkstück-Rundlaufgenauigkeit und kann auch anstelle der Umspann- zange für Druckspannung für Spann-Durchmesser bis 50 mm verwendet werden. PIREX 50/20Ü.1 Umspannfutter bis max. 65 mm 0 ... . Spannzange ........................... Einsatzbacken ........................ UmspE.nnfutter bis max. 110 mm 0 . . . . Spannzange ............................ Einsatzbacken ......................... Best.-Nr. 410 108 407 108 416 518 410 109 407 109 416 525 Ersatz für: Ersetzt durch PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Langen b. Frankfurt/Main
63 Spannfutter Für Futterarbeiten können geliefert werden: a) Preßluftbetätigte Futter: 1. Zweibackenfutter 2 BLE 200 oder 2 BLE 250 mit auswechselbaren Aufsatzbacken. 2. Dreibackenfutter KS 200 oder KS 250 mit auswechselbaren Aufsatzbacken. b) riandbetätigte Futter; 1. Zweibackenfutter 2 BHE 200 oder 2 BHE 250 mit seitlicher Spindel, Grund- und weichen Aufsatzbacken. 2. Dreibackenfutter F 200 oder F 250 mit Grund- und harten Aufsatzbacken. Weitere Spannmittel auf besondere Anfrage. 64 Stangenvorschub Der Stangenvorschub ist ausgerüstet mit einer Pfander-Vorschub- einrichtung VE 2-50 für PIREX 50/200.1 und-VE 3'63 für PIREX 6^030^1, die auf einem Schieber von Hand oder durch Kraft betätigt wird. Die Betätigung des Vorschubes und der Spannung erfolgt in einer bestimmten Reihenfolge. Nach Beendigung des Arbeitsganges ist bei Stangenspannung von Hand: 1) die Spannung der Stange zu lösen; 2) mit dem links stehenden Vorschubkopf die Stange nach rechts bis zum Anschlag im Revolverkopf vorzuschieben; 3) die Stange zu spannen und 4) der Vorschubkopf nach links bis zum Anschlag zurückzuschieben. Bei kraftbetätigtem Stangenvorschub erfolgen diese Vorgänge selbst- tätig beim Spannen und Lösen der Werkstoffstange. Beim Vorschieben ist der Revolverschlitten in der gewünschten Anschlaglänge entweder von Hand oder durch Festziehen des Klemmhebels 21, Fig.9 (Blatt 11) festzuhalten, da sich der Werk- stoff nachträglich nicht ohne weiteres wieder zurückschieben läßt. Will man ausnahmsweise bzw. beim Einrichten die Werkstoffstange zurückschieben, so wird durch Vorschieben des Kugelgreifkorbes die Werkstoffstange gelöst. (Siehe Betriebs- und Montageanleitung für Pfander-Vorschubeinrichtung) Ersatz für: Ersetzt durch: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Langen b Frankfurt/Main Bearbeitet: Geprüft:
o BAU GRÜSSEN UND ANSCHLUSSMASSE FÜR VORSCHUBEINRICHTUNGEN VE 1-3 zur Verwendung an Revolverdrehbänken und Drehbänken (dbp angem.) PFANDER M 8 IW ^Werkstoffzufuhr Zur Rückführung der Werkstoffstange Kugelgreifkorb in Pfeilrichtung ausheben! Maschinenseite ca. 110 max. Ca. T92 max. Bezeichnung des Einsatzes Spannbereich rund Spannbereich 6 kant B a u m a ß e Sonder- größe Spann beregn rur>a Spannbereich 6 kant 0 a 0b 0c 0 d 0 e VE 1 —36 5 — 36 5 — 32 140 125 80 64 69 VE 1—40 5 — 40 5 — 34 140 125 80 64 69 VE 2 — 50 15 — 50 15 — 46 150 135 91 75 80 VE 3 — 65 21 —65 21—55 165 150 106 90 95
BETRIEBS- UND MONTACEaNLEITUNC PFANDER EUR VORJCHUBEINRIEHWNG VE 2-50 Spannbereidi 15-50 DBP. angem.) » i 16 ^__Werkstoffzufuh 150 0f7 Lochkrs. 135 01 ± 0,1 Zur Rückführung der Werkstoffstange Kugelgreifkorb 9 in Pfeilrichtung ausheben 1 45 ► — 38»- Die Einstellung der Spannbereiche erfolgt durch Austauschen derTeile 8-10- Das Federlager 11 ist mit3Ausl inkungen, sowie mit 3 Einprägungen versehen, in welche die Zylinderstifte des Grundkegels im betriebsfertigen Zustand eingreifen. Maschinenseite Nach Andrücken des Federlugers 11 und Verdrehen um 60“ kann dieses abgenommen und die Teile 8-10 ausgetauscht werden. Die Kugeln des Kugelgreifkorbes 9 sind auswechselbar. Bei Blankmaterial u.id Buntmetallen müssen zur Vermeidung von Oberflächenmarkierungen Kunststoffkugeln verwendet werden. Die Verwendung dieser Kugeln ist grundsätzlich zu empfehlen, auch bei Schwarzmaterial, obwohl hier die Möglichkeit besteht, Kugeln aus Bronze oder Messing einzusetzen. (Je nach Werkstoff). Die Einstellung des gewünschten Spannbereichs bedingt den Ein- bau der Teile gern, nebenstehen- der Tabelle: Rund- und 6-kanl Materialien können mit ein und demselben Kugelgreifkorb er- faßt werden. Für andere 6-kant-Abmessungen, sowie für 4-kant und Sonder- profilstangen sind besondere Kugelgreifkörbe notwendig- Teil 9 Teil 8 Teil 10 Kugelgreifkorb 0 - rund Signierung ür Spannbereich SW - 6-kant Reduzierhülse Signierung Druckfeder mit Federteller Innen0 x Länge 15-21 15-19 VE 2/8 R 2 34x110 21 -26 21 -24 VE 2/8 R 2 34x110 26-31 26-28 VE 2/8 R1 40x110 31 -36 30-32 VE2/8 RI 40x110 36-41 36-37 entfällt 55x110 41 -46 41 entfällt 55x110 46-50 46 entfällt 55x110 Kugel-0 für Spannbereich 46-50 = 13 mm. Für alle übrigen Spannbereiche = 15 mm. Achtung! Beim Einführen der Materialstange Teil 9 soweit nach rechts drecken, daß die Kugeln nicht beschädigt werden. Stange anspitzen I
Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX 65/250.1 7. SONDER-AUSSTATTUNGEN 71 Gewindesträhleinrichtung (Fig.16, Blatt 55) Die Gewindesträhleinrichtung wird mit dem Übersetzungsverhältnis 1:1 zwischen Drehspindel und Leitpatrone F geliefert. Für Rechtsgewinde werden rechtsgängige, für Linksgewinde linksgängige Leitpatronen ver- wendet. Der Leitpatronenantrieb H wird durch Herausziehen bzw. Hineindrücken des Schalthebels M ein- bzw. ausgeschaltet. Die Leit- backe G muß so eingestellt werden, daß die Zähne der Leitbacke genau in das Gewinde der Leitpatrone F eingreifen. Der Schwenkarm C liegt beim Strählen auf einem am Bett befestigten Lineal B auf. Das Gewinde wird durch Zustellung des am Strählschlit- ten A befindlichen Handrades J geschnitten. Auf dem Strählschlit- ten A gleitet ein Querschieber Q, mit dem man die Gewindeflanken durch Verschieben sauber schneiden kann. Zum Auslösen der Strähleinrichtung am Ende des zu schneidenden Ge- windes wird die am Lineal B befestigte Anschlagschraube S in der Längsrichtung entsprechend eingestellt. Der Schwenkarm wird durch Anschlägen aleser Schraube an die Klinke K der Auslöseeinrich- tung D durch einen federbelasteten Bolzen L ruckartig ausgehoben. Hierauf befördert eine kräftige Druckfeder die Leitwelle E mit der darauf befestigten Strähleinrichtung in die Anfangsstellung zurück. Der Federbolzen L wird vor jedem Schnitt durch Niederdrücken des Schwenkarmes C gespannt. Bei Ausführung der Maschine mit Querschlitten ist das Lineal B nicht am Bett, sondern am Querschlitten angebracht. Beim Gewinde- strählen muß der Querschlitten mit dem Lineal so in Stellung ge- bracht werden, daß der Schwenkarm auf das Lineal aufgelegt werden kann. Es ist dabei besonders zu beachten, daß beim Gewindestrählen der Querschlitten in die am Anfang gewählte Stellung gebracht wird. Es ist deshalb eine Anschlagschraube im Trommellängsanschlag des Quer- schlittens mit der vorgesehenen Anschlagstange zum 'Anschlag zu bringen und dadurch die genaue Stellung des Querschlittens zu fixie- ren. An Maschinen ohne Werkzeugeinrichtung wird z.B. der Querschlit- ten so eingestellt, daß die Anschlagschraube Nr. 5 mit der in Raste Nr. 5 festgelegten Anschlagstange beim Gewindestrählen zum Anschlag kommt. Das Lineal für"die Gewindesträhleinrichtung hat dann die richtige Stellung und die Auslösung arbeitet einwandfrei. Zu beachten: Vor dem Lösen der Klemmschrauben an sämtlichen auf der Leitwelle befestigten Teilen muß zum Zwecke einer Ver- stellung vorher die rotmarkierte Klemmschraube am Führungsbock der Leitwelle fest angezogen werden. Nach der Verstellung ist diese Schraube wieder zu lösen. Bestell-Nr. für Leitpatrone: 65.OO5 Bestell-Nr. für Leitbacke: 66.005 rsatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. Frankfurt/Main bearbeitet: rsetzt durch: Geprüft:
Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX |^25O*1
Betriebsanleitung für 52/170.1 Pittler-Revolverdrehbank PIREX l Blatt J6 72 Programmachaltung Durch die Programmschaltung wird erreicht, daß zu jeder Indexstellung des Revolverkopfes die richtige Spindeldrehzahl selbsttätig geschaltet wird. Auf dem Schaltschrank, links von der Maschine, befindet sich ein Stecker- feld, in das mit Steckern die gewünschten Drehzahlen gesteckt werden. Dabei bedeuten: die waagerechten Zahlen 1 - 16 die Werkzeuglöcher-Nummern, wie sie auf dem Revolverkopf eingeschlagen sind; n? - n8 dle Drehzahlen der Gruppe I, bzw. der Gruppe II, entsprechend em Drehzahlschalter, Fig.25 (Blatt 45)« Die kleinste Drehzahl braucht nicht gesteckt zu werden; sie erscheint stets, wenn keine der Dreh- zahlen n2 - ng gesteckt ist. = Plandrehen. Ohne den Stecker "plan” gesteckt zu haben, kann in jedem Werkzeugloch bis kurz vor die nächste Indexstellung plan- gedreht werden, ca. 20 nach vorn oder hinten. Erstreckt sich aber der Arbeitsgang "Plandrehen" über mehrere Werkzeuglöcher, so wird im Ausgangs-Werkzeugloch nur die gewünschte Drehzahl gesteckt, nicht "plan". In den weiteren Löchern wird nur der Stecker "plan" gesteckt. Linksdrehen der Drehspindel. Wenn das hier gesteckte Werkzeug- loch in Arbeitss richtung der Drehspin der Dre'uapindel ist lung kommt, erfolgt ein Umschalten der Dreh- von rechts nach links. Der Rechtsdrehsinn ormal und braucht nicht gesteckt zu werden. A OOOOOOOOOOOOOOO O "b OOOOOOOOOOOOOOOO ^OOOOOOOOOOOOOOOO OOOOOOOOOOOOOOOO ^OOOOOOOOOOOOOOO 0 OOOOOOOOOOOOOOOO 0 ^0000000000000 00 0 1 2 3 5 G V 8 9 1O 11 12 13 w 15 IC |F- OOOOOOOOOOOOOOOO KJ KJ KJ v-z v-z v-z x^/ v-z vz KJ KJ KJ KJ OOOOOOOOOOOOOOOO Fig. 17 Steckerfeld für Programmschalrung Ersatz tür: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. Frankfurt/Main Bearbeitet: Ersetzt durch: Geprüft:
Betriebsanleitung für 52/170.1 Pittler-Revolverdrehbank PIREX g^/250'1 = Umkehrung. Die Umkehrung wird gesteckt, wenn von einem Werkzeugloch aus Gewinde mit Schneidbohrer, Schneidkopf usw. geschnitten werden soll und eine selbsttätige Umkehrung der Dreh- richtung verlangt wirji. Die gewünschte Gewindelänge wird in der gleichen Weise wie die Längsanschläge (Blatt 25) eingestellt. Die Anschlagschrajzben lösen die selbsttätige Umkehrung aus. Um Fehlschaltungen zu vermeiden, ist folgendes zu beachten: Für ein Werkzeugloch darf nur eine Drehzahl im Steckerfeld gesteckt werden. Beim Plandrehen muß für das Ausgangswerkzeugloch im Steckerfeld die gewünschte Drehzahl und in den folgenden Löchern "plan" ge- steckt werden. Über einer "plan" gesteckten gesteckt werden. Lochreihe darf nie eine Drehzahl Um das Steckerfeld sauber zu nur beim Umstecken zu öffnen halten, ist der Verschlußdeckel und dann sofort wieder zu schlies- sen. Beim Öffnen des Verschlußdeckels wird die Maschine selbst- tätig stillgesetzt (Verriegelung) und kann erst nach Verschlies- sen des Deckels wieder in Betrieb gesetzt werden. Das Schalten der Drehzahlen durch Drehzahlschalter wird durch den Anbau der Programmschaltung in keiner Weise behindert. Ein Umschalter ermög- licht es ohne weiteres, vom Drehzahlschalter auf die Programmschaltung oder umgekehrt zu wechseln. Unabhängig davon, ob mit Drehzahlschalter oder Programmschaltung gearbeitet wird, kann der Befehlsschalter am Spin- delkasten betätigt werden, durch den das Schalten der Drehspindel auf "Lösen" - "Bremsen" - "Betrieb" erfolgt. Zum Einlegen in das Steckerfeld liefern wir vorgedruckte Lochkarten Best.-Nr. FTE 2520. Diese Lochkarten werden in der Arbeitsvorbereitung entsprechend der Arbeitsfolge des zu bearbeitenden Werkstückes mit einer Lochstanzvor- richtung Best.-Nr. 116/510 gelocht. Der Bedienungsmann an der Revolver- drehbank braucht die Lochkarte dann nur noch in das Steckerfeld einzu- legen und die Löcher mit den mitgelieferten Büschel-Steckern zu be- stücken. Normal-Zubehör: 1 Lochkarte Best.-Nr. FTE 2520 12 Büschel-Stecker Best.-Nr. 015 050. Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. Frankfurt! Main Bearbeitet: Ersetzt durch: Geprüft:
