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Текст
SIEMENS
SIMODRIVE
Transistor-Pulswechselrichter für Drehstrom-Hauptspindelantriebe
6SC65..-4AA02
___________________________________________________________)------7------------------
Betriebsanleitung Bestell-Nr. < 6SC6501-0AA00
interne Sach-Nr GWE 462 500.9600.02 Je
Weitergabe sowie Vervielfältigung dieser Unterlage. Ver-
wertung und Mitteilung ihres Inhalts nicht gestattet soweit
nicht u.sdrücklich zugestanden Zuwiderhandlungen ver-
pflichten zu Schadenersatz. Alle Rechte vorbehalten, insbe-
sondere für den Fal der Patenterteilung oder GM-Eintragung
'O Siemens AG 1989
SIMODRIVE®-Dokumentation
Auflagenschlüssel
Die nachfolgend aufgeführten Ausgaben sind bisher erschienen. In der Spalte Änderungen sind die
geänderten Abschnitte, bezogen auf die vorhergehende Ausgabe, aufgeführt
Ausgabe Interne Sachnummer Änderungen
04891.0 07891 5 12892.0 GWE 462 500.9600.02 J Erstausgabe . GWE 462 500.9600 02 Jb Überarbeitete Ausgabe/ GWE 462 500.9600.02 Je ÜberarbettetgAusgabe
Hinweise:
Das SIMODRIVE-Gerät darf nicht an ein Netz mit Fl-Schutzeinr chtung angeschlossen werden
(zulässig nach DIN VDE 0160, Abschnitt 6 5)
Entsprechend DIN VDE 0160/05.88 wird an allen SIMODRIVE-Geräten bei der Stückprüfung auch eine
Hochspannungsprüfung durchgeführt. Wird für die elektrische Ausrüstung von Industriemaschinen eine
Hochspannungsprüfung durchgeführt, so müssen alle Anschlüsse abgezogen bzw. abgeklemmt
werden (zulässig nach DIN VDE dHä^Teil 1 Abschnitt 13.2). Dadurch wird verhindert, daß empfind-
liche elektronische Bauelemente''beschädigt werden.
Im betriebsmäßigen Zusfänd-besteht Schutz gegen direktes Berühren derart, daß das Gerät zur
Aufstellung in abgeschlossenen elektrischen Betriebsstätten geeignet ist (DIN VDE 0558 TeiHa.
Abschnitt 5.4 3.2 2 )
Die in dieser Betriebsanleitung dargestellten Stromlaufpläne sind Prinzipschaltpläne und für die
tatsächliche Ausführung der Schaltung unverbindlich.
Die Parameterangaben beziehen sich auf den Softwarestand 11.
Zugehöriges Schaltbuch: Bestell-Nr. 6SC6501-0BA00
Folgende fremdsprachige Ausgaben dieser Betriebsanleitung sind verfügbar
Bestell-Nr. 6SC6501-0AA76
Bestell-Nr. 6SC6501-0AA77
Englisch
Französisch
Die Baugruppen des Gerätes enthalten elektrostatisch gefährdete
Bauelemente (EGB).
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Siemens AG GWE 462 500 9600.02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
Inhalt
Seite
Aufstellung
2
2.1
2.2
2.2.1
2.2.2
2.2.3
2.2.4
Geräteeinbau ...........................
Geräteanschluß .........................
Verbindungskabel Motor-Pulswechselrichter
Anschlußklemmen
Relaisfunktionen .
Lage der Stecker
3
3.1
3.2
3.3
3.3.1
3.3.2
3.3.3
3.3.4
3.3.5
3.3.6
3.3.7
3.3.8
3.3.9
3.3.10
Inbetriebnahme
Anzeige und Bedienelemente
Bedienung und Parameteranzeigen
Parameteraufteilung ..................
Betriebsanzeige ......................
Meßwert- und Statusanzeigen ..........
Normierung der analogen Ausgaben ..........
Einstellwerte Drehzahl ........
Einstellwerte Hochlaufgeber ...............
Einstellwerte Drehzahlüberwachung .........
Einstellwerte Drehzahlregelung ............
Grenzwerte Drehmoment \ ........
Schlüssel- und Steuerw/orte ...............
Einstellwerte für NC-Hilfsfunktion M19 ....
10
10
10
11
12
13
14
16
16
17
18
19
23
23
24
24
25
25
26
27
28
3.3.11 Einstellwerte für Motordafenjtnd Leitungswiderstand ............................ 28
3.3.12 Zuweisung und Normierung DAU bzw. Meßbuchsen ................................... 29
3.3.13 Formierung der Zwischenkreiskondensatoren....................................... 33
3.3.14 Zuordnung der Klemmenfunktionen ................................................ 33
3.3.15 Anpassung der Umrichter-und Motordaten ............................. . 34
3.3.16 Softwarestand................................................................. 36
3.3.17 Betriebsanzeige P-100 ........................................................... 37
3.3.18 Parameter P-101 bis P-150. P-157 bis P-159 und P-195 ............................ 37
3.3.19 PendelsoUwerte .................................................................. 37
3.3.20 Motordaten >160 bis P-177........................................................ 38
3.3.21 Spannung-Frequenz (U'f)-gesteuerter Betrieb ..................................... 38
3.3.22 Wählbare Relaisfunktion ......................................................... 38
3.3.23 Versteuerung ..................................................................... 38
3.3.24 Dämpfungsglied ................................................................ 39
3.4 Inbetriebnahmeanleitung .................................................................. 40
3 4.1 Inbetriebnahme der NC-Hilfsfunktion Ml9 ................................................ 47
3.4.2''-'— Drehstrom-Hauptspindel als Zwillingsantrieb ....................................... 49
Siemens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
Seite
4
4 1
4.2
4.3
44
4.5
46
46 1
4.6.2
463
4 6.4
46.5
5
5.1
5.1.1
5.2
5.3
6
6.1
6.2
6.3
6.4
6.4.1
64.2
6.4.3
6.5
6.6
Störungen
Störanzeige .......................
Störungen nach dem Einschalten . .
Störmeldeliste ....................
Störquittierung . .................
Umschalten in die Bedienoberfläche
Diagnosehilfsmittel ...............
Meßbuchsen und Leuchtdioden . .
Transistordiagnose-Parameter . . . .
Fehler-Merker .....................
Drehzahlistwert-Fehlerzähler ......
Minimal- und Maximalwertspeicher
Instandhaltung .......................
Überprüfung und Pflege................
Wartung der Option E45 Externe Entwärm
Handhabung Softwaretausch und Urladen
Ersatzteile
Anhang ............
Übersichtsschattplan
Anschlußplan ......
Stromlaufpläne ...
Maßbilder .........
Gerätemaßbilder .
Option E45 Externe Entwärmung
Option E55 Anschlußflansche ....
Anordnung derSchnittsteHeo ......
Übersichtsplan der Emsteilparämeter
52
52
52
53
56
56
57
57
58
58
59
59
60
60
60
61
62
64
64
65
66
80
80
85
89
91
93
6.7 Parameterliste ........................................................................... 94
6.8 Einstell- und Kontrolldaten................................................ • 98
6.9 EGB-Hmweise ,............................................................... 105
6.10 Normen und Bestimmungen .................................................... 106
Siemens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
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HINWEIS
Diese Betriebsanleitung enthält aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht sämtliche
Detailinformationen zu allen Typen des Produkts und kann auch nicht jeden denkbaren Fair der
Aufstellung, des Betriebes oder der Instandhaltung berücksichtigen.
Sollten Sie weitere Informationen wünschen, oder sollten besondere Probleme auftreten, die in der
Betriebsanleitung nicht ausführlich genug behandelt werden, können Sie die erforderliche Auskunft
über die örtliche Siemens-Niederlassung anfordern. \
Außerdem weisen wir darauf hin. daß der Inhalt dieser Betriebsanleitunc/nicht Teil eine; früheren
oder bestehenden Vereinbarung. Zusage oder eines Rechtsverhältnisses ist oder diese/ abändern
soll. Sämtliche Verpflichtungen von Siemens ergeben sich aus dem jeweiligen Kaufvertrag, der
auch die vollständige und allein gültige Gewänrleistungsregelung enthält Diese vertraglichen
Gewährleistungsbestimmungen werden durch die Ausführungen dieser Betriebsanleitung weder
erweitert noch beschränkt.
Warnhinweise
WARNUNG
Beim Betrieb elektrischer Geräte stehen zwangsläufig bestimmte Teile dieser
Geräte unter gefährlicher Spannung
Bei Nichtbeachtung der Warnhfhweisg''können deshalb schwere Körperverlet-
zungen oder Sachschäden auftreten
Nur entsprechend qualifiziertes Personal sollte an diesem Gerät oder in
dessen Nähe arbeiten.
Dieses Personal muß\ gründlich, mit allen Warnungen und
Instandhaltungsmaßnahmen gemäß dieser Betriebsanleitung vertraut sein
Der einwandfreie und sichere Betrieb dieses Gerätes setzt sachgemäßen
Transport, fachgerechte Lagerung, Austeilung und Montage sowie sorgfältige
Bedienung und Instandhaltung voraus.
Definitionen
• Qualifiziertes Personal
im Sinne dieser Betriebsanleitung bzw. der Warnhinweise auf den Produkten selbst sind Personen, die
mit Aufstellung, Montage. Inbetriebsetzung und Betrieb des Produktes vertraut sind und über die ihrer
Tätigkeit entsprechenden Qualifikationen verfügen wie z.B.;
1. Ausbildung oder Unterweisung bzw> Berechtigung Stromkreise und Geräte gemäß den Standards
der Sicherheitstechnik em- una auszuschalten, zu erden und zu kennzeichnen
2. Ausbildung oder Unterweisung gemäß den Standards der Sicherheitstechnik in Pflege und
Gebrauch angemessener Sicherhejtsausrüstung.
3. Schulung in Erster Hilfe
• GEFAHR
im Sinne dieser Betriebsanleitung und der Warnhinweise auf den Produkten selbst bedeutet, daß Tod.
schwere Körperverletzung oder erheblicher Sachschaden eintreten werden, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
• WARNUNG
im Sinne dieser Öetriebsanleitung und der Warnhinweise auf den Produkten selbst bedeutet, daß Tod.
schwere Körperverletzung oder erheblicher Sachschaden eintreten können, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
• VORSICHT
im Sinne dieser Betriebsanleitung und der Warnhinweise auf den Produkten selbst bedeutet, daß eine
leichte Körperverletzung oder ein Sachschaden eintreten kann, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
• HINWEIS
im Sinne dieser Betriebsanleitung ist eine wichtige Information über das Produkt oder den jeweiligen
Teil der Betriebsanleitung, auf die besonders aufmerksam gemacht werden soll.
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Siemens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMOORIVE Selriebsanleitung
1 Beschreibung des Erzeugnisses
1.1 Anwendungsbereich
Transistor-Pulswechselrichter SIMODRIVE 650 werden zusammen mit Drehstrom-Asynchronrrjotoren
der Reihe 1PH5/6 für den Antrieb von Werkzeugmaschinen-Hauptspindeln eingesetzt
Sie regeln die Drehzahl des Antriebs im 4-Quadranten-Betrieb und erfülleryhöchste Anforderungen an
das dynamische Regelverhalten.
Achtung: Werden Motoren verwendet die nicht zur Baureihe 1PH5/6 gehören, so müssen die
Umrichtereinstelldaten mit SIEMENS AUT E243 abgestimmt werden
1.2 Arbeitsweise
Die Regelung und Steuerung des Drehstromhauptspindeiantriebs ist digital realisiert. Sie besteht aus
dem Drehzahlregler mit vorgeschaltetem Hochlaufgeber und hinterlegter Feldschwächkennlime. sowie
einem unterlagerten Momentenregeikreis und dem Steuersystem für den Wechselrichter und die
Ablaufsteuerung. / ">
Das Steuersystem wird mit einer drehmomentproporbönalen (jröße versorgt. Es bildet zusammen mit
dem Wechselrichter genau die Motorspannung nach Frequenz. Amplitude und Phase, um jedes
gewünschte Drehmoment und Magnetfeld unter Berücksicfttigung^e" Grenzen für Moment und Feld
einzustellen (feldorientierter Betrieb). Dadurch ist die Asynchronmaschine regelbar wie eine
Gleichstrommaschine mit Anker- und Feldschwächbereich (TranjSvektcr-Regelung).
Die Ausgangsspannungen des Wechselrichters sind pulsb/eitenmoduliert mit sinusförmigen arith-
metischen Mittelwerten entsprechend einer Dreipha^enwechSelspannung
Zur Erfassung des Drehzahhstwerts dient ein Pulsgeber auf der Motorwelle
Der Wechselrichter des Hauptspindelantriebs wird mit einer Gleichspannung von 575 V (Spannungs-
regelung mit unterlagerter Stromregelung) versorgt, die ein ßpulsiger Thyristorstromrichter und ein
Transistorsteller (Hochsetzsteller) erzeugt Für den generatorischen Betrieb wird der Thyristor-
stromrichter auf einen Steuerwinkel von 150° gestellt und der Transistorsteller speist pulsbreiten-
moduliert gegen die Wechselnchterspannung der Thyristorbrücke in das Netz zurück
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Samens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
1.3 Technische Daten
Anschlußspannung
Nennfrequenz
Ausgangsspannung
Ausgangsstrom
Ausgangsfrequenz
Wirkungsgrad bei Nennbetrieb
3AC 38-3 V, - 10 %*)/ + 15>k
50/60 Hz
3AC 433 V
je nach verwendetem Leistungsteil
20 A bis/120 A (siehe Tabelle 1.1)
z ,
0 bis 300 Hz
ca 97 %
Zwischenkre sspannung
Pulsfrequenz
Verlustleistung
Zulässige Umgebungstemperatur
Zulässige Lagertemperatur
Kühlart
Pulswechselrichter 6SC6502 6SC6503 6SC6504 6SC6506 6SC6508 6SC6512 6SC65?0
Anschlußstrom
- Dei Nennspannung 18 A 27 A 36 A 54 A 72 A 108 A 180 A
- bei Unterspannung 22 A 30 A 41 A 62 A 82 A 123 A 205 A
Ausgangsstrom 20 A 30 A 40 A 60 A 85 A 120 A**) 200 A
Ausgangsscheinleistung 15 kVA 22 kVA 30 kVA 45 kVA 60 kVA 90 kVA 150 kVA
maximale Verlustleistung 400 W 550 W 750 W 1100 W 1500 W 2300 W 3300 yv
eingebaute Eingangssicherung 35 A 35.A 45 A 80 A 2 x 45 A 160 A 315 A
Gewicht ca. \kg 40 kg 55 kg 55 kg 70 kg 90 kg 225 kg
Tabelle 1.i Technische Daten /e nach Pulswechseinchter
Bei der Auswahl eines Anpaßtransformators müssen folgende Mindestwerte eingehalten werden.
Pulswechselrichter 6SC6502 6SC6503 6SC6504 6SC6506 6SC6508 6SC6512 6SC6520
Siraio minirral 14 kVA 21 kVA 28 kVA 41 kVA 55 kVA 82 kVA 136 kVA
uk maximal 3 % 3 % 3 % 3 % 3 % 3 % 3 'S
Tabelle 1.2 Mindestwerte des Anpaßtransformators
') Nach DfN VDE 0160 darf folgende Spannungsform im Netz auftreten, ohne daß die interne
Unterspannungsüberwachung anspricht:
Bei einer Netzspannung von 90 % des Nennwertes kann die Netzspannung alle 3.3 ms für die
Dauer vqn 1 ms um 20 % des Scheitelwertes einbrechen.
) 120 A im S1-Betrieb (dauernd)
140 A im S6-60%-Betrieb (10 min Spieldauer)
150 A im S6-40%-Betrieb (10 min Spieldauer)
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SIMODRIVE Betriebsanleitung
3500
3000
2500
2000
1500
1000
900
800
700
600
500
400
300
200
100
Bild 1:1
--------------------1
---------► 100
Ausgangsstrom [%]
Maximale Verlustleistung bei Nennspannung in Abhängigkeit vom Ausgangsstrom
Mit der Option E45 Externe Entwarnung abgeführte Verlustleistung
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SIMODRIVE Betriebsanleitung
1.4 Optionen
A73 Vorschubregelung für C-Achse
Mit dieser Betriebsart wird der Hauptspindelmotor im unteren Drehzahlbereich (etwa 0.01 bis
300 min-') wie ein Vorschubmotor geregelt. Dazu ist eine hochauflösende Drehzahlistwert-
erfassung am Motor notwendig.
Option: Tandemimpulsgeber 1024/18000 Impulse/Umdrehung.
Mit dieser Ausrüstung ist dann eine Positionierung durch eine numerische Steuerung auf etwa
±0,01° möglich. Dieser Wert ist abhängig von der Werkzeugmaschine sowte dem überlagerten
Lageregeikreis.
A74 Spindelpositionierung (ohne NC)
Für den Werkzeugwechsel und die Werkstückvermessung ist ein genaues Positionieren der
Hauptspindel und Festhalten in dieser Stellung erforderlich Steht in der CNC-Steuerung diese
Funktion nicht zur Verfügung, so kann durch die Option/'’SpindelpositiQhierung'’ dieses mit der
erforderlichen Genauigkeit von 0,1° in verschiedenen Stellungen vom Lagereglerkreis aus erfol-
gen. Die Lageerfassung kann dabei von einem an der/Spindel oder vom eingebauten
Motorgeber mit externer Nullmarke (z.B Bero) gespeist werden
Die Positionssollwertvorgabe geschieht über die standardmäßige Parametereingabe oder extern
über eine 16-Bit-Parallelschnittstelle.
Es können zwei Positionen mit verschiedenen K^-Faktoren gewählt werden. Eine dieser
Positionen kann aus 4 Getriebestufen angdfahren werden.
\ /
A75 Vorschubregelung für C-Achse und Spindelpositionierung
Beide Optionen (A73 und A74) sind auf einer Flachbaugruppe untergebracht.
E45 Externe Entwärmung
Mit dieser Ausrüstung wird bei den Geräten 6SC6504. 6SC6506, 6SC6508. 6SC6512 und
6SC6520 der Kühlluftkreis für das Leistungsteil vom Innenraum des Werkzeug-
maschinenschrankes getrennt. Die Verlustwärme des Leistungsteils muß in diesem Fall bei der
Berechnung der wärmeabführenden Maßnahmen für den Schrank nicht berücksichtigt werden
Außerdem wird verunreinigte Kühllüft filtriert. Die eingebaute Standardfiltermatte filtriert
Teilchen mit einem Durchmesset\>5 pm aus.
E55 Anschußflansche für die Option E45
Die Ausrüstung besteht aus Anschlußflanschen am Kühlluftkreis für das Leistungsteil der
Geräte 6SC6504, 6SC6506, 6SC6508 und 6SC6512. Damit kann die Verlustwärme des Lei-
stungsteils getrennt über einen am Einsatzort vorhandenen Kühlluftkreis abgeführt werden.
Beim Gerät 6SC6520 sind die Anschlußflansche immer montiert.