Betriebsanleitung für 52/170 1 Pittler-Revolverdrehbank PIREX 50/200.1 65/250.1 Bestückungsbeispiel Fig.18 Drehzahlen nach Gruppe I oder II je nach Einstellung Loch 1 nicht bestückt n-j rechts Loch 2 n5 rechts Loch 5 n6 rechts Loch 4 n4 rechts, 2 Möglichkeiten Loch 5, 6 bestückt "plan" 1. von Loch Richtung 4 aus Loch Loch 7 n5 rechts vor Loch 7 mit 2. von Loch 7 aus Richtung Loch vor Loch 4 mit Loch 8 n3 links mit Umkehrung Loch 9, 10,11 nicht bestückt n 1 rechts Loch 12 n6 rechts Loch 15 n3 rechts mit Umkehrung Loch 14 , 15 nicht bestückt n-; rechts Loch 16 n4 links Blatt J8 plandrehen in 5-6 bis kurz n4- plandrehen in 6-5 bis kurz n5. n2 O O OOOOOOOOOOOOOO ^3 O ® oooooeooooeooo O O oeooooooooooo« "5 O O ooootooooooooo nG O O •ooooooooeoooo Fig.18 Bestücktes Steckerfeld für Programmschaltung Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Langen b. Frankfurt/Main Bearbeitet: Ersetzt durch: Geprüft:
Betriebsanleitung für 52/170.1 Pittler-Revolverdrehbank PIREX l^/230'l B Fig. 19 »VS 73 Feinanschlag - plan (Fig. 19) Die Begrenzung der Planbewegung erfolgt normal durch Anschlag der am Revolverkopf angebrachten Plananschlagböckchen gegen einen ver- schiebbaren Riegel des am Revolverschlitten befestigten Plananschla- ges. Zur Erzielung einer erhöhten Genauigkeit bei Einstecharbeiten dient der Feinanschlag - plan. Die Befestigung erfolgt auf dem Revolver- schlitten an Stelle des normalen Plananschlages, und zwar so, daß die Anschlagschraube G auf den mittleren, drehbar gelagerten Hebel 5 trifft. Dieser Hebel führt je nach der Kraft, mit der der Anschlag auf diesen gedrückt wird, eine kleine Bewegung aus, die durch den Hebel 2 im vergrößerten Maße auf die Meßuhr 1 übertragen und durch die Stabfeder 3 in seine ursprüngliche Lage zurückgefedert wird. Das Arbeiten mit dem Feinanschlag - plan erfolgt so, daß man den Revolverkopf mit Hilfe des Handrades 17, Fig. 9 (Blatt 11) oder durch Betätigen des Leuchtdruckknopfes 19, Fig.9 (Blatt 11) gegen den Anschlag führt und damit aufhört, sobald die Meßuhr die beim Einrichten einmal festgelegte Zeigerstellung erreicht hat. Wenn der Feinanschlag - plan nicht gebraucht wird, wird er mit Hilfe des Kugelknopfes 4 zurückgezogen, so daß der Revolverkopf bei den übrigen Arbeitsgängen frei durchgeschwenkt werden kann. Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. Frankfurt/Main Bearbeitet: Ersetzt durch: Geprüft:

7&J -285- ^-200 145 145 170 170 e 198 o> bei Maschine ohne Kopiereinrichtung 67mm B 4 E P> £ 3 CD < O < CD <0 4 <0 CT1 Cfl P> 3 CD 3 3 43 Ot) M i-b M 3: X 4 150 220 35±ßi MasQhine..ohne Koaiereinrichtung, 35 pour machine sang dispoaitif ä copier 235 for machine without copying attachment rreiraum hinter dem Revolverkopf. Champ libre derrifere la tourelle x _giearance behind turnet head y^Sfräh/tänqe 55mm Course normale de l'outil ä fileter 55 mm Chasing lenght 55 nun

775 —Jl f -200—\ —798 —- -226—- Clearance behind turret head Strahllänqe 65mm Course normale de l'outil ä fileter 65 mm Chasmg lenght 65 mm opier 235 pour machine sans dispositif 235 for machine withovt copying t Freiraum hinter dem Revolverkopf Champ libre derrifere la tourelle 1)Bei Verzicht auf vfrgrößtrt sich der Sc um 20 mm auf 650 bzw. 40 Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX 63/230.1
Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX 50/200.1 Blatt 41 Werkzeuglöcher Nr. 4, 6, 8, 10 12 u. 16 ... d = 20 1, 2, 5, 7, 11 u. 15 .... d = 50 5, 9, 14 u. 15 d = 40 Abstand .............m = 35 Abstand .............b = 37 Gesamtlänge der Langlöcher 1 = Abstand der Werkzeug- löcher voneinander 1 Loch..................R-| = 39 2 Löcher................R2 = 76 »5 3 Löcher................Rj = 111,1 4 Löcher................R^ = 141,4 Bogenmaß................a = 39 »5 m + 2 = 75 mm Bearbeitet: Geprüft
Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX 63/250.1 Blatt 41 Werkzeuglöcher 5. 7, 11 14 u. Abstand Abstand 8, 10 16 . W erkzeuglochkrei s- Durchmesser . . . Nr. 4, 12 16 50 44,9 d = 20 R5 40 d = 5 9, d 50 Bogenmaß m b = Gesamtläng/ der Langlöcher 1 = m mm 2, 15 Breite des Revolver- kopfes mit Zannkranze R4 a Loch . Löcher Löcher Löcher Abstand der Werkzeug- löcher voneinander 1 2 5 4 55 47 = 162,6 = 45,2 2| = 85 r2’-= 88,o " j - 127,8 6, u. 1, u. Fig. 21 Revolverkopf eibe = 84 + Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G Langen b. Frankfurt!Main Bearbeitet: Ersetzt durch: Geprüft.


Commutateur de vitesse Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. Frankfurt 1 Main Bearbeitet: Ersetzt durch. Geprüft:
45 Commutateur de vitesse Vorschubsfcala an PIV-Getriebe Tableau/des avances pour variateurs-d1avance-PIV Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. Frankfurt!Main Bearbeitet: Ersetzt durch: Geprüft:
1 1 Doppelschraubenschlüssel DIN 895 sw 10/14 sw 17/19 1 sw 22/27 1 sw 24/30 Betriebsanleitung für Pittler-Revolverdrehbank PIREX |^25O*1 BEDIENUNGS- UND MONTAGESCHLÜSSEL 65 65 65 65 61 61 61 61 10 17 22 24 Vierkant-Aufsteckschlüssel 3 Blatt 44 Einfachschraubenschlüssel DIN 894 1 SW 8 63 60 08 1 SW 10 63 60 10 1 SW 12 63 60 12 1 SW 30 63 60 30 1 SW 41 63 60 41 Sechskant-Stiftschlüssel DIN 911 Put 2?* Pi 251 x x X X X 72 72 72 72 72 65 65 65 65 65 140 100 120 350 500 8° 10° 12° 6° 6° Druckschmierpresse Pi 17 0 6/8 0 xl60 62 80 10 Form A 66 96 10 Spannstift Pi 249 08 10 12 4 SriAürfültfiutg: • 50 1 * 29 J fKilPnmrammscfuMiM^^ 1 1 1 1 1 1 1 SW 4 63 66 04 SW 5 63 66 05 SW 6 63 66 06 SW 8 63 66 08 SW 10 63 66 10 SW 12 63 66 12 SW 14 63 66 14 Vierkant-Schraubenschlüssel SONDERSCHLÜSSEL Sechskant-Stiftschlüssel DIN 911 £Für.Gewindesträhleinrichtung Doppelgelenk-Stif tschlüssel M51 65 79 W j 1 SW 8 65 66 58 (gekürzt) für autom.Sonderlängsanschlag Für Kraftspannung (Preßluft-,umlaufender Zylinder. Preßöl und Rat Elektrospannung) Für Druckspannung Für Hand-und Kraftspannung (nicht umlauf. Zylinder und vorgeb. Druckspannung bei Querschlitten) © 1 961 006/b 1 961 018/3 1 961118/3 1 961218/3 1 961019/Ü 1 961 006/4(PIREX 50/200.1) 1__961 018/4 (PIREX 65/250.1) 1 961 018/5 Poz/K 1 961 118/5 IJ 1 961 218/5 961 019/4 1 Stiftschlüssel • 1 Pi 254 1 65 74 26 4- -9^' 248/4 (PIREX t 1 961 019/4 (PIREX 50/200.1 1—961 Hti/4 (PIREX 65/250-U j Bearbeitet: Geprüft:
BETRIEBSMERKBLATT für PITTLER-Revolverdrehbänke Nr.1 Die Gewindebüchse wird auf den Dorn aufgeschraubt und durch Rechtsdrehen des Domes gegen die vordere Planfläche der Mutter verspannt. Dann wird auf den Dom ein Wind- eisen aufgesetzt und durch Rechtsdrehung die Büchse eingedreht. Es ist darauf zu achten, daß die Büchse straff eingedreht wird. Bei zu straffem Sitz ist die Büchse mit einem Schneideieen nachzuschneiden. Herausgeschraubt wird die Vorrichtung, in- dem durch Rechtsdrehen die Mutter gelöst und dann der Dorn nach links gedreht wird. Soll eine Gewindebüchse aus dem Revolverkopf entfernt werden, so ist ein Vierkant- dom in die Büchse zu treiben, auf diesen ein Windeisen zu setzen und herauszudre- hen. Diese Einschraubvorrichtung kann von uns bezogen werden. Best.-Nr. Für Druckschrauben Für Maschine B—S2/OJ2— ifr-12-x 1 RB4 EC; 110/990 M 14 x 1 RD; PIREX- 52; PIREX 50 ab Los 5055 PIROJ’A ’5, 40, 4fr PITRA 45 112/990 M 18 Tt 1,5 “ RE; dF; HG; RH; PIREÄ 80; PIREX 65 PIREX 50 bis Los 5045; PIROFA 65 Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Langen b. FrankfurtIMain Bearbeit t: Ersetzt durch: Geprüft
BETRIEBSMERKBLATT für Pittler-Revolverdrehbänke Nr. 5 Blatt 1 Gewindestrählen auf PITTLER- Revolverdrehbänken (Hinweise für die Praxis) Um eine einwandfreie Zerspanung und eine gute Flankenoberfläche beim Strählen zu erzielen, ist der Strähler richtig zu schleifen und an das Werkstück anzustellen. I. Allgemein empfohlene Winkel; Freiwinkel (X =6° Spanwinkel - 10° bei Stähl und ähnlichen langspanenden Werkstoffen 'y ° 0° bei Gußeisen, Messing und ähnlichen kurz- spanenden Werkstoffen. II. Anschleifen und Anstellen des Strählers; Damit diese Winkel beim Strählen vorliegen, ist folgendes zu beachten: a) Der Strähler ist um das Maß q unter Mitte anzuschleifen, wodurch sich die Summe der gewünschten Winkel QL + ergibt (Bild 1). (im Betriebshandbuch BH 55 sind auf Seite 94 stark abgerundete Richtwerte angegeben). 9- •? Strählerdurchm. Werkstück;Stahl bei bei Werks tück:GG,Ms D mm q mmx q oc = 6°, 7 « 15 2 mmxx 10° 0° 0,8 25 5,5 1,5 40 5,5 2 50 7 2,6 b) Die Strählerspitze zustellen, wodurch beim Schleifen das ist um das Maß x unter Mitte des Werkstückes an- sich der gewünschte Freiwinkel 0C ergibt, wenn Maß q beachtet wurde (Bilder 2 und 5)
BETRIEBSMERKBLATT für Pittler-Revolverdrehbänke Nr. 5 Blatt 2 Bei Innengewinden 1 . Strähler in die Bohrung einführen. Strähler dabei in Pfeilrichtung drehen bis die Strählerschneiden- spitze auf Werkstückmitte steht. 2. Strähler in Pfeilrichtung um das Maß x'weiterdrehen und dabei den Strählerschlitten soweit hoch- schrauben, daß die Strählerschnei- denspitze das Werkstück berührt. Das Maß x hängt von dem gewählten messer und dem Gewindedurchmesser Strähler Bei Außengewinden Werkstück 1. Strähler an das Werkstück heranfüh- ren. Strähler dabei in Pfeilrich- tung drehen, bis die Strählerschnei- denspitze auf Werkstückmitte 2. Strähler in Pfeilrichtung um Maß x weiterdrehen und dabei steht. das Sträh- lerschlitten soweit zustellen, daß die Strählerschneidenspitze das Werkstück berührt. Freiwinkel OC, dem Strählerdurch- ab. Bei OC = 6 kann das Maß x aus den Kurvenblättern 1 und 2 folgendermaßen ermittelt werden: Vom Gewindedurchmesser senkrecht bis zum gewünschten Strählerdurch- messer hochlaufen. Vom Schnittpunkt aus waagerecht herübergehen und auf der senkrechten Achse das Maß x ablesen. In der Praxis genügt für x eine Genauigkeit der Einstellung um t 0,2 mm.
( iipmaker.ru Blatt 5 PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Langen b. Frankfurt!Main BETRIEBSMERKBLATT für Pittler-Revolverdrehbänke Stock) i. .58? Bearbeitet. Geprüft: Ersatz für: Ersetzt durch
BETRIEBSMERKBLATT für Pittler-Revolverdrehbänke Nr. 5 Blatt 4 io nE-u ag F? Ißr UliJ-i « Hf 3 III. Einstellung des Strählerschlittens 44 £ T^Lj » Die günstigsten Verhältnisse beim Strählen werden erzielt, w die Zustellung des Strählers in Richtung auf die Werkstückmitte erfolgt. Durch Höher- oder Tieferstellen des Strählerschlittens a und die Einstellung des Strählerhalters b entsprechend den Bildern 4» 5 und 6 lassen sich derartige Verhältnisse weitgehend erreichen. Die Pfeile zeigen in den einzelnen Bildern die Richtung der in der Tangente wirkenden Schnittkraft an. Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Bearbeitet: Stockmann Ersetzt durch: Langen b. Frankfurt/Main Geprüft: 4*58
BETRIEBSMERKBLATT für Flttler-Revolverdrehbänke (Einstellen des Strählers bei PIREX 5ö/65«l) Nr. 5 Blatt 5 Gewindedurchmesser Strählerdurchmesser 100 mm 50 mm Bearbeitet:____Stockmann Geprüft: 4.5 8
Innengewinde links Gewindedurchmes ser Strählerdurchmesser Gewindedurchmesser Strählerdurchmes ser Gewindedurchmesser Strählerdurchmesser BETRIEBSMERKBLATT für Pittler-Revolverdrehbänke (Einstellen des Strählers bei PIREX 50/ 65•1) Nr. 5 Blatt 6 63 mm 40 mm 25mm 15mm 100 mm 50 mm Bearbeitet: Stockmann Geprüft: 4.58
Außengewinde rechts 60 mm 50 mm 16 mm 50 mm Nr. 5 Blatt 7 BETRIEBSMERKBLATT für Pittler-Revolverdrehbänke (Einstellen des Strählers bei PIREX 50/ 65• 1) S trählerdurchmesser Gewindedurchmesser S trählerdurchmess er 160 mm 50 mm Bearbeitet:____Sfänkmann Geprüft: 4,5 p
chipmaker.ru BETRIEBSMERKBLATT für Pittler-Revolverdrehbänke Nr. 8 Blatt 1 Dieses Betriebsmerkblatt gehört zu Pittler-Revolverdrehbänken, die mit Strom- zuführungsbürsten mit rundem Bürstenquerschnitt ausgerüstet sind. Störung; Die Maschine zieht ungenügend durch. Eine oder mehrere Drehzahlen lassen sich nicht schalten. Erkennungsmerkmal: Die Drehzahlen sind geringer als die Solldrehzahlen, oder die Drehspindel bleibt bei schweren Schnitten stehen,oder einzelne Drehzahlen am Drehzahlschalter eingestellt laufen nicht an. Ursache; Stromunterbrechung durch schlechten Kontakt. Der Fehler ist meistens an den Stromzuführungsbürsten zu den elektromagnetischen Kupplungen oder an den Kupplungen selbst zu suchen. 1. Die Zugfedern der Spreizbürsten sind lahm; dadurch ungenügender Anpreß- druck, somit unzulängliche Stromzuführung und Rutschen der Kupplung. Anpreßdruck soll etwa 500 bis 550 gr. betragen. 2. Stromzuführungskabel haben sich an den Bürsten gelöst. Kontakt unter- brochen oder Wackelkontakt. 5- Bürsten haben sich vollkommen abgenutzt, Bürstenhalter sitzt auf dem Schleifring auf, was Zerstörung des Schleifringes und damit Zerstörung der Kupplung zur Folge haben kann. 4. Auf dem Schleifring hat sich durch verharztes oder verschmutztes Öl eine Isolierschicht gebildet. Es wurde kein geeignetes Getriebeöl verwendet. 5- Bürsten liegen nicht in der Mitte des Schleifringes an; dadurch einseiti- ger und schneller Verschleiß von Bürste und Schleifring. 6. Die Schraube des Haltebolzens hat sich gelöst; dadurch Verstellen oder Verkanten der Bürstenhalter während des Betriebes. 7- Der Bürstenhalter hat Kontakt mit dem Haltebolzen. Beseitigung: Zu 1. Auswechseln der kompl. Bürstenhalter. Zu 5- Auswechseln bzw. Nachstellen der Bürsten. Zu 4. Abschleifen der Schleifringe, Verwendung des von uns empfohlenen Getriebeöles Shell Tellus 27. Zu 5- Bürsten genau auf Mitte einstellen. Einseitig abgenutzteBürsten ctuswechseln, Schleifringe abschleifen. Zu 6. Bürste wieder genau auf Mitte einstellen; Schraube des Bürstenhalters fest anziehen. Zu 7• Bürstenhalter gegen Haltebolzen isolieren. Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A.G. Bearbeitet: Möncn Ersetzt durch: Langen b. Frankfurt/Main Geprüft: 1.59
BETRIEBSWERK B.LATT für Pittler-Revolverdrehbänke Nr. 9 Blatt 1 MASCHINENPFLEGE Eine gute Maschinenpflege trägt wesentlich zur Erzielung guter Arbeits- leistungen, Erhaltung längerer Lebensdauer der Maschine und Ausschal- tung von Betriebsstörungen bei. A) Tägliche Wartung (8 Betriebsstunden): 1. Vor Arbeitsbeginn ist gemäß Betriebsanleitung die Maschine abzuschmieren. a) Zentralschmierung b) Handschmierung Die Schmiernippel sind sauber zu halten. 2. Die Ölfüllung und Funktion der Ölpunpen ist an den Schaugläsern zu überprüfen. J. Auf die Verwendung eines geeigneten Schmierstoffes ist genau zu achten. Empfohlen wird für das Getriebe SHELL TELLUS 27, 5°E 50° oder Öl mit gleichen Eigenschaften von anderen Firmen. 4. Regelmäßiges Nachschleifen der Werkzeuge, gute Werkzeugpflege; Werkzeuglöcher peinlich sauber halten. 5. Entfernung der Späne aus dem Arbeitsbereich der Werkzeuge und aus dem Maschinenbett. Es ist darauf zu achten, daß sich keine Späne zwischen Zahnstange und Ritzel, die sich unter dem Revolverschlit- ten befinden, festsetzen. 6. Äußerliche Reinigung der Maschine und des Maschinenbettes von Spänen. B) Wöchentliche Wartung (50 Betriebsstunden): 1. Gründliche Reinigung der Maschine. 2. Bei stark staubendem Betrieb (Guß, Messing) Reinigung der Zahn- stange und des Ritzels unter dem Revolverschlitten und des Zahn- kranzes am Revolverkopf nach Abnahme des Schutzes. Gründlich einfetten. 5. Nach Abschrauben des Wangenschutzes säubern der Schlittenführungs- bahnen und der eingesetzten Filzkissen. ' /2 Ersatz für: PITTLER Maschinenfabrik, A. G. Laneen b. Frankfurt/Main Bearbeitet: Ersetzt durch: Geprüft:
.BETRIEBSMERKBLATT für Pittler-Revolverdrehbänke Nr. 9 Blatt 2 C) Wartung vierteljährlich (600 Betriebsstunden): 1. Ölwechsel: Gründliche Reinigung der Gehäuse mit Petroleum, aus- bürsten und auswaschen bei abgeschraubten Deckeln. 2. Säuberung der Kühlmittel- und Ölpumpen, des Kühlmittelraumes und der Saugkörbe. 5. Beim Ölwechsel sind die elektromagnetischen Kupplungen von einem Elektriker zu überprüfen und evtl, abgenutzte Bürsten durch neue zu ersetzen. 4. Motor säubern und überprüfen und mit Blasebalg ausblasen (keine Preßluft verwenden). 5<> Schaltgeräte: Schütze und Kontakte überprüfen. Stark abgebrannte durch neue ersetzen. Nicht befeilen! Nach 2000 Betriebsstunden ist der Elektromotor abzuschmieren. Bei zwei- oder dreischichtigem Betrieb sind die Arbeiten in entsprechend kürzeren Zeitabständen durchzuführen. Größeren Betrieben wird empfohlen, einen systematischen Wartungsdienst einzusetzen oder zumindest einen Mann für die regelmäßige Durchführung der Arbeiten verantwortlich zu machen. Betreffend Wartung und Pflege der elektromagnetischen Kupplungen und der Stromzuführungen siehe Betriebsmerkblatt Nr. 8. Bei ernsten Störungen, besonders bei der elektrischen Einrichtung oder an den Lagern der Drehspindel, wende man sich an das Lieferwerk. Ersatz für: Ersetzt durch: Bearbeitet: Geprüft:
BETRIEBSMERKBLATT für Pittler-Revolverdrehbänke Nr. 10 Blatt 1 Hinweise für die Arbeit an PITTLER-Revolverdrehbänken 1. Wir haben beobachtet, daß es notwendig ist, zum Gewindestrählen auf PITTLER-Revolverdrehbänken einige Hinweise zu geben: In den letzten Jahren wurde an der Gewindesträhleinrichtung die Auslöse- einrichtung verbessert: Durch Niederdrücken des Schwenkarmes auf die Führungsschiene wird ein federbelasteter Bolzen gespannt, Gewindeleit- patrone und -Backe miteinander in Eingriff gebracht und der Strählvor- gang eingeleitet. Der den Strählschlitten tragende Schwenkarm wird sodann beim Längslaufen der Strähleinrichtung durch Auslösen des Bol- zens ruckartig ausgehoben. Hierbei ist darauf zu achten, daß die neben dem Federbolzen sitzende Führungsschraube auf dem Führungslineal zur Anlage kommt. Wenn der Federbolzen gespannt ist, muß zwischen seinem Kopf und dem Führungs- lineal ein Zwischenraum von etwa 0,1 - 0,2 Millimeter vorhanden sein; dadurch wird mit Sicherheit erreicht, daß die Führungsschraube auf dem Lineal aufliegt (Bild 1). Unter keinen Umständen darf das Gewinde gestrählt werden, indem nur der Federbolzen auf dem Lineal geführt wird. Dadurch entstehen Schwin- gungen in der gesamten Einrichtung, die zu fehlerhaften Gewinden führen. Beim Gewindestrählen werden vorteilhaft Hartmetallsträhler verwendet, mit denen es möglich ist, mit Drehgeschwindigkeiten das Gewinde herzu- stellen. Wir verweisen bei dieser Gelegenheit auf unser Betriebsmerkblatt Nr.5, welches auf Blatt 1 bis 7 wertvolle Hinweise für das Gewindestrählen auf PITTLER-Revolverdrehbänken enthält. Die in diesem Betriebsmerkblatt auf den Seiten 5 bis 7 aufgeführten Beispiele beziehen sich auf die Baumaße der Maschinen PIREX 50/65-1, sind aber sinngemäß auf die ande- ren Pittler-Revolverdrehbänke zu übertragen. Ersatz für: PI TT LER Maschinenfabrik, A. G. Bearbeitet: Dr.Fehse Ersetzt durch: Langen b. Frankfurt!Main Geprüft: 10.58