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SIMODRIVE Betriebsanleitung
2 Aufstellung
2.1 Geräteeinbau
Die Pulswechselrichter sind für senkrechte Montage in Schränken oder Maschinengestellen bestimmt
Sie sind mit den Einspeise- und Motoranschlüssen nach unten zu montieren.
Einbaumaße und Lage der Befestigungspunkte sind aus den Maßbildern zu entnehmen.
Für ungehinderten Kühlluftzutritt und -austritt ist zu sorgen; oberhalb und unterhalb)der Geräte muß ein
freier Raum von 100 mm vorhanden sein Die Geräte sind so einzubaüen, daß sie vpr leitfähigen
Staubablagerungen und Dämpfen geschützt sind \ z
2.2 Geräteanschluß
\
Die Geräte sind gemäß Anschlußplan zu verdrahten Soll- und zlstwer Leitungen Sind abgeschirmt und
getrennt von den Lastspannungsleitungen und Schützsteuerleitungen zu verlegen. Die Schirmleitungen
sind direkt an die Geräteerdschiene aufzulegen. Oie Steuerl6itunger für die'Em-/Ausgabebaugruppe
sind von den Schützsteuerleitungen räumlich zu trennen
Die Einspeisung darf nur von einem geerdeten Netz vo/genommen werden. Das SIMODRIVE-Gerät
darf nicht an ein Netz mit Fl-Schutzeinrichtung angeschfossen werden. Auf phasenrichtige Zuordnung
für Rechtsdrehfeld der Einspeisung und der Verbindung zwischen Pu swechselrichter und Motor ist zu
achten. Die Motorleitungen sind verdrillt mit der Erdleitung oder als 4adnges Kabel mit Erdleiter
auszuführen. Die Erdleitungen der Einspeisung und der /Motorzufeitung müssen auf der Erdungs1
schiene bzw. auf dem Erdungsbolzen des Geräts zusammengeführt werden. Eine unzureichende
Erdung des Motors kann zu Störungen in elektrischen Komponenten der Anlage führen
Zur galvanischen Trennung des Drehstrommotors von treibenden Spannungen muß aus
Sicherheitsgründen zwischen Drehstrommotor und Pulsdmrichter em Schaltschütz eingeschaltet
werden. \ \
Durch die Steuerung ist sicherzustellen, daß dieses Schütz stromlos, d. h nur bei Impulssperre
(Klemme 63 nicht angesteuert) geschaltet wird. Wefter ist die Klemme 63 mit einem Hilfskontakt
des Schaltschützes zusätzlich zu verriegeln.
Als Schaltschütz ist ein abfallverzögertes Schütz zu verwenden damit auch bei Netzausfall die
Pufferzeit des Pulsumwechselrichter überbrückt wird. Das Schaltschütz muß die maximale
Reaktionszeit der Klemme 63 (Impulsfreigabe) von 40 ms überbrücken Bei einem gleichstrom-
betätigten Schütz (3TB4 17-ÖB) ist dies mit einer Freilaufdiode (3TX6406-0H) für die Schützspule
zu erreichen.
Die Geberleitung zwischen dem Motor und dem Wechselrichter muß nach dem Anschlußschema
(Abschnitt 2.2.1) mit einem fßadrigen geschirmten Kabel ausgeführt werden. Der Schirm der
Geberleitung muß durch Abmanteln aut flöhe der Erdschiene mit der Elektronik-M verbunden werden
Um eine Erdschleife zu vermeide/!, darf der Schirm der Geberleitung nicht mit dem Gehäuse des
Motorsteckers verbunden werden Der Schirm muß auf Pin H des Steckers aufgelegt werden. Dadurch
wird erreicht, daß der interrte Schirm der Geberelektronik mit dem Schirm der Geberleitung und damit
mit Elektronik-M verbunden wird Die Masseverbindung NC-Pulswechselrichter sollte auf kürzestem
Weg erfolgen (Leitungsqgerschnitt mindestens 10 mm2) Um dem kapazitiven Strom zwischen
Leistungsteil und Elektronik den kürzesten Weg zum PE zu ermöglichen, ist die Elektronik-M mit PE
(Gehäuse) verbunden Die Verbindung befindet sich auf der Rückwandverdrahtung zwischen Stecker
XI und Gehäuse (Bild 5.1a, 5,2c, 5.3c, 5.4c).
Wird die gesamte elektrische Ausrüstung einer Werkzeugmaschine einer Hochspannungsprüfung
unterzogen. söist es unbedingt notwendig, daß alle Anschlüsse am SIMODRIVE-Gerät abgezogen
bzw. abgeklemmt werden Gegebenenfalls ist mit einer Schädigung der elektrischen bzw.
elektronischen ßauelentente zu rechnen.
Die Abdeckungen müssen im Betrieb festgeschraubt sein, um eine E'dverbindung sicherzustellen.
Die Geberleitung zwischen Motor und Pulswechselrichter kann als fertig konfektioniertes Kabel
bezögen werden.
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Siemens AG GWE 462 500 9600 02 JC
SIMODRIVE Betriebsanleitung
2.2.1 Verbindungskabel Motor-Pulswechselrichter
Stecker am Gerät SIMODRIVE 650
U1-X131
9
10
11
12
13
’4
15
1
2
3
4
5
6
7
8
Bestellnummer (MLFB):
Stecker
Zuführung
Montage-Platte
Bügel
6ZY1075-0AA00
6ZY1076-0AA00
6SY9070
6SY9071
Pulswechselrichter binden (gleichzeitig Zugentlastung).
Drehstrommotor
Impulsgeberkabel 8 x2 xÖ,18 mm? geschirmt und paarweise verdrillt
mit Steckern Bestellnummer 6FC9348-0A.
Meterware ohne Stecker Bestellnummer 6FC9343-0AA
Bild 2.1 Impulsgeberkabelverbindung
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SIMODRIVE Betriebsanleitung
2.2.2 Anschlußklemmen
Baugruppe- Stecker. Stift Klemmen- nummer Signal- pegel**) Funktion Art Beschreibung
U1- X111.1 56 nsoll 1 ( + ) E Drehzahlsollwert 1
X111.2 14 ^soll 1 ( ” ) E (+/- 10 Volt)--.
X111.3 X111.4 15 24 nsoll 2 ( * > A E M Drehzahlsollwert 2 z
X111.5 3 nsoll 2 < ” ) E (♦/-lOVolt) /
X111.6 X111.7 75 nisl-Anzeige A (DAU1)
X111.8 76 Bezugspot. A analoger Ausgang (DAU1)
X111.9 16 P/Pmax-Anzeige A fü' den Anschluß / (DAU2)
X111.1Q TT Bezugspot. A eines Anzeige^ (DAU2)
X111.11 18 Wahlausgang A Instruments 7 (DAU3)
X111.12 78 Bezugspot. A/ (DAU3)
X111.13 47 P10 / f / Referenzspannungen für die Vorgabe des
X111.14 69 M A
X111.15 46 N10 A Diehzahlsollwerts (inax. IO mA)
U1- X121.1 9 P24 Ex A De Hiifespannung wird aus der
X121.2 19 M24 Ex A E Zwischenkreis (ZK)-Spannung
X121.3 63 H Impulsfreigabe ''E gebildet; ist also erst nach ZK- Aufladung verfügbar. Wird KI.63 von P24 getrennt, dann
X121.4 64 H Begierfreigabe werden die Impulse gesperrt (Antrieb läuft aus) Wird KI.64 auf P24 gelegt, werden
X121.5 81 L Hochlaufgeber- E die Impulse für die Leistungstransi- storen und Regler freigegeben. Wird P24 abgeschaltet, dann wird der Antrieb über die Rucklaufzeit (P-17) stdlgesetzt; mit Erreichen von nmin werden die Regler gesperrt. Wird KI.81 von P24 getrennt, wird
X121.6 62 H schnellste^ ^noch ” 0 E njoii sprungförmig auf Null gesetzt. Der Hochlaufgeber wird überbrückt
X121.7 m H. Drehmoment- E bei KI.62 an P24. Mit Beschaltung von Kl. 111 wird eine
X121.8 60 \JH begrenzung Pendeln E zusätzliche Drehmomentbe-grenzung aktiviert. Aufschaltung eines Pendelsollwerts
X121.9 / 117 H Getriebestufen- E zur Getriebestufenumschaltung. Uber diese Klemmen werden die
X121.10 118/ H Vorwahl Reglerparameter etc. umgeschaltet.
X121.11 X121.12 *) 119 *> 158 H H Drehmoment- E Mit Beschälten der Kl. 158 wird von
X121.13 *) R H regelung Reset E Drehzahl- auf Drehmoment-regelung umgeschaltet. Femquittierung
Tabelle 2.1 Steckerbelegung der Ein- iAusgabebaugruppe (Anschlußquerschnitt: 0,25 - 1,5 mm2)
Bei einer Eingangsspannung von +24 V (- High) haben die Steuereingänge eine Stromaufnahme von
12 mA je Klemme.
*) Müttifunktions-Eingänge siehe Abschnitt 3.3.14
**) H = + 18 V bis + 30 V, L = 0 V bis +2 V
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Siemens AG GWE 462 500.9600.02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
2.2.3 Relaisfunktionen
Baugruppe- Stecker.Stft Klemmen- nummer Schaltspannung Kontakt Funktion
AC DC
G02- X141.3 216 60 V 30 V Ö Relais nlel<n«. Das Relais fällt bei
X141.5 214 60 V 30 V E nist>nx ab- Einstellbar über P-23 bis P-26
X141.4 215 60 V 30 V S (getriebestufenabhängig in mih-’) Dieses Relais kann wahlweise auf andere Funktionen umgeschältet werden (siehe P-53 und P-185 bis R-189)
G02- X141S 210 60 V 30 V 0 Relais Motorübertemperaturvorwarnyng
X141.8 208 60 V 30 V E (Motor). Das Relais fällt bei Ubertemperatur
X141.7 209 60 V 30 V S oder Fuhlerbruch ab. Einstellbar über P-63 (°C). Ca. 4 mi'n .später schaltet der Antneb ab. / /
G02- X141 1 109 60 V 30 V S Relais Md>Mdx. Das Relais fällt be<
X141 2 108 60 V 30 V E Md > Mdx ab. Die Einstellung über P-47 in %
X141 3 110 60 V 30 V Ö wird auf die aktuelle Drenmomentbegren-zung bezogen und bei ns.oH-Anderung aus- geblendet
G02- X131 8 127 60 V 30 V S Relais ns„n = n1Ql. Das Relais zieht an bei
X131.9 126 60 V 30 V \ nsoii = n,..| unter Berücksichtigung des über
X131.10 128 60 V 30 V P-27 eingestellten Toleranzbands. Drehzahls^hwankungen infolge Bela- stungsänderungen führen nicht zum Schal-len des Relais.
G02- X131.4 74 60 V 30 V ö v Relais Betnebsbereit/Storung
X131.3 73.1*) 60 V 30 V E Über P 53 vorwahlbar
X131.2 73.2*) 60 V 30 V E Erläuterungen siehe Abschnitt 5.8
X131.1 72 60 V 30 V S
G02- X131.7 116 60 V 30 V 0 Relais n< nm,„ Das Relais zieht bei
X131.6 114 60 V 30 V / E n<nmln an. Einstellbar über P-21.
X131.5 115 60 V. 30 V \ S
Tabelle 2.2 Steckerbelegung der Zentralbaugruppe (Anschlußquerschnitt: 0.25 1.5 mm2)
*) Die Klemmen 73.1 und 73.2 sind galvanisch über einen O-Q-Widerstand miteinander verbunden
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2.2.4 Lage der Stecker
Bild 2 2 Einbauorte der Stecker, Transistor-Pulswechselnchter 6SC6502.und 6SC6503
G02 G01 MPC-
Bild 2.3 Einbauorte der Stecker, Transistor-Pulswechselrichter 6SC6504, 6SC6S06 und 6SC6508
Al
U1 VI W1
U2 V2 W2
Stützer a
Stützer b
-X600
U1 = Ein-Ausgaöbbaugruppe
N1 Regelungsbaugruppe
S1 = Option A73 / A74 / A75
G02 = Zentralpaugruppe
G01 /= Stromversorgung
MPC = Option
A1 = An&teuerbaugruppe'Leistungsteil
c = X111
d = X121
e = Xl31undX‘41
g = X231
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Bild 2.4 Einbauorte der Stecker. Transistor-Pulswechseirichter 6SC6512
Bild 2 5 Einbauorte der Stecker. Transistor-Pulswechselnchter 6SC6520
U1 = Ein-'AuSgabebaugruppe
N1 = Regelungsbaugruppe
S1 = Option A73 / A74 A75
G02 = Zeritralbaugruppe
G01 = Stromversorgung
MPC-= Option
Al = Ansteuerbaugruppe
c = X111
d = X121
e = X131 und X141
g = X231
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3 Inbetriebnahme
Über das Display können die parameterbezogenen
Betriebs- und Störmeldungen abgerufen werden.
Einstellwerte abgerufen, verändert und außerdem
Taste \ Funktion
’P" Umschaltung Parameternummer auf Parameterwerl oder Parame'.erwert auf Parameternummer <1 - - -
Erhöhung der Parameternummer oder des Pärameterwerts
* _ • Verengerung der Parameternummer oder des Parameterwerts
" +" und "P" schnelle Veränderung der Parameternummer oder des Parameterwerts in positiver Richtung
” - " und "P" schnelle Veränderung der Parameternummer oder des Parameterwerts in negativer Richtung
Tabelle 3.1 Funktion der Tasten im Bedienmodus
Taste Funktion
»•pH Störquittierung bei anstehender Reglersperre
" . H Wetterschalten auf die nächste Störmeldung, wenn mehrere Störmeldungen anstehen
" _ * kurzzeitige Urrischaltung (ca. eine Minute) in den Bedienmodus
Tabelle 3.2 Funktion der Tasten im Störmodus
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3.2 Bedienung und Parameteranzeigen
Bevor ein angezeigter Parameterwert verändert werden kann, muß immer erst der Schreibschutz
(P-51) aufgehoben werden. Dies erfolgt durch Einstellung des Parameters P-51 auf den hexadezimalen
Wert 0 0 0 4 H. Mit dem Betätigen des Tasters " +" kann dann der Parameterwert in Richtung höherer
Werte verändert werden. Die Veränderung wird im Display angezeigt. Mit der Betätigung des Tasters
werden diese Veränderungen zu absteigenden Werten durchgeführt.
Mit der Taste "P” kann die Parameteranzeige zwischen Parameternummer und c|em jeweiligen Wert
des eingestellten Parameters umgeschaltet werden.
Durch kurzes Antippen der ” + " oder Taste werden die Werte in der letzten Stelle um "1"
verändert. Bei längerer Betätigung wächst die Änderungsgeschwindigkeit des eingeblendeten Werts,
das heißt, die Verstellung beginnt langsam und wird schneller. Die Änderungsgeschwindigkeit der
Parameterwerte kann mit der zusätzlichen Betätigung der Parametertaste ”P" zur * " oder Taste
nochmals um den Faktor 16 erhöht werden.
Beispiel: Der Parameter P-32 (Nachstellzeit Drehzahlregler) soll von 512 ms auf 70 ms verändert
werden
1. Mit Taster "P” Parameteranzeige auf Parameternummer umschalten.
2. Mit Taster oder " + " Parameteranzeige auf P-51 (Schreibschutz) einstellen.
3. Mit Taster "P” auf Parameterwertanzeige umschalten.
4. Mit Taster ” +" hexadezimalen Wert 0 0 0 4 H einstellen.
5. Mit Taster "P" auf Parameternummer umschalten.
6. Mit Taster Anzeige auf P-32 ändern
7. Mit Taster "P” auf Parameterwertanzeige umschalten.
Display zeigt den Wert 512 (a 512 ms).
/
8. Mit Taster ” +" diesen Wert auf 70 (- 70 ms) änderri.
Die Änderung ist sofort wirksam, aber noch nicht abgespeichert.
Das Beispiel zeigt, daß mit physikalischen Größen gearbeitet wird. Der Einstellbereich kann über die
Software vorprogrammiert werden. In diesem Beispiel ist die Nachstellzeit einstellbar von 5 ms bis
6000 ms, mit der kleinsten Stufung von 1 ms (a 0,2 %o). Die angezeigten Werte werden entweder im
dezimalen Format oder im hexadezimalen Format angezeigt. Bei der hexadezimalen Anzeige wird in
die letzte Stelle des Displays der Buchstabe "H" eingeblendet. Führende Nullen werden nicht
unterdrückt
Ist das Hex-Format angewählt, wird bei der Anzeige der Parameternummer ein Punkt in der hinteren
Stelle eingeblendet. Bei der dezimalen Wertverstellung sind softwaremäßige Grenzwerte (Maxi-
mum/Minimum) hinterlegt. Eine Verstellung des Parameterwertes ist damit nur innerhalb der
abgelegten Grenzen möglich,
Die Verstellung der Parameter ist mit einigen Ausnahmen (z. B. P-110, P-115, P-116 usw) sofort über
den RAM-Speicher wirksam Soll die gefundene Einstellung abgespeichert werden, so muß der
Parameter P-52 (Beschreiben des EEPROM) auf 0 0 0 1 H gesetzt werden. Nach der Übernahme der
Einstellwerte in den EEPROM erscheint im Parameter P-52 wieder 0 0 0 0 H. Zur Übernahme einer
Einstellung in den EEPROM muß der Schreibschutz auch hardwaremäßig aufgehoben sein. Dies
erfolgt, indem die Schretbschutzbrücke S1 auf der Regelungsbaugruppe N1 geöffnet wird.
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3.3 Parameteraufteilung
Die Parameter werden in folgende Gruppen eingeteilt:
- Betriebsanzeige (siehe Abschnitt 3.3.1)
- Meßwert- und Statusanzeigen (siehe Abschnitt 3.3.2)
- Normierung der analogen Ausgaben (siehe Abschnitt 3.3.3)
- Einstellwerte Drehzahl (siehe Abschnitt 3.3.4)
- Einstellwerte Hochlaufgeber (siehe Abschnitt 3.3 5)
- Einstellwerte Drehzahlüberwachung (siehe Abschnitt 3.3.6)
(P-00)
(P-01 bis P-1/1)
P-12, P-13
P-14. FX15
\P-16 bis P-18
P.-20 bis P-29
- Einstellwerte Drehzahlregelung (siehe Abschnitt 3.3.7) P-31 bis P-38
- Grenzwerte Drehmoment (siehe Abschnitt 3.3.8) P-39 bis P-50
- Schlüssel- und Steuerworte (siehe Abschnitt 3.3.9) - Einstellwerte für NC-Hilfsfunktion M19 (siehe Abschnitt/3.3 10) / - Einstellwerte für Motordaten und Leitungswiderstand (siehe Abschnitt 3.3.11) 7 / \ \ / ' ' / - Zuweisung und Normierung der Digital-Analog-Ümwandler (DAU) bzw. Meßbuchsen (siehe Abschnitt 3.3.12) - Formierung der Zwischenkreiskondensatoren (siehe Abschnitt 3.3.13) - Zuordnung der Klemmenfunktionen (siehe Abschnitt 3.3.14) P-51 bis P-53 P-54 bis P-62 P-63 bis P-65 P-81. P-82 P-66 bis P-69 P-76 bis P-80 P-75 P-83 bis P-85
- Anpassung der Umrichter- und Motordaten (siehe Abschnitt 3.3.15) - Softwarestand (siehe Abschnitt 3.3.16) - Betriebsanzeige (erweitert mit Optionsfunktionen) (siehe Abschnitt 3 3.17) - Einstellwerte C-Achse (siehe Betriebsanleitung GWE 462 500.9011.01 J) P-95 bis P-98 (P-99) (P-100) P-103 bis P-119 P-157, P-158. P-195
- Einstellwerte Positionierung (siehe Betriebsanleitung GWE 462 500.9012.01 J) P-120 bis P-150
- Einstellwerte Pendelbetrieb (siehe Abschnitt 3.3.19)
- Motordaten (siehe Abschnitt 3.3.20)
- U/f-gesteuerter Betrieb (siehe Abschnitt 3 3.21)
- Wählbare Relaisfunktionen (siehe Abschnitt 3.3.22)
- Dämpfungsglied (siehe Abschnitt 3.3.23)
P-154 bis P-156
P-160 bis P-177
P-184
P-185 bis P-189
P-196 bis P-198
Die in Klammern gesetzten Parameter sind Anzeigen, während alle anderen Parameter nach
Beschreiben des Parameters P-51 änderbar sind.
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3.3.1 Betriebsanzeige
Der Parameterwert bei Parameter 0 (P-00) zeigt den Betriebszustand des Geräts an.
3.3.1.1 Bedeutung der ersten Stelle
Die erste Stelle von links wird bei der Betriebsanzeige nicht angesteuert und ist dunkel geschaltet.
3.3.1.2 Bedeutung der zweiten Stelle
In der zwehen Stelle von links werden nach Beendigung des Aufladevorgangs des Zwischenkreises
die Zustände der Relaisfunktionen angezeigt.
Die einzelnen Segmente der Anzeige sind den Relaisfunktioneh wie folgt zugeördnet:
Seg- ment Bedeutung Ansprechwert in Parameter
1 < nx P-23, P-24, P-25, P-26
2 Md < P-47
3 Motorübertemperaturvorwamung P-63
4 nsoii = n,st / P-27
5 n8st * nmin P-21
6 Betnebsbereit/Störung P-53
7 Positionsgrenzwert 1 erreicht (Option A74) P-144
8 Positionsgrenzwert 2 erreicht (Option A74) P-145
wenn die betreffende Relaismeldung aktiv ist. das Relais
Die einzelnen Segmente werden angesteuert,
also angezogen hat.
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3.3.1.3 Bedeutung der dritten Stelle
Es werden hier Symbole mit folgenden Bedeutungen eingeblendet:
: Alle Freigaben stehen an,
Regelungsart M19 angewählt
Symbol | |
: Das Gerät befindet sich in einem Wartezustand.
Die Weiterschaltbedingung wird in der nächsten Stelle angezeigt.
: Alle Freigaben stehen an,
Regelungsart Drehzahlregelung ist vorgewählt.
: Alle Freigaben stehen an,
Regelungsart Drehmomentregelung ist vorgewähft
: Alle Freigaben stehen an.
U.'f-gesteuerter Betrieb
: Alle Freigaben stehen an.
Regelungsart Drehzahlregelung in C-Achsbetrieb ist vorgewählt.
: Haltebremse in C-Achs-Mode
: Alle Freigaben stehen an,
Regelungsart Positionieren angewählt
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3.3.1.4 Bedeutung der vierten Stelle
In der vierten Stelle von links werden vor dem Start des Motors die Weiterschaltbedingöngen
angezeigt.
Symbol
: Freigabe Netzsteuersatz fehlt
: Zwischenkreis noch nicht aufgeladen
: Freigabe Impulse fehlt (Klemme 63)
: HLG-Freigabe fehlt (Klemme 81)
: Freigabe Regelung fehlt (Klemme 64)
Sind diese Bedingungen erfüllt, dann zeigt die vierte Stelle von links die von der Regelung angefor-
derte Momententrichtung an:
□□□□□□
: Dämpfungsglied ist aktiviert (P-196, P-197, P-198)
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3.3.1.6 Bedeutung der sechsten Stelle
Die sechste Stelle von links zeigt die vorgewählte Getriebestufe (GT) an Ist keine Getriebestijfe
vorhanden oder angewählt, wird eine T eingeblendet
: Kl. 117 wird angesteuert (GT2>
: Kl. 118 wird angesteuert (GT3)
Symbol
: KI-. 119 wird angesteuert (GT4,
: Kl 117 Kl. 118 und Kl. 119 werden nicht angesteuert (Gfl)
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3.3.2 Meßwert- und Statusanzeigen
Den Parametern P-01 bis P-11 sind folgende Anzeigen zugeordnet:
Parameter angezeigte Werte Einheit Format f l
P-01 Drehzahlsollwert % 0 - 100.0
P-02 Drehzahlistwert mm-’ \ 0 - 16000
P-03 aktuelles Drehmoment 0 100.0
P-04 Mr/M^enn ^ZW. ab Hnenn P/Pnenn (P'39) /% /o - 100.0
P-05 Maschinenfrequenz Hz , 0 - 300.0
P-06 Zwischenkreisspannung V < 0 - 999
P-07 Zwischenkreisstrom A 0 - 300
P-08 Zwischenkreisleistung kW 0 - 160.0
P-09 Netzfrequenz Hz 0 100.0
P-10 Standertemperatur °C > - 10 - +150
P-11 Status der binären Eingänge Hex
/
Beispiel für P-11 Alle Klemmen werden angesteuert. Bedfentasten werden nicht betätigt
Display I I 1 1 1 1 i 1 1 1 II
P-11
1 Kt. 119 Kl. 111 Kl 63 —
LU Kl. 158 Kl. Kl. ^4
Ü 1 Kl. R Kl. 117 Kl. 81 ”P"
n d Kl. 118 Kl. 62
3.3.3 Normierung der analogen Ausgaben
Über die Parameter P-12 und P-13 werden die analogen Ausgangsspannungen an Kl. 75 und Kl. 16
normiert. Bei einer Einstellung von 100 0 % (50.0 %) wird bei den Maximalwerten des Motors 10 V (5
V)ausgegeben.
P-12 Normierung des Digital-Analog-Umwandlers (DAU)
Drehzahlistwert (Kl. 75'76) -200.0 %- +300.0 %
Die Normierung ist nur gültig wenn: P-66 = 0 2 7 2 H
P-67 = 0 0 0 0 H
P-13 Normierung des Digital-Analog-Umwandlers (DAU)
NWdmax bzw. P/Pmax(KI 16/77)
Die Normierung ist nur gültig wenn: P-68 = 0 2 7 4 H
P-69 = 0 0 0 0 H
- 200 0 % - +300.0 %
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3.3.4 Einstellwerte Drehzahl
P-14
P-15
P-113
0 0 0 0 H
Normierung nsou (a Tachoabgleich)
Mit dem Parameter P-14 kann die Drehzahl eingestellt
werden, die mit der analogen Eingangsspannung
von +10 V erreicht werden soll. Bei nson = 10 V
und P-14 = 100 % wird die 4fache Nenndreh-
zahl (nnenn) erreicht, wenn P-29 > 4 nnenn ist.
Das Vorzeichen von Parameter P-14 bestimmt die Drehrichtung des Motörs:
+ a Rechtslauf bei positivem Drehzahlsollwert
-a Linkslauf bei positivem Drehzahlsollwert
Offsetkorrektur des nS0n-Eingangs (a Dnftabgleich)
z.B. positiver Korrekturwert 0 0 2 F H
negativer Korrekturwert F F D 0 H
Um die volle Femstufigkeit der Einstellung zu er-
möglichen, wird hier das Hex-Format verwendet.
Drehzahlsollwertkanalanwahl
Der Drehzahlsollwert kann über die Klemmen
56.-14 oder 24 8 der Ein-'Ausgabebaugruppe
geführt werden. Mit P-113 können diese Soil-
wertemgänge geschaltet werden.
Einstellung P-113 Klemme
56/14 28'4
n •j aus aus
/ ;”i / ü / em aus
ru aus em
LU ein em
3.3.5 Einstellwerte Hochlaufgeber
Über die Parameter P-16 und P<I7 kann die Hoch- und
eingestellt werden.
P-16
Hochlaufzeit (von n ^O auf nrnax)
P-17
P-18
Rücklaufzeit (von nmax auf rv=0)
Verrundungsgrad (Oja keine Verrundung)
Rücklaufzet des Hochlaufgebers getrennt
0.00 - 32.00 s
0.00 - 32.00 s
0 - 10
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3.3.6 Einstellwerte Drehzahlüberwachung
P-21 Ansprechwert des nmjn-Relais
0 - 6300 min-’
P-22
Ansprechwert der internen nm,„-Erfassung, um den Antrieb
rückdrehfrei stillzusetzen. Bei Erreichen der Drehzahl nmjn
wird der Antrieb drehmomentfrei geschaltet und läuft mit
evtl, noch vorhandener kinetischer Energie aus. Diese nmin-
Schwelle ist nicht identisch mit dem Ansprechwert des nmjn
Relais, kann aber auf denselben Wert eingestellt werden.
0 - 1500 min-1
P-23
P-24
P-25
P-26
P-27
P-29
P-30
Ansprechwert des n < nx-Relais Getriebestufe 1 0 - 16000 min-1
Ansprechwert des n < nx-Relais Getriebestufe 2 (Kl. 117) 0 - 16000 min-’
Ansprechwert des n < nx-Relais Getriebestufe 3 (Kl. 118) 0 - 16000 min-1
Ansprechwert des n < nx-Relais Getriebestufe 4 (Kl. 119) 0 - 16000 min-1
Ansprechwert des nist = nS0n-Relais. / ' / / / 0.1 % - 11.0 %
Uber P-27 kann das Toleranzband der nS0n = nisl-
Ansprechschwelle eingegeben werden. Dieser Pro-
zentwert ist auf die Nenndrehzahl bezogen.
Einstellung maximale Motordrehzahl 4polige Motoren:
(Drehzahlbegrenzung) 2polige Motoren:
0 - 11500 min-’
0 - 20100 min-1
Anzeige der über Kl. 119. Kl. 158 sowie Kl R (P-83 bis P.-85) gesetzten Funktionen.
n-Regler Integratorsperre Getriebestufe 4
rci nsoir Rechtslauf Md-Steuerung
ü : j nsoir Linkslauf Fern-Quit.
üZi \ nsoll ~ 0 M19- Hilfsfunktion
3.3.7 Einstellwerte Drehzahlregelung
Der Drehzahlregler hat Pl-Verhalten, das für vier Getriebestufen getrennt einstellbar ist.
P-31 n-Regler-Verstärkung
P-32 n-Regler-Nachstellzeit
P-33 n-Regler-Verstärkung
P-34 n-Regler-Nächstellzeit
P-35 n-Regler-Verstärkung
P-36 n-Regler-Nachstellzeit
P-37 n-Regler-Verstärkung
P-38 n-Regler-Nachstellzeit
Getriebestufe 1
Getriebestufe 1
Getriebestufe 2 (Kl. 117)
Getriebestufe 2 (Kl. 117)
Getriebestufe 3 (Kl. 118)
Getriebestufe 3 (Kl. 118)
Getriebestufe 4 (Kl. 119)
Getriebestufe 4 (Kl. 119)
0.0 - 120.0
5 - 6000 ms
0.0 - 120.0
5 - 6000 ms
0.0 - 120.0
5 - 6000 ms
0.0 - 120.0
5 - 6000 ms
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3.3.8 Grenzwerte Drehmoment
Die Einstellung der Grenzwerte ist im Bereich konstanten Moments auf das Nenndrehm'öment des
Motors bezogen. Bei Überschreiten der Nenndrehzahl, also im Bereich konstanter Leistung, bezieht
sich die Drehmomentbegrenzung auf den jeweiligen Betriebspunkt. Bei einer Einstellung auf Xß.
100 % ergibt sich bis zur Nenndrehzahl als Grenzdrehmoment das Nennmoment Bei Überschreiten
der Nenndrehzahl ergibt sich eine derart mit der Funktion 1/n abfallende Drehmomentgre'nzkurve, ^laß
jeweils die Nennleistung erreicht wird.
Sind mehrere Begrenzungen aktiv ist jeweils die kleinste Einstellung wirksam
P-39 / / 1 Drehmomentgrenzwert , 0.0-180.0% Absolute Drehmomentbegrenzung
P-40 Begrenzung bei Bremsbetrieb in % des maximalen / 0-100% (durch Begrenzung reduzierbaren) motorischen Drehmoments. , /
P-41 2. Drehmomentgrenzwert / 0.0 -1800 % Drehmomentbegrenzung, die durch Klemme 111 und (evtl.) P-50 wirksam geschaltet wird.
P-42 Einstellung der Drehmomentbegrenzung, die nach gern 25 - 80 % Umschalten von motorischen m generatorischen Betrieb den Drehzahlreglerausgang kurzzeitig begrenzt / / >
P-43 Dauer der Drehmomentenbegrenzung von P-42 40 - 200 ms
P-44 Drehmomentbegrenzung für Getriebestufe 2\(KI. 117) 0.0 - 180.0 %
P-45 Drehmomentbegrenzung für Getriebestufe 3 (Kl. 118) 0.0 - 180 0 %
P-46 Drehmomentbegrenzung für Getriebestufe 4 (k|. 119) 0 0 - 180 0 %
P-47 Md > Mdx-Relais 0 0 - 100.0 % Die Einstellung bezieht sich auf die aktuelle Drehmomentbegrenzung.
P-48 Normierung Mdson’) -250.0 - +250.0 %
P-49 Offsetkorrektur Mdson*)
P-50 Ilmschaltdrehzahl vom 1 aufs 2. Grenzdrehmoment,
wenn Klemme 111 angesteueVt wird. Das 2. Grenzdreh-
moment wird aktiv wenmKlemme 111 angesteuert wird
und die Umschaltdrehz^hl von P-50-überschritten ist.
OOOOH
0 - 11500 min-i
*) Nur wirksam in der Betriebsart Drehmomentsteuerung (Kl. 158) (siehe Abschnitt 3.5.2)
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3.3.9 Schlüssel- und Steuerworte
P-51 Schlüsselwort für die Veränderbarkeit der Parameter (Schreib- 0 0 0 0 H schütz wird durch Beschreiben des P-51 aufgehoben). Mit dem Einschalten des Geräts wird der Inhalt mit 0 0 0 0 H initialisiert. Durch Beschreiben des P-51 mit 0 0 0 4 H wird der Schreibschutz z. B. für die Parameter P-12 bis P-79. P-83 bis P-85 usw. aufgehoben.
P-52 Durch setzen des P-52 auf 0 0 0 1 H wird das EEPROM mit dem 0 0 0 0 H im RAM stehenen Inhalt des EEPROM-Duplikats überschrieben wenn der Hardware-Schreibschutz aufgehoben ist (Schreibschutz- brücke S1 auf der Regelungsbaugruppe NI muß geöffnet sein). Die Leuchtdiode LED3 leuchtet (Abschnitt 3.3.12).
P-53 Mit dem Setzen von Bitmustern im Kommandoparameter P-53 können verschiedene Steuerfunktionen angewählt und verändet werden. Diese Einträge können miteinander vet> knüpft werden. Ist das niederwertigste Bit (Bit 0) nicht gesetzt, dann zieht das 0 0 0 0 H Relais "Betriebsbereit" an. wenn keine Störung ansteht, Impuls- und Reglerfreigabe gegeben ist und der Motor aufmagnetisiert ist; Ist das niederwertigste Bit (Bit 0) gesetzt, dang'zieht das Relais 0 0 0 1 H an, wenn keine Störung ansteht. > <, / Mit dem Setzen von Bit 3 wird die Sollwertvorgabe über die Wahl- 0 0 0 8 H klemmen (P-83 bis P-85) freigegeben (Abschnitt 3.3.14). Mit dem Setzen von Bit 5 wird eine zusätzliche Störquittierung 0 0 2 0 H ausgelöst, wenn ein Wechsel von Regierfreigabe auf Regler- sperre bei anstehender Zwischenkreisspannung stattfindet. Mit dem Setzen von Bit 6 wird eine automatische Störquittie- 0 0 4 0 H rung der Fehlermeldung F-01 und F-02 nach Spannungswieder- kehr durchgeführt, wenn keine Reglerfreigabe gegeben ist. Mit dem Setzen von Bit 7 wird der ZK-Regler schon bei Impuls- 0 0 8 0 H freigabe DHS freigegeben (Betrifft nur SIMODRIVE 690). Ist das Bit 8 nicht gesetzt, wird eine. Sollwertvorgabe <6 min-1 0 0 0 0 H mit 0 min-’ bewertet. \ Ist das Bit 8 gesetzt, dann kann kontinuierlich bis Drehzahl 0 0 0 0 H ein Sollwert vorgegeben werden.
0200 H
Ist das Bit 9 gesetzt, dann wird von der nx-Relaisfunktion auf die
wählbare Relaisfunkiion (P-185 bis P-189) umgeschaltet.
Werden mehrere Bits gesetzt, so sind die entsprechenden Kombinationen hexadezimal zu
addieren, z. B..
Bit 0, Bit 6. Bit 7 und Bit 8 setzen o
0001H+0040H+0080H+010 0 H = 01CiH
0 0 0 1
0 0 4 0
0 0 8 0
0 1 0 0
0 1 c 1
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3.3.10 Einstellwerte für NC-Hilfsfunktion M19
In diesem Parameterbereich befinden sich die Einstellwerte für die NC-Hilfsfunktion M19 die für die
Optimierung der Spindelpositionierung und den geregelten Stillstand zuständig ist.
Die Zuschaltung der Funktionen dieser Parameter erfolgt nur. wenn das Signal "MtS-Betrieb" an !der
zugeordneten Klemme, die wiederum über die Parameter P-83 bis P-85 (Zuordnung der Klemjben-
funktionen) vorwählbar ist, ansteht.
P-54 Drehzahlsollwert-Normierungsfaktor für M19-Betrieb. - 20^.0 %-+ 250.0 %
Speziell für die Spindelpositionierung über die NC wird
auf diesen Normierungsfaktor umgeschaltet, wenn die
in P-56 eingegebene Drehzahlgrenze unterschritten wird.
Der eingetragene Normierungsfaktor muß das gleiche
Vorzeichen haben wie P-14.
P-55
P-56
P-57
P-58
P-59
P-60
Offsetkorrektur des Drehzahlsollwertkanals im MI9-Betrieb
Außerhalb dieser Betriebsart ist die über P-15 eingegebene
Korrektur wirksam (siehe auch Abschnitt 3.3 4).
Drehzahlumschaltpunkt des Sollwert-Normierungsfaktors.
Bei Unterschreiten der eingegebenen Drehzahl wird der
in P-54 hinterlegte Normierungsfaktor wirksam.
P-Verstärkung des internen Lagereglers.
Normierung 0 1 0 0 H entspricht Vp = 1.