BETRIEBSMERKBLATT für Pittler-Revolverdrehbänke Nr. 10 Blatt 2 2. Benutzung von Rollengegenführungen auf PITTLER-Revolverdrehbänken Verschiedentlich beschwerten sich Kunden bei uns, daß sie bei der Ver- wendung unserer Rollengegenführungen, z.B. der Rollengegenführung mit Schaft Nr.46 kein einwandfreies Drehergebnis erhalten; die Oberfläche des Werkstückes werde unrund und sähe unsauber aus. Wir haben festge- stellt, daß in diesen Fällen nicht beachtet wurde, daß die führende Rolle etwa 2 mm hinter dem Drehstahl auf dem gedrehten Werkstück läuft. Die Rolle darf unter keinen Umständen so eingestellt werden, daß sie vor dem Drehstahl hervorsteht, weil sie dann auf der Ober- fläche des rohen Werkstückes laufen würde. Bei der richtigen Ein- stellung der Rollengegenführung werden einwandfreie Oberflächen und Durchmessermaße erzielt, die notwendig sind, um nachträglich z.B. Gewinde auf den Schaft zu schneiden oder zu rollen (Bild 2). Ersatz für: PI TTLER Maschinenfabrik, A. 6. Bearbeitet: Dr.Fehse Ersetzt durch: Langen b Frankfurt!Main Geprüft: 10. Sfl
Maschinen und Schmierstellen Art der Schmierung SHELL MOBIL BV ARAL BP G*SOLI Revolverdrehbänke handbedient, automatisch Ein- und Doppelspindel- Futterautomaten Drehspindel, Wälzlager Zentralschmierung SHELL Tellus Oel 27 MOBIL D.T.E. Oil Medium BV-Hoch- leistungsöl HDU BP ENERGOL HP 10 GASOLI Speziale Spindelkasten | mit elektro- Getriebekasten 1 magn. Kupplung Umlaufschmierung SHELL Tellus Oel 27 MOBIL D.T.E. Oil Medium BV-Hoch- leistungsöl HDU BP ENERGOL HP 10 GASOLI Speziale Revolverschlitten Einzelschmierstellen Zentralschmierung durch Druckschmier- presse SHELL Tellus Oel 27 SHELL Tellus Oel 27 oder SHELL Tellus Oel 29 MOBIL D.T.E. Oil Medium MOBIL D.T.E. Oil Heavy Medium ad. MOBIL VACTRA Oil Heavy Medium BV-Hoch- leistungsöl HDU BV-Hoch- leistungsöl HLX oder BV-OEL CMU BP ENERGOL HP 10 BP ENERGOL • HP 20 GASOLI Speziale GASOLI Speziale PIV-Getriebe Hydraulik Ölbad SHELL Talpa Oel 30 od. SHELL Vitrea Oel 41 SHELL Tellus Oel 29 MOBIL D.T.E. Oil Extra Heavy MOBIL D.T.E. Oil Heavy Medium BV-Hoch- leistungsöl HLX od. BV-OEL CMU BV-Hoch- leistungsöl HLX ad. BV-OEL CMU BP ENERGOL CS 200 BP ENERGOL HP 20 GASOLI Speziale GASOLI Speziale E-Motore (Wälzlager) Fettschmierung SHELL Alvania Fett 3 MOBILUX Grease No. 2 BV-FETT HL 2 BP ENERGREASE LS 2 DEGAN Mehrspindelautomaten Spindelkasten Räderkasten Umlaufschmierung SHELL Tellus Oel 27 MOBIL D.T.E. Oil Medium BV-Hoch- leistungsöl HDU BP ENERGOL HP 10 GASOLI Speziale Schlitten u. Sonderausstattungen Zentralschmierung E Einzelschmierstellen durch Druckschmier- presse SHELL Tellus Oel 27 oder SHELL Tellus Oel 29 MOBIL D.T.E. Oil Heavy Medium od. MOBIL VACTRA Oil Heavy Medium BV-Hoch- leistungsöl HLX od. BV-OEL CMU BP ENERGOL HP 20 GASOLI Speziale Hydraulik SHELL Tellus Oel 29 MOBIL D.T.E. Oil Heavy Medium BV-Hoch- leistungsöl HLX od. BV-OEL CMU BP ENERGOL HP 20 GASOLI Speziale E-Matore und mech. Dreh spindel-Kupplung (Wälzlager) Fettschmierung SHELL Alvania Fett 3 MOBILUX Grease Na. 2 BV-FETT HL 2 BP ENERGREASE LS 2 DEGAN Die Reihenfolge der einzelnen Schn Jede der genannten Gesellschaften i auf Wunsch zwecks Beratung in <
BP g*solin-nitag VALVOLINE ESSO VISCOBIL RHEINPREUSSEN FUCHS CASTROL RGOL 0 GASOLIN Spezialöl K ESSTIC 50 oder NECTON 50 VISCOBIL Seramit 3 RHE1NPREUSSEN- H 6 RENOLIN 102 H HYSPIN 70 Fl ?GOL 0 GASOLIN Spezialöl K VALVOLINE „VL" (Ausland: VALVOLINE ETC OIL Na. 10) ESSTIC 50 oder NECTON 50 VISCOBIL Seramit 3 RHEINPREUSSEN- H 6 RENOLIN 102 H HYSPIN 70 Fl JGOL 3 ’.GOL • 3 GASOLIN Spezialöl K GASOLIN Spezialöl K ESSTIC 50 oder NECTON 50 ESSTIC 50 oder NECTON 50 VISCOBIL Seramit 3 VISCOBIL Seramit 4 oder VISCOBIL Ol Sera 4 RHEINPREUSSEN- H 6 RHEINPREUSSEN- KH 40 RENOLIN 102 H RENOLIN 2 oder RENEP 2 HYSPIN 70 HYSPIN 80 SS Fl Fl !GOL X) ’.GOL ) GASOLIN Spezialöl K GASOLIN Spezialöl K VALVOLINE „XRM" (Ausland: VALVOLINE ETC OIL HEAVY) VALVOLINE „AA" oder Hydrauliköl „BR" TERESSO EP-52 oder ESSTIC 65 ESSTIC 50 oder NECTON 50 VISCOBIL Ol Sera 9 VISCOBIL Seramit 4 RHEINPREUSSEN- KH 90 RHEINPREUSSEN- SU 45 oder RHEINPREUSSEN- H 7 RENOLIN 104 oder RENOLIN MR 20 RENOLIN MR 10 oder RENOLIN 2 ALPHA 017 HYSPIN 80 SS Fli Fll GREASE DEGANOL LF VALVOLINE LB-2 BEACON M-200 VISCOBIL Fett FT 32 GLISSANDO FL-30 FUCHS FETT FWA 160 SPHEEROL AP 2 Fll Hl GOL GASOLIN Spezialöl K VALVOLINE „VL" (Ausland: VALVOLINE ETC OIL No. 10) ESSTIC 50 oder NECTON 50 VISCOBIL Seramit 3 RHEINPREUSSEN- KH 40 RENOLIN 102 H HYSPIN 70 Fit bei PRC au s der Umlaufschmie rung entnommen bei PRCF aus der Hydraulik entnommen SOL GASOLIN Spezialöl K VALVOLINE „VL" (Ausland: VALVOLINE ETC Oil No. 10) ESSTIC 50 oder NECTON 50 VISCOBIL Seramit 4 oder VISCOBIL Ol Sera 4 RHEINPREUSSEN- KH 40 RENOLIN MR 10 oder RENOLIN 2 HYSPIN 80 SS Flb 3OL GASOLIN Spezialöl K VALVOLINE „AA" oder Hydrauliköl „BR" ESSTIC 50 oder NECTON 50 VISCOBIL Seramit 4 RHEINPREUSSEN- SU 45 oder RHEINPREUSSEN- H 7 RENOLIN MR 10 oder RENOLIN 2 HYSPIN 80 SS Flb 3REASE DEGANOL LF VALVOLINE LB-2 BEACON M-200 VISCOBIL Fett FT 32 GLISSANDO FL-30 FUCHS FETT FWA 160 SPHEEROL AP 2 FIN HTI r einzelnen Schmierstoff-Lieferanten besagt nichts über die Rangwertigkeit ihrer Sorten! 'n Gesellschaften unterhält einen Schmiertechnischen Dienst, dessen Ingenieure unseren Kunden ks Beratung in allen einschlägigen Schmierungsfragen unentgeltlich zur Verfügung stehen.
VISCOBIL RriEINPREUSSEN FUCHS CASTROL PURFINA VEEDOL FINKE der ) VISCOBIL Seramit 3 RHEINPREUSSEN- H 6 RENOLIN 102 H HYSPIN 70 FINA CIRKAN 32 VEEDOL Atline 10, VEEDOL 65 B Aviatican Oel HY-Super 10 ) VISCOBIL Seramit 3 RHEINPREUSSEN- H 6 RENOLIN 102 H HYSPIN 70 FINA CIRKAN 32 VEEDOL Atline 10, VEEDOL 65 B Aviaticon Oel HY-Super 10 der ) der ) VISCOBIL Seramit 3 VISCOBIL Seramit 4 oder VISCOBIL Ol Sera 4 RHEINPREUSSEN- H 6 RHEINPREUSSEN- KH 40 RENOLIN 102 H RENOLIN 2 oder RENEP 2 HYSPIN 70 HYSPIN B0 SS FINA CIRKAN 32 FINA CIRKAN 37 VEEDOL Atline 10, VEEDOL 65 B VEEDOL Atline 10, VEEDOL 65 B Aviaticon Oel HY-Super 10 Aviaticon Oel HY-20 oder Aviatican Oel MR-50 -52 VISCOBIL Ol Sera 9 RHEINPREUSSEN- KH 90 RENOLIN 104 oder RENOLIN MR 20 ALPHA 017 FINA SOLNA 46 VEEDOL Multigear 80, VEEDOL Atline 20 Aviaticon Oel B99 l VISCOBIL Seramit 4 RHEINPREUSSEN- SU 45 oder RHEINPREUSSEN- H 7 RENOLIN MR 10 oder RENOLIN 2 HYSPIN 80 SS FINA CIRKAN 37 VEEDOL Atline 10, VEEDOL 65 B Aviaticon Oel HY-Super 20 -200 VISCOBIL Fett FT 32 GLISSANDO FL-30 FUCHS FETT FWA 160 SPHEEROL AP 2 FINA MARSON HTL 2 VEEDOL Alitho 20 Aviaticon FettMEF l VISCOBIL Seramit 3 RHEINPREUSSEN- KH 40 RENOLIN 102 H HYSPIN 70 FINA CIRKAN 32 VEEDOL Atline 10, VEEDOL 65 B Aviaticon Oel HY-10 nen bei PRCF aus der Hydraulik entnommen der 1 VISCOBIL Seramit 4 oder VISCOBIL Ol Sera 4 RHEINPREUSSEN- KH 40 RENOLIN MR 10 oder RENOLIN 2 HYSPIN B0 SS FINA CIRKAN 37 VEEDOL Atline 10, VEEDOL 65 B Aviatican Oel HY-20 oder Aviaticon Oel MR 50 1 VISCOBIL Seramit 4 RHEINPREUSSEN- SU 45 oder RHEINPREUSSEN- H 7 RENOLIN MR 10 oder RENOLIN 2 HYSPIN B0 SS FINA CIRKAN 37 VEEDOL Atline 10, VEEDOL 65 B Aviaticon Oel HY-Super 20 200 VISCOBIL Fett FT 32 GLISSANDO FL-30 FUCHS FETT FWA 160 SPHEEROL AP 2 FINA MARSON HTL 2 VEEDOL Alitho 20 Aviaticon FettMEF die Rangwertigkeit ihrer Sorten! lessen Ingenieure unseren Kunden ntgeltlich zur Verfügung stehen.