Verstärkung der Drehzahlistwertbewertung im Mt9-Beftoeb
Positionsbandbreite des Drehzahlsollwertkanals im Mi9-Bet/ieb.
Vorgabe des Positionsfensters in Inkrementen (+t - ).
Überwachungszeit ("in Position”) für die Zu^chaltung des
internen Lagereglers. Wird die eingegebene Positionstjänd-
breite (P-59) erreicht und nicht mehr verlasset, dann
läuft die in P-60 gewählte Überwachungszeit ab. Nach
Ablauf dieser Zeit wird der interne Lageregler zugeschaltet.
0 0 0 0 H
0 - 8000 min-'
0 0 0 0 H
1 - 10
Hex
0.0 - 16.0 s
3.3.11 Einstellwerte für Motordaten und Leitungswiderstand
Es werden mit der Motorcodenummer (siehe Abschnitt 3.3.15) alle für die Regelung notwendigen
motortypspezifischen Daten automatisch übernommen. Es ist hier nur die Einstellung einer niederen
maximalen Motortemperatur und des Leitungswiderstands möglich bzw nötig.
P-63 Maximale Ständertemperatur
Wird die eingestellte Temperatur überschritten, erfolgt
nach ca. 30 s die Relaismeldung und nach 4 min die
Fehlermeldung F-14.
0 - 150 °C
P-64 Festtemperatür des Motors
Wird hier eine von 0 °C abweichende Temperatur ein-
gegeben, dann wird nicht mit der gemessenen, son-
dern mit der hier vorgegebenen Temperatur gerech-
net, und die Temperaturüberwachung des Motors ist
nicht mehr funktionsfähig.
0 - 150 °C
P-65 Leitungswiderstand
Hier wird Ter zu errechnende Leitungswiderstand einer
Phase der Zuleitung zwischen Motor und Umrichter ein-
0 - 9999 mfl
P-82
gegeben.
Aufmagnetisierungsintegrierzeit
P-82 Integrierzeit
6 200 ms
7 400 ms
& 800 ms
9 1600 ms
10 3200 ms
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3.3.12 Zuweisung und Normierung der DAU bzw. Meßbuchsen
Als Diagnosehilfsmittel sind auf der Prozessorbaugruppe Meßbuchsen vorhanden. Diese Meßbuchsen
werden von Digital-Analog-Umwandlern (DAU), deren Zuordnung über Parameter frei anwählbar ist,
angesteuert.
DAUt DAU2 0 LED1 (Geber Spur A)
DAU3 H-Byte DAU3 L-Byte 0 LED2 (Geber Spur B)
•d* M LED3 (Schreibschutz EEPROM)
Bild 3.2 Anordnung der Meßbuchsen und Leuchtdioden
in der Front der Regelungsbaugruppe N z
Die Zuordnung der DAU auf die zu
messenden Daten wird durch Einträgen der
zugehörigen RAM-Adresse in die Parameter
P-66, P-68 oder P-76 vorgenommen. Die
Adressenzuordnuhg kagn aus reiner "Varia-
blenliste" entnommen werden.
Die Belegung der Meßbuchse Iq* mit dem
Stromsollwert des Zwischenkreises ist fest
vorgegeben und kann nicht verändert wer-
den.
Die Inhalte' der zugeordneten Adressen
werden über die Parameter P-67, P-69 und
P-77 normiert
Die Normierung wird über eine Links-
verschiebung der angewählten Datenwerte
vorgenommen Maximal ist eine tßmalige
Link§verschiebung möglich (Einstellung der
Parameter im 0 0 0 F H-Format).
Die verwendeten DAU haben eine
8-Bit-Auflösung. Bei einem Wert wird nur das
an. dann wird analog + 10 V und bei 8 0 H -10 V
höherwertige Byte ausgewertet. Liegt am DAU 7 RH
ausgegeben. Beim DAU3 wird über die linke Meßbuchse das H-Byte und über die rechte Meßbuchse
das L-Byte ausgegeben.
An Kl. 18/78 der Ein-/Ausgabebaugruppe werden , gleichzeitig das H-Byte und das L-Byte der im
Parameter P-76 angegebenen Adresse ausgegeben
Achtung: Die analogen Ausgänge der Ein-/Ausgabebaugruppe sind denen der CPU (DAU1 bis
DAU3) parallel geschaltet. Es ist daher darauf zu achten, daß im Betriebszustand die
Adressen derjenigen Größen in P-66, P-68 und P-76 gespeichert sind, die auf den
externen Instrumenten angezeigt werden sollen.
P-66 Zuweisung DAU1 (RAM-Adresse: 0 2 7 2 H a nist *)) 0 0 0 0 H
P-67 Normierung DAU1 ^Linksverschiebung) 0 0 0 0 H
P-68 Zuweisung DAU2 (RAM-Adresse: 0 2 7 4 H a Md/Mdnenn für n < nnertn P'^nenn n > ^nenn *)) 0 0 0 0 H
P-69 Normierung DAU2 (Linksverschiebung) 0 0 0 0 H
P-76 Zuweisung DAU3 (RAM-Adresse: 0 3 1 E H □ Pist *)) 0 0 00 H
P-77 Normierung DAU3 (Linksverschiebung) 0 0 0 0 H
P-78 Offset DAU1 0 000 H
P-79 Offset DAU2 0 0 0 0 H
P-80 Offset DAU3 0 0 0 0 H
*) werkseitige Einstellung
Für die Adressen 0 2 7 2 H (nist-Wert), 0 2 7 4 H (Md bzw. P) und 0 2 E A H (Md*) ist software-
seitig ein Übersteuerschutz programmiert. Dieser Übersteuerschulz ist aber nur wirksam, wenn in
den Parametern P-67, P-69 und P-77 keine Linksverschiebung und in den Parametern P-78. P-79
und P-80 keine Offsetkorrektur eingetragen ist.
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Beispiel: Messung des Drehzahlistwerts als analoge Größe
In den Parameter P-66 wird die Adresse des Datenworts "Drehzahlistwert" eingetragen. Die interne
Normierung des Drehzahlistwerts ist 1500 min-1 => 1 0 0 0 H.
Bei einem Normierungseintrag von 0 0 0 1 H in Parameter P-67 wird das auszugebende Datenwort um
eine Stelle nach links verschoben (Multiplikation mit 2), d.h. am DAU liegt bei einer ^Drehzahl von 1500
min-1 das Bitmuster 2 0 H an (2 x 1 0 0 0 H = 2 0 0 0 H, nur das höherwertfge Bytb wird adsgegeben.
also 2 0 H).
Das entspricht einer analogen Ausgangsspannung von
2 0 H
10 V
------ = 32
7 F H
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Darstellung des analogen Ausgangssignals über einen DAU mit verschiedenen Normierungen am
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Zuweisungsliste für die DAU (Meßbuchsen):
(Werte für die Drehzahlregleroptimierung)
Wert Adresse Hex Normierung Hex Eingangswert Ausgangs- wert
nsolt vor HLG 034AH 0 0 0 1 H 0 0 0 0 H 4 000Ha10V 4000Hs.10V 10 V : z5V .
nsolt nach HLG 0 3 7 4 H 0 0 0 1 H 0 0 0 0 H 4000H -WV 4000Ha10V ' 10 V ’’ \5 y
|nist| 0 C 5 2 H 0 0 0 1 H 0 0 0 0 H 4 00 0 H - 6000 min-1 4 0 0 0 H a 6000 nun-’ IO V 5 V
MqsoII 0 4 0 2 H 0 0 0 1 H 0 0 0 0 H 4 0 0 0 H o 100 % 4 0 0 0 H a 100 % 10 Vx 5 V./
Weitere Adressen von Variablen für Diagnosezwecke (Variablenhste)
1
1
1
1
4 H
6 H
8 H
E H
0 3
0 3
0 3
0 3
0 3 22 H
0 3 24 H
0 3 4 4 H
0 4 0 2 H
0 440 H
0 7 4 E H
Magnetisierungsstromsollwert
Wirkstromsollwert (Drehmomentensollwert C-Achse)
Ständerstrombetragssollwert
Leistung
Stromsoliwert Phase R
Stromsollwert Phase S
Schlupffrequenzsollwert
Drehmomentensollwert
Läuferflußsollwert
Drehzahlsollwert (C-Achse)
0 9 4 0 H Drehzahlsollwert
0 3 7 4 H Drehzahlsollwert nach HLG
0 3 5 2 H Drehzahlistwert
0 3 8 0 H Winkel zwischen Ständerspannung und Läuferflußachse
0 3 8 2 H Winkel zwischen Ständerspannung und Ständerachse
0 3 8 C H Winkel zwischen Ständerachse und Läuferachse
0 7 5 C H Drehzahlistwert (C-Achse)
0 8 0 A H Zwischenkreisspannuhg
0 8 3 C H Steuerwinkel Netzsteuersatz
0 3 4C H
0 8 7C H
0C88H
Synchrgnisationsreglerausgang
motorischer/generatorischer Betrieb
Positionierregierausgang (M19)
Durch Beschreiben des Parameters P-184 mit 0 0 0 1 H schaltet der Umrichter vom drehzahl-
geregelten Betrieb in den U f-gesteuerten Betrieb. Hier kann auch bei gestörten Istwerten auf der
hinterlegten SpaltRyngs/Frequenzkennlinie gefahren werden.
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3.3.13 Formierung der Zwischenkreiskondensatoren
P-75 Formierung 0 0 0 0 H
Tritt nach längerer Lagerzeit beim ersten Einschalten des Umrichters die Fehlermeldung F-42
auf oder schmelzen die Netzsicherungen, so sind die Zwischenkreiskondensatoren zu
formieren.
Hierzu ist in den Parameter P-75 der Wert 0 0 0 1 H einzutragen und mit P-52 in das EEPROM
zu laden.
/ /
Der Ablauf dieser Formierung ist Abschnitt 3.5 zu entnehmen.
3.3.14 Zuordnung der Klemmenfunktionen
Über die Parameter P-83 bis P-85 können den Klemmen softwaremäßig verschiedene
P-83
Drehmomentsteuerung
Fernquittierung
M19-Betrieb
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Die Einstellungen "nur Rechtslauf", "nur Linkslauf" und "nson = 0" können nur aktiviert werden, wenn
mit P-53 die entsprechende Freigabe erteilt wurde, d.h. setzen von Bit 3 (0 0 0 8 H).
Folgende Grundeinstellung ist werkseitig eingestellt:
P-83 000 1 H i Getriebestufe 4
P-84 0 0 0 2 H * Drehmomentsteuerung
P-85 0 0 0 4 H - Fernquittierüng ("Reset")
Beispiel: Soll über die Klemme 158 die Funktion M19-Betrieb angewählt werden, dann muß der
Parameter P-84 auf den Wert 0 0 0 8 H verändert werden.
3.3.15 Anpassung der Umrichter- und Motordaten
P-94 Kapazität des Zwischenkreises in pF 0 - 30000 pF
Nur bei den Kombigeräten (6SC69..) muß die
vorhandene Zwischenkreiskapazität angepaßt werden.
Mit den Parametern P-95, P-96 und P-98 werden die zugehörigen Umrichter- und Motordaten
ausgewählt und mit Beschreiben des P-97 mit 0 0 0 1 H (im EEPROM) vom EPROM in den RAM und
EEPROM übernommen.
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P-95 Anpassung Umrichterdaten
Pulsumrichter Code-Nummer Parameter P-95
6SC6502 6
6SC6503 8
6SC6504 3
6SC6506 13* *)
6SC6508 2
6SC6512 4
6SC6520 14
P-96
Anpassung Motordaten “)
Drehstrommotor Leistung [kW] Nenn- drehzahl [mim'] Code-Nr. Parameter P-96 Pulsumnchter be n-facher Überlastfähigkeit
1,0 c 1,2 1,4 1.6
1PH5101-4CF4 3 1500 101 / 6SC6502 6SC6502 6SC6502 6SC6502
1PH5101-4CG4 4 2000 114/ 6SC6502 6SC6502 6SC6502 6SC6502
1PH5101-2CH4 4 3000 124 6SC6502 6SC6502 6SC6502 6SC6502
1PH5104-4CF4 4,5 1500 102' 6SC6502 6SC6502 6SC6502 6SC6502
1PH5104-4CG4 6 2000 \ 115 6SC65Ö2 6SC6502 6SC6502 6SC6502
1PH5104-2CH4 6 3000 \ 126 6SC6502 6SC6502 6SC6502 6SC6503
1PH5107-4CF4 6,5 1500 \ 103 6SC6502 6SC6502 6SC6503 6SC6503
1PH5107-4CG4 8,5 2000 ' 116 6SC6502 6SC6503 6SC6503 6SC6503
1PH5107-2CH4 8 3000 ,121 6SC6502 6SC6503 6SC6503 6SC6503
1PH5131-4CF4 9 1500 104 6SC6503 6SC6504 6SC6504 6SC6504
1PH5131-4CG4 12 2000 117S 6SC6503 6SC6503 6SC6504 6SC6504
1PH5131-2CH4 12 3000 127/ 6SC6503 6SC6504 6SC6504 6SC6504
1PH5137-4CF0 15 1500 130 6SC6504 i - -
1PH5137-4CF4 15 1500 105 6SC6506 6SC6506 6SC6506 6SC6506
1PH5137-4CG4 20 2000 / 111 6SC6506 6SC6506 6SC6506 6SC6508
1PH5137-2CH4 i8\ 3000\ 109 6SC6506 6SC6506 6SC6506 6SC6508
1PH5138-4CF4 18 \1500 110 6SC6506 6SC6506 6SC6506 6SC6508
1PH5138-4CG4 24 200Q 118 6SC6506 6SC6506 6SC6503 6SC6508
1PH5161-4CF0 20 1500 131 6SC6506 6SC6506 -
1PH5161-4CF4 \20 1500 106 6SC6506 6SC6508 6SC6508 6SC6508
1PH5161-4CG4 2000 119 6SC6506 6SC6508 6SC6508 6SC6508
1PH5167 4CF4 34 1500 107 6SC6508 6SC6512 6SC6512 6SC6512
1PH5167-4.CG4 43 2000 120 6SC6508 6SC6512 6SC6512 6SC6512
1PH5167-4CF5 ) 34 1500 132 6SC6512 6SC6512 6SC6512 6SC6512
1PH5167-4CG5 43 2000 133 6SC6512 6SC6512 6SC6512 6SC6512
1PH6186-4CE4 42 1250 108 6SC6508 6SC6512 6SC6512 6SC6512
1PH6206-4CE4 63 1250 128 6SC6512 6SC6512 6SC6520 6SC6520
) Bei Geräten 6SC6506-4AA00/01 muß Code-Nummer 1 emgegeber werden.
*) Werden Motoren verwendet, die nicht in dieser Tabelle aufgeführt sind, so müssen die
Umrichtereinstelldaten mit SIEMENS AUT E243 abgestimmt werden.
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Hinweis: Soll in P-95 bzw. P-96 eine neue, gegenüber der ursprünglichen Codenummer geänderte
Codenummer eingegeben werden, ist es unerläßlich, dies über die Funktion "Uiladen"
(P-97) durchzuführen, damit die entsprechenden Datensätze übernommen werden.
0 6 0 0 H
Urladen (siehe auch Abschnitt 4.2)
P-97
P-98
Geberimpulse pro Motorumdrehung
2ß6 - 32000
Beispiel:
Nach Einschalten des Geräts meldet sich die Anzeige mit P-95 Dies zeigt, daß ein Urladen erfor-
derlich ist. Dazu muß in den Parameter P-95 der Umrichtertyp, in P-96 der verwendete Motortyp und
in P-98 die Anzahl der Geberimpulse pro Motorumdrehung eingegeben.werden (Abschnitt 3.5).
Anschließend ist der Parameter P-97 mit 0 0 0 1 H zu beschreiben, dämit die ausgewählten Typen-
daten vom EPROM in den RAM
Schreibschutzbrücke S1 auf der
Hardware-Schreibschutzes).
und EEPROM übergeben werden. Es muß hierzu die
Regelungsbaugruppe NI geöffnet sein (Aufhebung des
3.3.16 Softwarestand
Der Softwarestand ist in den letzten z.._. __ _____________
baugruppe enthalten (siehe auch Abschnitt 4.2). Der Parameter P-99
Stands an.
Display
zwei Ziffer^ der Nummer auf den EPROMs der Regelungs-
' 1 zeigt das Datum des Software-
Übersicht der Softwärestände:
Stand Anzeige P-99
03 0AEB (04. 87)
04 1987
05 3158
06 2788
07 07 A8
08 C839
09 C979
10 1099
11 11b9
Der Parameter. P-199 zeigt das Datum des Softwarestands (Wechselrichtersteuersatz) an.
I 1
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3.3.17 Betriebsanzeige P-100
Die Betriebsanzeige P-100 ist bis auf die 5. Stelle identisch mit P-00. In die 5. Stelle werden folgende
Symbole für den Positionierbetrieb eingeblendet.
Positionswert wird extern vorgegeben (Kl. 517 L-Potential).
Position 1 wird aus dem intern abgespeicherten Wert (P-121 bis P-124) vorgegeben
(Kl. 512 -> H und Kl. 517 -» H).
Position 2 wird aus dem intern abgespeicherten Wert (P-125) vorgegeben
(Kl. 512. 517 und 516 -» H).
Angewählt ist: Inkrementelles Weiterschalten um den in Parameter P-127 eingestellten Wert
(Kl. 512, 517 und 513 -» H).
3.3.18
Parameter P-101 bis P-150, P-157 bis P-159 und P-195
Die Parameter P-101 bis P-150, P-157 bis P-159 und P-195 werden für die Optionen Positionierung
und den C-Achs-Betrieb verwendet. Sie sind in den Betriebsanleitungen der Optionsbaugruppen
beschrieben.
37
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3.3.20 Motordaten P-160 bis P-177
Über die Parameter P-160 bis P-175 können die erforderlichen Daten von nicht hinterlegten Motor-
typen und Fremdmotoren eingegben werden. Ist ein Motor in der Liste von Abschnitt 3.3.15 nicht
enthalten, so kann dieser mit den Parametern P-160 bis P-175 eingegeben werden. Wird anschließend
der Parameter P-177 auf 1 gesetzt, so werden aus den Parametern P-160 bis P-175 die Motordaten
berechnet und abgespeichert. In P-96 wird dann die Codenummer 99 angezeigt.
Achtung: Bevor der Parameter P-177 auf 1 gesetzt wird, müssen die Parameter P-160 bis P-175
komplett eingegeben worden sein.
P-176 Momentenreduzierung
Mit P-176 wird der Drehzahleinsatzpunkt der Md-Reduzierung unter Berücksichtigung der
Kippgrenze des Motors festgelegt. Eine Änderung des Parameterinhalts wird erst nach
einem System-Reset wirksam (Netz AUS-EIN).
Der Parameterinhalt braucht nicht verändert zu werden, wenn der Mötortyp über P-96
geladen wurde.
3.3.21
P-184
Spannung-Frequenz (U/f)-gesteuerter Betrieb
Wird dieser Parameter auf 0 0 0 1 H gesetzt,
so wird auf U'f-gesteuerten Betrieb umgeschaltet
Sichtbar über P-00 3. Stelle
In dieser Betriebsart können die DrehzahlistV/erte
(Adresse 0 D 3 4 H ab SW 08) und Stromistwerte
des Wechselrichters überprüft werden.
Beachte:
1) Drehzahlsollwertsprünge mit geringer Hophlaufzeit (P-16, P-17) führen
Fehlermeldungen (F-41)
2) Die Klemme 62 (TH = 0) ist unwirksam
Symbol
zu
3) Auch bei Verwendung der Klemme 81 wird der Sollwert über die eingestellte Rampe
(P-17) geführt.
4) Bei gleicher Sollwertspannung stellt sich nicht die gleiche Drehzahl ein wie bei der
Betriebsart Drehzahlregelung.
3.3.22 Wählbare Relaisfunktipn
Die nx-Relaisfunktion kann durch Beschreiben des Bit 9 von P-53 (0 2 0 0 H) auf eine wählbare
Relaisfunktion umgeschaltet werden
Über die Parameter P-185 bis FM89 sind folgende Einstellungen mög ich.
P-185 Anwahl der zu überwachenden Adresse Hex
P-186 Ansprechyvert der zu überwachenden Adresse Hex
P-187 Anzugsverzögerung des Relais 0.0-10.0 s
P-188 Abfallverzögerung des Relais 0.0-10.0 s
P-189 Hysterese Ansprechwert Hex
3.3.23 Vorsteuerung
P-190 Die Zwischenkreisregelung wird abhängig von der Motorlast vorgesteuert.
Der Parameter P-190 legt den Vorsteuerwert fest.
0.1 = kleinster Vorsteuerwert
10.0 = größter Vorsteuerwert
0.1 - 10
38
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3.3.24 Dämpfungsglied
Über die Parameter P-196 bis P-198 kann ein Dämpfungsglied in den Kanal der Frequenzvorgabe für
den Drehstromantrieb geschaltet werden. Anlagenbedingte Getriebegeräusche können mit dem
optimierten Dämpfungsglied vermindert oder verhindert werden.
P-196 Steuermerker für Dämpfungsglied
Dämpfungsglied ist nicht in Betrieb
Dämpfungsglied wird in den Frequenzkanal eingerechnet
P-197 Resonanzfrequenz
In diesen Parameter muß die Frequenz der gemes-
senen Drehschwingung eingegeben werden
P-198 Dämpfungskonstante 0.01-0.38
Über diesen Parameter wird der Dämpfungseinfluß festgelegt
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3.4 Inbetriebnahmeanleitung
Gerät einschalten (Netz-EIN)
ja
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SIMODRIVE Betnebsanleilung
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Nach dem Ausschalten des Geräts muß die
Anzeige noch einige Zeit anstehen Damit ist
sichergestellt, daß die Stromversorgung aus dem
Zwischenkreis funktionsfähig ist.
Gerät wieder einschalten
Über P-51 Schreibschutz auf heben
Folgende Parameter überprüfen und ggf. ändern:
P-65 Leitungswiderstand
P-14 Normierung n^i \
P-15 Offset n^i \
P-16 Hochlaufgebereinstellung
P-17 Rücklaufgebereinstellung
P-21 Relaisansprechwerte
bis der
P-29 Drehzahlüberwachung
P-31
bis Optimierungsdaten
P-38
P-39 Grenzwerte \ '
bis des
P-50 Drehmoments
44
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P-53 Meldung "Betriebsbereit" ggf. in "Störung" ändern
P-52 EEPROM beschreiben
Klemme 81 (Hochlaufgeberschnellstop) muß von P24 getrennt sein
P-06 (ZK-Spannung) anwählen
Klemme 63 auf P24 legen
Klemme 64 auf P24 legen
Zwischenkreisspannung beobachten. Sie muß auf 570 - 58C V ansteigen, andernfalls sind Choppertransistoren gesperrt oder defekt.
1 f
Drehzahlsollwert an Klemme 56 und 14 anschließen und auf 0 V einstellen (Anzeige an P-01)
Hochlaufgeberschnellstop (Kl. 81) aufheben
1
Zustand der beiden mittleren
Stellen der Betriebsanzeige')
Drehzahlsollwert leicht erhöhen. Motor muß sich
drehen. Bei Störmeldung F-11 ist der
Drehzahlistwert gestört oder der Motor nicht richtig
angeschlossen. Schwingt der Motor, dann ist
entweder die Phasenfolge am Motor falsch.
Pendeln vorgewählt oder es sind die Geberspuren
’) Symbole siehe Abschnitt 3.3.1
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3.4.1 Inbetriebnahme der NC-Hilfsfunktion M19
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3.4.2 Drehstrom-Hauptspindelantrieb als Zwillingsantrieb
Bild 3.5
Verdrahtung der Ansteuerlogik bei starrer Verbindung der Antriebe
49
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Bild 3.5 zeigt die Verdrahtung der Ansteuerlogik für den Fall, daß die beiden Antriebe nie
betriebsmäßig entkoppelt werden. Bei dieser Art von Regelungen muß bei allen statischen und
dynamischen Belastungen der Antriebe die Kopplung momentenfrei sein, d.h. die Maschinen dürfen
sich nicht gegenseitig antreiben.
Werden zwei Maschinen verschiedenen Typs oder unterschiedlicher Übersetzung der Getriebe
verwendet, sollten die Motoren nicht dynamisch an der Momentengrenze betrieben werden.
Drehzahländerungen dürfen nur über den Sollwertkanal des Masterantriebs vorgenommen werden.
Bei Impulssperre trudeln die Antriebe aus. Reglersperre darf am Slarveantneb erst bei Motorstillstand
gegeben werden (z.B. über n < nmin).
Der Hochlaufgeber (Parameter P-16 und P-17) muß so eingestellt werden, daß die Antriebe dynamisch
nicht die Momentenbegrenzung erreichen.
Für den Master- und Slaveantrieb sollten getrennte Ansteuerrelais ve'wendet werden (z.B. nicht beide
Klemmen 63 auf einen Kontakt schalten), damit die beiden 24-V-Stromversorgungen der Antriebe
untereinander potentialfrei bleiben.
• Quasistarre Verbindung der Antriebe
Bild 3.6 Verdrahtung der Ansteuerlogik bei quasistarrer Verbindung der Antriebe
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Bild 3.6 zeigt die Verdrahtung der Ansteuerlogik für den Fall, daß die beiden Antriebe betriebsmäßig
entkoppelt werden können, z.B. wenn die Motoren über ein Werkstück gekoppelt sind: In diesem Fall
müssen die Antriebe zusätzlich zum Zwillingsbetrieb auch noch getrennt drehzahlgeregelt gefahren
werden können.
Das Relais d7 schaltet den Slaveantrieb vom drehzahlgeregelten Betrieb um auf den momen-
tengeregelten Betrieb. Diese Umschaltung darf nur möglich sein, wenn gewährleistet ist, daß die beiden
Motoren mechanisch gekoppelt sind (Rückmeldung).
Die Betriebsart drehzahlgeregelt getrennt fahren darf nur möglich sein, wenn die Motoren nicht
gekoppelt sind. Diese Betriebsart muß über Klemme 64 angewählt werden, d.h. der Drehzahlsollwert
muß auf beide Antriebe geschaltet werden. Der Antrieb, der nicht laufen soll erhält keine
Reglerfreigabe.
Zur Kopplung der Antriebe können auch die Klemmen 78 und 18 statt 77 und 16 am Masterantrieb
verwendet werden. Diese Kopplung ist dann feinstufiger.
• Parametereinstellungen
Damit an den Klemmen 16 und 77 der Ein-Ausgabebaugrüppe des Masterantriebs der
Drehmomentsollwert vorhanden ist, muß Parameter P-68 mit der Adresse 0 2 E A H beschrieben
werden. Mit dem Parameter P-69 kann durch Shiften bestimmt werden, welche Spannung bei einem
bestimmten Moment vorhanden ist. Wenn für Parameter P-69 der Wert Null eingegeben wird, sind bei
Nennmoment des Motors +5 V an Klemme 16 und 76 vorhanden (wenn P-13 auf 100 % eingestellt ist).
Eine Feineinstellung dieses Ausgabewertes und Vorzeichenumkehr ist über Parameter P-13 möglich
Wenn der Slaveantrieb auf Momentenbetrieb geschaltet ist, sind noch die Parameter P-48 und P-49
wirksam. Mit P-48 kann eine Momentenanpassung durchgeführt werden (entsprechend P-14 im
drehzahlgeregelten Betrieb) und mit P-49 kann die Momentendriff kompensiert werden (entsprechend
P-15 im drehzahlgeregelten Betrieb). Parameter P-49 eignet sich nicht zur Kompensation von
Reibungskräften. P-48 und P-49 sind im drehzahlgeregelten Betrieb nicht wirksam.
Bei Verwendung der Klemmen 78 und 18 müssen statt Parameter P-68 und P-69, die Parameter P-76
und P-77 beschrieben werden.
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4 Störungen
Bleiben nach dem Einschalten die LED der Bedienanzeige dunke, so können folgende Fehler
vorliegen:
Schutzschalter nicht eingeschaltet
mindestens zwei Phasen fehlen
mindestens zwei Eingangssicherungen sind gefallen
Sicherungen der Stromversorgung auf der Ansteuerbaugruppe AO in der Ein-ZRückspeiseeinheit
haben ausgelöst *)
Verbindung Anzeigebaugruppe Hl zur Regelungsbaugruppe NI nicnt in Ordnung
5-Volt-Stromversorgung gestört
Regelungsbaugruppe Nt defekt
Leuchten nach dem Einschalten des Geräts alle LEDs des Displays (8.8.8.8.8.8.), so können folgende
Fehler aufgetreten sein
Defekt der Regelungsbaugruppe N1
EPROM auf der Regelungsbaugruppe N1 falsch gesteckt oder defext
Richtimpuls der Ein-ZAusgabebaugruppe läuft nicht ab
*) nur bei 6SC6502 und 6SC6503
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4.3 Störmeldeliste
Zur Fehlerbehebung sind die Betriebsmittel in Reihenfolge der Auflistung zu überprüfen
Stormeldung Storung Ursache
F-01 Netzfehler - Impulsleitung U4-X117-.G02-X117 nicht gesteckt *) - Phase fehlt - Sicherung F1, F2 oder F3 defekt - Sicherung F4, F5 oder F6 auf AO defekt - .AO defekt *) - U i defekt
F-02 Falsches Drehfeld • Einspeisung Phasenfolge falsch (Netzanschluß)
F-11 Drehzahlregler ist max. angesteuert. Drehzahlistwert fehlt - Motorgeberstecker nicht gesteckt - Verbindungsleitung zum Geber unterbrochen - Geber defekt - Motor nicht angeschlossen oder Phase fehlt - Motor blockiert - U1 defekt - SteuärsatzEPROMs defekt - SV für Ansteuerung oder Ansteuerbaugruppe defekt
F-12 Wechselrichter- überstrom - Zuordnung Motor/Urfirichter falsch - Kurzschluß/Erdschluß am Umrichter - Stromsensor U12, Ul 3 defekt - U1 defekt - Ni defekt - Md-Grenzä zu hoch eingestellt (z.B. P-39)
F-14 Ubertemperatur Motor Motor überlastet • Maschinen ström zu groß z.B. wegen falscher Motordaten auf P-96 - Heißleiter defekt (Motor) - Motorlüfter defekt - Ui defekt Windungsschluß Motor
F-15 Übertemperatur Umrichter • Umrichter überlastet (Zuordnung Motor/Umrichter falsch) - Umgebungstemperatur zu hoch - Lüfter ausgefallen - Kaltleiter defekt - Schutzschalter Ql oder 02 gefallen **)
F-19 —-— Temperaturfühler- bruch - Heißleiter defekt (Motor) - Anschluß zum Fühler unterbrochen - Temperatur unter - 20 °C - U1 defekt
7
*) nur bei 6SC6502 und 6SC6503
“) nur bei 6SC6520
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Störmeldung
Störung
Ursache
F-40 Interne Stromver- sorgung gestört - P15 PW fehlen oder - N10REF sind gestört - P5 - P24 • G01 defekt • G02 defekt U1 defekt • Erdschluß Motorphase (niederohmig < 10 kfi)
F-41 Zwischenkreisuber- Spannung • Vorübergehende Netzuberspannung Spannungserfassung defekt auf AO**, ocler G01, oder U1 Zuordnung Motor/Umrichter falsch • Netzausfall bei generatonschem Betrieb sporadische Storung durch Impulsgebe' oder -leitung Diode V9 oder V1O**> oder Chopper-Ltcdule V1 (+ V11 *’**)) V5 ( + V55****>) defekt Direkter Erdschluß Motorphase
F-42 F-48***> Zwischenkreisüber- strom Umrichter überlastet - Ao defekt *• • Stromwandler Ul 1 defekt Choppertransistoren Vl ( + V11 ****)), V5 ( + V55****>) defekt - Thyristor defekt - Kurzschluß im Zwischenkreis - U1 defekt - N1 defekt
F-51 Zwischen kreisüber- Spannung - U1 defekt / - N1 defekt
F-52 Zwischenkreisunter- spannung • vorübergehender Netzembruch AO defekt *> GOi (G02*>) defekt U1 defekt
F-53 Ladestorung (ZK) f ) - Thynstorzündimpulse abgezogen A0-X13. -X14 •) • ÄO defekt *> G02 defekt *> • G01 defekt - U1 defekt - N1 defekt
/
*> nur bei 6SC6502 und 6SC6503
•*) nur bei 6SC6512 und 6SC6520
*“• die Störmeldung F-48 entfällt ab Softwarestand 09
****> nur bei 6SC6520
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Störmeldung
Störung
Ursache
F-54 Netzstörung - 45 Hz > Netzfrequenz > 65 Hz • starke Netzfrequenzschwankungen - Netz-Synchronisierspannung fehlt - AO defekt *) • U1 defekt • N1 defekt
F-55 Fehlerhafte Soll- wertberechnung Eingegebene Werte im EEPROM überschreiten die Grenzwerte (Urladen erforderlich)
F-56 Netzfrequenztimer ausgefallen - N1 defekt
F-57 Frequenzerfassung im PLL-Kreis gestört - N1 defekt
F-61 Maximale Maschinenfrequenz überschritten - Vorgabe einer überhöhten Maschinenfrequenz vom Regelungsprozessor - Zu hohe Motormaximaldrehzahl auf P-29 vorgegeben
F-71 EPROM-Summen-fehler L- Byte Regelungsprozessor - EPROM D82 auf N1 defekt
F-72 EPROM-Summen-fehler Fl- Byte Regelungsprozessor - EPROM D80 auf Ni defekt
F-73 EPROM-Summen- fehler L-Byte Steuersatzprozessor - EPROM D78 auf N1 defekt \
F-74 EPROM-Summen- fehler H-Byte Steuersatzprozessor - EPROM D76 auf N1 defekt
F-75 EEPROM-Summenfehler - Speicherfehler im EEPROM (Urladen erforderlich) - EEPROM D74 defekt
F-77 Richtimpuls nicht abgelaufen Regelung N1 nicht richtig gesteckt Ein-/Ausgabe U1 nicht richtig gesteckt - U1 defekt
F-78 Zeitüberschreitung der Em/Aus-Pro- grammbearbeitung - Fehler EEPROM D74 (Urladen erforderlich oder Austausch des EEPROM)
F-81 Zwischenkreisuber- spannung - G02 defekt - AO defekt *) - U1 defekt
) nur bei 6SC6502 und 6SC6503
55
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4.4 Störquittierung
Folgende Möglichkeiten der Störquittierung sind vorhanden:
• Parametertaste
Mit Betätigung der Parametertaste bei anstehender Reglersperre. Während des Quittiervorgangs
werden die beiden äußeren Anzeigen dunkelgetastet. Nach der Quittierung wird in das Bedien-
programm zurückgekehrt, falls keine weitere Störung ansteht.
• Fernquittierung 1
Mit dem Wechsel von Regierfreigabe (Klemme 64) auf Reglersperre, bei anstehender Zwischen-
kreisspannung.
Diese Möglichkeit der Quittierung ist nur wirksam, wenn im Parameter P-53 der Wert 0 0 2 0 H gesetzt ist.
• Fernquittierung 2
Bei anstehender Reglersperre und Ansteuern der Klemme "R" (Reset).
• Automatische Quittierung der Fehlermeldungen F-01 und F-02
Nach kurzzeitigen Spannungsabschaltungen, bei denen die Stromversorgung der Elektronik durch die
Energie des Zwischenkreises gepuffert wird, kanh durch entsprechendes Setzen des Bit 6 im Para-
meter P-53 (siehe Abschnitt 3.3.9.) eine automatische Störquittierung der Fehlermeldungen F-01 und
F-02 bei anstehender Reglersperre vorgewählt werden
• Ausschalten
Ausschalten und Gerät wieder einschalten
4.5 Umschalten in die Bedienoberfläche
Nach der mit der Funktion Reglersperre atisgeführten Quittierung wird mit der Betätigung der
Parametertaste in das Bedienprogramm zuruckgekehrt. Die Quittierung mit dieser Funktion ist an der
nichtblinkenden Störanzeige zu erkennen.
Bei anstehender Störung kann mit Betätigen der "-"-Taste kurzzeitig für etwa eine Minute in das
Bedienprogramm gesprungen werden
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4.6 Diagnosehilfsmittel
4.6.1 Meßbuchsen und Leuchtdioden
Neben den Anzeigen über Display sind als weitere Diagnosehilfsmittel auf der Regelungsbaugruppe
und Ein-/Ausgabebaugruppe Meßbuchsen und Leuchtdioden vorhanden.
Die Funktionen der Leuchtdioden und die Handhabung der Meßbuchsen der Regelüngsbaugruppe sind
in Abschnitt 3.3.12 beschrieben.
Über die Buchsen der Ein-'Ausgabebaugruppe können folgende Werte gemessen werden:
Ir : Motorstrom in Phase R
ls : Motorstrom in Phase S Gerät Ir.J$> It b
lT : Motorstrom in Phase T
lD : Zwischenkreisstrom 6SC6502 5 V = 45 A 10 V = 115 A
6SC6503 5 V = 70 A 10 y = 115 A
6SC6504 5 V = 9Q Ä 10 V i 90 Ä
6SC6506*) 5 v = 140 Ä 1Q V = 140 A
6SC6508 5 V 4= 180 A 10 V = 180 A
6SC6512 5 V = / 333 A 10 V 4 333 A
6SC6520 5V 50ÖA 10V £ 500 A
Iwr
Betrag des Motorstroms
Gleichrichtung der Istwerte der drei Phasenströme
Bezugspotential
(2) (2) 0
•r •s LED1
Q 0
't Id LED2
(22 0
'wR M LED3
nicht
belegt
nicht
belegt
Software-Ablauf-
überwachung
M/hd
daui DAU2 LED1 (Geber Spur A)
^2^ q/W ® (Geber
DAU3 DAU3 LED2 Spur B)
H-Byte (Schreib-
Io' M X LED3 schütz EEPROM)
M
Bild 3.3 Anordnung der Meßbuchsen in der
Front der Ein-Ausgabeb'augruppe Ui
/n 3.3. '
ObCibLOtfiW. b
*) Bei Geräten 6SC6506-4ÄA00/01:
Ir. Mt
5 V = 180 A
ObOhowM
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Bild 3.4 Anordnung der Meßbuchsen in der
Front der Regelungsbaugruppe N1
Pfa? P<rf p?6
P6^'t . . -
p
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4.6.2 Transistordiagnose-Parameter
P-70 Als Hilfsmittel für die Transistorüberwachung steht der Transistordiagnose-Parameter P-70 zur
Verfügung. Ein Parameterinhalt ungleich 0 0 0 0 H kann folgende Ursachen haben:
Ansteuerbaugruppe Al defekt
Transistor im Leistungsteil defekt
Ein-/Ausgabebaugruppe U1 defekt
Hat eine Transistorüberwachung angesprochen, so wechselt der Parameterinhalt von 0 0 0 0 H in
den entsprechenden Wert des Transistors.