Die umstehend aufgeführten Schmierstoffe werden von den nachstehen- den Schmierstoff-Lieferanten in stets gleichbleibender Qualität geliefert. DEUTSCHE SHELL AKTIENGESELLSCHAFT, Hamburg Zweigniederlassungen in: Augsburg, Karolinenstraße 21 Bayreuth, Meisfersingerstraße 2 Berlin-Charlottenburg 2, Bismarckstraße 113 Bielefeld, Feilenstraße 6 Braunschweig, ßankplatz 8 Bremen 1, Am Wall 177 Darmstadt, Kirchstraße 2 Dortmund, Hansastraße 30 Düsseldorf, Am Trippeisberg 87 Duisburg, Moerser Straße 66 Essen, Rellinghauser Straße 6 Frankfurt a. M., Dieselstraße 2-16 Freiburg/Brsg., Hans-Bunte-Straße 12 Hamburg 1, Beim Strohhause 26/28 Hannover, Theaterstraße 15 Karlsruhe W, Hansastraße 26 Kassel, Wolfsschlucht 17 Kiel, Holstenplatz 1-2 Koblenz-Rauenthal, Industrie-Straße Köln 14, Eifelstraße 1-7 Ludwigshafen/Rh. 2, Mundenheimer Straße 149 München 45, Frankfurter Ring 142 Nürnberg, Rosenaustraße 4 Osnabrück, Neuer Graben 17 Regensburg 2, Wiener Straße 23 Saarbrücken 3, Berliner Promenade 1 Siegen, Am Bahnhof 32 Stuttgart 1, Lautenschlagerstraße 5 Ulm, Kronengasse 12 Würzburg 2, Friedrich-Koenig-Straße Wuppertal, Werth 55/61 Ausland: Die SHELL-Gesellschaften in der ganzen Welt MOBIL OIL A.G. IN DEUTSCHLAND, Hamburg Verkaufsabteilungen: Berlin-Charlottenburg, Uhlandstraße 7-8 Düsseldorf, Wilhelm-Marx-Haus Frankfurt o. M.f Zeil 29/31 Hamburg 13, Kippingstraße 4-6 Nürnberg, Findelgasse 10 Stuttgart W, Schloßstraße B4 Ausland: MOBIL OIL COMPANIES in aller Welt. BV-ARAL AKTIENGESELLSCHAFT, Bochum Berlin-Wilmersdorf, Hohenzollerndamm 42a-44a Braunschweig, Hildesheimer Straße 32 Dortmund, Märkische Straße 57 Düsseldorf 1, Wasserstraße 6a—7 Duisburg-Hamborn, Hufstraße 2 Essen, Schürmannstraße 7-19 Frankfurt c. M. 1, Stiftstraße 30 Hamburg 1, Ferdinandstraße 25—27 Hannover, Leisewitzstraße 2 Karlsruhe (Baden), Jahnstraße 4-6 Kassel. Motzstraße 1 Koblenz, Moselring 13 Köln 1, Kaiser-Wilhelm-Ring 17-21 Konstanz a. B., Schillerstrabe 5 Mannheim, L 10, 12 München 2, Kardinal-Faulhaber-Straße 15 Nürnberg 2, Am Maxfeld 183 Osnabrück, Heger-Tor-Wall Regensburg 2, Weißenburgstraße 1 Stuttgart-Wangen, Ulmer Straße 205 BP BENZIN UND PETROLEUM AKTIENGESELLSCHAFT, Hamburg Berlin W 30, Rankestraße 5-6 Bremen, Breitenweg 19 Essen, Porscheplatz 3 Frankfurt c. M., Berliner Straße 44 Hamburg, Burchardstraße 1 Hannover, Osterstraße 83-84 Kiel, Holstenbrücke 8-10 Köln, Neumarkt 18-24 München, Briennerstraße 10 Münster (Westf.), Berliner Platz 30 Nürnberg, Loren zerplatz 17—23 Regensburg, Furtmayrstraße/Ecke Placidusstraße Stuttgart, Kriegsbergstraße 34 Ulm/Donau, Frauenstraße 28 sowie die BP BENZIN- UND PETROLEUM-GESELLSCHAFT M. B. H„ Saarbrücken, Großherzag-Friedrich-Straße 37 Ausland: BP-Gesellschaften in der ganzen Welt DEUTSCHE GASOLIN-NITAG AG, Hannover mit ihren Niederlassungen in: Berlin-Charlottenburg 4, Schlüterstraße 37 Bremen, Doventorstraße 1, Hochhaus Dortmund, Südwall 37/39 Düsseldorf, Kasernenstraße 1-9 Frankfurt a.M., Gutleutstraße 31 Hamburg 36, Fontenay 1 d Hannover, Am Schiffgraben 38-40 Kassel, Friedrich-Ebert-Straße 26, Nordsternhaus Köln, Hansaring 97, Hochhaus Mannheim, Augusta-Anlage 18 München 34, Schackstraße 1 Nürnberg, Morientorgraben 13 Stuttgart, Hospitalstraße 8 Lübeck, GASOLIN-NITAG-POSSEHL GMBH, Possehlhaus Ausland: GASOLIN-Vertretungen im europäischen Ausland. VALVOLINE OEL GMBH. RITZ & CO., Hamburg Berlin SO 36, Erkeienzdamm 59-6? Berlin-Wannsee, Königstraße 55-57 Bremen, Metzerstraße Bl Bremen, Ellerbuschort 22 b Bremerhaven-G., Am Holzhafen 11 Düsseldorf, Schwerinstraße 51 Duisburg, vom-Rath-Straße 6 Frankfurt a. M., Friedrichstraße 26 Gutach/Brsg., Haus Sonnenblick Hamburg-Othmarschen, Albertiweg 2 Hannover, Alte Celler Heerstraße 52 Hof/Saale, Eppenreuther Straße 16 Kassel, Goethestraße 36 Köln-Riehl, Amsterdamer Straße 44 Mannheim-Käfertal, Fasanenstraße 5 München, Bayerstraße 37 Nürnberg, Landgrabenstraße 141 Schwalheim (Krs. Friedberg), Neue Straße 20 Stuttgart-Fel Ibach, Frühlingshalde 30 Waiblingen/Rems, Schorndorfer Straße 51 Wuppertal-Barmen, Dr. Hans-Wagner-Straße 7 Ausland: VALVOLINE OIL COMPANIES in der ganzen Welt. ESSO A. G., Hamburg Niederlassungen in: Berlin W 35, Stauffenbergstraße 41 Bremen 1, Schlachte 39/40 Düsseldorf, Berliner Allee 26 Essen, Freiheit 1 Frankfurt a. M., Neue Mainzer Straße 66 Hamburg 13, Sophienterrasse 1 a Hannover, Karmarschstraße 40 KÖln-Merkenich, Emderstraße Mannheim, Rheinvorlandstr. 7, Hs. Oberrhein München, Promenadeplatz 12 Nürnberg-Nord, Grolandstraße 53 Stuttgart-Untertürkheim, Zum Ölhafen 49 Ausland: Die ESSO-Gesellschaften in der ganzen Welf. DEA-SCHLIEMANN MINERALOLGESELLSCHAFT MBH., ABT. VISCOBIL OLE UND FETTE, Hamburg Verkaufsabteilungen in: Berlin-Grunewala, Bismarckallee 12 Essen, Maxstraße 9 Frankfurt a. M., Marienstraße 17 Freiburg/Brsg., Lortzingstraße 18 Hamburg 1, Spitalerstraße 10 Hannover, Bruderstraße 2 Käln-Braunsfeld, Widdersdorfer Straße 242 Mannheim, M 7, 9 München 45, Knorrstraße 148 Nürnberg, Königstraße 72 Saarbrücken 3, Passagestraße 6 Stuttgart S, Eßlinger Straße 14 DEA-Vertretungen im Ausland auf Anfrage. RHEINPREUSSEN GMBH, HOMBERG (Ndrh.) Duisburg, Hansastraße 3 Frankfurt a.M., Unterlindau 21-29 Hamburg 36, Dammtorstraße 32-33 Hamm, Handelshof Köln, Eifelwall München, Lindwurmstraße 86 Stuttgart, Kronenstraße 43 RUDOLF FUCHS MINERALÖLWERK, Mannheim Duisburg, Schifferstraße 170 a Hannover, Wohlenbergstraße 22 Mannheim, Friesenheimer Straße 19 c München, Weifenstraße 16 Nürnberg, Schnieglinger Straße 146 Vertretungen im europäischen Ausland und im Vorderen sowie Mittleren Orient. DEUTSCHE CASTROL G. M. B. H., Hamburg Verkaufsabteilungen in; Berlin-Charlattenburg, Schlüterstraße 53 Düsseldorf, Bismarckstraße 22 Frankfurt a. M., Mainzer Landstraße 177 Hamburg 36, Grindelallee 45 München, Rotkreuzplatz 2 a Stuttgart, Maserstraße 5 Im Ausland: CASTROL Gesellschaften, Niederlassungen und Vertretungen in der ganzen Welt. DEUTSCHE PURFINA GmbH. Niederlassungen in: Dortmund, Westenhellweg 67/69 Düsseldorf, Immermannstraße 40 Frankfurt a. M., Neue Mainzer Straße 49-51 Hamburg, Düsternstraße 18 Hannover, Hindenburgstraße 37 München, Briennerstraße 7 Stuttgart, Hoppenlaustraße 7 Ludwigshafen, Mundenheimer Straße 153 Nürnberg, Frauentorgraben 71, II. Ausland: PURFINA- und FINA-Gesellschaften in der Welf. VEEDOL GMBH, Hamburg 36, Jungfernstieg 51, Tel. 341BB1 und deren Verkaufsbüros Im Ausland: Die Niederlassungen der Tidewater Oil Company in der ganzen Welt. EMIL FINKE MINERALÖLWERK, Bremen Verkaufsstellen in: Bonn, Reuterstraße 44 Bremen, Hollerallee 23 Dissen/TW., Haller Straße 8 Frankfurt a. M., Günthersburgallee 80 Frechen, Kölner Straße 53 Fröndenberg/Ruhr, Ostmarkstraße 11 Hannover-Kfeefefd, Ebeffsfraße 20 Neuß, Salzstraße 19 Pirmasens, Am Güterbahnhof Soltau/Hann., Am Weinberg Stadtlohn, Achter de Wall 13 Wetzlar, Vogelsang 25 Diese Gesellschaften unterhalten einen Schmiertechnischen Dienst, dessen Ingenieure unseren Kunden auf Wunsch jederzeit kostenlos und unverbindlich in allen Fragen der zweckmäßigen Schmierung zur Verfügung stehen. W8/:n/i960
Betriebsmerkblatt für PITTLER-Revolverdrehbänke und Automaten Nr. 2 SCHMIERSTOFFE für Pittler-Revolverdrehbänke und Pittler-Automaten Wir machen unsere Kunden auf die Bedeutung sachgemäßer Schmierung unserer Maschinen besonders aufmerksam. Die Anwendung richtig ausgewählter Schmier- stoffe trägt ganz wesentlich zur Erzielung guter Arbeitsleistungen, Erhaltung längerer Lebensdauer der Maschinen und Ausschaltungen von Betriebsstörungen bei. Unsere Gewährleistung für unsere Maschinen hat die Verwendung der in umstehender Übersicht aufgeführten Schmierstoffe zur Voraussetzung. Bei Verwendung eines anderen Schmierstoffes sind folgende Analysen-Daten als Grenzwerte einzuhalten: Schmierstellen Viskc 50° ( cSt ssität ZI ca. E Spez. Gewicht bei 20° C Flammpunkt ° C Stackpunkt C Zentral- u. Umlauf- schmierung 21 3 nicht über 0,900 nicht unter 190 nicht über -10 Einzelschmierstellen durch Druckschmierpresse 29-37 4-5 „ „ 0,910 „ „ 200 -10 Hydraulik 29-37 4-5 „ „ 0,910 „ „ 200 „ -io PIV-Getriebe 6B 9 „ „ 0,920 „ .. 200 „ „ -io Wälzlager Trapfpunkt ca. 160-190° C Penetration 220 -295 — Außerdem muß beachtet werden, daß nur ein gut verarbeitetes Ol zur Verwendung kommen darf. Die Haupteigenschnften, welche das Ol haben muß, sind: Alterungsbeständigkeit, Oxydationsfestigkeit, Emulsionsfestigkeit. PITTLER, Maschinenfabrik AG. LANGEN bei Frankfurt/Mr nn
Die mit SpeziaizusSlzcn diklen nur verwendet werden, w: i d«r <L;e!v :rt garantier*. daß die Oie bei Eeiriebsleis^e? Jer h^.ne sdridlichea Einflüsse ci_4 die cletero-mospisfisjhen Kupplungen und deren S*retitilhcüta;r.gen cj:7'"n.