Phase U2 00 0 1 H 00 02H Transistor V2 (Modul V2)*) gestört Transistor V6 (Modul V2)*) gestört
Phase V2 0 0 0 4 H 0 0 08H Transistor V3 (Modul V3)*) gestört Transistor V7 (Modul V3)*) gestört
Phase W2 00 1 OH 0 0 20H Transistor V4 (Modul V4)*) gestört Transistor V8 (Modul V4)*) gestört
Chopper 0 0 40H 0080H Transistor V1 gestört Transistor V5 gestört
Die Quittierung einer Störung oder das Aus- und Einschalten des Geräts setzt den
Parameterinhalt auf 0 0 0 0 H zurück.
Haben mehrere Transistorüberwachungen gleichzeitig angesprochen, so sind auch andere
Parameterinhalte möglich.
4.6.3 Fehler-Merker
P-28 In P-28 werden Fehlermeldungen gespeichert, die nicht zur Abschaltung (Impulssperre) führen.
Eichfehler bei der Zwischenkreisspannungs-
Istwert-Erfassung
P-24 V Ex Stromversorgung gestört
*) gilt nur für 6SC6502 bis 6SC6506
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4.6.4 Drehzahlistwert-Fehlerzähler
P-20 Für die Überwachung der Drehzahlerfassung steht der Parameter P-20 zur Verfügung..
Der Inhalt von P-20 wird jeweils um 1 erhöht, wenn innerhalb der Abtastzeit (3 ms) eine
Drehzahldifferenz von etwa 100 min-1 erkannt wird.
Sporadisches Zählen um wenige Inkremente ist unbedenklich, da der Drehzahlregler dadurch
nicht beeinflußt wird.
Wird der Inhalt von P-20 ständig um mehrere Inkremente erhöht, liegt ein erhöhter Störpegel
vor.
Ursache kann sein: /
Geberschirm ist nicht geerdet (siehe Abschnitt 2.2.1)
Geber defekt
M-Potential der Stromversorgung (Elektronik-M) hat keine Verbindung mit PE (Gehäuse)
(siehe Abschnitt 2.2).
4.6.5 Minimal- und Maximalwertspeicher
Als Hilfsmittel für die Überwachung einzelner Variablen (RAM-Datenzellen) stehen die Parameter P-181,
P-182 und P-183 zur Verfügung.
P-181 Adresse der zu überwachenden Variablen.
Der Parameterinhalt kann im EEPROM abgespeichert werden
P-182
P-183
Durch
Minimalwert
Maximalwert
Veränderung der Adresse im Parameter P-181 und erneutes Einträgen der ursprünglichen
Adresse wird die Speicher-Funktion erneut gestartet.
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5 Instandhaltung
A WARNUNG
Beim Betrieb elektrischer Geräte stehen zwangsläufig bestimmte 'Teile dieser Geräte unter gefährlicher Spannung. Unsachgemäßer Umgang mit diesen Geräten kann deshalb zu Tod oder schweren Körperverletzungen sowie erheblichen Stechschäden führten. Beachten Sie daher bei Instandsetzungsmaßnahmen an diesem Gerät alle in diesem Kapitel und auf dem Produkt selbst aufgeführten Hinweise. Die Instandsetzung des Gerätes darf nur durch entsprechend qualifiziertes Personal erfolgen. Vor Beginn jeglicher Arbeiten ist das Gerät vom Netz zu trennen und zu erden. Durch die Zwischenkreiskondensatoren ist auch nach Abschalten des Geräts noch ca. 4 min gefährliche Spannung vorhanden. Auch bei Motorstillstand können Geräteteile Spannung führen. Es dürfen nur vom Hersteller zugelassene Ersatzteile verwendet werden.
5.1 Überprüfung und Pflege
Der Umrichter ist bei Beachtung der im Abschnitt 2.1 gemachten Angaben wartungsfrei.
Es wird empfohlen, bei übermäßiger Verschmutzung das Gerät mit trockener und ölfreier Druckluft zu
reinigen, um Spannungsüberschläge und verminderte Kühlung zu verhindern.
/
5.1.1 Wartung der externen Entwärmung Option E45
• Betrieb und Wartung der Standardfiltermatte.
Der Zeitabstand für die Reinigung der Filfermatte ist vom Grad der Verschmutzung abhängig, soll
aber nicht 3 Monate überschreiten. Behindert die Schmutzablagerung den einwandfreien
Kühlluftdurchgang, so ist eine Reinigung unbedingt erforderlich, da sonst das Gerät mit Fehler F-15
(Übertemperatur) abschaltet.
• Die Filtermatte kann wie folgt gereinigt werden:
Ausspülen in Wasser (bis ca. 40 °C = 104 °F, eventuell unter Zusatz von handelsüblichen
Feinwaschmitteln). Auch Ausklopfen, Absaugen oder Ausblasen mit Druckluft ist möglich. Bei
fetthaltigen Staubarten erfolgt die Reinigung in Benzin oder in warmem Wasser mit Fettlöserzusatz.
Auswringen und scharfen Wasserstrahl vermeiden!
Bei schonender Behandlung mehrmals regenerierbar. Je nach Beschaffenheit der Kühlluft bis ca.
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5.2 Handhabung Softwaretausch und Urladen
VORSICHT
Die Baugruppen enthalten elektrostatisch gefährdete Bauelemente. Vor dem
Berühren einer elektronischen Baugruppe muß der eigene körper entladen
werden. Dies kann in einfachster Weise dadurch geschehen, daß unmittelbar
vorher ein leitfähiger, geerdeter Gegenstand berührt wird (z.B. metallblanke
Schaltschrankteile, Steckdosenschutzkontakt).
Es sind die EGB-Hinweise (Abschnitt 6 9) zu beachten
In der Nummer auf den EPROMs der Regelungsbaugruppe ist der Einbauplatz der; EPROMs und der
Softwarestand verschlüsselt.
462 85x
xx80.09
- Softwarestand 09
-------Einbauplatz D80
Beim Tausch der EPROMs von alten Softwareständen auf einen aktuellen Stand bzw. beim Urladen
muß folgende Vorgehensweise eingehalten werden:
1. Schreibschutzbrücke S1 auf der Regelungsbaugruppe N1 öffnen (LED3 leuchtet wenn S1 offen
ist).
2. Alle auf der Anlage veränderten Einstelldaten notieren (P-12 bis P-98); bei Verwendung
der C-Achse oder Positionierung (Baugruppe S1) auch P-W5 bis P-150, P-157, P-158 und P-195.
3.') Parameter
P-51 auf 0 0 0 4 H
P-97 auf 0 0 0 0 H und
P-52 auf 0 0 0 1 H setzen.
4. ') Nach selbsttätiger Umschreibung des P-52 auf 0 0 0 0 H Gerät ausschalten.
5. EPROMs (jeweils 2 für Steuersatz- und Regelungsprozessor) austauschen (nur bei
Softwaretausch).
6. Nach Stecken der Regelungsbaugruppe Gerät einschalten. Im Display muß P-95 erscheinen.
7. Urladen durchführen bei Impuls- und Reglersperre
P-95 Umrichtercodenummer
P-96 Motorcodenummer laden;
falls Spezialgeber mit Geberstrichzahl * 1024 Inkremente pro Umdrehung verwendet wird,
auch
P-98 einstellen und
P-97 auf 0 0 0 1 H setzen (Gerät meldet sich mit der Betriebsanzeige)
8. P-51 auf 0 0 0 4 H setzen. Die unter Punkt 2 notierten Werte wieder eintragen und mit P-52 auf
0 0 0 1 H abspeichern.
9.
wieder einlegen. Danach ist der Umrichter betriebsbereit.
’> entfällt bei Softwaretausch ab Softwarestand 10 (Regelungssoftware)
61
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5.3 Ersatzteile
Diese Teile können bezogen werden bei Siemens Erlangen ANL A434 ED
(Telex: 62921-273 si d)
(Fax: 09131-720002)
(Tel: 09131-732429)
Bezeichnung für Pulswechselrichter Einbauort \ Bestell-Nr.
Transistor-Modul 2DI50Z-100 (FUJ ) 6SC6502-4AA02 l/ 6SY90/6
2DI75ZA-100 (FUJ.) 6SC6503-4AA02 LT'"' /" 6SY9052
2DH00Z-100 (FUJ.) 6SC6504-4AA02 LT \ 6SY9077
2DI150Z-100 (FUJ.) 6SC6506-4AA02 LT 6^Y9078
1DI200Z-100 (FUJ.) 6SC6508-4AA02 LT SSY9080
1DI300G-100 (FUJ.) 6SC6512/20-4AA02 LT 6SY9040
Chopper-Modul 1DI75F-100 6SC6502/03-4AA02 LT 6SY9054
1DI75E-100 6SC6502/03-4AA02 LT / 6SY9055
1DI150GF-100 6SC6504/06/08-4AA02 LT 6SY9033
1DI150GE-100 6SC6504/06/08-4AA02 LT 6SY9034
Thyristor-Modul 2 x 25 A/1600 V 6SC6502/03/04/06 4AA02 LT 60X5095
2 x 65 A/1600 V 6SC6508-4AA02 LT C67067-A2800-A208
MTT 95 A 16 N 6SC6512-4AA02 LT C67067-A2836-A206
SKKT 131/16D 6SC6520-4AA02 LT 6QX5328
Dioder-Modul SKKD 160 A, 1000 V 6SC6508/12-4AA02 LT 6ZY1005-0AA00
MDD72 A 15 F 6SC65O4/06-4AAO2 LT 6ZYW06-0AA00
SKKE 340F12 6SC6520-4AA02 LT 6SY9443
Meßwandler ZKB 464/202-250A 6SC6502'03/04/06/08/ 12 -4AA02 LT 6ZY1023-1AA00
ZKB 464/010-H2 6SC6520-4AA02 LT 6ZY1022-0AA00
Kompaktleistungsteil 6SC6502-4AA02 6SC6503-4AA02 A1 A1 6SC6502-0AF01 6SC6503-0AF02
T ransistoransteuerungsbaugruppe 6SC6502/03-4AA02 6SC65044AAQ2 6SC6 500-4AA02 6SC6508-4AA02 6SC6512-4AA02 6SC6520-4AAO2 A0 A1 Al A1 A1 A1 6SC6503-0AD03 6SC6504-0AA02 6SC6506-0AA02 6SC6508-0AA02 6SC6512-0AA02 6SC6520-0AA02
Regelungsbaugruppe 6SC6502/03/04/06/08/12/20-4AA02 N1 6SC6500-0NA02
Anzeigebaugruppe 6SC6502/03/04/06/08/12/20-4AA02 H1 6SC6500-0UB02
Ein-/Ausgabebaugruppe 6$C6502/03/04/06<08/12/20-4AA02 U1 6SC6500-0UC01
Stromversorgung 6SC6502/03-4AA02 GDI 6SC6100-0GC11
6SC6504/06/08/12/20-4AA02 G01 6SC6100-0GC10
Zentratoaugruppe 6SC6502/03/04/06/08/12/20-4AA02 G02 6SC6100-0GE01
Sicherung 45 A 660 V 6SC6502/03.04/08 -4AA02 U1, VI. W1 6ZY1008-0AA00
80 A 660 v \ 6SC6506-4AA02 U1, VI. W1 6ZY1010-0AA00
30 A 700 V 6SC6502/03-4AA02 ZK 6ZY1011-0AA00
\ 40 A 660 V 6SC6504-4AA02 ZK 6ZY1012-QAA00
63 A 660 W 6SC6506-4AA02 ZK 6ZY1013-0AA00
100 X\,660 V 6SC6508-4AA02 ZK 6ZY1014-OAAOO
160 A 660 V 6SC6512-4AA02 ZK + Ul. 6ZY1023-0AA00
315 A 660 V 6SC6520-4AA02 V1, W1 6ZY1003-1AA00
Option
A73 (Vorschubregelung für C-Achse) 6SC6502/03/04/06/08/12/20-4AA02 SI 6SC6500-0BB01
A74 (Spindeipositionierung) 6SC6502/03/04/06/08/12/20-4AA02 SI 6SC6500-OBC01
A75 (Vorschubregelung für C-Achse und Spindelpositiomerung) 65C65O2/03/04/06/08/12/20-4AA02 SI 6SC6500-0BA01
62
Samens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
Bezeichnung für Pulswechselrichter Einbauort Bestell-Nr.
Beipack für Option A75 (6SC65QO-OBAOO) S1 6SC6101-0SA18
Anschlußzubehör für
A73 (65C6500-0BB01) 6SC6502/03/04/06/08/12/20-4AA02 S1 6SC6101-0SA22
A74 (65C6500-0BC01) 6SC6502/03/04/06/08/12/20-4AA02 S1 \ 6SC6101-0SA21
A75 (6SC6500-0BA01) 6SC6502/03/04/06/08/12/20-4AA02 $1/ 6SC6101-0SA21
Trafo 3x380/1 15 V, 75 VA LT 6ZY1016-0AA00
Thermoschalter LT 6ZY1021-0AA00
Sicherungseinsatz G19408F 0.8A/500V 6SC6502/03-4AA02 ER 6ZY101 5-0AA00
Lüfter QLK45/0018 6SC6502/03/20-4AA02 E1/A1 6SY9036
W2S130-AA19-01/380 V 6SC6504/06-4AA02/Opt. E45 E1/Opt. E45 6ZY1018-0AA00
W2S107-AA15-16/115 V 6SC6504/06/08/12-4AA02 E2.E3 6ZY1055-0AA00
G2D18O-BDO2-O7/38O V 6SC6512-4AA02/Opx. E45 El/Opt. E45 6ZY1056-0AA00
D2D133-BE02-07/380 V 6SC6508-4AA02 El 6SY9038
Kondensator 6000 pF / 350 V 6SC6502/03/04/06/08/12/20-4AA02 ZK 6ZY1073-0AA00
Kondensator 0,1 pF/500 V 6SC6502/0 3/04/06/08/ 12/20-4AA02 U1, V1.W1 B25839-A6104-M
Kondensator 0,022 pF/250 V(Y) 6SC6502/03/04/06/08/T2/20-4AA02 LT B81 121-C-8147
Weidmüller-Steckersatz (Beipack) 6SC6502/03/04/06/08/12/20-4 AA02 6SC6500-1AA01
Stecker 15polig 6SC6502/03/04/06/08/12/20-4AA02 U1-X111 6SY9063
Stecker 13polig 6SC6502/03/04/06/08/12/2Ö-4AA02 Ul-XI21 6SY9062
Stecker 15polig 6SC6502/Ö3/04/06/08/12/20-4AA02 U1-X131 6ZY1075-0AA00
mit Zubehör: Stecker-Kabeizuführung U1-X131 6ZY1076-OAAOO
Stecker-Montageplatte U1-X131 6SY9070
Stecker-Haltebügel U1-X131 6SY9071
Stecker 7polig 6SC6502/0 3/04/06/08/12/20-4AA02 S1-X111 6SY9060
Stecker 9polig 6SC6502/03/04/06/08/12/20-4AA02 S1-X112 6SY9061
Stecker 25polig 6SC6502/03/04/06/08/12/20-4AA02 S1-X113 V42254-A1115-B225
mitZubehö': Stecker-Kabelzuführung S1-X113 6SY9072
Stecker-Montageplatte \ / S1-X113 6SY9070
Stecker-Haltebügel / S1-X113 6SY9071
Stecker 15polig 6SC6502/03/04/06/08/12/20-4AA02 S1-X114 V42254-A111-A315
mit Zubehö': Stecker-Kabelzuführung 1 S1-X114 6ZY1076-QAA00
Stecker-Montageplatte, S1-X114 6SY9070
Stecker-Haltebügel S1-X114 6SY9071
Stecker 9polig 6SC6502/03/04/06/08/12/20-4AA02 G02-X141 6SC6101-0XC14
Stecker lOpolig 6SC6502/0 3/04/06/08/12/20-4AA02 GO2-X131 6SC6101-0XC13
Filtermatte 6SC6504/06/08/12/20-4AA02 Opt. E45 8MR1191-OAD
Software Regelung 6SC6502/03/04/06/08/12/20-4AA02 NI 6SC6580-0AB11
Software Steuersatz 6SC6502/03/04/06/08/12/20-4AA02 N1 6SC6581-0AB04
Software Netzsteuersatz 6SC6502/03/04/06/08/12/20-4AA02 N1 6SC6582-0AB02
Software Komplettpaket inkl. EEPROM 6SC6502/03/04/06/08/12/20-4AA02 N1 6SC6580-1BBOO
63
Siemens AG GWE 462 500.9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
6 Anhang
64
Siemens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
6.2 Anschlußplan
(2)
Impulsgeber
Kl. 63
Erdungs
schiene
Ul
VI
W1
Impuls-
geber-
signale
Geber-
signale
Motor-
temperatur
Zwischen-
L1 L2 L3 PE
h (2)
Spannung
X60° <6>
U2
V2
W2
X131
X231
3 AC 380 V
50/60 Hz
(1) Leitungsschutz nach
DIN VDE 0100
(2) Erdungsbolzen bzw.
Erdungsschiene am
Gerät
(3) geschirmtes Kabel
(4) Einschalten: K1 -*K2
Ausschalten
K2. Pause >40 ms, K1
(5) P24 wahlweise aus
Steuerung oder Gerat
(Kl. X121 9)
(6) Zwischenkreisspannung
hach außen
(7) Die Klemmen 73.1 und
73.2 sind galvanisch über
einen OQ-Widerstand
miteinander verbunden
(8) Bei vorhandenen Options-
baugruppen A73-A75 ist
die Klemme 19 mit M24
der Optionsbaugruppe zu
verbinden.
nsoll i (+)
^soll 1 ( — >
M
nsoll 2 ( + )
nsoll 2 ( “ )
nis1-Anzeige
Bezugspot.
P/Pmax-Anzeige
Bezugspot
Wahlausgang
Bezugspot.
P10
M
N10
56
-LfL
_L5_
24
__8_
67
_ZS_
.—ZS.
P24 Ex
M24 Ex
Impulsfreigabe
Reglerfreigabe
Hochläufgeberschnellstopp
Hochlaiifzeit Null setzen
Drehmomentbegrenzung
Pendeln
Getriebestufe
Getriebestiife
Getriebestufe
Drehmomentregelung
Reset
2
3
4
Ein-/Ausgabebaugruppe
N1
G01
Stromversorgung
22.
__£9
__4£.
X111
X121
9
_!£
64
81
_fi2
HL
_60
uz.
HEL
US.
153.
_B.
nsoll
von
NC
an NC erden
M-Steuerung
(8)
(4)
^Freigabe,
No£-Aus
(5)
Kontakte aus
Steuerung
Höher
Parameter-
Ouittierung
Tiefer
72
Betriebsbereit/ < (7) -J 73 2
Storung '| ''' _ 7?.1
74
115
< ^min 114
11ß
127
^soll “ tyst 126
128
X131
109
Md > Mdx 108
11Q
215
nisl < nx 214
21 ß
2Q9
Motorübertemperatur \ 208
210
G02 Zentralbaugruppe X141
P24
65
Siemens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
6.3 Stromlauf plane
Bild 6. 1a Stromlaufplan für 6SC6502 und 6SC6503 (Blatt 1)
66
S emens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
67
Siemens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
Bild 6.2 a Stromlaufplan für 6SC6506 (Blatt 1)
(prinzipiell auch gültig für 6SC6504. Burdenwiderstände R21. R22, R23 = 270 Q)
68
3emens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
Bild 6.2b Stromlaufplan für 6SC6506 (Blatt 2) (prinzipiell auch gültig für 6SC6504)
Siemens AG GWE 462 500 9600.02 Je
SIMODRIVE Eetriebsanleitung
69
Bild 6.2c Stromlaufplan für 6SC6506 (Blatt 3) (prinzipiell auch gültig für 6SC6504)
Siemens AG GWE 462 500.9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
70
71
Siemens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
Siemens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
72
Bild 6.3c Stromlaufplan für 6SC6508 (Blatt 3)
73
Siemens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
Siemens AG GWE 462 500 9600.02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
74
75
Siemens AG GWE 462 500.9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
'n S I •
Bild 6.4c Stromlaufplan für 6SC6512 (Blatt 3)
76
Siemens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
77
Siemens AG GWE 462 500 9600.02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
Siemens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
78
79
Siemens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
6.4 Maßbilder
6.4.1 Gerätemaßbilder
Bild 6 6 Maßbild für 6SC6502 und 6SC6503
80
Siemens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
Siemens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
CD
hü
Siemens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
Abdeckung
Einzelheit X
_6,2__
1) .Abschraubbare Transoorrlascnen
Maßbild
no •: /cQ "0 kg
/ /
25 4 o6 SIMODRIVE 80 A OS- Hauptspmdelantneb •„ 6SC6508
ZohorsK»
-• TSC9
... Siemens AG 3GE. 462 508 9400. 00 MB 3I
Siemens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
03
C0
6
Abdeckung
J u
Nennscheinleistung
Verlustleistung
Eingangssicherung
Umgebungstemperatur
Schutzart
Maßbild
90 kVA
2300 W
160 A
0-M)°C
IPOO
Einzelheit X
8
Einzelheit Y
1) Abschraubbare Transportlaschen
c
D
Allgeowtr»- to*«»«nx»n CMN718Ä rr>irt»4 XMHflAch« MAfltutr | kg/Stück CQ 90 kq
2 10 1987 .SIMODRIVE 120 A DS-Hauptspindelantrieb Typ 6SC 6512..
Zohorsky
7
H»-—
Al» fW3
Qi amAn« AH 3GE. 462 512.9400.01 MB Bon
r>—• UIUIIICII3 MU 3i
Bild 6.10 Maßbild für 6SC6520
5, emens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
84
6.4.2 Option E45 Externe Entwärmung
Bild 6.11 Externe Entwärmung für 6SC6504 und 6SC6506
85
Siemens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
Bild 6.12 Externe Entwarnung für 6SC6508
Siemens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
86
15E 462 $00 9042 02 HZ
Bild 6.13 Externe Entwärmung für 6SC6512
87
Siemens AG GWE 462 500 9600.02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
Bild 6.74 Exferne Entwärmung für 6SC6520
Siemens AG GWE 462 500 9600.02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
88
6.4.3 Option E55 Anschlußflansche
89
Siemens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
Bild 6. > 6 Anschlußflansche für 6SC6503
Siemens AG GWE 462 500.9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
90
5?
PE1 U1 VI W1
Em-/Ausgabebaugruppe
X111
56
14
15
24
8
67
75
76
16
77
18
78
47
69
46
niOlll( *)
n$oiht “)
M
RjoIijC *)
n.st-Anzeige
Bezugspot
Bezugspot.
Wahlausgang
Bezugspot
P10
M
N10
Strommeßbuchsen
Oi, Ol0
Olyyft O M
X121
9
19
63
64
81
62
60
118
119
158
R
Regelungsbaugruppe
Optionsbaugruppe
(S1)
N1
Bedienungs-
schmttstelle
Meßbuchsen DAU
o o OI
o o 02
o o 03
LED
Zentralbaugruppe
X131
Stromversorgung
Optionsbaugruppe
Leistungsteilbaugruppe
G02
G01
(MPC)
A1
P24 Ex
M24Ex
Impulsfreigabe
Regierfreigabe
Thüin Schnollstop
TbKh ” 0
Drehmomentbegr
Pendeln
Getriebestufen-
vorwahl
Drehmomentregelung
Reset
X131 X231 Motorgeber
~] Ausgang
LED1 Geber A
LED2 Geber ß
LED3 Schreib-
schutz
X131
Monitor* Schnittstelle
72
73.2
73.1
74
IIS
114
11b
127
126
128
S X
F*)
O )
X141
109
108
110
215
214
216
209
208
210
Betriebs-
bereit/
Störung
M . > M
Ö
Motor-
über-
temp.
U2
V2
W2
PE
) Die Klemmen 73.1 und 73.2 sind galvanisch über einen O-ß-Widerstand miteinander verbunden
6.5 Anordnung der Schnittstellen
I\5
ls
o
o o
7 *
™ T
o>
(D M
EinXÄusgabebäugruppe
X111 U1
56 n$oin( *)
JA P\0ll»( -) /
1K M
24 n$oii?( *)
8 r>wujl -)
67
75 n,„Anzeige
76 Bezugspot.
16 P/Pm.
77 Bezugspot
18 Wahlausgang
78 Bezugspot
47 P10
69 M
46 N10
Strommelibuchsen
jf J? 5 0 0 0 X 0 0 0
X121
9
19
63
64
81
62
111
60
117
118
119
158
R
P24 Ex
M24Ex
Impulsfreigabe
Regierfreigabe
Th«rr$chnellstop
Tho<h®0
Drehmomentbegr.
Pendeln
Getriebestufen-
vorwahl
Drehmomentregelung
Reset
X131 X231 Motorgeber
|| | Ausgang
Regelungsbaugruppe Optionsbaugruppe
X111 N1 (S1) G02
Bedienungs- schryftstelle
— /
LED2- Geber B
LED3: Schreib
XI3 Schutz X141
Monitor- schnittstelle 109 E \ Ö ) t y ö ) S \ Motor- E f über- O z temp
108
110
215
214
216
209
208
210
Zentralbaugruppe
*) Die Klemmen 73.1 und 73.2 sind galvanisch über einen O-Q-Widerstand miteinander verbunden
6.6 Ubersichtsplan der Einstellparameter
t/k Baugruppe ___________________________________________________________________________________________________Proze$sortuuqruppe
Ueöersichl der Einsteti- und Opi imierungsparameter (DHSA)
93
Siemens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
6.7 Parameterliste
Die Parameter in Klammern sind nur Anzeigeparameter.
Die Parameter sind in der
beschriebenen Form gültig
ab Softwarestand
(P-00) Betriebsanzeige
(P-01) Drehzahlsollwert (%) 03
(P-02) Drehzahlistwert (min-1) 03
(P-03) Drehmomentsollwert (%) 05
(P-04) M</Mdnenn bzw. P/Pnenn (%) 05
(P-05) Maschinenfrequenz (Hz) / 03
(P-06) Zwischenkreisspannung (V) 03
(P-07) Zwischenkreisstrom (A) 03
(P-08) Zwischenkreisleistung (kW) 03
(P-09) Netzfrequenz (Hz) 03
(P-10) Ständertemperatur (°C) 03
(P-11) Eingabewort (Hex) 03
P-12 Normierung DAU niS(-Anzeige (%) 05
P-13 Normierung DAU P/Pmax-Anzeige (%) 05
P-14 Normierung Drehzahlsollwert (%) 03
P-15 Offsetkorrektur Drehzahlsollwert {Hex) 03
P-16 Hochlaufgeber-Hochlaufzeit (s) 08
P-17 Hochlaufgeber-Rücklaufzeit^s) 08
P-18 Verrundungsgrad 08
(P-20) Drehzahlistwert-Fehlerzähler 08
P-21 nmin-Relais 1 (min-1) 03
P-22 nmin intern (min-1) 03
P-23 n<nx-Relais Getriebestufe 1 (min-1) 03
P-24 n < nx-Relais Getriebestufe 2 (min-1) 03
P-25 n < nx-Relais Getriebestufe 3 (min-1) 03
P-26 n<nx-Relais Getriebestufe 4 (min-1) 03
P-27 nsoii = njs,-ReJais (%) \ 03
(P-28) Fehler-Merker 09
P-29 Drehzahlbegrenzung (mm-1) 03
(P-30) Anzeige der aktivenFqnktionen P-83 bis P-85 04
P-31 n-Regler P-Anteil Getriebestufe 1(1) 03
P-32 n-Regler I-Anteil Getriebestufe 1 (ms) 03
P-33 -n-Regler P-Anteil Getriebestufe 2 (1) 03
P-34 n-Regler I-Anteil Getriebestufe 2 (ms) 03
P-35 n-RegiebP-Anteil Getriebestufe 3 (1) 03
P-36 n-Regler I-Anteil Getriebestufe 3 (ms) 03
P-37 n-Regler P-Anteil Getriebestufe 4(1) 03
P-38 n-Regler I-Anteil Getriebestufe 4 (ms) 03
Siemens AG GWE 462 500 9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
94
P-39 1. Drehmomentgrenzwert (%) 03
P-40 Generatorische Begrenzung (%) 03
P-41 2. Drehmomentgrenzwert (%) 03
P-42 Md-Begrenzung für Umschaltung von mot. auf gen. Betrieb 05
P-43 Zeit der Md-Begrenzung P-42 05
P-44 Drehmomentgrenzwert Getriebestufe 2 (%) 03
P-45 Drehmomentgrenzwert Getriebestufe 3 (%) 03
P-46 Drehmomentgrenzwert Getriebestufe 4 (%) 03
P-47 > Mdx-Relais (%) 03
P-48 Normierung Mdson (%) 04
P-49 Offset Mdson (Hex) 04
P-50 Schaltdrehzahl Drehmomentbegrenzung von Md, auf Md2 (mim1) 03
P-51 Schlüsselwort (Hex) 03
P-52 Übernahme ins EEPROM (Hex) 03
P-53 Steuerwort Betriebsbereit/Störmeldung (Hex) 08
P-54 M19 - Normierung Drehzahlsollwert (%) 03
P-55 M19 - Offsetkorrektur Drehzahlsollwert (Hex) 03
P-56 M19 - Umschaltpunkt (mim1) 03
P-57 M19 - Verstärkung Lageregler (1) 03
P-58 M19 - Verstärkung Drehzahlistwert 06
P-59 M19 - Positionsfenster (1) 03
P-60 M19 - Überwachungszeit (s) 03
(P-61) M19 - Ausgang Positionsregler 7 05
P-63 maximale Motortemperatur (°O) 03
P-64 Festtemperatur (°C) 03
P-65 Leitungswiderstand (mfJ) 03
P-66 Zuweisung DAU1 (Hex) 03
P-67 Normierung DAU1 (Hex) 03
P-68 Zuweisung DAU2 (Hex) 03
P-69 Normierung DAU2 (Hex) 03
(P-70) T ransistordiagnose 05
P-75 Formierung ZK-Kondensatoren 03
P-76 Zuweisung DAU3 (Hex) 09
P-77 Normierung DAU3 (Hex) 09
P-78 Offset DAU1 04
P-79 Offset DAU2 04
P-80 Offset DAU3 04
P-81 Läuferwidärstand Korrektur 03
P-82 Aufmagnetisierungszeit ’X / 05
P-83 Klemrrienfunktionszuordnung Klemme 119 (Hex) 04
P-84 Klemmenfunktionszuordnung Klemme 158 (Hex) 04
P-85 Klemmenfunktionszuordnung Klemme R (Hex) 04
P-90 Steuermerker 09
P-94 Zwischenkreiskapazität (pF) (für Kombigerät) 09
P-95 Umrichtercodenummer (1) 03
P-96 Motorcodenummer (1) 03
P-98 Geberimpulse/Umdrehung (1) 03
(P-99) Datum des Softwarestands Regelung D80/D82 (DD/M/J) 03
95
Siemens AG GWE 462 500.9600 02 Je
SIMODRIVE Betriebsanleitung
(P-100) (P-101) (P-102) P-103 P-104 Betriebsanzeige 07 nsoii (o/o°) O4 n,st (min-1) 04 digitales Filter 04 Filtergüte 04
P-105 P-106 P-107 P-108 P-109 P-110 P-111 P-112 P-113 P-114 P-115 P-116 P-11Z P-118 P-119 P-Verstärkung n-Regler für C-Achs-Drehzahlistwert (1) 03 Nachstellzeit TN n-Regler C-Achs-Drehzahlistwert (ms) 03 n bei der Umschaltung auf C-Achs-Mode zugelassen wird (mm '). 03 Umschaltdrehzahl auf normalen nlst-Wert im C-Achs-Mode (min ') 03 Schaltparameter C-Achse (Hex) f 08 Geberanpaßfaktor C-Achse sin/cos (Hex) 04 P-Verstärkung n-Regler für normalen n,st-Wert (1) 03 Nachstellzeit TN n-Regler für normalen nlst-Wert (ros) 03 nsoirKanalanwähl (Dez) 04 Normierung nson C-Achs-Mode Getriebestufe 1/(%) / 03 P-Verstärkung Stromregler (Wechselrichter) 04 Nachstellzeit Stromregler (Wechselrichter) 04 Aktivieren des njst-Filters 04 Geberanpaßfaktor (Hex) 04 Flußanpaßfaktor (%) 04
P-121 P-122 P-123 P-124 P-125 P-126 P-127 (P-128) P-129 P-130 P-131 P-132 P-133 P-134 P-135 P-136 P-137 P-138 P-139 (P-140) P-141 P-142 P-143 P-144 P-145 P-146 P-147 P-148 P-149 P-150 Positionssollwert 1 intern (Dez) 04 Positionssollwert 1 intern (Dez) 04 Positionssollwert 1 intern (Dez) 04 Positionssollwert 1 intern (Dez) 04 Positionssollwert 2 intern (Dez)'' \ 04 Positionssollwert inkremental intern (Dez) 04 aktueller Positionssollwert 06 Merker Position = interne Nullmarke (Hex) 04 interne Nullmarke (Dez) 04 max. Impulszaht zwischen zwei Nullmarken (Dez) 04 max. (mpulszahl zwischen zwei Nullmarken (Dez) 04 max. Impulszahl zwischen' zwei Nullmarken (Dez) 04 max. Impulszahl zwischen zwei Nullmarken (Dez) 04 Einsatzpunkt.Kv-Faktor 1(Grad) 03 Einsatzpunkt Kv-Faktor 2 (Grad) 03 Kv-Faktor 1 (Hex) 03 Kv-Faktor 2 (Hex) 03 Multfplikationsfaktor für Bremsparabel (1 0 0 H e 1) 03 Lagezählerstand (Dez) 04 ''Schaltparameter (Hex) 03 Merker für Dre/izahlerhöhung (Hex) 03 Nullmarkenbandbreite (Grad) 03 Ansprechbrbite Relais 1 (Grad) 03 Ansprechbreite Relais 2 (Grad) 03 Suchdrehzahl 1 (min-1) 03 Suchdrehzahl 2 (min-1) 03 Suchdrehzahl 3 (min-1) 03 Inbetriebnahmeparameter (Hex) 03 Suchdrehzahl 4 (mim1) 03
P-151 P-152 P-153 Schlüsselwort (Hex) 03 Übernahme ins EEPROM (Hex) 03 Steuerwort Betriebsbereit oder Störmeldung (Hex) 08
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P-154 P-155 P-156 Pendelsollwert 1 (Hex) Pendelsollwert 2 (Hex) Pendelintervallzeit (s) 05 05 05
P-157 Normierung nson C-Achs-Mode Getriebestufe 2 (%) 06
P-158 Normierung nson C-Achs-Mode Getriebestufe 3 (%) 06
P-159 Kv-Faktor "Haltebremse" (C-Achs-Mode) 08
P-160 Motornennleistung (kW) 04«)
P-161 Nennstrom (A) 04«)
P-162 Nennspannung (V) / 04«)
P-163 Nenndrehzahl (min-1) 04«)
P-164 Nennfrequenz (Hz) 04«)
P-165 Leerlaufspannung (V) 04«)
P-166 Leerlaufstrom (A) 04«)
P-167 Ständerwiderstand kalt (mß) 04«)
P-168 Läuferwiderstand kalt (mß) 04«)
P-169 Ständerstreureaktanz (mß) 04«)
P-170 Läuferstreureaktanz (mß) 04«)
P-171 Hauptfeldreaktanz (mß) 04«)
P-172 Erste Eckfrequenz (Hz) 04«)
P-173 Zweite Eckfrequenz (Hz) 04«)
P-174 Maximaldrehzahl (mim’) 04«)
P-175 maximale Motortemperatur (°C) 04«)
P-176 Drehzahleinsatzpunkt Md-Reduzierung wegen Kippgrenze 08
P-177 Durch Setzen auf 1 werden die Daten gerechnet und abgespeichert 04
P-180
P-181 Adresse der überwachten Variablen 09
(P-182) Anzeige Minimalwert 09
(P-183) Anzeige Maximalwert 09
P-184 U/f-gesteuerter Betrieb (Hex) 06
P-185 Anwahl Speicheradresse (Hex) 08
P-186 Ansprechwert (Hex) f Wählbare Relaisfunktion 08
P-187 P-188 Anzugsverzögerung ('s). Abfallverzögerung (s) 08 08
P-189 Hysterese Ansprechwert (Hex) 08
P-190 Versteuerung Zwischenkreisregelung 09
P-191 Offsetkorrektur Zwischenkreisstromsollwert (Hex) 05
(P-192) Lagezählerstand (Rechteckgeber 90 000 Impulse/Umdr) (Hex) 08
(P-193) Lagezählerstand (Sinus-Cosinus-Geber) (Hex) I 08
(P-194) Lagereglerausgang der Funktion "Haltebremse" (Hex) f C-Achs-Mode 08
P-195 Rechenzeitveränderung (Filterfunktion C-Achs-Mode) > 06
P196 Steuermerker für Dämpfungsglied 09
P197 Resonanzfrequenz 09
P198 Dämpfungskonstante 09
(P-199) Datum des Softwarestands Wechselrichtersteuersatz D76/D78 08
*) Ab Softwarestand 08 sind die Parameterwerte von P-160 bis P-176 speicherbar
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6.8 Einstell- und Kontrolldaten
Fabrik-Nr.:
Parameter Bedeutung Einstellbereich Dimen- sion Werksehige Einstellung Einstellung
Einstelldaten DAU (siehe Abschnitt 3.3.3)
P-12 Normierung DAU nis,-Anzeige - 200.0 - + 300.0 % ioo.o: /
P-13 Normierung DAU P/Prnax-Anzeige - 200.0 • + 300.0 % 100.0 , /
Einstellwerte Drehzahl (siehe Abschnitt 3 .3.4)
P-113 Drehzahlsollwenkanalanwahl 0 - 3 Dez 3
P-14 Normierung nsoM - 250.0- +250.0 100,0
P-15 Offsetkorrektur nsot) OOOO-FFFF' Hex o/oo
Einstellwerte Hochlaufgeber (siehe Abschnitt 3.3.5)
P-16 HLG-Hochlaufzeit 0 00 - 32.00 s 4.0
P-17 HLG-Rucxlaufzeit 0.00-32.00 4.0
P-18 Verrundungsgrad 1 0-10 _A 1 0
Einstellwerte Drehzahlüberwachung (siehe Abschnitt 3.3,6)
P-21 nmn-Relais \_O_- 6300 min-' 7
P-22 nmin \ 0-1500 min-’ 11
P-23 n < nxl -Relais nx 0 -1Ö000 min-’ 1500
P-24 n < nx2-Relais nx 0 - 16000 min-' 1500
P-25 n < nx3-Re!ais nx 0 - 16000 min-' 1500
P-26 n < nx4-Relais nx 0 - 16000 min-' 1500
P-27 nsoll “ ^ist 0.1 - 11.0 % 3.9
P-29 Einstellung nmax 0 - 20100 min-' ’)
Einstellparameter Drehzahlregelung (siehe Abschnitt 3.3.7)
P-31 P-Anteil für Getriebestufe 1 0.0 - 120.0 1 32.0
P-32 I-Anteibfur Getriäbestufe 1 5 - 6000 ms 512
P-33 — P-Anteil für Getnebestufe 2 0.0 - 120.0 1 32.0
P-34 l-Anteil fur'Getriebestufe 2 5 - 6000 ms 512
P-35 P-Anteil fürGetnebestufe 3 0.0 - 120.0 1 32.0
P-36 I-Anteil für Getriebestufe 3 5 - 6000 ms 512
P-37 P-Anteil für Getriebestufe 4 0.0 - 120.0 1 32.0
P-38 I-Anteil für Getriebestufe 4 5 6000 ms 512
*) abhängig vom Motortyp
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Parameter Bedeutung Einstellbereich Drmeh- sian Werkseitige Einstellung Einstellung
Grenzwerte Drehmoment (siehe Abschnitt 3.3.8)
P-39 1. Grenzwert Md 0.0-180 0 % 100.0...