Einbau- und Behandlungsanweisung für P. I.V.-Anlauf- und Überlast-Rutschkupplungen Bauart SC EINBAU: Beim Zusammenbau der Kupplung istdarauf zu achten, daß die eingenieteten Mitnehmer- bolzen bei Kupplungsgröße 0 bzw. die Mitnehmer- und Zentriernocken bei den Kupplungen ab Größe 1 so in die Mitnehmerringe eingeführt werden, wie dies aus den Bildern 1 und 2 hervorgeht. Die Bremsbänder dürfen nicht mit Fett oder öl in Berührung kommen - auch das Anfassen mit öl- beschmutzten Händen ist zu vermeiden -, da sich sonst das eingestellte Drehmoment verändert und die Kupplung nicht mehr einwandfrei arbeitet. Der Nabenabstand A ist in den in untenstehender Tabelle angegebenen Grenzen zu halten; Schalen- und Nockenteil sind in dieser Stellung axial zu sichern. Die zulässige Mittenversetzung für die zu kuppelnden Wellen ist bei der Bauart SC verhältnismäßig klein, deshalb muß das Ausrichten mit besonderer So-gfalt vorgenommen werden. Winklige Ver- lagerungen sind nicht möglich. Die zulässigen Abmaße y sowie der zulässige Axialschlag xf -x2 sind in nachstehender Tabelle angegeben (siehe auch Bilder 3-4). Größere Verlagerungen führen zu Abnützungen innerhalb der Kupplung. Ist die Möglichkeit des genauen Ausrichtens nicht gegeben, so sind unsere Kupplungen mit elastischem Teil (Bauart SN-E) zu verwenden. Kupplungsgräße SC 00 SC 03 SC 5 SC 6 Durchmesser D mm 110 110 490 590 größte zulässige Mittenversetzung y mm 0,1 0,1 0,15 0,15 größter zulässiger Axialschlag x,-x2 mm 0,1 0,1 0,15 0,15 kleinster und größter Nabenabstand A mm 3-5 3-5 5-8 30-36
Bild 3. Bouort SC 00 Bild 4. Bouort SC 03 Bild 5. Bouort SC 5 Die Abbildungen 6-7 geben Hinweise, wie das Ausrichten bzw. die Kontrolle vorgenommen werden kann. Die Prüfung ist an vier Stellen des Kupplungsumfanges vorzunehmen. A. Arbeitet die Kupplung als Anlaufkupplung, d. h. dient sie zur allmählichen Beschleunigung von Maschinen mit schweren Massen, so muß sie, je nach Drehmomenteinstellung, während des An- laufvorganges längere oder kürzere Zeit schlupfen. Erfolgt der Anlauf zu schnell, so bedeutet dies eine zu hohe Drehmomenteinstellung; rutscht die Kupplung zu lange durch, so ist das Drehmoment zu niedrig eingestellt. Die Änderung der Drehmomenteinstellung erfolgt durch Austausch des Federsatzes, der von P.I.V. in Stufungen von etwa 12% geliefert werden kann. B. Ist die Kupplung als Uberlast-Rutschkupplung, d. h. zur Begrenzung des Drehmomentes eingebaut, so muß sie im normalen Betrieb das eingestellte Drehmoment ohne Rutschen übertragen. Das übertragbare Drehmoment wird eingestellt nach den Angaben des Bestellers über Leistung und Drehzahl. Spricht die Kupplung nicht an, so ist das eingestellte Drehmoment zu hoch; Abhilfe erfolgt durch Einsetzen eines schwächeren Federsatzes. Rutschtdie Kupplung während des normalen Betriebes durch, so können verschiedene Ursachen vorliegen: a) Irgendwelche Hemmungen in der Maschine (zu enge Lager, zu straff gespannte Riemen, fehlende Schmierung, zu stramm gehende Führungen usw.). In diesem Fall ist der Fehler zu suchen und zu beseitigen. b) Das errechnete und eingestellte Drehmoment ist zu niedrig; Abhilfe durch Einsetzen eines stärkeren Federsatzes.
Die mit einem P.LV.-Getriebe gelieferte Kupplung Bauart SC dient 1. auf der Antriebswelle des Getriebes angeordnet, als Anlaufkupplung zur Begrenzung einer für das Getriebe und die Maschine zulässigen Leistung, zur Dämpfung von Stößen beim An- lauf, insbesondere bei Motoren mit Kurzschlußläufer und bei schnellem Wechsel der Dreh- richtung. Die Höhe des Rutschmomentes wird bestimmt durch die Getriebeleistung, die An- triebsdrehzahl und gewisse Reserven und darf ohne Rücksprache mit uns nicht verändert werden; 2. auf der Abtriebswelle oder im Kraftfluß des Getriebes angeordnet,zur Begrenzung des Dreh- momentes. Das jeweils eingestellte Drehmoment entspricht dem maximal vom P.LV.-Getriebe übertragbaren und darf ebenfalls nicht beliebig verändert werden. Rutscht eine Kupplung bei Inbetriebnahme durch,so ist nach B Absatza) die Ursache zu suchen und zu beheben. Eine Änderung des eingestellten Drehmomentes darf jedoch nur nach vor- hergehender Rücksprache mit uns durchgeführt werden. WARTUNG: P.LV.-Kupplungen der Bauart SC bedürfen keiner laufenden Wartung. Treten Beanstan- dungen an der Kupplung auf, so können diese folgende Ursachen haben: a) Die Reibbeläge sind verölt oder verfettet; Abhilfe durch Auswaschen und leichtes überfeilen der Beläge, oder besser durch den Einbau neuer, kompletter Segmente mit Reibbelag, die von uns ab Lager bezogen werden können. Vor dem Einbau ist auch die Kupplungsschale von Ol und Fett zu säubern. b) Ausgebrannte Reibbeläge, hervorgerufen durch langanhaltendes Rutschen und Heißlaufen; Abhilfe durch Einbau neuer Segmente mit Reibbelag. c) Abgenützte Reibbeläge. Das Auswechseln der Reibbeläge ist erfahrungsgemäß selten oder erst nach längeren Zeitabständen erforderlich. Die Zeitspanne, nach der die Beläge abgenützt sind, hängt natürlich entscheidend davon ab, wie oft und wie lange die Kupplung beim An- laufen oder durch Überlastung zum Rutschengebrachtworden ist. Abhilfe durch Einbau neuer Segmente. Aus- und Einbau der Mitnehmerringe, Federsätze und Segmente mit Reibbelägen erfolgt durch ein Sonderwerkzeug nach Bild 8 oder 9, das von uns ab Lager geliefert oder auch leihweise zur Verfügung gestellt werden kann. Vorsicht beim Ein- und Ausbau, da starke Federn! Bild 8 Einsetzen des Bremsbandsatzes bei der Bauart SC 00 Z2 ' Bild 9 Einsetzen der Mitnehmerringe und Segmente mit Reibbelcgen bei Größe 1—5 mit Sonderwerkzeug Ab Kupplungsgröße 6 ist zum Ein- und Ausbau keine Kupplungs- zange nötig. Es sind entsprechende Ankerschrauben eingebaut, durch welche die Kupplungsfedern beim Ein- und Ausbau zu- sammengedrückt werden können. Die Muttern sind nach dem Einbau der Ringe im Schalenteil bis zum Anschlag zurück- zuschrauben. Siehe Bild 10. B;ld 10. Ausführung ab Größe 6 mit Ankerschrauben
richtigen Kennzeichnung der Kupplungssegmente diene nachstehende Tabelle: Kupplungsgröße 00 03 5 6 Anzahl der Segmente 1 2 2 2 Durchmesser mm 102 102 460 558 Breite mm 20 20 110 130 Die P.I.V.-Anlauf- und 'Überlast-Rutschkupplungen haben absichtlich keine Nachstellmöglichkeit zur willkürlichen Veränderung des Drehmomentes. Das Rutschmoment der Kupplung muß mit dem tat- sächlich erforderlichen Betriebsmoment in Übereinstimmung gebracht werden, .er Einbau stärkerer Federn oder Unterlagen unter die Federn verändert die Einstellung der Kupplung, ergibt andere Verhältnisse für den Anlauf und gefährdet den Überlastungsschutz. Ein größeres Kupplungs-Rutschmoment durch Einbau stärkerer Federn einzustellen ist erst dann zulässig, wenn festgestellt ist, daß das erforderliche Arbeitsmoment tatsächlich größer ist als zu- nächst angenommen wurde und daß der Antriebsmotor, das Getriebe, die sonstigen Antriebs- elemente und die Kupplung selbst für das höhere Drehmoment noch ausreichend sind. P.I.V.-Büros • INLAND P.I.V.-Büro Berlin Ing. HEINRICH DOEN Berlin-Wonnsee Tillmonnsweg 5 Fernruf: 807774 P. 1. V.-Büro Dortmund Dipl.-lng BERNH. CRUSE Dortmund Gerhart-Houptmann-Stroße 9 Fernruf: 274 50 P.I.V.-Büro Düsseldorf Dipl.-lng. FERD. FÜNGLING Düsseldorf Rethelstroße 28 Fernruf: 661129 P. 1. V.-Büro Hamburg GEORG HERTEL Hamburg 22 Finkenau 34 Fernruf: 220780 P. 1. V.-Büro Hannover Ing. GÜNTER BRUEHN Hannover-Wiesenau Bachstraße 24 Fernruf: 6697 23 Bezirk Hessen Bearbeitung durch Stammhaus Bad Homburg v. d. H. Fernruf: 2645 P.I.V.-Büro München Dipl.-lng. G. GROHMANN München 12 Rüdesheimerstraße 17 Fernruf: 1 6265 P.I.V. Büro Stuttgart Obering. FELIX SCHWEITZER Fellbach bei Stuttgart Hermann-Löns-Weg 15 Fernruf: 582100 P.I.V.-Büro Wuppertal Ing. HUGO JOCH Wuppertal-Barmen Grill porzerweg 35a Fernruf: 58817 P.I.V.-Vertretungen Ausland Vertretung in Belgien- Etablissements LOUIS REYNERS de Ame 11, Rue de la Buc nderie Bruxelles Telefon: 12t6o0 Vertretung in Dänemark: CHR. HJELM BANG Vesterbrogade 10 Kobenhovn V Telefon: Hilda 13* Vertretung in Finnland: Aktiebolaget EKSTROMS Maskinafför Alexandersgatan 7 Helsingfors Telefon: 1 1421 Vertretung in Holland: N.V.v/h Ind. en Handel Mij. LOUIS REYNERS Meeuwenlaon 98-100 Amsterdam-N Telefon: 6 82 22 Vertretung in Italien: GIANNI FAVARI Macchine Ute^sili Via Corsico 5 Milano Telefon: 848 35 08 Vertretung in Japan: K. BRASCH & Co., Ltd. Yaesu Bldg. Rooms 328/330 6, 2-Chome Marunouchi, Chiyodo-Ku, Tokyo Telefon: 28-91 31/3 Vertretung in Norwegen: PEIN & HARTMANN Prinsens Gate 1 Oslo Tel.: Centralbord 41 68 50 P.I.V.-Büro in Österreich: Dipl.-lng. HERBERT SCHWAB Wien I Schwedenplatz 2 Telefon: 631951 Vertretung in Portugal: Ing. J. D’ARRIAGA DE TAVARES 45, Rua do Boa Vista, 49 Lisboa Telefon: 6660 86 Vertretung in Schweden: Aktiebolaget FR. RAMSTROM Skeppsbron 17 Härnösond Telefon: 1 56 30 Kungsgaton 27 Stockholm Telefon-. 225420 Vertretung in der Schweiz: WALTER NEUHAUS A.G. Limmotquai 3 Zürich 22 Telefon: (051) 32 01 78 P.I.V. Antrieb Werner Reimers K.G.,Bad Homburg v.d.H. Fernruf: Sammelnummer 2645 Fernschreiber: 04- 15154 Drahtwort: PIV Badhomburgvdh Nr 81 SC-A 4. 59 3000