P-40 Generatorische Begrenzung 0-100 % 80
P-41 2. Grenzwert Mo 0 0- 180 0 % 100 0
P-42 Md-8egrenzung mot.-+gen. 30-80 % 50
P-43 Zeit der Md-Begrenzung P-42 40 - 200 ms 80
P-44 Md-Grenzwert Getriebestufe 2 0.0-180 0 % 100.0
P-45 Md-Grenzwert Getriebestufe 3 0.0-180.0 % "j 100.0
P-46 Md-Grenzwert Getriebestufe 4 00-1800 % TÖO.O
P-47 Md > Mdx -Relais 0.0-100 0 %\ 90.0
P-48 Normierung Ma$oM -250.0- + 250.0 % 100.0
P-49 Offsetkorrektur M„sdn 0000-FFFF Hex 0 0 0 0
P-50 Schaltdrehzahl Md, /Md2 0-11500 min-' 6000
Steuerwort (siehe Abschnitt 3.3.9)
P-53 Betriebsbereit/Störmeldung 0,0 0 0 -F F F F Hex 0 10 1
Einstellwerte für NC-Hilfsfunktion M19 (siehe Abschnitt 3.3.10)
P-54 Normierung nso)| - 250.0 - +250.0 % 25.0
P-55 Offsetkorrektur nson 0000-FFFF Hex 0 0 0 0
P-56 Umschaltpunkt 0 • 8000 min-' 750
P-57 Verstärkung Lageregler 0000-FFFF 1 0 0 0 0
P-58 Verstärkung nisI" 1 - 10 1 2
P-59 Positionsfenster 0000-FFFF Hex 0 0 0 1
P-60 Uberwachungszeit 0.0 - 16.0 s 0.85
Einstellwerte für Motordaten und Leitungswiderstand (siehe Abschnitt 3.3.11)
P-63 max. Motortemperatur 0 - 150 ’C 150
P-64 Festtefnperatur 0 - 150 ’C 0
P-65 Leitungswiderständ 0 - 9999 mQ 0
P-81 *) Korrektur Lauferwiderstand 50 • 200 % 100
P-82 *) Aufmagnetisierungszeit 6 - 10 1 8
*) Nur veränderbar, wenn P-51 auf 0 0 1 0 H eingestellt ist.
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Parameter Bedeutung Einstellbereich Dimen- sion Werkseitige Einstellung Einstnllunn Einstellung
und
der DAU siehe Abschnitt 3.3.12)
P-66 Zuweisung DAU1 OOOO-FFFF Hex 0 2 7 2\
P-67 Normierung OOOO-FFFF Hex 0 0 0 0
P-68 Zuweisung DAU2 OOOO-FFFF Hex 0 2 74 j
P-69 Normierung OOOO-FFFF Hex 00 0 0
P-76 Zuweisung DAU3 OOOO-FFFF Hex 0 3 1 E
P-77 Normierung OOOO-FFFF Hex 0 0 0 0
P-78 Offset DAU1 OOOO-FFFF Hex ’ 0 0 0 0
P-79 Offset DAU2 OOOO-FFFF .Hex 0 0 0 0
P-80 Offset DAU3 OOOO-FFFF Hex "" 0 0 0 0
der Klemmenfunktion (siehe Abschnitt 3.3.14)
P-83 Klemme 119 0000-0100/ Hex 0 0 0 1
P-84 Klemme 158 0000-0100 Hex 0 0 0 2
P-85 Klemme Ft 0 0 00-0 1 0 0 Hex 0 0 0 4
Umrichter- und Motordaten
3.15)
P-94 Zwischenkreiskapazitat (für Kombigerät) 0 - 30000 / pF *)
P-95 Umrichter Code-Nr. 1 -10 1 1
P-96 Motor Code-Nr. 101 - 135 1 101
P-98 Geberimpulse/Umdrehung 256 - 32000 1 1024
(P-99) Datum des Softwarestands (Regelung) - 1 **)
) Abhängig yom Umrichtertyp
*) Abhängig vom Softwarestand
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Parameter Bedeutung Einste! bereich Dimen- sion Werksemge Einstellung Einstellung
Einstellwerte C-Achsenregler (siehe Betriebsanleitung GWE 462 500.9011.01 J)
P-103 Mittenfrequenz (n^-Filter) 30 - 100 Hz 50\
P-104 Güte des Filters 0 - 6 1 3
P-105 P-Anteil (C-Achsenistwert) 0 - 120 1 64
P-106 I-Anteil (C-Achsenistwert) 0 - 6000 ms 32
P-107 Umschaltdrehzahl C-Achse 0 - 400 min-1 93
P-108 Umschaltdrehzahl Istwert 0 - 50 —ojin-1 46
P-109 Schaltparameter C-Achse OOOO-FFFF Hex _0
P-110 *) Geberanpaßfaktor C-Achse sin/cos OOOO-FFFF Hex 0 8 E 3
P-111 P-Anteil (normaler Istwert) 0 - 120 1 32
P-112 I-Anteil (normaler Istwert) 0 6000 128
P-114 Normierung nson (Getriebestufe 1) -'I200.0 - + 250.0 % 100.0
P-115 *) P-Anteil Stromregler 0.01 - 1 00 1 0.36
P-116 *) I-Anteil Stromregler 0 0 Q 0 - F F F-F Hex 10 0 0
P-117 Aktivieren des nisl-Filters 0 0 0I>x F FFF Hex 0
P-118 *) Geberanpaßfaktor OOOO-FFFF Hex 0 8 5 8
P-119 *) Flußan paßfaktor 10 - 100 % 100
P-157 Normierung nSO|, (Getriebestufe 2) -200.0 - + 250.0 % 100.0
P-158 Normierung nso)| (Getriebestufe 3) -200.0 - + 250.0 % 100.0
P-159 Kv-Faktor "Haltebremse" OOOO-FFFF Hex 0 0 0 A H
P-195 Rechenzeit C-Achs-Mode OOOO-FFFF Hex 0 7 6 8
) Nach Einstellung und Übernahme ins EEPROM (P-52):
Gerät ausschalten und nach Erlöschen der 7-Segment-Anzeige wieder einschalten, erst dann
werden die geänderten Werte berücksichtigt.
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Parameter Bedeutung • Eimtellbereich Dtmen- sion Wtrkseitige Einstellung ' -Einstellung "''''S:
Einstellwerte Positionierung (siehe Betriebsanleitung GWE 462 500 9012 01 J)
P-121 Sollwert 1 lur Getriebestufe 1 0 - 32767 1 0
P-122 Sollwert 1 für Getriebestufe 2 0 32767 1 0
P-123 Sollwert 1 für Getriebestufe 3 0 - 32767 1 fl
P-124 Sollwert 1 für Getriebestufe 4 0 - 32767 1 0 /
P-125 Sollwert 2 0 - 32767 1 0
P-127 Sollwert m Inkrementen 0 9900 1— 256
P-130 Anzeige der internen Nullmarke 0 - 32767 ZI ) 0
P-131 Maximale Impulszahl zwischen Nullmarken für Getriebestufe 1 0 - 32767 / 4096
P-132 Maximale Impulszahl zwischen Nullmarken für Getriebestufe 2 0 • 32767 "7 1 /4096
P-133 Maximale Impulszahl zwischen Nullmarken für Getriebestufe 3 0 - 32767 / 1 / 4096
P-134 Maximale Impulszahl zwischen Nullmarken für Getriebestufe 4 0 - 32767 4096
P-135 Einsatzpunkt Kv-Faktor 1 ^''0< 3^0.0 / 0 4 10.0
P-136 Einsatzpunkt Kv-Faktor 2 0 - 360 aN, o 4 2.0
P-137 Kv-Faktor 1 0000-FFFF Hex 0 10 0
P-138 Kv-Faklor 2 0 0 0 0 -F F F F Hex 0 10 0
P-139 Multiplikator für Bremsparabel 0000-FFFF Hex 0 10 0
P-141 ’) Schaltparameter '•QO 0 0 - F F F F Hex 0 0 0 1
P-142 Merker für Drehzahierhöhühg- X 0000-FFFF Hex 0 0 0 0
P-143 Nullmarkenbandbreite 180.0 - 350.0 o 4 337.5
P-144 Ansprechbreije Relaisp 0 - 18.00 Grad 1.00
P-145 Ansprechbreite. Relais 2 0 - 18.00 Grad 5 00
P-146 Suchdröhzahl 1 -4000 -+4000 min-' 375
P-147 Suchdrehzahl 2 -4000 -+4000 min-' 375
P-148 Suchdrehzähl 3 -4000 -+4000 mm-' 375
P-149 Inbetriebnahmeparameter 0000-FFFF Hex 0 0 0 0
P-150 Suchdrehzahl 4 Z -4000 +4000 mm-' 375
•) Nach Einstellung und Übernahme ins EEPROM (P-52):
Gerät ausschalten und nach Erlöschen der 7-Segment-Anzeige wieder einschalten, erst dann
werden die geänderten Werte berücksichtigt.
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Parameter Bedeutung Einstei lbere-cn □imen- sian Werkseitige Einstellung <s. Einstellung
Einste11werte Pendelbetrieb (siehe Abschnitt 3.3 19)
P-154 Pendelsollwert 1 OOOO-FFFF Hex 0 o'r -4 ..
P-155 Pendelsollwert 2 OOOO-FFFF Hex F F E C
P-156 Pendelintervallzeit 0.1 - 60 s 0.20 '
Motordaten (siehe Abschnitt 3.3.20)
P-160 * * ***)) Nennleistung 0 - 70 kW *?)
P-161 *) Nennstrom 0 200 0 A 63.3
P-162') Nennspannung 0 - 500 7 277
P-163*) Nenndrehzahl 0 - 6000 mm-1 1500
P-164*) Nennfrequenz 0 - 400.0 Hz 50,0
P-165*) Leerlaufspannung 0 - 500 268
P-166 *) Leerlaufstrom 0 - 100 0 A 36.2
P-167*) Ständerwiderstand kalt 0 - 32767 mß 54
P-168*) Läuferwiderstand kalt 0 - 32767 mfi 28
P-169 *) Standerstreureaktanz 0 - 32767 mfi 320
P-170 *) Läuferstreureaktanz 0 - 32767 mQ 79
P-171 *) Hauptfeldreaktanz 0 - 32767 mfl 3660
P-172 *) Erste Eckfrequenz 0 - 125 Hz 50
P-173*) Zweite Eckfrequenz 0-125 Hz 100
P-174*) Maximaldrehzahl 0 - 20000 min-' 6100
P-175*) Maximale Motortemperatür 0 - 200 *0 150
P-176 *) "*) Drehzahlemsatzpunkt für Md- Reduzierung wegen .Kippgrehze OOOO-FFFF Hex
U/f-gesteuerter Betrieb (stehe Abschnitt 3.3.21)
P-184*) U/f-gesteuerter Betrieb OOOO-FFFF Hex 0 0 0 0
Wählbare Relaisfunktion (siehe Abschnitt 3.3.22)
P-185 Anwahl Speicheradresse OOOO-FFFF Hex 0 5 F E
P-186 Aqsprechwert OOOO-FFFF Hex 0 2 0 0
P-187 Anzugsverzögerung 0.00 - 10.00 s 0.40
P-188 Abfallverzogerung 0.00 - 10.00 s 0.40
P-189 Hysterese Ansprechwert OOOO-FFFF Hex 0 0 10
*) nur veränderbar, wenn P-51 auf 0 0 1 0 H eingestellt ist
★*) Motortypabhängig
***) Nach Einstellung und Übernahme ins EEPROM (P-52):
Gerät ausschalten und nach Erlöschen der 7-Segment-Anzeige wieder einschalten, erst dann
werden die geänderten Werte berücksichtigt.
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Pa ameter Bedeutung Einstellbereich Dimen- sion Werkseitige Einstellung Einstellung
Vorsteuerung (siehe Abschnitt 3.323)
P-190 Vorsteuerung Zwischenkreisregelung 0.0 - 10.0 Dez 5.0
Dämpfunt jsglied (siehe Abschnitt 3.3 24)
P-196 Steuermerker für Dampfungsglied 0000-0100 Hex 0 )
P-197 Resonanzfrequenz 50.0 • 100.0 Hz 96.0
P-198 Dämpfungskonstante 0.1 - 0.38 1 0.37
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6.9 EGB-Hinweise
Elektrostatisch gefährdete Bauelemente (EGB)
Grundsätzlich gilt, daß elektronische Baugruppen nur dann berührt werden sollen, wenn dies wegen
daran vorzunehmender Arbeiten unvermeidbar ist.
Vor dem Berühren einer elektronischen Baugruppe muß der eigene Körper entladen werden. Dies
kann in einfachster Weise dadurch geschehen, daß unmittelbar vorher ein leitfähiger, geerdeter
Gegenstand berührt wird (z. B. metallblanke Schaltschrankteile. Steckdosenschutzkontakt).
Baugruppen dürfen nicht mit hochisolierenden Stoffen - z. B. Kunststoffolien, isolierenden Tischplatten,
Bekleidungstellen aus Kunstfaser - in Berührung gebracht werden.
Baugruppen dürfen nur auf leitfähigen Unterlagen abgelegt werden.
Beim Löten an Baugruppen ist die Lötkolbenspitze zu erden.
Baugruppen und Bauelemente sind grundsätzlich in leitfähiger Verpackung ( z. B. metallisierte Kunst-
stoffschachteln, Metallbüchsen) aufzubewahren oder zu versenden.
Soweit Verpackungen nicht leitend sind, müssen Baugruppen vor dem Verpacken leitend umhüllt
werden. Hier kann z. B leitfähiger Schaumgummi oder Hausnaltsalufolie verwendet werden.
Die notwendigen EGB-Schutzmaßnahmen sind im folgenden Bild noch einmal verdeutlicht.
a = leitfähiger Fußboden d =EGB-Mantel
b = EG B-Tisch e = EGB-Kette
c = EGB-Schuhe f = Erdungsanschluß der Schränke
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6.10 Normen und Bestimmungen
DIN VDE 0100
DIN VDE 0106
DIN VDE 0113
DIN VDE 0160
DIN VDE 0558
Bezugsquellen
Bestimmungen für das Errichten von Starkstromanlagen
mit Spannungen bis 1000 V
Schutz gegen elektrischen Schlag
Elektrische Ausrüstung von Industriemaschinen
Bestimmungen für die Ausrüstung von Starkstromanlagen mit
elektronischen Betriebsmitteln
VDE-Bestimmung für Halbleiter-Stromrichter
DIN:
DIN VDE
Beuth-Verlag GmbH
Postfach 1145
VDE-Auslieferungsstelle
Merianstraße 29
1000 Berlin 30
6050 Offenbach
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Bitte ausfüllen und nach Inbetriebnahme des Gerätes zurücksenden an:
Siemens Aktiengesellschaft
GWE TQS
Frauenauracher Str. 80
D-8520 Erlangen
Gerätedaten:
Fabriknummer:
Typ: .........
Kunden
Inbetriebnahme
problemlos
schwierig
Störungen
ausgefallene Bauteile Baugruppen:
Datum
Verbesserungen
(Für den Text ggf. Rückseite verwenden)
Inbetriebnehmer
An
Siemens Aktiengesellschaft
SWE TG 21
Postfach 3180
D - 8520 Erlangen
Vorschläge
Korrekturen
für Druckschrift:
SIMODRIVE 6SC65..
Betriebsanleitung
Bestell-Nr.:
GWE 462 500.9600.02 Jb
Absender:
Name ..............................
Firma/Dienststelle
Anschrift
Telefon
Vorschläge und/oder Korrekturen:
Sollten Sie beim Lesen
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Druckfehler gestoßen sein,
bitten wir Sie, uns diese mit
diesem Vordruck mitzuteilen.
Ebenso dankbar sind wir für
Anregungen und
Verbesserungsvorschläge.
Ger
Änderungen vöfbehaltei
Siemens Aktiengesellschaft
vom
igen
8520 Erlangen
Bestell-Nr. 6SC6501-0AA00
Pnnted in the Federal Republic of Germany
12892.0