Betriebsanweisung für P.I.V.-Vorschub-Regelgetriebe RZB mit Zylinderrollenkette Schmierung. P.LV.-Getriebe werden ohne Clfüllung an- geliefert. Für ihre Schmierung ist ein hochwertiges, säure- freies Getriebeöl mit 6-12° Engler bei 50° C oder ein in der Schmierfähigkeit gleichwertiges Wirkstofföl zu verwen- den. Unsere Garantie ist an die Verwendung eines solchen Öles gebunden. Erprobte Ole siehe Rückseite. Einfüllen des dies erfolgt zweckmäßig durch Abnahme des Wartungsdeckels. Vorher zum Schutz gegen Unfälle Motor- sicherungen herousschrauben. Dlstand. Bei Stillstand muß der Olspiegel die Olstands- schraube bei (1) erreichen, siehe Bild la. Nachprüfung efi folgt durch Herausdrehen der Schraube (1). Während s Laufens muß sich bei zureichender Schmierung ein dauern- der Olaufschlag am Schauglas zeigen (Bild la). Ölerneuerung erstmalig nach 100—250 Laufstunden, dann alle 2000 Laufstunden. Vor Einfüllen des neuen Öles das Getriebe mit Spülöl sauber auswaschen oder ausspritzen, jedoch kein Petroleum oder Ollösungsmittel verwenden. Nach Einfüllen des Oles das Getriebe einige Male im Lauf durchregeln. Kontrolle der Kettenspannung. Bei Olerneuerung ist die Kettenspannung zu prüfen bzw. zu berichtigen. Die Ketten- spannung ist richtig, wenn sich die Kette bei der Regel- stellung 1 :1 nach Bild 1b z. B. mittels einer Federwaage an der angegebenen Stelle mit der Kraft P ~ 10 kg um das Maß H = 7—10 mm anheben läßt. Wenn Maß H größer ist als 15 mm, muß auf Sollwert H = 7—10 mm nachgespannt werden. Berichtigung der Kettenspannung: Sicherung und Kontermutter an Spannschraube (2) lösen, siehe Bild 2. Drehen der Spannschraube in Richtung S = Spannen, L = Lockern; nach Berichtigung Spannschraube wieder kontern und sichern. Bei Überlastung und unzulässig loser Kette spricht die eingebaute Kurvenmuffe durch überschnappen mit lautem Geräusch an. Sofortiges Nachspannen der Kette srfarderlich. Getriebe auch im Stillstand regelbar! kraft!). Lösen der Sicherung u Kontermutter bei (2). Spannschraube (2) so weit zurückdrehen, bis sich das obere Trum der Kette über die Schaulachkante ziehen läßt. Kette öffnen. Dies geschieht: a) bei einer endlos durchgenieteten Kette durch Abfeilen bzw. ALstnleifen der Schließköpfe eines Verbindungs- glie b) f einer Kette neuerer Konstruktion durch Herausdrük- en des Steckbolzens mit Spezialwerkzeug. Winkel-Steuerhebel Spann schra u be (2) Bild 2. Schriftbild eines P.I.V.-Getriebes Bouort RZB 0 Gehäusedeckel für Rer,elwelle > Regelvvellenbremse Antriebswelle Spannschraube '31 M * Abtriebswelle und Kupplung Abtriebsscheibenpaor Q gerader Steuerhebel t'j Getriebe Nr Auswechseln der Zylinderrollenkette:: Wartungsdeckei ab- nehmen und durch Regeln die Kette im Abtriebsscheiben- paar auf kleinsten Laufkreis bringen. Einen kleinen Holzkeil zwischen die Abtriebsscheiben einschlagen (Vorsicht: Feder- Neue Kette durch Anhängen an ilte Kette einziehen. Bei gerissener Kette wird die neue Ke'te mittels eines Drahtes eingezogen. Dabei beachten: Bei.i Einziehen einer Kette immer blank geschliffene Seite nach außen. Vorher Flächen der Kegelscheiben auf mögliche Srhäden prüfen, da eine neue Kette nur mit noch einwandfr Jen Kegelscheiben auf die Dauer gut arbeiten kann. Verbind'ingsbalzen einstecken und sorgfältig (ohne Beschädigung der Kettenlaschen) ver- nieten, bzw. mit Werkzeug anstauchen. Für diese Arbeiten stellen wir Spezialwerkzeug zur Verfügung. Spannschraube (2) wieder anziehen, Holzkeil entfernen und das Getriebe mehrmals durchregeln. Überprüfung der Kettenspannung entsprechend einer Kettenauslenkung van H = 7—10 mm bei Regelstellung 1 :1. Danach Spannschraubenmutter an- ziehen und sichern. Regelwellenbremse. Der Regelhebel wird durch eine Rei- bungsbremse in seiner jeweiligen Lage gehalten. Sollte sich im Betrieb, z. B. durch zu schweres Gewicht des Regelhebels, das Getriebe von selbst verregeln,sa kann man die Bremse "^chstellen. Hierzu entfernt man Seegerring und Distanz- ring, wonach sich der Bremsgehäusedeckel abschrauben läßt. Durch Beilagering von 0,2-1 mm hinter der Teller- feder läßt sich die Bremskraft verstärken. Undichte Lagerdeckel. Man nehme den Lagerdeckel ab, säubere und entfette ihn sowie die Welle an der Durchtritts- stelle. Olfangrille nicht mit Filz oder dergleichen ausfüllen, sondern den Lagerdeckel leer wieder so einbauen, daß Ol- rücklaufloch unten liegt. Auseinander- und Zusammenbau. Bei Instandsetzungsarbeiten, die über den vorstehenden Rahmen hinausgehen, ist dos Getriebe zweckmäßig einzusenden oder nach Montageanweisung System RZB instandzusetzen. Für Arbeiten, die außerhalb unseres Werkes von fremdem Personal vorgenommen werden, können wir keine Garantie übernehmen • Beanstandungen und Ersatzteile. Bei Beanstandungen und Anforderungen von Ersatzteilen bitten wir um die Daten des Getriebes, die auf dem Typenschild vermerkt sind. Wichtig ist die Getriebenummer, die auch auf Steuerhebel und Gehäuse eingeschlogen ist. Gute Schmierung und richtige Kettenspannung sind für P.I.V.-Getriebe lebenswichtig! P.I.V. ANTRIEB WERNER REIMERS K.G., BAD HOMBURG V. D. H Fernruf: Sammelnummer 2645 Fernschreiber: 04-15154 Drahtwort: PIV Badhomburgvdh
Erprobte Ölmarken für P.I.V.-Regelgetriebe Firma Raumtemperatur normal’) Viskos, in °E bei 50 °C Raumtemperatur ab 35 °C Raumtemperatur ab 45 °C BP BENZIN UND PETROLEUM AKTIENGESELLSCHAFT Hamburg BP ENERGOL CS 260 BP ENERGOL HP 20 9,5 4,2* BP ENERGOL CS 30Ö BP ENERGOL CS 425 BV-ARAL AKTIENGESELLSCHAFT Bochum BV-Hochleistungsäl HKZ BV-Hochleistungsöl HLX 9 4,5* BV-Hochleistungsöl HKB BV-Hochleistungsöl HKP 200 DEA-SCHLIEMANN Mineralölgesellschaft mbH. Abt. VISCOBIL Hamburg VISCOBIL OL SERA 9 VISCOBIL OL W 3 9 6,5* VISCOBIL OL SERA 12 VISCOBIL OL W 5 VISCOBIL OL SERA 20 DEUTSCHE GASOLIN-NITAG AG. Hannover GASOLIN Spezialöl TU 528 GASOLIN Spezialöl K 8 3,5* GASOLIN Spezialöl TU 548 GASOLINSpezialölBMB15 GASOLIN Spezialöl TU 558 GASOLIN SpezialöJBMBl 5 DEUTSCHE SHELL AKTIENGESELLSCHAFT Hamburg SHELL Vitrea Oel 41 SHELL Tellus Oel 29 8 4* SHELL Vitrea Oel 72 SHELL Tonna Oel 33 SHELL Vitrea Oel 75 SHELL Tonna Oel 72 ESSO AG. Hamburg ESSTIC 65 TERESSO EP-47 9 4* ESSTIC 78 TERESSO EP-52 TERESSO 100 TERESSO EP-56 MOBIL OIL A.G. IN DEUTSCHLAND Hamburg MOBIL D.T. E. Extra Heavy MOBIL D.T.E. Oil Medium 9 4* MOBIL D.T. E. Oil 88 MOBIL D.T. E. Oil Heavy Medium MOBIL D. T. E.Oil AA MOBIL D. T. E. Oil Heavy RHEINPREUSSEN GMBH. Homberg (Ndrh.) Rheinpreussen KH 90 Rheinpreussen METATEST 8 3,9* Rheinpreussen KH 120 Rheinpreussen KH 150 VALVOLINE OEL GESELLSCHAFT MBH. Hamburg VALVOLINE XRM RITZOL Oel 1RO 10,5 10 VALVOLINE XRM RITZOL Oel IRX VALVOLINE RR RITZOL Oel IRX 1) Bei Bezug von kleinen Olmengen durch Tankstellen können auch Motorenöle der Zähigkeit SAE 30 verwendet werden. • Die Ole mit niederer Viskosität enthalten Wirkstoffzusötze. P.I.V.-Büros • INLAND P. I.V.-Büro Berlin Ing. HEINRICH DOEN Berlm-Wannsee Tillmannsweg 5 Fernruf: 807774 P. I.V.-Büro Hannover ing. Günter bruehn Hannover-Wiesenau Bachstraße 24 Fernruf: 6697 23 P. I.V.-Büro Dortmund Dipl.-Ing. BERNH. CRUSE Dortmund Gerhart-Hauptmann-Straße 9 Fernruf: 27450 P. I.V.-Büro München Dipl.-Ing. G. GROHMANN München 12 Rüdesheimer Straße 17 Fernruf: 16265 P. LV.-Büro Düsseldorf Dipl.-Ing. FERD. FÜNGLING Düsseldorf Rethelstraße 28 Fernruf: 661129 und 6858 58 P.I.V.-Büro Frankfurt am Main Obering. E. WIEDENMANN Bad Homburg v. d. H. Industriestraße 3 Fernruf: 2645 P. LV. Büro Hamburg GEORG HERTEL Hamburg 22 Finkenau 34 Fernruf: 220780 Bezirk Saar Bearbeitet durch Stammhaus Bad Homburg v. d. H Fernruf: 2645 P. I.V.-Büro Stuttgart Obering FELIX SCHWEITZER Fellbach bei Stuttgart Hermann-Löns-Weg 15 Fernruf: 582100 P. I.V.-Büro Wuppertal Ing. HUGO JOCH Wuppertal-Barmen Grillparzerweg 35a Fernruf: 58817
HANDPUMPEN Die Verteiler sind in den Blättern B 300 und B 320 beschrieben P-26-2 P-66-2 P-27-2 P-67-2 P-26/S,-2 P-28 P-27/5,-2 P-58 P-156 P-68 P-157 P-128-3 P-156/S, P-l 158-3 P-157/S, P-168-3 Zentralschmierpumpen, die in Verbindung mit Verteilern arbeiten, müssen eine Entlastungseinrichtung haben. Bei demV/V-System muß die Leitung zwischen der Pumpe und den Verteilern nach Beendigung des Pumpen- hubes vom Druck entlastet werden. Die auf diesem Blatt gezeigten Pumpen haben alle eine hydraulische Ent- lastung, die die sichere Funktion der Verteiler garantiert. Die Pumpen lassen sich in drei Gruppen einteilen: P-20-er Gruppe für 7 cm3, P-150-er Gruppe für 15 cm3 und P-60-er Gruppe für 30 cm3 Fördervolumen. Das Prinzip aller Gruppen ist gleich, doch bestehen aus räumlichen und anderen technischen Gründen konstruk- tive Unterschiede. Die Grundpumpen dieser Gruppen finden nach dem Baukastenprinzip in den hier aufgeführten und weiteren Pumpen Verwendung. BEDIENUNGSHINWEISE Vor Inbetriebnahme den Pumpenbehälter mit Ol füllen und Pumpe mehr- mals in Abständen von 2-3 Sekunden hintereinander zügig betätigen bis an allen Schmierstellen Ol austritt. Die Anlage entlüftet sich hierbei von selbst. Gelingt eine einwandfreie Entlüftung auf diese Weise nicht, so ist das Ende oder die höchste Stelle der Hauptleitung zu öffnen und zu pum- pen, bis blasenfreies Ol austritt. Die Schmierung ist zum Arbeitsbeginn bei laufender Maschine vorzu- nehmen; für die Schmierung während des weiteren Betriebes sind die Vorschriften des Herstellers der Maschine maßgebend. Hebel bis Widerstand ziehen und kurz festhalten! Bei der entlüfteten funktionsfähigen Anlage tritt während der Betätigung des Pumpenhebels ein fühlbarer Widerstand auf. Hierüber hinaus darf keine Gewalt angewendet werden. Zur Wartung gehören: 1. Olstand kontrollieren und rechtzeitig ergänzen. (Olstandsauge zeigt Tiefststand an.) 2. Markenöl entsprechend den Herstellerangaben verwenden. Wenn nichts angegeben, mittelschweres Markenöl verwenden. Die Lager können nur mit einwandfreiem öl störungsfrei arbeiten. Verwendung von Abfallölen bedeutet falsche Sparsamkeit. 3. Nach längerer Laufzeit der Maschine sämtliche Rohrverschraubungen nachziehen und durch mehrmaliges Pumpen in Abständen von einer halben Minute prüfen, ob an allen Schmierstellen Ol austritt. Bei auftretenden Störungen die Teile an das Lieferwerk zurück- senden; hier werden die Reparaturen sachgemäß ausgeführt. Nur Original WV-Ersatzteile verwenden! Abb.l Einfache Bedienung der WV -Einbaupumpe an einem Tischbohrwerk. Pumpe wurde in eingegossenem Ölbehälter eingebaut Abb. 2 Anbaupumpe P-66-2 Chipuiaker.ru
.ru MASS-SKIZZEN 3 Schrouben M5 Gruppe P-20 u. P-150 Alle bezeichneten Anschlußgewinde hoben eine M 10x1 für Rohr 6 ", M 14x1,5 für *) Bei Anlieferung einseitig verschlossen. Gruppe P-60 Spezialsenkung für lötlose Rohrverschraubung! Rohr 8 0, M 16x1,5 für Rohr 100 4 MASS-TABELLE Einlaßventile für Gruppe P-20 u. P-15P sind stets ohne Dichtring zu montieren! Form 6 mlf Anschluß Form 7 ohne Anschluß Es ist darauf zu achten, c ß die unter dem Einlaßvnn’ in der Pumpe befindliche an- schelte die richtige Lag be- hält. Sie muß mit der »ppe zur Bohrung eingeserzt n! Bestell-Nr. Abb. Föriferm. in cm3 a mm b mm c mm Saug- höhe Form EinJab- ventil Gew. kg. P-26-2 1000 6 0.520 P-27-2 3 95 — 7 0 480 P-27 B-22) P26/S.-2 3a 7 105 140 42 1000 7 6 0.500 0,530 P-27/5,-2 — 7 0,490 P-156 P-157 3 £ 15 113 170 60 1000 6 7 0.020 0,600 P-156/S, P-157/S, P-66-2 P-67-2 3a 4 30 124 155 250 46 1000 1500 6 7 6 7 0,640 0.620 1,230 1,210 Einlaßventile für Gruppe P-to sind mit Dichtring zu montieren! Steckanschluß bei „A" für Rohr 6 0, anstelle Gewinde für Rohrverschrbg. Form 6 mit Anschluß Form 7 X» ohne Anschluß L SCHREIBUNG, EI N B AU RI C HT LI N I EN UND FUNKTION Die Pumpen n. .'entilform 6 sind Anbaupumpen für getrennt befindliche Ölbehälter. Das Einlaßventil wird hier nur lose eingeschrr rbt mitgeliefert; es kann erst nach Einfuhren der Pumpe in die Aufnahmebohrung montiert werden. Das Förderöl i.'.u zu-, der Rücklauf abgeleitet werden. Die Pumpen mit Ventilform 7 sind für den Einbau i n Ölbe- hälter bestimmt. Zur weitgehenden Ausnutzung des Behälter Inhalts sollen sie möglichst tief und mit ihrem Einlaßventil nach unten eingeflanscht werden. Durch die als Klemmring ausgebildeten Hebelböcke ist e s möglich, die Pumpen radial in beliebiger Stellung zum Pumpenhebel zu montieren. Die axiale Einbaulage einer Pu mpe soll so gewählt werden, daß ihre Zierkappe nicht nach oben zeigt. Bei der Planung von Anlagen ist zu berücksichtigen, daß der errechnete Anschlußwert der Verteileranlage ’/» der Fördermenge/Hub einer Kolbenpumpe nicht überschreitet, um dieser die notwendige Reserve für den Druckaufbau in der Anlage zu belassen. Der Anschlußwert setzt sich zusammen aus der Summe aller Verteilerdosierungen (Gesamtdosierung), der bei Luftkam- merverteilern je Verteilerstelle 0,04 cm3 für das Ventilspiel, bei Kolbenverteilern 25% der Gesamtdosierung als Ver- lustvolumen hinzuzurechnen ist. Außerdem ist je Meter Hauptschlauchleitung 1 cm’ für die Atmung als Verlust- volumen einzusetzen. Bei der Verlegung einer Anlage ist darauf zu achten, daß die Pumpenreserve nicht durch ungünstige Führung der Hauptleitung (Bilduns schädlicher Räume) herabgesetzt werden oder verlorengehen kann Merke: Den Widerstand beim Ziehen am Hebel soll der Öldruck in der Anlage, nicht die Hubgrenze der Pumpe be- stimmen! Der Betriebsdruck soll mindestens 10 und höchstens 30 atü betragen; je nach Handkraft. Solange der Pumpenhebel am Druckpunkt festgehalten wird, bleibt der Rücklauf der Pumpe verschlossen. Wird der Hebel losgelassen, so trennt das Entlastungsventil den Pumpenraum vom Anlagenraum und läßt den Druck (bis auf einen geringen Restdruck) über den Rücklauf entweichen. — Jetzt steuern auch die Wechselventile der Verteiler um. — De. Saughub vollzieht sich selbsttätig und unabhängig von diesen Vorgängen. — Niemals eine Pumpe in den Schraubstock spannen!
BEHÄLTERPUMPEN Die vorher beschriebenen Pumpen werden auch in Ölbehälter eingebaut geliefert. Der nutzbare Behälterinhalt wurde so bemessen, daß bei voller Ausnutzung der Fördermenge der Pumpe etwa 50 Hübe getätigt werden können. Bei normaler Anwendung der Zentralschmierung entspricht das mindestens einer Betriebsdauer von 3—4 Wochen! Ratsam ist es jedoch, die Behälter wöchentlich aufzufüllen Die Pumpen unterscheiden sich im wesentlichen ebenfalls nur durch ihr Fördervolumen In den Pumpen P-28 ÜV, P 58 ÜV und P-68 sind auf 25 atü eingestellte Überdruckventile eingebaut, die sie vor Überbeanspruchung schützen. Das Weiterschwenken des Pumpenhebels über den angegebenen Bereich hinaus führt zu Zerstörungen. Niemals einen Pumpenhebel durch ein Aufsteckrohr verlängern! Der Betätigungshebel kann bei der Pumpe P-68 auch seitlich montiert werden. Hierzu ist nur erforderlich, die Zierkappe abzunehmen, die vier Flanschschrauben herauszuschrauben, den Hebelbock in die gewünschte Stellung um 90° zu schwenken und wieder zu befestigen. Ähnlich verhält es sich bei den Pumpen P-58. nur daß hier der quadratische Pumpenflansch geschwenkt wird. Der Druckanschluß kann verlagert werden, indem einer der hierfür vorbereiteten Anschlüsse ergänzt wird (Abb. 7 bei A2). Seine innere Bohrung (5 mm0) ist bis zur Verbindung mit dem Querkanal zu verlängern und das Anschlußstück einzuschrauben. — Achtung! Späne entfernen und über- zähligen Druckanschluß Öldicht verschließen Abb„ 5 Einbaubeispiel einer P-28 Abb. 6 P-28, P-28 ÜV (P-68 ähnlich) MASS-TABELLE Bestell- er. Mbb. 8 mm b mm P-28 6 100 190 P-28ÜV « P-58 7 113 210 P-58ÜV 7 P-68 «*) 152 305 c mm e mm t mm 9 mm k mm 110 120 22 40 60 90 145 85 93 170 155 28 70 100 di M 6 M 6 M 6 0.4 0,8 1.5 -2 £ 18 1,5 1,6 2,4 2,5 ‘) Anschluß für P-68 siehe Abb. 6 bei „B" 30 3,3 Jede Pumpe hat zwei sich gegenüberliegende Druckanschlüsse, von denen einer bei Anlieferung öldicht verschraubt ist. Abb. 7 P-58, P-58 ÜV
Abb. 8 P-128-3 Handpumpen in Frontplattenausführung P-128-3 P-1158-3 P-168-3 Die Pumpen P-27/S1-2, P-157/S1 und P-67-2 in dieser Behälter- form eingebaut, tragen die nebenstehenden Bezeichnungen. Die Frontplattenausführung ermöglicht es, die Pumpe in eine Maschinenwand einzubauen, so daß der Behälter innerhalb der Maschine liegt. Die Leitungen werden hinter der Maschinenwand verlegt! 1) Der Warnschalter (WS) schließt bei kritisch niedrigem Olstand im Behäl- ter einen Nutzstromkontakt. Die Warnlampe (WL) gibt somit ein rotes Dauerlichtsignal. Schalter und Lampe nur für Niederspannung. Kontakt- belastung 15 Watt max. 2) Anschluß bei Rücklaufleitung vom Überdruckventil der Schmieranlage. Ol-Rücklcuf wird durch Sprudelbildung im Schauglas sichbar. 3] Verschlußschraube kann bei erforderlicher Rücklaufleitung gegen ein An- schlußstück 301.005 (für Rohr 60) ausgetcuscht werden. WILLW WCCEL Z ENTRALSCHMIERUNG Berlin SW 61, Gneisenaustraße 66, Telefon 66 95 54 Zweigniederlassung: Neu Isenburg/Ffm. - Hugenottenallee 173 - Tel. 35 51 -52 -
35 peBOJibBepHbix cynnopTOB n pesojibsepHaa ronoBKa a) IIpoflojibHoe nepeMemenne PeBOJibBepHbix cynnopTOB c neMopyjiaTop, KOToptw "saaTOK" peBOJibßepHyio rojiOBKy ot BpyyaeT noBopoTawK ccbuiKW SBeanbi pyaicH 11, Pmc. 9 (jmct 11) nocjie, cBHSbißaeT Onep jcpnnayecKaMn noBopoTawa HanpaBO nojiBmcao. K Ein-und EMKnjoyeawe caMOCTOOTejibHoro npojjojibaoro nepeMemeana ojjaa ns pyneK jjyÖnH 0:00 SBesnaaTbix rpaöKOB thh6tch snepexi. YMpnTe MexaHwyecKJdi jiawny cnrHana lj5 *, Pmc. 9 (jihct 11) yxasbiBaeT, hto yMwparoT ycTaHOBjieHHyio sjieKTpo—3JieKTpoMaranTayio wy$Ty BKjuoaeao "saaTOK" « HOCTnraTb "saaTOK" ywnpaiOT, ojieKTpo—sjieKTpoMarawTaaa wy$Ta b npoxioJibaoM nepeMeiueawa oTBaaanBaaweM KpuuiKW Kopnyca - npuBOßaow wexaaasM nopaan. "SaaTOK" BbEMaanBaTB K Towy »e sto aeoGxoflMMO, yMpnTe BwaT c BHyrpeHHWM inecTwrpaaawKOM w jiopobo aaxoaamyiocH Bawsy pesböoßyio mnajibKy b crynaiibi SBesjjaaToro rpwöKa w ynajiHTb jioroso SBesnaaTbifi rpaöoK. Ha JlflarcÖioeraHr caaeä peBOJibBepaow rojiOBKW orpaanaaBaeTCH orpaanawTejibabiMM BnaTawn, yMpriTe b KyjiaaKM noffbeMa aa Gapaöaae c ynopaMw pacnoJioxeabi. 3tw orpaanaMTejibHbie BWHTbi BtnornoyaiOT sawyiOT b Öepjiore npoflojibaoe nepewemeaae caMOCTOHTejibHO. JJeMojiyjiHTOp nocjie "saaTOK" Bbixjiioyeane sto bobmoxho, c aeMOflyjiHTop 3Be3ßyaTbM rpwÖOK 11, Pac. 9 (jtmct 11) Jioroso peBOJibBepabie cynnopTbi eme 0,8 - 1 mm ot BpyaaeT npoTWB TBepnoro ynopa nocjie, aa^MMaib CBH3biBaeT. yupwe Toaaoe Koaeaaoe noJioxeaae momt HaöJiioxiaTbCH - yxasaTejib cTpejioaaoro naxinKaTOpa 14. ycTaaaBJinBaTb npw bobom aafiMe Bbucyna npojjojibaoro nepeMemeawa PaccKas o sjiOKinoaeawax necaTw KyöoweTpoB KoppeKTypabix saaxoB "saaTOKa" ot 0 8-1 mm we»yxy neMojjyjiaTop Aus rückbock m HewoHyjiHTop nepxaBKy xuih ynopoB. Ecjiw yMapaiOT, Gapaöaa c ynopawn caoBa jioJMcea ycTaaaBjinBaTbca nocjie jjeMOHTajKa, noiraea coBnauaTb ywapaiOT MapKwpoBKy GapaCaaa c ynopauw c MapKwpoBKoa crynnabi caaeii peBOjibBepaow ronoBKa. Ilpa stow ayatao oöpanjaTb BawMaawe, uto ywwpaiOT aowep npopeaaawa nas c ynopoM, ywapaiOT jiopobo aanorwaeT aa pbiyar cncTewbi pbiaaroB ynopa, coBnapaeT c aoMepoM CTOamero aa cepenwae BepeTeaa OTBepcTW« wacTpyueaTa.